solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201109. März 2026 ·
Nach der Dünenbesteigung im Sossusvlei geht's zurück ins Desert Quiver Camp. Eigentlich wollten wir in den Pool, doch jetzt ist es zu heiß. Wir machen Siesta und genießen auf der Terrasse einfach die Aussicht. Die Bauten sind wie aufgefädelt, aber nicht in einer Reihe, sondern versetzt, sodass man seine Privatsphäre hat. Der lange schmale Bau ist ein einziger, offener Raum, Waschbecken und Dusche schließen hinter einer halbhohen Mauer nicht sichtbar an das Bett an. Die Toilette verschwindet hinter einem Mauervorsprung, ist aber grundsätzlich offen. Nicht so meine Sache, aber es bleibt mir nichts anderes übrig 😵 Die Küche ist im Freien, auf der Terrasse, und ganz gut ausgestattet. Der einzige Nachteil ist, dass die Sonne tagsüber auf den Kühlschrank knallt, und dieser ächzend und stöhnend versucht, halbwegs zu kühlen. Um ihn dabei zu unterstützen, haben wir an der Tankstelle ice cubes gekauft und hineingelegt.
Als es etwas kühler wird, brechen wir zum Sesriem Canyon auf. Ein einzelnes Fahrzeug steht auf dem Parkplatz, ein Pärchen geht darauf zu. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wo genau der Abgang in den Canyon ist und frage sie. Ihr Englisch ist nicht besonders, sie deuten auf den Abgang und ich verstehe nur, dass sie hier oben spazieren gingen. Verstehe aber nicht, warum Wir steigen in den Canyon, es ist angenehm schattig und kühl. Eine Wohltat im Gegensatz zur Hitze, die draußen immer noch das Land niederdrückt. Als wir einen Felsvorsprung umrunden, verschlägt es mir die Sprache. Wasser. WASSER. Nach einiger Zeit kommt eine kleine Gruppe und der Guide erzählt, es habe im Dezember sehr viele geregnet, seither hat der Canyon Wasser. Das ist ein besonderes Erlebnis.
Nach diesem aufregenden Tagesabschluss gibt es Abendessen. Wunderbares Fleisch aus der Schlachterei in Klein Windhoek, köstliches Stew im letzten Abendlicht.
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Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Hi Margit, ich kenne die Pflanze als Stachelmohn ( Argemone mexicana) wie der englische Name "Mexican Poppy" vermuten lässt, handelt es sich um eine invasive Art .
Bei der anderen Pflanze tippe ich auf eine Mesembryanthemum-Art.
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201112. März 2026 ·
Danke Konni. Das sind Arten der Mittagsblume, oder?
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solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201112. März 2026 ·
Ich steh total auf gravel roads. Auf Teer geht's zwar schneller, ist aber nicht so schön. Auf gravel wird eine Fahrt von Sesriem nach Lüderitz gleich mal zu einer Tagestour. Nicht zuletzt wegen der vielen Stopps zum Fotografieren. Ich war noch nie um diese Zeit (Jänner) hier und komme aus dem Staunen nicht raus , wie grün hier alles ist. Auch wenn die Gräser oft zart sind und fotografieren Verrenkungen erfordert. Devils dorn säumt die Straßenränder in gelben Wellen und dann gibt es wieder Passagen, die noch sehr trocken sind. Es ist faszinierend, wie schnell üppige Blütenpracht und Dürre abwechseln. Je nachdem, wo gerade ein Regenguss runterkam. Auch hier bin ich schon oft auf schlimmstem Wellblech gefahren, jetzt ist die Straße sehr gut zu befahren. Und dann sind wir auf meiner heißgeliebten D707, vorbei an Gunsbewys und den mit einem grünen Schleier überzogenen Hängen der Tirasberge.
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travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200612. März 2026 ·
Hi Margit, ich kenne die Pflanze als Stachelmohn ( Argemone mexicana) wie der englische Name "Mexican Poppy" vermuten lässt, handelt es sich um eine invasive Art .
Bei der anderen Pflanze tippe ich auf eine Mesembryanthemum-Art.
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201112. März 2026 ·
Danke nochmal Konni, danke Christian. Das ist das große Problem bei den invasiven Arten, dass man sie wegen der hohen Samenproduktion (wie in Ö z.B. das Drüsige Springkraut) nicht in den Griff bekommt.
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solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201119. März 2026 ·
Die nächste Station ist Lüderitz. Natürlich geht es auf der C13 wieder vorbei an der Farm Tirool, man fühlt sich fast wie zu Hause. Ein bisschen klein sind die Berge allerdings.
