PETITION. Gegen Abschüsse von Wüstenelefanten u.A.

7 Antworten · 663 Aufrufe · gestartet 27. Aug. 2024 von Swakop52
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Themenstarter1'223 Beiträge · seit 201027. Aug. 2024 ·
Man sollte sich die Petition anschauen, und m.E. den Link bitte möglichst verbreiten:

https://chng.it/D6BxFqX9p5
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2024
388 Beiträge · seit 201727. Aug. 2024 ·
Hier mal der offizielle MET Text.

MEFT to seize wildlife for drought relief
Maria David
THE Ministry of Environment, Forestry, and Tourism (MEFT) will contribute 723 animals, including 30 hippos, 60 buffaloes, 50 impalas, 100 blue wildebeest, 300 zebras, 83 elephants, and 100 elands, to support the government's drought relief program.
Ministry spokesperson Romeo Muyunda said that, with Cabinet approval, the Ministry is contributing game meat to support the government's drought relief program.
According to Muyunda, the Cabinet approved the "Namibia Livelihood Vulnerability Assessment and Analysis (VAA) Report," which requires the Ministry to provide meat for the drought relief program.
He said that the animals are sourced from national parks and communal areas with sustainable game numbers.
“The animals are being sourced from Namib Naukluft Park, Mangetti National Park, Bwabwata National Park, Mudumu National Park, and Nkasa Rupara National Park,” he said.
Additionally, Muyunda said that the National Conference on Human-Wildlife Conflict Management in 2023 resolved, among other things, that elephant numbers need to be reduced to help mitigate the increasing human-wildlife conflicts.
He explained that, with the severe drought affecting the country, these conflicts are expected to rise without interventions.
As part of this effort, 83 elephants from identified conflict areas will be culled, and the meat will be allocated to the drought relief program under the Office of the Prime Minister.
Elephants scheduled for culling include 12 from the Kamanjab and Fransfontein areas in the Kunene region; four from Kalkveld and eight from the Grootfontein area in the Otjozondjupa region; five from Omatjete in the Erongo region; ten from Ruacana, Tsandi, and Okahao in the Omusati region; three from EkuloLyanazi, Okasheshete, Uukanga, Ondomb, Tomykunzi, and Onoolongo in the Oshana region; two from Onanke and Cham Cham in the Oshikoto region; and seven from the Kavango West region, in the areas of Tondoro, Musese, Maha, Nzize, Agro-tour farms, and Mangetti Cattle Ranch. Additionally, two will be culled from the Kavango East region.
Further, a combined total of 30 elephants will be culled in the Zambezi region, including 10 from Salambala, Lusese, Nakabolelwa, and Kabbe areas. An additional 10 elephants will be culled from the North Complex of Mudumu, while another 10 will be sourced from the South Complex of Mudumu.
“The culling is being conducted by professional hunters and safari outfitters contracted by the Ministry and conservancies in specific areas,” Muyunda said.
He added that, to date, 157 animals comprising different species have been hunted in Mangetti National Park, 20 in Mahango, 70 in Kwando, 6 in Buffalo, and 9 in Mudumo, delivering 56,875 kilograms of meat.
Muyunda said that this offtake will assist in reducing the negative impact of drought on the conservation of wildlife in both national parks and communal areas.
“There is no doubt that drought is affecting most sectors, conservation included. This will help manage the current grazing pressure and water availability by reducing wildlife numbers in some parks and communal areas where we feel numbers exceed available grazing and water,” he added.
Moreover, he said that an arrangement has been made with the Office of the Prime Minister and Meatco for the Ministry to provide game meat for the drought relief program.
He stressed that this offtake will help mitigate the negative impact of drought on wildlife conservation in both national parks and communal areas.
He emphasized that reducing wildlife numbers in areas where populations exceed the available grazing and water resources will better manage the current grazing pressure and water availability.
Muyunda concluded that this exercise is necessary and aligns with the Ministry's constitutional mandate to use natural resources for the benefit of Namibian citizens. It demonstrates that wildlife conservation has tangible benefits, especially for rural communities, by improving nutrition, reducing poverty, and creating jobs and income opportunities, particularly in tourism and related sectors.
On this basis, Namibians have reason to support ongoing conservation efforts for wildlife species.
388 Beiträge · seit 201727. Aug. 2024 ·
Bei der Petition sind einige Fehler drin, so dass es keinen Konflikt zwischen Wildlife und Menschen gibt.
Sind viele Schutzgebiete doch offen und nicht umzäunt.
Viele Wildtiere werden wegen der anhaltenden Trockenheit sowieso zu Grunde gehen.
Der Naturschutz und die Conservancies brauchen Einkommen von Trophäenjägern. Gerade jetzt brauchen die local communities dies.
Durch die MEFT Aktion wird immerhin gezeigt, dass der Naturschutz versucht, etwas für die leidende Bevölkerung zu tun. Dadurch sind die dann dem Naturschutz gegenüber positiver eingestellt, anstatt zu schreien "Für die Wildtiere habt ihr Geld (z.B. Pumpen für Hippos im Caprivi), für uns nicht!"

