keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202310. Jan. 2023 · #1
Hallo,
ich wohne im nördlichen Norwegen und habe Lust, einmal nach Namibia zu reisen. Bin 46 Jahre alt und noch nie dort gewesen. Für dieses Jahr habe noch keine Urlaubspläne, habe allerdings etwas an Namibia geschnuppert. Ich hätte Lust nach Windhoek und von dort aus weiter in Richtung Küste, d.h. Namib. Mir schwebt da Sossusvlei, Mariental. Lüderitz vor. Ein Grund für diese Gegend ist, dass sie Malariafrei sein soll. Stimmt das? Ich möcht nämlich nicht unbedingt in ein solches Risikogebiet. Nun jedoch meine eigentliche Frage. Ich habe einige Anbieter im Internet gefunden, die Rundreisen anbieten. Allerding bin ich auf keinen gestossen, der nur die besagte Gegend im Programm hat. Daher war meine nächster Gedanke, einen Mietwagen zu nehmen. Hat jemand von euch hier Namibia alleine mit dem Mietwagen bereist? Würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr die Erfahrungen hier teilen könnten.
Grüsse,
Stefan
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202010. Jan. 2023 · #2
Hallo Stefan, im Juli ist in Namibia natürlich Winter mit für uns kühlen Temperaturen. Aber als Nordnorweger wirst du das sicher anders empfinden. Sind leider noch nicht weiter als Bergen gekommen. Zu deinen Fragen: zu der Zeit und in der Gegend musst du dir wegen Malaria keine Gedanken machen. Würde aber auf jeden Fall u. a. Swakopmund mit in die Planung nehmen. Alleine zu reisen ist natürlich nicht ganz so prickelnd. Aber wir haben auf unseren vielen Namibiareisen auch immer wieder Alleinreisende getroffen. Auch Frauen. Und in den Lodges trifft man fast immer wieder nette Leute, so dass man auch Gesprächspartner findet. Zuverlässiges Auto ist natürlich Voraussetzung. LG, Christine
RARadfahrerin27 Beiträge · seit 202110. Jan. 2023 · #3
Hallo Stefan,
ich bereise Namibia allein. Bin nicht die einzige. Mir bringt das Spaß. Ob das was für dich ist, musst du natürlich selbst einschätzen. Wenn du spezielle Fragen hast, darfst du dich gerne bei mir melden. Gerade bin ich in Kasane.
Über Malaria würde ich mir im Juli, wenn es nachts kalt und trocken ist, ja nicht so viele Gedanken machen. Aber auch das ist eine Entscheidung, die nur du treffen kannst.
Hallo Stefan, ich schließe mich da Andrea an. Alleine Reisen in Namibia ist kein Problem. Ich war bereits 3x alleine und problemlos mit Fahrzeug und Camping unterwegs. Man muss es aber auch mögen! 😉 Bei Fragen kannst du dich auch gerne melden.
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202311. Jan. 2023 · #5
Das hørt sich ja alles gar nicht so dumm an 😄
Ich brauch es eigentlich nicht so warm. Ein nordorwegischen Sommer ist im schlimmsten Fall 5 Grad und Regen und da wird es in Namibia selbst im Winter besser sein 😉 Ich war im November in Marokko und in der Sahara Nähe Algerien war es nachts nur 5-6 Grad. Damit kann ich gut leben 🙂
Bin es gewohnt alleine zu Reisen und war auch in Marokko alleine unterwegs. Allerdings war die Sahara Tour gebucht. Jetzt habe ich allerdings mehr Lust ungebunden zu sein, sollte ich nach Namibia reisen. Man hat da doch mehr Möglichkeiten als bei einer organsierten Tour.
Wegen der Malaria kann man natürlich nichts ausschliesen, aber ich muss ja nicht unbedingt in der schlimmsten Zeit an die schlimmsten Orte reisen 😉. Insofern hørt sich das ja so, dass es ein überschaubares Risiko ist.
Wie ist das mit den Fahrzeugen? Was für ein Fahrzeug empfiehlt ihr? Kann man evt. auch einfach auf einem Parkplatz oder am Strassenrand im Auto übernachten? Geht hier in Norwegen, aber andere Länder andre Sitten. Und wieviel muss man für eine Übernachtung in einer Lodge rechnen? Ich habe keine grossen Ansprüche, sollten nur sauber und keine Wanzen sein 😛
Von den Abständen bin ich es hier gewohnt lange zu fahren ohne auf Leute zu treffen und das wird ja in Namibia nicht anders sein. Hier weiss ich, was ich machen muss und habe auch Verhaltensregeln für den Winter um nicht zu erfrieren. Wie ist das denn wenn man liegen bleibt oder Hilfe benötigt in Namibia? Was muss man beachten, wenn man dort unterwegs ist?
