Wohnmobil in Namibia

41 Antworten · 23,4k Aufrufe · gestartet 25. Mai 2007 von Gutelaune
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #1
Guten Morgen liebes Forum,

seit ein paar Tagen stöbere ich hier rum und hab phantastische Informationen und Tipps über Namibia zusammengetragen. Mein Freund un dich fliegen vom 5.9.07 bis 2.10.07, haben also 26 Tage Zeit, dieses Land kennen zu lernen - juhu!!!

Über eins bin ich jetzt aber verunsichert: wir haben ein Wohnmobil gebucht, und ich habe den Eindruck gewonnen, dass Ihr das Reisen im Wohnmobil in Namibia eher skeptisch seht. Uns ist klar, dass wir damit nicht auf irgendwelchen sandigen Nebenstraßen oder gar über unbefestigte Pässe fahren können, das haben wir auch nicht vor.

Wir sind davon ausgegangen, dass alle Straßen, die mit einem "normalen" PKW oder gar VW-Bus befahren werden können, auch für ein kleineres Wohnmobil machbar sind.

Ist unsere Wahl wirklich so schlecht? Was müssen wir ausser den Straßenverhältnissen beachten?

Ganz liebe Grüsse
Conny
1'130 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · #2
Guten Morgen Conny.
Es kommt ein wenig auf das WoMo an. 90 -95 % der Strassen sind Sand/ Schotter in guten bis sehr schlechten Zustand. Viele dieser Strassen haben das Wellblechproblem, d.h entweder 10 km/h Geschwindigkeit zum Ein und Austauchen der Wellen oder 100 zum Drüber und ggf Abfliegen. Dazwischen bewegt sich alles an euch und dem Auto, was nicht fixiert ist. Viele Weg in der Etosha sind etwas schmaler, wenn dann ein Bus/Lkw kommt heißt es heftig rangieren. Manche Steigungen lassen sich mit einem Womo nur schwer oder gar nicht bewältigen, da heißt es vorher informieren. Manche verleiher aus SA verbieten Sand/Schotterstraßen, andere geben eine max Geschwindigkeit vor.
Auf jeden Fall werdet ihr heftig auffallen, aber wenn ihr die Routen gut wählt trotzdem einiges sehen.
Überprüft bei der Übernahme jede Kleinigkeit an Befestigungen, Schubladen usw.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
382 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · #3
Hallo !

Sicher kannst auch mit dem Wohnmobil in Namibia herumdüsen - keine Panik 😎

Ich würde aber wirklich aufpassen wo Du hinfährst. Bei der Auswahl der Campingplätze (meist bei Farmen) sind die Zufahrten tlw. schlecht. Manchmal ist das meiner Ansicht nach mit dem Wohnmobil nicht zu machen, aber da müßts halt vorher schauen....

Und nehmts halt keine "Abkürzer" die einem irgendwo empfohlen werden weil die enden mit diesem Fahrzeug wahrscheinlich nicht gut. Bleibt halt wirklich auf den "größeren" Hauptpisten dann wirds schon klappen!

Ja und plants halt kürzere Tagesetappen - ihr werde wie Axel schon beschrieben hat auf manchen Waschrumpelpisten mehr Probleme haben als mit einem anderen Fahrzeug...

