Pro&Contra

27 Antworten · 6'629 Aufrufe · gestartet 18. Juli 2005 von Gast
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ThemenstarterGast18. Juli 2005 · #1
Liebe Namibia-Anhänger!

Das Thema "AUSWANDERN" wird so gut wie gar nicht
erörtert. Dennoch würde mich einmal interressieren,
wieviele von Euch,falls Ihr die Möglichkeit hättet,diesen
Gedanken in die Realität umzusetzen?(Ganz abgesehen der
finanziellen Verhältnisse) Die Überlegung war bestimmt schon
bei vielen vorhanden. Eine Antwort mit ja oder nein wäre
nicht uninterressant!
Grüsse, auf rege Ressonanze,Werner! 🙂
ThemenstarterGast18. Juli 2005 · #2
Liebe Namibia-Anhänger!

Das Thema "AUSWANDERN" wird so gut wie gar nicht
erörtert. Dennoch würde mich einmal interressieren,
wieviele von Euch,falls Ihr die Möglichkeit hättet,diesen
Gedanken in die Realität umzusetzen?(Ganz abgesehen der
finanziellen Verhältnisse) Die Überlegung war bestimmt schon
bei vielen vorhanden. Eine Antwort mit ja oder nein wäre
nicht uninterressant!
Grüsse, auf rege Ressonanze,Werner! 🙂
Hallo,
ich weiss nicht was Du genau erörtern willst. Das Thema ist schon massenhaft in anderen Foren durchgekaut worden.
Neue Erkenntnisse keine.

Unter nachfolgendem Link findest Du einen Artikel aus der Welt vom 17. Juni zu dem Thema. Neben den Auswanderen gibt es auch jedes Jahr ca. 100.000 Rückkehrer.

In dem Artikel findest Du auch die Auflistung von 8 Gründen, die eher fürs Bleiben werben:

http://www.welt.de/data/2005/06/17/733077.html

Und diese 8 Gründe wurden ebenso schon sehr kontrovers im Kapstadt-Forum diskutiert. Auch im suedafrika-forum.org und southafrica-infoweb.ocm findest du verschiedene Threads zum Thema Auswandern.
ThemenstarterGast18. Juli 2005 · #3
Hallo SATARA!
Danke für den Hinweis! In anderen Forums hatte ich mich bisher noch nicht umgesehen. Das Interresse galt spezifisch rein "Namibia" deshalb die Frage in diesem Thread.
Liebe Grüsse,Werner!
ThemenstarterGast19. Juli 2005 · #4
Mein Partner und ich stehen am Anfang unserer Planungsphase Deutschland in Richtung Nam zu verlassen. Hoffe bis in 2 Jahren wird es soweit sein 🙂
ThemenstarterGast19. Juli 2005 · #5
Iss ja irre...
seit heute hast du/habt ihr eine Gemeinde! Die meisten wünschen Glück, einige sind neidisch... Zwei Jahre Planung spricht für Sorgfalt
Darf man raten? B&B..? Guestfarm, oder guess-farm? Und schon jetzt
interessiert an einem Land-Cruiser? Klar, zur Festlegung des Standorts...

Schade,dass du so wortkarg bist, aber ich wünsche Glück....
Ch
ThemenstarterGast19. Juli 2005 · #6
Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ThemenstarterGast19. Juli 2005 · #7
Nur unter folgenden Voraussetzungen:

Das Geld spielt eine untergeordnete Rolle, man kann sich Heimaturlaube leisten und ist nicht von dem möglichen Einkommen in Namibia abhängig.

Eine Rückzugsmöglichkeit ist vorhanden (zb. Wohnung/Haus in Europa,
Job ist kein Problem etc.)

Man ist sich über alle Details zu Geld/Steuern/Recht bewusst. Zb. kann es passieren, dass eine Rente in D und Nam doppelt versteuert wird, da in beiden Ländern zur Versteuerung das "Welteinkommen" herangezogen wird und es meines Wissens kein Doppelsteuerabkommen gibt. In jedem Fall ist die Rente/Pension in Nam zu versteuern. Oder aber einem Kollegen in RSA passiert (vor längerer Zeit): Er hat ein Haus verkauft, hat den Vertrag unterschrieben, durch eine Rede eines Regierungsmitgliedes im TV hat der Rand innert weniger Tage drastisch verloren und der ihm laut Vertrag bezahlte Rand-Betrag deckte nicht einmal seine Kredite in USD.

Man kennt das Land nicht nur von einem Urlaub.
ThemenstarterGast19. Juli 2005 · #8
Man ist sich über alle Details zu Geld/Steuern/Recht bewusst. Zb. kann es passieren, dass eine Rente in D und Nam doppelt versteuert wird, da in beiden Ländern zur Versteuerung das "Welteinkommen" herangezogen wird und es meines Wissens kein Doppelsteuerabkommen
Es gibt ja zumindest in Deutschland immer noch die Steueranrechnung auslälndischer Einkommenssteuer.

Abgesehen davon gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen D-RSA!
ThemenstarterGast23. Juli 2005 · #9
Hallo Charly,

meinst doch nicht etwa mich mit wortkarg? 😄
Was sollte ich auch viel dazu sagen? Ob wer "neidisch" ist oder nicht ist mir eigentlich ehrlich gesagt egal, denn jeder kann denken, tun oder lassen was er will :!:
Wir sind uns am informieren und das dauert seine Zeit ( bis man Antworten erhält z.B. ), da sind schon 2 Jahre wenig. Zudem muss auch in D alles geregelt sein ( Job, Haus, Nachwuchs etc.).
Ahja und das mit dem Landy hat ganz einfach den Grund: wenn man in Nam ist muss man nicht ständig die teuren Mietwagenpreise löhnen. Wagen kaufen, bei Bekannten unterstellen und nutzen wenn man kann 😄
ThemenstarterGast23. Juli 2005 · #10
nein, Funny
ich wollte da nicht meinungsbildend "tätig" werden, nur fragen....
Eine Frage hätte ich trotzdem noch: zuhause ist alles geregelt, das ist gut!
Die Zukunft (in Namibia) steht dir klar vor Augen? Auch gut!
Aus ferner Zeit weiss ich, dass manche Suedwester, ihre Zukunft planend,
in Immobilien in SA investierten, weil sie "Sammy" kein Haus dalassen
wollten...
Zeiten ändern sich, auch Ansichten,, und ich bin ohne Beistand, von jenen,
die ähnlich denken...
Aber, mit Verlaub, zuhause alles regeln, um derzeit in Namibia zu investieren, das scheint mir, zumindest, gewagt....
Laut AZ.com.na von heute, wird nächsten Monat die erste Farm
enteignet...
Und: "Landy" steht für Landrover, nicht für -cruiser...! Man muss ja nicht gleich mit ehemals "advantaged" beginnen, um den Zeitenwandel
ausgerechnet beim Auto zu testen, oder?
Luck!!! Heaps of Luck...
Charly
ThemenstarterGast23. Juli 2005 · #11
Dennoch würde mich einmal interressieren,
wieviele von Euch,falls Ihr die Möglichkeit hättet,diesen
Gedanken in die Realität umzusetzen?(Ganz abgesehen der
finanziellen Verhältnisse)
Ich denke, fast jeder hat diese Möglichkeit Ganz abgesehen der
finanziellen Verhältnisse). Unter Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse sind es dann doch deutlich weniger, die diese Möglichkeit haben. Aber auch dann sind es recht viele. Denn gerade die Namibiaurlauber nicht im Durchnitt nicht besonders arm.

Ich habe meine Pläne nach Namibia aus zu wandern aufgeschoben. Eigentlich wollten wir Ende 2005 nach Namibia, wenn es finaniell klappt. Aber zum einen hätte es bis Ende 2005 finanziell eben doch nicht gereicht. Zum anderen haben wir inzwischen 2 Kinder, deren Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland deutlich besser sind, als in Namibia. Wir werden dann wohl erst nach dem Ende der Berufsausbildung der Kinder nach Namibia ziehen, wobei wir dann wohl noch die paar Jahre (voraussichtl. 4) dran hängen, bis ich eh in Rente gehe. Bei uns ist die Situation allerdings auch etwas untypisch. Als deutsch-bamibische Ehepaar haben wir eben ein der beiden Länder als unseren Wohnsitz ausgewählt. Das ist was anderes. als wenn ein deutsche Ehepaar in ein fremdes Land auswandert.
ThemenstarterGast23. Juli 2005 · #12
Auswandern ist für mich höchstens als Renter ein Thema, und das wird erst in etwa 10 Jahren soweit sein. Ich habe schon einmal gut 2 Jahre in RSA gelebt und gearbeitet, aber das geht heute ja bekanntlich auch nicht mehr so einfach.
Wenn Auswandern, dann auch eher wieder dorthin als nach Namibia, denn ich möchte am Meer wohnen und darin auch ohne Neoprenanzug baden können 😉

