mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201522. Apr. 2023 · #1Liebe Foris,
ich bitte mal wieder um eure Unterstützung. Wir wollen 16 Tage (+-1) nach Namibia, Caprivi soll im Fokus stehen. Unsere ersten beiden Touren war die typische Ersttätertour und eine Runde durch den Süden. Wir sind mit einen 4x4 unterwegs und wollen ausschließlich in Lodges übernachten, uns also nicht selbst verpflegen. Termin steht noch nicht, ich würde Mai/Juni 2024 bevorzugen.
Ich habe schon viele eurer Beiträge hier gelesen und tendiere sehr stark dazu, den Mietwagen in Kasane abzugeben und von dort über Johannesburg zurück zu fliegen. Beim groben Rahmen bin ich mir schon recht sicher:
1* Windhoek, evtl. ein paar km nördlich davon
4* in/am Etosha, letzte Übernachtung in Fort Namutoni oder Onguma
1* Grootfontain / Rundu
2* Divundu
2* Kwando River
3* Chobe River Camp oder Kasane (mit Tagestour Chobe und Victoria Falls)
Jetzt hätten wir noch 3-4 offene Übernachtungen. Durch den Kopf geht mir:
1) Shakawe (wir sind Vogelfans, es soll dort wohl viele geben)
2) Bei den Caprivi-Stationen länger bleiben
3) Ein anderes Caprivi-Highlight, das ich nicht auf dem Schirm habe
4) Statt der Tagestour Chobe eine geführte Mehrtagestour (evtl. auch mit Ziel und dann Rückflug von Maun)
5) Vor Etosha noch etwas einbauen (wozu ich am wenigsten tendiere)
Was meint ihr?
Dann noch eine Frage: Würden wir die letzte Nacht noch in Namibia verbringen, müssten wir am Abflugtag noch über die Grenze und den Mietwagen abgeben. Könnte das zeitlich eng werden? Aktuell gehen die Flüge BKK-JNB um 14:05 Uhr.
Vielen lieben Dank im Voraus!
Viele Grüße
Marc
miganz81139 Beiträge · seit 202122. Apr. 2023 · #2Anstelle Shakawe zu Drotsky?
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #3ja, ich meinte eigentlich Shakawe und Umgebung. Ich bin mir da aber einfach unsicher, ob sich die Hin- und Rückfahrt über die Grenze lohnt. Ist das nicht sehr ähnlich zu der Umgebung von Divundu? Könnte man dann nicht gleich in Divundu etwas länger bleiben?
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200623. Apr. 2023 · #4Wenn ihr Vögel mögt: Drotzky`s Cabins - das reinste Vogelparadies mit wunderbaren Bootsfahrten.
LG Pascalinah (die für 2024 auch den Caprivi plant...)
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Champagner8'681 Beiträge · seit 201023. Apr. 2023 · #5mc3009 schrieb:ja, ich meinte eigentlich Shakawe und Umgebung. Ich bin mir da aber einfach unsicher, ob sich die Hin- und Rückfahrt über die Grenze lohnt. Ist das nicht sehr ähnlich zu der Umgebung von Divundu? Könnte man dann nicht gleich in Divundu etwas länger bleiben?
Wir haben das 2017 auch gemacht und nicht bereut! Der Grenzübergang ist unkompliziert und die Gegend und die Bootsfahrten nochmal ganz anders! Wir hatten zwar zunächst etwas Theater wegen der Campsite und wegen der Bootstouren, aber es hat sich gelohnt. Hier kannst du das nachlesen:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293355-wir-halten-nur-fuer-voegel-nam-bot-august-2017.html?start=210#488194LG Bele
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #6Hallo Bele,
vielen Dank, das hört sich ja echt gut an. Wow, so viele Vögel auf nur einer Tour! Und wenn ich nur mit solchen Bildern heimkomme, mit denen du unzufrieden warst, dann bin ich happy 😄
LG Marc
Champagner8'681 Beiträge · seit 201023. Apr. 2023 · #7mc3009 schrieb:Hallo Bele,
vielen Dank, das hört sich ja echt gut an. Wow, so viele Vögel auf nur einer Tour! Und wenn ich nur mit solchen Bildern heimkomme, mit denen du unzufrieden warst, dann bin ich happy 😄
LG Marc
😄 Naja, am nächsten Tag lief es ja dann sogar besser, ich weiß nicht, ob du dich bis dahin durchgekämpft hast:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293355-wir-halten-nur-fuer-voegel-nam-bot-august-2017.html?start=228#488390Aber egal wie: ich würde es euch wirklich empfehlen, man bekommt noch mal einen ganz anderen Eindruck.
Wobei ich die Bootstouren in Namibia aber auch schön fand. Den Sambesi habt Ihr nicht in eurer Tour drin, oder? Das wäre auch noch ne Idee....
Und zu der restlichen Tour: ich persönlich würde auf jeden Fall nach Kasane fahren! Die Bootstouren von dort aus sind toll, vor allem wenn man etwas mehr Geld investiert und eine private Tour bucht, am besten mit ein bisschen versetzten Abfahrtszeiten zu den üblichen Touren, dann hat man etwas mehr Ruhe auf dem Fluss!
Ich weiß jetzt nicht, ob Ihr selber an die Chobe River Front fahren wollt/könnt (seid Ihr sanderfahren?), auch da sollte man versuchen, etwas azyklisch unterwegs zu sein und wenn möglich sehr schnell nach Westen zu "fliehen". Wenn geführt, dann versucht auch, irgendwo ne private Tour zu buchen und wenn möglich vor den anderen loszukommen (wobei ich das noch nie gemacht habe und auch nicht aus Erfahrung weiß, wie und wo man das buchen kann, Bootstouren sind da einfacher, glaube ich). Das ist wirklich gut investiertes Geld! Die von den Lodges organisierten Touren sind Massenveranstaltungen und für mein Empfinden nicht unbedingt zu empfehlen.
LG Bele
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201623. Apr. 2023 · #8Hallo Marc,
ich finde eure Touridee prima - wir haben das 2019 insgesamt ganz ähnlich gemacht und waren damit sehr zufrieden. 2022 waren wir zwei Wochen im Caprivi und dabei auch bei Drotsky's. Für Vogelfreunde kann ich den Ort sehr empfehlen. Wir haben den kleinen Schlenker vor allem wegen der dort guten Chancen auf Pel's Fishing Owl eingebaut und wurden nicht enttäuscht. Viele der anderen dort zu findenden Vögel haben wir aber tatsächlich auch von Divundu aus sehen können - es ist schließlich der gleiche Lebensraum und gar nicht so viele km Distanz.
Wenn du magst, schau ruhig in die Reiseberichte, die in der Signatur aufgeführt sind. Dort findest du unsere Erfahrungen im Caprivi und am Chobe.
Liebe Grüße
Sascha
Website:
www.picturesgonewild.de
SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025
Alle Reiseberichte unter:
https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #9Hallo Bele,
"durchgekämpft" würde ich das nicht nennen, die Bilder sind alle toll, ein paar davon sind absolut genial. Mit welchem Objektiv hast du die denn fotografiert oder kommt man so nah ran?
Ob ich selbst an der Chobe River Front fahren will, bin ich unschlüssig. Ich habe ein wenig "Sanderfahrung" (Sahara), ist allerdings schon länger her und Sand und Sand kann sehr unterschiedlich sein, von "mühsam" bis "ich bleibe jeden Moment stecken" 🙂 . Auf letzteres würde ich eher verzichten wollen. Zudem habe ich gelesen, dass die Zeiten für Selbstfahrer eingeschränkt sein sollen.
LG Marc
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201623. Apr. 2023 · #10Champagner schrieb:mc3009 schrieb:
Ich weiß jetzt nicht, ob Ihr selber an die Chobe River Front fahren wollt/könnt (seid Ihr sanderfahren?), auch da sollte man versuchen, etwas azyklisch unterwegs zu sein und wenn möglich sehr schnell nach Westen zu "fliehen". Wenn geführt, dann versucht auch, irgendwo ne private Tour zu buchen und wenn möglich vor den anderen loszukommen (wobei ich das noch nie gemacht habe und auch nicht aus Erfahrung weiß, wie und wo man das buchen kann, Bootstouren sind da einfacher, glaube ich). Das ist wirklich gut investiertes Geld! Die von den Lodges organisierten Touren sind Massenveranstaltungen und für mein Empfinden nicht unbedingt zu empfehlen.