Welches Wohnmobil habt ihr denn gemietet?<br><br>Post geändert von: BaliHai, am: 25/05/2007 09:11
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
962 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #4
Hallo, Namibia-Fans
aus Erfahrung kann ich euch vom Wohnmobil in NA nur dringend abraten.
Freunde sind gerade zurückgekehrt und waren mit dem Bobocamper I unterwegs. Sie waren derart von der Rütteltour mit Geschirrverlussten und von der Minigeschwindigkeit und der manglenden Motorleistung bei Pässen genervt, dass sie am liebsten unterwegs einen Austausch mit 4x4 +Dachzelt arrangiert hätten.
Die Abenteuerreise macht wirklich nur Freude, wenn mann mit 4x4 oder wie wir in desem Jahr, mit dem Trax-Camper 4x4 unterwegs sein kann.
Wer hat mit deisem Fahrzeug schon Erfahrung.
Auf eine Antwort freuen sich Inka und Frank aus Murnau in Bayern
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
962 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #5
Hallo, Namibia-Fans
aus Erfahrung kann ich euch vom Wohnmobil in NA nur dringend abraten.
Freunde sind gerade zurückgekehrt und waren mit dem Bobocamper I unterwegs. Sie waren derart von der Rütteltour mit Geschirrverlussten und von der Minigeschwindigkeit und der manglenden Motorleistung bei Pässen genervt, dass sie am liebsten unterwegs einen Austausch mit 4x4 +Dachzelt arrangiert hätten.
Die Abenteuerreise macht wirklich nur Freude, wenn mann mit 4x4 oder wie wir in desem Jahr, mit dem Trax-Camper 4x4 unterwegs sein kann.
Wer hat mit deisem Fahrzeug schon Erfahrung.
Auf eine Antwort freuen sich Inka und Frank aus Murnau in Bayern
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
382 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · #6
hi myrio!

Ich wollte es mit dem Womo nicht so drastsich ausdrücken - will ja keinem die Vorfreude verderben 🙁

Haben bei unserer Tour welche getroffen die mit einem Trax unterwegs waren und sie haben uns diesen auch gezeigt! ich muss sagen ich war serh angetan und denke, dass es eine recht gute Sache ist!

Das PRoblem bei ihm war nur, dass er ein SC hatte - das ist absolut nicht zu empfehlen! Hab aber dann gesehen, dass es Trax mit kingcab gibt! Genau den würde ich beim nächsten mal anmieten 🙂
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
962 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #7
Hallo Namibia-Fans,
wir haben den Trax 4x4 bei Dertour für 32 tage gebucht und starten von WDH über Ethosha- Caprivi zu den Vic-Falls und später in Richtung SA. Aus Vernunftsgründen und um den extremen Anforderungen des Grenzübertrittes ins Mugabeland!!! mit Jeep (Versicherung und Zusatzkosten) zu entgehen, bleibt der Camper an der Lodge und wir fahren mit einem Anbieter per Car zu den Vic-falls. Gibt es von Namibia auch Ründflüge zu Vic-Falls oder sollte man vor Ort diesen Rundflug starten?
Warnung bei Buchung Fahrzeug dertour!
Wir machten noch eine interessante Erfahrung:
Erst nach Buchung des Fahrzeuges Trax-4x4 entdeckten wir durch Zufall, nur durch Stöbern im Internet, in den Mietbedingungen von dertour, dass bei einem Grenzübertritt nach Zimbabwe, Botswana , Sambia prinzipiell 2.500.- N$ fällig werden. Das bedeutet, dass ein Kunde ohne PC niemals von dieser sehr einschneidenden Bedingung erfahren hätte, und diese Zusatzkosten von fast 250.- Euro wären ihm erst beim Vermieter Britz in WDH auferlegt worden.
Wir finden, dass diese Permitkosten, die von keinem anderen Reisveranstalter verlangt werden, eine unzumutbare Einschränkung darstellen, da sie ja auch nur bei einem Kurztripp nach Shakawe, gezahlt müssen, in keinem Verhältnis stehen.
Ob diese Forderung von dertour rechtens ist, diese Bedingung im Katalog als führender Reiseveranstalter zu verschweigen und damit den Kunden in seiner Reiseplanung irreführend mit diesen Zusatzkosten erst in Namibia zu überraschen, wird sich bei einer Reklamation noch zeigen.
Trotz dieser Hürde freuen sich sehr auf diese neue Abenteuerreise

Inka und Frank aus Murnau am Staffelsee
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
962 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #8
Hallo Balihai, danke für die schnelle Info, aber sag, was ist SC und Kingcab?
Königskabine?
Bay Frank
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
382 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · #9
Hallo!

