Starlink Südafrika

102 Antworten · 10,7k Aufrufe · gestartet 11. Juli 2023 von CarstenS
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537 Beiträge · seit 202003. Dez. 2024 · #61
Buitepos schrieb:
makis schrieb:Es ist genau diese deutsche Überheblichkeit, die mir so gewaltig auf den Senkel geht
"Well, that escalated quickly".
Ich lasse das hier einfach mal so stehen, im Prinzip ist das ja ein interessantes Thema, zu dem ich mich gerne mit dir austauschen würde, aber das ist vielleicht im Auswandererforum besser aufgehoben?
Im persoenlichen Gespraech waere wahrscheinlich noch besser, aber da ich so gut wie nie nach Swakop komme, und das Thema eventuell auch fuer andere Auswanderer interessant sein koennte, ist das sicherlich ein guter Vorschlag.
Buitepos schrieb:Jedenfalls hat es weder mit Starlink noch mit Südafrika zu tun 😉
Absolut korrekt. Du hast mich da einfach an der richtigen Stelle erwischt, in die zuvor schon ein paar andere Miesmuscheln Kerben geschlagen hatten - ich entschuldige mich vielmals fuer das Off-topic.
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2024
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2024 · #62
Es gehört in meinen Augen sehr wohl zu den vorrangigen Aufgaben einer Aufsichtsbehörde, sich mit Neuerungen in ihrem Aufsichtsbereich auseinanderzusetzen.
Machen sie ja, denn es ist ja ales rechtlich geregelt. Es gibt ja nun nicht erst seit Starlink Satelliten-Internetlösungen. Und genau an die Vorschriften zu solchen Anbietern hat sich auch Starlink in Namibia zu halten. Machen sie aber laut CRAN nicht. Das ist der Unterschied.
3. Touristen, die ihr Equipment und ihre Verträge im Ausland gekauft haben, sehen sich mit der Drohung konfrontiert, dass ihr Equipment möglicherweise beschlagnahmt wird, und/oder sie begehen unwissentlich Straftaten (Ordnungswidrigkeiten?), wenn sie ihr globales Roaming nutzen.
4. Einheimische, die sich aus der Not heraus, dass bei ihnen auf der Farm kein Internet zu haben ist, die sich in Zambia oder sonstwo "selbst geholfen" haben, werden gegängelt.
Korrekt, weil die Nutzung der Hardware und der Frequenzbereiche zum Abruf des Starlink-Signals in Namibia nicht zugelassen sind.

Beste Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2024
128 Beiträge · seit 202403. Dez. 2024 · #63
Buitepos schrieb:Aber es ist eben keineswegs Sache des Staats, der da zufällig unten drunter vorbeizieht, sondern einzig und allein Sache der ITU. Ich habe mich da gerade erst nochmal kurz eingelesen, weil mich das jetzt auch neugierig gemacht hat.
Die ITU teilt grundsätzlich Frequenzbereiche für bestimmte Nutzungen zu, sorgt für internationale Koordination bei den Frequenzen. Trotzdem entscheidet dann jedes Land für sich. Für 5G Mobilfunk sind von der ITU z.B. 450-900 MHz, 1.4–4.9 GHz und 24–47 GHz vorgesehen. Dann können laut Dir Telekom, Vodafone, Telefonica und 1&1 einfach anfangen, hier ihre Mobilfunknetze in diesen Frequenzbereichen aufzuziehen? Weil laut Dir hat die einzig und allein maßgebliche ITU das ja entschieden, dass diese Frequenzbereiche für 5G-Mobilfunk nutzbar sind und das gilt dann für alle Länder. Nein, können sie natürlich überhaupt nicht. Die Mobilfunkbetreiber müssen jeden einzelnen Frequenzbereich hier in Deutschland genehmigt bekommen (konkret: mit Auflagen in einer Auktion erwerben). Und Teile dieses von der ITU u.a. für 5G vorgesehenen Frequenzspektrums werden in Deutschland auch für DVB-T2, für 4G, für DAB, usw. genutzt und nur einzelne Teile des von der ITU für 5 G vorgesehenen Spektrums lässt Deutschland für 5G zu, weil das eben Deutschland entscheidet (bzw. eine europäische Institution, an die Deutschland das delegiert hat).

