Gnuwanderung und vieles mehr - Masai Mara pur

Reisebericht 29 Antworten · 2’620 Aufrufe · gestartet 22. Aug. 2024 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201422. Aug. 2024 ·
Liebe Foris und Safaribegeisterte

Wie versprochen und angekündigt, habe ich es in die Masai Mara geschafft.
Letztes Jahr war das erste Jahr in 25 Jahren, in denen ich nicht zur Gnuwanderung in der Masai Mara war. Doch dieses Jahr gings hin und zwar für 7 Nächte.
Meine Gäste waren ein Biologe und ein Zahnarzt mit seiner Gemahlin. Unser Fahrer war diesmal nicht mein “alter” Joseph, sondern Onesmus, der den Gold Badge bei Kenya professional safari guide association hat.

4.8. Joseph brachte mich am Nachmittag ins Heron Hotel, wo ich genug Zeit hatte, eine wirklich gute Massage zu erleben und ein gutes Abendessen zu geniessen. Unser Taxi Joseph brachte die Kunden um 23.00 Uhr. Wir sassen noch kurz zusammen, bevor es ab ins Bett ging.

5.8. Onesmus ist gekommen und wir fahren pünktlich um 08.00 Uhr los. Wir kommen sehr gut vorwärts, es hat nicht viel Verkehr. Unser erster Stop ist bei einem Souvenirladen, um die Toiletten zu benutzen. Der 2. Stop in Narok. Ein riesiger Quickmart (gehört der Uhuru Familie) wurde erstellt. Ich frage Onesmus, wie werden die die berühmten Überschwemmungen überleben? Hier kommt das Wasser sehr schnell die Hänge runter und schleppt Autos mit sich. Später hatte er rausgefunden, dass die einen riesigen Tunnel gebaut haben, der das Wasser dann in den Fluss leitet. Wow! Ich bin erstaunt.

Weiter geht es auf der mittlerweile mit einigen Schlaglöchern dekorierten Teerstrasse zum Sekenani Gate. Aber sie sind schon am Flicken mit Handwerkzeugen. Zur Info – es musste nie in den ersten Gang runter geschaltet werden…. Burschi – Du erinnerst Dich?
Das Einchecken geht schnell und sie schauen erst etwas komisch, als ich meine Kenianische Identitätskarte hin legt. Wir fahren durch zum Aruba Mara Camp. Das Mittagessen und alle weiteren Mahlzeiten waren sehr, sehr lecker! Das Camp sieht nach den Fluten anders aus. Die Zelte mussten ersetzt werden und stehen nun auf Stelzen. Onesmus und ich schlafen in Buschzelten. Von denen waren es früher mehr als 20 m zu den den Duschen und Toiletten, nun sind es noch 10 m. Der Talek Fluss ist um etliche Meter breiter geworden und die rausgerissenen Bäume zeugen von den gewaltigen, starken Wassermassen.

Um 16.30 Uhr fahren wir auf Pirsch. Gnus und Zebras überall…. Zum Glück bin ich nicht die einzige, die nach Vögeln Ausschau hält. Rotschnabelmadenhacker / Red-billed Oxpecker

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2 Usambiro Bartvögel / Usambiro Barbet suchen nach Insekten und trinken von den noch vorhandenen Pfützen

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Junge Tiere sind immer niedlich und die Mutter ist wachsam, aber an Autos gewohnt. Impala

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Der Biologe ruft mich. Kennst Du die beiden Motten an meinem Zelt. Die Familie Schwärmer / Sphingidae beim grösseren war mal klar. Weiter musste ich um Hilfe bitten und diese kam prompt von unserem Experten für Schmetterlinge und Motten. Glaubt nicht, dass ich die Namen behalte, aber ich lege meine Datei an und gelegentlich finde ich auch die Art.

Fig Tree Moth - Naroma varipes

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Hippotion roseipennis - Schwärmer

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Man sieht mal, dass ich nicht die einzige bin, die Kleinstlebewesen wahr nimmt 😎 😮 😁

Wieder im Camp geht es unter die Dusche, zum Abendessen und den Genuss wieder im Busch mit seinen Geräuschen schlafen zu dürfen. Die Tüpfelhyänen rufen ständig und manchmal sehr nahe. Keine Bange, sie greifen nur Betrunkene, Kauernde oder weg rennende an. Im Zelt ist man sowieso total sicher.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201422. Aug. 2024 ·
6.8. Nach dem Frühstück um 6 Uhr sind wir um 7 Uhr start bereit. Das Aruba Mara Camp liegt ja nur ein paar Minuten vom Eingang. Die Ticket Kontrolle ist dieses Jahr etwas schneller; das zu meiner Befriedigung.

Tiere sind auch schon da, wie die Gnus. 2 Bullen sagen Action an! Da aber nicht Paarungszeit ist, ist es auch mehr ein Kräftemessen, wie ein richiger Kampf. Das Morgenlicht ist noch recht schwach, bringt aber die tolle Stimmung. Der Video zeigt Gnus und Zebras an verschiedenen Stellen während 2 Tagen.