Bei den Pick ups gibst drei Kabinenvarianten

SC single cab = nur Vordersitze und dann beginnt die Ladefläche
king cab = 1 1/2 fache Kabine mit Notsitzen hinten und kl. Türen
DC double cab = Doppelkabine mit 5 Sitzplätzen

SC sind sehr unpraktisch weil Du absolut nix mit vor nehmen kannst (Rucksack, Fotoausrüstung etc...) Blöd auch weil vorn am wenisgten Staub reinkommt!

Schlafsäcke haben wir auch vorne, weil hinten kann es ganz schön arg staubig werden 😉

Für mich ist king cab am BEsten, weil wir nur zu zweit sind und keine vollwertigen hinteren Sitzplätze brauchen, aber für Ausrüstung etc. genug Platz ist und dadurch auch die Ladefläche etwas größer als beim DC ist ;-)<br><br>Post geändert von: BaliHai, am: 25/05/2007 10:48
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
962 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · #10
Sorry mir ist ein Fehler unterlaufen:
Es muss heissen "Grenzübertritt Zambesi nach Zimbabwe!!!
Myrio
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200726. Mai 2007 · #11
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure Kommentare. Ich hab gestern noch mit dem Tourism Board telefoniert und von dort die Info bekommen, dass das Fahren mit dem Wohnmobil unproblematisch sein soll - wenn man auf B- und C-Straßen bleibt. Die Zufahrten zu den Campingplätzen werden wir eben langsam angehen.

Wir haben einen Spirit 3 gemietet, der ist 2,20 m breit und damit nur knappe 10 cm cm breiter als die hier empfohlenen 4x4 mit Dachzelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir damit sooo viel mehr rangieren müssen.

Wir sind keine Zeltcamper und wollen auch nicht jeden Tag die Klamotten auspacken und wieder einpacken, wie man das auf einer PKW-Tour mit Übernachtungen in Hotels/Pensionen/Guestfarms machen müßte. Deshalb erschien uns das Wohnmobil als geeignet. Nun ja, wir lassen uns überraschen und werden hier auf jeden Fall berichten - die gute Laune und Vorfreude habt Ihr uns nicht verdorben 🙂.

Wunderbare, sonnige Pfingstfeiertage
Conny<br><br>Post geändert von: Gutelaune, am: 26/05/2007 07:50
962 Beiträge · seit 200726. Mai 2007 · #12
Hallo Conny,
natürlich wollte ich euch keineswegs die Vorfreude auf Nambia verderben. Ich nahm doch nur an, dass deine Frage auf eine Vorentscheidung über das zu mietende Fahrzeug abzielte.
Ihr müsst auf jeden Fall Porzellan/Glas am Boden in Handtüchern verpackt lagern, um Bruch zu vermeiden.
Klebeband zur Schranktürsicherung und zum Abkleben der Luftschlitze des Campers nicht vergessen-sonst staubts gewaltig!!!
Die Namib auf direktem Wege nach Walwisbay( nicht über Gamsbockwater) passieren und lieber eine Welwitschia-Drive-tour buchen, um dem "offroad-stress" zu entgehen.
Wir werden 2008 ebenfalls mit dem Spirit 3 den Camperkomfort in Südafrika geniesen, da gibt es keine Probleme.
Eine schöne Abenteuertour und eine gesud Rückkehr wünsch euch
Frank (myrio) aus Bayern
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
655 Beiträge · seit 200627. Mai 2007 · #13
hallo conny, ich kopiere dir mal meine antwort aus den älteren einträgen rein (weil ich das mit dem link nicht hinkriege😊 😗 Re: Fahrt durch Namibia mit dem Wohnmobil - 08/04/2005 15:37 hallo, wir hatten mai 98 ein womo bei britz gemietet und sind damit von joburg bis höhe mariental/maltahöhe,tsarisberge, sesriem gefahren. beim empfang des autos fand ich den passus mit den teerstraßen im vertrag und hab drauf hingewiesen, dass wir beim anmieten sowohl kalahari-gemsbookpark als auch augrabies als ziele benannt haben. das wurde uns dann auch nicht verboten, ich hatte vielmehr das gefühl, dass der mensch weghörte. wir sind in den vier wochen vor allem in nam teer,- gravel,- sand,- farmpad gefahren und immer gut zurechtgekommen. man kann halt nicht wie die wilde wutz fahren, aber das bietet sich im k-g-park z.b. auch nicht an. letztlich ist gar nicht so wichtig, wodrin man sitzt, sondern, dass man seine fahrweise dem anpaßt, das unter den reifen ist. viel spaß in dem schönen land!! helga


Post geändert von: helga, am: 27/05/2007 15:15<br><br>Post geändert von: helga, am: 27/05/2007 15:17
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655 Beiträge · seit 200627. Mai 2007 · #14
...und so sah das teil aus:
bisschen klein, anders krieg ichs nicht hin, aber im album ist es "normal" zu sehen 🤢 😈 😊<br><br>Post geändert von: helga, am: 27/05/2007 15:21
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1'036 Beiträge · seit 200627. Mai 2007 · #15
Hallo myrio

Mit Wohnmobil ist zwar das packen und schlafen angenehmer aber das Fahren doch schon mühsamer.

Aber es geht, ich habe selbst schon so ein Ding durch Richtersveld kutschiert was bestimmt schlechter ist als die Strassen in Nam damit jedenfalls B C und D Strassen.

Crux ist das anmieten und die Bedingungen. Es wurde hier gesagt und so ist es, auf Gravel sind SA Autos nicht erlaubt. Es hilft auch nix wenn der Verleiher ein Auge zudrückt und das schriftliche als Bestand des Vertrags bestehen bleibt.

Im Ernstfall zählt das Kleingedruckte........nicht vergessen und demnach fahren, lieber einen Tag länger für eine Strecke dann ist das machbar und sehr schön.

Am besten du stellst mal die geplante Route hier vor, dann kann man mehr sagen. Für die klassische Routen bestimmt kein Problem.

Tipp: Auf Wellblech ist es echt gefährlich wenn man zu schnell fährt wegen dem rütteln. Fährt man zu langsam kommt man sehr spät an.

Noch ein Problem ( habs erlebt von anderen ) sie fuhren in zu niedrigen Gang konnten den Motor nicht hören wie er überdreht, naja Endstation war dann Gemsbokpark und Ende der Tour, Motor kaputt......

Mit der nötigen Umsicht machbar

Viel Spass beim planen und lieber nochmal hier Rückfragen wo event. eien strecke vermieden werden sollte.

Grüsse Georg
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
Themenstarter12 Beiträge · seit 200711. Okt. 2007 · #16
Hallo zusammen,

unser Urlaub ist leider schon vorbei - es war ein Traum! In den nächsten Tagen werde ich unsere Reise zusammenfassen und unter Reiseberichte einstellen. Heute möchte ich erst Mal über unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil berichten:

Wir waren ja durch etliche Vorbehalte hier im Forum recht verunsichert, aber Gottseidank war das völlig ungerechtfertigt. Wir hatten kein Problem whatsoever, mit dem Wohnmobil dorthin zu kommen, wo wir hin wollten.

Mietbedingungen: Britz/Maui erlaubt das Fahren auf allen Straßen, also auch Schotter- und Sandpisten. Man soll nur auf Schotterpads 60-80 km/h nicht überschreiten.

Auf üblen Wellblechabschnitten sind wir eben langsamer, ca. 40 - 50 km/h, gefahren, so konnten wir das Rütteln gut aushalten. Generell fanden wir die Pads aber nicht so schlecht, wie sie geschildert werden.

Geschirr und Gläser sind heil geblieben – ich hatte einmal versehentlich ein halbvolles Glas auf dem Herd stehen lassen, das stand nachher noch genauso da, mit Inhalt 😁 . Es war nicht nötig, irgendwas besonders einzupacken.

Ganz offensichtlich sind Womos in Namibia inzwischen mehr verbreitet. Denn wir waren beileibe nicht die einzigen, die mit dem Womo unterwegs waren – wir sind jeden Tag mehreren anderen Womos begegnet.