Viele Grüße
88 Beiträge · seit 202003. Dez. 2024 · #64
travelNAMIBIA schrieb:
Es gehört in meinen Augen sehr wohl zu den vorrangigen Aufgaben einer Aufsichtsbehörde, sich mit Neuerungen in ihrem Aufsichtsbereich auseinanderzusetzen.
Machen sie ja, denn es ist ja ales rechtlich geregelt. Es gibt ja nun nicht erst seit Starlink Satelliten-Internetlösungen.
Das sehe ich ja an sich genau so. Und genau aus diesem Grund müsste der CRAN bekannt und bewusst sein, dass sie gegenüber Starlink im Moment keine Ansprüche hat. Also gibt es hier zwei Möglichkeiten:
1. CRAN weiß, dass sie Starlink nichts untersagen kann (s.u.), tut es aber trotzdem, das wäre ein vorsätzlicher Rechtsbruch.
2. CRAN weiß es nicht, obwohl sie sich seit Jahren mit VSat auskennen, und Starlink ja eigentlich auf dem Schirm hätten haben sollen. Dann ist es Inkompetenz.
Eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht.
travelNAMIBIA schrieb:Korrekt, weil die Nutzung der Hardware und der Frequenzbereiche zum Abruf des Starlink-Signals in Namibia nicht zugelassen sind.
Da bin ich rein technisch (halb) bei dir (nicht der Empfang, sondern das Senden ist überhaupt nur zulassungsfähig), aber auch da betrifft es eben nicht Starlink, sondern einzig und allein die Nutzer.
Ob sich aus den Regeln im Communications Act dann ableiten lässt, dass der private Betrieb einer Satellitenschüssel zulassungspflichtig ist, halte ich für fraglich, aber das müssen im Zweifel die Gerichte entscheiden.
ewbabmiz schrieb:Die ITU teilt grundsätzlich Frequenzbereiche für bestimmte Nutzungen zu, sorgt für internationale Koordination bei den Frequenzen. Trotzdem entscheidet dann jedes Land für sich.
Kurz gesagt: nein, das ergibt auch keinen Sinn.
Das Land entscheidet, wer welche Sendeanlagen im Land betreiben darf, und auf welchen (der vorher von der ITU definierten) Frequenzen er da senden darf.
Nochmal: Starlink betreibt keinen einzigen Sender auf namibischem Boden, in namibischen Hoheitsgewässern, oder in namibischem Luftraum, damit fehlt es im Juristendeutsch schon an der Passivlegitimation Starlinks für einen Unterlassungsanspruch seitens namibischer Behörden.
Genausogut könnte Nordkorea verlangen, dass doch bitte alle Radiosender weltweit den Betrieb einzustellen haben, sonst könnte ja ein Nordkoreanischer Bürger was anderes hören als Radio Pjöngjang.
ewbabmiz schrieb:Für 5G Mobilfunk sind von der ITU z.B. 450-900 MHz, 1.4–4.9 GHz und 24–47 GHz vorgesehen. Dann können laut Dir Telekom, Vodafone, Telefonica und 1&1 einfach anfangen, hier ihre Mobilfunknetze in diesen Frequenzbereichen aufzuziehen?
Ja, können und dürfen sie *, sofern sie ihre Sendeanlagen außerhalb des Staatsgebiets aufstellen.
Sowas war früher absolut Gang und Gäbe, als Radio Free Europe mit Extrawumms über die Zonengrenze gefunkt hat, oder als RTL in der Frühzeit des Privatfernsehens von Luxemburg aus in die BRD reingesendet hat.
* sie tun es deshalb nicht, weil die Reichweite in diesen Frequenzbereichen zu gering ist.
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2024 · #65
Und genau aus diesem Grund müsste der CRAN bekannt und bewusst sein, dass sie gegenüber Starlink im Moment keine Ansprüche hat. Also gibt es hier zwei Möglichkeiten:
das ist eben falsch, denn sonst würde es ja gar keiner Lizenz seitens Starlink bedürfen und sie hätten nie eine solche Lizenz benatragen können. Sie dürfen keine Frequenzen in Namibia ohne Lizenz nutzen und das haben sie getan. Dass der Nutzer nicht lizenzierte Hardware nutzt ist nicht Starlinks Problem, sondern ein Nutzerproblem. Dagegen geht CRAN auch nicht rechtlich aktuell vor, sondern hat lediglich den Nutzern geraten besser keine nicht lizenzierte Hardware und damit auch ein nicht lizenziertes "Netz" zu nutzen.

