Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202303. Dez. 2023 · #1Hallo liebe Namibia-Fans,
mein Papa und ich waren vor Jahren mal in Namibia und wollen nun mit einem Schulfreund von ihm den Caprivi erkunden, mit einem Stopp in Etosha. Wir haben leider nur 10 Tage Zeit und es soll Anfang Januar schon los gehen. Bzgl. Januar im Caprivi scheint es sehr verschiedene Meinungen zu geben. Wir haben einen erfahrenen Allradfahrer dabei und sind uns bezüglich folgender Themen noch unsicher:
-Camping mit zwei Dachzelten oder lieber in Camps übernachten wegen des Wetters? Wo würdet ihr empfehlen ein Allradfahrzeug zu mieten und sollten wir alles verbuchen oder können wir "drauflosfahren"?
-Wir sind über Silvester in Kapstadt und wollen von dort aus starten. Plan wäre ab/an Windhoek zu fliegen, können wir um diese Jahreszeit vom Chobe NP durch Botswana zurück nach Windhoek (hat mir Google Maps angezeigt) oder lieber alles zurück durch den Caprivi und Rundu? Einwegmiete und Flüge zurück von Kasane sind einiges teurer nehme ich an :/
-Hat jemand von einen tollen Tipp für eine bezahlbare Lodge in/um Etosha? Wir haben damals in Namutoni und Okaujuejo gewohnt, ich habe aber im Forum gelesen, dass es nicht mehr so schön ist. Für Caprivi habe ich schon einige Empfehlungen hier aus dem Forum notiert.
-Wir überlegen auch noch zu den Victoria Falls und/oder Chobe zu fahren, wenn wir schon mal da sind. Ist das sinnvoll? Einige NP im Caprivi scheinen nicht voll befahrbar zu sein, daher benötigen wir ggf. nicht so viel Zeit?
Danke für eure Hilfe!
Lieben Gruss,
Julia
XYXynxNet145 Beiträge · seit 201703. Dez. 2023 · #2Julia.abroad schrieb:
-Hat jemand von einen tollen Tipp für eine bezahlbare Lodge in/um Etosha? Wir haben damals in Namutoni und Okaujuejo gewohnt, ich habe aber im Forum gelesen, dass es nicht mehr so schön ist.
Die staatlichen Lodges haben sich meiner Beobachtung nach in den letzten 8 Jahren nicht wesentlich verändert.
Letztlich ist die Frage, wie groß die Chance auf Katzen sein soll. Für die musst du früh im Park unterwegs sein. Da machen dann die unterschiedlichen Gate-Zeiten und die halbe Stunde Anfahrt im Fall der Wasserlöcher um Okaujuejo einen entscheidenden Unterschied.
Ich fand übrigens bei der letzten Reise die Doublerooms in Okaujuejo besser als die Bush Chalets, die ich früher immer gebucht habe.
Ob es sinnvoll ist, trotz Dachzelt-Allrad Räume zu buchen, statt auf den Camp Ground zu gehen, kann ich aufgrund der mir unbekannten Jahreszeit nicht sagen.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Dez. 2023 · #3Hi Julia,
-Wir sind über Silvester in Kapstadt und wollen von dort aus starten. Plan wäre ab/an Windhoek zu fliegen, können wir um diese Jahreszeit vom Chobe NP durch Botswana zurück nach Windhoek (hat mir Google Maps angezeigt) oder lieber alles zurück durch den Caprivi und Rundu? Einwegmiete und Flüge zurück von Kasane sind einiges teurer nehme ich an :/
Von Windhoek gibt es keine Flüge nach Maun oder Kasane. Ihgr könntest nach Victoria Falls (3x/Woche) oder Katima Mulilo (3x/Woche) fliegen. Das Mietwagenangebot ist aber dort nicht aus ausgeprägt wie in Windhoek.
-Hat jemand von einen tollen Tipp für eine bezahlbare Lodge in/um Etosha? Wir haben damals in Namutoni und Okaujuejo gewohnt, ich habe aber im Forum gelesen, dass es nicht mehr so schön ist. Für Caprivi habe ich schon einige Empfehlungen hier aus dem Forum notiert.
Vreugde Guestfarm am Anderson Gate und Onguma/Mushara am Lindequist Gate.
Ich würde mit bei nur 10 Tagen und dem Wunsch Caprivi und Chobe NP und Vicfalls (eher was für 3 Wochen...) zu machen, Etosha sparen. Habt im Hinterkopf, dass ihr zur absoluten Hauptregenzeit reist, also Mudumu/Mamili überschwemmt und nicht mit einem Fahrzeug befahrbar sein können. Und wenn es nicht regnet und bewölkt ist, können auch gerne mal 40+ Grad herrschen.
Viele Grüße aus dem Regen Windhoeks
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200604. Dez. 2023 · #4Hallo Julia
Da passt so einiges in der Tour nicht zusammen. Ihr habt 10 Tage, wolle Etosha, Caprivi und dann noch durch Botswana zurück und das in der Regenzeit? Das geht nicht gut.
Schau dir bitte mal diese Standard Tour für
Namibia & Botswana an. Die ist mit drei Wochen realistisch. Ihr könnt sicher ein paar Tage einsparen aber keine ganze Woche. Ausserdem macht das ganze in Der Regenzeit halt nur sehr bedingt Sinn.
Ich empfehle euch noch einmal nachzudenken, welches eure Prioritäten sind und die Tour entsprechend anzupassen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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pascalha160 Beiträge · seit 201104. Dez. 2023 · #5Hallo Julia
10 Tage ist schon sehr knapp. Wenn es aber nicht anders geht, würde ich entweder Etosha weg lassen oder dann eine Einwegmiete mit Rückflug ab Vic Falls in Betracht ziehen.
Ich reise meistens im Dezember/Januar/Februar/März in diesen Regionen. Man muss halt damit rechnen, dass nicht alles wie geplant läuft, weil Strassen oder ganze Park-Abschnitte nicht passierbar sind. Du schreibst dass Offroad Erfahrung vorhanden ist...das ist schon mal gut. Mit nur 10 Tagen ist man da halt nicht sehr flexibel und unvorhergesehenes kann dann etwas Nervosität verbreiten.
Habe dennoch mal überlegt wie so eine Tour aussehen könnte:
Mit Etosha und Einwegmiete:
Tag 1: Windhoek - Okaukuejo (ca. 6 Std)
Tag 2: Okaukuejo - Halali (ca. 4.5 Std)
Tag 3: Halali - Onguma (ca. 3 Std)
Tag 4: Onguma - Roys Rest Camp (ca. 7 Std)
Tag 5: Roys Rest Camo - Divundu (ca. 4.5 Std)
Tag 6: Divundu - Nambwa (ca. 3 Std)
Tag 7: Nambwa - Kasane (ca. 3 Std)
Tag 8: Kasane
Tag 9: Kasane - Vicfalls
Tag 10: Vicfalls - Rückflug
Ohne Etosha über Botswana zurück:
Tag 1: Windhoek - Roys Rest Camp (ca. 6 Std)
Tag 2: Roys Rest Camp - Divundu (ca. 4.5 Std)
Tag 3: Divundu - Nambwa (ca. 3 Std)
Tag 4: Nambwa - Kasane (ca. 3 Std) - Abends Bootstour auf Chobe
Tag 5: Kasane - geführte Tour zu den Vicfalls / Abends evtl. Game Drive an der Chobe River Front
Tag 6: Kasane - Elephant Sands (ca. 3.5 Std)
Tag 7: Elephant Sands - Nxai (ca. 5 - 6 Std)
Tag 8: Nxai - Maun (ca. 5 Std)
Tag 9: Maun - Namibia - nahe Grenze (ca. 5-6 Std)
Tag 10: Grenze - Windhoek (ca. 3 Std)
Also du siehst, dass es sicherlich irgendwie möglich ist. Wäre sicherlich nicht meine erste Wahl und ich persönlich wäre lieber etwas länger an den jeweiligen Orten.
Gruss Pascal
kalachee1'059 Beiträge · seit 200604. Dez. 2023 · #6Hallo Julia
Da schliesse ich mich den Vorschreibern an - das passt noch nicht so richtig zusammen.
10 Tage für die ganze Runde inklusive Etosha und dann durch ganz Botswana wieder zurück ist entschieden zu viel und nicht realistisch umzusetzen.
Zambezi-Region und Regenzeit ist halt so eine Sache; oft geht es gut und es ist im Grossen und Ganzen kein Problem, manchmal halt nicht. Das betrifft dann aber hauptsächlich die Pisten innerhalb der Nationalparks und die eine oder andere Zufahrt zu einer Unterkunft. Die Hauptverbindungsachsen sind durchgängig geteert und natürlich kein Problem.
Sinnvoll wäre hier halt wirklich nur die Oneway-Variante. Von Cape Town nach Windhoek fliegen (mehr Flüge, grössere Mietwagen-Auswahl) und dann von dort bis Kasane oder Katima Mulilo fahren und Mietauto zurück geben, dann mit Shuttle / Tagesausflug nach Victoria Falls und Gabelflug von dort zurück nach hause via Johannesburg, Windhoek oder Kapstadt.
Ist sicherlich einiges teurer wegen der «Einweg-Gebühr» und dem Gabelflug, aber in der kurzen Zeit nicht anders sinnvoll zu gestalten, wenn es unbedingt dieses Routing sein muss.
Liebe Grüsse
Sam
Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #7Hallo zusammen,
vielen Dank für eure zahlreichen Hinweise und Übernachtungsempfehlungen! Ich habe mir schon gedacht, dass es eng wird, da ich immer dazu neige zu viel zu planen 😄 Den beiden Männer geht es ums Allradfahren, einer ist Automechaniker, da mache ich mir erstmal keine Sorgen, mir geht es um ein paar Tiere und tolle Fotomotive. Wenn die Pisten allerdings ggf. gar nicht befahrbar sind macht es auch keinen Spaß... Ich schau mir mal die Rückflugmöglichkeiten ab Kasane und Vic Falls an, ansonsten machen wir CPT - WDH -CPT und fahren ab/an Windhoek für 10 Tage 🙂 Danke!
Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #8Hi Christian,
danke dir. Ich meinte von Kasane oder Vic Falls direkt wieder nach Kapstadt zurück fliegen (ich habe noch gar keine Flüge gebucht). Wollten also hin nach Windhoek fliegen und dann direkt nach Etosha und dann Caprivi für insgesamt 10 Tage, aber ich sehe ein dass es alles zu viel wird. Wir sind leider nicht flexibel, aber ich wollt es wenigstens versuchen 😉 Sind alle Parks in Caprivi ggf. nicht befahrbar oder könnten wir z.B. Bhabwata machen und zurück fahren? Lieben Gruss nach Windhoek! Julia
Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #9Hi Christian,
danke dir. Ich meinte von Kasane oder Vic Falls direkt wieder nach Kapstadt zurück fliegen (ich habe noch gar keine Flüge gebucht). Wollten also hin nach Windhoek fliegen und dann direkt nach Etosha und dann Caprivi für insgesamt 10 Tage, aber ich sehe ein dass es alles zu viel wird. Wir sind leider nicht flexibel, aber ich wollt es wenigstens versuchen 😉 Sind alle Parks in Caprivi ggf. nicht befahrbar oder könnten wir z.B. Bhabwata machen und zurück fahren? Lieben Gruss nach Windhoek! Julia
Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #10pascalha schrieb:Hallo Julia
10 Tage ist schon sehr knapp. Wenn es aber nicht anders geht, würde ich entweder Etosha weg lassen oder dann eine Einwegmiete mit Rückflug ab Vic Falls in Betracht ziehen.
Ich reise meistens im Dezember/Januar/Februar/März in diesen Regionen. Man muss halt damit rechnen, dass nicht alles wie geplant läuft, weil Strassen oder ganze Park-Abschnitte nicht passierbar sind. Du schreibst dass Offroad Erfahrung vorhanden ist...das ist schon mal gut. Mit nur 10 Tagen ist man da halt nicht sehr flexibel und unvorhergesehenes kann dann etwas Nervosität verbreiten.
Habe dennoch mal überlegt wie so eine Tour aussehen könnte:
Mit Etosha und Einwegmiete:
Tag 1: Windhoek - Okaukuejo (ca. 6 Std)
Tag 2: Okaukuejo - Halali (ca. 4.5 Std)
Tag 3: Halali - Onguma (ca. 3 Std)
Tag 4: Onguma - Roys Rest Camp (ca. 7 Std)
Tag 5: Roys Rest Camo - Divundu (ca. 4.5 Std)
Tag 6: Divundu - Nambwa (ca. 3 Std)
Tag 7: Nambwa - Kasane (ca. 3 Std)
Tag 8: Kasane
Tag 9: Kasane - Vicfalls
Tag 10: Vicfalls - Rückflug
Ohne Etosha über Botswana zurück:
Tag 1: Windhoek - Roys Rest Camp (ca. 6 Std)
Tag 2: Roys Rest Camp - Divundu (ca. 4.5 Std)
Tag 3: Divundu - Nambwa (ca. 3 Std)
Tag 4: Nambwa - Kasane (ca. 3 Std) - Abends Bootstour auf Chobe
Tag 5: Kasane - geführte Tour zu den Vicfalls / Abends evtl. Game Drive an der Chobe River Front
Tag 6: Kasane - Elephant Sands (ca. 3.5 Std)
Tag 7: Elephant Sands - Nxai (ca. 5 - 6 Std)
Tag 8: Nxai - Maun (ca. 5 Std)
Tag 9: Maun - Namibia - nahe Grenze (ca. 5-6 Std)
Tag 10: Grenze - Windhoek (ca. 3 Std)
Also du siehst, dass es sicherlich irgendwie möglich ist. Wäre sicherlich nicht meine erste Wahl und ich persönlich wäre lieber etwas länger an den jeweiligen Orten.
Gruss Pascal
Hi Pascal, vielen lieben Dank! Die Variante über Botswana ist raus, aber ich schaue mir mal deinen ersten Routenvorschlag an, danke! VG Julia
Julia.abroadThemenstarter6 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #11Hi Sam, danke dir! Ich wollte erstmal die grobe Idee in den Ring werfen und habe auf ein paar Must do´s gehofft. Ich schaue mir mal die one way Variante an, ansonsten planen wir wohl eine längere Tour zu einem anderen Zeitpunkt 🙂 LG Julia
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200604. Dez. 2023 · #12Julia.abroad schrieb:Hi Sam, danke dir! Ich wollte erstmal die grobe Idee in den Ring werfen und habe auf ein paar Must do´s gehofft. Ich schaue mir mal die one way Variante an, ansonsten planen wir wohl eine längere Tour zu einem anderen Zeitpunkt 🙂 LG Julia
Eine längere Tour zu einem anderen Zeitpunkt ist die beste Entscheidung die ihr treffen könnt. Nehmt auch nicht unbedingt die Regenzeit zwischen Dezember und März für die Caprivi Region. Dann habt ihr mehr davon.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia