Einfuhr Fleisch- und Milchprodukte

10 Antworten · 4'686 Aufrufe · gestartet 17. Okt. 2008 von fahrinurlaub
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Themenstarter391 Beiträge · seit 200817. Okt. 2008 · #1
Hi,

habe in diesem Forum schon etwas über die Veterinärzäune in BOT gelesen… dass es Kontrollen von Nord nach Süd gibt, aber wie sieht es an der Grenze aus?

Wir wollen aus Zeitgründen Fleisch- und Milchprodukte in Windhoek einkaufen und dann in Buitepos über die Grenze. Wird uns der Einkauf an der Grenze abgenommen? Laut dem Hupe 'Botswana-Reiseführer' ist die Einfuhr verboten! Wie sieht es bei der Wiedereinreise im Caprivi/Panhandle aus… gibt es Kontrollen in Mohembo… und wie ist die Versorgungslage in Shakawe.

Ist es richtig wenn wir die klassische Fahrt von Maun nach Kasane machen, gibt es keine Kontrollen.

Danke
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
2'779 Beiträge · seit 200717. Okt. 2008 · #2
hallo fahrinurlaub
Hupe Reiseführer hat Recht. Doch in der Praxis sind die Zöllner in Buitepos/Mamuno sehr sitzledrig und sind nicht sehr am Inhalt des Wagens interessiert. Wenigstens haben wir dies so letzten Monat bei Aus- und Wiedereinreise an dieser Grenze erlebt. Wir haben es lange bedauert kein FLeisch in Windhoek eingekauft zu haben, zwar nicht aus Zeitgründen sondern wegen der besseren Qualität. Die Auswahl im Spar von Ghanzi war sehr mager (und fettig zugleich..), wenn ihr sowieso weiter bis Maun durchfährt ist das Angebot dort schon viel besser, wir sind jedoch gleich in die Zentral Kalahari reingefahren. In Zukunft werde ich meine Sirloins und Steaks über die Grenze schmuggeln, vorher anhalten, raus aus dem kühlschrank, rein in den Schlafsack und ein paar km nach der Grenze wieder verpacken. Aber soviel Arbeit würde ich mir mit Milchprodukten hingegen nicht machen sondern diese erst in Botswana kaufen.
Zur aktuellen Lage im Caprivi kann ich dir nicht helfen.
gruss leona
Gruss Leona
138 Beiträge · seit 200817. Okt. 2008 · #3
Guten Morgen zusammen,

dieses Jahr war der Grenzposten nicht mal zu sehen. Wir haben gewartet und sind dann ohne Kontrolle weitergefahren 😕

Allerdings habe ich auch schon das Gegenteil erlebt. Mir mussten Fleisch, Butter etc. abgeben und alle Schuhe desinfizieren (also in die mit wassergefüllte Wanne damit).

Kommt wie so oft auf den Beamten und seine Tagesform an 🙄

Silke
http://www.TickerFactory.com/
Themenstarter391 Beiträge · seit 200817. Okt. 2008 · #4
Vielen Dank für die Tipps.

Heißt das, alle Milchprodukte können konfisziert werden?

Ich denke die Fleischqualität und -auswahl in Windhoek wird besser sein als in Ghanzi und daher werden wir es wohl so machen wie Leona.

Wie sind denn die Fleischereien und Supermärkte in Maun.
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82 Beiträge · seit 200617. Okt. 2008 · #5
Dieses Jahr war es so, dass man am Kuke Fence ein Permit für in Namibia gekauftes Fleisch bekommen hat, was man bei weiteren Vet Fences vorzeigen konnte, Milchprodukte waren kein Problem.
Supermärkte in Maun: tagesabhängig, was gerade geliefert wird, das beste Fleisch wird eben exportiert. In Ghanzi soll die Fleischerei Hollandia sehr gut sein.
Was gar nicht geht: Fleisch oder Milchprodukte weiter mit dem Uhrzeigersinn (also über Shakawe nach Süden) transportieren oder aus Zimbabwe/Sambia einführen.

