
Neben grandiosen Tiersichtungen haben wir uns diesmal auch das Bush Dinner und das Bush Breakfast gegönnt, was eine tolle Erfahrung war, da Onguma dies nur für die jeweilige Familie ausrichtet. Du bist also alleine draussen mit deinen liebsten und wirst fürstlich bewirtet. Beim Dinner hat dann ein Löwe resp. seine Löwinnen eine Beute gerissen und in unmittelbarer Nähe zu uns mit lautem Gebrüll verzehrt, was dem Dinner ein einzigartige Note verlieh.
Leider waren die drei Nächte in Onguma sehr schnell vorüber und wir mussten weiter nach Okonjima fahren wo wir witzigerweise ebenfalls die Bungalows 7 und 8 zugeteilt bekamen. Ich persönlich finde die Markthallenatmosphäre nicht gerade prickelnd, anderen hingegen gefällt es. Da mein Sohn umbedingt den Pangolin Track zu Fuß machen wollte wies ich die nette Damen beim Check-Inn sofort darauf hin, dass sie uns bitte gleich am ersten Abend dafür eintragen soll.

Abgesehen davon, dass dieses Abenteuer nur von sehr wenigen Lodges angeboten wird und Pangoline im allgemeinen wohl selten anzutreffen sind (nachtaktiv) lässt sich Okonjima dies fürstlich bezahlen. Fotografisch ist es in zweierlei hinsicht extrem herausfordernd den Pangolin schön, nein sagen wir lieber korrekt abzulichten. Erstens ist es richtig finster und die roten Stirnlampen mit denen alle Beteiligten die ganze Zeit auf das arme Viecherl leuchten eher hinderlich zum zweiten benötigt man fix ein hochgeöffnetes Standardobjektiv mit dem man blind gut umgehen können sollte.



LG Wolfgang




















