6 Wochen Safari in Kenia und Nordtansania

Reisebericht 107 Antworten · 9'890 Aufrufe · gestartet 24. März 2023 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201424. März 2023 ·
Liebe Foris

Nachdem Casimodo einen so schönen Bericht eingestellt hat und Burschi so lieb war, den Bericht von unserer November 2022 Tour zu kreieren, der u.a. ganz andere Aspekte bot, fange ich nun mit meinem an.
Burschi hat sehr toll, das Leben ausserhalb der Parks eingefangen, was mal einen Eindruck gibt, wo man überhaupt durchfährt, um von A nach B zu kommen.

Meine November Bilder habe ich auf Facebook gestellt und einige für die neue Webseite, die einfach nicht wachsen will, abgespeichert.

Damit Ihr einen Faden habt.
Die erste Safari startete in Kenia, ging durch Tansania und zurück nach Kenia, 3 Wochen. Danach verbrachte ich 3 Nächte im Four Points am Flughafen. Die 2. Tour war 7 Nächte Tsavo Ost, 7 Nächte Tsavo West und 7 Nächte Amboseli. Total 6 Wochen, was wirklich lange genug war, aber die zum Teil aussergewöhnlichen Sichtungen, hätte ich nicht missen wollen.

Ich habe sehr radikal Fotos gelöscht, sonst würde der Bericht nie fertig und meine Speicherplatte zu voll.

19.1. Meine Gäste, die teils in Deutschland und teils in Südafrika leben, kamen gestern an und übernachteten im Norfolk Hotel. Das, das älteste Hotel in Nairobi, das auch im Film “Out of Africa” eine Rolle spielte.

Ich buchte mich im Heron Hotel ein, da ich ganz früh eine Gruppe erwartete. Doch als ich im Norfolk sass, kam die Nachricht, Flug gestrichen, wir kommen einen Tag später. Mmhhh passiert leider im Moment gelegentlich.

Wir assen ein tolles Nachtessen. Das muss man sagen, das Norfolk hat eine echt hochstehende Küche! Wir merkten, dass wir uns gut verstehen werden. Schön auch, dass sie an allem Interesse haben und auch schon Erfahrungen aus dem südlichen Afrika haben.

20.1. Start in den Busch. Joseph, den mittlerweile ja einige kennen, holte erst mich ab und dann holten wir das Ehepaar im Norfolk ab. Die Fahrt nach Nakuru verlief ohne Probleme und zum Mittagessen waren wir in der Lake Nakuru Lodge. Unsere erste Pirsch starten wir um 16.00 Uhr.
Der Seewasserspiegel ist nach wie vor recht hoch und somit die tollen Wege entlang des Sees nicht befahrbar. Die Vegetation ist trocken, aber es noch Nahrung für die Pflanzenfresser.

Die Gelbrindenakazien sind nicht nur beeindruckende Bäume, sondern auch Nahrung für viele. Der Akaziensaft wird von Grünen Meerkatzen, Buschbabies und anderen genommen. Rothschildgiraffen reissen Rinde ab und das löst wiederum die Abgabe von Saft aus. Es bewirkt auch die Musterungen am Stamm. Leider sind viele durch Hochwasser abgestorben. Obwohl sie wachsen, wo der Wasserstand relativ hoch ist, war es schon seit einiger Zeit zu viel. Sie sind leider auch begehrt, um Holzkohle zu brennen.

RothschildGiraffeeatingAcaciabark.jpg


Auch das erste Breitmaulnashorn begegnete uns

BreitmaulnashornPelikane.jpg


Klar, ohne Vogelfotos geht es nicht - Rosapelikane in Massen

RosapelikaneLandschaft.jpg


Rosapelikane.jpg


Lake Nakuru Lodge ist für mich immer mit den Lake Nakuru Singern verbunden. Und es hat geklappt, dass sie heute kamen. Auch für die nächste Gruppe, die nach uns hierher kommen wird, werden sie singen. Leider sind die Videos gar nicht gut geworden. Es war schön die Gruppe, nach so langer Zeit (Covid) endlich mal wieder sehen und hören zu dürfen.

20.1. Morgenstund hat Gold im Mund…. Also safarigemäss früh aus den Federn und nach dem Frühstück ab in die Wildnis. Das Licht am See ist zwar super, aber man kommt nicht mehr nahe an den See. Aus Schutzgründen ist der Weg näher ran gesperrt und aussteigen darf man auch nicht mehr. Den Grund kann ich verstehen, zu viele jagden die Flamingos immer wieder hoch. Zudem hat es auch Büffel und Nashörner. Im Hintergrund die abgestorbenen Gelbrindenakazien.

