CACatbirdThemenstarterGast26. Juli 2005 · #21Gerade les ich ich die Beiträge unter "Sicherheit beim Restaurantbesuch" und da muss ich doch zynisch fragen: Ist das die Freiheit, die wir meinen :?: Ich weiß, jetzt wird wieder gegengehalten, dass wir hier in unseren Großstädten auch aufmerksam sein müssen. Stimmt, aber ein Taxi kann ich mir doch immer noch selbst bestellen und auch die Uhrzeit meines "Ausgangs" muss ich nicht von den örtlichen Lichtverhältnissen abhängig machen.
Mahlzeit wünscht Catbird 8)
GAGastThemenstarterGast26. Juli 2005 · #22Catbird,
Also ich habe mich nicht nur draussen im Busch frei gefühlt. Es kommt ganz darauf an wo man in welchen Gegenden wohnt, so wie Friedel es auch geschildert hat. Wir haben bei den Eltern in Swakop gewohnt, sie wohnen in der Siedlung, die gleich, wenn man von Windhuk kommt, auf der linken Seite anfängt….dort wohnen auch die Reichen in ihren Villen, aber auch die normalen Bürger mit einem durchschnittlichem Einkommen…und ich habe mich dort sehr sicher gefühlt…..
Die Sache ist die, man muss überall auf der Welt vorsichtig sein, in dem einen Land mehr oder weniger…..man muss sich nur daran anpassen und versuchen damit umgehen zu können. Das Haus der Eltern hat auch keinen Stacheldrahtzaun oder sonstige Absicherungen, außer vergitterte Fenster und Türen, aber so etwas gibt es ja hier in Deutschland auch.
Ich habe auch von Verwandten meines Freundes gehört, die eine Farm besitzen, dass sie von ihrem eigenen Personal beklaut werden…das gibt es natürlich. Aber das passiert hier in Deutschland ebenso. Ich denke, wenn man sich dem Land anpasst, dann hat man weniger Schwierigkeiten, als wenn man mit seinem Reichtum protzt bzw. es sich leisten kann alles zu haben, damit will ich nicht sagen, dass man so leben soll wie die ärmsten bzw. armen leben….nein, einen geeigneten Mittelweg.
Ich komme hier in Deutschland übrigens sehr gut mit meinem Leben zurecht, mich hat Namibia und Südafrika nur so fasziniert, dass mein Freund und ich uns über eine mögliche bzw. eventuelle Auswanderung Gedanken gemacht haben, natürlich auch deshalb weil seine gesamte Familie dort lebt.
Naja....ich wünsche allen noch einen schönen Tag,
Denise
ASAchim der SpäteThemenstarterGast27. Juli 2005 · #23Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
CAcatweazlecatThemenstarterGast27. Juli 2005 · #24Hallo Achim
ich denke der Buchclub findet dich überall auf der Welt 😄
Gruss
JOjoliThemenstarterGast27. Juli 2005 · #25Hallo Achim,
wenn man Dich so hört, könnte man meinen, dass Du für Namibia rein gar nichts übrig hast. Und dennoch engagierst Du Dich hier und hilfst mit Tipps und guten Ratschlägen. Ein Widerspruch ? - Ich glaube nicht. Deine Schilderung des namibischen Alltags ist nun ja ganz bewusst sehr einseitig ausgefallen; aber deshalb nicht unbeachtlich, weil mit ihr die Extreme
" Tourismus-Erfahrungen" einerseits und " Alltagserfahrungen" andererseits holzschnittartig gegeneinander gestellt werden. Unter dieser Prämisse verstehe ich Deine Schilderung nicht als Absage an das Land Namibia, sondern als deutliche Warnung an jeden Namibia-Touristen, aus euphorischen Erstlings-Erfahrungen heraus den Schluss ziehen zu wollen, man könne diese zum Maßstab des namibischen Alltags erheben. Wer das tut, wird eine riesige Enttäuschung erleben. An und für sich ist das eine Binsenweisheit; das Besondere an Namibia ist allerdings, dass selbst abgeklärte und nüchtern urteilende Zeitgenossen seinem Reiz erliegen und glauben, den kleinen Unzulänglichkeiten des Alltags keine größere Bedeutung zumessen zu müssen. Wer Lebensqualität höher bewertet als Lebensstandard und dazu eine gehörige Portion Pioniergeist mitbringt, für den ist Namibia eine wirkliche Alternative.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast27. Juli 2005 · #26Hallo,
ich komme mit meinem Leben hier gut zurecht, das einzige wovor ich "weglaufen" würde wär unser grandioses Wetter. Die Schneelage in Namibia ist optimal, genauso wie der Stand der Sonne.
Ohne Frage ist das Leben in D sehr angenehm, aber hält es auch noch neue Herausforderungen bereit? Hat sich die Faszination des Alltags hier nicht auch schon abgeschliefen?
Natürlich gibt es Aktivitäten (Motorrad fahren) die in NAM keinen Spaß machen, dafür kann man dort Dinge tun die in D nicht möglich sind. Es ist wie alles im Leben ein Abwägen der Vor- u. Nachteile. Wer hier ein Theaterabo hat od. gerne shoppen geht wird in Outjo sicher nicht glücklich.
Ganz davon abgesehen gibt es in NAM durchaus Waren (Klamotten, Möbel, Fenster, Bettwäsche, usw.) die unserem Standard entsprechen.
Gruß Sabina
GAGastThemenstarterGast27. Juli 2005 · #27Viele weise Worte,JOLI!!!!
Darüber sollte man nachdenken!
Zumindest fasziniert mich persönlich Deine Ansichten!!! 💡
GAGastThemenstarterGast28. Juli 2005 · #28Danke Achim, Joli du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht.
Das Problem einiger Touristen ist wirklich, das sie ihren 2 Wochenaufenthalt mit ihrem Traumwohnsitz Namibia und dessen Alltag gleichsetzen. Bei einem Jahr Farmleben kann einem durchaus langweilig werden und irgendwann ist der Spaziergang im Khomashochland genauso gewohnt wie auf der Schwäbischen Alb. Was dann ? Nach Tibet auswandern ?