Man kann da sicher viel diskutieren und manche Details schlecht finden. Alles in allem finde ich die Aktion aber gut.
Themenstarter1'223 Beiträge · seit 201027. Aug. 2024 ·
Carsten, theoretisch magst Du teilweise Recht haben, man muß jedoch differenzieren.
Dazu muß man sich die Regionen anschauen.
Dann die Stammesstruktur in den Gebieten und deren jeweiligen Bezug zur regierenden Swapo.
Und nicht vergessen: die große Fleischernte kommt regelmäßig vor jeder Wahl.

Das Koakoland wimmelte auch mal vor Wild. Kaum etwas übrig. Deren Platz haben zumeist Herero-Rinderzüchter eingenommen. Nein, keine Subsistenzfarmer, sondern einige wenige wo wir nicht mithalten können. Die auch traditionell nie in dieser Gegend zuhause waren. Nein, nicht die Ovahimbas. Hereros aus dem Zentralbereich.
Alles ist durch die Dickdärme der Einheimischen gegangen, das Übrige besorgte der sog. Naturschutz, die schlimmsten Wilderer.
Jetzt wollen sie sich an den Wüstenelefanten vergreifen.
Nicht für Beköstigung der Bevölkerung, sondern für die Anschußprämien wahrscheinlich amerikanischer Millionäre. Wo das meiste Geld davon landet ist doch naheliegend.
Was wollen sie am Namibrandgebiet noch jagen? Die letzten paar Böcke, die die Naturschutz- und Polizeiwilderer zumeist aus Walvis Bay noch nicht abgeknallt haben?
Ja, ich bin dagegen, weil es eine politisch motivierte Abknallerei ist, an der sich einige wenige Leute zu bereichern versuchen, denen es auch nicht um die arme Bevölkerung geht, sondern um deren Wählerstimmen.
Daher schließe ich mich dem Aufbegehren der Bevölkerung an. Meine Maßstäbe sind der Wildbestand im Kaokoland und Namibrand, und der Erhalt der Wüstenelefanten. Die Gründe, weshalb ich die Petition gezeichnet habe.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2024
388 Beiträge · seit 201727. Aug. 2024 ·
Ich weiss nur, dass die Buschmänner in Nyae Nyae dieses Jahr sehr froh waren, dass kurz vor uns ein Großwildjäger mit Kunden aus den USA da war. Ohne das, würden die Conservancies nicht funktionieren. Habe das von zwei Dörfern gehört. Sowohl das Fleisch, aber vor allem das Geld waren denen wichtig (nicht alle mögen Elefantenfleisch).

Und Damaraland ist derzeit voll mit Wüstenelefanten, auf beiden Seiten des Zaunes.

Dass dies andere Probleme wie Wilderei, Überweidung etc nicht löst, ist kein Argument dagegen.
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2024
248 Beiträge · seit 201527. Aug. 2024 ·
Zu diesem Thema....

https://www.zdf.de/funk/strgf-11384/funk-unter-jaegern-blutiges-hobby-oder-naturschutz---strg-f-106.html

Hier werden beide Seiten dargestellt.
Persönliche Meinung:
Natürlich kann die Jagt auch zum Naturschutz beitragen. Ich denke aber, dass wirklich nur ein kleiner Teil des Geldes bei den local communities ankommt. In erster Linie geht es um Profit von wenigen Beteiligten. Wie überall auf der Welt....... it's all about money
Wenn Locals wie z.B. die San nur in geringem Maße jagen dürfen, aber jeder andere gegen viel Geld auf dem gleichen Gebiet so ziemlich alles schießen dürfen, stimmt an dem System etwas nicht. (auch dazu hatte ich eine lange Reportage gesehen)
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
16,9k Beiträge · seit 201227. Aug. 2024 ·
Heyde schrieb:
Wenn Locals wie z.B. die San nur in geringem Maße jagen dürfen, aber jeder andere gegen viel Geld auf dem gleichen Gebiet so ziemlich alles schießen dürfen, stimmt an dem System etwas nicht. (auch dazu hatte ich eine lange Reportage gesehen)
So romantisch für uns die Vorstellung der San, die jagend durch ihr Land streifen, auch sein mag, sie sind nun einmal nur 1 Volk unter vielen in Namibia. Was würde passieren, wenn man nur einem einzigen Volksstamm da Zugeständnisse macht?

Die Regierung kann nicht anders handeln, als im Rahmen des Égalité Gedankens. Entweder alle oder eben keiner.

LG
Logi
248 Beiträge · seit 201527. Aug. 2024 ·
Hallo Logi,
das hat nichts mit Romantik zu tun, das hat etwas mit Recht, Kultur und Nahrung zu tun.
Ich denke keines der Völker hat nur aus Spaß an einer Trophäe gejagt und würde dieses heutzutage auch nicht machen. Das ist nur ein Spaß der reichen aus aller Welt.
Entweder alle oder eben keiner.
Aber für Geld, Profit und Ego gilt das eben nicht.

Beste Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued