Spontane Kurzreise durch Jordanien

Reisebericht 42 Antworten · 2'097 Aufrufe · gestartet 09. März 2026 von BikeAfrica
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200619. März 2026 ·
Ja, vor Erfindung der Zeichenblöcke war der Kunstunterricht noch richtig mühsam. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200619. März 2026 ·
Am nächsten Morgen erlässt uns der Leiter des Camps die Kosten wegen seines Verhaltens am ersten Abend und meint, sein Schwager käme in Kürze vorbei und fahre nach kurzem Stopp weiter in die Hauptstadt und er könne uns und die Räder mitnehmen. Das Angebot nehmen wir an und sparen eine Menge Zeit und können noch zu einer interessanten Passstraße fahren, die wir uns aber nur von oben anschauen. Es würde wohl Stunden dauern, da mit dem Rad wieder hochzufahren.

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Stattdessen ziehen wir noch ein bisschen durch die Stadt, trinken noch ein wenig Kaffee an Straßenständen und verpacken abends die Fahrräder in die Kartons, die man in der Unterkunft für uns aufbewahrt hat.

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So geht eine Tour zu Ende, die sich wohl nahe an einer klassischen Rundreise orientiert hat, nur eben mit einem anderen Verkehrsmittel und damit näher an der Bevölkerung.

Jordanien ist eng mit der biblischen Geschichte und Moses verknüpft, der dort starb und Wadi Musa, das Mosestal unweit des antiken Petra, gilt als der Ort, an dem er mit einem Stock auf einen Felsen schlug, worauf der Geschichte nach Wasser aus dem Felsen sprudelte.

Die zwölf Gebote, von denen zwei lange Zeit als verschollen galten, erhielt Moses jedoch außerhalb Jordaniens auf dem Berg Sinai.

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Hiermit schließt sich nun der Kreis zu den Mohammed-Karikaturen, wegen derer ich überhaupt zu dieser Reise kam.

Gruß
Wolfgang
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3'883 Beiträge · seit 201119. März 2026 ·
Schade, dass die Reise zuende ist. Aus dem Sessel heraus bin ich in der Lage, sogar dermaßen spannende Fahrradtouren in exotische Gegenden mitzumachen.
Vor allem verblüfft hat mich der Einheimische, der sich für seine Gelüste entschuldigt hat. Alle Achtung! Von ihm könnten Epstein und Konsorten Anstand lernen.

Vielen Dank, Wolfgang, für diesen Bericht,
sagt freshy
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Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200619. März 2026 ·
freshy schrieb:
Vor allem verblüfft hat mich der Einheimische, der sich für seine Gelüste entschuldigt hat. Alle Achtung! Von ihm könnten Epstein und Konsorten Anstand lernen.

Das hat mich auch extrem beeindruckt. Einen Fehler zu machen und dann dazu zu stehen, verdient Respekt.
Da können sich sämtliche unserer Politiker ein Beispiel dran nehmen.

Überhaupt waren die Menschen in Jordanien extrem hilfsbereit und gastfreundlich. Das gab es in der Form sonst nur in Gambia und Kamerun.

Gruß
Wolfgang
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319 Beiträge · seit 201219. März 2026 ·
Danke Wolfgang für den Bericht. Da kommen dann einige Erinnerungen hoch. Ich war 1999/2000 dort - allerdings auch etwas ungeplant. War nämlich vorher im Jemen unterwegs. Mit bewaffneten Überfällen hatte ich gerechnet - was dann auch passiert ist; war aber gut darauf vorbereitet. Schlimmer waren die steine-werfenden Kinder. Irgendwann fühlte ich mich wie im Krieg - das ist dann kein reisen mehr. Also kurzfristig nach Amman geflogen und dann durch Jordanien geradelt und weiter nach Sinai. Zum Toten Meer bin ich nicht gekommen. Petra hat mich auch total fasziniert. Jetzt konnte ich in Saudi-Arabien Hegra besuchen, welches auch von den Nabatäern stammt. Wadi Rum fand ich auch toll, aber ich hatte dort dann extreme Zahnschmerzen (Wurzel unter Füllung entzündet), so daß ich zusehen musste, daß ich nach Aqaba komme, um den Zahn behandeln zu lassen. In Sinai habe ich dann das Schnorcheln entdeckt - tolle Unterwasserwelt. Auf dem Weg zum Berg Sinai mit Beduinen in der Wüste ein Kamelrennen erlebt.
Dann erlebte ich noch die ersten Tage vom Ramadan - auch toll. Da saß man dann mit den Jordaniern an langen Tafeln auf der Strasse und wartete bis der Muezzin den Sonnenuntergang verkündete und man zusammen Fastenbrechen begehen konnte. Wenn ihr noch einen Tag in Amman Zeit gehabt hättet, wäre Jerash einen Ausflug wert gewesen - tolle Römerstadt.
Ansonsten habe ich die Menschen auch als extrem angenehm empfunden, was aber in vielen Ländern des Nahen Osten so ist. Syrien war von der Gastfreundschaft extrem. Vor zwei Jahren erlebte ich auch tolle Gastfreundschaft im Irak - habe auch extrem oft in den Moscheen geschlafen und hatte damit viele Kontakte mit den Menschen. Iran, wo ich 3 Mal war, ist auch sehr gastfreundlich und hat beeindruckende Bauwerke. Außerdem ist noch die Zeit von Ashura beeindruckend - tolle Umzüge, Essen wird auf der Strasse ausgeteilt.
Ich bin nur froh, daß ich mir die Länder alle angeschaut habe und solche Eindrücke erleben durfte.
898 Beiträge · seit 201719. März 2026 ·
Eine Wolfgang-Rad-Reise mitzuerleben ist ein spannendes Erlebnis ! Ich hatte so gar keine Vorstellung von Jordanien. Unsere Rucksack-Reise durch Ägypten 1987 hat uns den Nahen Osten auf alle Zeit vergällt. Deshalb hab ich mich auch nie mehr dafür interessiert.

