Book on Demand - Erste Erfahrungen

22 Antworten · 7’613 Aufrufe · gestartet 29. Apr. 2009 von Bhekisisa
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Themenstarter468 Beiträge · seit 200729. Apr. 2009 ·
Liebe FoMis!

Einige von euch haben vielleicht meinem sehr umfangreichen Urlaubsbericht über meine 6-wöchige Tour durch Botswana und Sambia gelesen. Irgendwann, mitten im Schreiben, habe ich den Entschluss gefasst, das Werk in in Bild und Text auch mal drucken zu lassen, rein zu privaten Zwecken. Das habe ich jetzt verwirklicht und denke, ich sollte meine Erfahrungen mit euch teilen. Zumindest mit denjenigen, die ihre Urlaubserinnerungen nicht nur im handgeschriebenen Tagebuch nachlesen oder im Computer oder an der Wand bestaunen wollen.

Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, etwas Selbstgemachtes in gedruckter Form in der Hand zu halten, schnell mal was nachlesen zu können oder Freunden Bilder zeigen zu können, ohne den Computer anwerfen zu müssen. Und erst recht, wenn es qualitativ hochwertig und professionell verarbeitet zu einem vernünftigen Preis zu haben ist.

Die Kriterien, die mich auf meiner Suche nach einer E-Druckerei leiteten, beinhalteten grob gesagt folgende Punkte:

Die Möglichkeit
der eigenen Gestaltung, nur begrenzt durch vorgegebene Formate, nicht aber durch die Schriftwahl oder gar ein Gestaltungsraster;
eines hohen Seitenumfangs (manche Anbieter machen bei 72 Seiten Schluss);
unter mehreren Papiersorten auszuwählen (ich wollte Bilderdruckpapier über 135 g/qm);
zu randabfallendem Druck;
der Datenanlieferung auch in CMYK und nicht nur in RGB (die drucktechnisch nötige Wandlung der Daten in CMYK sollte in meiner Hand liegen).

Meine Ansprüche hinsichtlich Farbgenauigkeit, Druck-, Papier- und Verarbeitungsqualität sind sehr hoch, da ich in der Pre-Press-Branche tätig bin. Meine Erwartungen eigentlich auch, irgendwie; aber da ich bis dato nur die obligatorischen Hochzeits- und Taufbücher von Freunden gesehen hatte, die ich allesamt ziemlich schrottig fand, schraubte ich sie erst mal nach unten.

Dann kam das Päckchen mit meine 3 bestellten Exemplaren, ich öffnete es mit vor Spannung zitternden Händen und -fand all meine Hoffnungen mehr als erfüllt! Perfekte Verarbeitung, 2 mm starkes Hardcover, sehr gute Druckqualität, hohe Farbgenauigkeit, hochwertiges, griffiges Bilderdruckpapier. Auch an „kritischen“ Seiten (siehe untenstehendes Bild: sehr dunkle Motive, Motive mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast, Motive über den Bund und kleine randabfallende Bilder, bei denen jeder Millimeter zählt, Motive mit extremen Rot- und Hauttöne,) kann ich nichts bemängeln. Sogar die digitaldrucktypische Rosettenbildung hält sich in sehr akzeptablen Grenzen. Mittlerweile habe ich zweimal nachbestellt und immer wieder die gleiche, gute Qualität erhalten.

Einzige Minuspunkte: Leider besteht (noch) keine Möglichkeit, den Buchrücken selbst zu gestalten, hier kann man lediglich unter verschiedenen Farben wählen, die Schrift wird mittig auf dem Rücken platziert, aber immerhin ist es keine popelige Times oder gar 'ne staubige Arial. Die Formatauswahl ist etwas begrenzt (A4 hoch, A5 hoch und quer, A6 quer und 205x205 mm). Gerne hätte ich 300x300 mm zur Verfügung gehabt, damit die Bilder noch besser zur Geltung kommen. Aber man kann nicht alles haben.

Alles in allem: ich kann es nur empfehlen! Gekostet hat mich der Spaß pro Exemplar (164 Seiten) gerade mal 57 Euro. Das klingt nach viel, ist es aber nicht, wenn man bedenkt, welche Kosten anfallen, würde man schöne Papier kaufen, das ganze selbst auf dem heimischen Farbdrucker vorder-rück-seitig printen, zum Binden bringen etc. Und randabfallend kann man da sowieso vergessen. Oder man lässt von seinen Bildern Abzüge machen, klebt sie in ein klobiges Album ein, beschriftet alles...