Der Stopp bei den Pferden von Garub ist ein Muss, allerdings sind sie sehr weit weg. Braune Hyäne sehen wir leider auch keine. Durch moderate Sandverwehungen geht es weiter nach Lüderitz. Riesige Laster brettern an uns vorbei, deshalb mag ich die Teerstraßen auch nicht. Unser Ziel ist das Cormorant House auf Shark Island, weil wir unbedingt Meerblick wollten. Das war eine wirklich gute Entscheidung. Mit einem Glas Whiskey und unzähligen Möwen und Kormoranen genießen wir die Abendsonne in 2 gemütlichen Deckchairs auf der Terrasse. Das selfcatering appartement ist wirklich gut ausgestattet, die Küche hat alles, was man braucht, von Toaster über Mikro bis hin zur Kaffeemaschine, und ausreichend Geschirr. Die enge Einfahrt in den Hof ist zwar etwas gefinkelt mit einem Hilux, es geht aber.
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Melanie1982677 Beiträge · seit 202319. März 2026 ·
Liebe Solitaire, deine Reisezeit finde ich sehr interessant. Als Landschafts‑Euphoriker mag ich es, wenn es grünt und blüht. Tiere sind dann das i‑Tüpfelchen. Deinen Wunsch: Runter vom Teer und Schotter unter die Räder, teile ich zu 100%. Ich freue mich auf deinen Bericht und lese gerne mit. Liebe Grüße, Silvia
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201120. März 2026 ·
Ja, das ist wirklich schön. Eine angenehme Unterkunft und ein wunderbarer Ausblick. Direkt vor der Terrasse liefen auf den Felsen Austernfischer und Möwen zischten fast über unsere Köpfe. Das kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.
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solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201120. März 2026 ·
Liebe Silvia, zum Glück gibt es ja fast immer Alternativen zu Teer. Das ist zwar manchmal ein Umweg und dauert länger, dafür ist die Fahrt dann ein Genuss. Blüten-Bilder kommen noch einige. Ich habe wirklich noch nie so viele schöne Blüten, und vor allem in großen Mengen, erlebt.
Liebe Grüße, Solitaire
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ich bin erst seit Dezember neu hier im Forum. Allerdings lese ich schon seit drei Jahren hier mit. Jetzt wurde es an der Zeit, dass ich auch mal Danke sagen möchte. Vielleicht schaffe ich es auch noch mich ordentlich vorzustellen. Nach drei Reisen durch Namibia muss ich sagen, ich mag einfach den Süden. Die Weite, die Stille , die Farben ... für mich einfach traumhaft. Im Dezember haben wir unsere Reise ebenfalls in Sesriem bei 40 Grad begonnen. Danach ging es in den Norden und es wurde naß. Der Canyon war zu diesem Zeitpunkt noch staubtrocken. Ich habe deinen Bericht jetzt in einem Rutsch durchgelesen, dabei schwelge ich in Erinnerungen. Ich bewundere deinen Mut zum Alleinreisen sehr. Ich liebe die Strecken durch die Natur, aber in Namibia bin ich der geübte Beifahrer und noch keinen Kilometer selbst gefahren. Aber navigieren und fotografieren muss ja auch einer übernehmen. Mir würde es wie dir gehen und ständig würde ich anhalten. Wenn ich stopp sage, hat mein Mann des Öfteren taube Ohren oder die Situation, die ich ablichten wollte, ist vorbei. Vielen Dank für deinen informativen guten Bericht und tolle Bilder. Ich freue mich schon, wenn es weiter geht. Liebe Grüße Andrea
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201120. März 2026 ·
Liebe Andrea, danke für deine netten Worte. Es freut mich sehr, wenn du mitreisen magst. Tja, die Sache mit den Foto-Stopps. Ich muss normalerweise fast die doppelte Fahrtzeit, die Tracks4Africa empfiehlt, einplanen. Manchmal muss ich mich selbst mahnen, mal eine halbe Stunde ohne Stopps durchzufahren 🙄. Aber es gibt einfach wirklich dauernd wunderbare Motive, aufregende Sichtungen (auch wenn es "nur" ein Käfer oder ein Waran ((der kommt dann ganz am Ende meiner Reise)) ist) oder das, wie du schon sagtest, wunderschöne Licht. Zu Hause sitze ich dann vor Unmengen an Fotos und weiß gar nicht, von welchen ich mich trennen soll (die schlechten lösche ich konsequent schon während er Reise). Wo im Norden ward ihr? Ich bin zwar dem Süden "verfallen", werde nächstes Mal aber auch wieder mal in den Norden fahren.