FlamingosimMorgenlicht.jpg


Graumantelwürger / Grey-backed Fiscal

Grey-backedFiscal-2.jpg


Hoch geht es auf das Baboon Cliff. Von hier aus sieht man gut, dass das Wasser über die Parkgrenze raus und in Häuser/Felder eindrang. Im Hintergrund Nakuru Stadt.

ViewfromBaboonCliff1.jpg


Kurz vor der Lodge auf dem Rückweg erspähen wir von Weitem ein Spitzmaulnashorn. Am Nachmittag war es dann netterweise etwas näher. Wir hatten noch andere Tiere gesehen, aber ich knipste nicht mehr so viel.

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22.1. Joseph wählt die kürzere Route über das Mau Escarpment. Das grosse, bergige Gebiet ist das grösste Wasserauffanggebiet in Kenia. Leider sehr stark zersiedelt, was heisst, der Wald musste weichen. Es ist eines der heissen Eisen in der Politik….. Die Strasse ist grösstenteils geteert und zwischendurch halt Holperpiste.

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Wir erreichen die Stadt Narok in guter Zeit. Ich hatte gemerkt, dass ich in der Eile falsch gepackt hatte. Das heisst, die Nachthemden sind in der Tasche für die 2. Safari gelandet. Also in den Tusky Supermarkt rein und eingekauft. Leider gab es nur “Made in China”, aber passen tun sie dennoch.
Tanken und weiter zum Sekenani Gate.
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5'052 Beiträge · seit 201424. März 2023 ·
Hi Elvira,

einen Bericht von dir lass ich mir natürlich nicht entgehen! Da wir aber (hoffentlich) am Sonntag nach Namibia fliegen, lese ich ihn mir aber erst nach unserer Tour durch.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
770 Beiträge · seit 201725. März 2023 ·
Hallo Elvira, da bin ich auch gerne dabei! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201425. März 2023 ·
Konni - der Bericht wird auch nach Deiner Rueckkehr noch nicht fertig sein. Geniesse also erstmal Namibia. Es kamen doch ein "paar" Fotos zusammen

Picco - hauen? dann bringst Du mir das naechste Mal eine neue Tastatur 🤩 😉

Caroline - herzlich willkommen

Es hat ENDLICH gestern Nacht mal anstaendig geregnet, aber weit in die Erde ist das Wasser noch nicht gedrungen
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201426. März 2023 ·
Wenn es in Kenia giesst, heisst das auch, dass oft der Strom weg ist..... und Computer laufen auch hier nicht ohne....

Da wir auf der Triangle Seite übernachten, brauche ich hier nicht einzuchecken. Es geht auf dem Hauptweg und wir sehen eine Gruppe Topis, die starren. Es gibt auch Fahrer, die genau kucken. Und nun schaut auch Joseph und erklärt uns, wo der Leopard im Busch versteckt ist. Uns kommen nun etliche Fahrer entgegen – Ziel Leopard. Einige fahren normal, andere drücken zu sehr aufs Gaspedal.


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Ein nettes Blümchen (Ocimum obovatum), kommt dann irgendwann mal auf die Blumenseite auf der Webseite. Im Moment ist es eine gute Uebung mit dem Pflanzenbuch von Anne Powys zurechtzukommen.

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An der Mara Brücke essen wir unser gepacktes Mittagessen und ich checke uns ein. Der Fluss hat normal Wasser. Wir fahren nun den Hauptweg Richtung Serena Lodge. Und nun geht es los…. Elefanten, Elefanten, Elefanten. So viele habe ich in der Gegend noch nie gesehen. Aber es hat auch Löwen… Wie man sehen kann, ist es herrlich grün und das rote Hafergras steht hoch. Also kein Futtermangel. Die Löwinnen spazieren recht nahe bei den Elefanten vorbei. Keiner macht Anstalten, dem anderen was zu tun.

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Unter dem Hauptweg Richtung Serena Lodge geht eine grosse Röhre zum Wasser ableiten durch. Und das nutzen die Löwen. Wir haben sie hier schon öfter gefunden und das ganz nah ohne ein anderes Auto.

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Ob ich gemeint bin?

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Hier kann man bequem liegen und schauen, ob was zum Fressen vorbei läuft. Im Hintergrund ist das Olololo Escarpment.

