Oneway ab Windhoek - Ende in Kasane oder Maun?

20 Antworten · 2'726 Aufrufe · gestartet 13. Nov. 2023 von La_Vo
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202313. Nov. 2023 · #1
Hallo,
wir benötigen die Hilfe dieses tollen Forums, um unsere Reiseplanung für den kommenden Sommer (Anfang August) etwas zu präzisieren.
Zunächst kurz zu uns und unseren Wünschen für die Reise: Wir sind eine Familie, die nochmal mit beiden Kindern (22 und 17) eine tolle Reise machen möchte. Alle sind in Europa und USA seit 20 Jahren campingerprobt, in Afrika waren wir aber noch nie. Wir suchen einen Trip im 4x4-Fahrzeug mit viel Natur und Tierbeobachtung. Felszeichnungen, Höhlen etc. sind nicht so unser Ding. Übernachtet werden soll in der Regel im Dachzelt, aber auch mal in einer Lodge/Guestfarm, wenn sich die Möglichkeit bietet oder wir die Dachzelte leid sind. Wir wollen uns nicht stressen, aber schon was vom Land sehen. Unsere grobe Planung sieht eine one-way Strecke von Windhoek nach Kasane oder Maun vor. Details:

Tag 1 Ankunft abends in Windhoek
Tag 2 Windhoek Stadt
Tag 3 Auto übernehmen / Einkaufen / Fahrt bis Sossusvlei
Tag 4 im Sossusvlei
Tag 5 Fahrt halb bis Etosha - Ziel Damaraland?
Tag 6 Reststrecke bis Etosha
Tag 7 Etosha
Tag 8 Etosha
Tag 9 Etosha nach Rundu
Tag 10 Rundu bis Divundu
Tag 11 Bwabwata N.P.
Tag 12
Tag 13 Chobe oder Moremi
Tag 14 Chobe oder Moremi
Tag 15
Tag 16
Tag 17 Abflug gegen Mittag

Macht das grundsätzlich so Sinn? Fehlt was Wesentliches? Alles Südlich von Windhoek haben wir bewusst ausgelassen, da wir den Caprivistreifen auf jeden Fall sehen möchten und ansonsten zu viel Fahrerei befürchten. Änderungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht! Ab Tag 13 ist es noch dünn, wir schwanken zwischen Chobe N.P. und Rückflug ab Kasane oder Moremi und dann ab Maun. Beides wird wohl nichts werden. Was von beidem würdet ihr uns empfehlen?
Wir haben noch keine Campgrounds/Lodges recherchiert. Auch da nehmen wir gerne eure Tipps an. Vorab vielen Dank für die Unterstützung!

Grüße
Lars
205 Beiträge · seit 202314. Nov. 2023 · #2
Hallo Lars,
es freut mich, dass ihr mit euren Kindern nach Afrika fahren wollt : )
Hier in Europa sind wir auch mit unserem Camper Van unterwegs, aber in Afrika bevorzugen wir Lodges und Zeltcamps.
Die Straßenverhältnisse in Namibia sind nicht mit denen in Europa oder USA zu vergleichen und ihr habt euch eine große
Strecke vorgenommen. Deshalb finde ich es gut, dass ihr euch nicht stressen wollt, um Landschaft, Natur und Tiere zu genießen.
Für eure Tour hätte ich ein paar Änderungen vorzuschlagen:
1. Tag: Ankunft abends in Windhoek
2. Tag: Morgens Stadtbesichtigung Windhoek (viel gibt es dort nicht zu besichtigen) und am Nachmittag Fahrzeugübernahme
3. Tag: Einkaufen und Fahrt nach Sossusvlei
4. Tag: im Soussusvlei
5. Tag: Fahrt Richtung Norden
6. Tag: Reststrecke nach Etosha
7. Tag: Etosha
8. Tag: Etosha
9 .Tag: Etosha nach Rundu
10. Tag: Rundu nach Divundu (Bootsfahrt zum Sonnenuntergang)
11. Tag: Mahango Park
12. Tag: Fahrt an den Kwando (Nambwa Campsite im Nationalpark)
13 Tag: Bwabwata Nationalpark
14. Tag: Fahrt nach Kasane (Chobe Safari Lodge Campsite oder Rückgabe Fahrzeug und zum Abschluss Chobe Safari Lodge)
15. Tag: Chobe Nationalpark (Pirschfahrt und Bootstour)
16. Tag: Victoria Falls (Tagesausflug wird von Lodge angeboten oder letzte Übernachtung dort und Rückflug von VicFalls)
17. Rückflug
Die Strecke von Sossusvlei bis Etosha Park sind einige Kilometer, vielleicht sollte man noch eine Zwischenübernachtung einbauen.
Man muss ja auch mal was essen, tanken und einkaufen und eventuelle Pannen einplanen.
Tipps dazu können bestimmt erfahrene NamibiaCamper geben.

Die Viktoria Fälle würde ich auf jeden Fall mit ins Programm nehmen, denn sie sind einmalig.
Wir waren 2012 mit unserer damals 14-jährigen Tochter das erste Mal in Afrika (mit Viktoriafälle) und die gemeinsamen Erinnerungen daran sind bis heute sehr wertvoll.
Viel Spaß beim Planen der Reise !!

Grüße, Sabine
1'055 Beiträge · seit 201614. Nov. 2023 · #3
HalloLars,
bei nur 17 Tagen würde ich Sossusvlei und evtl auch Etosha weglassen . Bei 4 Personen , als Camper, geht doch so einige Zeit für Einkauf ,Absprachen und endlich von der Campsite loskommen drauf . Wenn ihr abends ankommt , würde ich am Vormittag das Auto holen , einkaufen und nachmittags eine Stadtbesichtigung bei Carsten Möhle ( Kataturatour) buchen . Am nächsten Tag vielleicht bis zum Waterberg und dort die Rhinotour machen . Danach in den Caprivi und entspannt bis Kasane fahren . Dann habt ihr Zeit für die Victoriafälle , die Choberiverfront , Bootstouren ect. Sehr wahrscheinlich werdet ihr euch sowieso den Afrikavirus einfangen und wiederkommen 😄 . Dann könnt ihr andere Highlights einplanen .

Liebe Grüße
Conny
( die ihre 4. Reise gebucht hat)
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1'835 Beiträge · seit 201514. Nov. 2023 · #4
Hallo Lars,
Ich würde raten, den Wagen in Kasane abzugeben. Wir waren zu unserem 4. Mal mit Dachzelt im Moremi und ich würde sagen, es ist eher nichts für Anfänger! Das meine ich ernsthaft. Für den Moremi zu besuchen muss man einmal genug Zeit haben, was ihr nicht habt. Dann muss man ein Jahr zuvor die campsites buchen, da ist es schon spät dazu. Und dann ist die Navigation und Verpflegung, Benzin etc und das Fahren in Tiefstand noch Mals eine Consideration.
Hier mein Vorschlag: nach dem Caprivi, bucht euch doch Ihaha campsite an der Chobe riverfront und macht Game drives von dort aus. Es ist pure magic dort mit all den Tieren in und um den Campingplatz. Falls ihr das wollt… sofort buchen. Da es dort auch viel Tiefstand und holprige Pisten hat, wäre das dann quasi ein Test, ob das euch gefallt oder nicht. Und nach diesem Urteil könnt ihr euch dann bei einer zweiten Reise in den Moremi wagen mit den korrekten Vorbereitungen.
In Kasane könnt ihr auch campen, oder aber es hat viele Lodges. Ich kann euch die Sandpiper Lodge empfehlen, die kann man über booking.com buchen.
In Divundu kann ich euch die Nunda Lodge empfehlen, Camping am Fluss oder in Chalets.
Bei den Vic Falls ist zu bedenken, dass die Fälle nicht im Full Flow sein werden, da im August Trockenzeit ist. Sie sind aber immer einen Besuch wert.
Ich bin gespannt wie eure Reise schlussendlich aussehen wird.
Liebe Grüsse on Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
8'672 Beiträge · seit 201014. Nov. 2023 · #5
Guten Morgen Lars,

jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu 😉 . Solche Touren mit großen Kindern finde ich toll, ich war mit meinen in diesem Alter in den USA, das werden wir nie vergessen, und später dann in Botswana, auch unvergesslich!

