DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202619. Feb. 2026 · #1Hallo liebe Namibi-Freunde,
wir haben dieses Forum durch unsere Recherche entdeckt und hatten schnell den Eindruck,.. aahh Gleichgesinnte 🤩 .
Da wir etwas Angst vor bösen Anfängerfehler haben, dachten wir, wir melden uns gerne an und fragen mal in die Runde, was von unserem -vermutlich zu überladenen- Reiseprogramm optimiert werden kann.
Kurz zu uns: Wir sind ein abenteuerlustiges Paar (Chris & Maria) und wollten schon vor 2 Jahren nach Namibia. Da wir zu spät dran waren, wurde es dann erst mal Costa Rica und Süfafrika (Garden-Route). Beides absolut empfehlenswerte Reiseorte (wo nicht 😄, mit dem richtigen Reisepartner geht fast alles 😄 ).
Wir haben uns mal folgende Reise überlegt:
Reisezeit: 29. Juni 2026 (Ankunft: 19:40) - 17. Juli 2026 (Abflug: 21:40) (Direktflüge sind bereits gebucht, da sie gerade günstig waren)
Rest ist noch offen (Expeditionsfahrzeug mit Zelt und Camping-Ausrüstung gerade in Abklärung)
Wunschorte: Hauptsächlich Namibia Westen, Etosha, einen Teil Botswana und ev. kurzen Abstecher zu den Victoriafalls.
Wunsch-Erlebis: Tierbeobachtungen, Landschaften geniessen, bisschen Offroad-Fahren
Unsere Route (Uhrzeigersinn) haben wir mal in einer Google-Maps zusammengestellt: ich bin unsicher, ob diese hier einfach publiziert werden dürfen.
Falls erlaubt, kann diese gerne nachträglich publiziert werden:
Ankunft und Übernachtung in der Nähe Windhoek (1 Nacht)
Fahrt in die Region Sossusvlei (1-2 Nächte)
Fahrt nach Swakopmund (2 Nächte)
Madisa Camp auf dem Weg nach Norden (1 Nacht)
Etosha Nationalpark (ca. 2-3 Nächte)
Daily-trip nach Osten in die Mahango-Area (1-2 Nächte) mit Caprivi-Game Park
Fahrt nach Osten an die Grenze zu Zimbabwe (wir sind da unsicher betr. Chobe Nationalpark) (1 Nacht)
Tagestrip zu den Victoriafalls ev. wieder zurück und noch einen Tag im Chobe-Park (1 Nacht)
Fahrt nach Süden Richtung Elephant sand Lodge (1 Nacht)
Fahrt nach Moremi Game Reservat (2 Nächte)
Danach wieder zurück nach Gobabis in 2 Tagen
Retour nach Windhoek
Total ca. 4100 km
Wir sind uns bewusst, das wird vermutlich viel Fahrerei sein. Daher freuen wir uns sehr über Eure Rückmeldung.
Hat das jemand so schon unternommen? Zuviel oder noch ok?
Herzlichen Dank schon mal und liebe Grüsse
Chris & Maria
solitaire1'941 Beiträge · seit 201119. Feb. 2026 · #2Hallo Chris und Maria,
den Norden kenne ich nicht so, aber Region Sossusvlei unbedingt zwei Nächte. Die Fahrerei ist weit, wenn ihr ins Sossusvlei oder in den Sesriem Canyon wollt, braucht ihr einen vollen Tag, ansonsten seid ihr mit der langen Strecke dann nach Swakop wirklich nur zum Übernachten dort. Das wollt ihr ja sicher nicht. Anfahrt würde ich über den Spreetshoogte Pass machen, der ist wirklich bestaunenswert.
Ich bin jetzt nicht so der Swakop-Fan, aber auch hier lohnen sich zwei Nächte, weil ihr dann den Welwitschia Drive in Ruhe machen könntet.
Etosha sind 3 Nächste nicht zu viel, da gibt es viel zu sehen.
Ich lege nach langen Reisetagen dann mindestens einen Ruhetag bzw. "Erkundungstag" an einem Ziel ein, da sonst wirklich nur Morgen- und Abendstunden am Ziel bleiben. Das ist oft schade, man möchte manchmal länger dort sein, um eintauchen zu können. Und bedenkt, im Winter sind die Tage kurz.
Recherchiert nochmal, was euch an euren Zielen besonders interessiert und überlegt, wo ihr dann mehr Zeit braucht. An den Fahrtagen sieht man zwar die Landschaft und sicher auch einige Tiere, aber genießen kann man da nicht wirklich.
Liebe Grüße
Solitaire
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Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
JohannaHen132 Beiträge · seit 202319. Feb. 2026 · #3Hey ihr Zwei,
mir wäre das viel zu viel und viel zu gehetzt. Ich würde etwas streichen und zwar eine ganze Region. Entweder würde ich Botswana rauslassen und One-Way fahren (Windhoek-Kasane/VicFalls) oder von Windhoek aus direkt Richtung Norden fahren und den Schwenk am Anfang lassen. Empfehlen würde ich euch aber eine ganz klassische Erstäterrunde ganz ohne Caprivi und ohne Botswana, es gibt dazu einen guten Thread von travelnamibia.
Falls es doch Botswana werden soll, hängt eure Route auch von Verfügbarkeiten ab, sowas wie Ihaha/Savuti/Third Bridge/Xakanaka ist vermutlich alles längst fully booked.
Eure Fahrtage sind zT sehr lang, zB von Elephant Sands in den Moremi. Selbst bis South Gate wäre es verdammt lang, insbesondere wenn ihr in Maun noch tanken und einkaufen wollt. Die Tage im Juli sind kurz (Südwinter!) Für realistische Fahrzeiten könnt ihr euch mal die Tracks4Africa Karten hier im Forum unter KnowHow anschauen. Die Google Maps Zeiten sind häufig Quatsch!
Ich würde mir mal das hier anschauen und mich auf Namibia beschränken:
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlHabt ihr am Ende mehr von, sonst verbringt ihr euren Urlaub nur im Auto. Eure Wunscherlebnisse Tierbeobachtungen und Landschaften genießen könnt ihr sonst nämlich vergessen, dafür hättet ihr gar keine Zeit. Wann wollt ihr denn Game Drives machen, wenn ihr die Tage schon mit den Transferfahrten mehr oder weniger komplett füllt 😉
Liebe Grüße!
boris1'816 Beiträge · seit 200819. Feb. 2026 · #4Hallo ihr zwei,
das ist definitiv zu viel, und zwar viel zu viel! Ihr kommt abends an und müsst morgens weiter, und zwar praktisch täglich.
Johanna hat völlig recht, außer für Autofahren bleibt da keine Zeit.
Ich würde entweder den Schlenker über Sesriem und Swakop streichen und direkt in den Norden starten, oder Moremi etc. weglassen. Gibt es denn überhaupt noch Campsites dort.
Bleibt 8 -10 Nächte im Caprivi und bucht einen geführten Ausflug nach VicFalls. Gibt es überall. Dann spart ihr eigene teilweise nervige Grenzübergänge mit dem Auto und Zusatzkosten beim Vermieter für Grenzübertritte.
Den Rest dann irgendwo im Norden (Etosha, Waterberg oder so) . Es sind ja nur 18 Nächte und am 30.6. kommt ihr frühestens um die Mittagszeit in Windhoek los( Autoübernahme und Einkaufen).
Viel Spaß noch beim Planen
Gruß Boris
Logi16,9k Beiträge · seit 201219. Feb. 2026 · #5Hallo Chris, Hallo Maria,
Herzlich Willkommen im Namibia Forum.
Zur geplanten Strecke wurde bereits alles korrekt gesagt/geschrieben.
Das Expeditionsfahrzeug braucht Ihr wofür genau?
DonJuon schrieb:(Expeditionsfahrzeug mit Zelt und Camping-Ausrüstung gerade in Abklärung)
Weil es gut auf den Bildern aussieht? 🤩
Weil Ihr zuviel Geld habt? 🤩
LG
Logi
DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202619. Feb. 2026 · #6Oh wow, vielen herzlichen Dank für all die Antworten und danke für die Willkommenwünsche.