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Nebst dem Hafergras wächst auch Fingergras. Beide sind sehr nahrhaft.

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Man kann buchstäblich sehen, wie lästig diese kleinen Fliegen sind.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201426. März 2023 ·
Ich habe sogar den Deutschen Namen für die Sumpfschildkröten gefunden – Starrbrust-Pelomeduse / Pelomedusa subrufa. Eine der häufigen Sumpfschildkröten. Ein Nilpferdrücken ist ein praktischer Ruheplatz, wo man sich sonnen kann.

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Als wir ins Sumpfgebiet kamen, trafen wir auf Südliche Hornraben. Und was taten die? Ein subaltes Tier hackt auf einer Starrbrust-Pelomeduse rum. Leider ist es wegen des Grases nicht so gut erkennbar.

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In dieses Gebiet fliesst viel Wasser runter vom Olololo Escarpement. Dadurch ergibt sich ein super tolles Sumpfgebiet, wo Reiher und andere ihr Auskommen finden. Ich schaue verkrampft, ob ich eine Samtgrüüne Nachtotter / Velvety green Night Adder / Causus resimus erspähe. Das eine der Schlangen, die ich schon lange gerne beobachten würde. Sie ist hauptsächlich im östlichen Afrika verbreitet und wird nur ca. 60 cm lang. Und was macht Herr Hornrabe? Er hat genau diese Schlange im Schnabel. Seine Frau nähert sich und er übergibt ihr die Schlange. Nett oder?

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Ihr werdet es noch merken, es wird in dem Bericht viel um Tierverhalten gehen.
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2'460 Beiträge · seit 200629. März 2023 ·
Bushtruckers schrieb:
Ihr werdet es noch merken, es wird in dem Bericht viel um Tierverhalten gehen.
Da bin ich gern dabei: nicht nur neue Gebiete (virtuell) kennenlernen, sondern auch noch mehr über die Tiere erfahren 🙂 Das macht die eigenen Safaris noch interessanter, wenn man sich bestimmte Verhaltensmuster erklären kann oder entsprechendes Wissen darüber hat.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201429. März 2023 ·
Wir kommen nochmals an Löwen vorbei. Beim 2. Bild achtet auf den Busch dahinter. Ihr seht orange Blätter. Es ist ein Orange-leaved Croton (Croton dichogamus) in der Familie der Euphorbien, produziert aber keinen weissen Saft. Dennoch hält der Busch Insekten fern, was nicht nur Löwen ausnutzen.

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Im Mara Siria Camp werden wir super nett begrüsst. Ich freue mich, wieder hier sein zu dürfen. Es bleibt nicht viel Zeit, um zu duschen und sich zum Abendessen umzuziehen. Es ist frisch! Kein Wunder, wir sind auch auf etwa 1.700 m.
23.1. Es gibt Leute, die nicht gerne SOOOO früh aufstehen. Macht nichts, es ist traumhaft schön in dem Camp und das Frühstück wird im Freien serviert. Von da hat man einen tollen Blick runter in die Masai Mara. Und es hat Vögel…. Wie das Kaprötel, das den Morgen sehr musikalisch werden lässt.

CapeRobin-chat.jpg


Runter in die Masai Mara, durch das Tor und nun wieder Elefanten, aber diesmal ein toller Bulle (09.37), so spät sind wir dran

Elefantenbulle1.jpg


Mit so viel Gras muss es denen ja gut gehen – Topi Herde

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Ich muss mich zurückhalten, denn es sind ja nicht die ersten Elefanten und auch nicht die letzten, die ich zu sehen bekomme. Die Bilder darf ich ja alle selber bearbeiten…

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Was für eine schöne Ueberraschung im Sumpfgebiet– ein Pärchen Ichneumon (Herpestes ichneumon). Die sieht man nicht alle Tage! Und ja, das kommt immer noch vor, eine neue Art für mich.

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Wir fahren zum Mara Fluss, wo es eine Toilette hat und man ein Stück ans Flussufer gehen darf. Es hat Blümchen und Schmetterlinge.

Black-eyed Susan – Thunbergia alata

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Crossandra massaica

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Eine Windenart – Ipomoea cairica

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Die Sehnsucht nach Katzen erwacht in Joseph. Er hatte von einem Fahrer von einem Leoparden gehört. Und wir finden sie auch im Baum drin.

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Danach haben wir unser Mittagessen im Camp verdient. Toll, draussen im Garten zu sitzen. Jetzt fragt Ihr Euch wohl nicht mehr, warum ich das Camp mag – mit der Aussicht!

