Namibia/Botswana Selbstfahrer September 2027

4 Antworten · 268 Aufrufe · gestartet 23. Juli 2026 von helenakndm
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Themenstarter1 Beiträge · seit 202623. Juli 2026 · #1
Hallo! Mein Freund und ich planen eine 3-wöchige Reise durch Namibia & Botswana mit einem Bushcamper im September/Oktober 2027. Wir sind Afrika-Neulinge, wollen uns aber trotzdem an die Camping-Erfahrung wagen (haben dahingehend zumindest mit unserem eigenen Camper in Europa schon viel Erfahrung gesammelt). Bezüglich Fahren im Sand haben wir noch keine Erfahrungen, mein Freund kennt sich aber zumindest mit den Grundzügen des Offroad-Fahrens aus und kann Probleme im Zweifel lösen. Ist die Route für 3 Wochen gut machbar? Wo kann man optimieren? Wir haben schweren Herzens den Etosha gestrichen, da sich das einfach bei 3 Wochen unmöglich noch ausgegangen wäre, da wir unbedingt nach Savuti und Khwai wollen und auch Sossuvlei eig nicht auslassen wollen, werden wird das bereuen?

Tag 1: Ankunft Windhuk (Nachtflug), Bushcamper übernehmen. Einkauf. Fahrt zum Naukluft-Campsite.
Tag 2: Sesriem Campsite
Tag 3: Sossuvlei + Deadvlei (gleich morgens bei Gate-Öffnung), Fahrt nach Solitaire
Tag 4: Weiterfahrt nach Swakopmund, Übernachtung: Stiltz Guesthouse
Tag 5: Camping Spitzkoppe, Sonnenuntergang, Camping
Tag 6: morgens Wanderung, nachmittags Weiterfahrt nach Waterberg, Camping
Tag 7: morgens Rhino Tracking in Waterberg, Fahrt nach Rundu, Camping: Hakusembe River Lodge
Tag 8: Selfdrive Mahango Core Area, Camping: Ngepi Camp
Tag 9: Selfdrive Buffalo Core Area, nachmittags Bootstour Okavango, Ngepi Camp
Tag 10: Überfahrt nach Botswana, Muchenje Campsite
Tag 11: Tagestour Victoria Falls (geführt)
Tag 12/13: Chobe Riverfront, Ihaha Campsite
Tag 14/15: Savuti Rest Camp
Tag 16/17: Khwai (Magotho Campsite)
Tag 18: Fahrt nach Maun, Raintree Camp
Tag 19/20: Fahrt nach Planet Baobab, Übernachtung in den Pans (geführte Tour)
Tag 21/22: Rückfahrt nach Windhuk
Tag 23: abends Rückflug

Vielen Dank für alle Antworten!
132 Beiträge · seit 202324. Juli 2026 · #2
Hallo Helena,

machbar ist das wohl, empfehlen würde ich es nicht. Die Planung ist sehr straff und ihr werdet viel Zeit im Auto verbringen. Als erfahrene Camper habt ihr im Kopf wie viel Zeit ihr auch jeweils für Einkaufen, Essen machen, Abwasch, Auf- und Abbau etc. braucht?

Ich finde die Darstellung nicht ganz klar, habt ihr auf Ihaha, Savuti und Khwai jeweils 2 Nächte? Das wäre schon mal gut, oder eine Nacht/zwei Tage? Am übersichtlichsten ist es, wenn man die Anzahl der Nächte mit dem Ort angibt. Ich würde den Schlenker nach Planet Baobab streichen und die zwei (?) Nächte dann nutzen, um die Reise etwas zu entzerren.

Ob sich das Rhino Tracking am Waterberg morgens mit der anschließenden Fahrt bis Hakusembe ausgeht, würde ich zumindest hinterfragen, wenn ihr wie beschrieben erst nachmittags loskommt. Da habt ihr außerdem zwei lange Fahrtage hintereinander. Wenn ihr sowohl Sossusvlei als auch Botswana unterbringen möchtet, lässt sich das aber kaum vermeiden.

Etosha werdet ihr meiner Meinung nach nicht vermissen, wenn ihr im Caprivi und anschließend in Botswana unterwegs seid.
70 Beiträge · seit 201624. Juli 2026 · #3
Hallo Helena,
wie bereits geschrieben würde ich nicht so viele Orte in 3 Wochen anfahren. Wenn ihr in den Caprivi wollt und dann noch über Botswana zurück würde ich Sesriem Sossusvlei Swakopmund und auch die Spitzkoppe streichen. Das wäre mir zu viel Fahrerei. Du schreibst das ihr auf der Muchenje Campsite übernachten wollt und den nächsten Tag eine geführte Tour zu den Victoriafällen machen wollt. Ihr kommt dann am späten Nachmittag zurück und wollt dann noch zur Ihaha Campsite? Das kann extrem eng werden. Ich würde dann eher noch einen Tag in Kasane bleiben und eine Bootstour auf dem Chobe machen. Darüber hinaus würde ich nach Khwai eine Übernachtung in Xakanaxa einlanen.
Oder alternativ Caprivi und Botswana streichen und Sesriem, Sossusvlei, Swakopmund und die Spitzkoppe besuchen und gfls. weiter in den Süden zum Fish River Canyon etc. und dann in einem zweiten Urlaub die andere Tour.
2'534 Beiträge · seit 200724. Juli 2026 · #4
Hi,

zuviel in zu kurzer Zeit.
Schon der Ankunftstag wird zum Problem. Du musst von der Landung bis zur Abfahrt vom Autovermieter mindestens mit 5-6 Stunden rechnen. Dann musst du noch einkaufen, das Auto einräumen und dann wollt ihr mit einem unbekannten Auto auf unbekannten Terrain (Gavelroad) auf der falschen Seite nach einer wahrscheinlich nicht so tollen Nacht noch fast 300 Kilometer fahren.
Das ist prädestiniert für einen Unfall. Ihr wärt da leider nicht die ersten. Bleibt jedenfalls die erste Nacht in Windhoek.

Und sonst sitzt ihr halt die ganze Zeit im Auto. Auch der Abstecher nach Swakopmund ist eher sinnlos, wenn ihr Abends dort ankommt und morgens wieder weg fahrt. Wenn, sollte man dort zwei, drei Nächte bleiben und zB. die Little Five Tour, Sandwich Harbour, Bootsfahrt, Kajaktour oder sonstige Aktivitäten machen.

Ich würde, wie die anderen, den Süden streichen und von Windhoek gleich nach Waterberg fahren und von dort dann Richtung Caprivi/Botswana. Das gibt euch in dieser Region mehr Zeit und macht das alles viel entspannter.

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
449 Beiträge · seit 201024. Juli 2026 · #5
Hallo, zu der sehr ambitionierten Routenplanung haben ja schon die anderen was geschrieben. Mir blieb bezogen auf den ersten Tag auch ein bisschen die Luft weg. Ich kann in Windhoek absolut das Urban Camp empfehlen. Man kann sich dort entspannt die Zeit vertreiben, das Auto besser kennenlernen und sich organisieren, was essen, trinken, mal in den Pool hüpfen und dann nach einer ausgeschlafenen Nacht am nächsten Morgen losfahren.
Just my 5 cents!

Sille