😊 Das habe ich vermutet, etwas gar overboarded.
Wir können uns gut vorstellen, Botswana wegzulassen und ein anderes mal zu besuchen. den Westen wollen wir aber unbedingt machen...
Der Abstecher an die Victoria-Fälle können wir uns immer noch überlegen.
@solitaire : Danke.. wir hängen in Sossusvlei und Swakop gerne je einen Tag mehr an.
@JohannaHen : die Flüge sind da leider bereits gebucht. aber wir kürzen da ab und lassen Botswana weg, sonst wird es, wie auch Boris schrieb, nur eine Herumfahrerei,
@logi : nein, wir dachten, die Fahrzeuge und insbesondere die Reifen seien etwas robuster wenn wir mal so richtig offroad unterwegs sind. Liegen wir da falsch?
Logi16,9k Beiträge · seit 201219. Feb. 2026 · #7DonJuon schrieb:@logi : nein, wir dachten, die Fahrzeuge und insbesondere die Reifen seien etwas robuster wenn wir mal so richtig offroad unterwegs sind. Liegen wir da falsch?
Man bewegt sich in den Nationalparks (und anderswo) auf Strecken, die wir Mitteleuropäer gebräuchlich als "Offroad" bezeichnen würden, allerdings sind das tatsächlich Straßen. Du fährst also in Wirklichkeit "Onroad" auf D,E und F "Straßen".
Und wenn Du Dir die "Terms and Conditions" bei den Leihwagenvermietern durchliest, wirst Du bald feststellen, da gibt es jede Menge Ausschlüsse. Der Kunde ist mit einem Betriebskapital von rund 50.000 € unterwegs und das möchte die Firma möglichst unversehrt zurück haben.
LG
Logi
DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202620. Feb. 2026 · #8Vielen Dank @Logi,
ja uns ist bekannt, dass die AGB viele Ausschlüsse enthalten. Wir beabsichtigen jedoch nicht, das Fahrzeug als Rally-Göppel zu malträtieren und auch die akribischen Geschwindigkeitsbegrenzungen werden sicher nicht überschritten, sondern es geht uns da eher um Sicherheitsgefühl.
Aber wir holen uns da ja diverse Vorschläge ein.
Wir haben den hier oft genannten Safari Car Rental am Montag angeschrieben, aber leider keine Antwort bisher erhalten.
Mich welchem Anbieter kann man auch nichts falsch machen?
Herzlichen Dank und kurzweiligen Freitag
Mogambo566 Beiträge · seit 201320. Feb. 2026 · #9DonJuon schrieb:
Mich welchem Anbieter kann man auch nichts falsch machen?
Moin,
im Grunde ebenso nichts falsch machst Du mit
- Savanna Car Hire
- Asco
- Bushlore
Das sind alles etablierte, zuverlässige größere Anbieter, die auf 4x4 und Camping ausgerichtet sind. Gibt aber sicherlich auch weitere kleinere. Wie ja schon angedeutet, entscheidend dürfte sowieso sein, was genau ihr nun machen wollt. Für eine Standard-Strecke in Namibia sind die aber alle geeignet.
Hinweis für dem Kontakt: meiner Erfahrung nach kommt die Rückmeldung -aus welchen Gründen auch immer - wenn Du die Email-Adresse der homepage direkt nimmst und nicht über das Kontaktformular gehst. 🙂
LG Mogambo 🙂
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Feb. 2026 · #10Mich welchem Anbieter kann man auch nichts falsch machen?
Einige wurden gerade hier
https://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/306727-lebensmittel-und-guenstige-autovermietung.html#720082 von mir genannt.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202620. Feb. 2026 · #11Vielen Dank @Mogambo und Christian... wir schauen die Anbieter an.
Sind gerade dabei, die Route auf "Namibia only" abzukürzen. Da haben wir mehr davon.
Wir nehmen die Routenempfehlung hier gerne mal entgegen als Ausgangsroute .