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Die Zelte wurden in die natürliche Vegetation gebaut. Es wurden keine exotischen Zierpflanzen hier gepflanzt.
Flammenlilie – Gloriosa superba und der Busch ist ein Campherbusch. Zerreibt man die weichen Blätter, riechen sie nach Campher. Die Maasai benutzen diese als Deodorant oder wenn sie Ziegen schlachten, als Unterlage. Aus den Wurzeln machen sie ihre Rungus, die dann oft 2-farbig sind.

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Der Schwarzbrustschlangenadler ist nicht gar so selten, aber ein super Bild zu bekommen, habe ich noch nie geschafft – auch jetzt nicht.

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Wer kann einem so schönen Rotkehlfrankolin widerstehen? Rotkehlfrankolin - Pternistis afer cranchii, die Unterart in der Masai Mara

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Es ist Zeit, ins Camp zu fahren und das Abendessen zu geniessen.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Apr. 2023 ·
24.1. Es gelingt mir doch, die Leute früh auf Pirsch zu bringen. Man sieht die Luftfeuchtigkeit. Es hatte gestern Nacht geschüttet. Die Stimmung finde ich toll.

MorgenstimmungmitNebel1.jpg


MorgenstimmungmitNebel2.jpg


Der Tag beginnt super. Wir sind im Sumpf, ein Rangerauto ist in der Nähe und plötzlich ist da ein Rudel Löwen. So geht es mir, wenn die Tiere auf Joseph’s Seite sind, ein Teil des Autos kommt mit aufs Bild. Weshalb der Mann im offenen Auto rumturn, weiss ich nicht.

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Ein Knäuel Löwen

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Der Knäuel löst sich auf und sie liegen nun zu zweit oder dritt im Gras, einige spielen

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Eine Zebramanguste buddelt und will Nahrung wie Käferlarven suchen, doch die andere meint, nee, es ist jetzt Spielzeit. Die Zebramangusten bilden die grössten Gruppen unter den Mangusten und es können alle Paare Junge haben. Eine grosse Gemeinschaft, was heisst, sie müssen auch regelmässig umziehen, um nicht ein Gebiet zu überfressen.

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Ein Auto steht am Strassenrand und er zeigt uns, wo der Leopard liegt. Etwas ein Suchbild….

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Apr. 2023 ·
Elefantenbullen sind unwiderstehlich.. man achte auf die kleine Geschwulst an der Seite. Aber es scheint, dass es ihn nicht behelligt

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Es ist etwas blöd zum Anhalten, da am besten Punkt ein grosses Loch in der Strasse ist. Aber Joseph weiss, wenn ich will, dann muss es halt irgendwie sein. Tigerlotus – Nymphaea lotus (Familie der Wasserlilien)

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Eine Gepardin mit ihren 2 bald halbwüchsigen Jungen. Wie es im Triangle ist, das Ranger Auto steht in der Nähe und wacht. Somit benehmen sich alle. Es sind auch nur wenige Fahrzeuge hier, was wir natürlich toll finden.
Die Gepardenmama ist aufmerksam. Sie schaut in eine Richtung und plötzlich gehen die Körper runter, der Gesichtsausdrück verändert sich. In geduckter Haltung ziehen sie ab. Leider habe ich mal wieder die Winschutzscheibe vor der Kamera. Sie wollen nicht gesehen werden… aber von wem?

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Aha, die Gepardin hat die Loewin viel vor uns bemerkt

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Sie bringen also Abstand zwischen sich und die Löwin, die vor allem für die Jungen eine ernsthafte Gefahr ist. Immer wieder schaut die Mutter in Richtung Löwin. Sie ist echt besorgt. Die Kleinen verbergen sich erstmal im Gebüsch, denn die nächste Gefahr kommt. Der Elefantenbulle von vorhin

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Sie schaut ins Gebüsch. Ob sie den Jungen einen Warnton gibt, können wir aus der Distanz nicht hören. Dann schaut sie wieder in Richtung Gefahren. Wir hielten einen recht grossen Abstand, um sie so zu beobachten, als wären wir nicht da. Doch ein Auto stellt sich genau zwischen die Geparden und uns. Nicht grade sensibel, aber vielen kommt es nur drauf an, das Bild von Geparden zu haben, nicht was drumherum läuft. Also müssen wir auch näher, um nicht nur Autobilder zu haben.

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Die Jungen kommen aus dem Gebüsch, die Mutter meint wohl, dass es nun sicher ist.

