Namibia zum dritten Mal, diesmal Caprivi

39 Antworten · 2'769 Aufrufe · gestartet 22. Apr. 2023 von mc3009
Antworten
8'714 Beiträge · seit 201024. Apr. 2023 ·
miganz81 schrieb:Aber unbedingt am Gate fragen, wie die Strassenverhältnisse direkt hinter dem Ngoma Gate sind und ob ihr nicht eine andere Einfahrt weiter östlich nehmen könnt (das waren bei uns einige der schwierigsten Kilometer Tiefsand der gesamten Reise) 😉
Lg, Michael
Hallo Michael und auch Marc,
ich meine erst vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, dass dieser Teil etwas entschärft wurde, wobei es dabei (meine ich) eher um die steinigen Passagen ging. Vielleicht finde ich noch, wo ich das (angeblich, vielleicht hab ichs auch geträumt 🙄 ) gelesen habe.
mc3009 schrieb:Danke, Michael! Ich hatte irgendwo gelesen, dass man auch nur von Ost nach West fahren darf. Wenn das nicht stimmt, dann wäre das natürlich perfekt.
Marc
Diese "Einbahnregelung" gilt - wenn überhaupt! - nur für einen kleinen Abschnitt zwischen irgendwo östlich von Serondella und dem Seddudu Gate, also dort,wo sich die vielen Game-Drive-Fahrzeuge tummeln. So habe ich es zumindest 2021 wahrgenommen, da stand irgend ein diesbezügliches Schild. Diese Fahrt vom Ngoma Gate aus unten am Fluss entlang machen viele.

Momentan ändert sich aber viel dort - wer weiß, wie es zu deiner Reisezeit dann sein wird. Ich bin im September (hoffentlich) dort und werde dann etwas genauer drauf achten, danach kann ich berichten.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 24. Apr. 2023
314 Beiträge · seit 201724. Apr. 2023 ·
mc3009 schrieb:Nkasa Rupara hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm, da kaum Lodges (Nkasa Lupala ist bei booking sehr schlecht bewertet) und schwierige Anfahrt.
Hi Marc,
wir selbst arbeiten nie nie nie mit booking.com in Afrika, begründen kann ich das aber nicht. Soweit ich mich erinnere, habe ich von der Nkasa Rupara Lodge in Reiseberichten hier im Forum noch nichts wirklich schlechtes gelesen und unsere Erfahrung (wir waren drei Nächte dort) war sehr gut, Service top, Essen top, Unterkunft Safari-Zelt - einfach, aber so wie man´s im Busch gern hätte ...
Die Anfahrt ist mittlerweile durch die zwei neuen Stahlbrücken entschärft und easy, lediglich kurz vor der Lodge gibt es eine oder zwei nicht sehr lange recht tiefsandige Stellen. da sind manche Streckenabschnitte im Park selbst deutlich herausfordernder.
Zambesi: Wir waren in der Zambesi Mubala Lodge - kann ich auch nur empfehlen, wir waren aber hauptsächlich wegen der Karminspinte dort, die es halt im Südherbst dort nicht gibt. Von daher würde ich wohl in dieser Reisezeit nicht unbedingt etwas von den anderen Zielen gegen Zambesi tauschen, denn dort gibt es halt keine Nationalparks in unmittelbarer Umgebung, sondern "nur" den Fluss.
Am wenigsten einsparen würde ich persönlich am Kwando. Dort waren wir Ende Oktober auch drei Nächte (Camp Kwando). Die Selfdrives durch die Kwando Core Area und die Boat Trips auf dem Fluss waren großartig. Das war landschaftlich und tiettechnisch mit das spektakulärste, was wir bisher in Namibia inkl. der übrigen Parks im Caprivi erleben konnten. Nur eine Nacht am Kwando wäre aus meiner Sicht daher viel zu wenig, hier würde ich am wenigsten einsparen, eher drei Nächte planen.
Schwierig. Am besten im Jahr drauf nochmal wiederkommen 😄
Viel Spaß beim weiteren Planen.
Robert
Themenstarter220 Beiträge · seit 201524. Apr. 2023 ·
Champagner schrieb:
Diese "Einbahnregelung" gilt - wenn überhaupt! - nur für einen kleinen Abschnitt zwischen irgendwo östlich von Serondella und dem Seddudu Gate
Hallo Bele,
ich habe nochmals gegoogelt, laut Bwana Tucke-Tucke gibt es zurzeit keine Beschränkungen außer der Einbahnstraßenregelung zwischen Sedudu Gate und Serondela. Jetzt musst du nur noch alle Schlaglöcher und Tiefsandpisten wegträumen und es ist perfekt 😄
LG Marc
zuletzt bearbeitet 24. Apr. 2023
1'006 Beiträge · seit 200824. Apr. 2023 ·
Champagner schrieb:
miganz81 schrieb:Aber unbedingt am Gate fragen, wie die Strassenverhältnisse direkt hinter dem Ngoma Gate sind und ob ihr nicht eine andere Einfahrt weiter östlich nehmen könnt (das waren bei uns einige der schwierigsten Kilometer Tiefsand der gesamten Reise) 😉
Lg, Michael
Hallo Michael und auch Marc,
ich meine erst vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, dass dieser Teil etwas entschärft wurde, wobei es dabei (meine ich) eher um die steinigen Passagen ging. Vielleicht finde ich noch, wo ich das (angeblich, vielleicht hab ichs auch geträumt 🙄 ) gelesen habe.

