Rundreise im Juni 2026

571 Antworten · 25,1k Aufrufe · gestartet 05. Okt. 2025 von weitwinkelkarli
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Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Wenn man ganz oben auf Big Mama steht und ein 600er Tele dabei hat...


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kann man das Deadvlei erahnen.
LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Nachdem die Reise längst Geschichte ist möchte ich noch kurz auf jede der Destinationen eingehen. Das Kuiseb House in Windhoek war für uns als erster Tag zum ankommen und einkaufen geplant und hat genauso funktioniert. Wenn man müde nach dem 10 stündigen Flug ankommt, sollte man nicht sofort zu einer Lodge fahren müssen. Linksverkehr und die Übernahme des riesigen Toyota Hilux 2,8 4x4 sind auch für erfahrene Fahrer in den ersten km eine Herausforderung.

Kalahari Car Hire kann ich im übrigen sehr empfehlen. Alles von er Übergabe bis zu Rückgabe hat perfekt funktioniert und mit erstaunen habe ich am Ende unserer Reise vernommen, dass diese Vermietung über 70 Hilux 2,4l Modelle und drei 2,8l Modelle vermietet. Wer also so wie ich den etwas stärkeren Motor will, muss frühzeitig reservieren.

Zu Mittag und am Abend besuchten wir Joe's Beerhouse und deckten uns im Eros Supermarkt mit Lebensmitteln und Getränken ein. Danach ging es früh ins Bett. Nach dem aufstehen ein kleines Frühstück samt Kaffee und alles wieder ins Auto gepackt, wobei der Besitzer sehr hilfreich war.

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LG Wolfgang
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2026
Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Für alle die davon träumen in der Nacht ins Deadvlei zu fahren. Heute ist das eigentlich nicht mehr notwendig. Heute reicht es ein Foto untertags 3 EV unterbelichtet zu machen und den Baum anzublitzen.


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Nach wenigen Prompt Befehlen sieht das dann so aus...

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Dagegen das echte Foto aus der Nacht von diesem Baum:


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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Weißrückengeier (Gyps africanus)

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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Aufgetankt und voller Erwartungen sind wir dann gegen 9:00 Uhr bereits Richtung Etosha aufgebrochen. Die Fahrt auf der asphaltierten Straße bis zum Parkplatz in Okaukuejo war dann nicht das was mein Sohn - für den es die erste Reise ins südliche Afrkia war - erwartet hatte, hatte ich ihm doch viele Jahre lang von den sandigen Schotterpisten Namibia's erzählt. Und auch mir fehlte ein bisschen was auf dieser Fahrt. Zum Beispiel gab es gefühlt an jeder Ecke ein Restaurant oder eine Tankstelle auf den 430km.

Wo sind die Zeiten hin in denen es hieß... wenn du in Namibia eine Tankstelle siehst MUSST du tanken!

Am Anderson Gate, dass jetzt Ombika Gate heißt hatte dann ein lustiger Beamter gemeint ich müsse alle Plastiksackerln aus dem Supermarkt entsorgen, was ich ein wenig seltsam fand, aber gut. Wie sollte ich denn bitte sonst meine Einkäufe transportieren...?? In Okaukuejo angekommen musste ich dann erkennen wie deppert diese angebliche Regel wirklich ist, denn im kleinen Supermarkt bekommt man klarerweise wieder Plastiksackerln.

Über die verrückten Preise vom NWR habe ich bereits berichtet, möchte aber noch ein paar Worte zu den Fast Track Urlaubern verlieren. Also all diejenigen die von einer Lodge zur nächsten hetzen. Mir ist bewusst wieso Urlauber nur eine Nacht am Campingplatz im Dachzelt verbringen und es stört mich nicht. Allerdings kann man auf diese Art und Weise kaum gute Sichtungen erwarten. Von unseren 5 Nächten gab es zB nur an 2 Abenden wirklich gute Tiersichtungen (Elefanten, Nashörner und Giraffen - keine Löwen!)


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LG Wolfgang
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2026
Themenstarter859 Beiträge · seit 201319. Juli 2026 ·
Der letzte Baum...


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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201320. Juli 2026 ·
Wer nur für eine Nacht kam hatte also meistens Pech und sah fast nichts. Vor allem unterschätzen offensichtlich viele das schmale Zeitfenster zwischen dem einchecken um frühestens 14.00 Uhr und dem auschecken um 10.00 Uhr. Dazwischen bleibt nicht viel wenn man 6 Stunden schlafen will. Denn ein- als auch auschecken dauert... man muss sich anstellen, Forumlare ausfüllen, Auto ausräumen, wieder einräumen, alles zum Bungalow schleppen usw. und so fort..

Meistens geht sich noch ein Game Drive zum Sundowner und früh morgens aus wenn man sich richtig stresst. Ist aber nichts für mich. Gerne würde ich daher eine Empfehlung für meherere Nächte in Okaukuejo oder Halali abgeben, aber da die Verpflegung so unterirdisch schlecht ist und die EUR 642.- nur für den Bungalow ebenfalls viel zu teuer sind rate ich einerseits zu mindestens 3 Nächten, andererseits steht dem das Essen und der PWC Bungalow welcher wichtig ist um jederzeit mal schnell ans Wasserloch gehen zu können im Weg.

Und hier sind wir gleich beim nächsten Punkt angelangt welcher schwierig ist wenn man nicht direkt am Wasserloch, resp. am etwas entfernten Campingplatz wohnt. Denn nur wenn man zu jeder Zeit aus dem Fenster sehen kann um zu überprüfen ob etwas Neues am Wasserloch los ist, versäumt man auch nichts. Muss man jedoch 10 Minuten vom weiter entfernten Bungalow zu Fuß gehen bis man am Wasserloch angekommen ist wird man dies nicht mehr als ein oder max. zweimal machen, denn zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen steht die selbe Wanderung ja auch an, in die andere Richtung.

Dune 21
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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201320. Juli 2026 ·
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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201320. Juli 2026 ·
Tag 7:
Nachdem wir Okaukuejo dann nach fünf Nächten wieder verlassen hatten und Richtung Namutoni fuhren war für uns alle klar, dass wir nie wieder in einer NWR Lodge absteigen werden. Denn ganz ehrlich... wild lebende Tiere gibt es in Botswana, Tansania und vielen anderen Ländern auch. Da muss ich mich für viel Geld nicht von unfreundlichen schlecht ausgebildeten NWR Mitarbeitern gängeln lassen. Die Fahrt selber war durch die derzeitige Umleitung innerhalb des Parks um gut eine Stunde länger als sonst. Durch die vielen Autobusse und dutzenden 4x4 Fahrzeuge die der Massentourismus halt mit sich bringt waren leider auch die Tiersichtungen, die man auf dieser Strecke von Okaukuejo nach Namutoni normalerweise immer hat wesentlich geringer aus. Das ist aber klar wenn alle paar Minuten ein Hilux mit 60 oder mehr angebrettert kommt.

In Onguma the Fort angekommen wurden wir wirklich herzlich begrüßt und all der Ärger über die Formalitäten waren augenblicklich wie weggewischt. Plötzlich bekommt man alles freundlich und zuvorkommend erklärt und muss sich nicht anstellen oder etwas langwierig ausfüllen.

Jetzt denkt sich sicher der eine oder andere... ja Moment mal.. dafür kostet The Fort aber auch das dreifache!
Stimmt leider nicht. Dadurch, dass man in Okaukuejo nur das Frühstück dabei hat kostet ein Tag zu dritt dort gute 995.- Euro inkl. Mietwagen und Verpflegung. Und auch wenn man in Onguma 1889.- Euro zu dritt DBB bezahlt ist der Service und die Unterkunft halt auch 10mal so gut. Vor allem aber bekommt man für diesen Preis 2 Häuser in Onguma, während man im PWC34 zu dritt in einem kleinen Bungalow wohnt.

Ein weiterer sehr großer Unterschied ist, dass man bei Game Drives wie in unserem Fall alleine, also nur die eigene Familie auf dem Landcruiser sitzen hat und diesen nicht mit 9 anderen fremden Personen teilt. Und man kann in Onguma the Fort auswählen ob man nach Etosha fahren will, oder lieber in Onguma bleibt für seinen gebuchten Game Drive. Und das Onkolo Hide ist wie ihr bei meinen Fotos gesehen habt legendär.


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PS.: Im Deadvlei leben auch Mäuse und viele kleine Vögel.
LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201320. Juli 2026 ·
Giraffen in Gocheganas


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LG Wolfgang
294 Beiträge · seit 200720. Juli 2026 ·
weitwinkelkarli schrieb:Tag 7:
Nachdem wir Okaukuejo dann nach fünf Nächten wieder verlassen hatten und Richtung Namutoni fuhren war für uns alle klar, dass wir nie wieder in einer NWR Lodge absteigen werden. Denn ganz ehrlich... wild lebende Tiere gibt es in Botswana, Tansania und vielen anderen Ländern auch. Da muss ich mich für viel Geld nicht von unfreundlichen schlecht ausgebildeten NWR Mitarbeitern gängeln lassen.
+1
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Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Achim G. schrieb:+1
42
LG Wolfgang
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2026
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Onkolo Hide


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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Bei nur zwei Personen fällt die Preis-Differenz natürlich noch weiter zu Gunsten Onguma the Fort aus. Ein lustiges Detail am Rande...The Fort hat nicht nur eine wunderschöne Anlage im Marokkanischen Stil, es hat auch einen sehr hübschen Pool. Dieser Pool ist so einladend, dass sogar einmal eine Giraffe hineingefallen ist. Das Problem war dann allerdings, dass man das arme Tier nicht mehr aus dem Pool herausbekommen hat und eigens dafür einen Kran hat kommen lassen müssen um die Giraffe wieder aus ihrer misslichen Lage zu befreien.


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Im Übrigen ist alles was sich im großen extrem gut bestückten Eiskasten befindet gratis! Auch der Sekt und die Spirituosen oberhalb des Eiskastens. Was in anderen Lodges teuer extra verkauft wird ist hier alles inklusive! In Punkto Verpflegung sucht The Fort weltweit seines Gleichen. Dagegen sind Okonjima oder die Sossusvlei Lodge Studenten-Kantinen. Aber wem erzähl ich das. Jeder der schon mal hier war und den Weinkeller besucht hat weiß wovon ich rede.


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LG Wolfgang
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2026
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Rohrweihen-Weibchen (Circus aeruginosus)

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Nikon D3300
Nikkor 70-300mm AF-S VR f/4.5-5.6
450mm Brennweite
1/320 sec
f/5.6
ISO 100
LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Graue Lärmvögel (Corythaixoides concolor), auch bekannt als "Go-away-bird".

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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Mein Lieblingsbaum


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LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201321. Juli 2026 ·
Elefantensalat 😎

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Nikon D800E
Nikkor 200-400mm AF-S VR I 4.0
Nikkor TC-20E III
Brennweite 800 mm
1/640 sec
Offenblende
ISO 1600
LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201322. Juli 2026 ·
Weißrückengeier (Gyps africanus)


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Brennweite 3000 mm
LG Wolfgang
Themenstarter859 Beiträge · seit 201322. Juli 2026 ·
Granatastrild (Granatina granatina)


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Nikon CoolPix P1100
1/500 sec
f/8.0
3000 mm Brennweite
ISO 250
LG Wolfgang