Marienfluss und Hartmansberge

8 Antworten · 1'049 Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2024 von NaMik
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Themenstarter9 Beiträge · seit 202320. Okt. 2024 ·
Hallo,
wir wollen im Februar endlich mal das Marienflusstal besuchen - und, wenn möglich, rüber zu den Hartmansbergen. Wir werden den Van Zyls vermeiden und von Süden kommen. Gibt es aktuelle Tipps zur Wasser- und Spritversorgung? Ist die Community Fuel Station noch aktuell, oder ist Purros die letzte Tankmöglichkeit? Wo kann man außer im Camp Synchro übernachten?
Danke und Gruß...
36 Beiträge · seit 202321. Okt. 2024 ·
Hallo Namik!
Wir werden Ende November, Anfang Dezember in der Gegend sein. Danach haben wir vielleicht ein paar ganz neue Infos für Euch.
Ansonsten ist für uns in dieser Region ganz klar:
ALLES überlebensnotwendige wie Wasser(direkt trinkbares), Kraftstoff, Lebensmittel, Medikamente etc. ist für die geplante Route an Board. (Das ist gerade beim Kraftstoff schwierig, geht aber.) Sollte unterwegs die Möglichkeit bestehen etwas davon aufzufüllen, gut! Dann tun wir das! Wenn nicht, geht`s trotzdem weiter!
....oder wen willst Du verantwortlich machen wenn ausgerechnet bei Dir in Orupembe der gekühlte "Bölkstoff" vergriffen ist? 😉
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden! (Rosa Luxemburg)
Themenstarter9 Beiträge · seit 202331. Okt. 2024 ·
Hallo Michdi,
die angekündikten aktuellen Infos wären sehr hilfreich für uns.
An der Fundstelle des Lone Man aus deinem Profilbild geht das Abenteuer ja erst richtig los. Nördlich davon ist meines wissens außer in Purros keine "Tankstelle" im Nordwesten mehr vorhanden. Ich hatte bei einer Doku dann noch eine Community Fuel Station den Himba im Marienflusstal gefunden:

https://www.google.de/maps/place/Community+Fuel+Station/@-17.6318511,12.5089102,5856m/data=!3m1!1e3!4m22!1m15!4m14!1m6!1m2!1s0x1b993ed9a0788a1b:0x15babab528035187!2sMarienfluss,+Namibia!2m2!1d12.5305295!2d-17.4060319!1m6!1m2!1s0x1b9bc7dd58b7955d:0x3fc2c689627f138e!2s2H7P%2BR7P+Marble+Community+Campsite,+Ondjombo,+Namibia!2m2!1d12.58569!2d-17.9854099!3m5!1s0x1b99617a6c71af2f:0x9b22af93b644ebe3!8m2!3d-17.6262443!4d12.5137023!16s%2Fg%2F11thjsby6m?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI0MTAyNy4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Ist natürlich nicht verlässlich, aber falls Ihr dort vorbeikommt, wäre eine Info dazu perfekt. Mir würde auch die Angabe der verbrauchten Reservekanister ab Purros reichen.

Besten Dank und eine schöne Reise. Wir werden am 19.01.2025 starten und über Palwag, Purros und Rooidrom zum Camp Syncro aufbrechen...
279 Beiträge · seit 201331. Okt. 2024 ·
Hallo NaMik, in Purros gibt es keinen Treibstoff mehr..Stand August 2024. Letzte sichere Tankstelle ist in Palmwag. Sesfontein ist unreliable..
Gruß aus Windhoek, chrisanna
Themenstarter9 Beiträge · seit 202331. Okt. 2024 ·
Hallo Chrisanna,
das hört sich nicht gut an. Damit würde für uns die Westroute wohl nicht machbar sein. Wie sieht es in Okangwati aus?

