FRFrannyThemenstarter2 Beiträge · seit 202415. Sept. 2024 · #1Guten Morgen, ich möchte mich ganz herzlich für die vielen informativen und interessanten Beiträge bedanken. In den letzten Wochen habe ich sehr viele davon gelesen. Im nächsten Jahr möchten wir (meine 14jährige Tochter) und ich den Lebenstraum meines Papas erfüllen. Er möchte einmal in seinem Leben die Tierwelt Afrikas beobachten. Von Tourlane haben wir uns zunächst eine individuelle Reise vorschlagen lassen. Der Preis von 4300 Euro pro Person (ohne Flug) war jedoch sehr überzogen und es gab leider viele Einzelübernachtungen und teilweise lange Fahrstrecken. Nun habe ich eine eigene Route zusammengestellt. Wir fliegen vom 28.07.25 bis zum 11.08.25 nach Namibia. Folgende Lodges haben wir reserviert (können aber noch storniert werden): Haus Schwerinsburg Windhoeck (1N) - Mount Etjo Lodge (3N) - Toshari Lodge Etosha Süd (2N) - Halali (1N) - Mokuti Lodge (3N) - Aloegrove Lodge (2N) - Immanuel Lodge Windhoek (1N). Als Mietwagen würden wir einen Toyota Fortuna 4x4 mieten. Mein Papa verlässt sich bezüglich der Reiseplanung voll auf mich, doch auch ich bin absoluter Namibia-Neuling und habe noch nie eine Rundreise im Ausland geplant. Daher wollte ich doch noch einmal nachfragen, ob uns bei der Route ein Fehler unterlaufen ist oder wir etwas übersehen haben? Wir würden gerne nicht länger als 4 Stunden am Tag Auto fahren (mein Papa ist der Alleinfahrer) und entspannt möglichst viel von der fantastischen Tierwelt sehen. Falls es noch Tipps gibt, nehmen wir sie dankbar entgegen 🙂 . Vielen lieben Dank!
Einen schönen Sonntag!
Franziska
jekabemu324 Beiträge · seit 201815. Sept. 2024 · #2Hallo Franziska,
willkommen im Forum.
Zu den meisten Unterkünften kann ich nicht viel sagen, aber wenn es vorrangig um das Beobachten der afrikanischen Tierwelt geht, würde ich persönlich mehr im Etosha übernachten statt außerhalb. Die Wasserlöcher Abends sind großartig. Die Unterkünfte dagegen eher so la la, für mich überwiegt hier der Vorteil der Wasserlöcher am Abend/Nacht. Ist Geschmackssache.
VG Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
Champagner8'681 Beiträge · seit 201015. Sept. 2024 · #3Hallo Franziska,
nach welchen Kriterien (außer dass Ihr kurze Strecken fahren wollt) hast du die Unterkünfte denn ausgesucht? Braucht Ihr Dreibettzimmer oder wollt Ihr "3 für2"-Angebote nutzen?
Wenn nicht, dann würde ich die Tour ein bisschen ändern. Die erste Nacht in Windhoek ist gut. 3 Nächte Mount Etjo würde ich nicht machen und auch 3 Nächte Mokuti am Ende von Etosha nicht (entweder nur 2 oder sogar nur 1) und Aloegrove auch keine 2 Nächte. Die gewonnenen Nächte würde ich nutzen, um vielleicht in einem größeren Bogen zum Etosha NP zu fahren (dann würdet Ihr auch ein bisschen von der Landschaft sehen) und dann über Dolomite, Okaukuejo und Halali in den Osten fahren und nicht außerhalb übernachten. Es wird immer viel gemeckert über die Unterkünfte in den staatlichen Camps, aber als wir 2011 und 2015 dort waren (auch wenn das schon lange her ist), fand ich sie völlig okay. Man ist dort ja nicht für "Schöner Wohnen"! Dafür hat man Wasserlöcher bei Nacht, die wirklich ihresgleichen suchen. Das ist hier im Forum aber schon fast eine Glaubensfrage 🤪 !
Aber wie gesagt, ich weiß nicht, welche Prioritäten abseits von Tierbeobachtung Ihr noch habt. Und ich kenne weder euer Budget noch den Unterschied der Preise von euren Unterkünften zu denen, die ich jetzt genannt habe. Also bitte nicht missverstehen 🙂 - das Ganze ist ein bisschen ins Blaue hinein geschrieben!
LG Bele
boris1'816 Beiträge · seit 200815. Sept. 2024 · #4Hallo Franziska,
ihr habt 13 Nächte, falls nicht 3=2 Angebote dafür sprechen, würde ich die 2 3Nacht Übernachtungen auch nicht machen.
Ebenso wie Bele würde ich ein wenig mehr Landschaft machen.
2 Nächte Aloe Grove finde ich gut, denn die Anfahrt ist recht mühsam.
Etwa so;
1N Windhoek
2N Erongo
2N Etosha Süd
1N Halali
2N Etosha Ost
2N AloeGrove
2N Mount Etjo
1N Immanuel Lodge
Dies nur mal auf die Schnelle, habe wenig Zeit, denn heute Abend geht es nach Windhoek.
Grüssle Boris
R5R51593 Beiträge · seit 202415. Sept. 2024 · #5Hallo,
Wenn es wirklich der Lebenstraum ist, die Tierwelt Afrikas zu beobachten, würde ich eine andere Tour machen.
Grob, von Windhoek mit einer Übernachtung Richtung Etosha. 4-5 Nächte im Etosha. Dann mit einer Übernachtung Richtung Divundu. Dort 3-4 Tage bleiben, Kavango Buffalo etc. Dann nach Katima. Auto abgeben, Shuttle nach Kasane, dort Chobe geführt per Boot und Auto, Shuttle nach Vic falls. Zum Abschluss Victoria Fälle und Heimflug von Vic falls.
Dann ist der Lebentraum garantiert erfüllt.
Edit. Oh,13 Nächte hatte ich jetzt nicht beachtet. Aber einen Lebenstraum in 13 Tagen erfüllen wird auch schwierig. Zumal man im Etosha auch mehrere Tage Pech haben kann umd nicht viel sieht.
VG
FRFrannyThemenstarter2 Beiträge · seit 202415. Sept. 2024 · #6Vielen Dank für die Gedanken zu der Route. Die Mount Etjo Lodge war eine Empfehlung von Freunden, die dort vor 2 Jahren Zeit verbracht haben und von den privaten Game Drives absolut begeistert waren. Ansonsten haben wir uns danach gerichtet, welche Lodges möglichst nah an einem Gate liegen, um möglichst viel Zeit im Etosha verbringen zu können. Wir haben die Lodges vorrangig außerhalb gewählt, da die Lodges im Park von vielen so schlecht bewertet wurden. Da waren wir uns aber sehr unsicher. Luxuseinrichtungen brauchen wir eigentlich nicht. Auf Pool und Massagen können wir gerne verzichten. Wichtig wäre vielleicht noch, dass das Essen einigermaßen gut ist und vegetarische Alternativen bietet. Mit Flügen wären wir jetzt bei 3600 Euro pro Person. Das wäre für uns machbar.
Liebe Grüße
Logi16,9k Beiträge · seit 201215. Sept. 2024 · #7Franny schrieb: dass das Essen einigermaßen gut ist und vegetarische Alternativen bietet.
🤩
Da seid Ihr ja in den staatlichen Unterkünften genau richtig. 😗
Übrigens: Wasserlöcher sind
kein Alleinstellungsmerkmal der staatlichen Unterkünfte im Etosha. Teilweise verfügen auch die Unterkünfte außerhalb über Wasserlöcher, beispielsweise Okutala mit der ansässigen Nasi Population. Dazu gäbe es noch einen "Hide" direkt am Wasserloch, in dem Ihr quasi Auge in Auge mit den Tieren seid.
Aber, da müsst Ihr Euch einlesen. Hilft alles nix.
LG
Logi
solitaire1'942 Beiträge · seit 201115. Sept. 2024 · #8Ich finde es auch ganz toll, im Etosha Park länger zu übernachten, weil man die halbe Nacht an den Wasserlöchern sitzen und beobachten kann (einmal war's sogar fast die ganze Nacht, weil Löwen da waren). Wenn einem das viel Wert ist, kann man vielleicht in Kauf nehmen, dass Manches nicht so klappt (oder man muss zumindest darauf gefasst sein). Das muss man sich einfach vorab überlegen und dann entscheiden.
Schöne Reise
Solitaire
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Akane221 Beiträge · seit 202415. Sept. 2024 · #9Übrigens: Wasserlöcher sind kein Alleinstellungsmerkmal der staatlichen Unterkünfte im Etosha. Teilweise verfügen auch die Unterkünfte außerhalb über Wasserlöcher, beispielsweise Okutala mit der ansässigen Nasi Population. Dazu gäbe es noch einen "Hide" direkt am Wasserloch, in dem Ihr quasi Auge in Auge mit den Tieren seid.
Das stimmt, ich finde aber schon, dass es in einem private game reserve ein anderes Gefühl ist als im Nationalpark, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
Wir waren Mitte des Jahres für 2 Nächte in der Onguma Campsite. Die Campsite ist verglichen mit den Camps im Etosha überragend - aber am Wasserloch hatten wir schon eher das Gefühl von Zoo. Klar, die Tiere bewegen sich auch wann und wohin sie wollen, und das Gebiet ist nicht klein. Aber für uns war es nicht dasselbe wie am Wasserloch von Halali oder Okaukuejo.
Letztlich kann man natürlich argumentieren, dass auch Etosha ein eingezäuntes Gebiet ist, aber eben auf einer ganz anderen Skala.