LG Bele
Hinsichtlich der Massenveranstaltung kann ich das so unterschreiben.
Hier würde ich auch eine Privattour buchen.
Das geht z.B. ganz einfach über Nkwe Safaris in Kasane.
Website:
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mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #11Danke, Sascha. Da weiß ich schon, was ich heute noch mache... 🙂
Champagner8'681 Beiträge · seit 201023. Apr. 2023 · #12mc3009 schrieb:Hallo Bele,
Mit welchem Objektiv hast du die denn fotografiert oder kommt man so nah ran?
LG Marc
"Nah" ist natürlich relativ. Es ist halt immer gut, wenn das Boot nicht zu sehr wackelt 😉 . Und ich mache Ausschnitte, das sind jetzt keine Fotos direkt aus der Kamera. Apropos Kamera: es war damals eine Bridgekamera von Canon, die CanonPowerShot SX60 HS, wenn ich mich recht erinnere. Ohne Wechselobjektiv, mit einem recht großen Zoombereich mit all seinen Vor- und Nachteilen. Inzwischen bin ich bei der Sony RX10M4 angelangt, auch eine Bridge, die ist eine andere Klasse, aber eben auch eine andere Preisklasse 😵 .
@ Sascha: das interessiert mich jetzt auch, mehr aus Neugierde denn aus Buchungsdruck heraus: kann man mit denen auch sehr frühe Abfahrtszeiten ausmachen? Oder sonstige Besonderheiten, also Gebiete, wo man gerne hinwill? Oder besteht das Private nur darin, dass man keine anderen Leute im Auto hat? Hast du davon schon in einem Bericht geschrieben? Ich lese ja alle von dir, also hab ichs wohl wieder vergessen 🙄 😣 .
LG Bele
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #13Um mit einer CanonPowerShot SX60 HS solche Bilder zu machen, braucht man schon ganz gute Bedingungen, das ist "nah" für mich... 🙂
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Apr. 2023 · #14Aber von deinen tollen Fotos zurück zu meinem eigentlichen Anliegen... D.h. wenn wir von Kasane aus zu den Vic Falls, Game Drives und Bootstouren machen wollen, dann bieten sich eher 4 als 3 Übernachtungen an?
Champagner8'681 Beiträge · seit 201023. Apr. 2023 · #15mc3009 schrieb: D.h. wenn wir von Kasane aus zu den Vic Falls, Game Drives und Bootstouren machen wollen, dann bieten sich eher 4 als 3 Übernachtungen an?
Hmmm, ich würde sagen, 3 Nächte reichen locker, wenn man jetzt nicht der absolute Chobe/Kasane-Freak ist.
Je nachdem von wo du kommst, hast du eventuell am Ankunftstag noch Zeit für eine Nachmittagsbootstour. Am nächsten Tag ein Ausflug nach Vic Falls, und am letzten Tag kannst du entweder morgens und abends einen Game-Drive in den Park machen oder morgens eine Bootstour und nachmittags einen Game-Drive (oder umgekehrt). Das kommt immer auf die persönlichen Vorlieben an. Theoretisch kann man auch am Abreisetag morgens noch ne kleine Bootstour machen, der Flughafen von Kasane liegt ja ums Eck, das Auto habt Ihr vermutlich am Ankunftstag abgegeben (und somit Geld gespart), dann habt Ihr schon noch Zeit. Ob Ihr Lust habt, ist die andere Frage 😉 . Irgendwann tritt auch ein gewisses Sättigungsgefühl ein....
Ich bin wirklich gerne in Kasane und war auch schon oft dort, aber mehr als drei Nächte würde ich wohl nicht brauchen.
LG Bele
Sangwali311 Beiträge · seit 201723. Apr. 2023 · #16Hi Marc,
wenn Ihr Euch entscheidet, den Abstecher nach BOT zu machen, dann würde ich Euch empfehlen, auch die Tsodilo Hills zu besuchen. Wir haben in 2017 von Divundu aus einen Tagesausflug dorthin gemacht und fanden es absolut lohneswert. Wie schon gesagt, die Grenze bei Mohembo passiert Ihr dort recht flott und von Drotzky´s aus ist es ja auch kein Problem.
Im vergangenen Oktober/November haben wir auch eine "Schwerpunkt Caprivi"-Tour gemacht und fanden auch den Nkasa Rupara sehr reizvoll. Von der Nkasa Lupala Lodge aus kann man sehr schön Selfdrives auf Rupara Island machen (Nkasa war wegen hohem Wasserstand nicht ereichbar). Außerdem wird ein kombinierter Auto/Boot-Gamedrive (halbtags) auf dem Linyanti angeboten (Bootsanleger in der Nähe des Jackalberry Camps), was wir leider nicht gemacht hatten (die Gäste, die teilgenommen haben, waren sehr angetan).
Außerdem - hatte Bele ja auch schon geschrieben - solltet Ihr vielleicht einen Abstecher an den Zambesi überlegen. Im Mai/Juni sind zwar die Karminspinte nicht vor Ort, aber auch sonst ist die Vogelwelt dort oben reichhaltig und die Stimmung auf und am Zambesi ist schon toll.
Viele Grüße
Robert
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201524. Apr. 2023 · #17Champagner schrieb:
Irgendwann tritt auch ein gewisses Sättigungsgefühl ein....
Guten Morgen Bele,
da hast du recht. Deshalb fahren wir auch meist nicht länger als 2 - 2,5 Wochen. Gerade bei solchen Reisen mit vielen intensiven Eindrücken, muss ich dann auch irgendwann mal verdauen. Dann ist mal 3 Tage Kasane gesetzt...
Viele Grüße
Marc
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201524. Apr. 2023 · #18Hi Robert,
vielen Dank! Tsodilo Hills habe ich auch schon überlegt, ich scheue da etwas die Anfahrt, selbst von Drotzky's aus sind es wohl noch gut 2h einfach. Aber es wäre sicher eine Abwechslung und entscheiden können wir es ja noch vor Ort.
Nkasa Rupara hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm, da kaum Lodges (Nkasa Lupala ist bei booking sehr schlecht bewertet) und schwierige Anfahrt. Nach deinem Hinweis habe ich es mal genauer beäugt, es scheint wirklich toll zu sein und wohl auch anders als die Stationen zuvor.
Sambesi kann ich noch nicht gut einordnen. Ihr meint bei Katima Mulilo bzw. östlich davon? Würden wir nun Drotsky's und Nkasa Rupara zum ursprünglichen Plan dazu nehmen, dann wären die Tage alle verplant und für den Caprivi-Teil der Reise würde es bedeuten:
2* Divundu
2* Drotsky's
2* Kwando River
2* Nkasa Rupara
3* Kasane
Würdet ihr etwas davon gegen Sambesi tauschen? Umgekehrt sind die Entfernungen teilweise sehr gering und man kann am Wechseltag noch viel unternehmen, so dass ich mich frage, ob z.B. am Kwando River nicht auch eine Nacht genügen würde.
Viele Grüße
Marc
miganz81139 Beiträge · seit 202124. Apr. 2023 · #19Wir hatten letztes Jahr im Herbst keine Einschränkungen für Private bzgl. Einfahrtszeiten in die Riverfront feststellen können. In den Reiseführern steht überall davon, aber kann es sein dass diese während Covid wieder abgeschafft worden sind?
Ich habe ehrlich gesagt aber keine Ahnung, ob diese wieder eingeführt werden...
Als Alternative kannst du direkt beim Grenzübergang Namibia-Botswana in den Park einfahren und in einer Tagestour einmal ganz durch fahren - das liegt zeitlich sehr gut drin. Bei der westlichen Einfahrt gibt es definitiv keine Zeiteinschränkungen für Privatfahrzeuge. Aber unbedingt am Gate fragen, wie die Strassenverhältnisse direkt hinter dem Ngoma Gate sind und ob ihr nicht eine andere Einfahrt weiter östlich nehmen könnt (das waren bei uns einige der schwierigsten Kilometer Tiefsand der gesamten Reise) 😉
Lg, Michael
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201524. Apr. 2023 · #20Danke, Michael! Ich hatte irgendwo gelesen, dass man auch nur von Ost nach West fahren darf. Wenn das nicht stimmt, dann wäre das natürlich perfekt. Ich denke, wenn wir eine Woche lang mit dem Boot rumgeschippert wurden, dann freuen wir uns wieder auf einen Selfdrive.
Viele Grüße
Marc