Ich weiss (noch) nicht ob es zwischen CH und RSA ein Doppelbesteurungsabkommen gibt, aber zu gegebener Zeit werde ich das abklären.

swisschees
ThemenstarterGast24. Juli 2005 · #13
Tolle Reisen in Nam zu unternehmen, ist die eine Sache, ein ganz andere Sache ist das dauerhafte Leben dort.

Wie sichert man sich ein ausreichendes finanzielles Überleben , wenn man nicht gerade sehr gut situiert , Rentner oder Pensionär ist?
Welche berufliche Tätigkeit/ Branche/ finanzielle Basis sichert dann den Lebensunterhalt ( für Jahre/ Jahrzehnte/ Alter)?
Wie sieht der Alltag aus? ( z.B. auch als Rentner?)
Welche rechtlichen Hürden stellt Nam für Einwanderer auf?
Welche politische Entwicklung steht bevor?
Wie "sicher" ist das Leben allgemein dort?
Was macht man bei Krankheit/ Arbeitsunfähigkeit/ Erwerbsunfähigkeit?
Welche Probleme entstehen in der Partnerschaft, in der Familie ( oder auch im Freundes- oder Verwandtenkreis)?
Und: Warum will ich eigentlich auswandern???
Es gäbe noch viele weitere Fragestellungen.

Antworten und Überlegungen ( selbstverständlich ohne private/ persönliche/ finanzielle/ berufliche Details !!) von potentiellen Auswanderung-Kandidaten nach Nam würden mich hier sehr interessieren.

Thomas
ThemenstarterGast24. Juli 2005 · #14
Hallo Thomas,
Deiner Frageliste möchte ich gerne noch eine weitere hinzufügen: bin ich bereit und (noch) genügend felxibel, um mich auf das Alltagsleben in Namibia einstellen zu können ? -
Namibia ist nach meiner Meinung ein Land, in dem man alles selbst können und selbst machen muss; es gibt nicht für alles und jedes eine Organisation, der man beitritt und die dann alles für einen erledigt. Es gibt einen Nachbarn - ja - und der hilft auch, wenn Du ihn brauchst. Aber der erwartet Gleiches auch von Dir. In Namibia sind die Menschen in einer Art und Weise miteinander "verknüpft", wie wir es alle nicht mehr kennen ( oder evtl. noch die Älteren aus der unmittelbaren Nachkriegszeit kennen ). Und es bedarf mehr als man vielleicht glaubt, sich auf diese Umstände einzustellen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast24. Juli 2005 · #15
Da das Thema "Auswandern" hier grad so ausführlich diskutiert wird, gebe ich auch mal meine Überlegungen dazu preis.

Man sollte sich natürlich alles genau durch den Kopf gehen lassen, keine voreiligen Schlüsse treffen, meinetwegen eine Pro und Contra Liste aufstellen und abwägen. Ich war bis vor einer Woche noch in Namibia und Südafrika zusammen mit meinem Freund, der aus Namibia kommt und dessen Verwandte und Familie dort leben. Ich denke, wenn man eine Person hat, die von dort kommt, so dass sich also nicht beide Partner auf das Leben dort einstellen müssen und es neu kennen lernen müssen. Zumindest denke ich das es einfacher ist als wenn beide nicht aus dem Land sind. Ich bin noch sehr jung (22 Jahre, mein Freund auch), aber als wir aus unserem Urlaub zurück kamen (wir waren insgesamt 4 Wochen dort unten (Südafrika, Namibia und etwas Botswana), haben wir uns auch mit der Frage des "Auswanderns" beschäftigt...bei uns muss man dazu sagen, dass die Verwandten meines Freundes eigentlich überall in den Großstädten Namibias und Südafrika wohnen, so dass wir zumindest Anlaufstellen hätten....also die nötigen Kontakte sind bzw. wären vorhanden, das finde ich schon mal sehr wichtig. Was mir persönlich sehr gut in Namibia gefällt, ist dass man sich so frei fühlt...das fehlt mir hier in Deutschland.

wir haben uns allerdings erst einmal dafür entschieden hier in germany zu bleiben, uns hier etwas aufzubauen und dann in einigen Jahren kann man noch mal darüber nachdenken auszuwandern.....

Viele Grüße
Denise
ThemenstarterGast25. Juli 2005 · #16
Hallo,

um in Namibia zu (über)leben ist eine größere Eigenverantwortung nötig u. das Alltagsleben besteht aus anderen Problemen als in D. Man muß in der Lage sein das mehr an persönlicher Gestaltungsfreiheit auch sinnvoll nutzen zu können. Auf ein reichhaltiges kulturelles Angebot muß man verzichten können, wenn man sich nicht gerade in Windhoek od. Swakop niederläßt. Das Risiko jederzeit scheitern zu können muß einem bewußt sein, genauso wie die politische Lage.
Ich möchte seit über sechs Jahren nach Namibia auswandern, was gar nicht so einfach ist, wenn man auch in seiner neuen Heimat Geld verdienen muß u. keinen Stall von davon mitbringt.
Gruß
Sabina
ThemenstarterGast25. Juli 2005 · #17
Hallo,

über das Vorhaben, auszuwandern, kann sicherlich jeder nur nach seinen eigenen Vorstellungen eine Entscheidung treffen. Viele Facetten des Themas sind hier ja auch schon angesprochen worden. Ich möchte den genannten Punkten noch einen weiteren Aspekt hinzufügen, dass man nämlich vor der endgültigen Entscheidung eine Bewertung der möglichen Zukunft mit ihren Chancen und Risiken vornehmen sollte.

Den Sonderfall des Ruhesitzes einmal ausgeklammert, muss man sich fragen, ob die Tätigkeit, mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen möchte, über einen Zeitraum von, sagen wir einmal, 10 – 15 Jahren, auch die entsprechenden Einkünfte erwarten lässt, die man zum Leben tatsächlich benötigt.

Wenn man unternehmerisch tätig sein will, stellt sich die Frage nach der Rechtssicherheit, die Steuerfrage und des Transfers von Kapital und seinen Erträgen. Randparameter sind hier u.a. die Qualität des öffentlichen Dienstes und die Qualität der Dienstleistungen von Versorgungsunternehmen.

Darüber hinaus sollten die politische Stabilität des Staatswesens, das Vorhandensein einer Gesellschaft ohne offene oder latente Konfliktfelder, die gewaltsames oder diktatorisches Handeln erwarten lassen, sowie das Fehlen von Bedrohungen (inneren oder äußeren) des Zusammenlebens der Menschen maßgebliche Beurteilungskriterien sein.

Zur Beurteilung der Erfolgsaussichten einer zu diesem Zeitpunkt begonnenen wirtschaftlichen Tätigkeit in Namibia fehlen mir die Kenntnisse. Was die Wahrung des inneren Zusammenhalts des Staates, die erfolgreiche Bekämpfung der Armut weiter Teile der Bevölkerung und die Fähigkeit, mit den Auswirkungen der in den nächsten 10, 15 Jahren mit voller Wucht spürbaren AIDS-Welle fertig zu werden, bin ich zutiefst pessimistisch.

Auch darf man sicher nicht außer Acht lassen, dass sich die massiven Einkommens- und Besitzunterschiede zwischen Arm und Reich im Wesentlichen immer noch an der Hautfarbe festmachen lassen. Nach meiner Ansicht ist mindestens eine derartige Entwicklung, wie sie die Republik Südafrika durchmacht, unausweichlich. Dort ist zurzeit live zu erleben, wie schnell sich die Gesetzesgrundlagen hinsichtlich der Überwindung der ungerechten Landverteilung verändern lassen.

Nur am Rande erwähnt, scheinen sich ja –nach der Berichterstattung in AZ und Namibian- auch Polizeiwesen und Justiz im Zustand der schleichenden Verschlechterung zu befinden. Aus diesem Grund halte ich Namibia, wie den gesamten Süden Afrikas, nicht für ein attraktives Auswanderungsziel.

