Hallo Foristen,
seit einigen Tagen lese ich mich quer durchs Forum. Toll, wie viele Erfahrungen ihr hier teilt – auch um immer wieder Erstreisenden (wie wir es sind) zu helfen. Ich habe hier schon viel lesen und lernen können. Dennoch bleiben einige Fragen, hoffentlich keine, die schon x-fach gestellt wurden. Vielleicht bekommen wir diesen Thread genauso informativ hin wie die anderen 🙂
Kenia als erstes Ziel in Afrika (Marokko ausgenommen)
Kurz was zu uns: Zuletzt waren wir als Selbstfahrer in Costa Rica und Marokko unterwegs. Danach haben wir Süd-/Ostafrika ins Auge gefasst, wobei ein Land spannender zu sein scheint als das andere. Letztlich kamen Kenia, Tansania und Südafrika in der engere Auswahl. Aktuell tendieren wir zu Kenia, weil uns die abwechslungsreichen Landschaften sowie zahlreichen Nationalparks gefallen und weil wir auf viele Tiererlebnisse hoffen. (Eigentlich fanden wir auch die Küste interessant, aber wir sind uns nicht sicher, ob dafür "Zeit bleibt".)
Reisezeit
Ich lese eigentlich überall, dass die Haupt-Trockenzeit – und damit die Hauptsaison – von Mitte Dezember bis März wäre. Alternative wird Juni bis Oktober empfohlen. Mich wundert jedoch, dass bei fast allen Anbietern, die Preise zwischen Dezember und März günstiger sind als von Juni bis Oktober. Was ist richtig?
Generell mögen wir es lieber etwas leerer, auch wenn das Wetter dann unbeständiger ist. In Costa Rica waren wir zB ganz bewusst zu Beginn der Regenzeit. Klar, hat öfter mal geregnet, aber die Parks waren herrlich leer.
Art der Reise: von geführt bis Selbstfahrer
Insgesamt haben wir 3 Wochen zur Verfügung, vielleicht ein, zwei Tage mehr. Grundsätzlich scheint es folgende Möglichkeiten zu geben, Kenia zu bereisen:
– im Rahmen einer organisierten und geführten Tour, privat oder als Gruppe, mit Camping oder in Lodges
– Selbstfahrer, auch hier entweder mit Camping (zB Dachzelt) oder in Unterkünften
Eine komplett geführte Tour über 2 oder 3 Wochen, egal ob Gruppe oder privat, erscheint uns für uns nicht passen. Zum einen wird das schnell sehr hochpreisig und zum anderen sind wir keine Herdentiere und fahren gerne selbst, mögen unser eigenes Tempo. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Ostafrika nicht wie Costa Rica oder Südafrika ist. Die Berichte sind ja eindeutig 😉
Daher scheint uns nach allen Recherchen ein Mix aus drei Blöcken für uns am besten zu passen.
– Süden mit Amboseli, Tsavo-Ost, Tsavo-West als Selbstfahrer-Tour
– Norden mit Meru, Samburu, Ol Pajeeta vermutlich als Selbstfahrer-Tour
– Masai Mara als Höhepunkt in Rahmen einer Guided Tour, entweder als Fly-In ab Nairobi oder über ein Camp, dass uns dort einsammelt.
Bei einem guten Angebot könnten wir uns vorstellen, den Norden und die Mara als Guided Tour zu kombinieren.
Die genaue Aufteilung und was für wie viele Nächte ist noch offen. Erst mal geht es um die Grobplanung.
Was meint ihr zu diesem Mix? So hätten wir ein bisschen Selbstfahr-Abenteuer, aber gerade die Mara möchte ich als Erstreisender nicht herausfordern.
Unsere nächsten Schritte
Wir haben schon viele Anbieter und Angebote rausgesucht. Für den Selbstfahr-Block würden wir vermutlich auf Sunworld, roadtripafrica oder Let's go Africa zurückgreifen, die sehr oft empfohlen wurden. Und Tipps zu Unterkünften gibt es ja auch zuhauf. Für die Mara-Safari würden wir dann bei ein, zwei einschlägigen Anbietern anfragen und Angebote einholen. Es wäre also vermutlich viel selbst gebucht. Oder doch lieber alles aus einer Hand, trotz Selbstfahr-Block?
Die Nationalparkpreise in 2024
Noch eine letzte Sache ... Aktuell treiben uns jedoch die für 2024 angekündigten Preise für die Nationalparks um. Uns ist klar, dass eine Kenia-Reise samt Safari nicht günstig wird, aber eine Tagesgebühr von $200 pP in der Masai Mara ist schon üppig. Wie seht ihr das? Ist Kenia immer noch für eine erste Ostafrika-Reise empfehlenswert, auch hinsichtlich "Preis/Leistung"? Oder doch lieber Richtung Tansania oder Uganda orientieren? Oder – als Afrika-Neulinge – erst mal mit Südafrika "anfangen"?
Wir würden uns sehr über eure Meinungen freuen und sind für jeden Hinweis und Tipp dankbar.
Viele Grüße
hosh
seit einigen Tagen lese ich mich quer durchs Forum. Toll, wie viele Erfahrungen ihr hier teilt – auch um immer wieder Erstreisenden (wie wir es sind) zu helfen. Ich habe hier schon viel lesen und lernen können. Dennoch bleiben einige Fragen, hoffentlich keine, die schon x-fach gestellt wurden. Vielleicht bekommen wir diesen Thread genauso informativ hin wie die anderen 🙂
Kenia als erstes Ziel in Afrika (Marokko ausgenommen)
Kurz was zu uns: Zuletzt waren wir als Selbstfahrer in Costa Rica und Marokko unterwegs. Danach haben wir Süd-/Ostafrika ins Auge gefasst, wobei ein Land spannender zu sein scheint als das andere. Letztlich kamen Kenia, Tansania und Südafrika in der engere Auswahl. Aktuell tendieren wir zu Kenia, weil uns die abwechslungsreichen Landschaften sowie zahlreichen Nationalparks gefallen und weil wir auf viele Tiererlebnisse hoffen. (Eigentlich fanden wir auch die Küste interessant, aber wir sind uns nicht sicher, ob dafür "Zeit bleibt".)
Reisezeit
Ich lese eigentlich überall, dass die Haupt-Trockenzeit – und damit die Hauptsaison – von Mitte Dezember bis März wäre. Alternative wird Juni bis Oktober empfohlen. Mich wundert jedoch, dass bei fast allen Anbietern, die Preise zwischen Dezember und März günstiger sind als von Juni bis Oktober. Was ist richtig?
Generell mögen wir es lieber etwas leerer, auch wenn das Wetter dann unbeständiger ist. In Costa Rica waren wir zB ganz bewusst zu Beginn der Regenzeit. Klar, hat öfter mal geregnet, aber die Parks waren herrlich leer.
Art der Reise: von geführt bis Selbstfahrer
Insgesamt haben wir 3 Wochen zur Verfügung, vielleicht ein, zwei Tage mehr. Grundsätzlich scheint es folgende Möglichkeiten zu geben, Kenia zu bereisen:
– im Rahmen einer organisierten und geführten Tour, privat oder als Gruppe, mit Camping oder in Lodges
– Selbstfahrer, auch hier entweder mit Camping (zB Dachzelt) oder in Unterkünften
Eine komplett geführte Tour über 2 oder 3 Wochen, egal ob Gruppe oder privat, erscheint uns für uns nicht passen. Zum einen wird das schnell sehr hochpreisig und zum anderen sind wir keine Herdentiere und fahren gerne selbst, mögen unser eigenes Tempo. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Ostafrika nicht wie Costa Rica oder Südafrika ist. Die Berichte sind ja eindeutig 😉
Daher scheint uns nach allen Recherchen ein Mix aus drei Blöcken für uns am besten zu passen.
– Süden mit Amboseli, Tsavo-Ost, Tsavo-West als Selbstfahrer-Tour
– Norden mit Meru, Samburu, Ol Pajeeta vermutlich als Selbstfahrer-Tour
– Masai Mara als Höhepunkt in Rahmen einer Guided Tour, entweder als Fly-In ab Nairobi oder über ein Camp, dass uns dort einsammelt.
Bei einem guten Angebot könnten wir uns vorstellen, den Norden und die Mara als Guided Tour zu kombinieren.
Die genaue Aufteilung und was für wie viele Nächte ist noch offen. Erst mal geht es um die Grobplanung.
Was meint ihr zu diesem Mix? So hätten wir ein bisschen Selbstfahr-Abenteuer, aber gerade die Mara möchte ich als Erstreisender nicht herausfordern.
Unsere nächsten Schritte
Wir haben schon viele Anbieter und Angebote rausgesucht. Für den Selbstfahr-Block würden wir vermutlich auf Sunworld, roadtripafrica oder Let's go Africa zurückgreifen, die sehr oft empfohlen wurden. Und Tipps zu Unterkünften gibt es ja auch zuhauf. Für die Mara-Safari würden wir dann bei ein, zwei einschlägigen Anbietern anfragen und Angebote einholen. Es wäre also vermutlich viel selbst gebucht. Oder doch lieber alles aus einer Hand, trotz Selbstfahr-Block?
Die Nationalparkpreise in 2024
Noch eine letzte Sache ... Aktuell treiben uns jedoch die für 2024 angekündigten Preise für die Nationalparks um. Uns ist klar, dass eine Kenia-Reise samt Safari nicht günstig wird, aber eine Tagesgebühr von $200 pP in der Masai Mara ist schon üppig. Wie seht ihr das? Ist Kenia immer noch für eine erste Ostafrika-Reise empfehlenswert, auch hinsichtlich "Preis/Leistung"? Oder doch lieber Richtung Tansania oder Uganda orientieren? Oder – als Afrika-Neulinge – erst mal mit Südafrika "anfangen"?
Wir würden uns sehr über eure Meinungen freuen und sind für jeden Hinweis und Tipp dankbar.
Viele Grüße
hosh