Generell finde ich den Vorschlag von Sabine schon mal gut.

Das Einkaufen würde ich aber auch schon an Tag 2 erledigen.

Mit ihrer Vermutung, dass es vom Sossusvlei zum Etosha NP mit einer ÜN zu weit ist, liegt sie für mein Empfinden richtig.

Ich gehe mal davon aus, dass Ihr den Schlenker in den Südwesten machen wollt, um die Namib Wüste zu erleben.
Dafür wäre mir der Weg aber zu weit bei so wenig Zeit. Wie wäre es denn, von Windhoek nach Swakopmund zu fahren (dort aber in dieser Jahreszeit eine feste Unterkunft wählen, es gibt dort auch recht preiswerte Alternativen). Dort könntet Ihr die Sandwich Harbour Tour machen, da bekommt Ihr viel Namib geboten und dazu noch das Meer!

Von dort dann mit einer Zwischenübernachtung zum Etosha. Das sollte dann vielleicht eine hübsche Campsite sein, denn bis dahin hättet Ihr dann noch gar nicht gecampt und im Etosha wird es eher unhübsch 😛 . Dort habt Ihr aber als Ersttäter auf jeden Fall eine ziemlich hohe Garantie für viele Tiersichtungen, da muss man, was Campsites betrifft, beide Augen zudrücken.

Den Caprivi-Teil wie von Sabine beschrieben machen, wobei ich die Zufahrt nach Nambwa als sehr tiefsandig in Erinnerung habe. Es gibt am Kwando auch andere Alternativen (bei Bedarf nachfragen!).

Falls Ihr das Auto dann gleich in Kasane abgebt (was ich auch für keine schlechte Idee halte), dann gibt es auch eine sehr nette Selbstversorgerunterkunft in Kasane (Chobe River Cottages), könnte aber sein, dass die schon sehr gut gebucht sind...

Ich war jetzt erst 4 Nächte an der Chobe Riverfront (Anfang September) und habe es bei den Game-Drives dort als sehr voll empfunden. Entweder dann doch bei Ihaha campen, wie Katrin schreibt, und eher dort hinten rumfahren, oder private Game-Drives buchen und darauf hinweisen, dass man den Massen etwas ausweichen will.

Mein Favorit dort ist inzwischen das Bootfahren! Und zwar unbedingt als Privattour (bei vier Leuten dann nicht mehr so viel teurer als eine Gruppentour) und zu anderen Abfahrtszeiten als die großen Touri-Boote.
Wir haben sogar noch am Tag des Abfluges recht früh morgens eine Bootstour gemacht, das war der Knaller und ein wunderschöner Abschluss der Reise. Zeitlich überhaupt kein Problem, der Flughafen ist ja nur ein paar Minuten vom Ort entfernt. Solltest du Kontaktdaten für solche Privattouren benötigen, kannst du dich gerne melden (ich bekomme keine Provision, es ist eher die Schiene "gute Bekannte", schade eigentlich, ich wäre vielleicht inzwischen schon reich 🤪 ).

Mit diesem unserem Kontakt haben wir auch eine private Tour zu den Vic Falls gemacht. Privat hat bedeutet, dass wir dorthin gefahren wurden, wo wir wollten, und solange geblieben sind, wie wir wollten - das war sehr entspannt! Zum Thema "Wassermenge August/September" dort: ich war schon mehrfach zu dieser Zeit auf der Zimbabwe-Seite und fand das perfekt. Man sieht dann wenigstens auch etwas außer Gischt (wobei es dieses Jahr sogar sehr viel war), und Wasser hat es genug! Einmal war ich Ende April auf der Sambia-Seite und habe genau NICHTS gesehen, nur Gischt. Es war zwar total lustig, weil wir völlig durchnässt wurden (war da mit meinen erwachsenen Söhnen), aber wenn wir nicht Hubschrauber geflogen wären, wüssten meine Jungs jetzt immer noch nicht, wie die Victoria Fälle eigentlich aussehen. Achja, wenn euer Budget das hergibt: unbedingt einen Hubschrauberflug machen, falls Ihr gerne fliegt (ist ja nicht jedermanns Sache).

So, was hab ich vergessen?

Natürlich kann man den Namibia-Teil auch komplett anders gestalten, zum Beispiel so wie Katrin das beschrieben hat, aber wenn es euch um viel Tiere geht, dann ist Etosha Pflicht. Auch wenn Ihr an der Chobe Riverfront noch mal eine Ladung abbekommen werdet, aber man will ja nicht so lange bis dahin warten 😉 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2023
Themenstarter5 Beiträge · seit 202314. Nov. 2023 · #6
vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Vorschläge! Wir werden das mal im Familienrat weiter diskutieren.

Die Zeit in Windhoek etwas kürzen erscheint mir sinnvoll, Rückgabe des Fahrzeugs in Kasane scheint auch gesetzt. Ich (= evtl. wir) hardere ja schon mit Etosha, denn Menschenmassen wollen wir, wo machbar, aus dem Weg gehen. Wir wollen zwar auf jeden Fall das Tiererlebnis haben, aber das kommt ja hoffentlich im Caprivi und dem Chobe N.P. dann in ausreichender Menge.

Bootstour am Chobe hört sich sehr gut an, danke für den Tipp! Ihr schlagt uns dort games drives vor - kann/sollte man dort nicht auf eigene Faust losziehen? Ich hab immer "Angst" vor organisierten Dingen, die mir dann die Freiheit nehmen, dort zu bleiben, wo ich möchte.

Die Victoria Falls werden wir dann vermutlich mitnehmen. Auch hier waren wir uns nicht sicher, ob die Einmaligkeit der Natur die Menge an Menschen kompensiert, die man dort treffen wird.

Nochmals besten Dank! Weitere Rückfragen werden kommen, wenn wir eure Anregungen verarbeitet haben 😉

Viele Grüße
Lars
8'672 Beiträge · seit 201014. Nov. 2023 · #7
La_Vo schrieb: Wir wollen zwar auf jeden Fall das Tiererlebnis haben, aber das kommt ja hoffentlich im Caprivi und dem Chobe N.P. dann in ausreichender Menge.
Wenn du "garantierte" Tiersichtungen willst (also zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit), dann geht das meistens mit Menschen in mehr oder weniger großen Mengen einher. Ich würde mal behaupten, dass die Dichte von beobachtbaren Tieren in Etosha größer ist als im Caprivi. Da gibt es dann halt andere Tiere, Hippos usw. und die noch in einem ganz anderen Setting. Ich würde an eurer Stelle Etosha nicht weglassen. Im Caprivi bietet es sich übrigens auch an, mal eine Boatcruise zu machen!
Ihr schlagt uns dort games drives vor - kann/sollte man dort nicht auf eigene Faust losziehen? Ich hab immer "Angst" vor organisierten Dingen, die mir dann die Freiheit nehmen, dort zu bleiben, wo ich möchte.
Doch, klar, das geht auch. Dann behaltet Ihr den Wagen und versucht eine Campsite in Ihaha zu bekommen. Dann könnt Ihr morgens bei schönem Licht gleich loslegen. Aber auch da werdet Ihr wohl nicht ganz alleine sein.
Die Victoria Falls werden wir dann vermutlich mitnehmen. Auch hier waren wir uns nicht sicher, ob die Einmaligkeit der Natur die Menge an Menschen kompensiert, die man dort treffen wird.
Schwierig zu beantworten. Versucht auf jeden Fall gaaaaannz früh in Kasane loszukommen. Diejenigen von uns, die dieses Jahr zum ersten Mal dort waren, fanden es glaub trotz recht vieler Menschen ganz schön.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2023
794 Beiträge · seit 201314. Nov. 2023 · #8
Sucht euch in Kasane def. ein kleines Boot, auf dem ihr allein fahrt und nicht eins der großen "Tourifallen". Cherry-Tours ist super...

Und zwecks VicFalls, die solltet ihr eher nachmittags besuchen, da ist deutlich weniger los als vormittags... Denn da sind die Kasane-Tagesgäste schon alle wieder weg, was aber auch heisst, dass ihr über Nacht bleiben müsst. Aber denkt mal über einen Rückflug von VicFalls aus nach. Ist deutlich günstiger als von Kasane und liegt auch dem Weg wenn ihr eh über Kasane nach VicFalls kommt...

BG
Andre
8'672 Beiträge · seit 201014. Nov. 2023 · #9
Andre008 schrieb:
Und zwecks VicFalls, die solltet ihr eher nachmittags besuchen, da ist deutlich weniger los als vormittags... Denn da sind die Kasane-Tagesgäste schon alle wieder weg, was aber auch heisst, dass ihr über Nacht bleiben müsst. Aber denkt mal über einen Rückflug von VicFalls aus nach. Ist deutlich günstiger als von Kasane und liegt auch dem Weg wenn ihr eh über Kasane nach VicFalls kommt...
BG
Andre
Das ist eine gute Idee - ich hatte, wenn ich nachmittags dort war, auch den Eindruck, dass das Licht besser ist!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
600 Beiträge · seit 202214. Nov. 2023 · #10
ich werfe auch mal einen Rückflug ab Vic Falls in die Runde. Das machen wir nächstes Jahr, und es war deutlich preiswerter als der Rückflug ab Kasane. Der Vorteil ist eben auch, dass man dort dann eine Nacht hat und dann die Fälle ohne die Tagesgäste hat.
74 Beiträge · seit 201915. Nov. 2023 · #11
Hallo,
habe, wie so oft, hier im Forum gestöbert. Zu Deiner Anfrage möchte ich es schreiben, weil ich finde, dass mich nicht genug "Ordnung" in den Antworten herrscht.

Mein Eindruck ist, dass ihr die Planung mit dem Finger auf der Landkarte gemacht habt. "Oh ja, das und das und das auch noch...", ohne Wirkung zu wissen, worauf ihr euch einlasst.
Die Vicfalls scheinen gesetzt zu sein.

Die mahnenden Worte waren nicht laut genug.
Zu weit, zu viel, zu stressig.
Wenn ihr wirklich so viele Kilometer abreißen wollt, habt ihr keine Ruhe, seid viel im Auto. Es ist eng, es ist warm.

Wenn der Fokus auf Botswana gerichtet ist, warum konzentriert ihr euch nicht darauf?
Warum noch Etosha und Sossusvlei?

Überlegt euch das nochmal gut.
Etosha ist ein so wunderbares Erlebnis - genießt es, nehmt euch Zeit dafür. Ebenso die Namib und viele Andre Orte in Namibia.

Der Norden von Botswana ist ebenfalls traumhaft für Safari, allerdings hat die größte Sandkiste der Welt landschaftlich wenig zu bieten. Ganz anders ist es in Namibia, da bekommt man nach jeder nehmt den Mund nicht mehr zu.

Wenn es die Vicfalls unbedingt sein müssen (die einen sagen so, die andern sagen so), dann fliegt doch hin.
Z.B. von Windhoek an Ende einer wunderschönen Namibiarundreise.

So, meine 5 Cent dazu.

Viele Grüße und viel Erfolg bei der Planung
Themenstarter5 Beiträge · seit 202315. Nov. 2023 · #12
wir nehmen alle eure Anregung dankbar auf und werden die auch verarbeiten. Vermutlich nicht alle berücksichtigen, aber sehr wohl bedenken.

@Forist: Die mahnenden Worte waren schon vorher angekommen. Du hast vollkommen recht, die bisherige, sehr grobe Planung ist "mit dem Finger auf der Landkarte" und kurzen Lesepassagen im Reiseführer/im Netz entstanden. Das sollte ja auch nur ein grobes Gerüst ergeben, anhand dessen wir zeitnah einen Flug buchen wollten. Und da waren wir selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass wir Namibia nur nördlich Windhoek priorisieren wollen. Daraus kam die Oneway-Idee und damit die Frage nach dem Ende der Reise. Alles was zwischen Ankunft und Abflug liegt, wird dann genauer geplant und es wird einen entspannten Weg von A nach B geben. Alles sehen können wir sowieso nicht.