Stand März 23 waren die Steine noch da. Blöde Strecke, aber machbar. Tiefen Sand hatten wir da nicht, aber ich glaube es gibt zwei Wege ab Ngoma Gate.
Gruß
Doro
Themenstarter220 Beiträge · seit 201524. Apr. 2023 ·
Hi Robert,
herzlichen Dank!
Sangwali schrieb:
wir selbst arbeiten nie nie nie mit booking.com in Afrika, begründen kann ich das aber nicht. Soweit ich mich erinnere, habe ich von der Nkasa Rupara Lodge in Reiseberichten hier im Forum noch nichts wirklich schlechtes gelesen und unsere Erfahrung (wir waren drei Nächte dort) war sehr gut,
Ich in Namibia bisher auch nicht, aber die Bewertungen lese ich. Aber vermutlich hat sich nur einer wegen irgendwas geärgert und zieht so die Bewertung nach unten. Die Jackalberry Lodge scheint auch ganz toll zu sein, wenn auch nicht ganz billig.
Sangwali schrieb:
Schwierig. Am besten im Jahr drauf nochmal wiederkommen 😄
Viel Spaß beim weiteren Planen.
Robert
Danke! 🙂 Das sind Luxusprobleme, ihr habt mir echt super geholfen. Das mit dem Jahr drauf wird eher nichts, da steht das Pantanal oben auf der Liste 😄
Und danke für die Einschätzung des Kwandos!
Viele Grüße
Marc
zuletzt bearbeitet 24. Apr. 2023
70 Beiträge · seit 201625. Apr. 2023 ·
Wenn ihr Vögel beobachten wollt und dazu auch über die Grenze nach Botswana fahren wollt kann ich euch nur die Xaro Lodge empfehlen. Wir haben im November 2022 auch den Trip gemacht. Wir sind aus Namibia, von der Mobula Island Lodge über die Grenze nach Botswana gefahren. Der Grenzübergang war völlig unproblematisch. Die Xaro Lodge liegt direkt im Delta und ist nur mit dem Boot erreichbar. Unser Auto wurde daher sicher in einer Garage geparkt. Wir waren 2 Tage in der Xaro Lodge und dies war für uns ein tolles Erlebnis und für Vogel Sichtungen absolut TOP.
Auch die Rückfahrt von Botswana nach Namibia war sehr einfach.
33,1k Beiträge · seit 200625. Apr. 2023 ·
Die Xaro Lodge liegt direkt im Delta und ist nur mit dem Boot erreichbar.
Je nachdem wie man Delta definiert.... Für mich liegt Xaro etwa 60 km nördlich vom nördlichen Ende des Deltas einfach am Okavango; "direkt im Delta" ist eher noch 50 km weiter. Für Vogelbeobachtung dennoch eine sehr gute Wahl.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2023
Themenstarter220 Beiträge · seit 201525. Apr. 2023 ·
Hallo,
das wäre dann eine Alternative zu Drotsky's, wenn ich es richtig verstanden habe?

@Christian: Gibt es denn 50 km weiter empfehlenswerte (bezahlbare) Unterkünfte? Wenn ich alles richtig verstanden habe, sind alle Ziele, die aktuell auf unserer Liste stehen, einen Besuch mehr als wert. Meine Sorge ist ein wenig, dass sich einiges sehr gleicht.