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Gnus auf der Wanderung ↗



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Das goldene Licht am Morgen und das von hinten. Man sieht die Ballone – manchmal zählten wir über 20. Man bedenke, dass es um die US$ 450 pro Person kostet, aber es scheint, das macht vielen nichts aus. Wir sehen auch immer wieder die Ballon Leute, wie sie Körbe und Früstückszubehör durch das Reservat transportieren. Sie benehmen sich recht ordentlich und machen Platz, wenn der Weg eng ist.

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Die Masai Mara ist nicht nur berühmt für die Gnuwanderung, sondern auch für die Löwen und Tüpfelhyänendichte. Vor allem im Talek Gebiet gedeihen Tüpfelhyänen sehr gut. Sie kommen wegen den Abfällen ins Dorf und nehmen wohl auch hin und wieder einen der Hunde als Mahlzeit. Doch ich mag sie und auch wenn ich Abends ihre Rufe höre, die oft Kontaktrufe unter den Individuen im Clan sind. Die hier hat sich wohl grade satt gefressen.

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Der starke Nacken unterstützt die enorme Beisskraft. Es sind die einzigen, die einen Büffeloberschenkelknochen zerbeissen können. Durch das Kalzium im Knochen wird der Kot weisslich und leuchtet im Mondlich. Der Kot dient auch als Markierung.

Dem frühen Huhn gehört das Korn – Rotkehlfrankolin / Red-necked Spurfowl

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Onesmus bekommt die Nachricht von Geparden – klar, das lassen wir uns nicht entgehen. Erst sehen wir nur die Mutter und 2 ca. 15 Monate alte Junge. Dann das 3. und auch noch das 4. Sie sind bald soweit, dass ihre Mutter Nashipai sie verlassen kann. Das kleine, dunkelgrüne Auto von Dr. Elena V. Chelysheva vom Mara-Meru Cheetah Projekt hält ein wachsames Auge. Kein Auto ist weg vom Weg!

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Wem sag ich das, aber dennoch ein paar Zahlen. In den 1970iger Jahren waren es ca. 15.000 Geparden in Afrika, während jetzt noch ca. 7.100 existieren und das in 9% des ehemaligen Lebensraumes. In Kenia bewohnen sie etwa 23% des urtümlichen Verbreitungsgebietes. Die Geparden in Ostafrika sind die Unterart Acinonyx jubatus raineyi, im südlichen Africa ist die Nominatform Acinonyx jubatus jubatus.
Leider stehen wir recht stark im Gegenlicht, aber ein Positionsveränderung ist unmöglich. Dennoch, es war eine Augenweide! Zeit 08.47.

Das 3. Junge taucht auf

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Stetig ist vor allem Nashipai aufmerksam. Und siehe da, das 4. Junge kommt auch hinter dem Hügel hervor. Die Positionen ändern sich ständig. Es ist also nie langweilig.

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Immer wieder wird in die Ferne geschaut. Entfernt sind Warzenschweine und noch weiter weg Thomson Gazellen.

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Nashipai gähnt. Aufwachen? Und sich zu Taten aufmachen? Zeit 09.08. 09.13 Nashipai steht auf und streckt sich ausgiebig. Langsam spaziert sie nach rechts, aufmerksam verfolgt von 4 Augenpaaren (Touristen ausgenommen)

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Erst mal gut durchstrecken, bevor man geht

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Die Jungmannschaft folgt. Elena fährt mit dem Auto querfeldein zum anderen Weg, um die Autos zu stoppen. Sie kann voraussehen, wohin die Geparden gehen – Richtung Warzenschwein. Unqualifzierte Fahrer verderben Geparden zu oft die Jagd! Und tragen somit nicht zum Erhalt der Art bei, im Gegenteil. Nicht nur in der Serengeti wurden grosse Flächen abgebrannt, auch in der Masai Mara. Über Sinn oder Unsinn kann man diskutieren….

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zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2024
6’404 Beiträge · seit 201123. Aug. 2024 ·
Hoi Elvira

Elvira on Tour, da bin ich doch dabei!
Bushtruckers schrieb:Keine Bange, sie greifen nur Betrunkene, Kauernde oder weg rennende an. Im Zelt ist man sowieso total sicher.
Du meinst also wenn man sich ein Zelt überwirft kann man betrunken, kauernd oder wegrennend sein und man ist trotzdem sicher? 😗
Ab wieviel Promille wird man denn (ohne Zelt) angekabbert?
Frage für einen Freund... 😎 😉 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Aug. 2024 ·
Willkommen an Bord Konni

Picco - Du weisst, dass man im Zelt keine Nahrungsmittel aufbewahren soll, egal ob frisch oder leicht verdaut 🤢 🤪 🤩

Falls Du Dich an Fredy Knie erinnerst, der Fuehrend in der Pferdedressur war, dann sag ich Dir nun einen Satz, der mich mein Leben lang begleitet hat. Vor dem Training mit Pferden, nimmt man nicht mal ein Glas Rotwein zu sich, denn die Pferde merken schon die Veraenderung im Verhalten und in Bewegungen. Das Gleiche gilt fuer Hunde. Kommt also auch drauf an, wieviel Du vertraegst, bevor der Baum Dich stuetzen muss 😄

Wenn man liest, dass Tuepfehlhyaenen Menschen angegriffen haben, dann waren es meist Besoffene, die vom Alkohol konserviert wurden und torkeln (Schwaeche) oder Leute die weg rennen.