@all: Wir haben gestern Abend Flüge München - Windhoek und Kasane - München gebucht und freuen uns riesig! Wir fliegen einen Tag früher als ursprünglich geplant, also 1 Tag mehr Zeit vor Ort. Vic-Falls ja oder nein wird davon abhängen, wieviel Zeit am Ende bleibt.

Da es jetzt ans detaillieren geht: Muss man nach eurer Erfahrung auf unserer groben Route Campgrounds (und ggf. Lodges) vorbuchen? Idealerweise würde ich das gerne nur für die erste und letzte Nacht machen wollen und vielleicht noch an 2-3 Hotspots, um auf der Route zeitlich "atmen" zu können. So kannten wir das jedenfalls von Roadtrips in den USA und das hatte sich da bewährt. Klappt das zur Hochsaison in Namibia auch, oder geht das schief? Denn nichts kostet mehr Nerven, als nachmittags/abends nicht dort bleiben zu können, was man als Ziel geplant hatte...
16,9k Beiträge · seit 201215. Nov. 2023 · #13
La_Vo schrieb:
Da es jetzt ans detaillieren geht: Muss man nach eurer Erfahrung auf unserer groben Route Campgrounds (und ggf. Lodges) vorbuchen?
Die Frage wurde erst gestern wieder einmal gestellt. Nachzulesen hier

LG
Logi
74 Beiträge · seit 201919. Nov. 2023 · #14
Sehr coole Idee mit der Flugroute. Da eröffnet Ihr Euch jede Menge Raum zum Entdecken.
Viel Spaß beim Planen!
Bucht auf jeden Fall die Hotspots vor. Etosha ist oft "sorry, fully booked". Aber dazwischen geht es meist. Und auf jeden Fall Botswana vorher klar machen.

Viele Grüße

Peter
Themenstarter5 Beiträge · seit 202303. Dez. 2023 · #15
Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für eure Anregungen. Wir haben in den letzten Tagen detaillierter geplant und einiges angepasst. Wir möchten vor dem Etosha etwas von der Landschaft Namibias mitnehmen und hoffentlich tolle Campspots ansteuern. Daher haben wir Blutkuppe, Spitzkoppe und Palmwag auf den Plan genommen. Dafür Etosha eher kurz und dann in den Caprivi. Chobe und auch Vic Falls haben wir aus dem Programm gestrichen, dafür wird keine Zeit bleiben, wenn wir nicht nur "abhaken" wollen. Hier die aktuelle Planung, Anmerkungen sind willkommen. Danke!

Tag 1 Ankunft Windhoek 19:50
Tag 2 Windhoek Stadt + Auto übernehmen
Tag 3 Einkaufen und Fahrt bis Sossusvlei
Tag 4 Im sossusvlei
Tag 5 Fahrt bis Blutkuppe
Tag 6 über Swakopmund und Henties Bay nach Spitzkuppe
Tag 7 An der Spitzkuppe
Tag 8 Fahrt nach Palmwag
Tag 9 Palmwag Consession
Tag 10 Fahrt nach Etosha N.P. , Campsite Olifantsrus
Tag 11 durch Etosha bis Halali
Tag 12 aus Etosha bis Mururani
Tag 13 Mururani bis Divundu / Buffalo Core Area
Tag 14 Buffalo Core Area, nachmittags Fahrt nach Kongola
Tag 15 Kwando Game Park
Tag 16 Mudumu N.P.
Tag 17 nachmittags Fahrt nach Katima Mulilo
Tag 18 Fahrt nach Kasane, Abflug Kasane 14:05

Grüße
Lars
1'835 Beiträge · seit 201504. Dez. 2023 · #16
Von meiner Seite kommen der Etosha und die Chobe riverfront viel zu kurz!
Im Etosha ist das beleuchtete Wasserloch am Abend eines der schönsten Attraktionen in Namibia überhaupt, und das überspringt ihr und wollt nur nach Halali. Das Moringa Wasserloch dort ist auch toll. Chobe riverfront Game Drive und Bootsfahrt lasst ihr auch aus? Das finde ich außerordentlich schade. Denn sowas von “Arche Noah” werdet ihr im Caprivi kaum sehen.
Aber das ist natürlich meine Meinung und ich würde gerne ein paar Tage Küste oder Wüste für mehr Tiere aufgeben.
Liebe Grüsse Von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter5 Beiträge · seit 202304. Dez. 2023 · #17
Hi Katrin,
wir haben versucht, eine Balance zwischen Landschaft/Wüste und Tieren zu finden, evtl. nicht ganz optimal, aber es wir immer ein Kompromiss bleiben. Mit dem Etosha im Detail haben wir uns ehrlich gesagt noch nicht befasst, sondern wussten nur, dass wir von West nach Ost durchqueren wollen. Und wir hatten gehört, dass der Westen etwas weniger überlaufen ist als der Rest. So sind die beiden Stopps dort entstanden. Aber das können wir ja noch anpassen.
Chobe rausstreichen ist uns schwer gefallen. Wir planen statt dessen eine boat cruise / game drive am Kwando. Und - vielleicht falsch weil wir noch unerfahren sind - dachten wir, dass das vom Tiererlebnis ähnlich wie im Chobe ist. Liegen wir da total falsch?

Viele Grüße
Lars
1'003 Beiträge · seit 200804. Dez. 2023 · #18
Hallo Lars,

ich gebe Katrin Recht. Ihr fahrt bis Kasane, aber habt keine Zeit dort und wollt gleich zurückfliegen? Das ist schade, die Tierwelt dort im August ist einzigartig. Kwando ist nett, aber meiner Meinung nach nicht zu vergleichen.
Ich würde deshalb auch etwas anderes streichen, z. B. Palmwag?
Aber ich weiß, es ist immer schwierig...
Viele Grüße
Doro
8'672 Beiträge · seit 201004. Dez. 2023 · #19
Hallo Lars,

ich finde deine Planung auch etwas unglücklich. Ihr verbringt Zeit an Plätzen, die vielleicht nicht sooo spannend sind. Wobei es natürlich immer Geschmacksache ist. Bei so wenig Zeit würde ich zum Beispiel nicht lange in Windhoek bleiben. Und ich würde den Schlenker nach Sossusvlei weglassen. Bei Swakopmund gibt es auch Dünen, groooße Dünen. Ich könnte mir vorstellen, dass euren Kids die Sandwich Harbour Tour gefallen könnte. Ja, das ist geführt, aber trotzdem...

Palmwag ist im August seeeehr trocken, ich gehe davon aus, dass du die Day Use Area fahren willst an dem Tag, den Ihr dort geplant habt. Das kann etwas eintönig werden. Ich finde es zwar generell auch gut, nicht immer nur die gängigen Hotspots anzufahren, aber es ist dort schon speziell. Im Damaraland könntet Ihr eine Wüstenelefantentour mitmachen. Auch wieder geführt, aber bei eurer knappen Zeit werdet Ihr sonst nicht viel von der Gegend dort sehen, und bei diesen Touren erlebt man auch viel Landschaft, die man selber eventuell nicht anfahren würde/könnte. Natürlich könnte man statt 2 Nächte Damaraland auch noch eine Nacht mehr bei Kasane verbringen oder an der Spitzkoppe oder was weiß ich....

Im Etosha könnt Ihr euch dafür selbstbestimmt austoben 😉 . Die Standorte dort kann man auch anders gewichten und Ost könnte auch außerhalb in Onguma z.B. sein.

Ich hab mal in deinen Plan ganz frech reingemalt. Divundu und Kongola sollen nur Platzhalter für die diversen Camps dort sein. Kasane nur zum Heimfliegen zu nutzen finde ich auch nicht optimal. Zwar habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zur Chobe Riverfront, aber man kann seinen Aufenthalt dort auch ganz schön planen. Ich weiß nicht, ob Ihr in Ihaha noch etwas bekommen würdet, aber es wäre eine gute Option. Die letzte Nacht würde ich im Ort verbringen und auch das Auto schon an diesem Abend abgeben und - ich hab das glaub schon mal geschrieben - am frühen Morgen vor dem Rückflug noch eine private Bootstour machen, bei 4 Leuten ist das nicht sooo viel teurer und jeden Cent wert. Das wäre ein richtiges Highlight am Ende der Reise.

LG Bele
La_Vo schrieb:Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für eure Anregungen. Wir haben in den letzten Tagen detaillierter geplant und einiges angepasst. Wir möchten vor dem Etosha etwas von der Landschaft Namibias mitnehmen und hoffentlich tolle Campspots ansteuern. Daher haben wir Blutkuppe, Spitzkoppe und Palmwag auf den Plan genommen. Dafür Etosha eher kurz und dann in den Caprivi. Chobe und auch Vic Falls haben wir aus dem Programm gestrichen, dafür wird keine Zeit bleiben, wenn wir nicht nur "abhaken" wollen. Hier die aktuelle Planung, Anmerkungen sind willkommen. Danke!

Tag 1 Ankunft Windhoek 19:50
Tag 2 Windhoek Stadt + Auto übernehmen Auto übernehmen, Einkaufen und nach Swakopmund fahren
Tag 3 Einkaufen und Fahrt bis Sossusvlei Sandwich Harbour Tour
Tag 4 Im sossusvlei Fahrt zur Spitzkoppe
Tag 5 Fahrt bis Blutkuppe Damaraland
Tag 6 über Swakopmund und Henties Bay nach Spitzkuppe Damaraland
Tag 7 An der Spitzkuppe Fahrt nach Etosha West
Tag 8 Fahrt nach Palmwag Etosha West
Tag 9 Palmwag ConsessionEtosha Mitte
Tag 10 Fahrt nach Etosha N.P. , Campsite OlifantsrusEtosha Ost
Tag 11 durch Etosha bis HalaliFahrt nach Rundu
Tag 12 aus Etosha bis Mururani Fahrt nach Divundu
Tag 13 Mururani bis Divundu / Buffalo Core AreaDivundu / Mahango
Tag 14 Buffalo Core Area, nachmittags Fahrt nach Kongola Divundu Bootstour, Fahrt nach Kongola
Tag 15 Kwando Game ParkKongola
Tag 16 Mudumu N.P. Fahrt nach Kasane
Tag 17 nachmittags Fahrt nach Katima MuliloKasane
Tag 18 Fahrt nach Kasane, Abflug Kasane 14:05

Grüße
Lars
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2023
1'835 Beiträge · seit 201504. Dez. 2023 · #20
Hallo Lars,
Ich würde nicht sagen dass ihr “ falsch liegt” denn wir kennen weder euch noch was ihr so auf einer Reise am Liebsten sehen würdet. Wir sprechen einfach aus unserer Erfahrung und geben weiter was wir am meisten lieben.
Wie Doro schreibt kann man eine Kwando Bootsfahrt nicht mit einer Chobe Bootsfahrt vergleichen. Die erste ist sehr intim und man sieht ein Croc hier und einen schönen Vogel dort, einige Hippos, und vielleicht einen Elli im Schilf. Am Chobe ist alles in viel größerem Ausmaß, eben wie Bele schrieb, auch viel mehr touristisch. Aber, Ende August sahen wir heuer Massen von Antilopen, riesige Herden Elefanten und Büffel, jeden Tag Löwen, und die Vogelwelt ist sehr vielfältig. Wenn ihr auf Ihaha noch einen Platz findet könntet, wäre das Ideal.
Ich schreibe gerade einen Reisebericht von dieser Gegend: 50 Tage, Nam, Bots…. Dort kannst du sehen wie es im Etosha und dann an der Chobe Riverfront so ist als Camper.
Ich finde Beles Reisevorschlag viel besser würde aber Sosusvlei mit den roten Dünen behalten und dafür Damaraland aufgeben. Obschon auch schön, hat es uns nicht gerade überwältigt, vielleicht auch darum weil wir ja bei uns im Westen der USA schon sehr viel Wüste erlebt haben.
Aber, wir können nur Rat geben und die Entscheidungen liegen bei euch.
Alles Gute beim weiter Planen.
Liebe Grüsse Von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page