„Meine“ E-Druckerei bietet sogar kostenlos den Service, das Buch im verlagseigenen E-Shop listen zu lassen (der allerdings ist unübersichtlich und die Titel werden von den Suchmaschinen kaum gefunden). Oder man erwirbt für 57 Euro eine ISBN und wird im internationalen Buchhandel gelistet. Für Autoren, die ihr Buch wirklich in höheren Auflagen drucken lassen und vertreiben wollen, ist der Verlag zu teuer. Aber vielleicht lässt man sich ein Ansichtsexemplar drucken und spricht damit bei einem „richtigen“ Verlag vor, das macht sicher einen guten Eindruck.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: ich wollte mit meinem Posting bei Gott keine gedeckmäntelte Werbung für ein kommerzielles Angebot machen, mein Buch käuflich anpreisen oder sonstwie Kohle damit scheffeln. Ich sehe nur tagtäglich im Forum tolle Bilder, lese schön geschriebene Texte und dachte mir, meine Erfahrungen könnten den einen oder anderen interessieren.

Für alle Interessierten hier der Link.

Traut euch, es lohnt sich wirklich! Liebe Grüße von Barbara
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zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2009
Gast01. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,

vielen Dank für den Tipp, so teuer ist das nicht,
wir wollten unseren Reisebericht für 2 Nicht-Computer-Besitzer
in der Bekanntschaft drucken lassen und das hätte über 100,- € kosten sollen
pro Exemplar, wohlbemerkt und wäre Din A 4 gewesen mit läppischer Ring-Bindung.

Schlussendlich haben wir für 40,- € Druckerpatronen gekauft
und die zwei Exemplare selbst gedruckt.

Für alle anderen haben wir unsere Reise DVD gebrannt,
da hat das Stück unter 3,- € mit Postversand gekostet ...

Viele Grüße,

Bee Tee
3’491 Beiträge · seit 200601. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,
hab vielen Dank für diesen Hinweis. Ich suche nämlich schon seit längerem nach einem Weg, meine "Namibia-Chronik" als Taschenbuch drucken und konfektionieren zu lassen. Meine Ansprüche sind dabei viel niedriger als Deine, z.B. gibt es bei mir keine Fotos; und dementsprechend niedriger sind auch meine Preisvorstellungen, zumal ich - Optimist - an eine Auflagenhöhe von ca. 1.000 Ex. denke. Ich bin derzeit in Verhandlung mit einem deutschen und einem namibischen Verlag; sollte sich das zerschlagen, dann werde ich diese Chronik vermutlich im Eigenverlag herausbringen, weil ich glaube, dass es dafür bei den Namibia-Reisenden ein gewisses Interesse gibt. Die bisher zu diesem Thema erschienenen Chroniken decken nach meinem Dafürhalten den Bedarf des interessierten Namibia-Touristen nicht ab, weil sie entweder politisch sehr einseitig ausgerichtet, häufig auf die deutsche Kolonialzeit beschränkt, nicht chronologisch geordnet oder aber - wie der " Dierks" - mit fast 700 Seiten wesentlich zu umfangreich ausgefallen sind. Meine Chronik hat incl. Häuptlingsregister und Stichwortverzeichnis 63 Doppelseiten und ist streng chronologisch in Tabellenform als Taschenbuch ausgestaltet.Vielleicht finde ich durch Deinen Hinweis einen preisgünstigen Weg zur Veröffentlichung meiner Chronik.
Gruß Joli
Gast02. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,

danke für die Info. Klingt sehr interessant. Um den Preis besser einordnen zu können: Wieviele Seiten hat Dein Buch?

Ich habe keine Ahnung von der Druckvorstufe, aber wird heutzutage nicht alles, was geringe Auflagen hat, digital und mit RGB-Farbraum gedruckt? Aus der Kamera (oder der RAW-Software) kommen die Fotos üblicherweise auch mit irgendeinem RGB-Farbraum (sRGB, AdobeRGB oder ProPhotoRGB ). Ist die Umwandlung in CMYK dann qualitativ nicht eher nachteilig, weil CMYK nicht alle Farben aus RGB abbilden kann und umgedreht?

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 02. Mai 2009
1’247 Beiträge · seit 200902. Mai 2009 ·
Hallo Barbara

ich kann den anderen nur zustimmen: sieht wirklich gut aus. Und ich werde die Entwicklung hier im Forum interessiert verfolgen, habe ich doch noch ein Hochzeitsalbum und verschiedene Reisetagebücher in der Pipeline und bin auf der Suche nach einem guten Anbieter. Und natürlich habe ich auch einige Fragen:

Kann man bei epubli auch aus der Schweiz drucken lassen, oder wird das teurer (Versandkosten)?
Wie steht es mit der Stabilität der Bücher? Wie sind sie z.B. gebunden; hält die Verleimung, wenn ein Betrachter sie auf dem Tisch flachdrückt, um bundübergreifende Bilder besser betrachten zu können?
In welcher Grösse hast du die Bilder geschickt - als Vergleich z.B. der Vogel und der Turm aus der "Collage"?
Wie würde die Qualität wohl aussehen, wenn man - als der Fotoamateur der ich bin - die Bilder einfach als Photoshop-bearbeitete Jpeg's schicken würde?

Vielen Dank und Gruss aus der Schweiz
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
2’721 Beiträge · seit 200602. Mai 2009 ·
Hallo Thomas
geh mal über Barbaras Link auf die HP und dort rechts unten auf den Verweis "Besuchen Sie auch unsere Hilfe-Seiten". Ich hab da eben mal nachgeschaut. Dort wirst Du ausführlich über all ev. Fragen aufgeklärt. So wie ich gelesen habe, versenden sie auch ins Ausland.
Gisela
157 Beiträge · seit 200802. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,
vielen Dank für deinen Tipp. Wir werden ihn nach unserer Botswanareise ausprobieren.
Letztes Jahr haben wir über einen anderen Photoshop Bücher für 70 € drucken lassen.
Zusammen mit Video und Bildern über DVD ist das eine tolle Erinnerung. Man braucht allerdings
einen Chronisten und jemanden, der das Layout macht. Ich bin immer zuständig für die Reisevorbereitung, dafür übernehmen andere diese Aufgaben. Das nennt man Arbeitsteilung.😄 😄
Schönes Wochenende!
AGA
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196 Beiträge · seit 200802. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,

danke für den Beitrag und die Weitergabe Deines Wissens und der gemachten Erfahrung mit Book on Demand

PS: Hast Du eine Stunden Anzahl zwecks ungefährem Aufwand bis zur finalen Fertigstellung - tutto kompletto
0
zuletzt bearbeitet 02. Mai 2009
1’419 Beiträge · seit 200902. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,

vielen vielen Dank für den tollen Tipp!

Genausowas suche ich auch - und der Preis ist wirklich günstig. Ich hatte bisher meine Urlaubsalben selbst gemacht, mit Fotokarton im Format 35x50cm, da hab ich alleine fürs Papier und die Abzüge mehr bezahlt!

Liebe Grüsse
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
298 Beiträge · seit 200902. Mai 2009 ·
Hallo an euch, die ihre Erinnerungen zwischen Buchdeckeln archivieren möchten,
ich gebe allen recht: das gute alte Buch bietet eine klassische und haptische Form zur Aufbewahrung der Erinnerungen.
Zu der hier genannten Form der books on demand lässt sich sagen, das es wie immer beim e-shopping ist, man kauft die Katze im Sack und sieht das Ergebnis, wenn es vor einem liegt.
Dieses Risiko mindert sich, wenn ihr schon fertige Exemplare bei anderen bestaunen oder sich in eurer Nähe ein Anbieter befindet, wo ihr das Material anfassen und Referenzexemplare besichtigen könnt.
Das gleiche gilt für den Druck. Die gleichen Dateien an verschiedene Firmen geschickt werden mit hoher Wahrscheinlichkeit als unterschiedliche Ergebnisse zurückkommen.
Wer von euch extremen Wert auf eine spezielle Wirkung legt muss eben einen Andrucktermin vereinbaren.
Es wird gern ein dickes Papier empfohlen damit der Druck nicht durchscheint und das Buch "mehr Gewicht" bekommt, ich finde das über 135 g die Verarbeitung und Benutzbarkeit grenzwertig wird.
Probiert es einfach einmal aus, Preise vergleichen ist gut, besser ist wie immer persönliche Empfehlung...
Und viel Zeit für die Vorbereitung einplanen!!!
Viel Spaß, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Themenstarter468 Beiträge · seit 200705. Mai 2009 ·
Liebe FoMis!

Danke für das Feedback! Freut mich sehr, dass meine Erfahrungen dem einen oder anderen weiter geholfen oder eine Anregung geboten haben. Vielleicht gibt es ja auch jemanden unter euch, der schon positive Erfahrungen mit einem anderen Anbieter gemacht hat oder gar ein Buch in hoher Auflage für kommerzielle Zwecke hat drucken lassen. Bin an allen Infos interessiert!


@Joli:
Viel Glück mit deinem Buch! Ich drück dir die Daumen, dass du mit einem Verlag ins Geschäft kommst. Wenn das nicht klappen sollte, könnte epubli tatsächlich eine Alternative sein. Dann würde ich aber nicht 1000 Exemplare drucken lassen, sondern vielleicht nur 10 oder 25, so zum Vorzeigen und als Kaufanreiz, mir 'ne ISBN dazukaufen und die Kaufwilligen selbst ordern lassen. Dann musst du nicht in finanzielle Vorleistung gehen... Viel Erfolg!


@Guido:
Mein Buch hat 164 Seiten. Was die Sache mit RGB und CMYK anbelangt, so hat das nichts mit Auflagenstärke, Digitaldruck oder dem Farbmodus, den die Kamera ausspuckt zu tun. Ist ein bisschen kompliziert, das für einen „Nicht-Drucker“ zu erklären, aber ich versuche es mal. Die Grundregeln der Farbenlehre sprechen von Licht- und Körperfarben, von additiver und subtraktiver Farbmischung, wobei die beiden ersten Begriffe weniger verwirrend sind als die beiden letzen. Die Grundfarben der additiven Farbmischung (also Lichtfarben) sind Rot, Grün und Blau. Entsprechend den drei Zapfentypen der menschlichen Netzhaut addieren sich Rot und Grün zu Gelb, Grün und Blau zu Cyan, Blau und Rot zu Magenta. Klingt komisch, ist aber so. Dieser RGB-Farbraum wird zwar von der Kamera genutzt, kann aber nicht gedruckt werden. Leider, denn er ist um einiges umfangreicher in seiner „Tonpalette“ als der CMYK-Farbraum.
CMYK ist das Farbmodell, das wir aus unseren Malkästen kennen, also das der Körperfarben. Verwirrend am Ausdruck „subtraktive“ Farbmischung ist, dass wir unsere Malfarben ja eigentlich zusammenmischen, addieren. Man bezeichnet die Mischung von Körperfarben aber als subtraktiv, da bei auftreffen von Licht auf Körperfarben bestimmte Wellenlängen absorbiert bzw. reflektiert, also bestimmte Wellenlängen von weißem Licht „abgezogen“ werden und dieses Ergebnis bekommt das menschliche Auge als Farbe präsentiert. Da beim Druck (egal ob nun über einen Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder über Druckplatte) Farbpigmente – also Körperfarben – verwendet werden, ist eine Wandlung der Daten von RGB in CMYK unumgänglich. Besonders kritische Motive sind dabei diejenigen, die besonders knallegrün, quietschrot oder leuchtendblau sind. Jeder, der schon mal eine tolle Nahaufnahme von einer Mohnblume oder einem grünen Blatt gemacht hat, was auf dem Bildschirm noch perfekt aussah, wird die unschöne Überraschung erlebt haben, dass Details verlorengehen, das Motiv „suppt“, sobald er es auf einem Drucker ausgibt. Denn der Drucker rechnet intern die eintreffenden RGB-Daten in für ihn druckbares CMYK um...
Du hast völlig recht, dass die Wandlung von RGB in CMYK für das Bild u. U. eher nachteilig, aber eben unumgänglich ist, sobald gedruckt wird. Deshalb wollte ich diesen Vorgang selbst steuern.

@Thomas:
Bei epubli kann man auch von der Schweiz aus drucken lassen und es wird teurer, wenn auch nur um 3 Euro (Versandkosten steigen von 4,95 auf 7,95 Euro). Ich habe ein Exemplar meines Buches direkt vom Verlag in die Schweiz schicken lassen. Alles prima. Versandadresse war interessanterweise Myphotobook in Meggen (Schweiz). Erklärt sich aber dadurch, dass die Holtzbrinck-Gruppe (zu der epubli gehört), vor einiger Zeit Myphotobook aufgekauft hat. Wo nun gedruckt wurde? Kann ich nicht sagen, aber die Qualität ist laut Aussage des Schweizer Freundes 1a.
Für meine Exemplare habe ich eine Hardcover-Variante mit Leim-Bindung gewählt. Das Hardcover ist extrem stabil, liegt gut in der Hand und die Verleimung ist hochwertig. Wenn ein verleimtes Buch im Bund plattgedrückt wird, macht die Klebebindung irgendwann schlapp. Ich hab auch schon ein bisschen geplättet, rein zu Testzwecken, aber es haben sich noch keine Seiten gelöst.
Meine Bilder kommen von einer 10 Megapixel-Kamera, da ist das Bild bei 300 dpi also knapp A4 groß. Mein Layout hab ich in InDesign gemacht und die Bilder entprechend skaliert. Macht man die Bilder kleiner, ist alles OK, bei Vergrößerungen sollte man nicht über 120-125% gehen, denn dann leidet die Qualität. In meinem Buch habe ich darauf geachtet, dass kein Bild eine geringere Auflösung als 260 dpi hat. Digitaldruck geht mit niedriger aufgelösten Bildern aber gnädiger um als der Offsetdruck.
Was die Qualität der von dir angesprochenen JPGs anbelangt, sollte dir vor allen Dingen die RGB-CMYK-Problematik im Hinterkopf sein. Wenn du nämlich RGB-Daten schickst, nimmt der Verlag die Wandlung vor und dazu kann ich dir nicht sagen wie und nach welchen Druckstandards das bei epubli geschieht.

