TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200611. Apr. 2007 · #1Ihr Lieben,
es ist zwar noch etwas hin bis September 2008, trotzdem mache ich mir schon jede Menge Gedanken, wie wir unseren 4. Südafrika-/Namibiaurlaub gestalten wollen. Es soll diesmal eine Kombi aus SA und südlichem Nam werden, wir sind mit dem PKW (bevorzugt 2x4, wenn bezahlbar) unterwegs. Sehen wollen wir Elefanten, Wale, Kapstadt, Wolwedans, Blüte Namaqualand, Kgalagadi. Wir haben gut 3 Wochen Zeit. Meine Fragen: Ist die angedachte Route eurer Meinung nach ok? Hat von euch schon mal jemand eine Tour in Port Elizabeth/Addo gestartet? Habe leider gehört, umsteigen und Kofferweitertransport über Johannesburg kann wohl zu Problemen führen... Wollen wegen der günstigen Mietwagenpreise gerne in SA starten. So viel vorweg.
3N Kapstadt
2N Cederberge
2N Springbock
3N Klein Aus Vista (Muss!)
2N Wolwedans Camp
2N Bagatelle Lodge (Mariental)
1N Keetmanshoop (ev. weglassen, wenn Mata Mata frei)
3N Kgalagadi
2N Augrabies
1N Graaf Reinet
2N Addo (wegen der Elefanten)
Gerade die Entfernungen Augrabies - Graf R. und auch Springbock - Aus kann ich nciht einschätzen. Was meint ihr?
Lieben Dank für eure Meinungen!
Tanja
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200611. Apr. 2007 · #2Hallo Tanja
Addo, ja war ich schon oft. Es ist in den letzten Jahren immer besser geworden und grösser.
Schau mal hier rein hab Video Clip auch von Addo drin oder geh mal auf meine HP unten
http://tagebuch.aol.de/ageorgruf/video-clips/Grüsse Georg
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200611. Apr. 2007 · #3Die Blüte in Namaqualand ist sehr wahrscheinlich schon um diese Jahreszeit vorbei. Hatten bislang im September noch nie Glück!
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200611. Apr. 2007 · #4Salut Tanja
Nur kurz zur Strecke Augrabies - Graaff-Reinet: das sind grob überschlagen gut und gerne 800 km. In Südafrika auf den schnurgeraden Asphaltstrassen in einem Tag sicherlich machbar (bin mal knapp 1100 km an einem Tag gefahren...), aber nicht wirklich prickelnd.
Wenn eine solche Überbrückungs-Etappe pro Tour einmal vorkommt, denke ich, ist das nicht allzu tragisch.
Dies meine Einschätzung. Ansonsten eine super Tour, die ich auch gerne mal machen würde.
Liebe Grüsse,
Samuel.
Ina730 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #5Hallo Tanja,
Eure Route hört sich gut an.
Die Fahrdauer Springbok bis Aus kann ich schlecht schätzen. Wir sind von Kamieskroon (liegt noch vor Springbok) bis zur Canyon Lodge am Fish River ca 5,5 h gefahren.
2003 hatten wir ähnliche Stationen. Sind auch die lange Strecke von Augrabies bis Graaff-Reinet durchgefahren:
http://www.inado.de/graaff_reinet.htmlGeht einmal als Ausnahme zwischendurch, um dann woanders wieder mehr Zeit zu haben. Für die Strecke haben wir abgerechnet längerer Pausen ca. 8 h gebraucht.
Mit der Frühjahrsblüte im Namaqualand ist es wirklich so eine Glückssache. Wir hatten es Ende August 2005 gut angetroffen:
http://www.inado.de/kamieskroon05.htmlIch glaube, je später im September, desto schlechter stehen die Chancen.
Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr. Wir planen auch im Aug/Sept unseren Urlaub in Namibia/Südafrika - Kgalagadi TNP steht auf alle Fälle in unserem Plan.