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So nun kann man sich endlich etwas erholen und Energie sparen

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Der Elefantenbulle zieht vorbei. Er nimmt die Geparden geruchlich war, weiss aber, dass die für ihn keine Gefahr bedeuten.
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1'835 Beiträge · seit 201501. Apr. 2023 ·
Hallo Elvira!
Schön wie du über die Verhaltensweisen der Tiere schreibst und das Drumherum erklärst. Ich probiere das auf Safari auch so zu machen aber weiß natürlich nie ob meine Erklärungen auch richtig sind. Da wir nun schon 11 Safari Reisen gemacht haben, haben wir einiges gelernt was das Verhalten der Tiere untereinander und mit andern Tieren angeht. Aber, ich lerne gerne mehr dazu und deine Posts helfen mir sehr dabei!
Von den 5 Pärken die wir in Kenya besucht haben, hat uns der Triangle auch am besten gefallen. Die Landschaft ist toll mit den Sümpfen und den single Trees sowie das Escarpment im Hintergrund, und natürlich der Mara Fluss mit den Crossings. Am besten gefällt mir jedoch dass dort die Regeln eingehalten werden und Tiere und Menschen so viel glücklicher scheinen. D.h.die Tiere werden nicht gedrängt und der Auto Verkehr ist überschaubar.
Mach weiter so! Mit besten Dank von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Apr. 2023 ·
Danke Sadie

Wir hoffen, dass sie es schaffen auf der Narok Seite auch Ordnung rein zu bekommen. Leider hat es dort zu viele Camps und immer wieder kommen neue hinzu. Das heisst der Druck ist enorm, jeder will alles in kuerzester Zeit sehen und das so nah, dass man mit dem Handy die Nasenspitze aufnehmen kann - formatfuellend versteht sich.. Dazu traegt auch bei, dass am Rande oder bis zeitweise weit rein die Maasai mit ihren Kuehen sind. Das geht mit Grosskatzen nicht, sie ziehen weg. Leider wurde ja einer der Tano Bora Geparden durch einen Maasai Pfeil getoetet. Die Katzen konzentrieren sich dann mehr in der Mitte der Narok Mara und somit wird das Autogedraenge noch groesser. Es kommt auch hinzu, dass es von ruecksichtslosen Fahrern wimmelt... es wurde den Kunden ja versprochen.... Funk traegt noch das Seine dazu bei.

Ich bin deshalb auch lieber auf der Triangle Seite.

Wenn es um Landschaft geht, dann liebe ich die rote Erde Gegenden.

Viele Gruesse
Elvira
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zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2023
770 Beiträge · seit 201701. Apr. 2023 ·
Hallo Elvira, auch ich finde deine Erklärungen sehr spannend und lehrreich. Vielen Dank dafür! Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
4'142 Beiträge · seit 200902. Apr. 2023 ·
Hallo Elvira,
schön wieder was von dir zu lesen. Bin zum Glück durch Zufall auf den Bericht gestoßen, weil ich nicht mehr so oft im Forum bin.Werde aber versuchen, ihn zu verfolgen.
Du machst mit den Bildern ja Appetit, vielleicht doch noch einmal nach Kenia zu kommen, aber erst mal muss ich unsere letzte Safari verdauen.. Also lass mal sehen, was du Schönes zu berichten hast.
Viele Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201402. Apr. 2023 ·
Caroline - danke fuers Kompliment. Ich versuche einfach, mal unter die Oberflaeche zu gehen, also Sachen zu zeigen, die viele ueberschauen

Burschi - Willkommen an Bord und freut mich, Dich mitzunehmen. Deine Gemahlin nimmt hoffentlich auch teil. Glaube mir, ich bin auch noch am Verdauen, resp. Bilder bearbeiten. Habe die von unserer Safari erst kuerzlich fertig bekommen.

Liebe Gruesse aus der Waerme - leider nach wie vor ohne Regen bei mir
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Apr. 2023 ·
Wir fahren nur ein kurzes Stück und da liegen die 3 Prachtskerle. Ihr seht nun, dass meine Kamera und ich nicht nur Vögel aufnehmen können. 🤪 😄 😁

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Da die Löwenmänner im energiespar Modus sind, fahren wir nach 10 Minuten weiter. Es geht durch den Sumpf. Diesmal hat ein Schwarzhalsreiher eine Schlange. Auch eine, die ich gerne lebend gesehen habe. Mit Hilfe kann ich Euch den Namen nennen – Gewöhnlicher Schneckenfresser / Common Slug-eater. Sie wird nur 30 – 35 cm lang, lebt terrestrisch und ernährt sich von Schnecken. Glaubt mir, ich we gerne mit hohen Gummistiefeln durch diesen Sumpf gegangen – leider aber verboten und auch mit gewissen Gefahren verbunden.