Viele Grüße
Christian
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88 Beiträge · seit 202003. Dez. 2024 · #66
travelNAMIBIA schrieb:
Und genau aus diesem Grund müsste der CRAN bekannt und bewusst sein, dass sie gegenüber Starlink im Moment keine Ansprüche hat. Also gibt es hier zwei Möglichkeiten:
das ist eben falsch, denn sonst würde es ja gar keiner Lizenz seitens Starlink bedürfen und sie hätten nie eine solche Lizenz benatragen können.
Starlink benötigt die Lizenz, um seine Dienste hier anbieten zu dürfen, also als Internet-Anbieter den Kunden Hardware und Verträge zu verkaufen. Das tut Starlink bisher nicht, auch wenn ich mich da jetzt zum dritten(?) Mal wiederhole.
travelNAMIBIA schrieb:Sie dürfen keine Frequenzen in Namibia ohne Lizenz nutzen und das haben sie getan.
Nein, das tut Starlink genausowenig wie das ein Nutzer tut, der in Botswana an der Grenze seine Starlink-Schüssel aufstellt, und über die namibische Grenze funkt (was er wegen der unterschiedlichen Winkel, aus denen die Satelliten zu sehen sind, auch häufig tun wird). Ich bin mir im Übrigen absolut sicher, dass jeder technisch kompetente Mitarbeiter beim CRAN sich dessen zu 100% bewusst ist. Die Frage ist also, ob es entweder solche Mitarbeiter dort nicht gibt, oder man in der Führungsriege nicht auf diese hört.
travelNAMIBIA schrieb:Dass der Nutzer nicht lizenzierte Hardware nutzt ist nicht Starlinks Problem, sondern ein Nutzerproblem. Dagegen geht CRAN auch nicht rechtlich aktuell vor, sondern hat lediglich den Nutzern geraten besser keine nicht lizenzierte Hardware und damit auch ein nicht lizenziertes "Netz" zu nutzen.
Ich habe das im Namibian anders gelesen, aber das kann natürlich auch eine Falschmeldung sein:
"Cran investigators have already confiscated illegal terminals from consumers and have opened criminal cases with the Namibian Police in this regard,” the statement said."
https://www.namibian.com.na/cran-orders-starlink-to-stop-operations-in-namibia/
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2024 · #67
Starlink benötigt die Lizenz, um seine Dienste hier anbieten zu dürfen, also als Internet-Anbieter den Kunden Hardware und Verträge zu verkaufen. Das tut Starlink bisher nicht, auch wenn ich mich da jetzt zum dritten(?) Mal wie
dadurch wird es ja nicht richtiger, nur weil du es wiederholst 😉 Starlink muss und hat einen Broadcasting Spectrum Licence beantragt (sowas wie Radiosender, aber auch Vsat-Anbieter oder DsTV auch haben). Diese ist zur Nutzung auf bestimmten, dann zugeteilten Frequenzen Voraussetzung. Der Prozess der Anerkennung von Hardware bei CRAN ist davon absolut separat.

Viele Grüße
Christian

P.S: Übrigens muss Starlink in jedem Land wo sie ihre Dienste anbieten bzw. ihre SIgnale aussenden wollen, so eine Lizenz beantragen. In Deutschland war das im Jahr 2020: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/20201218_Starlink.html
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2024
88 Beiträge · seit 202003. Dez. 2024 · #68
travelNAMIBIA schrieb:
Starlink benötigt die Lizenz, um seine Dienste hier anbieten zu dürfen, also als Internet-Anbieter den Kunden Hardware und Verträge zu verkaufen. Das tut Starlink bisher nicht, auch wenn ich mich da jetzt zum dritten(?) Mal wie
dadurch wird es ja nicht richtiger, nur weil du es wiederholst 😉 Starlink muss und hat einen Broadcasting Licence beantragt (sowas wie Radiosender, aber auch Vsat-Anbieter oder DsTV auch haben). Diese ist zur Aussendung auf bestimmten, dann zugeteilten Frequenzen Voraussetzung. Der Prozess der Anerkennung von Hardware bei CRAN ist davon absolut separat.
Dadurch, dass du es auch wiederholst, wird es halt auch nicht richtiger. 😉
Bisher sendet Starlink nicht auf namibischem Boden, in namibischen Hoheitsgewässern, in namibischem Luftraum.
Sie beantragen eine Lizenz, um das tun zu dürfen, und sie werden das sicherlich nicht tun, bevor sie diese Lizenz haben.
Warum sie das tun?
Vermutlich, weil sie hier Bodenstationen betreiben wollen (das ist sinnvoll), und weil sie Equipment verkaufen wollen, das als Sendeanlage auf diesen Frequenzen dient (wobei sie dafür vielleicht selbst keine Sendelizenz benötigen, aber möglicherweise "stellvertretend" für die Kunden) und vielleicht auch, weil sie Equipment vermieten wollen.
Für ihre Satelliten benötigen sie das nicht.
In keinem Land der Erde, das die Regeln der ITU anerkennt. Das benötigt auch kein Betreiber von TV-Satelliten individuell pro Land, und das sind auch die Sender-Betreiber von (klassischen) VSat-Lösungen.

Vielleicht wird's mit einem geostationären Satelliten deutlicher:
Die Ausleuchtzonen der speziell geformten Antennen auf diesen Satelliten sorgen dafür, dass tatsächlich das Signal überwiegend nur in bestimmten Gegenden ankommt (in guter Signalstärke). Es ist aber technisch unmöglich, bei den gegebenen Frequenzen dafür zu sorgen, dass die Signale an der Grenze eines bestimmten Landes "haltmachen". Im Falle von geostationären TV-Satelliten orientiert man sich also mit der Form der Antenne an Kontinenten, nicht an Ländern, und die deckt man relativ präzise ab.
Aber selbstverständlich muss man das Signal nicht für den ganzen Kontinent abschalten, (oder eine klitzekleine in den Landesgrenzen geformte Blende über die Sendeantenne stülpen), nur weil bspw. Eswatini keine Genehmigung erteilt hat, oder diese entzieht, wenn dem König nicht gefällt, was da gesendet wird.

Starlink-Satelliten sind technisch bedingt eher in der Lage, das Signal über einem Land wie Namibia abzuschalten (allerdings hätte das ein ständiges Ein- und Ausschalten der Sendeanlage zur Folge, was der Technik wohl kaum gut tut), aber auch nur bis auf ein paar hundert Kilometer genau. Spätestens an der Grenze strahlt man automatisch rüber.
Leichter aber ist es für Starlink, einfach die Durchleitung von Daten in Abhängigkeit vom Standort zu deaktivieren.
Genau letzteres tut Starlink (freiwillig?), zumindest wenn jemand seine Roaming-Dauer überzieht.
Von einer Verpflichtung für dieses Abschalten der Datenübertragung ist momentan aber nicht einmal die Rede (da Starlink die Daten zwischen den eigenen Satelliten außerhalb des Hoheitsgebiets Namibias überträgt, sehe ich auch da keine rechtliche Handhabe).

Anders gesagt: es gibt international kein anwendbares Recht, das es Namibia ermöglicht, Starlink rechtswirksam das Senden zu untersagen, da beißt die Maus kein Faden ab.
Es gibt außerdem technisch keine (gute) Möglichkeit für Starlink, das Senden über Namibia einzustellen.

Wenn Namibia meint, es müsste da mit dem Betonkopf durch die Wand, dann ist das eben der Grund, weshalb ich es eine Provinzposse nenne.


Und falls das noch nicht deutlich genug geworden ist: gäbe es für ein einzelnes Land eine Möglichkeit, einem Satelliten-Betreiber das Senden zu untersagen, dann gäbe es keine Satelliten. Denn irgendein Diktator ist immer unzufrieden mit dem, was da so gesendet wird.
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2024 · #69
Sie beantragen eine Lizenz, um das tun zu dürfen, und sie werden das sicherlich nicht tun, bevor sie diese Lizenz haben.
Doch, scheinbar schon, denn genau deswegen wurden sie abgemahnt. DSTV, Satelio etc betreiben auch keine Bodenstation, brauchen aber natürlich dennoch die Lizenz zur Frequenznutzung. Ohne die Lizenz, kein legale Frequenznutzung... und daran hat sich eben Starlink laut CRAN nicht gehalten. Es geht doch nicht (und ging es auch noch nie in dieser Diskussion, zumindest nicht von meiner Seite aus), darum, dass Starlink technisch irgendwie die Aussendung für Namibia blockieren/abschalten muss. Sie dürfen nur eben keine Nutzung aus Namibia erlauben, wenn sie nicht die nötige Rundfunk/Frequenzlizenz haben, Vielleicht schreiben wir da auch seit Tagen aneinander vorbei?
Wenn Namibia meint, es müsste da mit dem Betonkopf durch die Wand, dann ist das eben der Grund, weshalb ich es eine Provinzposse nenne.
Das hat nichts spezifisch mit Namibia zu tun. Es gibt diverse Staaten die Starlink nicht zugelassen haben (und soweit ist Namibia ja noch gar nicht, denn zum Antrag gibt es ja noch keine Entscheidung... es geht nur darum, dass der möglichen Lizenzerteilung scheinbar durch Starlink vorgegriffen wurde. Und das geht eben nicht, egal wo auf der Welt). Das ist z. B. in Südafrika nix anderes (https://www.itweb.co.za/article/itweb-tv-why-starlink-isnt-available-in-sa-yet/rW1xLv5nYjP7Rk6m) oder war auch so in Ghana (https://www.ghanaweb.com/GhanaHomePage/NewsArchive/NCA-blows-alarm-about-illegal-operation-of-Starlink-1894412).
Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2024
Themenstarter388 Beiträge · seit 201703. Dez. 2024 · #70
Starlink ist tatsächlich am besten mit GPS vergleichbar.
Tatsächlich kann praktisch kein Land Starlink verbieten, dass von dort auf deren Satelliten zugegriffen wird.
Natürlich kann das Land Gesetzte dagegen haben und Starlink Schüsseln einziehen, Benutzer von Starlink verklagen.
Starlink selbst zu verklagen ist aber ziemlich sinnlos, so lange es die Firma in dem Land nicht gibt.

D.h. Starlink hat nur deshalb dem Druck nachgegeben und seinen Service für Namibia deaktivert, weil sie dort aktiv werden wollen, d.h. dort Schüsseln verkaufen, wohl über einen Drittanbieter.

Tatsache ist, dass es für Namibia und Südafrika von riesigem Vorteil wäre, wenn Starlink dort schon wie geplant seit 2023 arbeiten würde, was aber durch die dortige Politik verhindert wurde, wodurch lokale Firmen profitiert haben, das Land aber nicht.

Sehr schade ist, dass es zu Starlink und dessem Besitzet keine Alternative gibt. Als Musk twitter übernommen hat, bin ich da raus. Aber für uns hier im Busch gibt es keine Alternative zu Starlink. Die anderen Satellitenanbieter kosten viel zu viel für viel zu schlechtem Service. Da müsste ich drei meiner drei Angestellten entlassen, um das zahlen zu könne.
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2024 · #71
Tatsache ist, dass es für Namibia und Südafrika von riesigem Vorteil wäre, wenn Starlink dort schon wie geplant seit 2023 arbeiten würde, was aber durch die dortige Politik verhindert wurde, wodurch lokale Firmen profitiert haben, das Land aber nicht.
in Bezug auf Namibia: für wen ist es von Vorteil? Für die Gesamtheit, einige Privilegierte auf Farmen etc? Und es stimmt auch nicht, dass Starlink Namibia für 2023 geplant hatte... warum haben sie dann erst im August d. J. eine Lizenz beantragt?
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Themenstarter388 Beiträge · seit 201703. Dez. 2024 · #72
Sowohl für Namibia als auch Südafrika war 2023 ursprünglich geplant. So war es auf derer Webseite.
In allen westlichen Ländern war es kein Problem, die Lizensen zu beantragen, aber in Namibia und Südafrika. So wurde das herausgezögert, auf der Starlinkkkarte wurde aus 2023 bei Namibia 2024, bei Südafrika unbekannt. Weil es macht ja keinen Sinn, etwa zu beantragen, bevor man weiss, wie man es beantragen kann, dass es erfolgreich sein kann.

Warum die Nahrungsproduzenten auf Farmen in Namibia alle privelegiert sein sollen, weiss ich nicht. Vielleicht ist dort ja alles viel besser als in Südafrika. Aber warum man denen, die keinen Zugang zu Internet haben, diesen weiterhin verbieten soll, ist mir nicht klar.

In Südafrika, wo ich lebe, gibt es sehr viele, die von Starlink profitieren würden. Nicht nur Farmen sondern auch die Millionen von Menschen, die in kleinen Dörfern ohne Anschluß leben. Und selbst in den Städten ist die Verbindung oft schlecht bis sehr schlecht. Deshalb bentutzen viele Schulen, Krankenhäuser und selbst Behörden Starlink. Die alternative ist kein Netz oder ein Netz, wo der Computer so langsam ist, dass alle verrückt werden.
88 Beiträge · seit 202003. Dez. 2024 · #73
travelNAMIBIA schrieb:
Sie beantragen eine Lizenz, um das tun zu dürfen, und sie werden das sicherlich nicht tun, bevor sie diese Lizenz haben.
Doch, scheinbar schon, denn genau deswegen wurden sie abgemahnt.
Genau deswegen halte ich die Abmahnung ja für eine Provinzposse, weil sie es eben gerade nicht tun.
travelNAMIBIA schrieb:Sie dürfen nur eben keine Nutzung aus Namibia erlauben, wenn sie nicht die nötige Rundfunk/Frequenzlizenz haben, Vielleicht schreiben wir da auch seit Tagen aneinander vorbei?
Starlink erlaubt keine Nutzung aus Namibia, sie schalten sogar (ohne erkennbare Pflicht, freiwillig!) die Konten von Nutzern ab.
Und ja, ich glaube wir reden da aneinander vorbei, aber wir haben auch glaube ich alles gesagt, was dazu zu sagen ist 😉
travelNAMIBIA schrieb:Es gibt diverse Staaten die Starlink nicht zugelassen haben
Und in all diesen Staaten bietet Starlink seine Dienste nicht an, da bleibe ich jetzt einfach mal stur 😗
travelNAMIBIA schrieb:es stimmt auch nicht, dass Starlink Namibia für 2023 geplant hatte... warum haben sie dann erst im August d. J. eine Lizenz beantragt?
Da kann ich jetzt nur mutmaßen, aber ich habe das in einem völlig anderen Bereich gerade erst miterlebt (Lizenz für Access Bank Namibia). Man geht natürlich im Vorfeld der Antragstellung auf die Behörden zu, um sich zu informieren, was die denn eigentlich von einem wollen. Und dann dauert es eben ein "bisschen" (bei der BoN wenn ich mich recht erinnere, über ein Jahr) bis man überhaupt mal weiß, was genau man liefern muss, und nochmal länger, bis man die Sachen beisammen hat.
Ist ja bei privaten Behördengängen genau genommen auch nicht anders.
26 Beiträge · seit 202305. Dez. 2024 · #74
Seyko schrieb:Etwas Geduld. Der nächste Hammer ist in Sicht 😁

https://www.starlink.com/business/direct-to-cell

Liebe Grüsse
Guido
Das wäre allerdings eine Boden gestützte Anlage die zu Recht unter das CRAN fällen würde.
Allerdings für die Namibianischen Farmer jenseits vom Nowhere keine Lösung.
Technisch wird das Signal über Mobilsprechstein verarbeitet, die Empfangsstation leitet an
ein am Boden befindliches Starlik System weiter, dies sendet per Antenne an die Satelliten.
Das ändert nichts an der Schlechten LTE Abdeckung die dazu gebraucht wird.
Bei direkter Kommunikation mit dem Satelliten wird das spannend.
Die Dinger rasen in 550km Höhe um die Erde.
Ich möchte mal sehen welcher Sprechstein 550km Reichweite generiert.
Auch wenn Starlnk proklamiert das geht mit einem "unmodified Mobile Phone".
Das wird dann vermutlich ein unmodified Starlink Mobile Phone sein.
Das hübsch im dunkeln leuchtet.
Empfangen wird kein problem sein. Aber direkt zu senden an den Satelliten... Da zweife ich mal.
Also kein so doller Hammer hier in NAM.

Wie Starlink funktioniert ist offensichtlich auch nicht richtig verstanden.
Starlink muss um die Datenverbindung zu kappen nicht dauernd ein- und ausschalten.
Auch werden keine User Accounts gesperrt.
Jedes Starlink Endgerät hat eine eigene Kennung.
Und um sauber zu funktionieren braucht das System die Position des Endgerätes.
Das teilt das Gerät dem System mit. Und dann läuft es weil die passenden Sateliten synchronisieren.
Das System muss lediglich die Geräte mit unpassenden GPS Standort deselektieren.
Das passiert nicht immer wieder. Das passiert einmalig und fertig.
Sobald sich bei roamig das Gerät wieder an einem passenden Standort meldet wird es wieder frei gegeben.
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2024
128 Beiträge · seit 202405. Dez. 2024 · #75
Jossi schrieb:Das wäre allerdings eine Boden gestützte Anlage die zu Recht unter das CRAN fällen würde.
Jede Satellitenkommunikation ist in irgendeiner Form bodengestützt. Ich finde es spannend, wie hier immer noch behauptet wird, dass eben Mobilfunk streng durch das jeweilige Land reguliert ist, aber wenn quasi die gleichen Signale von einem Satelliten gesendet werden, dann ist es angeblich ein rechtsfreier Raum, bei dem Nationalstaaten nichts zu melden und nichts zu regulieren haben.
Jossi schrieb:Bei direkter Kommunikation mit dem Satelliten wird das spannend.
Die Dinger rasen in 550km Höhe um die Erde.
Ich möchte mal sehen welcher Sprechstein 550km Reichweite generiert.
Auch wenn Starlnk proklamiert das geht mit einem "unmodified Mobile Phone".
Das wird dann vermutlich ein unmodified Starlink Mobile Phone sein.
Das hübsch im dunkeln leuchtet.
Ich finde es ja auch erstaunlich, dass das funktioniert, aber auch die Handhelds für Thuraya und andere Satelliten-Kommunikationssysteme sind wie ein Smartphone auf maximal 2W Sendeleistung begrenzt und kommunizieren mit diesen 2W Sendeleistung mit Satelliten in 36.000 km Höhe über der Erde. Und dann erscheint es recht plausibel, dass ein 0815-Smartphone mit 2W Sendeleistung bei "freier Sicht" mit einem Satelliten in 550km Höhe kommunizieren kann. Mir ist klar, dass ein Thuraya-Telefon eine andere Antenne hat und idealerweise in Richtung des Satelliten ausgerichtet wird, aber dafür muss es mit derselben Sendeleistung auch die 65fache Entfernung schaffen. Und dass Funkzellen am Boden so reichweitenlimitiert sind, liegt primär an der Erdkrümmung, die bei Funkerei aus dem All weitgehend irrelevant ist.
CarstenS schrieb:Aber warum man denen, die keinen Zugang zu Internet haben, diesen weiterhin verbieten soll, ist mir nicht klar.
Wie schon geschrieben: Das viele davon profitieren könnten, ist klar und unstrittig. Aber nicht nur potentielle Nutzer haben Interessen. Der Staat muss auch andere Interessen abwägen. Wenn er Starlink zulässt, dann ist das nicht nur eine Lösung für Farmer und Lodges in der Pampa. Dann ist das automatisch auch eine Konkurrenz für Telecom Namibia, MTC, Paratus in Windhoek, Swakopmund, Walvis Bay, .. Während die 3 letztgenannten Unternehmen signifikant Steuern in Namibia zahlen und signifikant Arbeitsplätze schaffen, wird Starlink das eher nicht tun. Während die einen ihre Netze und ihre Infrastruktur lokal aufbauen, wird Starlink keine Satelliten in Namibia bauen und sie auch nicht von Namibia ins All schießen. Die ganze Wertschöpfung findet woanders statt. Gerade Elon Musk muss man auch als strategisches Risiko beurteilen. Wenn er morgen ein Interesse an Namibia entwickelt (z.B. wegen Lithiumvorkommen) und seinen Willen nicht bekommt, muss man damit rechnen, dass er alles, was er zur Verfügung hat, gegen Namibia einsetzt. Es kann sich jeder anschauen, wie der Streit rund um Twitter und Starlink in Brasilien im Detail ablief.

Viele Grüße
26 Beiträge · seit 202305. Dez. 2024 · #76
ewbabmiz schrieb:
Jossi schrieb:Das wäre allerdings eine Boden gestützte Anlage die zu Recht unter das CRAN fällen würde.
Jede Satellitenkommunikation ist in irgendeiner Form bodengestützt.
Diese Anlagen stehen nicht auf namibianischem Boden.
33,1k Beiträge · seit 200605. Dez. 2024 · #77
Diese Anlagen stehen nicht auf namibianischem Boden.
Welche Anlagen? Wie soll denn genau eine 2-Richtungen-Kommunikation mit einem Satelliten stattfinden, wenn da nix am Boden Signale empfängt und auch aussendet? Nochmals: Zur Nutzung von Frequenzen innerhalb eines Staates brauch ein Unternehmen (wie z. B. Starlink) eine Lizenz. Das ist nichts Namibia-spezifisches, sondern in jedem Land der Erde der Fall. Und solange eine solche Lizenz nicht erteilt wurde, agiert das Unternehmen eben illegal.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
88 Beiträge · seit 202005. Dez. 2024 · #78
Jossi schrieb:
Seyko schrieb:https://www.starlink.com/business/direct-to-cell
Bei direkter Kommunikation mit dem Satelliten wird das spannend.
Es ist direkte Kommunikation mit dem Satelliten.
Soweit ich das seinerzeit (das ist ja seit einigen Jahren in der Entwicklung) mitbekommen habe, geht das auch nur mit relativ aktuellen Mobiltelefonen (ich glaube alles ab LTE, also nicht soooo aktuell), und die Bandbreite ist extrem niedrig, weil die Sendeleistung eines Telefons einfach für die Entfernungen nur gerade so irgendwie mit Hängen und Würgen ausreicht. Deswegen gibts da anfangs erstmal nur SMS, und später soll dann Voice im alten GSM-Codec folgen, wenn ich mich recht erinnere.
Sendemasten am Boden sind nicht nötig (also bis auf ein paar Bodenstationen natürlich), die Satelliten reichen die Signale ja untereinander weiter.
Jossi schrieb:Starlink muss um die Datenverbindung zu kappen nicht dauernd ein- und ausschalten.
Da hast du was falsch verstanden, die Rede war davon, dass Starlink ja die Antenne ausschalten müsste, wenn es wirklich so wäre, dass CRAN ihnen das Senden auf einer Frequenz untersagen dürfte. Quasi, um zu zeigen, wie absurd die Vorstellung ist.
Das hat sich aber hoffentlich mittlerweile geklärt, und jedem ist endlich klar, dass Namibia genau das nicht darf, weil das internationales Recht, und eben gerade nicht nationales ist.

Vielleicht noch ein letztes mal deutlich:
Jedes Land darf auf eigenem Hoheitsgebiet das Betreiben von Sendeanlagen regulieren.
Wenn eine Antenne aber im Nachbarland (oder eben im Weltraum) steht, hat das Land da nichts zu melden.
Es gibt gemeinsame internationale Regeln, bspw. mit welcher Leistung auf welcher Frequenz gesendet werden darf, und wofür welche Frequenz da ist (damit nicht der eine Radio auf 89,5 sendet, während im Nachbarland die Garagentore damit gesteuert werden).
Da im Weltraum kein Land die Lizenz für das Betreiben der Sendeanlage erteilen kann, macht das die ITU direkt.
Deshalb hat Starlink eine direkte Lizenz von der ITU, auf diesen Frequenzen zu senden, und das darf Starlink dann halt auch über den Köpfen der Namibier, und CRAN kann ihnen das auch nicht untersagen.

Was CRAN in Namibia lizenzieren kann, und wofür Starlink eine Lizenz beantragt hat, ist das Betreiben eines Netzwerks, und auch das Anbieten von Geräten hierfür. Das darf Starlink bisher nicht, und deswegen macht Starlink das auch nicht. Starlink hat das auch in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt getan.
Deshalb ist es so eine Provinzposse, dass CRAN ein "Cease and Desist" verschickt, denn damit fordert man Starlink effektiv dazu auf, etwas zu unterlassen, was Starlink ja überhaupt nicht tut.
Genau genommen kann Starlink dem ja nicht einmal Folge leisten, denn man kann nicht aufhören, etwas zu tun, wenn man noch nicht damit angefangen hat 🤩
Karl Valentin hätte seine reinste Freude.

Was CRAN in Wirklichkeit möchte, ist ohnehin etwas völlig anders: sie möchten Starlink dazu zwingen, seinerseits Maßnahmen zu ergreifen, um den Nutzern von Starlink die effektive Nutzung des Dienstes in Namibia unmöglich zu machen. Technisch kann Starlink das natürlich tun, denn es weiß natürlich, wo sich welches Gerät aufhält.
Ob sich aber irgendeine Rechtspflicht herleiten lässt, dass ein internationales Unternehmen, welches in Namibia eben gerade nicht aktiv ist (weil ja bisher keine Lizenz erteilt ist!), aktiv Maßnahmen ergreifen muss, um den eigenen Kunden (nicht-namibischen Kunden wohlgemerkt!) die eigenverantwortliche Nutzung des Equipments unmöglich zu machen, halte ich nicht nur für fraglich, sondern für ausgemachten, mit Verlaub, Blödsinn.
Starlink fügt sich trotzdem, weil sie CRAN bei Laune halten wollen, um sich den Prozess der Lizenzierung nicht zu erschweren, aber eigentlich handelt es sich da um einen Fall von Erpressung.
88 Beiträge · seit 202005. Dez. 2024 · #79
travelNAMIBIA schrieb:Zur Nutzung von Frequenzen innerhalb eines Staates brauch ein Unternehmen (wie z. B. Starlink) eine Lizenz. Das ist nichts Namibia-spezifisches, sondern in jedem Land der Erde der Fall. Und solange eine solche Lizenz nicht erteilt wurde, agiert das Unternehmen eben illegal.
Ich glaube, so langsam verstehe ich das Missverständnis.
Die Nutzung einer Frequenz bedeutet das Betreiben einer Sendeanlage, die auf dieser Frequenz Signale aussendet.
Das bloße Empfangen stellt keine Nutzung dar.
Die bloße "Ausnutzung des Luftraums, damit meine Radiowellen über den Himmel des Nachbarlands flitzen" stellt keine Nutzung dar.
Nutzer einer Frequenz in Namibia ist derjenige, der einen Sender auf namibischem Boden (+ Hoheitsgewässer + Luftraum) betreibt.
Starlink tut das nicht, hat das nicht getan, und wird das nicht tun, bis sie dafür eine Lizenz von CRAN haben.
128 Beiträge · seit 202405. Dez. 2024 · #80
Buitepos schrieb:
Die bloße "Ausnutzung des Luftraums, damit meine Radiowellen über den Himmel des Nachbarlands flitzen" stellt keine Nutzung dar.
Nutzer einer Frequenz in Namibia ist derjenige, der einen Sender auf namibischem Boden (+ Hoheitsgewässer + Luftraum) betreibt.
Starlink tut das nicht, hat das nicht getan, und wird das nicht tun, bis sie dafür eine Lizenz von CRAN haben.
Sorry, aber Du erzählst hier mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit komische Dinge. Starlink betreibt auch in deutschem Hoheitsgebiet keine Sender, über die Endnutzern Zugang zum Starlink-Netz ermöglicht wird, trotzdem musste die Bundesnetzagentur Starlink ausdrücklich Frequenzen genehmigen, auf denen es über deutschem Gebiet senden darf. Das kann laut Deiner Herleitung ja alles gar nicht sein, weil Starlink hier auf Basis ITU-Zuteilung so oder so reinsenden darf.
Satellitensystem Starlink erhält Frequenznutzungsrechte in Deutschland

Viele Grüße
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2024