Gruss Ivonne
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2008
3'766 Beiträge · seit 200617. Okt. 2008 · #6
Swakop schrieb:
Guten Morgen zusammen,


Kommt wie so oft auf den Beamten und seine Tagesform an 🙄

Silke
Oder ob der hauseigene Gefrierschrank schon voll ist......... 😎

Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
76 Beiträge · seit 200818. Okt. 2008 · #7
Hi Leute wie sieht es denn aus, wenn man aus Südafrika kommt, darf man da auch kein Fleisch nach Botswana bringen? Und keine Milchprodukte?
😵

Gruß Gaynon
1'125 Beiträge · seit 200618. Okt. 2008 · #8
Hallo, F.,
alle dürfen über mich herfallen - ich habe immer betrogen. Die Vorschriften sind reiner Murks. Die Überwachung ist noch größerer Murks. Eingeschweißte Steaks als Gefahr zu betrachten, abenfalls. Ich habe, ich oute mich jetzt als Outlaw, vor den bekannten Kontrollen alle kritischen Stücke aus der Kühlbox entfernt (und das ist das bevorzugte Objekt der Untersuchung)und versteckt, meist im Schlafsack. Die Gefahr der Verbreitung von Rinder- et.- Seuche ist real, aber so nicht zu erreichen. Heute abend habe ich 'Ecco: Ochsenzunge' (Konserve) verspeist. Geschmuggelt. Ihr dürft mich prügeln. Aber ich mache es weiter so.
WR
Omnia vincit amor
76 Beiträge · seit 200819. Okt. 2008 · #9
Na, wer wird denn da gleich prügeln? Wir sind doch alle friedliche Afrikafans. Ich möchte nur gerne vorher wissen, was ich darf und was nicht, Ich bin schon mal reichlich Fleisch und Holz losgeworden an der Grenze zwische SA und NAM, weil ich es nicht wußte. Also darf amn nun von SA nach BOT, oder nicht? Ich hatt eghört ja, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher.

Ciao Gaynon😳
1'125 Beiträge · seit 200619. Okt. 2008 · #10
Hallo, Gaynon,
war vielleicht nicht so ganz ernst gemeint. - Die Vorschriften wechseln je nach Lage. Als ich das gestern erwähnte Ecco-Fleisch in meinem Auto versteckte (übrigens ein Tipp: Ecco-Konserven - aus Lobatse - sind Spitzenklasse!), waren sogar Konserven (aus BT nach SA) verboten. Einmal wurde ich sogar nach Biltong (Ngoma Bridge : Nam nach BT)) gefragt. Hatte ich auch vorher sicherheitshalber woanders verstaut. Ich würde da auf Nummer Sicher gehen. - Problematischer als die offiziellen Grenzübergänge (Kontrollen schwach - ich bin in Ramatlabama - da passiere ich immer - NIE kontrolliert worden!) ) scheinen mir die innerstaatlichen Kontrollstellen in BT zu sein - weil man oftmals (aber auch das ändert sich immer) innerhalb des Landes Fleisch u.a. (einmal musste ich Margarine abgeben, Margarine!!!! Mein Gott, Margarine!) nicht über diese 'Grenzen' fahren darf. Du kaufst etwas in BT - und musst es ein paar km weiter abgeben. Und ich bin mittlerweile so zynisch geworden, dass ich Eigeninteressen der Beamten nicht mehr ganz ausschließen will (ganz vorsichtig ausgedrückt....).
Trick gegen Trick.
Ob's Dir hilft? Du musst halt wissen, gegen welche Vorschrift Du gerade verstösst ...
Herzlichen Gruß!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
76 Beiträge · seit 200819. Okt. 2008 · #11
Klar hilft das, wobei innerbotswanisch natürlich schon deshalb schwieriger ist, weil man nie genau weiß, wo es einen trifft. Ich verstehe also kein Fleisch von Botswana nach Südafika und auch kleine von SA nach BOT.
Komisch, ich hatte gehört von SA nach BOT ist kein Problem, Die wissen auch nicht, was sie wollen, oder?

Das Dosen ein Problem sind hatte ich noch gar nichtgehört. Das Zeug ist doch schon gekocht!!! Sind die jeck?

Na, wie auch immer jedenfalls geht's Freitag los und ich lasse mir die Laune in keinem Fall verderben.

🤩 Gaynon