Liebe Grüsse,
Stefan
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Jan. 2023 · #6
Hallo Stefan,
in Namibia solltest Du halt für den Pannenfall immer ausreichend Wasser dabeihaben. Auch wenn es im Juli auch tagsüber nicht so heiß wird, findest Du halt nirgendwo einfach mal so Wasser. In Norwegen hast Du immer mal Flüsse oder Seen. Das ist in Namibia anders.
Das Übernachten am Straßenrand und auf Parkplätzen ist eher gefährlich, vor allem entlang der Asphaltstraßen. Ich habe es schon entlang von Pisten gemacht, aber auch das sollte man besser unterlassen. Abgesehen davon findest Du nur schwer geeignete Plätze, weil das meiste Privatland und eingezäunt ist.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202011. Jan. 2023 · #7
Hi., wir nehmen immer einen 4x4. Ist zwar nicht immer erforderlich, aber sicherer. Die Mietwagenpreise haben es in sich. Da würde ich mir Angebote machen lassen. Am Straßenrand einfach mal zu übernachten: nicht zu empfehlen. Campen zu der Jahreszeit: kühl. Lodgepreise: es gibt in vielen Regionen nur eine begrenzte Auswahl. Daber DBB liegt man meistens schon bei/über 100.-Euro. LG, Christine
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202311. Jan. 2023 · #8
@Wolfgang. Im Winter muss man hier immer en Schlafsack oder Overall im Auto haben um nicht zu erfrieren, solange denn irgendwann Hilfe kommt ist das ja in Ordnung mit genug Wasser im Wagen in Namibia.
Das mit dem Übernachten im Auto hatte ich mir schon gedacht, aber eben doch besser mit jemandem zu reden, der Erfahrung hat 🙂 dann muss ich mal sehen, was die Unterkünfte so kosten.
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202311. Jan. 2023 · #9
Südwesten schrieb:Hi., wir nehmen immer einen 4x4. Ist zwar nicht immer erforderlich, aber sicherer. Die Mietwagenpreise haben es in sich. Da würde ich mir Angebote machen lassen. Am Straßenrand einfach mal zu übernachten: nicht zu empfehlen. Campen zu der Jahreszeit: kühl. Lodgepreise: es gibt in vielen Regionen nur eine begrenzte Auswahl. Daber DBB liegt man meistens schon bei/über 100.-Euro. LG, Christine
habe gerade mal nachgeschaut, Mietwagen für zwei Wochen (Polo) 500 euro und ein hilux für 1300 euro. Das ist schon eine Menge. Bei Airbnb habe ich einige günstige Einzelzimmer gesehen für-20-30 Euro, aber ist eben auch sehr begrenzt wie Du schon sagtest. Hast Du Erfahrung ob man lange vorher buchen muss, oder kann man z.b. einfach losfahren und sich auf der Route eine Übernachtungsmøglichkeit finden?
