geführte Namibia-Reise Offroad/Dachzelt/Mietwagen

22 Antworten · 1'646 Aufrufe · gestartet 27. Apr. 2026 von KIZ
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2'537 Beiträge · seit 200725. Mai 2026 · #21
Hi afrikanerin,
das mag ja alles so sein. Ist ja ausser Frage, dass vor allem in den Regionen, wo da gefahren wird, Improvisation an der Tagesordnung stehen muss und jemand, der einen strukturierten Plan abfahren möchte da eventuell dann fehl am Platz ist oder es vorab zu Missverständnissen gekommen sein kann.
Das ändert jedoch nichts an den rechtlichen Gegebenheiten, offenbar fehlenden namibischen Lizenzen für Tour-Guides, Reiseveranstalter etc. Ich möchte auch nicht wissen, was passiert, wenn da mal was schief geht.
lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter3 Beiträge · seit 202625. Mai 2026 · #22
Danke euch beiden für eure Rückmeldungen.

@afrikanerin: Es freut mich wirklich, dass du gute Erfahrungen gemacht hast.
Ich habe ja gleich zu Beginn geschrieben, dass alles, was folgt, mein subjektiver Eindruck ist.
Und genau diesen habe ich geschildert - nicht mehr, nicht weniger.

Deine Antwort wirkt ein wenig so, als hätte ich über konkrete Abläufe, Kommunikation, Kosten, Sicherheit und Mietwagenbedingungen gesprochen und du über Charakterbildung, Mutproben und die spirituelle Bedeutung von fehlenden Fallschirmen in Afrika.

Nur zur Einordnung: Ich habe versucht, mit dem Veranstalter zu reden.
Während der Reise.
Danach nochmal.
Das Ergebnis war bemerkenswert konstant:
Auf konkrete Punkte wurde nicht eingegangen, Reflexion fand nicht statt, dafür ein schneller Wechsel zwischen Abwehr, Opferrolle und Gegenangriff.
Auf dieser Basis lässt sich nichts klären, deshalb habe ich meine Eindrücke hier transparent geteilt.

Und dann war da noch die Mietwagen‑Rückgabe.
Die freundliche Wahlmöglichkeit der Autovermietung lautete:
„Entweder ihr akzeptiert die Abrechnung oder wir werten die GPS‑Daten aus – und dann habt ihr gar keinen Versicherungsschutz mehr.“

Das ist kein Missverständnis.
Das ist auch kein Abenteuer.
Das ist eine Situation, in die man als Teilnehmer einer geführten Reise schlicht nicht geraten sollte.
Und ja, da fehlt dann sogar der vielzitierte Fallschirm.

@Wolfgang: Danke für deine Ergänzung.
Improvisation kann durchaus ihren Reiz haben, fehlende rechtliche Grundlagen eher weniger.

Mein Bericht richtet sich an Menschen, die vor einer Buchung wissen möchten, worauf sie sich einlassen.
Und dazu gehören eben auch die Aspekte, die man nicht mit allgemeinen Aussagen über Abenteuerlust elegant überdecken kann.
2'462 Beiträge · seit 200625. Mai 2026 · #23
afrikanerin schrieb:Hallo allerseits
Ich bin schon 2 mal mit dem Anbieter in Namibia/Botswana unterwegs gewesen.
Ich hatte immer eine gute Zeit. Bin allerdings auch kein ängstlicher Mensch und Abenteuer und Sicherheit sind nicht immer leicht zu kombinieren. Wer in Afrika unterwegs ist hat kein Sicherheitsgurt, Airbag und Fallschirm….
Viele Teilnehmer erkennen erst nach der Reise was so eine Reise mit einem macht…. Wenn man Herausforderungen meistert, kann man wachsen und auch Niederlagen lassen einen wachsen und ich denke so ist es auch gemeint…. Ich finde es schade das die meisten Menschen über andere Menschen sprechen anstatt miteinander zu reden.
Herausforderungen zu meistern, sollte gerade bei Anfängern im geschützten Raum stattfinden, denn die können ja gar nicht zwischen Herausforderung und unkalkulierbarem Risiko unterscheiden.. Der Anbieter hier weist explizit darauf hin, dass Vorkenntnisse im Gelände, 4x4 etc. unnötig wären und vor Ort "ausgebildet" wird. Welche Qualifikation hat er denn? Jahrelange Erfahrung, von der ich mich dann aber erst vor Ort überzeugen kann. Offroad-Latein unterscheidet sich nicht selten kaum vom Anglerlatein. 😗

Ich bin auch nicht so ein ängstlicher Typ, aber die gebuchten Fahrzeuge hatten durchaus Sicherheitsgurt und Airbag.. 😉

Ich bin sicher, diese Reise kann sehr erhellend sein, aber auf mögliche Risiken hinsichtlich Versicherungsschutz der Mietwagen, etwaige Ansprüche gegen den Veranstalter usw. wird nicht hingewiesen und das ist mMn extrem unseriös. Die Teilnehmer gehen doch davon aus, dass es sich um einen Reiseleiter handelt, das verbindet man wohl durchaus mit Lizenz und Ansprüchen im Schadensfall. Ist ja nicht so als böte ich Freunden an, sie mit in Regionen nach Afrika zu nehmen, die ich gut kenne und beherrsche, für sie aber völlig neu sind. Die zahlen mir nämlich auch nicht 2.000 Euro pro Nase. Bei mir kämen sie zusätzlich allerdings auch nicht als vollkommen weibliches Geschöpf oder wilder Kerl zurück. 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo