NANamib33Themenstarter166 Beiträge · seit 200806. Jan. 2009 · #1Hallo,
hier ein Beitrag aus der AZ vom 18.12.2008
Wie man sich gegen derartige Überfälle schützen kann ist mir unklar. Gibt es dazu Vorschläge?
http://www.az.com.na/polizei-und-gericht/berfall-auf-campingplatz.78190.phpGrüße
🙁
Namib33
Duma273 Beiträge · seit 200607. Jan. 2009 · #2Hallo Namib33,
ich denke wenn es jemand interessiert was so gerade Kriminaltechnisch in Namibia abgeht kann so ein link zur AZ hilfreich sein. Ich glaube aber auch das man mit so einem Hinweiß hier im Forum nur diejenigen Verunsichert werden die ja eh schon ängstlicher Natur sind. Namibia ist bestimmt nicht gefährlicher als der Besuch einer größeren Stadt in deiner Nähe. Schau dir einfach mal die Schlagzeilen deiner lokalen Presse an.
Hier wie da gibt es Ecken an denen man vorsichtig sein muß oder sich halt entsprechend verhalten muß.
Ansonsten einfach auf deinen gesunden Menschenverstand verlassen.
Ich habe übrigens auch schon einige male Lehrgeld bezahlt!:S
Jüregn
Helmar667 Beiträge · seit 200607. Jan. 2009 · #3Hallo Namib33,
etwas differenzierter sollte man das schon sehen.
In oder in der Nähe großer Städte hat es in den Jahren eine beachtliche Zunahme von Überfällen gegeben, besonders um Windhoek im Dezember. Campingplätze, Touristen in der Stadt oder in der Nähe ihrer Pensionen sind ein gutes Ziel, die Zahlen dort sind steil gestiegen. Ebenso sind Farmüberfälle und besonders Wilderei ein großes Problem geworden. Meist werden die Täter nicht erwischt, trotzdem sollte JEDE STRAFTAT bei der Polizei gemeldet und protokolliert werden, nur so entsteht auch der notwendige öffentliche Druck bei den Behörden. Ebenso bei Korruption oder Nötigung durch Beamte melden, ggf. bei der AZ Zeitung als Leserbrief.
Aber auch die Polizeibeamten sind teilweise hochgradig frustriert: Sie nehmen einen Täter fest, er wird dem Haftrichter vorgeführt, kommt gegen eine kleine Kaution frei - und am nächsten Tag begeht er die nächste Straftat, um das geliehene Kautionsgeld zurückzuzahlen.
Eine weitere Tendenz sind die zunehmenden körperlichen Angriffe mit teils schweren (auch Schuß-) Verletzungen beim Raubüberfall, früher war es eher einfaches Klauen. Diese Tendenz kennen wir in Südafrika schon seit vielen Jahren, jetzt nimmt sie auch in NAM zu.
Wie man sich schützen kann? Alle die guten Ratschläge befolgen, die allseits zu lesen sind..
Besonderes Augenmerk auf Leute richten, die sich ausspähend verhalten, das geht fast allen geplanten Überfällen voran! Keine falsche Freundlichkeit oder "hilfreiche Begleitung" akzeptieren. Auf Campingplätzen achten, wer NICHT zum Personal gehört, sich aber trotzdem da beobachtend herumtreibt.
Aber manchmal hilft auch jahrezehntelange Erfahrung im südlichen Adfrika nichts, wie man in dem Artikel lesen konnte.
Gruß,
Helmar
GUGuido.Gast07. Jan. 2009 · #4Hallo,
Duma schrieb:Namibia ist bestimmt nicht gefährlicher als der Besuch einer größeren Stadt in deiner Nähe.
Sicher muss man niemanden in Panik versetzen oder derzeit wegen der Kriminalität von Namibiareisen abraten. Aussagen wie "nicht gefährlicher als in Deutschland" halte ich aber für fragwürdig. Warum haben beispielsweise viele Einfamilienhäuser in Windhuk hohe Mauern, Stacheldraht- oder Elektrozäune und vergitterte Fenster? In Deutschland finde ich nicht so viele derart verbarrikadierte Häuser. Ich habe in Deutschland auch noch keine Hotels gesehen, die mit einem Elektrozaun geworben haben. In Windhuk scheinen das einige ortsansässige Hoteliers für eine wichtige Werbebotschaft zu halten. Mir wurde in Deutschland auch noch nicht geraten, vor Supermärkten unbedingt einen Aufpasser für das geparkte Auto zu engagieren. Entweder gibt es eine schlimme Massenparanoia in Namibia oder die Kriminalität ist da doch signifikant größer. Anders kann ich mir die Unterschiede nicht erklären.
Natürlich gibt es auch in Deutschland und anderswo Kriminalität, aber man darf nicht absolute Zahlen vergleichen, sondern muss das in Relation zur Zahl der Einwohner bzw. Touristen setzen. Wenn meinetwegen sowohl auf Malle als auch in Namibia jährlich 1000 Touristen ausgeraubt werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit in Namibia ausgeraubt zu werden mehr als 12 mal so groß (Malle = 10.000.000 Touristen pro Jahr, Namibia = 800.000 Touristen pro Jahr).
Beste Grüße
Guido
fahrinurlaub391 Beiträge · seit 200807. Jan. 2009 · #5Meiner Erfahrung nach ist Namibia, besonders der Raum Windhoek aber auch Swakopmund gefährlicher geworden. Wir waren im November nur einen Tag in Windhoek und in unserer Unterkunft 'Roof of Africa' erzählte uns ein Gast, dass er einen Tag vorher, auf dem Weg von Joe's Beerhouse zurück zur Unterkunft, überfallen wurde. Wir sind abends gar nicht mehr weggegangen.
Ich denke es bringt nichts abzuwägen oder zu beschwichtigen.
Tigermamba463 Beiträge · seit 200707. Jan. 2009 · #6Liebe FoMis,
der Artikel "Differenzierte Einblicke in Risiken" heute in der AZ (weiß nicht, wie man das hier zitiert, verzeiht.. ) zu diesem Thema von einem Sicherheitsberater aus Namibia scheint mir sehr realistisch zu sein und es auf den Punkt zu bringen.
Allein hier in Deutschland gibt es mittlerweile große Unterschiede in der Lebensqualität der Menschen, nicht zuletzt mit finanziellen Dingen verbunden - resultierend in Gewalttaten.
Auch Menschen, die mit dem Afrika-Virus infiziert sind, können sicher dennoch erkennen, dass speziell in Namibia die Schere noch weiter auseinander geht. Wen sollte es also verwundern, wenn solche Überfälle auf vermeintliche wohlhabende Fremde (und wohlhabend sind wir nach deren Maßstäben sicherlich immer!) zunehmen.
Einfach - oder auch nicht... ein Fakt, mit dem wir leben müssen.
Mich hält es dennoch nicht von der nächsten Reise in dieses faszinierende Land ab.
Heike
jaw2'048 Beiträge · seit 200708. Jan. 2009 · #7Hallo Heike,
du hast völlig recht.
Ich will absolut nichts schönreden. Aber eine Individualreise in Afrika ist (Gott sei dank) noch immer oder immer mehr eine Reise, bei der deutlich höhere, insbesondere aber auch ganz andere Risiken eingegangen werden als bei einer Ferientour in Deutschland.
Das sollte man akzeptieren und sich nach genauer Informationen überlegen, wie man mit diesen Risiken umgehen will. Wer sein Verhalten nicht darauf einstellt, der macht sich selbst zur leichten Beute. Ich persönlich bin aber nicht bereit, vor solchen Risiken zu kapitulieren. Allerdings stelle ich mich darauf ein, bestelle lieber mal ein Taxi und bezahlen einen Parkwächter etc. Bei den Unterkünften nörgeln einige hier im Forum, dass ein Elektrozaun für Hotels in Windhoek eine Werbebotschaft sei. Ich kann das bestätigen, denn ich suche mir Vermieter, denen die Sicherheit der Gäste dies wert ist. Und zu Joe's gehts auf einem bewachten Parkplatz oder eben mit dem Taxi. Auf Farmen frage ich nach einem Tresorraum, den die meisten Farmen besitzen. Ist ein Teil meiner Wertsachen einem direkten Zugriff entzogen muss ich auf weniger selbst aufpassen.
Für mich ist die Vorsicht der bessere Teil von Angst. Und Angst habe ich selten, dafür vielleicht etwas mehr Vorsicht.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Rothk181 Beiträge · seit 200808. Jan. 2009 · #8Hallo Jaw,
da kann ich mich nur anschließen. Ein bißchen mehr Vorsicht kann nicht schaden, damit die Angst nicht den Urlaubsspaß verdirbt und das gilt bestimmt nicht nur für Reisen ins südliche Afrika.
Wir achten immer besonders darauf, daß wir möglichst "normal" aussehen (kein Schmuck oder teuere Kleidung) und versuchen die Dinge, die wir unvermeidlich dabei haben, wie Kamera oder Laptop möglichst nicht auf dem Präsentierteller liegen zu lassen oder allzu offensichtlich zu benutzen.
Außerdem sollte man sich auch auf sein Bauchgefühl verlassen und einfach wachsam sein, wenn einem etwas merkwürdig vorkommt.
Den Parkplatzwächter zu bezahlen oder in der Stadt abends ein Taxi zu nehmen, gehört für uns schon mit dazu.
Allerdings möchte ich mich auch nicht völlig abschotten, damit der Kontakt zu den Einheimischen verloren geht, denn darauf kommt es ja auch an, daß man nicht nur das Land sondern auch die Menschen kennenlernt.
Gruß
Karin
Gruß
Karin
Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200708. Jan. 2009 · #9Rothk schrieb:...Allerdings möchte ich mich auch nicht völlig abschotten, damit der Kontakt zu den Einheimischen verloren geht, denn darauf kommt es ja auch an, daß man nicht nur das Land sondern auch die Menschen kennenlernt...
Wohl war - für mich ein wesentlicher Punkt, weswegen ich verreise. Deswegen auch Zielländer, in denen ich weitestgehend ohne "Dolmetscher" klarkomme...
Duma273 Beiträge · seit 200608. Jan. 2009 · #10Hallo Guido,
sicherlich hast du mit deinen Aussagen recht.So wie alle anderen die hier mitwirken. Wie bereits erwähnt ist in Afrika der Unterschied zwischen arm und reich deutlich größer als bei uns hier. Da ist ein kurzer Adrenalinstoß bei einem Überfall das Risiko allemal wert. Einfacher kommt ein armer Mensch wohl nicht zu Geld. Ich war gestern vielleicht ein bißchen schreibfaul. Vielleicht ist das der Grund das du meinen Beitrag vielleicht ein zu überspitz siehst. Was ich mit dem Vergleich zu Deutschland sagen möchte ist folgendes: Ich wohne in der Nähe von Ingolstadt (ca. 125000 Einwohner) wenn ich morgen meine Zeitung bekomme, da kann ich sicherlich auch solche Schlagzeilen wie in Namibia liefern. Auch bei uns werden Menschen überfallen, vergewaltig und ermordet. Der Unterschied ist jedoch der das es uns hier nicht wirklich berührt, weil es unser Alltag ist. Bekomme ich dann aber eine solche Schlagzeile von Überfällen auf Touristen aus dem Land das ich gerne bereisen würde schaut das schon wieder anders aus. Ich bin nicht wirklich ängstlich und versuche mich in einem fremden Land so zu verhalten das ich keine Probleme bekomme. Auch ich suche den Kontakt zur Bevölkerung vor Ort.
Diese Schlagzeilen aus Namibia kommen ja in sporadischen Abständen. Kurz bevor ich letztes Jahr nach Namibia geflogen bin, gab es auch solche. Plötzlich interessieren einen solche Schlagzeilen. Eifrig stöbert man dann im Forum und in der AZ. „Um Gottes willen, das ist ja schon öfters passiert!“ Es hat auch mich bewußt oder unbewußt beunruhigt. Als wir dann nach unserer Ankunft im Restaurant des Dan Viljoen Park saßen, hat uns die Eigentümerin erzählt das vor einigen Tagen das Auto von Gäste aufgebrochen wurden, während sie hier beim Essen waren. Echt toll, schnell haben wir aufgegessen und sind zum Auto zurück gegangen. Alles war Ok. Später haben wir einen bewaffneten Wächter getroffen.