Viele Grüße

Marc
70 Beiträge · seit 201625. Apr. 2023 ·
ja ist eine Alternative zu Drotsky's.

Weiter im Caprivi ist z.B. die Zambesi Mubala Lodge sicher einen Besuch wert.

In Kasane wird es schwieriger aber die River View Lodge hat ein ganz gutes Preis- Leistungsverhältnis.
761 Beiträge · seit 201025. Apr. 2023 ·
Neben der Zambesi Mubala Lodge ist auch das Zambezi Mubala Camp zu empfehlen.
Wir waren dort 2019 mit einem 4x4 Camper , haben eine tolle Bootsfahrt , u.a. bis hin zu den Karminspinten gemacht.
Auch auf dem Camp-Gelände gibt es sehr viel Vögel zu beobachten.
Da es uns so gut gefallen hatte, haben wir für dieses Jahr dort eine feste Zeltunterkunf ( Camp2go ) gebucht, da wir diesmal nicht mit Camper unterwegs sein werden.

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter220 Beiträge · seit 201503. Mai 2023 ·
Guten Morgen zusammen,
danke nochmals an alle für die vielen guten Tipps hier direkt oder auch in den Reiseberichten. Ich tendiere nun dazu, an der einen oder anderen Stelle doch 3 Tage zu bleiben und dafür etwas zu streichen. Werde dann wohl Roberts Tipp beherzigen und nochmals kommen 😄
Was mich noch umtreibt ist, ob es nicht doch eine (bezahlbare) Lodge am oder im Chobe gibt, um nochmals ein anderes Tiererlebnis zu bekommen. Bei der Suche bin ich auf die Thobolo's Bush Lodge gestoßen. So wahnsinnig viel finde ich aber im Forum nicht dazu, die meisten nutzen sie wohl als Zwischenstopp. Könnt ihr dazu etwas sagen? Ist sie ein sinnvoller Schlenker von Kwando nach Kasane? Lohnen sich dort Self-drives um die Lodge herum oder sollte man von dort aus in den Chobe? Sind die Pisten dort auch für wenig Sanderfahrene geeignet?
Viele Grüße
Marc
1'006 Beiträge · seit 200803. Mai 2023 ·
Hallo Marc,
ich habe mir die Thobolo's Bush Lodge im März angeschaut. Sie ist schön, mit tollen Zimmern und einem Wasserloch an dem es viele Tiere gibt. Das Restaurant und die Zimmer haben Blick auf das Wasserloch. Kann ich mir gut zum Chillen vorstellen und ich kann mir vorstellen, dass die von dort auch Gamedrives nach Savuti machen. Aber selbst fahren macht da wenig Sinn, es gibt keine Gamedrivestrecken, mit Wasserlöcher, nur die "Durchgangstrasse" nach Savuti und die ist tief sandig. Das schwierigste Stück ist tatsächlich gerade ein paar km vor der Lodge, wenn Du von Kasane kommst.
Vor der Thobolo's Bush Lodge gibt es auch noch das Mwandi View, die haben bezahlbare Zelte auch mit Blick auf den Chobe und auch ein kleines Wasserloch, an das Tiere kommen. Von dort könntest Du zwar auch keine Gamedrives machen, aber wenn Du 20 min zurück fährst, kommst Du an das Ngoma Gate und kannst von dort an die Waterfront fahren und den Westen anschauen.
Sonst würde ich mir eine Lodge in Kasane nehmen und an die Riverfront vom Osten einfahren. Da gibt es bestimmt mehr zu sehen, als um die Thobolo's Bush Lodge herum.
Hilft Dir das?
Gruß
Doro
Themenstarter220 Beiträge · seit 201503. Mai 2023 ·
Hallo Doro,
vielen Dank, das hilft mir sehr! Auch wenn die Entscheidungen dadurch nicht einfacher werden 😄 Thobolo's Bush Lodge wäre zusätzlich zu Kasane. Mich haben die Bilder mit den gewaltigen Herden von Elefanten und Büffeln gereizt, aber ob die gerade dort sind, wenn wir dort sind? Auf deren Homepage sind Gamedrives angeboten, leider nicht gerade billig. 300-400€ für 2 Personen finde ich happig.
Viele Grüße
Marc
1'006 Beiträge · seit 200803. Mai 2023 ·
Hallo Marc,

oh, das ist viel für einen Gamedrive, aber wahrscheinlich geht das den ganzen Tag von dort aus?
Ich kann mir gut vorstellen, dass Du die Tiere dort siehst. Sie haben uns erzählt, dass sie besonders gutes Wasser haben, die reichern das mit irgendwelchen Mineralien an, dass die Tiere da lieber trinken als im Fluss. Wir waren um die Mittagszeit dort, also in einer ungünstigen Zeit, aber es waren schon viele Tiere am Wasserloch, allerdings keine Büffel und Elis.
Zum Ausruhen und die Lodge genießen finde ich es da schön.
Gruß
Doro
Themenstarter220 Beiträge · seit 201504. Mai 2023 ·
Hallo Doro,

ja, das sind Ganztages-Gamedrives von 8 Uhr bis kurz vor Sonnenuntergang, wahlweise Linyanti, Chobe River und Savuti. Chobe River fahren wir selbst, inwieweit die anderen beiden ein Erlebnis sind, weiß ich nicht. Ab 4 Personen kostet es ca. 150€/pp darunter 200. Vielleicht müssen wir uns das einfach mal gönnen am Ende der Reise und hoffen, dass sich noch zwei finden 🙂

Die Lodge holt auch nahe Kachikau ab, wenn man kein 4x4 hat bzw. meine Frau mir das Fahren im Sand nicht zutraut. 😄 Wäre eine Option, wenn man dort sowieso keinen sinnvollen Selfdrive machen kann. Dann könnte das ein toller Stopp sein, chillen, Wasserloch gucken und sich nach Savuti (oder Linyanti? 😕 ) kutschieren lassen.

Danke nochmals für deine hilfreichen Infos!

Viele Grüße
Marc
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2023
70 Beiträge · seit 201604. Mai 2023 ·
Botswana ist nahezu immer viel teurer. Wenn es preislich im Rahmen bleiben soll solltest Du möglichst auf der Seite Namibia bleiben und in Botswana nur Kasane machen.

Auf Seiten Namibia sehe ich noch die Namushasa River Lodge oder ggfls. das Mukolo Camp. Das Mukolo Camp wäre dann aber Selbstverpflegung. Von dort aus kannst Du auch Ausflüge zum Horseshoe machen. Dort sieht man im Regelfall auch sehr viele Tiere.
Themenstarter220 Beiträge · seit 201504. Mai 2023 ·
zermatt_de schrieb:Botswana ist nahezu immer viel teurer. Wenn es preislich im Rahmen bleiben soll solltest Du möglichst auf der Seite Namibia bleiben und in Botswana nur Kasane machen.
Ja, ich weiß, leider... So ist auch der Plan. Thobolo's ist im Vergleich zum Rest drumherum noch einigermaßen "günstig", deshalb meine Gedanken...
1'006 Beiträge · seit 200804. Mai 2023 ·
Hallo Marc,

ich finde das einen guten Plan. Probiere es aus und berichte dann hier 🙂
Wenn der Gamedrive einen ganzen Tag geht, wahrscheinlich auch mit Verpflegung, relativiert sich der Preis auch. Die Chobe Safari Lodge berechnet auch schon 168US$ für einen Ganztagesdrive bei min 4 Personen, plus Parkfees. (Preisliste von 2023) Von Thobolo's die Gegend um Savuti zu machen, ist bestimmt spannend.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter220 Beiträge · seit 201504. Mai 2023 ·
Hallo Doro,

ich denke, du hast recht, bei genauerer Überlegung ist es zwar immer noch teuer, aber es relativiert sich. Wenn wir es ausprobieren, werde ich auf jeden Fall berichten! Ich deute es aber richtig: Du würdest Savuti einem Linyanti-Drive vorziehen?

Viele Grüße
Marc
1'006 Beiträge · seit 200804. Mai 2023 ·
Hi Marc,

das können die Dir vor Ort bestimmt besser sagen, wo dann die Tiere eher sind. Ich kann mir jetzt nicht so vorstellen, wo man in Linyanti groß Gamedrive machen kann, aber ich war da nur 1x. In Savuti gibt es mehrere Wasserlöcher.
Das wissen aber die Ranger vor Ort besser.
Viel Spaß und viele Grüße
Doro