Gruß Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika:
www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
jenssc100 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #6Bin vor ein paar Jahren von Upington - Graf R. gefahren . Das ist bei den leeren , hervorragend ausgebauten südafrikanischen Straßen überhaupt kein Problem .
Addo war eine Enttäuschung . Inzuchtgeschädigte , stoßzahnlose Elefanten , künstliche Wasserlöcher , sauber und ordentlich angelegte Straßen , viel zu viele Besucher .
Ich konnte den Eindruck , dass ich im Zoo bin , nie los werden .
Viele Grüße Jens<br><br>Post geändert von: jenssc, am: 12/04/2007 11:18
sammy1'009 Beiträge · seit 200712. Apr. 2007 · #7Hallo Tanja,
wir sind, vor 5 Jahren allerdings schon, die Strecke vom Addo nach Upington gefahren. Allerdings haben wir einmal übernachtet in "Groblershoop". Wir wollten noch bis in den Kagalgadi, darum.
Der Addo hat uns gut gefallen, es waren unsere ersten Elefanten in freier Wildbahn.
liebe Grüße
Petra
Ach ja, die Augrabies Falls fanden wir damals auch sehr beeindruckend und mit der Namaquablüte hatten wir im September auch kein Glück.<br><br>Post geändert von: sammy, am: 12/04/2007 10:00
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website:
SAMMY FAMILY TOToko413 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #8Hallo Tanja,
Springbock - Aus ist absolutkein Problem. Aber Sprinbock ist nicht unbedingt ein Ort den man gesehen haben muss. ich wuerde aus den Cederbergen kommend, weiter, bis ueber die Grenze zu Namibia fahren, eine Nacht in der Norotshama River Lodge schlafen und dann immer entlang des Orange Rivers Richtung Rosh Pinah - Aus fahren. Das ist eine wunderschoene Strecke.
herzliche gruesse Kitty
rebecca935 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #9Hallo Tanja,
ich würde auch die Strecke Springbock – Aus über Rosh Pinah fahren. Allerdings nur an einem Sonntag. Ansonsten ist auf dieser Strecke mit sehr starkem LKW Aufkommen zu rechnen. Die Straße ist zwar teilweise schon asphaltiert aber auf der PAD gibt es doch sehr starke Staubwolken und die Lastwagen fahren recht flott!
Wir sind von Nordoover über Rosh Pinah bis Aus gefahren. Landschaftlich sehr schön und du kannst über den Oranje rüber ins Richtersveld schauen.
Springbock ist kein Highlight aber ich glaube, Ina (?) war dort in einer sehr schönen Unterkunft.
Auch wenn es nicht die Blütezeit ist, so kannst du einige Pflanzen sehen. Wir waren im Nov/Dez. im Richtersveld und waren trotz der Trockenheit überrascht, was dort alles geblüht hat. Kein Vergleich zur Blütezeit aber immerhin schon ein Eindruck über Vegetation wert.
Die Alternative mit einer Übernachtung in der Norotshama River Lodge ist natürlich auch überlegenswert da die Lodge eine schöne Lage am Oranje hat mit einem tollen Blick rüber zu den Tatasbergen.
WolffRuediger1'125 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #10Hallo, Tanja,
nur eine Bemerkung zu den Namaqua-Blüten. Es ist in jedem Jahr anders, bei uns ja auch. Aber man kann davon ausgehen, dass Ende Juli die ersten Blüten 'schlüpfen'. Ich war vor ein paar Jahren genau Mitte August dort - und alles stand in voller Blüte! Wir haben geschrieen vor Begeisterung! Ich habe selten in meinem Leben etwas derart Schönes gesehen! Wie lange diese Blüte vorhält, weiß ich nicht. Aber es wäre einen Versuch wert. Man kann sich vorher in CPT und in den Cederbergen über die Blüte informieren.
Gut, Springbok, sagte schon jemand, ist nicht das absolute Highlight. Aber im Spr. Restaurant isst man gut (Zentrum): gute Pizza beispielsweise. Und im hinteren Teil findet man gute Souvenirs, Postkarten, Naturbücher in guter Auswahl. Noch schöner ist die Mineraliensammlung daneben - man kann auch welche kaufen. Für Liebhaber von Mineralien!
Ich habe auch mal einen Abstecher nach Port Nolloth gemacht und dort am Strand in einem Camp übernachtet. Grandiose Landschaft, wenn man das Escarpment hinunterfährt (für meinen alten Landy eine Herausforderung!). Gutes Fischrestaurant dort. Und ich habe mich auch für 5 oder 6 Sekunden in den Atlantik gewagt ... -
Du kannst Glück haben, auch Pech. Wenn aber ersteres - dann wirst Du glücklich sein...
Gruß
Wolff-Rüdiger
Big_Sven162 Beiträge · seit 200712. Apr. 2007 · #11Hallo Tanja,
um bei den Namaqua-Blüten zur rechten Zeit zu sein, muss man oft sehr flexibel sein, da diese ja von den Regenfällen abhängig sind. Ich glaube aber auch, dass Ihr zu spät da seid. Wir hatten im September auch Pech! Auf dieser Homepage kann man sich aber informieren (stehen auch irgendwo Telefonnummern):
http://south-north.co.za/flowers/ http://www.discoverthecape.com/namaqualand/flower-route.htmlDen Addo finde ich auch sehr schlecht (Zoo-Karakter), aber dass ist sicherlich Gemackssache und wurde bestimmt schon mehrfach diskutiert!
Die Kgalagadi kann ich Dir allerdings sehr empfehlen. Nur ein wenig kalt wird es im September, besonders Nachts. Du kannst ja die meisten Strecken mit einem normalen Fahrzeug ohne Probleme fahren. Allerdings würde ich ein höheres Fahrzeug (Minivan oder besser Geländwagen) bevorzugen, da man einen besseren Ausblick hat, wenn man im trockenen Flussbett des Nossob unterwegs ist.
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven
http://www.kleinert-foto.de
Reiseberichte und Fotos
HOHolgerK.213 Beiträge · seit 200612. Apr. 2007 · #12Hallo Tanja,
klingt alles gut. Aber den Addo finde ich persönlich absolut unmöglich. Von allen NP`s die ich in Namibia, Zimbabwe, Südafrika und Botswana gesehen habe, war das der Scheußlichste.
Gruß
Holger
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200620. Apr. 2007 · #13hallo und ein herzliches dankeschön an alle, die mir tipps gegeben haben. wir überlegen nun, ev. addo wegzulassen und von windhoek aus zurückzufliegen. gibt es eigentlich auf dem weg von kapstadt nach windhoek sonst noch irgendwo die gelegenheit, elefanten zu sehen?
viele grüße
tanja
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200620. Apr. 2007 · #14Hoger.K schrieb
war das der Scheußlichste.
Das ist sehr hart der Ausdruck
@ Tanja ich kann dir Addo wegen den Elefanten empfehlen.
Sicher es gibt schönere Parks, aber......
Wie auch immer, ich kenne Addo seit 1967 und habe viel Fortschritt gesehen. Die Big 5 sind vertreten und Addo wird noch erweitert bis zur See dann werden es die Big 7
Noch einen Vorteil mit Addo ist die Nähe zu Port Elizabeth.
Die Gegend ist Stammland der Elefanten. Die fehlenden oder kleinen Stosszähne der Ellies haben mineralische Gründe.
Sieh dir nochmal meinen Video Clip an
http://www.videocommunity.com/pc/pc/mypics/739/display/1422Zwischen Kapstadt und Windhuk gibt es keine Ellies zu sehen, in Etosha sind Elefanten Sichtungen auch nicht unbedinggt garantiert, ZB letztes Jahr im April nicht eien Elli gesehen bei 5 Tagen Aufenthalt.
Im Addo Park sind Sichtungen aber fast garantiert....
Lass dich nicht verunsichern, es würde dir dort bestimmt gefallen.
Lies auch mal meinen Reisebericht SA und Nam.
http://tagebuch.aol.de/ageorgruf/suedafrika_namibia/Grüsse Georg
Bernd1'182 Beiträge · seit 200620. Apr. 2007 · #15Hallo Tanja,
ich finde Addo auch nicht so schlecht, wie er hier von manchen gesehen wird. Jedenfalls triffst Du da, und dafür scheinst Du dich ja besonders zu interessieren, reichlich Elefanten. Es kommt auch darauf an, wie und wo Du dort sein wirst. Mittlerweile gibt es dort einige hervorragende private Lodges - z. B. die tolle Gorah Lodge - von denen man in Randgebiete des Addo fährt und mit Glück die Big Fives treffen kann - ohne Touristenrummel!
Wir haben im vorigen Jahr eine ähnliche Tour gemacht, haben auch in Springbok eine Nacht verbracht, weil es sich wegen der Entfernung anbot. Gut, der Ort ist wirklich nicht sonderlich interessant, aber das Mountain View Guest House, in dem wir waren, hat sich gelohnt. Und gegessen haben wir auch ganz ordentlich.
Gruß,
Bernd
Armin2'346 Beiträge · seit 200620. Apr. 2007 · #16Hallo Tanja,
wir haben im Addo mal nachts während eines geführten Game-Drives im offenen Landrover mitten in einer Elefantenherde gestanden - das beeindruckendste Tier-Erlebnis unserer bisherigen fünf Afrika-Reisen. Also, mach das mit Addo.
Viel Spaß
Armin
La Leona2'779 Beiträge · seit 200725. Apr. 2007 · #17hallo Tanja
Im Cederberg Gebiet kann ich die Strecke über den Bushmansklof Pass von Calvinia her empfehlen. Gleich nach dem spektakulären Pass sieht man dann eine ausschilderung für ein Luxus Resort mit grossen Zäunen, dahinter sind unerwarteterweise Zebras zu sehen! etwas weiter unten Ausschilderung "Travelers Rest" die Farmer Familie Strauss hat ein par ehemalige Workers Quarters in Gästeháuser umgewandelt und vermieten diese als self catering units. Im Winter sehr schön denn es ist kalt in den Bergen zum zelten, drinnen ein cheminée zu haben ist toll. Auf dem Farmgelände gibt es den Rock Art Trail, eine sehr aufschlussreiche Sammlung prähistorischer Felszeichnungen der San.
Im Kgalagadi TFP ist ein highclearance oder sogar 4x4 sinnvoll wenn ihr nicht nur in die normalen Rest CAmps wie Nossob und Mata Mata wollt. Sondern Euch ein paar Náchte in den traumhaft schönen Wilderness camps leisten wollt. Ich empfehle besonders Bitterpan, 4 doppelzimmer/zelte, Zufahrt nur per 4x4 erlaubt, sandige Piste. man muss alles selbst mitbringen Essen und trinken, aber Betten, Bettwásche und Utensilien sind vorhanden. Ein camphelp putzt und räumt auf. Mit ihm haben wir einen Sonnenuntergang Spaziergang gemacht, (er schwer bewaffnet) und haben Kalahari Trüffel ausgegraben und später gegrillt, herrlich!
Die Zufahrtstrasse in den Park zum Gate bei Twee Rivieren sollte jetzt fertig asphaltiert sein, aber die Naturstrassen im park dirnnen sind nach wie vor pure Schotterpiste.
Bei der Grenze Nordoewer empfehle ich das Abiqua River Camp auf Nam Seite. Schöne grüne schattige Plätze direkt am Orange River, saubere Duschen, ruhig kleine Anlage.