Liebe Grüße Margit
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Hallo Margit, wir sind hoch bis zu den Epupa Falls, dann über das Ovamboland bis Divundu gefahren. Ich wünsche einen schönen Abend Andrea
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201124. März 2026 ·
Was wäre Lüderitz ohne eine Bootstour. Die Online-Anmeldung hat zwar nicht geklappt, da wir aber am Tag davor sicherheitshalber auch telefonisch nachgefragt hatten, kommen wir mit an Bord. Glück gehabt, die Tour ist ausgebucht. Wie schon gewohnt, ist man verleitet, im geschützten Hafen luftig bekleidet auf die restlichen Passagiere zu warten. Aber kaum verlässt der Katamaran die schützende Bucht und steuert die Halifax Insel an, suchen wir rasch nach unseren Jacken und Stirnbändern. Fotografieren ist kaum möglich, der Wellengang ist heftig. Das Wasser glitzert, der Guano-Überzug auf einer Felseninsel strahlt gleißend weiß, ein Delphin zeigt sich kurz und Schwarzhalstaucher schaukeln neben uns im Wasser. Es ist erschreckend, wie wenig Brillen-Pinguine zu sehen sind. Hunderte sind 2018/2019 durch die Vogelgrippe - damals das erste Mal in Namibia aufgetreten - verendet. Unser Guide erzählt, dass es nun mit dem Bestand wieder bergauf gehe. Momentan seien es 800 und er hoffe, dass es bald wieder 1000 Exemplare sind. Robben sehen wir viele, auf den Felsen und auch um uns herum im Meer. Der Guide meint, Robben gäbe es in Namibia mehr als Namibier. Sie würden Unmengen an Fisch fressen. Trotzdem funktioniert der Fischfang. Um Lüderitz herum wird laut seinen Angaben hauptsächlich Hake (Seehecht) gefangen, der von 3 Unternehmen in Lüderitz verarbeitet und exportiert wird. Einen davon haben wir dann nach der Tour im Restaurant Essenszeit auf dem Teller.
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Hallo Margrit, ich bin euch auch noch hinterhergereist, und ab jetzt gerne mit dabei. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201126. März 2026 ·
Hallo Caroline, willkommen an Bord meines Hilux. Morgen geht es weiter.
Liebe Grüße Margit
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solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201127. März 2026 ·
Natürlich steht auch die Lüderitz-Halbinsel auf unserem Plan. Namdeb weist uns gleich mal darauf hin, dass wir hier auf keinen Fall kleine, glitzernde Steinchen zur Finanzierung unserer nächsten Reise suchen dürfen.
Wir steuern die Sturmvogelbucht an. Die Anfahrt ist gut beschildert, aber irgendwann übersehen wir anscheinend die Beschilderung und fragen uns, ob wir da nun nicht mitten im Nirgendwo stranden werden, ohne Orientierung, der Hitze und den Stürmen ausgeliefert, und vielleicht allerlei wilden Tieren ....... 😉 Manchmal verlieren wir die Spur, dann finden wir sie wieder, an engen Stellen höre ich im Geiste schon die Felsen am Lack des Hilux schürfen. Irgendwann ist Ende, die letzte Kurve scheint mir doch zu waghalsig. Das letzte Stück geht es zu Fuß weiter.
Die Sturmvogelbuch macht ihrem Namen alle Ehre. Es stürmt, wir müssen uns gegen den Wind stemmen, um nicht verblasen zu werden. Sturmvogel sehen wir keinen, aber einen enormen Walschädel, der auf die Vergangenheit der Bucht als Walfangstation hinweist.
Neben einer gestrandeten Qualle gibt es auch etliche Pflanzen zu bewundern.
Und natürlich auch Flamingos, Kap-Ente, Kap-Stelze, Kelp Gull (bitte um Korrektur, falls das falsch ist) ...
Bei zwei Fotos brauch ich eure Hilfe. Was ist das?
Und könnte das von einer Braunen Hyäne sein? Oder ist hier der Wunsch Vater des Gedankens?
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Bei dem schwarzen Ding handelt es sich um das vertrocknete Ei eines Hais
solitaireThemenstarter1’964 Beiträge · seit 201127. März 2026 ·
Danke. Ich dachte es mir, war aber unsicher, weil es so viele waren. Dieses Foto ist zwar von einer früheren Reise, aber zeigt, wie viele da waren. Wie gibt es das?
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