Danke und Gruß, Michael.
33,1k Beiträge · seit 200631. Okt. 2024 ·
Sesfontein ist unreliable..
Dazu verweise ich nochmal auf Post 684370 hier: https://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/297394-tankstellen.html#684370

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
93 Beiträge · seit 202231. Okt. 2024 ·
Ich habe am 08.03.2024 in Sesfontein Diesel getankt und auch den Tankwart gefragt, wie zuverlässig er Sprit hat. Sinngemäß sagte er "im Prinzip immer, außer wenn nicht". Kurz vorher hatte es etwas geregnet und die Straße war an ein paar Stellen etwas tiefer ausgewaschen - da gabs wohl ein paar Tage mal keinen Sprit, weil der LKW nicht durchgekommen ist. Die Tankstelle sah sauber und ordentlich aus, selbst Kartenzahlung funktionierte einwandfrei. Purros hab ich nicht probiert, da mehr oder weniger noch randvoll.

Das war interessanterweise ca. zwei Wochen vor der Meldung "permanent geschlossen" im anderen Thread. Aktuellere Erfahrungen würden mich auch sehr interessieren.
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2024
1'169 Beiträge · seit 201731. Okt. 2024 ·
Michdi schrieb:
ALLES überlebensnotwendige wie Wasser(direkt trinkbares), Kraftstoff, Lebensmittel, Medikamente etc. ist für die geplante Route an Board. (Das ist gerade beim Kraftstoff schwierig, geht aber.) Sollte unterwegs die Möglichkeit bestehen etwas davon aufzufüllen, gut! Dann tun wir das! Wenn nicht, geht`s trotzdem weiter!
Also erstmal würde ich hierzu diese Aussage mal doppeln wollen. Grundsätzlich ist man vielerorst auf sich allein gestellt und eine gute Vorbereitung und viel Reserve entspricht einfach einer ordentlichen und schlauen Vorgehensweise. 🙂

Was Sesfontein angeht habe ich diesen September 2024 zweimal vollgetankt. Beim ersten Mal gab es 2 Tage zuvor zwar Benzin, aber keinen Diesel. Unser Campguard hat dann freundlicherweise vorab abgeklärt ob wieder vorrätig war, was es dann war.

Für den zweiten Fuel-Up habe ich dann noch genug Reserve & Zeit eingeplant, dass wir es noch bis Palmwag geschafft hätten.

Ansonsten eben den Zeitplan nicht zu straff halten, dass man mal 1-2 Tage Wartezeit überbrücken könnte. Ansonsten alles tutti, Kartenzahlung möglich etc.


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In Puros wurde an der Omenje Community Campsite mit "Fuel available" geworben. Wir waren zwar da um uns die Campsite mal anzuschauen, aber ob an dem kleinen Schild was Wahres dran war kann ich nicht sagen.

Direkt am Eingang zum Marienflusstal stand ein großes Schild mit aufgemalter Zapfsäule "Okapembei Shebeen | General Dealers | Petrol Available" / 6km am Abzweig nach rechts. Sind wir nicht vorbeigefahren und würde ich jetzt auch nicht unbedingt als gesicherte Spritquelle betrachten.

Also besser Die Route ab Sesfontein gut planen. Und Reservetanks dabei haben. Halt je nachdem wo man herfährt = Anzahl Kanister.

Wir hatten einen 2.8er Hilux, geplant habe ich mit 20l / 100km, also sehr konservativ und weil ich die Tiefsandstrecken auf Dauer nicht einplanen konnte, da unser Erfahrungsschatz bzgl. des Verbrauchs sich auf Teilstrecken, aber nicht ganze Tage erstreckt. Also Safety first. Der tatsächliche Verbrauch lag deutlich niedriger, also konnten wir dann auch ungeplant eine ganze Ecke weiter fahren. Kommt aber auch wieder auf den Wagen an. Beim Hilux hätten 15l / 100km auch noch gepasst in der Planung.


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2024
2'780 Beiträge · seit 200731. Okt. 2024 ·
Hallo allerseits
Im Februar ist Regenzeit im Nordwesten Namibias und da gehen nach Regenfällen (anderswo) bei schönstem blauem Himmel plötzlich die Reviere mit Hochwasser und Debris ab. Erfahrene Kaoko Reisende würden nicht in dieser Zeit fahren, oder aber nur dann wenn sie auch die Zeit mitbringen um mal einen oder zwei Tage wild zu campen und zu warten bis der Trockenfluss wieder genug trocken ist um ihn zu queren. Bergungen sind generell kostspielig im Kaokoveld, ich hoffe ihr seid euch der Risiken bewusst.
Gruss Leona