Die Zufahrten zu Gästefarmen oder Campingplätzen haben wir problemlos gemeistert. Es gab keinen Anlass zu irgendwelchen Rangiermanövern, auch nicht in Etosha.

Wir hatten nur eine problematische Strecke: die D707 hatte so sandige Abschnitte, dass wir die Befürchtung hatten, im Sand stecken zu bleiben. Das ist aber zum Glück nicht passiert.

Unser Womo war auf Basis eines Mercedes Sprinter D308 aufgebaut, der nicht sooo schlecht motorisiert ist. Also LKWs haben uns nur überholt, wenn wir das wollten 😉 Achja, und es hatte einen Drehzahlmesser, deshalb ist die Gefahr des Motorüberdrehens sehr gering (da guckt man doch schon hin).

Alles in allem können wir das Reisen im Wohnmobil in Namibia weiter empfehlen. Im Vergleich zum Zelten bietet das Wohnmobil eben Komfort ohne das lästige Ein- und Auspacken. Und an den Wasserlöchern in Etosha haben wir kalte Getränke, Kaffee, Tee und Snacks genossen, während wir die aufregende Tierwelt beobachteten 🙂 Selbstverständlich kann man mit einem 4 x 4 ganz andere Strecken fahren, aber zum Kennenlernen von Namibia und Camperfeeling war das Womo eine tolle Wahl.

Demnächst mehr, bis bald

Conny
3'491 Beiträge · seit 200611. Okt. 2007 · #17
Hallo Conny,
danke für Deinen ersten Bericht. Ich habe mich immer gewundert, warum man in Namibia so wenige WoMos sieht. Da gabs zwar immer wieder ein paar Warnungen, aber wenn man ein paar Regeln beachtet, sollte es eigentlich gehen. In diesem Jahr sind uns dann aber auch die außerordentlich vielen WoMos aufgefallen. Manchmal waren das richtige Prozessionen. Es freut mich, dass Ihr so gute Erfahrungen damit gemacht habt.
Gruß Joli
483 Beiträge · seit 200712. Okt. 2007 · #18
Hallo WoMo-Fans

Wir hatten vor einem Monat einen Trax gemietet und im Forum auch schon ein paar Mal darüber berichtet (Suchmaschine!). Der Trax ist für viele WoMo-Fans wahrscheinlich zu klein und zu wenig luxuriös, aber er ist sehr gemütlich und man kommt überall hin. Wäre das vielleicht eine Alternative? Mit einem WoMo würde ich nie durch Namibia reisen: Viel zu unflexibel...

Was SC, KC oder DC betrifft: Wir hatten einen SC und das hat allemal gereicht. Wir hatten jeweils 2 Rucksäcke und 2-3 Plastiksäcke sowie 2x5l Wasser in der Führerkabine. Platz hatte es genug. Unser Trax (ganz neu von Britz) hatte aber auch 2 Autositze, keine Sitzbank, wie es teilweise auch vorkommt...

Gruss, Thomas
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zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2007
382 Beiträge · seit 200612. Okt. 2007 · #19
Hi!

Also ich bin da schon skeptisch wg. der Wohnmobile in Namibia!

Sicherlich wird man viele Strecken relativ problemlos bewältigen können, aber es sind dann schon immer wieder Stellen dabei wo ich mich mit einem WOMO unsicher fühlen würde. Die Zufahrten zu manchen Farmen sind manchmal auch nicht einfach.

Wie gesagt wenn man sich schon drüber traut sollte man halt schon einkalkulieren, dass man um Einiges länger braucht für manche Strecken...

Ich denke, dass ein Trax eine gute Alternative darstellt und wer wirklich große motorhomes will muss nach Kanada 🤩
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
Themenstarter12 Beiträge · seit 200712. Okt. 2007 · #20
BaliHai schrieb:
....
wer wirklich große motorhomes will muss nach Kanada 🤩
Muss ist das jetzt verstehen? 😕