clawiThemenstarter405 Beiträge · seit 202117. Dez. 2023 · #1
Ihr Lieben,
durch eine familiäre Ausnahmesituation müssen wir unsere heiß ersehnte 4 wöchige Kenya/Südafrikareise im Januar/Februar 2024 deutlich umplanen und verkürzen. Anstatt nach 7 Tagen Masai Mara weiter nach Südafrika zu fliegen, ist unsere einzige Option überhaupt etwas davon zu retten, uns nur auf Kenya zu beschränken. Damit wir nun nicht nach 7 Tagen Mara schon wieder nach Hause fliegen müssen, haben wir uns entschlossen noch drei Tage dranzuhängen. Ist auch nicht viel, ich weiß, aber die Alternative wäre alles abzusagen. Und nun meine Frage: was tun mit diesen 3 kompletten Tagen (2 Übernachtungen)? Idee 1: von Nairobi aus in den Samburu zu fahren (wie lange fährt man, lohnt sich das?) Idee 2: von Nairobi (alternativ aus der Mara) in den Amboseli zu fahren (wie lange, lohnt sich das?) Ich habe den Eindruck nach Reiseführer lesen, dass beide Routen einige Stunden dauern. Wir würden uns vermutlich eine geführte (Privattour) nehmen wollen. Habt ihr dazu einen Tipp für verlässliche, gute Touranbieter?
OOOder aber einfach drei Tage in der Mara dranhängen?? Dann wären wir 10 Tage vor Ort. Ist das noch super oder möchte man dann auch mal was anderes sehen? Wir fahren allerdings wegen der Tiere nach Kenya, und in der Mara gibt's davon am meisten?
Ich danke euch für eure Ideen, Inputs, Vorschläge!
Und wünsche allen noch einen fröhlichen Adventsabend!! Claudia
uff, das klingt nicht gut. Tut mir leid, dass Ihr so heftig umplanen müsst.
Beide Ziele - Samburu und Amboseli - sind schön, aber auch weit. Von der Mara aus würde ich auf jeden Fall fliegen, sonst werden das sehr anstrengende "Ritte". Wenn ich wählen müsste, würde ich den Amboseli wählen, denn der Kili als Hintergrund hat schon seinen Reiz. Wenn es euch aber hauptsächlich um Tiere geht, würde ich in der Mara bleiben. Sowohl im Samburu als auch im Amboseli habe ich in drei Tagen nicht so viele Tiere gesehen wie an einem in der Mara. Ob 10 Tage in der Mara zu viel sind, darauf gibt es keine einheitliche Antwort. Ich könnte dort wochenlang verbringen, anderen genügen 1 oder 2 Tage.
Viele Grüße Klaudia
Topper00874 Beiträge · seit 201217. Dez. 2023 · #3
Hi Claudia,
wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, würde ich den Lake Naivasha einbauen. Zwei Übernachtungen sind m.E. perfekt um den See selbst und bspw. Hell‘s Gate zu erkunden. Beides sehr beeindruckend und abwechslungsreich nach der Mara.
LG Tobi
clawiThemenstarter405 Beiträge · seit 202117. Dez. 2023 · #4
Liebe Klaudia,
jaa, das mit der Mara habe ich mir schon fast gedacht 🙂 Aber die Information über die langen Fahrstrecken helfen mir schon.
Hallo Claudia, wir waren gerade im November wieder für zehn Tage in der Mara und haben zum ersten Mal auch das Triangle besucht. Auch wenn es generell ja das gleiche Öko-System ist, hat uns das noch mal ganz neue Eindrücke beschert, sowohl was Tiere und Landschaft angeht, als auch die deutlich Wildtier-freundlichere „Gamedrive-Kultur“. Vielleicht nutzt ihr die Tage also für das Triangle oder eine der anderen Concervancies? Viele Grüße und alles Gute für Eure Umplanung! Elke
Hei, Lake Naivasha wäre auch meine erste Idee. Mit Hells Gate und ggf. auf den Longonot, wenn ihr etwas körperliche Herausforderung nicht scheut, Crescent Island.... Ggf. bis zum Nakuru NP, wobei unsere Erfahrungen da eher so mittel waren.
Wenn ihr ohnehin mit dem Auto gen Mara fahrt, kann man das sicher einbauen. Wenn ihr fliegt, wäre das nochmal eine extra Tour ab Nairobi, die man durchaus selber fahren kann.
Salü Mabe
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Dez. 2023 · #7
Lake Navasha mit dem Hell's Gate NP wäre auch meine Idee gewesen. Da bietet sich die Möglichkeit, Zebras, Giraffen und Büffel während einer Wanderung zu sehen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
clawiThemenstarter405 Beiträge · seit 202117. Dez. 2023 · #8
@ Elke, Mabe, Wolfgang Vielen herzlichen Dank für eure Hinweise! Den Hell's Gate NP hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Das hört sich sehr vielversprechend an nachdem was ich jetzt nachgelesen habe. Und zu Fuß gehen zu können, auch wenn man vermutlich nicht gleich die Büffel oder Giraffen sehen wird, hat ja seinen Reiz! Aber auch das Triangle werde ich mir noch einmal genauer anschauen. Hatte aber von damals bei der Planung im Hinterkopf, dass die Lodges dort alle im oberen Preissegment waren. Oder irre ich mich? Gibt es eine ,Mittelklasse'?
Gute Nacht! Claudia
clawiThemenstarter405 Beiträge · seit 202117. Dez. 2023 · #9
Und natürlich auch Dank an Tobi!!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Dez. 2023 · #10
clawi schrieb: Den Hell's Gate NP hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Das hört sich sehr vielversprechend an nachdem was ich jetzt nachgelesen habe. Und zu Fuß gehen zu können, auch wenn man vermutlich nicht gleich die Büffel oder Giraffen sehen wird, hat ja seinen Reiz!
Ich war damals im Fisherman's Camp. Das war das letzte entlang der Straße. Noch ein Stückchen weiter kamen jeden späten Nachmittag die Giraffen aus dem Nationalpark (nicht eingezäunt) an den Lake Naivasha, um zu trinken. Büffel habe ich nur aus größerer Entfernung gesehen, aber die braucht man als Fußgänger/Radfahrer auch nicht in 10 Meter Entfernung. Zebras waren auch anzutreffen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
MARA auf 10 Tage erweitern........ 😄 😄 😄 ist immer noch viiiiiieeeel zu kurz 😄 😄 😄 😄 😄
lohnt sich......Du wirst es sehen....
LG .......................BMW
picco6'369 Beiträge · seit 201118. Dez. 2023 · #12
Hoi Claudia
Ich würde nach der Mara, oder besser vorher, in den wunderschönen und völlig unterschätzten Nairobi NP! In meinen Reiseberichten von 2009, 2015 (mit Zeltcamp im Park) und 2017 findest Du Infos dazu. Beide Nashornarten hats dort in einer Anzahl wie kaum wo sonst und an den meisten Orten bemerkt man von der Stadt nichts. Es ist wirklich afrikanische Natur mit vielen Tieren und an den Orten, wo man die Stadt im Hintergrund sieht hat man auch ein sehr spezielles Fotomotiv. Der Amboseli hat für mich nur einen Reiz: Die Ansicht des Kilimanjaro! Ansonsten zumindest für meinen Geschmack: Besser einen Ausflug zum Lake Naivasha oder eine Tour durch Nairobi.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201118. Dez. 2023 · #13
Hi,
ich habe jetzt nicht gefunden, ob ihr mit dem Auto den Transfer machen wollt oder ob euch ein Flug in Frage käme. Ich würde die 2 Übernachtungen wohl in einem der angrenzenden Conservancies verbringen. Naboisho, Mara North....das Triangle wäre natürlich auch eine Option. Lake Naivasha würde ich nicht extra anfahren wollen. Wenn man eh dran vorbei kommt, dann ist es mal ganz nett dort, aber extra hinfahren würde ich wohl nicht.
Samburu schafft ihr eh nur mit Flug. Per Auto müsstet ihr ja mindestens eine Übernachtung unterwegs einplanen (z.B. Naivasha), dann hättet ihr nur noch eine Nacht für Samburu. Was definitiv nicht lohnt.
Auch alles andere macht für mich wenig Sinn, wenn man nicht fliegt (wenn man nur 2 zusätzliche Nächte zur Verfügung hat!)
Wenn die Conservancies nicht in Frage kommen, würde ich wohl auch den Nairobi NP wählren.
Bei einem Flugtransfer stehen euch natürlich alle Möglichkeiten offen. Da ist dann alles möglich. Tsavo, Amboseli, Samburu oder vielleicht auch Meru.
clawiThemenstarter405 Beiträge · seit 202118. Dez. 2023 · #14
Danke BMW für die neuere Bestätigung, dass die Mara sich auch länger lohnt...!
Die Idee von dir, Picco mit dem Nairobi NP werde ich mal durch den Kopf gehen lassen. Je nachdem wie passend die Flüge für uns sind, könnten wir auch auf 1-2 Tage Verlängerung verkürzen. dann käme ein Tag Mara und ein Tag Nairobi ins Spiel.
Und Thorsten, nein, wir haben kein Auto zur Verfügung, bräuchten also für alles einen Transfer. In der Mara sind wir mit Fahrerguide unterwegs, der uns zurück nach Nairobi bringen würde. Ab da müssten wir selbst planen. Wegen der Entfernungen nach Amboseli etc. ist das jetzt schon gestrichen. Flüge möchten wir nicht noch extra dranhängen, kostet ja auch Zeit am Flughafen und so. Ich könnte mir denken, dass es auf die Mara hinausläuft.. 🙂
Es tickt ja jeder anders. Wenn man vor allem auch mal die Beine hochlegen oder ganz bestimmten Fotomotiven hinterher jagen will, dann können 10 Tage in der Mara schon gut passen. Ich würde aber spätestens nach 5-7 Tagen Mara etwas anderes sehen wollen. Der Nairobi Park ist immer einen Besuch wert, aber für 3 Tage wäre er mir zu klein. Er ist eben nur ca. 6 x 20km groß. Von Nairobi zum Amboseli sind es nur 200km und der Amboseli liefert dann noch mal ganz andere Eindrücke und meisten exzellente Tiersichtungen. Es gibt, glaube ich, keinen besseren Park für Elefantensichtungen/-fotos. Für die Kosten von 3 zusätzlichen Tagen in der Mara solltest Du auch eine geführte 3-Tage-Tour in den Amboseli hinbekommen.
Grüße
THBiker1'366 Beiträge · seit 201118. Dez. 2023 · #16
clawi schrieb:. Flüge möchten wir nicht noch extra dranhängen, kostet ja auch Zeit am Flughafen und so. Danke allen für ihre Infos! Claudia
Die Flüge von Airstrip zu Airstrip sind völlig entspannt und kosten nicht wirklich viel Zeit. Auch im Wilson Airport in Nairobi ist es entspannt. Das ist überhaupt nicht mit den großen Flughäfen zu vergleichen. Je nachdem wo ihr in der Mara untergebracht seid, bietet sich der Ol Kiombo Airstrip an. Von dort aus direkt in den Sambur, Tsavo oder auch Amboseli. 1-1,5 Stunden Flug und schon ist man fast im neuen Camp 😉