Namibia Offroad

45 Antworten · 3'469 Aufrufe · gestartet 02. Nov. 2025 von miganz81
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239 Beiträge · seit 202527. Nov. 2025 · #21
Ist normalerweise kein Problem. Wenn Du Glück hast ist es sehr schön grün.
Es ist halt ungeschriebene Regel, in Rivieren (Flußläufen) nicht zu übernachten,
denn nach einem Starkregen können die Läufe sehr schnell abkommen.
Man muß auch beim Befahren von Flußläufen sehr vorsichtig sein, um nicht in mit Sand zugespülten Wasserlöchern zu landen, denn dann gibt es richtig Spaß, da heraus zu kommen. Am besten immer den Spuren anderer Fahrzeuge folgen, denn dann sieht man früh genug, wenn dort jemand fest gesessen hat.
In der Regenzeit am besten immer am Flußufer entlang fahren, soweit es möglich ist.
Am besten ist es eh immer, mit 2 Fahrzeugen zu fahren. Leider aber nicht immer möglich.
Und: Bleib weg von Modderlöchern.
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2025
2'534 Beiträge · seit 200727. Nov. 2025 · #22
Hi,
bitte bei Ratschlägen hinsichtlich Kaokoveld bei diesem User ein wenig Vorsicht walten lassen.und seine anderen Postings und Fragen zu lesen.

Zum Beispiel https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/306535-ist-es-moeglich-im-nordwesten-einen-reisefuehrer-zu.html

Hier handelt es sich offenbar um einen sehr unerfahrenen Fahrer.

LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
7'263 Beiträge · seit 200628. Nov. 2025 · #23
magpie13 schrieb:
Ich bin ohnehin der Meinung, dass man sich in Khaudum im Sand überhaupt nicht festfahren kann, wenn man das Wort "Luftablassen" wenigstens ein einziges Mal in seinem Leben gehört und durchbuchstabiert hat.
Da kenne ich aber einige die das geschafft haben. Nicht unbedingt im Khaudum selbst aber auf der Nordzufahrt.
Grundsätzlich ist es so, dass es für ungeübte recht egal ist ob Xade, Savuti, Mudumu oder Khaudum. Sie können überall sehr schnell stecken bleiben.
Ich habe das Glück, dass ich ein paar Mal die Dünen in Namibia (Lüderitz-Walvis Bay oder Kunenemund - Hartmannstal) fahren durfte. Da lernt man recht gut mit dem Sand umzugehen. Mit dieser Erfahrung, finde ich den Khaudum auch recht einfach. Wenn du die aber nicht mitbringst, kannst du doch recht schnell überfordert sein.
Unsere Empfehlung ist vorher ein Fahrtraining zu machen und erste Gehversuche im Sossusvlei zu absolvieren. Auch da bleiben viele stecken. Es ist aber zumindest immer jemand in der Nähe der weiterhelfen kann. Das ist zumindest eine gute Grundlage und du hast alles schon mal unter kontrollierten Bedingungen geübt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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7'263 Beiträge · seit 200628. Nov. 2025 · #24
FoxAdriano schrieb:Hallo, ich würde gerne im März nach Kaokoland reisen. Ist das der richtige Monat dafür? Ich habe gelesen – bin mir aber nicht sicher –, dass die Flüsse Hochwasser führen könnten und die Gefahr besteht, nicht zurückkehren zu können. Stimmt das, oder ist März ein guter Monat für eine Reise nach Kaokoland? Kennst du dich im Gebiet westlich von Opuwo gut aus und könntest mir ein paar Informationen geben? Danke!
Ich empfehle das Kaokoveld westlich von Opuwo zu dieser Jahreszeit nur Leuten die sehr erfahren sind und die Lage vor Ort gut einschätzen können.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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19 Beiträge · seit 202528. Nov. 2025 · #25
Jetzt verstehe ich es gut und habe mich für einen einheimischen Führer entschieden.
Themenstarter139 Beiträge · seit 202130. Nov. 2025 · #26
Ich würde mich jetzt nicht als überaus erfahren bezeichnen. Aber einige Passagen haben wir in den verschiedenen Jahren und Reisen durch Botswana und Namibia schon erleben dürfen und (bis jetzt) mussten wir unser Auto erst aus einer einzigen Schlammpassage befreien, im Sand sind wir bisher drum herum gekommen.