Liebe Gruesse
Elvira
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403 Beiträge · seit 202123. Aug. 2024 ·
Hallo Elvira,

vielen Dank, dass Du diesen Bericht schreibst! Da fahre ich sehr gerne mit. Ich hatte befürchtet, so schnell keinen Bericht über die Masai Mara mehr lesen zu können. Kannst Du etwas darüber berichten, welche Auswirkungen die neuen Eintrittspreise vor Ort haben? Sind tatsächlich weniger Gäste in der Mara?

Ich bin auch sehr froh zu lesen, dass es Nashipai und ihren Jungen immer noch gut geht. Eine tolle Leistung, dass sie alle vier durchgebracht hat.

Viele Grüße
Elke
www.fotognu.de Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Aug. 2024 ·
Hallo Elke

es kommen im Bericht noch einige Angaben, was die Masai Mara betrifft. Etwas Geduld bitte.

Doch es hat eher weniger Besucher. Aber die Fahrer Qualitaet laesst nach wie vor viel zu wuenschen uebrig. Wenn bei den Geparden Elena nicht da gewesen waere, waeren einige offroad den Geparden auf die Schwaenze gefahren, um mit Handy formatfuellende Portrai Aufnahmen zu machen.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Aug. 2024 ·
Von einem Fleischfresser zu anderen. Tüpfelhyänen und Geier sind immer ein Spektakel für sich. Sobald die Hyäne weg ging, stürzten sich die Geier und Marabu auf die wenigen Überreste. Aber während der Zeit, in der die grossen Herden hier sind, haben sie in üppiges Leben. Es war mal ein Gnu… Merkt man es, ich schaue Hyänen gerne beim Fressen zu und lausche dem Knacken der Knochen.

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Und ein kleiner Video dazuTuepfelhyaene und Geier

Zwischendurch mal wieder einen Vogel – Rüppellwürger (früher Weiss-Scheitelwürger) / Northern White-crowned Shrike oder White-rumped Shrike / Eurocephalus rueppelli – diese Namensänderungen….

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Unser Ziel ist der Lookout und da kommen wir durch echt riesige Herden. Ein immer wieder wunderschöner Anblick. Meine Kamera macht auf einmal eigene Entscheidungen und verdunkelt das Bild enorm. Dann einfach wieder neu fokusieren, bis es wieder stimmt.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Aug. 2024 ·
Bevor wir auf den Lookout fahren, entdecke ich ein Gebäude. Was ist das? Das sind die ENDLICH erstellten Toiletten. Der Lookout wurde immer als Toilette und Abfallplatz benutzt – es war widerlich und hässlich. Was für ein Fortschritt! Da muss jemand Wichtiger seine Hand mit drin haben…

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Unser Picknick Essen, das sehr lecker ist, geniessen wir unter einem Baum. Wir fahren Richtung Sand River, um zu sehen, was da los ist. Doch keine Gnus am Fluss und in der Serengeti auf der anderen Seite des Flusses. Aber Grenzsteine! Uuhps noch eine Erneuerung. Es gab immer wieder grossen Ärger für Fahrer, die die Grenze überschritten, aber für die meisten war der Fluss die Grenze und das habe ich nun auch gemerkt, stimmt nur streckenweise. Wie schnell ist man unwissend dick in Problemen drin – illegale Grenzüberschreitung und betreten der Serengeti ohne Ticket mit einem Auto, das in Tanzania nicht in Parks darf…

Fast jeder Baum hat eine Anzahl Geier oben drauf. Es sind Wüstendattel / Desert Dates / Balanites aegyptiaca und wir taufen sie Geierbäume – Balanites aegyptiaca gypsii (Gyps ist die Gattung der Rüppel und Weissrückengeier) – das wenn ein humorvoller Biologe mit im Auto ist 🤩 😄

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Eine grosse Gruppe Maasai Giraffen frisst sich durch die Büsche. Im Hintergrund die Berge in Nordtansania. Und ganz viele Gnus

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Es hat Furten und man weiss nie, welche befahrbar ist. Mit dem argen Regen vor einiger Zeit, haben auch diese ihre Gestalt verändert. In einigen liegt auch Wasser und man bedenke, es ist Moorerde. Die 4. passt und wir lassen einen anderen Landcruiser voran fahren und schauen. Alles geht gut.

18.27 Uhr vom Aruba Camp aus. Mit Torschluss um 18.00 Uhr kann man ja keine Sonnenuntergänge im Reservat mehr erleben. Also schnell im Camp an den Talek Fluss gehen.

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zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201427. Aug. 2024 ·
7.8. Da wir keine Flussdurchquerung erwarten, fahren wir Richtung Musiara. Onesmus liebt das Gebiet, ich würde mich hoffnungslos verfahren, aber nur dort.

Es geht am Rande der mit Abfall bedeckten Stadt Talek vorbei und zum Tor nördlich des Talek Flusses. Schon bald begegnen wir einem Löwenpärchen. Obwohl wir etliche Zeit warten, wechseln sie nur die Position, aber eine Paarung erleben wir leider nicht. Doch das gelb-braune Gras, die gelb-braune Löwin und das Morgenlicht sind eine Augenweide.

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Sie läuft zu nah beim Auto rum, als dass man einfach vorbei fahren könnte. Rotkappenlerche / Red-capped Lark / Calandrella cinerea saturatior

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Ein stattlicher Elefantenbulle frisst sich durch die Savanne. Dank dem vielen Regen, der in vielen Teilen in Ostafrika fiel, hat es üppig Gras und Kräuter

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Die Stelle, wo man durch den Fluss muss, um Musiara zu erreichen, ist minim ausgebessert worden. Aber keine grosse Herausforderung und drüben sind wir. Diese Flussläufe dekoriert mit den grauen Steinen, der grünen Vegetation am Ufer und braune Hippos drin, gefallen mir immer wieder.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201427. Aug. 2024 ·
Hier ist kräftig abgefackelt worden, um Kurzgrasflächen zu haben…. Wieviele Kleintiere, dabei ums Leben kommen, möchte ich gar nicht wissen. Impala Böcke sind nur während der Paarungszeit territorial. Man sieht die Böcke sind in Stellung und der Sieger wird seine vielen Weibchen eine Weile halten können. Wenn seine Kräfte durch Verteidigung und Paarungen nachlassen, kommt ein anderer nach. Die Rangordnung wird in den Junggesellen Herden immer wieder umgeworfen und sie liefern sich heftige, aber nicht verletzende Kämpfe mit viel Lärm.

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Das Buschtelefon funktioniert bei Onesmus hervorragend! Und somit begegnen wir diesem tollen Kerl. Sein Name Koshoke und er ist einer der grössten Löwen in der Mara. Er gehört zur Bilashaka Koalition.

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Die Löwensichtungen sind noch nicht vorbei – ein weiterer Löwenmann und eine Löwin sind einem Büffelriss. Er gehört in die gleiche Koalition, die das Gebiet derzeit halten. Schakale warten auf die Gelegenheit einen Bissen zu ergattern.

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Der Graubürzelsinghabicht / Dark Chanting-Goshawk frisst etwas. Meine Kamera mmmhhhh

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Nein, das sind keine Gnus, sondern Büffel und Termitenhügel im grellen Mittagslicht

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Was für ein Genuss – Fango im Freien. Warzenschweine lieben es im Schlamm zu liegen. Das hilft der Kühlung und dem Entfernen von äusseren Parasiten, wie Zecken

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Einer Elefantenfamilie schauen wir eine Weile beim Fressen zu. Es ist immer noch rech grelles Licht. Wir bemerken 2 Elefanten mit ganz abgefressenem Schwanz. Die Haut hat sich dann wie in einen Knoten verwachsen. Elefanten können so leben, solange der Darm nicht verletzt ist. Tüpfelhyänen sind diejenigen, die gerne Schwänze abbeissen, vor allem bei jungen Tieren. Im The Ark war das der Fall bei einem Büffelkalb, bei dem auch noch ein Teil des Ohres weggebissen wurde bevor es von der Herde geschützt wurde.

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Und wer macht sich im Gras klein und gibt vor, keine Angst zu haben. Eben eine solche Tüpelhyäne… sie bewegt sich nicht weit weg und die Elefanten werden erstaunlicherweise nur leicht nervös aber nicht aggressiv

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Wir müssen wieder durch den Fluss, um Richtung Talek zu kommen. Auch die Furt ist einfach zu durchfahren. Da es hier so schön ist, bleiben wir einen Moment stehen und schauen, wen wir finden. Erstmal einen Heiligen Ibis, der nun gemäss Avibase Pharaonenibis heisst / African Sacred Ibis

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Ein Spornkiebitz / Spur-winged Lapwing – in dem Hippodung hat es sicherlich jede Menge Kleingetier

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Ein Hagedasch Ibis / Hadada Ibis im richtigen Lichteinfall

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Die Hippos

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Unsere Gäste brauchen Kenia Schillinge und nach dem 2. Versuch klappt es am Automaten. Dann noch in ein kleines Geschäft und zurück ins Camp.
Gerdi ruft mich am Abend und zeigt mir einen sehr kleinen Frosch. Peters’ Foam-nest Frog zu Deutsch Ruderfrosch. Die wachsen bis zu 6.5 cm. Sie schlagen Schaum an einem Ast und legen die befruchteten Eier rein. Die äussere Schicht erhärtet und verhindert das Austrocknen. Wenn die Kaulquappen schlüpfen, sondern sie eine Flüssigkeit ab, damit die Schale aufweicht. Dann plumpsen sie in das Wasser, das hoffentlich unter dem Nest noch vorhanden ist.



