JOJoesThemenstarter36 Beiträge · seit 200728. Aug. 2007 · #1Hallo Leute,
ich fliege im Mai 2008 mit meiner Freundlin nach NAM und wir fangen momentan langsam an uns auszurüsten. Jetzt stellt sich für uns die Frage was wir abends und nachts für Kleidung benötigen. Abgesehen von langer Kleidung sind wir uns nicht sicher ob wir uns eine normale Fleecejacke oder eine Fleecejacke mit integriertem Windstopper kaufen sollen. Außerdem würde mich noch interessieren was ihr nachts so anzieht (bezogen auf lange Unterhosen o.ä.) und was für Schlafsäcke ihr mitnehmt (Temperaturbereich).
Ich freu mich auf Eure Antworten
Gruß
Joes
Bazi2'721 Beiträge · seit 200628. Aug. 2007 · #2Hallo Joes
Ich selbst kenne mich zwar mit Schlafsäcken nicht aus, aber über die Suchfunktion findest Du so einige Beiträge dazu. Auch zu sonstiger Ausstattung für Camping.
Gisela
rebecca935 Beiträge · seit 200628. Aug. 2007 · #3Hallo Joes,
ich habe schon mal gelesen, so manch einer zieht nachts Ski-Unterwäsche in den kalten Monaten an.
Bis jetzt bin ich nur in der warmen Jahreszeit in Nam unterwegs gewesen.
TOtoro148 Beiträge · seit 200628. Aug. 2007 · #4Hallo Joes,
wir waren im Juli '07 in Botswana und Sambia, da war es sehr kalt, am kältesten in Livingstone, da hatten wir morgens Eis auf dem Dachzelt.
Wir haben gute Daunenschlafsäcke,meine Frau ist da etwas empfindlicher, sie hatte die ganzen 4 Wochen Funktionsunterwäsche (lang) an, mir war es vor allem in Linvingstone auch zu kalt, hatte ich auch welche an. Es Angenehmer wenn man morgens in langen klamotten aus den Zelt steigen kann und sich erst wenn die Sonne scheint richtig anzieht. 2005 waren wir im August in Botswana, da war es wesentlich wärmer. Aber ich erinnere mich noch gut an die kalten Nächte als wir im Juli 2002 in Swakop waren, da hat mich dann gleich eine Erkältung erwischt und ich war froh ein paar Tage später in Lüderitz in die Sauna gehen zu können.
Wenn ich mich richtig erinnere gab es dieses Jahr in Südafrike im Mai oder Juni schon eine Kälteeinbruch mit Schnee und einigen Erfrierungstoten. Alsoich würde immer Funktionsunterwäsche zu der Jahreszeit mitnehmen.
Grüße
Torsten
Bhekisisa468 Beiträge · seit 200728. Aug. 2007 · #5Hallo Joes!
Im Mai kann es abends und nachts richtig zapfig kalt werden, gerade in höheren Lagen (z. B. Windhoek). Tagsüber, wenn die Sonne scheint, wird es meist angenehm warm, allerdings weht, bedingt durch die Thermik oft Wind. Der ist tagsüber in der Regel nicht unangenehm, aber gerade in der Phase, in der die Sonne noch nicht ganz untergegangen ist, die Schatten aber schon so lange sind, dass man meist auch in selbigem sitzt, kann ein Windstopper sehr angebracht sein. Sobald die Sonne ihre letzten Strahlen ausgehaucht hat, legt sich auch der Wind wie auf Kommando. Dafür sinken aber auch die Temperaturen rapide. Bei mir, alte Frostbeule, die ich bin, hat sich ein Zwiebellook bewährt: T-Shirt, drüber einen Fleecepulli. Wenn die Temperaturen unter 5-6 Grad fallen, noch eine Fleecejacke und wenn es ganz schlimm kommt, noch eine Windjacke drüber. Wenn man abends so am Lagerfeuer sitzt, ist es zwar von vorne schön warm, aber von hinten fällt einen die Kälte an.
Beim Schlafen habe ich es genauso gehalten. Mein Schlafsack hat einen Komfortbereich bis 4 Grad, hätte also theoretisch auch bei annähernden Nullgraden noch angenehm warm sein müssen (zu dieser Jahreszeit auch manchmal unter Null). Doch wenn man den Schlafsack zuzippt, tritt durch die Körperhaltung immer an einigen Stellen eine Spannung am Schlafsackgewebe auf (Knie, Schultern, Schulterblätter, Po). Dort entsteht dann eine Kältebrücke und man fröstelt so partiell vor sich hin. Da hat sich ebenfalls der Zwiebellook bewährt, allerdings nicht angezogenerweise, sondern als Überwurf über den Schlafsack. So werden die Kältebrücken besser geschlossen. Trägst du im Schlafsack alles übereinander, wird das gute Stück nur noch enger und du hast wieder den Brückeneffekt. Also lieber nur Socken, eine lange Hose, T-Shirt und/oder Pulli im Schlafsack tragen und den wärmenden Rest von außer drüberdecken. Sollte das immer noch nicht reichen, so lässt sich auch relativ einfach irgendwo eine Decke nachkaufen.
Klar, es gibt auch Leute, die für mich unvorstellbar kälteresistent erscheinen, aber wenn man sich eher zur Fraktion der Frostbeulen zählt, ist es sicher besser, ein wenig mehr Wärmendes dabei zu haben, als zu wenig, und lieber einen Schlafsack mit hohem Komfortbereich zu erwerben, als einen Gefrierbeutel, der einem die Nächte versaut.
Wärmende Grüße von Barbara
karl406 Beiträge · seit 200628. Aug. 2007 · #6hallo joes!!!!
kann barbara nur beipflichten.
befolge ihren rat und du wirst nicht frieren.
gruß
karl
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200629. Aug. 2007 · #7So haben wir es gemacht: Eigenen Schlafsack mitnehmen (wenn ihr den noch kaufen wollt –– lieber eine Nummer wärmer nehmen) und zusätzliche Decken beim Autovermieter leihen. So könnt ihr je nach Temperatur mit einer, zwei oder ohne Extradecken schlafen.
Auf jeden Fall warme Socken und lange (Ski-)Unterwäsche zum Schlafen mitnehmen. Ich hatte nachts fast immer noch ein dünneres Fleece-Oberteil an.
Für abends oder den Morgen ist eine Fleece-Jacke mit Windstopper sehr zu empfehlen. Zusammen mit einem Pulli oder Sweatshirt hält sie Kälte und Wind ab. Nach Sonnenaufgang klettert die Temperatur dann sehr schnell nach oben. Wir haben im Juli folgende Werte gemessen (östlicher Caprivi):
4:00 Uhr -- 2,5 Grad
6:00 Uhr -- 5,6 Grad
6:45 Uhr -- 19 Grad
Wir waren bisher zwar nie vor Juli in Namibia, aber nächtliche Temperaturen um den Gefrierpunkt solltet ihr nicht ausschließen. Würde man hierzulande nicht im Traum daran denken, im Zelt zu schlafen 🙂
Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Uwe
Annette387 Beiträge · seit 200629. Aug. 2007 · #8Hallo Joes,
zunächst möchte ich euch empfehlen die Empfehlungen von Barbara aufzunehmen damit seid ihr wirklich auf der sicheren Seite.
Wenn ich an Mai 2005 in der "äußerst ariden Gegend" um Ketmanshoop denke würde ich auch noch einen Kawai mit Hose mitnehmen. Jeden Abend waren wir nass vom Tau. Wahrscheinlich ist das aber nicht represantativ. Oder doch?
In diesem Sinne
einen warmen Urlaub
Joachim
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