JohannaHen132 Beiträge · seit 202320. Feb. 2026 · #12DonJuon schrieb: Sind gerade dabei, die Route auf "Namibia only" abzukürzen
Das macht auf jeden Fall Sinn! 🙂 Ein Expeditionsfahrzeug braucht ihr dafür nicht. Eine Übersicht der Anbieter findet ihr zb auch über CARAN (Car Rental Association of Namibia).
DonJuon schrieb:
@JohannaHen : die Flüge sind da leider bereits gebucht.
Das ist prinzipiell ja auch gar kein Problem, wir waren 2024 auch im Juni unterwegs, man muss die kürzeren Tage in der Tagesplanung nur entsprechend berücksichtigen und die richtigen Klamotten einpacken.
Einen zusäzlichen Flug von Katima Mulilo/Kasane/VicFalls könnt ihr evtl ja trotzdem noch dazubuchen, solltet ihr den Caprivi mitnehmen wollen und nicht die "klassische" Ersttäterrunde fahren wollen. Das wäre bei 18 Nächten One-Way sicher entspannter. Dann könntet ihr zB. Windhoek – Sesriem - Swakop- Damaraland/Erongo – Etosha - Caprivi Mahango/Buffalo Core Area – Caprivi Kwando Core Area (- ggf Kasane/Vic Falls) fahren. Den Thread zur klassischen Ersttäterrunde hatte ich ja bereits verlinkt.
Viel Spaß bei der weiteren Planung!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Feb. 2026 · #13Eine Übersicht der Anbieter findet ihr zb auch über CARAN (Car Rental Association of Namibia).
NUr zur Klarstellung: CARAN hat ca. 30 Mitglieder...es gibt knapp 270 registrierte Autovermietungen im Land.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
solitaire1'941 Beiträge · seit 201120. Feb. 2026 · #14Ich kann nur meine Erfahrungen mitteilen - mit Asco war ich immer zufrieden. Probleme kann es immer geben, manche Dinge sind nicht vorhersehbar, aber auch in so einem Fall war Asco sehr fair.
Die Hotline ist super, da wurde mir auch schon mal geholfen, als ich selbst etwas übersehen habe und nicht draufgekommen bin 😗
Auch die günstigeren Autos der Budget-Linie waren bei mir immer gut gewartet und in einem guten Zustand.
Aber die Basics überprüfen oder sich alles genau zeigen lassen sollte man überall machen. Deshalb sollte man wirklich genügend Zeit für die Übernahme einplanen.
Liebe Grüße
Solitaire
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DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202624. Feb. 2026 · #15Hallo zusammen,
Herzlichen Dank @Solitaire, für den Hinweis im ersten Post mit dem Pass... wir werden den auf jeden Fall mitreinpacken und auf dem Weg nach Sossusvlei befahren.
Wir sind nun dabei, zwei Optionen zu vergleichen: einmal 22 Tage mit dem geplanten Programm (immer noch viel Fahren, aber doch da und dort auch entspannen und geniessen), und einmal die Option 19 Tage Namibia only (ohne den Caprivi-Zipfel, oder wäre das etwas, was man unbedingt besuchen müsste?) Zurzeit tendieren wir zu Option 2.
Kann uns noch jemand helfen, die Such-Funktion zu verstehen?
Ich versuche verzweifelt die Such-Funktion ganz oben rechts zu nutzen, aber das System sucht da einfach nur das ganze Web ab. Ich habe gehofft, er sucht auf der Page: Namibia-Forum, nicht im ganzen Netz.
Wie kann ich z.B., nach einem guter Camping-Area im Bereich Sossusvlei suchen, ohne dass ich 160 Seiten durchklicken muss und jeden einzelnen Threat-Titel lesen muss.
solitaire1'941 Beiträge · seit 201124. Feb. 2026 · #16Mit der Suchfunktion komme ich manchmal auch nicht klar, da lese ich mit 😊
Der tollste Campingplatz ist der von Sesriem. Da bist du bereits innerhalb des ersten Tores und kannst früh losstarten.