Wieder ein sehr leckeres Abendessen und einschlafen mit dem Rufen der Tüpfelhyänen
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1’366 Beiträge · seit 201127. Aug. 2024 ·
Huhu Elvira,

da bin ich natürlich auch dabei, wenn es in die Mara geht. Ich werde in absehbarer Zeit ja nicht mehr hinkommen 🙁
und wenn dann noch Onesmus unser Guide ist, fahre ich natürlich noch lieber mit 🙂

Das alte Aruba Mara Camp kannte ich ja auch noch und mich freut es zu sehen, dass Gerdi wieder alles aufgebaut hat nach der Verwüstung durch das Hochwasser.

Ich bin gespannt.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201427. Aug. 2024 ·
Hallo Thorsten

danke und willkommen. Doch der Guide war ich 😉 😄 😗 in Zusammenarbeit mit Onesmus, der fahren und natuerlich auch guiden durfte 😁 Es war ein super harmonisches Teamwork!

Essraum und Zelte sind im Aruba Camp nun viel weiter vom Fluss weg und auf Stelzen. Das Wasser kam ja nicht vom Fluss sondern vom Dorf, wo alles mit Abfall zugestopft wurde.

Die Buschzelte sind neu aber in Flussnaehe.

Viele Gruesse und wer weiss, vielleicht gehst Du doch mal wieder in die Masai Mara
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Sept. 2024 ·
8.8. Man kann die Ballone bald nicht mehr zählen… fast an allen Ecken stehen dann die Champagner Frühstückstische

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Gnus ziehen in der Reihe. Ob das ein Zeichen ist, dass sie zum Mara Fluss wollen?

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Ich sage stop und es wundern sich einige. Da ist ein ganzes frisches Topi! Die Nachgeburt kommt eben erst raus. Was der Bulle da will? Ob er hofft, dass sich die Mutter schon bald wieder paaren wird oder ob er einfach nur neugierig ist, da es ein anderer Geruch ist?

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Die Kamera kann gar nicht alle Topis erfassen! Die Menge ist erstaunlich. Doch auch sie ziehen von der Serengeti in die Masai Mara und wieder zurück.

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Ich kann es nicht lassen…. Senegalkiebitz / African Wattled Plover

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Russtermitenschmätzer mit Beute / Sooty Chat

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Grosse Herden finden wir wieder in der Nähe des Lookout, der Hügel, von dem aus man weit sehen kann. Die Kamera hat ihre schwachen 5 Minuten…. Bilder musste ich löschen

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Die Hippos sind im Mara Fluss

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Sept. 2024 ·
Wir halten die Herden im Auge…. Es ist nun 10.43

Nun fängt das Geduldsspiel an. Kommen sie, kommen sie nicht. Sie kommen und schauen runter. Ziehen wieder weg und kommen wieder. Wir verschieben das Auto nur wenige Male – es heisst einfach warten, warten…. Es mischen sich Zebras unter die Gnus, doch auch die schauen runter und gehen wieder weg.

Eine sehr grosse Herde scheint es ernst zu meinen. Wir warten und essen unser Mittagessen im Auto. Es sind nicht so viele Autos wie in den vergangenen paar Jahren. Wahrscheinlich wegen den hohen Eintritten. Dennoch, eine gute Position zu ergattern, ist nicht einfach. Um 13.07 starten sie durch den Fluss zu rennen und schwimmen.

Um 13.10 macht ein Fahrer einen Fehler und die Topis werden verscheucht. Doch der Zug ist gross und die gehen wieder durch den Fluss.

13.24 wieder ein Auto stört den Ablauf und die Zebras rennen weg. Oft verschlimmern die VI Fahrer es noch, indem sie den Tieren nachfahren. Einer stellt sich ganz quer, wird aber von anderen in den Senkel gestellt. Die Arroganz stand ihm ganz gross ins Gesicht geschrieben. Das Unterbrechen einer Flussdurchquerung trennt junge Gnus von ihren Müttern, teilt Zebra Herden und kann unnötige Verletzungen bewirken, da die Tiere Panik bekommen.

Man sieht im Film, dass Tiere zurück kommen, um ihre Verwandten zu suchen. Wenn die Eingangsstelle blockiert wird, suchen sie kopflos nach einer Alternativen – das sind keine schönen Szenen, denn es ist die Spezie Mensch, die sich nicht benimmt und ein Auto am falschen Ort reicht.

Bei YouTube ansehen ↗

Nach diesem tollen Erlebnis machen wir uns ganz gemütlich auf den Heimweg ins Aruba Mara Camp. Natürlich nicht, ohne Ausschau zu halten. Dem kleinen Elefäntchen schauen wir eine Weile zu – es war köstlich…

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Vor dem Auto läuft ein toll gezeichneter Nilwaran über den Weg…

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Unser letztes Abendessen im Aruba Mara Camp. Als ich danach zur Toilette ging, hatte ich einen Gast. Der niedliche, kleine Frosch ist einer der riesige Sprünge machen kann. Zum Glück hatte ich ihn fotografieren können, als er noch ruhig sass. Draussen sprang er zu schnell.
Grassland oder Striped Rocket Frog / Ptychadena porosissima – einen Deutschen Namen habe ich leider nicht gefunden. Den Namen Raketenfrosch verdienen sie.

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Da schwirrt etwas um mich rum und geht mir sogar unter den Pullover. Es ist das Männchen einer Wanderameise. Das Licht meiner Stirnlampe zieht sie an und die einzige Möglichkeit, ihn von mir abzulenken, ist die Stirnlampe (Picco sie lebt noch immer!) auf den Boden legen. Zum Glück ist nicht der ganze Boden voll von den Wanderameisen, so wie im Juni in Arusha in Tanzania.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Sept. 2024 ·
9.8. Wir verabschieden uns von den Leuten im Aruba Camp und es geht zum Talek Gate. Ohne Umstände macht der KAPS (Firma zum Eintritte einkassieren) ein Foto vom Ticket zur Westseite der Masai Mara / Triangle und lässt uns durch. Ihr werdet noch sehen, warum ich das vermerke.

Onesmus fährt zum Hippopool am Talek Fluss. Oha, die Stelle hat sich wegen dem Hochwasser gewaltig verändert! Das Flussbett ist viel breiter und viele der Schieferplatten sind nun mehr Geröll

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Und hier ist das Team

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Weiter geht es und diesmal zu einem Löwenmann, der seine Beute tief ins Gebüsch gezogen hatte. Es war schwierig, nicht nur Blätter zu fotografieren

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Wir fahren rechts oder nördlich des Lookout vorbei und das sind die Gnus im schönen Licht mit dem Mara Fluss dahinter. Die Gnus so ziehen zu sehen, hat für mich etwas total beruhigendes. Ich könnte stundenlang zusehen.

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Es geht ein Stück dem Fluss entlang. Wow! Eine neue Strasse! Und ach ein Camp wird gebaut. Die Solarzellen stechen schrecklich grell aus dem Gebüsch. Weiter zur Mara Brücke und kurz davor wird nochmals ein Camp gebaut. Es scheint, dass der Governor und der Präsident ihre Finger drin haben, denn so einfach und ohne viel Geld bekommt man keine Bewilligung. Gesund ist es nicht, zumal wegen den Gebühren sicherlich weniger Besucher kommen werden und jedes Camp den Wildtieren Platz weg nimmt.

Die starke Eisenbrücke wurde während den Überschwemmungen zerstört. Die Einzelteile liegen neben der Strasse. Joseph hat mir mal gesagt, dass beim Bau eines Camps Container weggeschwemmt wurden, die in die Brücke geschossen sind. Kann sein, denn nur von Wasser und Baumstämmen kann die kaum so kaputt gemacht worden sein. Also fahren wir auf der guten, alten Brücke

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Toiletten sind neu gebaut worden, denn die Alten sind auch vom Hochwasser angegriffen worden. Zudem waren sie echt nicht mehr schön. Ich gehe zum Schalter und überreiche die Tickets mit meiner neuen Kenia Identitätskarte. Auch die schauen 2x auf die ID. Mir kommt es auch noch komisch vor. Für die Eintritte macht es doch etwas aus, ob man Resident ist oder Kenianer/in. Im Nu bekommen wir die Bestätigung und fahren weiter.

Onesmus hält und sagt auf Deutsch – Schlange. Da liegt eine auf der Strasse. Ein Auto war drüber gefahren und sie starb vor unseren Augen. Das tut mir natürlich weh! Es ist eine Olive Sandrenn-Natter / Olive Sandsnake und die sind schnell. Leider war das Auto schneller…. Sie werden bis zu 1.8 m lang, meiden Menschen und das Gift hat auf Menschen keine grosse Auswirkung.

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Auf der anderen Flusseite stehen Autos, aber keine Gnus. Also nachschauen und so finden wir den Elefanten, der am steilen Abhang frisst.

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Die grosse Herde am Fluss haben wir schon gesichtet. Topis sind nicht weit weg und liebäugeln mit durch den Mara Fluss gehen.

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Es ist 13.14 Uhr und da stehen sie. Wir stehen auch und hoffen…. Im Hintergrund ist der Lookout auf der anderen Seite des Mara Flusses

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Ein anderer Elefantenbulle frisst am Steilufer des Fluss. Man bemerke, dass dieser im Gegensatz zum ersten keinen Schwanz hat. Den hatten ihm wohl auch Tüpfelhyänen, als er klein war, abgebissen.