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202311. Jan. 2023 · #10
Habe mir gerade mal eine Route angesehen, die für mich interessant scheint. Vielleicht habt ihr ein paar Tips dazu? Geplant hatte ich wie gesagt 1,5 bis 2 Wochen. Ist jemand schon mal diese Strecken gefahren und weiss ob man auf diesen Strassen einen 4x4 braucht? Sieht für mich aus, als ob das OK Strassen sind...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Jan. 2023 · #11
Die Strecke von Aus nach Sesriem kenne ich nicht, aber den Rest kannst Du mit VW Golf fahren. Die letzten 4-5 km zum Sossusvlei sind Tiefsand und gehen mit dem Golf natürlich nicht. Dort gibt es einen Shuttle oder man geht halt zu Fuß.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo Stefan , ich würde mich von den nächtlichen Temperaturen nicht abschrecken lassen - soooo schlimm ist es dann doch nicht . Ein guter Schlafsack und Thermounterwäsche wirken Wunder und Kälte bist du doch gewohnt .Im Notfall kaufst du dir unterwegs noch ne Decke dazu . Auto mit Dachzelt finde 8ch optimal da man das ganze Campinggerödel dazubekommt . Campsites findest du schon eher Mal und die Kosten sind überschaubar . Ich denke das wird billiger als Lodgeurlaub mit PKW . Viel Spass beim weiteren planen . Gruß Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202012. Jan. 2023 · #13
Hi., Monate im voraus kann man wenig zum Zustand der Schotterpisten sagen. Kommt immer darauf an, wann zum letzten Mal geschoben wurd. Sind schon öfter von Klein Aus nach Sossusvlei gefahren. Nur einmal war 4x4 vorteilhaft. Für 1 Person bekommt man einen kleine 4x4 schon für ca. 65.-Euro in der Vorsaison pro Tag. Für einen Hilux mit Camping dürften ca. 120.-Euro fällig werden. Rechnet man dann noch die Kosten für Selbstverpflegung, Platzgebühren usw dazu, habe ich leichte Zweifel, dass man da viel spart. In der Vorsaison kann man sein Glück sicher auch ohne Vorbuchung versuchen. Bedenke aber, dass die nächste Unterkunft in der Regel gerade im Süden sehr weit weg sein kann. LG, Christine
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202312. Jan. 2023 · #14
Südwesten schrieb:Hi., Monate im voraus kann man wenig zum Zustand der Schotterpisten sagen. Kommt immer darauf an, wann zum letzten Mal geschoben wurd. Sind schon öfter von Klein Aus nach Sossusvlei gefahren. Nur einmal war 4x4 vorteilhaft. Für 1 Person bekommt man einen kleine 4x4 schon für ca. 65.-Euro in der Vorsaison pro Tag. Für einen Hilux mit Camping dürften ca. 120.-Euro fällig werden. Rechnet man dann noch die Kosten für Selbstverpflegung, Platzgebühren usw dazu, habe ich leichte Zweifel, dass man da viel spart. In der Vorsaison kann man sein Glück sicher auch ohne Vorbuchung versuchen. Bedenke aber, dass die nächste Unterkunft in der Regel gerade im Süden sehr weit weg sein kann. LG, Christine
Hast du einen guten Tip bei welcher Mietwagengesellschaft ich mal anfragen kann? Habe selber lange einen Polo gefahren und bin mit dem immer gut weitergekommen auch wenn die Bodenpfanne manchmal gelitten hat 🤪
Für mich alleine finde ich es etwas overkill mit einem Hilux, nicht zuletzt preismässig 😛 Ist Juli eigentlich Vorsaison? Ist ja mitten im Winter...
Und was meinst du mit weit weg? Wenn ich in Norwegen Urlaub mit meinem Auto mache kommen da Tagesetappen zusammen von rundt 300 km, was ca. 5 Stunden entspricht. Wie sind so die Entfernungen zwischen den Unterkünften im Süden?
LG Stefan
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200812. Jan. 2023 · #15
Wieso nimmst du nicht ein kleines Zelt mit, das wäre doch locker im Fluggepäck mitzunehmen. Und wenn du Geld sparen willst, dann auch eine kleine Grundausrüstung an täglichem „Küchenkram“ – den Rest wie Teller usw dann im Supermarkt dazu kaufen, - du bist dann unabhängig und kannst jeweils vor Ort spontaner entscheiden, wo und wie du übernachten willst. So haben wir das früher auch in Namibia gemacht, waren auch nur mit einem Kleinwagen unterwegs, das geht wunderbar, du bist doch noch jung. Und es gibt so schöne Campingplätze an so wunderbaren Orten in Namibia, die würden wir uns nicht entgehen lassen! Hin und wieder trifft man noch junge Leute die genauso unterwegs sind und sich von dem ganzen 4x4 - Glamping - Hype nicht beeindrucken lassen. Als Luxus kannst du dir‘ne gute selbstaufblasende Luftmatratze mitnehmen oder du besorgst dir vor Ort eine dieser billigen Schaumstoffmatten im Campingladen in Windhoek (Cymot, Bushwackers). Den „Rest“ über campen kennst du sicherlich sowieso.
Vom Zu-Fuß-Laufen vom Parkplatz zum Sossusvlei/Dead Vlei können wir dir nur abraten. Das haben wir damals zwar gemacht - ...und bereut. Erstens verbrauchst du deine Kraft für den Weg und die eigentlichen Attraktionen kannst du nicht mehr ablaufen und genießen (da geht’s nämlich sandmäßig gut zur Sache und man ist den ganzen Tag relativ schutzlos in der Sonne...) und wenn dann noch das Wetter umschlägt und ein Wind o. gar Sturm aufkommt, dann ist man total am Arsch… - und die, die einen zurück mitnehmen könnten, sind ggf. schon längst an einem vorbei… Deshalb der Tipp: Nutze dort den shuttle und konzentriere dich auf die schönen Stellen – (Wasser u. etwas Essen mitnehmen, dann kannst du dir länger Zeit lassen).
Für Campingplätze kannst du die Thomas Richter Liste nutzen (hier im Forum auf der Startseite unter "Camping" kostenlos abrufbar)
Viel Spaß.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
keks76Themenstarter10 Beiträge · seit 202312. Jan. 2023 · #16
lilytrotter schrieb:Wieso nimmst du nicht ein kleines Zelt mit, das wäre doch locker im Fluggepäck mitzunehmen. Und wenn du Geld sparen willst, dann auch eine kleine Grundausrüstung an täglichem „Küchenkram“ – den Rest wie Teller usw dann im Supermarkt dazu kaufen, - du bist dann unabhängig und kannst jeweils vor Ort spontaner entscheiden, wo und wie du übernachten willst. So haben wir das früher auch in Namibia gemacht, waren auch nur mit einem Kleinwagen unterwegs, das geht wunderbar, du bist doch noch jung. Und es gibt so schöne Campingplätze an so wunderbaren Orten in Namibia, die würden wir uns nicht entgehen lassen!
Auf diesen Gedanken bin ich auch schon gekommen. Ich habe alles an Ausrüstung für camping da ich viel mit dem Zelt in Norwegen unterwegs bin. Also kein Problem. Ich war mir aber unsicher ob man das einfach so machen kann. Aber wenn du sagst, dass es campingplätze gibt 😄 ich brauche kein clamping, bin ich von hier auch nicht gewohnt 😉 muss mal einen Blick auf die Liste werfen. Wenn es Campingplätze sind, braucht man sich wohl auch keine Gedanken über Kriminalität oder Tiere zu machen?
ich bin neu hier und stelle mich kurz vor. Das erste Mal war ich in Namibia 1995, damals auch mit Zelt. Dann sollte es nach langem Warten 2020 wieder soweit sein. Doch es kam - wie bei vielen anderen auch - die Pandemie dazwischen. Im letzten Jahr ging es dann endlich los. Diesmal allerdings ein klassischer Gästefarm- und Lodgeurlaub. Beides war wunderschön.
Nun soll es nicht wieder so lange dauern, ich plane schon die nächste Reise. Da ich den Urlaub im vergangenen Jahr mit zwei Mitreisenden sehr anstrengend fand (wir hatten völlig unterschiedliche Vorstellung von dieser Art Urlaub) will ich das nächste Mal alleine reisen und verfolge dieses Thema mit großem Interesse.
Zelten damals war einfach, der Natur dafür sehr nahe. Für die Planung der letzten Reise - wir wollten zunächst auch campen - hatte ich 2020 gesehen, dass man sich vor Ort für wenig Geld eine Campingausrüstung mit allem nötigen Zubehör leihen kann. Vielleicht findest du den Anbieter, wenn du ein bisschen guckst.
Und du solltest dich mit ein paar Verhaltensregeln vertraut machen, z.B. immer Zelt schließen, Schuhe auf Skorpione untersuchen etc. Aber das sind gängige Regeln für Namibia, zu denen vielleicht andere mehr sagen können.
Es würde mich sehr interessieren, wie es so alleine war. Vielleicht hast du ja Lust, einen Reisebericht zu erstellen.
Gruß Michaela
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200612. Jan. 2023 · #18
lilytrotter schrieb: Vom Zu-Fuß-Laufen vom Parkplatz zum Sossusvlei/Dead Vlei können wir dir nur abraten. Das haben wir damals zwar gemacht - ...und bereut. Erstens verbrauchst du deine Kraft für den Weg und die eigentlichen Attraktionen kannst du nicht mehr ablaufen und genießen (da geht’s nämlich sandmäßig gut zur Sache und man ist den ganzen Tag relativ schutzlos in der Sonne...) und wenn dann noch das Wetter umschlägt und ein Wind o. gar Sturm aufkommt, dann ist man total am Arsch… - und die, die einen zurück mitnehmen könnten, sind ggf. schon längst an einem vorbei… Deshalb der Tipp: Nutze dort den shuttle und konzentriere dich auf die schönen Stellen – (Wasser u. etwas Essen mitnehmen, dann kannst du dir länger Zeit lassen).
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Burkhard486 Beiträge · seit 202012. Jan. 2023 · #19
keks76 schrieb:habe gerade mal nachgeschaut, Mietwagen für zwei Wochen (Polo) 500 euro und ein hilux für 1300 euro. Das ist schon eine Menge.
ein Kompromiss wäre vielleicht wirklich der Suzuki 4x4, Gondwana2Go bietet den lt. Homepage für rund 70€ am Tag (Hauptsaison, Nebensaison noch etwas billiger) incl. aller Versicherungen ohne SB. So ganz klar ist mir deine Preisermittlung (Versicherungen incl. oder nicht ?? ) oben nicht. Für eine Person sollte die Kiste reichen und auch Fähigkeiten für möglicherweise auftretende 4x4 Abschnitte bieten.
Ich persönlich würde keinen Polo (oder andere reine 2x4 Straßen-PKWs) dort nutzen wollen. Die Ortsansässigen sind da aber meistens sehr viel schmerzfreier als ich und treiben die irgendwie überall durch. 😈
Gruß
Burkhard
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200812. Jan. 2023 · #20
Hallo, keks, naja, du fragst nach „Gedanken über Kriminalität oder Tiere“…? Ziemlich weiter Bogen... 😁 Welche Tiere meinst du? Mit sowas wie kleinen Skorpionen unter Steinen musst du rechnen, aber den kann man aus dem Wege gehen, allerdings solltest du dir schon insoweit Gedanken machen, dass du entsprechend Vorsicht walten lässt. Ggf. sieht man auch mal eine Schlange oder einen Schakal. Weiter gen Norden gibt’s mehr Wildtiere, - auch mal eine Hyäne oder im Erongo sogar die seltene Chance auf einen der scheuen Leoparden… -man weiß nie… Kriminalität? (schau mal hier unter dem Stichwort im Forum und lies…) …ist ein weites Feld, - je nach Gegend: Ja, kommt vor (Städte, stadtnah, deshalb sind die Sites dort auch ziemlich stark gesichert) – bis: Nein, in der Wildnis nicht, - wir haben meist dort den subjektiven Eindruck von Sicherheit. Man kriegt ja auch hier im Forum einiges mit, wenn mal irgendwo „was passiert“, - im Allgemeinen fühlen wir uns dort auf den Campsites und im Land so sicher wie überall. Wir sind noch nie auf einer Campsite von Menschen beklaut worden (22 x südl. Afrika) – von den frechen Grünen Meerkatzen aber schon… 😄
Zu deiner Route: Bisher ist dein erster Routenentwurf noch ausbaufähig… würden wir mal so sagen… 😎 Mögliche Ergänzungen: Oranje River (Paddeltour?), Ai-Ais Hot Springs, Fishriver Canyon, Hobas, Aus, Schloss Duwisib, Solitaire hat mittlerweile einen sehr netten Campingplatz! Kurz vor Walvisbay: Mirabib. Und nördlich deiner angezeigten Route wären die Spitzkoppe u. Elephant Campsite (SW v. Brandberg) sowie das Erongo Gebirge schöne Plätze, bei denen du nicht mit Malaria rechnen musst. Schau für deinen Routenentwurf auch in die T4A Karten, die dir hier im Forum in der „Papierausführung“ digital zur Verfügung stehen (KNOW-HOW >Karten), dort findest du die genauen Kilometerangaben sowie die Fahrzeiten, die gleichzeitig etwas zur Straßenbeschaffenheit aussagen (allerdings sind dort nur wenige Campsites eingezeichnet, - die wiederum findest du über die Eingabe bei ggle). Wir nutzen diese Möglichkeit auch nach vielen Jahren noch, wenn wir einen Überblick über uns unbekannte Strecken haben wollen.
Du siehst, du hast noch viel vor… 🙂
... Um Missverständnissen bei Mitlesern vorzubeugen: Alle unsere Äußerungen und gut gemeinten Tipps sind nur Vorschläge und persönliche Meinungen, - letztlich muss Jeder für sich selber entscheiden, was er tut, - das war schon immer so.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt