makis schrieb:a)
Nach allem was ich weiss ist es aber inzwischen zu spaet fuer's erfolgreiche Auswandern. Wer das nicht versteht, dem werde ich es auch nicht erklaeren. Die anderen wissen wie es gemeint ist.
Zu spät um die "reichen" Industrieländer wie Deutschland zu verlassen und in einem Entwicklungsland, hier Namibia, eine erfolgreiche Existenz zu gründen?
Ich hörte vor langer-langer-Zeit ( vor Internet...) über die Auswanderung in den 1970er-1990er Jahren von Europa ( Holland, England ) nach SA: Es sei ein wunderschönes Land, aber da das Einkommen sehr gering sei, würde man sich nie Rentenanspruche (?gibts das überhaupt in SA/Namibia?) oder Vermögen aubauen können, - und jetzt kommts -
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daher sei eine Rückkehr nach Europa aus wirtschaftlicher Sicht unmöglich,
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ausser man will nach der Rückkehr in Europa in bitterster Armut ( Sozialfall ) leben. Denn (weitere) Rentenansprüche in den Wohlfahrtsstaaten der EU hat man sich durch längere Abwesenheit von dort ja nicht aufgebaut...
Man sei also als Einwanderer in SA "gefangen" und müsse sich nach der einmaligen Entscheidung mit allem abfinden und arrangieren.
b)
Oder ist es zu spät für Dritte ( Europäer wie Deutsche, Holländer, Engländer.. oder auch Bürger von SA ) in Namibia eine erfolgreiche Existenz zu gründen?
1. Sie würden nicht mehr reingelassen ( keine Arbeitserlaubnis, bzw. kein Recht als Selbstständiger / Unternehmer tätig zu werden?
2. Die wirtschaftlichen Chancen für Neu-Dazugekommene aus Europa und SA mit beruflicher Qualifikation in Namibia sind Null, da ja eh Massenarbeitslosigkeit und Chancenlosigkeit für weite Teile der Bevölkerung, auch für Qualifizierte ( eben: berufliche Ausbildung sofern es das in Namibia gibt, Bachelor/Master-Studium)?
Das auch, weil für alle möglichen Geschäfte und Geschäftstätigkeiten Monopole existieren, und die halt schon vergeben sind. D.h. bei 2.5 Millionen Einwohnern ist keine "Luft" für weitere Geschäfte irgend einer Branche, also ein weiteres Lebensmittelgeschäft, ein weiterer IT-Service, einen Unternehmer-Beratungs-Service.
Für Migranten aus Europa, aber auch einheimische Hochschulabsolventen.
Bei Chinesen sei das anders, die haben ja billige Bezugsmöglichkeiten aus dem Heimatland, an die die anderen nicht rankommen... ( und sei es ein Handy-Display-Reparaturservice, soll legendärer Service von Asiaten/Chinesen sein in vielen afrikanischen Ländern,... weil nur die billig an Ersatz-Displays rankommen im Heimatland ).
Zumal das kenne ich natürlich aus Europa, sich der Staat überall einmischt um Unternehmen das Geschäft zu verderben, sei es über Vetternwirtschaft, Korruption ( für die Genehmigung müsse man was zusätzlich zahlen ), und der Besteuerung. Ist das auch so in Namibia?
Der Rückbau ( = Abschaltung ) vieler Websites der lizensierten Radiostationen erscheint mir typisch,
zumal die Internet-Beschallung ausserhalb von Windhoek ja wohl auch dürftig ist, das Land ist ja riesig. Mobile Dienste anbieten für die Überland-Taxidienste z.B. klappt mangels terrestrischem Internet wohl nicht.
Als Neuankömmling bisherige Geschäfts- und Branchensstrukuren aufbrechen, also sich "Nische" schaffen als Unternehmer / Selbstständiger oder gar als qualifizierter Beschäftigter ) geht doch immer nur über "disruptive Geschäftsmodelle", das einzige was in letzter Zeit als Lichtblick gesehen wird ist Internet/Online, und das soll so ja nicht funktionieren in Namibia...
Und Satelliten-Internet war ja immer überteuert und nie eine Option, noch nicht mal in Nordamerika... oder funktioniert nicht wie erwartet ( mehr Proxy für Empfang statischer Websites wie in 2000 üblich, aber nicht für bidirektionale Kommunikation geeignet oder sonstige interaktive Online-Dienste )
Und NBC hat wohl auch gespart, die meisten Streaming-Angebote abgeschaltet. Der Staat ist also auch pleite und reagiert entsprechend mit Leistungseinschnitten? ( in Deutschland sind wir ja auch pleite, aber der Staat verschwendet weiterhin und prasst Geld zumindest an Unberechtigte, alles finanziert über Staatsverschuldung ).
Und die weltweite, teilweise künstlich geschaffene Energiekrise trifft Namibia doch wohl auch, denn Erdöl gibts ja wohl nicht im Land...