Es ist gut wenn man über das Land das man besuchen möchte bescheid weiß. Dafür gibt es ja in jedem Reiseführer die ersten Sicherheitstechnische Hinweiße.
Was ich aber mit meiner Aussage mitteilen wollte, ist das so eine Hinweiß auf eine aktuelle Schlagzeile die Betroffenen Reiselustigen eher mehr verunsichert als hilfreich ist.
Es ist von Namib33 gut gemeint. Danke dafür. Ich habe aber auch schon mit vielen Menschen gesprochen deren Traum es wäre, einmal nach Namibia zureisen. Doch viele haben einfach zuviel Angst vor dem unbekannten Afrika. Dann noch solche Schlagzeilen im Forum und es wird immer nur ein Traum bleiben. Eigentlich schade oder?
Schöne Grüße an euch alle
Jürgen
P.S. Ich will keinen ans Bein pinkeln. Das ist einfach meine persönliche Meinung.
GUGuido.Gast08. Jan. 2009 · #11Hallo Jürgen,
das war meinerseits weder böse noch persönlich gemeint. Ich denke nur, dass Aussagen nach dem Motto "Die Kriminalität ist da nicht höher als in Deutschland" beschönigend sind und niemandem helfen.
Duma schrieb:Auch bei uns werden Menschen überfallen, vergewaltig und ermordet. Der Unterschied ist jedoch der das es uns hier nicht wirklich berührt, weil es unser Alltag ist.
Ich weiß nicht, wie die Zustände in Ingolstadt sind, aber wenn hier in der Nähe Morde passieren oder kriminelle Banden regelmäßig Leute ausrauben, dann interessiert und berührt mich das schon.
Ich habe aber auch schon mit vielen Menschen gesprochen deren Traum es wäre, einmal nach Namibia zureisen. Doch viele haben einfach zuviel Angst vor dem unbekannten Afrika. Dann noch solche Schlagzeilen im Forum und es wird immer nur ein Traum bleiben. Eigentlich schade oder?
Wenn man hier mehr als einen einzigen Beitrag liest, dann bekommt man nach meinem Eindruck ein sehr differenziertes Bild vermittelt. Und man bekommt auch die Einschätzung der meisten erfahrenen Afrikafahrer mit: Die Kriminalität dort ist höher, aber sie ist nicht so hoch, als dass man von Reisen abraten müsste. Wenn man sich vorher über typische Risiken informiert und sich entsprechend verhält, sind die Risiken insgesamt gering. Das Forum hat dabei den unschlagbaren Vorteil, viel aktueller als jeder Reiseführer zu sein.
Wenn man das Thema totschweigt, profitieren ausschließlich die Kriminellen in Namibia davon.
Beste Grüße
Guido
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200809. Jan. 2009 · #12mein Senf AN,
Ich glaube, der hauptsächliche Unterschied zu D ist, dass wir als Touris klar zu erkennen sind und deshalb "geziehlt" angegriffen werden - wobei ich da noch keine negativen Erfahrungen gemacht habe -
andererseits - in East L.A lässt man auch besser die Türen im Auto während der Fahrt verschlossen.
Man sollte sich aber auch nicht verückt machen - WIR lassen die Kamera niemals im Auto liegen oder die Tasche mit den Pässen - die kommt ja auch nachts mit ins Dachzelt. Wenn man nachts in die Stadt "muss", dann muss es halt ein Taxi sein - bei uns gibt es auch Kreditkartenbetrug und das Stehlen von EC Daten. Gesunder Menschenverstand ist sehr angebracht - und - materielle Dinge sind vergänglich ... Es ist ein Risiko - geauso wie die Löwen, die Schlangen, der Skorpion, Malaria - aber eine "Lebensvollkasko" gibt es nun mal nicht.
mein Senf - ENDE
Christian

holger982 Beiträge · seit 200609. Jan. 2009 · #13Guido. schrieb:Mir wurde in Deutschland auch noch nicht geraten, vor Supermärkten unbedingt einen Aufpasser für das geparkte Auto zu engagieren.