Danke, dass du mich zumindest virtuell nach Jordanien mitgenommen hast !
Liebe Grüße Makra
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200620. März 2026 ·
Makra schrieb:Ich hatte so gar keine Vorstellung von Jordanien. Unsere Rucksack-Reise durch Ägypten 1987 hat uns den Nahen Osten auf alle Zeit vergällt.

Ich hatte auch keine Vorstellung von Jordanien, war aber sehr positiv überrascht.
In Ägypten war ich 1985 oder 1986 auch mal. Da haben die Leute für jeden Handschlag versucht, einem Geld abzuknöpfen und waren in touristischen Gebieten z.T. betrügerisch aktiv. Jordanien konnte man damit überhaupt nicht vergleichen.
Auch die Zustände im Straßenverkehr sind ganz anders. Die Fahrweise ist ruhig und gelassen und es ist völlig entspannt. In Ägyptens Städten ist es ein einziges hupendes Chaos.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200620. März 2026 ·
toumtoum schrieb:Schlimmer waren die steine-werfenden Kinder.

Das hatten wir in Jordanien leider auch zweimal. Ich wusste davon, da ich darüber in einem Buch von Andreas Pröve gelesen hatte, der als Rollstuhlfahrer mit Steinen beworfen wurde, weil man ihn für einen Amerikaner hielt. Nachdem er sich eine Deutschlandfahne an den Rollstuhl hängte, war Schluss damit.
Dann erlebte ich noch die ersten Tage vom Ramadan - auch toll. Da saß man dann mit den Jordaniern an langen Tafeln auf der Strasse und wartete bis der Muezzin den Sonnenuntergang verkündete und man zusammen Fastenbrechen begehen konnte.

Ramadan habe ich in Gambia miterlebt. Da wurde ich damals auch jeden Abend zum Essen und/oder Tee eingeladen und saß mit den Leuten oft bis in die Nacht zusammen.
Wenn ihr noch einen Tag in Amman Zeit gehabt hättet, wäre Jerash einen Ausflug wert gewesen - tolle Römerstadt.

Vielleicht hätte das Britta als Option noch im Kopf gehabt. aber ich denke, wir hätten unterwegs nur einen Tag einsparen können, indem wir unterwegs irgendwo einen Tag eingespart hätten. Das wäre allerdings doof gewesen.
Ansonsten habe ich die Menschen auch als extrem angenehm empfunden, was aber in vielen Ländern des Nahen Osten so ist.

Ich habe dazu keinen Vergleich. Ich habe relativ spät begonnen, mich für fremde Länder zu interessieren und bin dann schnell beim Schwerpunkt Afrika hängengeblieben. Syrien, Iran und Irak wären auch Länder, die mich interessieren würden, aber die weltpolitische Lage mit lauter kriegsgeilen Staatshäuptern macht es ja immer schwieriger.
Ich bin nur froh, daß ich mir die Länder alle angeschaut habe und solche Eindrücke erleben durfte.

Ja, manche Ziele werde ich im Leben wohl nicht mehr erreichen. Dazu gehören Ladakh (da gab es früher häufig Unruhen und jetzt bin ich nicht mehr fit genug), die algerische Sahara bis Niger und dann weiter bis Timbuktu in Mali (Sicherheitslage in der gesamten Region) und auch hinter Burkina Faso steht wegen der Sicherheitslage ein großes Fragezeichen.