Gruß, Michael
ThemenstarterGast25. Juli 2005 · #18
Hallo Denise!
Man fühlt sich aber nur draußen im Busch frei. Ich empfinde es eher als Knast, wenn man sein Haus mit hohen Mauern und Elektrozäunen umgibt. Die Kinder können nicht mal alleine mit dem Fahrrad zu ihren Freunden oder in die Schule fahren, sie müssen gebracht werden. Abends noch mal kurz um den Block laufen? Eher Fehlanzeige. Ist das Freiheit?
Im Übrigen schließe ich mich meinen Vorschreibern an. Keines der Länder im südlichen Afrika ist noch ein Auswanderungsland. Und wer hier in Deutschland nicht mit seinem Leben zurecht kommt, dem wird es woanders auch nur schwerlich gelingen.
Gruß von Catbird 8)

PS: Ich bin mal vor vielen Jahren (im letzten Jahrtausend) nach Namibia (damals noch Südwest) ausgewandert, aber das hatte ganz pragmatische Gründe 🙂
ThemenstarterGast26. Juli 2005 · #19
Ich empfinde es eher als Knast, wenn man sein Haus mit hohen Mauern und Elektrozäunen umgibt. Die Kinder können nicht mal alleine mit dem Fahrrad zu ihren Freunden oder in die Schule fahren, sie müssen gebracht werden. Abends noch mal kurz um den Block laufen? Eher Fehlanzeige. Ist das Freiheit?
Das ist der Grund, warum ich gene in Namibia leben möchte. Nicht in den Gegenden, wo reiche Einwanderer aus Europa leben, sondern da, wo die normalen Namibier wohnen. Als in Kattutura gewohnt habe, hatte ich keinen Stacheldraht und ich habe auch keinen gebraucht. Das gleiche gilt für Swakopmund und für Wafis Bay. Diese Freiheit habe ich natürlich nicht, wenn ich in die Villenviertel ziehe (was ich mir eh nicht leisten kann und will). Und ich habe auch sie nicht in Deutschland.
Keines der Länder im südlichen Afrika ist noch ein Auswanderungsland.
Falsch. Die meisten Länder im südlichen Afrika sind Auswanderungsländer. Aber es geht um Namibia. Das ist, wie RSA, ein Einwanderungsland - und darum geht es in diesem Thread eigentlich.
Und wer hier in Deutschland nicht mit seinem Leben zurecht kommt, dem wird es woanders auch nur schwerlich gelingen.
Da ist was wares dran. Aber es ist eine neue Chance, natürlich mit neuem Risiko. Aber zum Glück ist es nicht Voraussetzung, für's Auswandern, dass man in Deutschland mit seinem Leben nicht zurecht kommt. Zur Zeit komme ich in Deutschland ganz gut zurecht. Allerdings ist ab zu sehen, dass ich nicht mehr zurecht kommen werde, wenn ich in Rente gehe, den von der Rente, die man als Elektriker, der in einem Handwerksbetrieb gearbeitet hat, bekommt, kann man in Deutschland nicht leben. In vielen aneren Ländern, darunter Namibia, schon.

In diesem Thread habe ich ziemlich oft als Argument zum nicht-Auswandern die politische Lage gelesen. Ich halte das für ein Argument für das Auswandern. Wenn das der Grund ist, gibt es zwar bessere Ziele als Namibia, aber weg aus Deutland sollte man auf feden Fall, wenn man dieses Argument für wichtig hält. Ein Land, das für die USA uninteressant ist (wie Namibia - kein Öl, kaum Moslems, keine strategisch interessante Lage) hat da natürlich Vorteile.
ThemenstarterGast26. Juli 2005 · #20
Sorry Friedel, das war ein Schreibfehler. Ich meinte natürlich EINwanderungsland. OK - dann will ich auch hiermit meinen Satz anders formulieren: Für mich ist keines der Länder im südlichen Afrika noch ein Einwanderungsland.
Was das Öl betrifft, angeblich hat die Firma EnerGulf aus Vancouver große Ölvorkommen in Namibia entdeckt. Jedenfalls sind deren Aktien sprunghaft in die Höhe gegangen. Wobei die Seriosität der Firma noch diskutiert wird.
Gruß
Catbird 8)
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