Ric1983Themenstarter32 Beiträge · seit 202522. Feb. 2026 · #1
Hallo zusammen, wir sind dieses Jahr zum 4. Mal im südlichen Afrika unterwegs: 2018: Südafrika – Panorama Route 2019: Botswana 2024: Südafrika – Garden Route (mit Kind) und nun April/Mai 2026: Namibia & Botswana (mit Kind)
Der grobe Plan steht schon fast, aber vielleicht haben wir ja noch etwas Wichtiges übersehen. Wir sind mit einem Camper unterwegs und schlafen (50/50) sowohl im Dachzelt als auch in Lodges. Gibt es Orte, Stopps oder besondere Erlebnisse in Namibia/Botswana, die wir auf keinen Fall verpassen sollten – gerade auch mit Kind? Für tolle Ideen oder „Das-muss-unbedingt-noch-mit-rein“-Tipps sind wir sehr dankbar 😊
Hier unsere geplante Route für April/Mai 2026, grob zusammengefasst: Tag 0 – Abflug Frankfurt am Main Tag 1 – Windhoek - 4x4 Camper abholen Tag 2–3 – Deadvlei / Sesriem Canyon Tag 3–5 – Swakopmund • Walvis Bay (Kayak) • Sandwich Harbour Tag 6 – Omaruru • Spitzkoppe Zwischenstopp • Game Drive in Omaruru Tag 7–11 – Etosha Nationalpark (Anderson Gate – Halali – Namutoni – Von-Lindequist-Gate) Tag 12 – Rundu • Hoba-Meteorit Tag 13 – Kongola • Popa Falls Tag 14–17 – Kasane • Chobe Nationalpark • Victoriafälle Tag 18 – Elephant Sands Tag 19–20 – Gweta • Makgadikgadi-Pans - Erdmännchen Tour (Planet Baobab) Tag 21 – Nxai Pan National Park • Baines Baobabs Tag 22 – Makgadikgadi-Nationalpark Tag 23–26 – Maun • Moremi Game Reserve (inkl. Third Bridge) Tag 27 – Ghanzi Tag 28 – Gobabis (Grenze Buitepos) Tag 29–30 – Windhoek Rückflug nach Frankfurt am Main
ich finde, dass ihr in eure Tour viel zu viel reingepackt habt. Ganz besonders mit einem fünfjährigen Kind! Sind die Unterkünfte denn schon gebucht? Und ist April/Mai 2026 (!) richtig? Denn das ist ja schon bald.
Ich denke statt "Für tolle Ideen oder „Das-muss-unbedingt-noch-mit-rein“-Tipps sind wir sehr dankbar 😊" solltet ihr auf "das lassen wir lieber weg-Tipps" warten. Denn die werden kommen.
Ich würde mich auf Namibia beschränken. Bei dem langen Zeitraum könnt ihr sicherlich auch die Sambesiregion (Caprivi) noch mit einbauen. Aber tut euch den Gefallen und gönnt euch zwischendurch mal Tage ohne Programm zum Luftholen.
Ric1983Themenstarter32 Beiträge · seit 202522. Feb. 2026 · #3
Hallo Helen, danke dir für deine ehrliche Rückmeldung 😊 Ja, April/Mai 2026 ist korrekt. Die Unterkünfte sind bereits gebucht, lassen sich aber größtenteils noch flexibel umbuchen – wir sind also gerade in der Phase des Feinschliffs.
Was das Autofahren angeht: Wir haben 2024 einen 2,5-wöchigen „Testlauf“ in Südafrika gemacht (Garden Route etc.) – das hat unser Fünfjähriger wirklich super mitgemacht. Lange Strecken kennt er also schon ganz gut.
In Swakopmund, im Etosha Nationalpark sowie in Kasane haben wir bewusst 2–3 Nächte am Stück eingeplant. Dort haben wir – wo möglich – Unterkünfte mit Pool oder "Spielplatz" zum Toben ausgesucht, damit auch echte Pausen dabei sind. Uns ist klar, dass die Route ambitioniert ist 😊 Aber wir möchten die fünf Wochen gern intensiv nutzen und so viel wie möglich sehen – wer weiß, wann wir wieder so lange Zeit am Stück haben. Wenn du (oder andere hier) besonders kindertaugliche Highlights auf unserer Strecke empfehlen könnt – gerne auch kleine, unscheinbare Stopps, Spielmöglichkeiten, kurze Wanderungen, tierische Erlebnisse o.Ä. – freuen wir uns sehr über Tipps! Liebe Grüße Ric 😊
vorab, Malariarisiko ist euch bewusst? Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber meine Kinder hätten mit 5 Jahre nach spätestens 2-3 Tagen genug vom Tiere gucken aus dem Auto gehabt. Deshalb würde ich weniger Nationalparks und mehr Gästefarmen mit Familienanschluss und Haustieren, Aktivitäten für Kinder (z. B. Swakopmund) usw einplanen. Aber ich kenne Euer Kind natürlich nicht...
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Ich finde es unabhängig von mit/ohne Kind sehr voll gepackt, und wir tendieren auch dazu, immer viel reinzupacken und wünschen uns dann rückblickend, weniger reingedrückt zu haben.
Die Straßenverhältnisse auf der Garden Route sind meiner Meinung nach nicht mit Botswana vergleichbar. Bspw. ist die Einfahrtsstraße zu Nxai Pan/Baines Baobab ziemlich hart - das würde ich für nur einen Tag nicht machen. Das ist super unentspannt und ihr brettert da jeweils ein paar Stunden hin und her, wenn ihr Nxai Pan NP und Baines mit nur einer Übernachtung unterbringen wollt.
Wie habt ihr denn Maun/Moremi von den Übernachtungen geplant? Wir hatten im Mai 2024 nur eine Nacht in Third Brigde bekommen und würden das mit nur einer Übernachtung nicht empfehlen. Die Strecke Maun - Third Bridge ist auch ein Ritt, im Game Reserve geht es sehr langsam voran. Wir hatten, weil wir Moremi unbedingt machen wollten (FOMO halt), 1N Maun, 1N Khwai, 1N Third Bridge und 2N Khwai, und nach Third Bridge waren wir ganz schön frustriert, weil die Balance von Fahrzeit zu Entspannung einfach nicht gestimmt hat. Vielleicht macht ihr lieber Maun und Khwai ohne Third Bridge? Es gibt wirklich schöne Camps und es ist weniger hin und her.
Bei eurer Planung solltet ihr auch Stops fürs Einkaufen, Tanken, ggf. Puffer für Werkstattbesuche/andere Besorgungen einplanen. Erfahrungsgemäß dauert alles immer ein bisschen länger als gedacht.
wir waren jetzt aktuell 5,5 Wochen in Namibia mit unseren Kids (2 und 5) unterwegs und haben über 7.000 km Strecke hinter uns gebracht. Ohne Tablett / Tooniebox hätte das vermutlich nicht geklappt, aber ansonsten war es gar kein Problem. Unbedingt genug Beschäftigung fürs Auto einpacken und bei der Autovermietung einen vernünftigen Kindersitz reservieren, ggf. davor auch Fotos davon schicken lassen! Wir haben bei Asco auch darauf bestanden und dann doch erstmal die falschen Sitze bekommen. Haben dann aber doch die bequemen und sichereren Sitze bekommen und nicht nur diese Sitzerhöhungen die steinhart sind. Ihr habt nix davon, wenn der Kinderpopo jede Fahrt weh tut.
Außerdem ist es oft so, dass Kinder z.B. den Meteoriten oder auch die Dünen furchtbar langweilig finden. Plant mehr Zeit für spontane Stopps ein und weniger Zeit für die vermeintlichen Attraktionen.
Am 1. Tag habt ihr eigentlich genug Zeit um noch ein Stück Weg hinter euch zu bringen, damit die Tour am nächsten Tag nicht so lang wird. Nach Rehoboth fahrt ihr etwas über eine Stunde, was wirklich gut und stressfrei machbar ist. Kuja Camping kann ich da empfehlen oder eben Lake Oanob.
Ansonsten kennt ihr euer Kind eh am besten und wisst was machbar ist und was nicht. Und wenn des Kind mal einen schlechten Tag hat, ist es eh egal ob ihr 2 oder 5 Stunden im Auto seid, dann ist eh alles doof. Uns hat das Tablett dann ganz oft den Tag / die Fahrt gerettet.
Ric1983Themenstarter32 Beiträge · seit 202505. Juni 2026 · #7
Hallo, vielen Dank für eure Rückmeldungen. Unsere Reise nach Namibia und Botswana ist mittlerweile vorbei, und wir haben sie trotz einiger Herausforderungen als wirklich wunderschön empfunden. Es gab viele unvergessliche Momente, die wir festhalten wollten. Wer Lust hat, mehr über unsere Erfahrungen zu lesen, findet alle Details auf unserer Homepage.
Wie habt ihr die Herausforderung mit Malaria gelöst? Wir sind gerade dabei zu erwägen, ob wir der 6J im Juli Malarone zumuten sollten oder lieber auf lange Kleidung, nonstop Antibrumm und Kleidung die entsprechend präpariert ist setzen sollen. Ich weiss, das entscheidet jeder selbst, mich würde hier eure Erfahrung interessieren, insbesondere weil ihr jetzt während der feuchten Saison unterwegs gewesen seid. Wir sind im Caprivi unterwegs und dann Botswana Chobe und haben auch am Rande des Moremi unterwegs zu sein. Also viel Malaria-Gebiet dabei.
Danke und beste Grüsse Adam
Ric1983Themenstarter32 Beiträge · seit 202505. Juni 2026 · #9
Hallo Adam, wir haben es so gehandhabt, dass wir auf einen möglichst konsequenten Mückenschutz gesetzt haben und Malariamedikamente nur als Notfallmedikation dabeihatten. Für Anton hatten wir viel Kleidung von NosiLife dabei, die übrige Kleidung haben wir vor der Reise, und nach dem waschen während der Reise, mit Nobite behandelt. Vor allem Socken und auch die Schuhe! Als Mückenschutz haben wir für ihn Peaceful Sleep Family genutzt – sowohl als Creme als auch als Spray. Die Creme fand er deutlich angenehmer, haben wir nur in Botswana nicht mehr gefunden (kauft sie auf Vorrat in Namibia). Das Spray wirkt zwar gut, aber man hat beim Aufsprühen kurz das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. 😅 Zusätzlich hatten wir ein Popup-Moskitozelt zum Schlafen dabei. Das haben wir in den Tented Camps und teilweise auch in Lodges genutzt. Für unser Dachzelt und gelegentlich auch für die Räume hatten wir außerdem Peaceful Sleep Raumspray dabei. Vor Ort haben wir uns in einer Apotheke Malaria-Schnelltests besorgt, damit wir im Fall von Symptomen sofort hätten testen können. Malariamedikamente hatten wir für uns alle drei dabei, aber ausschließlich für den Notfall. Ich selbst habe 2018 in Südafrika einmal Malariaprophylaxe genommen und sie leider nicht besonders gut vertragen. Seitdem haben wir die Medikamente nur noch als Backup dabei.