Gruß
Wolfgang
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1'739 Beiträge · seit 201020. März 2026 ·
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die netten Eindrücke von Jordanien. Das Land ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es muss ja nicht mit dem Fahrrad sein. Jordanien hat noch so viel zu bieten ausser Wadi Rum und Petra - die Zitadelle und das römische Theater in Amman, die Wüstenschlösser der Umayyaden, Jerash wurde schon genannt, die Mosaikkarte von Madaba, die Festung Ajloun und die Kreuzritterburg Kerak als Beispiele. Auch schnorcheln im Roten Meer bei Aqaba war eine nette Ergänzung. Mit dem Auto reicht dafür ca. eine Woche. Wadi Rum ist zwar landschaftlich traumhaft, aber leider gibt es heutzutage viel zu viele Camps. Wenn man das Ennedi kennt, war es für mich schon etwas enttäuschend.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200620. März 2026 ·
Botswanadreams schrieb:Mit dem Auto reicht dafür ca. eine Woche.

Das ist dann aber schon eine Rallye nach dem Motto "Reiseziel ansteuern, schnelles Foto machen, abhaken und weiter gehts". Wir waren unabhängig vom langsameren Verkehrsmittel einen ganzen Tag in und um Dana Village (und dort könnte man schon länger bleiben) und je zwei Tage in Petra und Wadi Rum. Die ganzen anderen aufgezählten Dinge noch unterzubringen würde ich mit dem Auto schon eher zwei Wochen veranschlagen. Mit dem Rad wären es nochmal bisschen mehr.

Gruß
Wolfgang
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1'739 Beiträge · seit 201020. März 2026 ·
Wolfgang, ich war organisiert als Kleingruppe unterwegs, insgesamt 9 Tage mit Flügen. Es war definitiv keine Hetzerei. Wir hatten überall ausreichend Zeit. In Petra hätte man sicher einen zweiten Tag verbringen können. Dana Valley war ich nicht. Aus heutiger Sicht, würde ich noch einen weiteren Tag für das Shaumari Wildlife Reserve zusätzlich einplanen.
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Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200620. März 2026 ·
Botswanadreams schrieb:Wolfgang, ich war organisiert als Kleingruppe unterwegs, insgesamt 9 Tage mit Flügen. Es war definitiv keine Hetzerei. Wir hatten überall ausreichend Zeit.

So unterscheiden sich die Empfindungen und das ist ja auch ok so. Es kommt ja auch kaum jemand auf die Idee, mit dem Rad durch die Namib zu fahren.

Meine erste Fernreise war auch eine Gruppenreise. Damals habe ich schon gemerkt, dass das nichts für mich ist und ich so etwas erst wieder mache, wenn ich es mir alleine nicht mehr zutraue.. Es ging nach Ägypten. Erste Station waren die Pyramiden von Gizeh. Aufenthalt waren 1 oder 2 Stunden.

Einige stiegen nicht mal aus, machten ein Foto und gedanklich einen Haken dran. Ich unterhielt mich am Abend mit einem anderen Mitreisenden und wir fanden beide, dass die Pyramiden viel zu kurz kamen. Wir meldeten uns für den nächsten Tag ab, fuhren mit dem Taxi nochmal hin und verbrachten den ganzen Tag dort.

Gruppenreisen sind aus meiner Sicht immer eine Hetzerei und müssen es auch sein, weil es sonst nicht funktioniert. Morgens gehts schon los. Um z.B. 7 Uhr gehts los. Der Frühaufsteher wacht um fünf Uhr auf und langweilt sich 'ne Runde und der Spätaufsteher hetzt sich schon ab, bevor es losgeht.

Und wenn es irgendwo Zeit zur freien Verfügung gibt, dann ist logischerweise der Zeitpunkt zur Abfahrt auch festgelegt. Jetzt komme ich da irgendwo hin und würde z.B. auf einen Berg steigen, was eine Stunde für den Hinweg dauert. In zwei Stunden geht es aber schon weiter, also nichts mit mal in Ruhe los und mal 'ne Viertelstunde irgendwo entspannt in die Landschaft schauen.

Gruppenreisen sind prima für Leute, die einen getakteten Zeitplan mögen. Ich bin dafür aber nicht der richtige Typ.

Gruß
Wolfgang
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1'739 Beiträge · seit 201020. März 2026 ·
Wolfgang, wir waren bis dato auch immer allein privat unterwegs, aber mein Mann mag und kann nicht mehr. Also blieb mir allein zu einem vernünftigen Preis-/ Leistungsverhältnis nicht viel anderes übrig. In Petra z.B. war Abfahrt für 16:00 Uhr festgelegt. Ich war wohl eine der letzten, die das Gelände vor der Lichtshow verlassen hatte und leistete mir halt ein Taxi für die Rückfahrt ins Hotel. So hat es für mich gepasst. Man muss aus solchen Situationen das Beste machen, es bleibt natürlich ein gewisser Kompromiss und wichtig ist aus meiner Sicht, dass man das Programm eines Reiseveranstalters auch lesen kann. Es gibt viele Gruppenreisen, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, diese war es auch im Nachhinein nicht.