Ist zwar schon sehr lange her, dass ich dort war, weiß nicht, wie die Ausstattung ist, aber die Campsites unter den großen Bäumen, jeder umgeben von einer kleinen Mauer, haben absoluten Charme für mich.
Schau auf Karten, da sind andere Campsites auch eingezeichnet.
Liebe Grüße
Solitaire
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200624. Feb. 2026 · #17DonJuon schrieb:
Kann uns noch jemand helfen, die Such-Funktion zu verstehen?
Ich versuche verzweifelt die Such-Funktion ganz oben rechts zu nutzen, aber das System sucht da einfach nur das ganze Web ab. Ich habe gehofft, er sucht auf der Page: Namibia-Forum, nicht im ganzen Netz.
Gehe mal oben in der Menüleiste auf "Forum" und dann "Forums-Suche".
Dann suchst Du nur im Forum und hast zudem noch einige Filtermöglichkeiten für genauere Suche.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
DonJuonThemenstarter6 Beiträge · seit 202624. Feb. 2026 · #18Vielen Dank @Solitaire und natürlich @Wolfgang,.. 😄
Hat auf Anhieb geklappt mit der Suche, vielen Dank.
Akane221 Beiträge · seit 202424. Feb. 2026 · #19Wir haben im Mai 2024 ähnlich viele Kilometer in ungefähr der gleichen Zeit ab/bis Windhoek in die andere Richtung zurückgelegt. Wir hatten in Namibia nur Caprivi und Etosha im Fokus, dafür aber mehr Stops in Botswana. Kurzum: ihr habt sehr viel vor, und werdet die Balance zwischen Fahrerei und Entspannung wohl nicht immer treffen. Auch das Verarbeiten der Eindrücke kann schwierig werden, wenn es Schlag auf Schlag geht.
Ein paar praktische Tips:
- Entscheidet als erstes euren Start und Endpunkt und bucht den Mietwagen, wenn ihr kein Basismodell wollt. Ihr seid relativ spät dran, und wenn ihr einen besonderen Aufbau/Bushcamper oder ein spezielles Dachzelt wollt, ist vielleicht nicht mehr alles verfügbar.
- ein besonders leistungsstarkes Fahrzeug (Landcruiser) braucht ihr eher nicht, ein Hilux würde es wohl tun, außer Moremi ist sehr nass dieses Jahr? Ich würde immer ein pop-up Dachzelt empfehlen, das ist so viel mehr Komfort! Fragt unbedingt zeitnah bei den genannten Anbietern an.
- Moremi: wenn ihr wirklich ins Game Reserve wollt, wie schon gesagt sofort Verfügbarkeit bei den Camps anfragen. Auch hier seid ihr spät dran. Ansonsten ausweichen nach Khwai, da gibt es viel Angebot, und es ist gleichwertig toll.
- Die Strecke Elephant Sands - Moremi ist ein ziemlicher Ritt für einen Tag. Wenn ihr aus Maun raus seid, ist es mit asphaltierten Straßen schnell vorbei, und die Fahrt zieht sich. Wie schon jemand gesagt hat, sind die Google Maps Zeiten nicht sehr genau.
- von Botswana würdet ihr bei der Route eigentlich sehr wenig mitnehmen. 1 Tag Chobe, dann viel Fahrerei für 2 Nächte im Moremi und wieder viel Fahrerei. Meine Präferenz wäre mehr Botswana, weniger Namibia, dort werden aber die Verfügbarkeiten so kurzfristig wahrscheinlich ein Problem
- Umgekehrt mit nur Namibia wird es bestimmt auch super, aber dann würde ich einen anderen Fokus bei Namibia wählen und wie ihr schon sagt Caprivi eher auslassen. Landschaftlich ist Namibia unschlagbar, wenn ihr Tiere beobachten wollte, würde ich dann etwas mehr Zeit in Etosha einplanen. Meine Empfehlung wäre 2 Nächte in Halali und 2 um Namutoni (auch außerhalb vom Gate), ggf. eine Nacht in Okaukuejo.