@Frank:
Mhm, eine gute Frage nach dem Tutto-Kompletto-Zeitaufwand, die ich mir bis dato nicht stellen wollte und auch nicht beantworten kann. Alleine das Aussortieren der Bilder, das Schreiben, das Korrekturlesen, das Layouten... Angefühlt hat es sich nach Monaten, aber was es nun an Nettozeit war? 300 Stunden? 400 Stunden? Sorry, ich kann's echt nicht sagen.

@Paula:
Du hast mit deinen Aussagen sicher weitestgehend recht. Damit die Katze ein bisschen aus dem E-Druck-Sack kommt, hatte ich eben meine Erfahrungen mitgeteilt. Natürlich kann keiner im Forum das Buch anfassen oder in natura ansehen, aber vielleicht ist es für manch einen eine Entscheidungshilfe, dass ich persönlich das Endergebnis sehr hochwertig finde. Die Verwendung von 135 g-Papier ist nur grenzwertig, wenn das Papier ein schlechtes ist und zum Beispiel mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt wird. Epubli verwendet ein hochwertiges Bilderdruckpapier mit 150 g/qm, das die nötige Opazität besitzt. Zudem wird beim Digitaldruck keine flüssige Tinte verwendet, die durchschlagen könnte. Für ein privates Reisebuch ist das mehr als zufriedenstellend. Wenn man natürlich einen Fotoband rausgibt, der sich auch verkaufen soll, ist es ratsam, sich die ersten Druckbögen persönlich anzusehen. Andererseits schickt man dann sicher kein PDF online zu einem Verlag, sondern steht in direktem Kontakt zum Verlagshaus und die Farbabstimmung läuft über Proofs. Ist halt alles eine Frage der Kosten und des vorhandenen Marktes...


In diesem Sinne wünsche ich allen Hobby-Chronisten, -Fotografen, -Textern und Afrika-Liebhabern frohes Schaffen und viele schöne Ergebnisse!

Liebe Grüße von Barbara
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Gast05. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,
Bhekisisa schrieb:
Danke für die Infos. Die grundlegenden Unterschiede zwischen RGB und CMYK waren mir klar. Wenn man gern fotografiert, macht es ja Sinn, sich mal mit Farbräumen zu beschäftigen. Für alle interessierten Fotografen erklärt der Herr hier das übrigens ganz gut:
http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/index.html
http://foto.beitinger.de/browser_farbmanagement/index.html

Ich hatte aber die (bei näherer Betrachtung sinnfreie) Annahme im Kopf, das Digitaldruck in RGB erfolgt. Das kam wohl daher, dass eine Druckerei für digital Gedrucktes die Daten immer in RGB wollte (warum auch immer). Daraus folgte dann bei mir der (falsche) Gedankengang, dass Du RGB erst verlustbehaftet in CMYK umwandelst und der Drucker es dann zurück in RGB wandelt. Das erschien mir nicht einleuchtend. Aber das war Kategorie gefährliches Halbwissen. Nun bin ich ein klitzekleines bisschen schlauer.

Beste Grüße

Guido
Gast18. Mai 2009 ·
Hallo Barbara,

Dein Bericht zu "Book on Demand" hat uns fasziniert, besonders die Beispiele, die Du hier auf der Seite zeigst.
Jetzt ist also Dein Reisebericht (den ich mit viel Freude mitgelesen habe) in einen würdigen Rahmen gepackt 🙂

Das gekoppelt mit dem wirklich aktzeptablen Preis - wir wollen es auch probieren! Das heißt aber auch, unser im Grund schon fertiges Reisetagebuch 2008 muß noch angepaßt werden.

Eine Frage bleibt für uns noch: Mit welchem Programm hast Du das Layout erstellt?

Vielen Dank im voraus

Karola
Themenstarter468 Beiträge · seit 200720. Mai 2009 ·
@Guido: viele Digital-Druckereien fordern die Daten in RGB an, weil sie mit einem professionellen, für ihren Druckstandard angepassten Workflow die Wandlung vornehmen. Ist auch sinnvoll, denn kaum ein Otto-Privat-User, der seine Bilder von RGB in CMYK wandelt, hat ein Profil dahinterliegen, das die Wandlung steuert (z. B. Unterfarbreduktion, Schwarzaufbau).

Am besten/einfachsten lässt sich das so erklären: man erstelle ein jungfräuliches Photoshop-Dokument in RGB. Über den Farbwähler wählt man ein reines RGB-Schwarz aus (0R/0G/0B) und erstellt irgendein Element in dieser Farbe. Dann wandelt man das Dokument über Bild>Modus>CMYK in Skala, misst in das schwarze Element und stellt fest, es setzt sich aus allen vier Skalenfarben zusammen. Das ist bei Bildern erwünscht, schließlich sollen sie farbig gedruckt werden; nicht aber bei Schrift. Die soll einfach schwarz sein (0C/0M/0Y/100K), denn sonst fängt sie bei minimalsten Passerdifferenzen (und die gibt es auch beim Digitaldruck) zu schwimmen an. Bei einer gesteuerten Wandlung kann zwischen Schrift (Strich) und Bild (Pixel) unterschieden werden: Das Bild wird farbig, die Schrift wird auf reines CMYK-Schwarz reduziert.