LG
Christa
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137 Beiträge · seit 201020. März 2026 ·
Danke Wolfgang, dass Du für uns diese abenteuerliche Rad-Reise aufgeschrieben und so reichlich bebildert hast.
Die Fotos der grossartigen Landschaften und geschichtsträchtigen Bauwerke finde ich sehr beeindruckend und sind von Dir schön beschrieben.
Und ich glaube, wir sind der gleichen Meinung : Begegnungen, Erlebnisse und Eindrücke einer (Individual)-Fahrradtour oder Wanderung zu Fuss haben eine besondere Qualität - sie sind nur selten oberflächlich...

Nochmals herzlichen Dank und freundliche Grüsse
Manfred
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200621. März 2026 ·
Botswanadreams schrieb:es bleibt natürlich ein gewisser Kompromiss

Ja, es kommt natürlich auch auf die jeweiligen Umstände an. Als Frau alleine in einem islamischen Land kann es schnell schwierig werden. Andere haben z.B. keine Lust, alleine zu reisen oder finden es praktisch, sich um nichts kümmern zu müssen.
Ein Bekannter von mir braucht z.B. einen geregelten Tagesablauf. Für ihn wäre es undenkbar und völliger Stress, morgens loszufahren und nicht zu wissen, wo er abends schläft. Bei mir ist es genau andersrum. Wenn ich morgens weiß, ich muss um 18 in einer Unterkunft X sein, löst das bei mir etwas wie Stress aus. Ich möchte auf Reisen keinen Termindruck.
So ist eben jeder anders und daher gibt es ja so viele verschiedene Arten von Urlaub.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200621. März 2026 ·
Mannati schrieb:
Und ich glaube, wir sind der gleichen Meinung : Begegnungen, Erlebnisse und Eindrücke einer (Individual)-Fahrradtour oder Wanderung zu Fuss haben eine besondere Qualität - sie sind nur selten oberflächlich...

Es ist halt eine Form des Reisens, bei der man für die Menschen immer ansprechbar ist und nicht wie mit dem Auto abgeschottet dran vorbeifährt. Jetzt bin ich auch jemand, der nicht gleich überall fremde Leute anspricht, aber als Radreisender werde ich angesprochen. Da muss ich gar nichts tun, um Kontakt zur Bevölkerung zu haben. Das passiert ganz von alleine.

Und man legt jeden Meter aus eigener Kraft zurück und spürt Hitze und Kälte, Sonne, Wind und Regen, Steigungen sind mühsam, Mücken lästig, Staub unangenehm. Man hört die Vögel und Insekten, riecht die Natur. Und man hält an Stellen an, an denen man mit dem Auto achtlos vorbeifährt.

Diese Lehmhüttenkneipe im Kaokoveld hatte ich z.B. 2001 mit dem Auto passiert und gar nicht wahrgenommen. 2002 mit dem Fahrrad war sie bei etwa 45 Grad im Schatten wie eine Oase.

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Wenn ich mein Reisetagebuch von Malawi finde (es ist seltsamerweise nicht bei den anderen), gibt es noch einen Bericht von dort. Da kommen dann auch mehr Tiere vor, u.a. eine Begegnung mit Elefanten vom Fahrrad aus und eine mit einem Flusspferd aus kurzer Distanz.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200621. März 2026 ·
Ich habe ganz vergessen, euch noch das elfte Gebot mitzuteilen.
Damit wünsche ich euch ein schönes Restwochenende.

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Gruß
Wolfgang
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137 Beiträge · seit 201021. März 2026 ·
BikeAfrica schrieb:
Wenn ich mein Reisetagebuch von Malawi finde (es ist seltsamerweise nicht bei den anderen), gibt es noch einen Bericht von dort. Da kommen dann auch mehr Tiere vor, u.a. eine Begegnung mit Elefanten vom Fahrrad aus und eine mit einem Flusspferd aus kurzer Distanz.

Gruß
Wolfgang
Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sehr ich mir wünsche, dass Du es wieder findest.... 😄
Mit neugierigen Grüssen
Manfred
Themenstarter7'315 Beiträge · seit 200623. März 2026 ·
Wenn ich es nicht mehr finde, schreibe ich es aus dem Gedächtnis. Dann ist einiges u.U. nicht ganz chronologisch, aber ob ein bestimmtes Erlebnis in Dorf A oder B stattgefunden hat oder in anderer Reihenfolge ist wahrscheinlich nicht so entscheidend.

Gruß
Wolfgang
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