In Deutschland wird dir aber auch geraten, keine Gegenstände offensichtlich im Auto liegen zu lassen. Das dürfte in deinem Urlaub dort unten nicht so einfach möglich sein oder?!
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jaw2'048 Beiträge · seit 200709. Jan. 2009 · #14Hallo
fordfahrer schrieb:
Es ist ein Risiko - geauso wie die Löwen, die Schlangen, der Skorpion, Malaria - aber eine "Lebensvollkasko" gibt es nun mal nicht.
du hast völlig recht und ich muss mich als Reisender eben auf diese Risiken einstellen, Prävention betreiben - oder daheim bleiben.
Aber dazu brauche ich auch Informationen. In Unterkunftsbeschreibungen steht ja auch "Fliegennetze an allen Betten" ohne dass ich den Ort meide, weil dort vielleicht Malaria droht sondern froh bin, von den Schutzbemühungen zu wissen.
Genauso geht es mir auch mit Einbruchsschutz etc. Ich habe letzten Sommer mit Uwe Trümper darüber gesprochen, bei dem auch viele Fomis ihre Autos eingestellt haben. Sein Anwesen ist von einem Hochspannungszaun umgeben. Das schafft ein Gefühl der Sicherheit. Andererseits wurden solche Investitionen auch nicht aus Spaß an der Technik gemacht.
Duma schrieb:
Als wir dann nach unserer Ankunft im Restaurant des Dan Viljoen Park saßen, hat uns die Eigentümerin erzählt das vor einigen Tagen das Auto von Gäste aufgebrochen wurden, während sie hier beim Essen waren. (...) Später haben wir einen bewaffneten Wächter getroffen.
das finde ich echt stark. Die Wirtin macht Euch auf ein Risiko aufmerksam. Eigentlich hättet ihr von Anfang an die Sicherheit des Parkplatzes prüfen müssen. Dann hättet ihr auch in Ruhe eure Mahlzeit genossen. Gut dass Ihr ein Lokal ausgesucht habt, wo nichts beschönigt und aktiv was für die Sicherheit getan wird. Also klagt nicht über die Mitteilung sondern empfehlt das Lokal weiter
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Duma273 Beiträge · seit 200609. Jan. 2009 · #15Hallo Jaw,
eigentlich hätte uns das Personal an der Rezeption bei unserer Anmeldung darüber infomieren können. Ich glaube aber, das das gar nicht gewollt ist. So nach dem Motto: Was auf eueren Gelände werden Fahrzeuge aufgebrochen! Dann mal nix wie weg von hier.
Jürgen
NANam12081 Beiträge · seit 200914. Jan. 2009 · #16Guten Morgen, ich schließe mich der Meinung an dass es wohl sicher ein höheres Risiko gibt, da sicher die Schere zwischen Weißen und Schwarzen auseinander geht. Wichtig finde ich allerding nicht nur den Hinweis von anderen Reisenden.(Wir wurden in jeder Unterkunft unserer 12 Stationen darauf hingewiesen) sondern:
Häufig werden die weißen 4x4 überfallen, da sie leicht weithin mit den Zelten zu erkennen sind. Hier wird die hintere Scheibe des Beifahrersitzes eingeschlagen und die ersten Taschen, Rucksäcke entnommen. Das dauert etwa 10-15 sekunden.
1. Bei jeder Wagenanmietung sollte unbedingt eine Vollkaso mit eingeschlossen sein. Sonst zahlt man auch noch den Schaden.
2. Eine Reisegepäckversicherung sollte vorhanden sein.
3. Auch bei Wagen mit Alarmanlage geht bei Einbruch der Scheibe nicht unbedingt ein Alarm an. d.h. Alles Gepäck möglichst anschnallen.