Eine gesteuerte Wandlung berücksichtigt aber auch den Farbaufbau eines Bildes, optimiert auf den jeweiligen Druckstandard. Der, so war das nach DIN-ISO mal angedacht, sollte europaweit eigentlich einheitlich sein, ist er aber nicht. Wenn du Photoshop-Besitzer bist, kannst du ja mal schauen, was das Programm in den Farbeinstellungen anbietet und wie sich die jeweiligen Wandlungen unterscheiden. Von sRGB, Adobe-RGB, AppleRGB, ECI-RGB in Europa-Druckvorstufe2, Europa-Universelle Anwendungen und was es da nicht alles gibt.

Vor einigen Jahren hat sich, um noch ein Beispiel zu nennen, der Druckstandard für ISOcoated (Offsetdruck, beschichtetes Papier, also Bilderdruckpapier) von FOGRA27 auf FOGRA39 geändert. Wandelt nun jemand seine RGB-Bilder nach FOGRA27 in CMYK, die Druckerei druckt aber nach FOGRA39, wird das Druckergebnis zu rot sein. Es handelt sich dabei um Nuancen, die dem Laien nicht wirklich auffallen würden, es sei denn evtl. in Hauttönen. Denn da kann der in der Gesichtshaut sichtbare „Blutdruck“ dann von 110 auf 140 steigen... Wird aber nicht nach DIN-ISO gewandelt, kann aus einem gesunden Hautton beim Druck schon mal eine Wasserleiche oder Sonnenbrandopfer dritten Grades werden. Deshalb machen Digitaldruckereien die Wandlung gerne selbst.

Jeder Colour-Management-Experte würde mich jetzt für meine sehr rudimentären, super-vereinfachten Erklärungen wahrscheinlich schlagen, aber ich hoffe, es für dich, für euch zumindest ein wenig verständlich erklärt zu haben.

@ Karola: Das Programm für's Layout war Adobe InDesign. Gibt's für Mac und PC. In welchem Programm habt ihr denn euren Reisebericht erstellt? Was genau wollt ihr noch anpassen? Vielleicht kann ich euch ja mit Rat (oder ggf. auch Tat) zur Seite stehen? Auf jeden Fall wünsche ich euch optimales Gelingen und viel Freude mit dem fertigen Buch!

Liebe Grüße von Barbara
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Gast01. Juli 2009 ·
Hallo,

den schon etwas älteren Thread von Barbara möchte ich hier nochmals aufleben lassen.

Auch ich halte mittlerweile unser 1. Buch (Reisebericht Botswana, Sambia und Südafrika 2008) in Händen, welches ich beim gleichen Anbieter bestellt habe.
Das schlechte Wetter der letzten Wochen hat uns bei der Umstellung auf das entsprechende Format ja unterstützt.

Unser Buch umfasst insgesamt 110 Seiten - und was soll ich sagen: die Ausgabe und die Arbeit haben sich mehr als gelohnt, wir sind wirklich zufrieden!Die Fotos werden in einer ansprechenden Qualität gedruckt, da habe ich sicher schon schlechtere Fotobücher gesehen.

Kurzum: für jeden, der sich die Mühe machen will eine absolute Empfehlung.

Viele Grüße

baboon
Themenstarter468 Beiträge · seit 200702. Juli 2009 ·
Hi Baboon!

Mann, ist das schön zu erfahren, dass es mit eurem Buch geklappt hat und ihr damit auch zufrieden seid! Es würde mich sehr interessieren, wie und was ihr nun genau hochgeladen habt und inwieweit das in eurem Sinne umgesetzt wurde. Wir hatten ja ein paar PNs bezüglich der Erstellungssoftware ausgetauscht...

Eine andere Sache zum selben Thema: vor knapp einer Woche hatte mich ein FoMi bezüglich der zur Verfügung stehenden Papierqualitäten angeschrieben und ich war etwas verdutzt, denn meine Wahlmöglichkeiten dahingehend bestanden zwei Wochen vor seiner Anfrage nur zwischen 90 gr. matt und glänzend und 150 gr. glänzend. Auf einmal waren da 170 gr. matt und 250 gr. matt im Spiele. Auch ein annäherndes 30x30-Format scheint in Planung zu sein. Toll, dachte ich mir, da haste ja bei deinem nächsten Projekt richtig Auswahl! Aus Interesse ließ ich mein zu diesem Zeitpunkt bereits nachbestelltes, um 36 Seiten auf 200 Seiten aufgestocktes Machwerk erneut zu selben Bedingungen kalkulieren und staunte nicht schlecht: Am 9. Juni hatte ich geordert - 200 Seiten, 4-farbig, Hardcover, 20,5x20,5 cm – und einen Preis von 67,99 Euro pro Exemplar bezahlt. Jetzt, bei meiner Nachberechnung, hätte mich die selbe Bestellung je Buch 92,99 Euro, gekostet!

Ich hatte beim selben Anbieter im Januar diesen Jahres schon mal Preise errechnet, und da hätte mich damals ein 164-Seiten-Hardcover 122 Euro gekostet, was dann, bei meiner ersten wirklichen Order im März auf grade mal 57 Euro kam. Aus diesen Preisschwankungen schließe ich, dass sich bei epubli wohl immer wieder Dinge tun, die so ein Privat-Buch-Unterfangen mal teuerer, mal billiger machen.

Zudem hatte ich von meiner neuesten 200-Seiten-Version – das PDF hatte übrigens fast das doppelte der „empfohlenen“ Datenmenge, statt unter 200 MB waren es 391 MB – vier Exemplare bestellt und nur 3 per Post erhalten. Auf meine Nachfrage beim Verlag erklärte man mir: „Vielen Dank für Ihre E-Mail. Bücher werden bei epubli oftmals in verschiedenen Päckchen versendet. Das liegt daran, dass die Bücher zum Teil in unterschiedlichen Druckereien gefertigt werden und auch mit verschiedenen Versandanbietern verschickt werden, denn nur so können wir unsere kurzen Lieferzeiten einhalten.
Natürlich werden wir Ihnen das noch offene Exemplar schnellstmöglich nachsenden.”

Vier Exemplare EINES Buches werden bei unterschiedlichen Druckereien gefertigt? Wo liegt da der Sinn?

Um 12.08 Uhr hatte ich die Anfrage gestellt, drei meiner Bücher schon in der Hand, um 12.40 Uhr kam oben zitierte Mail, um 12.50 Uhr die automatisch generierte Antwort, mein letztes Buch wäre in Versand gegangen – einen Tag später lag es bei mir auf dem Tisch.

Die Qualität war mit minimalen Abweichungen gleichbleibend gut für einen Digitaldruck, auch die Verarbeitung. Trotz dieser, für mich befremdlichen Widrigkeiten, kann ich den Anbieter weiterhin empfehlen. Dennoch möchte ich dazu raten, die offenbar stark schwankenden Preise zu beobachten und erst dann zuzuschlagen, wenn die Kosten im Tal sind.

Herzliche Grüße von Barbara
LINKS ZU ALLEN BISHERIGEN REISEBERICHTEN 2007 Afrikanische Augenblicke, Botswana 2008 Die Augen in Afrika, Botswana Sambia 2009 RegenZeitZauber, Namibia Botswana 2011 Wüsten voller Wunder, Südafrika Namibia Botswana 2013 SternStundenTage, Südafrika Namibia Botswana Zimbabwe 2014 WiederSehensFreude, Südafrikas Sukkulentenkaroo 2015 LebenTraumPfade, Uganda Ruanda Tansania 2018 Das Staunen im Walde, Madagaskar http://www.bariez.com Bilder aus Afrika, Reisetipps und Reiseblog
Gast02. Juli 2009 ·
Hallo Barbara,
Bhekisisa schrieb:

Ich habe mich mittlerweile auch getraut und bin gespannt, wie die Qualität wird. Anfang nächste Woche müsste das Buch hier sein. Bei dem Farbraum-Kram war ich nicht ganz so sicher - insofern könnte es bei der Farbwiedergabe Überraschungen geben.

Da man als Privatperson üblicherweise nicht unbedingt Adobe Indesign oder Quark Express besitzt (zumindest nicht legal) und ich OpenSource mag, habe ich zum Erstellen übrigens das DTP-Programm-Scribus verwendet. Ich habe den Vergleich zu Indesign und Co nicht, war aber recht angetan.
http://www.scribus.net/
Zudem hatte ich von meiner neuesten 200-Seiten-Version – das PDF hatte übrigens fast das doppelte der „empfohlenen“ Datenmenge, statt unter 200 MB waren es 391 MB
Meine von Scribus erzeugte PDF-Datei (176 Seiten) war zunächst 576 MB groß. Die hat das Uploadtool von ePubli als zu groß abgelehnt. Offiziell sollen es wohl nicht mehr als 200 MB sein, bis 400 MB wird wohl toleriert und darüber ist wohl Ende.
„Vielen Dank für Ihre E-Mail. Bücher werden bei epubli oftmals in verschiedenen Päckchen versendet. Das liegt daran, dass die Bücher zum Teil in unterschiedlichen Druckereien gefertigt werden
Das hört sich ja nicht so gut an. Die gehören zwar zum riesigen Holtzbrinck-Konzern, aber ich hatte gedacht, dass die sich mit myphotobook.de eine Druckerei teilen. Die residieren ja unter der selben Adresse. Bei x verschiedenen Druckereien stellt sich schon die Frage der reproduzierbaren Qualität.
Vier Exemplare EINES Buches werden bei unterschiedlichen Druckereien gefertigt? Wo liegt da der Sinn?
Das klingt wirklich sehr unsinnig.

Beste Grüße

Guido
Gast03. Juli 2009 ·
Hallo,

das Buch ist heute angekommen und sieht mit 176 Seiten auf 170g/qm-Papier auch wie ein richtiges Buch aus. Insgesamt sehr schön. Die Farbwiedergabe bei roten, orangen und blauen Tönen passt nicht so ganz, ist aber akzeptabel. Wahrscheinlich war ich da in Sachen richtiger Farbraumeinstellungen selbst zu doof. So sieht's aus:









Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2009
Themenstarter468 Beiträge · seit 200704. Juli 2009 ·
Na, Guido, komm, sieht doch super aus! Auf der anderen Seite ist das mit den Farbgeschichten natürlich auch immer so ein Problem, das im Auge des Betrachters liegt...

Und gerade Grau, auch wenn du es nicht explizit kritisierst, ist so ein ganz heikler Farbton. Der kippt gedruckt schneller in eine Nuance ab, als man sie zum wirklichen Zeitpunkt wahrgenommen oder festgelegt hat.

Rot-Blau-Grün-Töne sind immer ein Problem, vom gesehenen Bild, der hinzukommenden Erinnerung, gepaart mit der vermaledeiten Farbraumänderung von RGB auf CMYK. Doch was ich das sehe von deinen in CMYK gedruckten Beispielseiten (die ich jetzt ja auch wieder RGB sehe...), gefällt mir ausnehmend gut. Ein wunderbar ruhiges, schönes Layout, das mit Bildern und Balken in den Beschnitt geht, ein Layout, das das Auge führt. Toll, ist wirklich schön gestaltet und umgesetzt!

Und was ich besonders geil finde, ist, dass du Scribus dazu benutzt hast. Open Source ist ein Ding, das ich absolut genial finde, weil es sich entwickelt, sich da was tut, jeder was Besseres draus machen kann und auch jeder, der nix Besseres draus machen kann, die Möglichkeit zur Nutzung hat. Mit der kommeriellen Software im grafischen Bereich passiert auch viel, aber es ist nicht immer besser und schon gar nicht steuerbar. Leider hab ich nicht die Zeit, mich mich Open Source-Programmen nachhaltig zu beschäftigen, denn die Kunden meines Arbeitgebers wollen halt immer noch die dicken, teuren Programme; da tun wir uns als Dienstleister schon schwer, eine Version von QXYZ.6 zu kicken, weil das neueste Betriebssystem sie nicht mehr unterstützt,der Kunde aber nix anderes hat oder kaufen will. Da erübrigt sich der Versand eines O-Source-Dokuments, wenn schon bei Creative-Suite-Dokumenten der Sorte CS3 (CS 4 ist lang schon da) gestaunt wird...

Exkursion meinerseits. Dein Buch sieht toll aus...

Liebe Grüße von Barbara
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Gast04. Juli 2009 ·
Hallo Barbara,

danke für das Lob aus berufenem Munde. Ich mag es einfach schlicht und reduziert. Das erste eigene Buch ist schon toll und ich bin ein bisschen stolz:)
Auf der anderen Seite ist das mit den Farbgeschichten natürlich auch immer so ein Problem, das im Auge des Betrachters liegt...
Naja, z.B. die Dünen im Sossusvlei sind farblich ein ganzes Stück von der Realität weg. Die von Scribus erzeugte PDF-Datei hatte ein CMYK-Profil. Ich bin aber nicht ganz sicher, was Scribus (bei meinen Einstellungen) mit den eingebetteten Bildern gemacht hat. Die hatten Original AdobeRGB als Farbraum. Gibt es irgendein Tool, mit dem man PDF-Dateien analysieren kann?

Ich überlege, ob ich noch einmal eine neue PDF-Datei mit geänderten Einstellungen erzeuge und ein zweites Buch drucken lassen. Da epubli auch gegen Aufpreis keinen Check der Druckdaten anbietet, ist es nur ein bisschen fraglich, ob das was bringt? Und für jeden "Testversuch" 85 EUR an epubli zu überweisen, ist auch ideal. Oder ich lasse auf dem gleichen Papier als Test für 10 EUR erst mal ein 16-seitiges DIN-A6-Heftchen mit geänderten Einstellungen drucken...

Auf dem Paketaufkleber stand als Absender übrigens die Schwesterfirma von epubli: myphotobook GmbH.

Beste Grüße

Guido