Black-headedHeronwithSlugEater.jpg


Es geht nun gar nicht ohne diese tolle Elefantenfamilie bildlich festzuhalten. Zudem ist die Strasse ja auch blockiert. Es ist keine Aggression. Es ist abwägen, soll ich weichen, soll ich bleiben, soll ich weggehen… war ein herrlicher Moment mit all den Gesten. Süss auch, wie das Kleine hinter der Mutter hergeht. Der Weg wurde frei gegeben und wir durften zum Mittagessen.

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Ich sags nochmals, ich liebe es im Mara Siria Camp zu sein… es ist die Lage, die äusserst freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die naturbelassene Umgebung usw.

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Wir fahren am Nachmittag nicht mehr auf Pirsch. Also Zeit etwas zu arbeiten und einen Klippspringer zu fotografieren.

Klippspringer.jpg


Morgen heisst es von den lieben Leuten Abschied nehmen.

MaraSiriastaff.jpg


25.1. Ein toller Morgen mit all den Vogelstimmen und einem schönen Sonnenaufgang

SonnenaufgangMaraSiria.jpg


Ein Kapkuckuck sitzt allzu schön. In der Eile und ohne genau hinzuschauen, verwechselte ich ihn, dachte es sei ein Jakobinerkuckuck. Nun beim Bearbeiten der Bilder, oh toll – eine neue Vogelart! Gleich auf der Webseite einbinden

Levaillant'sCuckoo.jpg


So langsam geht es zum Auto. Doch ich höre den Schalowturako! Meine letzte Chance, die kann ich mir nicht entgehen lassen. Als wir ankamen, fragte ich den lokalen Maasai Guide, was für spezielle Vogelarten es hier hat. Und der Name viel. Ich hörte ihn die Tage, aber ich bekam ihn nicht zu Gesicht.

Schalow'sTuraco.jpg


Alles eingeladen, es kann losgehen. Es geht über gute und recht holprige Strassen. Durch Dörfer und Felder, vorbei an Vieh und Motorrädern. Nach etwa 2.5 Stunden sind wir in Isebania an der Grenze. Sikoyo oder Aminiel (einige hier kennen ihn unter dem Namen), ist bereits da. Unser Papiere und Gepäck nehmen und ins Gebäude rein. Man folgt einfach den Wegweisern. Erst checken wir in Kenia aus und dann in Tansania ein. Unsere Dame hatte vor 2 Tagen in der Masai Mara den PCR Test gemacht (klappte wieder hervorragend!) und somit kein Problem.
Das Gepäck ins Tansanische Auto und Joseph sagen wir vorläufig Tschüss.

Der Tansania Teil kommt unter der Rubrik Tansania mit dem gleichen Titel. Wenn wir wieder in Kenia sein werden, wird es hier weitergehen.
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6'379 Beiträge · seit 201104. Apr. 2023 ·
Hoi Elvira

Wau, nur 2,5 Stunden vom Triangel zur überquerbaren Grenze nach Tansania?
Da hätte ich gedacht das dauert länger...gut zu wissen!
Bushtruckers schrieb:Der Tansania Teil kommt unter der Rubrik Tansania mit dem gleichen Titel. Wenn wir wieder in Kenia sein werden, wird es hier weitergehen.
Dann setz hier doch einen Link zum Tansania-Bericht und dort am Schluss zur Weiterführung hier 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201404. Apr. 2023 ·
Hoi Picco

Hast uebrigens gut getanzt - es hat letzte Nacht wieder toll geregnet, sogar bei mir in der Wueste! Masai Mara ist ueberflutet....

Vom Triangle nach Isebania 2.5 Stunden ja, aber das Auto von Arusha braucht 1.5 Tage dahin.

Das mit dem Link kommt noch - warum muessen Schweizer immer so ungeduldig sein 😐 😄 😁 😉

Liebe Gruesse mit Matschfuessen
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201407. Apr. 2023 ·
Hoi Picco und Foris

hier zu der zur Tansania Safari

Habe ja jetzt hoffentlich Strom fuer laengere Zeit....

Liebe Gruesse - leider kein Regen
Elvira
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zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2023