Leider war nun für April 2026 keines unserer Wunschfahrzeuge mehr verfügbar, so dass wir uns jetzt für ein anderes Reiseziel entschieden haben. Die Informationen die ich hier erhalten habe sind aber fest notiert und kommen dann bei der nächsten Planung wieder zum Zug. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 😉 Danke nochmals für die vielen guten Informationen zum Thema und liebe Grüsse, Michael
441 Beiträge · seit 201401. Dez. 2025 · #27
Wir mussten im März 2022 in Purros umdrehen. Das Rivier lief über einer Breite von über 50 Metern
Wenn man dann zwischen 2 Flüssen steckt .....
Danke und Gruß Matze
19 Beiträge · seit 202501. Dez. 2025 · #28
Ich habe mit einem Führer aus Purrus gesprochen und er hat mir gesagt, dass ich, wenn im März ein Fluss überschwemmt wird, ihn am nächsten Tag überqueren kann. Aber wird es wahr sein?
33,1k Beiträge · seit 200601. Dez. 2025 · #29
Ich habe mit einem Führer aus Purrus gesprochen und er hat mir gesagt, dass ich, wenn im März ein Fluss überschwemmt wird, ihn am nächsten Tag überqueren kann. Aber wird es wahr sein?
Das kommt auf viele Faktoren an (Wassermenge, Fahrzeug usw.) und ist definitiv pauschal so nicht richtig.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
19 Beiträge · seit 202501. Dez. 2025 · #30
Sie haben Recht, aber vielleicht weiß er, dass man ihn irgendwo anders am Fluss überqueren kann. Ich weiß nicht.
7'263 Beiträge · seit 200601. Dez. 2025 · #31
FoxAdriano schrieb:Ich habe mit einem Führer aus Purrus gesprochen und er hat mir gesagt, dass ich, wenn im März ein Fluss überschwemmt wird, ihn am nächsten Tag überqueren kann. Aber wird es wahr sein?
Das kann sein. es kann aber auch sein, dass du mehrere Tage nicht weiter kommst. Dieses Jahr hatten wir sehr viel Regen und einige Flüsse sind so abgegangen, dass ein Queren über mehrere Tage unmöglich war. Das heisst nicht, dass es im März auch wieder so sein muss.

Ein guter Guide und ein Plan B sind da schon sehr hilfreich. Ich hoffe du hast einen guten Guide. Wie bist du an den gekommen?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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19 Beiträge · seit 202502. Dez. 2025 · #32
Ist es Ihrer Meinung nach einfach genug, mit einem anständigen Geländewagen nach Purrus zu gelangen, oder ist es aufgrund der Unebenheit der Strecke schwierig genug? Einfach ausgedrückt: Wie schwer ist es? Danke für ein paar Infos.
16,9k Beiträge · seit 201202. Dez. 2025 · #33
Nur zur Info an unsere altgedienten User:

der Fragesteller meandert in diversen Gruppen herum. 😎


LG
Logi
2'534 Beiträge · seit 200702. Dez. 2025 · #34
Hi,
FoxAdriano schrieb:Ist es Ihrer Meinung nach einfach genug, mit einem anständigen Geländewagen nach Purrus zu gelangen, oder ist es aufgrund der Unebenheit der Strecke schwierig genug? Einfach ausgedrückt: Wie schwer ist es? Danke für ein paar Infos.
again, as we do not know, how your experience is (I think, it's quite low BTW) it's hard to give you tipps or advices.
Here you have some videos about the roads from Sesfontein to Purros.
https://www.youtube.com/watch?v=5vVPhEgswHo
https://www.youtube.com/watch?v=o0Kj3u-sXs8
https://www.youtube.com/watch?v=659mKtt_EAc (it's the other way round, but the same road).

It should be easily possible with an decent 4x4 car. But as it's not an tarred road, as I said before:
#) be prepared for tire punctures, know at least how to change your wheels
#) take 2 spare wheels if possible
#) always carry at least 5 litres of water with you
#) never drive faster then 80 km/h, better to drive slower (around 60 km/h) due to the soft underground
#) perhaps take a SAT phone with you

Depending on the time of the year, traffic is very limited and it might be, that you'll be alone for quite a while.

Best regards
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'534 Beiträge · seit 200702. Dez. 2025 · #35
Hi again,
FoxAdriano schrieb:Ist es Ihrer Meinung nach einfach genug, mit einem anständigen Geländewagen nach Purrus zu gelangen, oder ist es aufgrund der Unebenheit der Strecke schwierig genug? Einfach ausgedrückt: Wie schwer ist es? Danke für ein paar Infos.
as you mentioned you have driven the tar road to Opuwo: the "road" from Opuwo to Purros is not like the videos I posted.
It's much more difficult to drive! I would definitely NOT recommend it for you to drive it without a guide or somebody with a second car, who could guide you.

br Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
19 Beiträge · seit 202502. Dez. 2025 · #36
But I have already been to Opuwo and have no intention of returning. I will rent a 4x4 in Windhoek and start the route from there. Then from Windhoek to Purros. I would like to know if the road is very difficult and bad.
19 Beiträge · seit 202502. Dez. 2025 · #37
dergnagflow schrieb:Hi,
It should be easily possible with an decent 4x4 car. But as it's not an tarred road, as I said before:
#) be prepared for tire punctures, know at least how to change your wheels
#) take 2 spare wheels if possible
#) always carry at least 5 litres of water with you
#) never drive faster then 80 km/h, better to drive slower (around 60 km/h) due to the soft underground
#) perhaps take a SAT phone with you
Depending on the time of the year, traffic is very limited and it might be, that you'll be alone for quite a while.
I thought that there were also some dangerous ups and downs on the road to Purros. Instead I'm noticing that it's all flat. So the only problem is tire punctures. That's the only concern. Am I wrong? When I went to Lake Turkana in Kenya the road was worse.
A curiosity: why do you recommend bringing only 5 liters of water? If you have an off-road vehicle you could bring a lot more.
592 Beiträge · seit 202402. Dez. 2025 · #38
@FoxAdriano,
Bei den ganzen Fragen empfehle ich, eine geführte Tour durch Namibias Norden und zwar als Mitfahrer. Wenn genügend Lebens- und Reiseerfahrung vorliegt, könnte man da mal selbst hinfahren.
In dem Sinne
VG
19 Beiträge · seit 202502. Dez. 2025 · #39
I started traveling alone when I was 18 and now I'm 70. I've always traveled alone, only once a friend accompanied me.
2'534 Beiträge · seit 200702. Dez. 2025 · #40
Hi,
FoxAdriano schrieb:
I thought that there were also some dangerous ups and downs on the road to Purros. Instead I'm noticing that it's all flat. So the only problem is tire punctures. That's the only concern. Am I wrong? When I went to Lake Turkana in Kenya the road was worse.
A curiosity: why do you recommend bringing only 5 liters of water? If you have an off-road vehicle you could bring a lot more.
OK, going from Windhoek on a more or less direct way to Purros (Windhoek - Okahandja - Otjiwarongo - Outjo - Kamanjab - Palmwag - Sesfontain - Purros) there are decent tarred roads until Kamanjab. Then it's dirt road in a more or less good state until Sesfontein. There are some smaller mountains on the way, but no really bad roads. From Sesfontein to Purros there is one short and mostly bad part going up a small mountain, but again not very hard to drive.

You will have about 820 kilometers to drive, which I would drive in three days. Possible overnight places would be around Kamanjab and Fort Sesfontein (only if you don't want to camp, there is no camping in Sesfontain). There is a possibility that there will be fuel in Sesfontein but no 100% guarantee, better fill up the vehicle in Palmwag).

About the water: I wrote *at least*. Not "only". So, if you are driving up to Purros, follow the usual giudelines in a harsh desert. Take as much water as you can carry and in case of a breakdown always stay near your vehicle.

Besides the tire puncture there are a few more concerns:
#) there are only very few lodges on the way and only very few campsites
#) there are only few fuel stations north from Kamanjab
#) you'll have to rent a car with a long range (equipped with a double tank system)
#) I would recommend a SAT Phone as well to be on the safe side

You have to take into consideration that March will be very hot during the day and only few people will travel north from Sesfontein up to Purros.

br Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026