MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Aug. 2023 · #1
Hallo zusammen,
die Nambwa campsites scheinen von der Lodge weg verlegt worden zu sein.
von der African Monarch Homepage: "We have moved our Nambwa Campsite to a new and exciting location further into the Bwabwata National Park and away from Nambwa Tented Lodge, creating a more exclusive and wilder setting.
Nambwa Camp Site offers 4 exclusive sites nestled under either a majestic Jackleberry, Strangler Fig, Leadwood or Knobthorn tree right behind the Kwando Rivers‘ Long Lagoon. "
Ist dort schon mal jemand gewesen und kann berichten?
Die "alte Lage" fand ich ja schon toll...
Salü Mabe
Champagner8'687 Beiträge · seit 201010. Aug. 2023 · #2
Hallo Mabe,
das war schon irgendwo mal Thema.
Long Lagoon liegt auf dem Weg zum Horseshoe. Du hast halt keinen Blick über den Kwando mehr. Ich fand die Sonnenaufgänge da total schön. Keine Ahnung, ob man auf die Lagune sieht, kann es mir aber nicht so recht vorstellen. Matthias und ich saßen auf diesem Hide schon mal ne Weile rum, weil unten Elefanten waren und wir uns nicht runtergetraut haben. Gefühlsmäßig kann ich mir nicht vorstellen, dass die Plätze am Wasser sind....
Man will ja wohl die Camper von den Lodge-Gästen separieren - more exclusive stelle ich mir das dort nicht unbedingt vor, zumal eben die Hauptstrecke zum Horseshoe dran vorbei führt.
Hallo, wir waren Anfang Mai die ersten Gäste auf dem neuen Campsite. Hat leider nicht mehr das Flair vom Alten. Die neuen campsites sind nicht am Wasser sondern man schaut sehr schön auf weite Flächen. Die Waschanlagen sind allerdings super schön.
LG Karin
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Aug. 2023 · #5
Hi Karin, danke für dein Feedback.
Die Fotos auf der HP von AM zeigen ja nahezu ausschließlich etwas vom Sanitärbereich, der in der Tat sehr schön aussieht.
Kannst du näher beschreiben, wo genau die Campsites dann liegen? Eher an den Durchfahrtswegen oder doch etwas abseits, so dass man von den Horseshoe-Transit-Gästen nicht zu viel mitbekommt?
Wir sind im November in der Region. Vielleicht versuchen wir es mal für eine Nacht... 🤨
Salü Mabe
ultraulla98 Beiträge · seit 202013. Aug. 2023 · #6
Hallo zusammen, also wir sind gestern von unserer dreiwöchigen Namibiareise durch den Caprivi zurückgekommen und waren zwei Tage auf der Campsite Nambwa. Gut gefallen hat uns die Lage mitten im Nationalpark. Bei uns ist ein Elefant durchs Camp spaziert und Kudus waren vor Ort. Das wars aber auch schon. Die einzelnen Campsites sind nicht wirklich klever angelegt fanden wir. Wir haben auf die anderen Camper geschaut...mitten im Nirgenwo:(...das war Campsite drei...bin mir nicht sicher, aber die eins oder zwei hatten einen besseren Ausblick, waren angeblich aber nur für mindestens zwei Campmobile...den Manager vor Ort fanden wir grottig und unfreundlich und die Küchen/Badzeile zwar aussergewöhnlich gestaltet aber für so eine Campsite nicht zielführend. Wir hatten Paviane vor Ort, die die nagelneuen Hebelwasserhähne sofort durchschaut hatten und eine Wasserflut verursacht haben. Fazit: Ort echt besonders und man ist früh schon im Park...alles andere na ja...ach ja, vor Ort mussten wir auch noch eine Extragebühr fürs Übernachten im Park zahlen, obwohl wir schon alles gezahlt haben sollten. Und über der Küchenzeile hing ein klimperndes Kunstobjekt aus Glasscherben...schön anzuschauen aber total unpassend in dieser Umgebung...zum Gück wars nachts windstill, sonst hätten wir uns noch mehr geärgert. Trotzdem würden wir wieder hinfahren, weil es so abgelegend und nahe dran war...aber wüssten dann, worauf wir uns einlassen;) So, hoffe ich konnte helfen 🙂
Ach und noch was...Lodge ist nur mit dem Auto zu erreichen ca. 5 Minuten Fahrt
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Aug. 2023 · #7
Danke Ultraulla für deine ausführliche Schilderung.
Hallo Mabe, Ultrulla hat ja schon das meiste beschrieben. Wir fanden damals den neuen Camsite sehr schwer, da keine Beschilderung war. Allerdings muss ich sagen, dass der damalige Campaufseher sehr freundlich war. Außerdem ist der Platz sehr schön, halt kein Wasser uns somit keine Tiersichtung wie früher. Genaue gps Daten habe ich leider nicht. Grüße Karin
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201301. Dez. 2023 · #9
Sodele, jetzt waren wir auf der neuen Campsite und ich gebe mal unseren Eindruck wieder- wir haben es wirklich genossen!
Wir hatten die freie Wahl zwischen Nr.3 und 4. 3 war ok, aber 4 ist etwas größer als 3, hat einen extra erhöhten Sitzbereich und eine wirklich gute Aussicht auf die Ebene. 1 und 2 sind etwas teurer und wie auf der Webseite beschrieben „abgeschiedener und für Gruppen“. Im Hinterkopf behalten sollte man, dass zusätzlich zum Camppreis noch 100Nam$ Levy zahlen muss - steht klar auf der webseite, hat man aber natürlich vor Ort wieder vergessen 🙁
Auf Nr. 2 war eine Gruppe, aber sie waren weit genug entfernt, um sie nicht wahrzunehmen.
Insgesamt war in der Gegend gerade recht wenig los, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass vorbeifahrender Verkehr (Long Pool) irgendwie stören könnte. Das ist doch hinreichend entfernt. Der Campingplatz ist für Nichtcamper nicht wirklich einsehbar. Im alten Nambwa fühlten wir uns deutlich mehr auf dem Präsentierteller.
Da die Regenzeit näher rückte und wir in den Vortagen desöfteren schwere Schauer und Gewitter hatten, waren wir froh, dass Nambwa bei Regen Schutz geboten hätte – überdachte Sitzmöglichkeit, Küchenbereich, Dusche/WC - glücklicherweise blieben wir trocken.
Übrigens gab es im Long Pool erstaunlich viel Wasser. Dagegen kein einziger Elefant in Horseshoe und keine anderen erwähnenswerten Sichtungen, ein paar Sable, ein einzelnes Gnu …
Man hat seine eigene Waschräume und Steckdosen. Das Recycling-Design ist natürlich Geschmackssache
Unserer Meinung nach ist das neue Nambwa mindestens so gut wie das Alte, mit den neuen und makellosen Installationen sogar qualitativ etwas besser.
Wir hatten nicht den Eindruck, dass Camper irgendwo in den Busch abgeschoben werden sollte. Man hat vielmehr eine schöne Alternative zum bisherigen Platz gefunden.
Salü Mabe
RErebekkaK3 Beiträge · seit 202331. Okt. 2024 · #10
Hallo zusammen, Kommen gerade von 2 Nächten neue Nambwa Location zurück. Hatte mir nach berichten das ganze etwas ursprünglicher nach dem Motto campen in der Wildnis vorgestellt. Die Sites selbst sind echt schön, wenn auch an der ein oder anderen Stelle bereits jetzt Renovierungsbedürftig. Anfahrt sowie Beschilderung alles easy auch der Empfang war sehr nett. Wir waren aus Site 4 von dort ist man ca. 15 Meter von Site 3 entfernt und kann auch Site 2 einsehen, auch die Rezeption und das Zelt des Campangestellten ist sichtbar. Einen Blick auf Long Lagoon hat man keinen, bekommt vom “Verkehr” zum Horseshoe aber auch nichts mit. Einen Blick über den Kwando hat man keinen. Hatten uns gerade abends vom Dachzelt aus die ein oder andere Tierbeobachtung erhofft, das doch recht laute Klangspiel trägt sicher auch mit dazu bei, dass sich viele Tiere nicht näher ans Camp wagen. Der Charakter wirklich in der Wildnis zu schlafen geht auch dadurch für uns etwas verloren, dass sobald die Sonne untergegangen ist bis zur Morgendämmerung in regelmäßigen Abständen zwei Security Guards mit Taschenlampe durchs Camp gehen, um sicherzustellen, dass keine Tiere zu nah an den Camps sind. Alles in allem hat uns der Aufenthalt trotzdem gefallen da der Park kaum besucht ist und man durch das 4x4 Fahrerlebnis echt das Gefühl hat etwas abseits der Haupttouristenroute zu sein. Die Tiere im Vergleich zum Etosha wirklich in freier Wildbahn sieht und die Sichtung am Horseshoe echt Mega sind! Noch anzumerken ist: Wasser hat die Long Lagoon im Oktober nicht. Einige Streckenabschnitte sind doch recht tiefer und weicher Sand, auch für erfahrene 4x4 Fahrer. Nach dem Horseshoe hatte sich vor uns jemand festgefahren weshalb auch wir nicht weiterkamen Befreiungsversuche mit rausschaufeln und Co sind kläglich gescheitert, so dass wir die Monarch Lodge kontaktiert haben da es bereits kurz vor Sonnenuntergang war. Diese sind wirklich schnell und sehr hilfsbereit mit einem ganzen Team rausgefahren und haben uns geholfen, so dass wir kurz nach Sonnenuntergang wieder frei waren.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200831. Okt. 2024 · #11
nette Beschreibung der persönlichen Eindrücke, damit kann man was anfangen. eines verstehe ich nicht, du schreibst, dass man:
"...Tiere im Vergleich zum Etosha wirklich in freier Wildbahn sieht und..."
wie ist das mit dem Vergleich gemeint? - "in freier Wildbahn" sind die Tiere ja in beiden Regionen.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
RErebekkaK3 Beiträge · seit 202331. Okt. 2024 · #12
Meine damit dass der Park nicht wie Etosha in dem Sinne eingezäunt ist. Z.B. Elefanten in der Region durchaus Saisonal von Angola in die Region migrieren können.