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Die Gnus ziehen den Fluss runter und wieder hoch. Wir verstellen das Auto ein paarmal, um falls sie kommen, einen guten Einblick zu haben. Doch es dauert. Von weiter oben gesellen sich immer mehr Gnus dazu. 13.35

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13.37

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Ein totes Gnu sehen wir im Fluss. Ein Krokodil sättigt sich.

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13.52 – sie stehen so nah und wir glauben sie kommen… tun sie aber nicht. Das Hin und Her Laufen geht weiter. Wir fahren sogar fast bis zum grossen Hippopool, da wir meinen sie könnten dort kommen. Doch Autos kommen uns entgegen, was heisst, sie haben wieder gewendet. Es heisst also Gnus und Autos beobachten.

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14.33 und sie kommen runter. Wir hatten in der Zwischenzeit unser Mittagessen wieder im Auto gegessen. Fährt man weg, dann würden sie bestimmt kommen und man bekäme auch keine gute Position mehr. Entweder hat man keinen guten Einblick oder es sind Büsche davor.

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14.35 die ersten gehen ins Wasser, nachdem sie etwas getrunken hatten.


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Video zur Flussdurchquerung ↗



Wir beobachten auch die 3 Rangerautos auf der Ostseite des Mara Flusses. Sie versuchen angestrengt die Fahrer unter Kontrolle zu halten. Dennoch gelingt es einem in die Mitte der Herde zu fahren und die Gnus und Zebras am Laufen durch den Fluss zu stoppen. Ich hoffe nur eins, dass die eine saftige Strafe erhalten. Dies ist leider immer das Ärgerlichste – 1 oder mehrere VI, die keine Ahnung haben und das Schauspiel wird für alle Verdorben. Noch schlimmer, es schadet den Tieren.

Auf unserer Seite (Triangle) sind weniger Autos und die Fahrer benehmen sich.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Sept. 2024 ·
Wir fahren gemütlich weiter und begegnen diesen Frankolins. Ein kurzer Film und ein paar Fotos. Weiter hatte ich nicht gedacht und merke erst jetzt, dass ich da eine für mich neue Art aufgenommen habe. Rotflügelfrankolin / Red-winged Francolin / Scleroptila levaillantii kikuyuensis

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Bald sind wir im Gebiet wo Blätterwälder stehen und das Olololo Escarpment näher kommt.
Elefant, Büffel und Maasai Giraffen mit Kindergarten

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Beim Olololo Gate treffen wir auf eine Truppe Zebramangusten. Doch das Licht ist schon echt schwach und somit planen wir, die am nächsten Morgen aufzunehmen.

Wir fahren zum Tor raus, über die kleine Brücke und hoch auf das Escarpment. Einfach herrlich wieder im Mara Siria Camp anzukommen und in die Weite zu blicken. Meine Gäste haben Zelte, ich einen Bungalow und muss etwas weiter gehen. Macht aber auch Spass, da es immer etwas zu sehen gibt.

Begrüsst wurden wir von Joel, dem “alten” Manager und Charlie, dem neuen Manager. Er ist ein junger Engländer, der in Südafrika Guide Schulen absolviert hat. Er zeigt mir auch in welchem Baum die Amethystglanzstare / Violet-backed Starling nisten. Die Klippschliefer wuseln wie gewohnt überall rum.

Eine warme Dusche und schon bald ist Essenszeit. Auch hier hören wir Tüpfelhyänen rufen…

10.7. Nach dem Frühstück fahren wir runter zum Olololo Gate. Unterwegs sehen wir eine Lodge oben am Hügel. Super toll mit reflektierenden Glasscheiben – nicht unser Ding.

Den Textorweber / Village Weaver or Black-headed Weaver / Ploceus cucullatus bohndorffi hatte ich schon im Kopf und nun auch noch in der Kamera

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Nach den Mangusten kann ich auch noch das Weibchen Textorweber beim Nestbau fotografieren

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Am Tor sind auch schon die Zebramangusten am Futter suchen. Sie haben Junge und da ist echt was los. Ein Ranger füttert ihnen auch was. Sie sind fast zahm und Leute gewohnt. Der Zahnarzt hatte diese Show gewuenscht und sich sehr gefreut.

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Video ↗



Und nun geht es auf Pirsch. Riesiege Vogelschwärme verdunkeln den Himmel. Onesmus und ich überlegen…. Als wir sie dann auf der Strasse sitzen sahen, war klar, dass es Lappenstare / Wattled Starlings sind. Aber solche Schwärme haben wir noch nie gesehen und kennen das mehr von den Blutschnabelwebern.

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Ohne Sichtung geht es zum Ort am Mara Fluss, wo man aussteigen kann. Auch hier hat das Hochwasser zugeschlagen und den Fluss verbreitert. Wir beobachten gemütlich Flusspferde. Da kommt der Aufseher und meckert, dass wir hier nicht alleine hin dürften. Dabei kam er grade mit einer Gruppe mit Kleinkind zurück, als wir an ihm vorbei gingen. Ich sage einfach nichts…. Es sind nur 50 m bis zum Auto…

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Einer schönen Winde kann man doch nicht widerstehen – Ipomoea cairica

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Die Hippos wieder… und tolles Gegenlicht

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Wir fahren zu einer Stelle nördlich der Serena Lodge, wo Gnus, Zebras, Topis und Thomson Gazellen den Mara Fluss durchqueren. Es hat hier keine Steilufer, doch alles ist felsig und da können die Tiere ausrutschen und Beine brechen

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Ein Krokodil wärmt sich in der Sonne. Dieses ist nicht besonders gross, wenn man mit den Brocken hier im Fluss vergleicht

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Es ist einfach ein idyllischer Ort und die Nilpferde kommen auch hier aus dem Wasser

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Standoff oder Grössenvergleich. Leider sehr weit weg

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Auch hier sind die Hippos nicht einer Meinung und wirbeln das Wasser auf

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201411. Sept. 2024 ·
Starrbrust-Pelomedusen / African Helmeted Terrapin or Marsh Terrapin trifft man öfters an. Sie leben in Tümpeln und wenn diese austrocknen, dann wandern sie in den nächsten oder graben sich ein, bis es wieder regnet.

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Und dann sehen meine Gäste Elefanten und da sind auch ganz kleine mit dabei. Also hin und sie beobachten.

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Wir sind auf der Hauptstrasse Richtung Brücke. Da, ganz viele Geier, also dem schmalen Weg folgen. Es ist einfach immer wieder ein Schauspiel, die Geier und Marabus beim Ergattern von Fleischhappen zu beobachten.

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Geier am Zebrariss ↗



Leider ist das Bild unscharf….. doch interessant ist, dass Warzenschweine, Mutter und Junge, sich am Darminhalt des Gnus verköstigen. Daneben ist ein Ohren- und ein Kappengeier.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201413. Sept. 2024 ·
Langsam haben wir Hunger und Onesmus fährt zu einem der Picknickbäume, wo es auch Tisch und so was wie Bänke hat. Das Essen ist wieder super. Belegte Sauerteigbrote mit Streichkäse, Gurke und Tomate. Lecker und ich bekomme das von Onesmus auch noch 😄

Der Schmetterling lässt mir keine Ruhe – Golden Pansy / Junonia chorimene

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Der Grenztstein in der Nähe zieht an. Also machen auch meine Leute Grenzfotos.

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Bei den Teichen, die entstanden, als sie Erde und Geröll für den Strassenbau aushuben, ist immer lohnenswert. Blaustirn-Blatthühnchen / African Jacana

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Wassertriel / Water Thick-knee / Burhinus v. vermiculatus

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Da es der Frau des Zahnarztes nicht so gut ging, erreichten wir das Camp schon kurz nach 15.00 Uhr.

Also eine sind wir richtig zum Nachmittags Tee/Kaffee/Soda oder Schockolade mit Kuchen. Und das bei der Aussicht!

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Sind die Klippschliefer nicht niedlich? Doch einer hat mich ganz schön gestresst. Es pfiff aus dem Baum und ich suchte den Vogel. Bis wir rausgefunden haben, dass sich da ein Klippschliefer versteckt hatte. Die Tarnung ist perfekt. Zudem ist es der Baum neben demjenigen, in dem die Amethyst-Glanzstare nisten.

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Was ich an dem Camp toll finde, ist, dass sie die einheimische Vegetation belassen haben und keinen sterilen Park kreiert haben.

Hier die zu den Hundsgiftgewächsen /Apocynaceae gehörende Garissa edulis. Die Blüten haben einen ähnlichen Duft wie Jasmin. Ich habe einen Strauch vor 11 Jahren von Nairobi mitgenommen. Leider hat er bisher nie geblüht, wächst aber eifrig.

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Auf dem Weg zum Zelt gibt es ein paar Vögel. Leider ist das Licht nicht mehr so gut und meine Kamera spukt. Es wuseln auch Vögel vor meiner Hütte und ich versuche es.

Rotscheitelzistensänger / Rattling Cisticola / Cisticola chiniana evt. victoria– eine der vielen Unterarten

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Der Mosambikgirlitz / Yellow-Fronted Canary hüpft auch mit rum und sucht nach Samen. Dann höre ich den Schalow’s Turako, aber leider ist er ganz weit im Dickicht drin.

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Ich glaube es war am heutigen Abend als es heftigst zu Gewittern anfing. Es wurde kalt und es hiess Regenjacke und Schirm mobilisieren, um zum Abendessen zu spazieren. Und nun kommt es. Da ist eine Gruppe Japaner. Die Damen in kurzen Höschen, ganz leichten Oberteilen und feinen Sandälchen. Sie hatten ihren Esstisch unter dem Zelt vor dem Essraum. Als ich mal raus ging, um eine Zigarette zu rauchen, sah ich die in Maasai Decken gehüllt, aber sie schlotterten immer noch. Das für Die sichtbare Lachen konnte ich mir nicht verkneifen. Wir sind immerhin auf 1.800 m!
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