Südtour - Optimierungsvorschläge?

67 Antworten · 5'589 Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2022 von rik m.
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Themenstarter608 Beiträge · seit 202030. Dez. 2022 · #1
Liebe Namibia-Kenner!

Nach 3 (bald 4) Reisen nach Namibia, in denen ich mich nie "getraut" habe, selbst zu fahren, und immer einen Fahrer hatte, möchte ich in den nächsten Weihnachtsferien endlich ein Auto mieten und selbst fahren. Wie ihr aus diversen Beiträgen meinerseits ja schon wisst, habe ich keine Reisepartner und plane daher alleine zu fahren, wenn ich niemanden finde. Ich möchte nicht wieder 2 Wochen im Winter daheim verbringen...

Mich begeistert v.a. die Landschaft des Südens, und daher soll die Tour auch in den Süden führen. Gerne lass ich mich belehren und bin über Verbesserungsvorschläge dankbar.

Folgende Vorüberlegungen:
1) Ich möchte alleine nicht campen und brauche also Unterkünfte, die Frühstück und Abendessen anbieten.
2) Ich habe keine Off-Road-Erfahrung - ob daher z.B. die D503 machbar ist, weiß ich nicht. Auch kann ich nicht Reifen wechseln; ich müsste also im Falles des Falles darauf hoffen, dass ein netter Mensch vorbeiführt und mir hilft... Und ich bin ja alleine unterwegs. Sind das Routen, die für eine Alleinreisende zu empfehlen sind? Ich habe sie mir mal vorläufig so ausgewählt, weil ich sie für landschaftlich reizvoll halte.
3) Ein Auto habe ich noch nicht gemietet. Ich liebäugle mit dem Jimny von Namibia2go oder bin für andere Vorschläge dankbar. Campingausstattung brauch ich logischerweise nicht, und ein so großer "Kübel" müsste es ja eigentlich auch nicht sein, jedoch auch kein "normaler" PKW.
4) Ich möchte eigentlich immer 2 oder 3 Nächte am selbsten Standort sein. Wenn die Fahrstrecken dazwischen 5 Stunden dauern, ist das noch ok. Länger sollte es nicht werden.
5) Für eine Zwischennacht zwischen der Kalahari Game Lodge und White House würde sich Aroab anbieten, aber ich habe bislang keine Unterkunft dort gefunden.

1 Ankunft am Morgen; Fahrt über C23, C 15 Jansen Kalahari Guest Farm
2 5h Fahrt: C 20, D1033, C 15 Kalahari Game Lodge
3 Kalahari Game Lodge
4 Kalahari Game Lodge
5 5h Fahrt: D503 und C11 Aroab???
6 3h Fahrt: auf der C11, M26, B1 White House Guestfarm
7 White House Guestfarm
8 Canyon Village Gondwana
9 Canyon Village Gondwana
10 4h Fahrt über Seeheim und B4 Klein Aus Vista
11 Klein Aus Vista
12 Namtib
13 Namtib
14 Namtib
15 5h Fahrt: D 707, Beta, Sesriem, C 19 Ababis
16 Ababis
17 Fahrt zurück nach WDH abends: Rückflug nach FRA

Ist diese erste Planung eine Schnapsidee oder realisierbar? Über eure Einschätzung wäre ich dankbar!

Wenn ich meine Wunschroute so weit fixiert habe, werde ich mich wahrscheinlich an einen Veranstalter wie Bwana wenden und die Buchung dann in professionelle Hände geben, damit ich jemanden im Hintergrund weiß, an den ich mich im Notfall wenden könnte.

LG, Birgit
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2022
1'942 Beiträge · seit 201130. Dez. 2022 · #2
Hallo Birgit,
zu einigen Überlegungen kann ich dir meine Erfahrungen mitteilen.
2. Um auf den üblichen Routen unterwegs zu sein, braucht man keine Offroad-Erfahrung, eher ausreichend Vorsicht, denn auf gravel roads fährt es sich ganz anders als auf unseren europäischen Schotterstraßen. Außerdem braucht man vielleicht eine zeitlang, bis man sich an den Linksverkehr gewöhnt. Und manchmal gibt es (z.B. auf der D707) kurze Tiefsand-Passagen, die aber mit entsprechender Fahrweise auch gut zu meistern sind.
Zudem ist Offroad-fahren meiner Meinung nach ohnehin nicht angebracht, denn alles Land, über das man offroad fährt, gehört jemanden; man fährt also einfach so über fremdes Eigentum. Bei uns hat auch niemand eine Freude, wenn Autos über die Almen brettern.
Ich glaube, du bist auf den Straßen, auf denen du unterwegs sein wirst, gut mit "normalen" Fahrkenntnissen unterwegs. Die D503 kenne ich allerdings nicht, werde sie auch erst nächstes Jahre befahren. Soll gut und sehr schön sein.
4. Längere Zeit an einem Ort zu sein ist meiner Meinung nach eine gute Entscheidung, weil man mehr Zeit und Ruhe hat, den Ort zu erkunden und zu genießen. Ich habe deine Destinationen jetzt nicht durchgerechnet, aber rechne nicht nur mit den auf Karten angegebenen Fahrtzeiten. Die beinhalten keine Stopps. Die Landschaft ist aber so wunderschön, dass man (ich zumindest) oft Pausen zum Schauen und Fotografieren einlegen möchte.

Auf keinen Fall würde ich gleich nach der Ankunft losstarten. Ich hab das dreimal gemacht, weil ich immer in der Früh angekommen bin, das Auto übernommen habe und gleich auf mein erstes Camp wollte. Beim 4. Mal habe ich es (wahrscheinlich in Vorahnung 😎 ) anders geplant und die erste Nacht in Windhoek verbracht. Das war ein Volltreffer. Mein Flug hatte über 4 Stunden Verspätung, Abfertigung und Abholung am Flughafen haben dann nicht so flüssig geklappt und es war Nachmittag, als ich endlich das Auto übernommen habe. Du hast zu deiner Destination eine weite Strecke vor dir, du musst sicher auch noch Wasser und ein paar Lebensmittel einkaufen und wenn du dann auch noch müde vom Flug bist, ist das ein Horror.
Auch am letzten Tag ist die Fahrt von Ababis nach Windhoek meiner Meinung nach zu weit. Du brauchst ausreichend Zeit, um das Auto zu übergeben (kann sein, dass jemand vor dir "dran" ist und du warten musst) und du muss früh genug am Flughafen sein, weil es sein kann, dass man sich sehr lange anstellen muss. Mich hat das mal gehörig ins Schwitzen gebracht.

All diese Dinge sind meine persönliche Meinung, ich will sie dir nicht aufdrängen, aber vielleicht helfen sie dir in deiner Planung.

Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
1'678 Beiträge · seit 200730. Dez. 2022 · #3
Bevor ich mehr schreibe: Warum gar keine Selfcatering-Unterkünfte? Ein paar Sachen für Frühstück und mal ein (kaltes) Abendessen dabeizuhaben wäre doch kein Problem.
Am Anfang würde ich auch nicht gleich losfahren. Voigtland bietet sich an, da bist Du schon an der Piste zu Jansen via Dordabis. Ist auch viel schöner als die B1 via Kalkrand.
Ababis Windhoek sind 240 km, kann man überlegen am Abflugtag zu fahren, darf halt keine Probleme geben.
3 Nächte Kalahari Game Lodeg scheint mir zu viel.
Genauso wir 3x Namtib und dann via Sesriem durchfahren bis Ababis, das passt gar nicht.

Manfred
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
725 Beiträge · seit 201730. Dez. 2022 · #4
pollux schrieb:
3 Nächte Kalahari Game Lodeg scheint mir zu viel.
Der Meinung bin ich auch. Wir waren 2 Nächte dort (Ende September 22) .
Am Ankunftstag waren wir am späten Mittag in der Lodge und konnten uns ausruhen.
Für den nächsten Tag hatten wir das Löwentracking vorgebucht und waren am späten Vormittag wieder in der Lodge. Von daher hat man genug Zeit, etwas an der Lodge zu laufen (man kann zu einem Hochstand auf einer Düne laufen) oder einfach nur am Pool sitzen und den Tieren am Wasserloch zusehen.
Einen weiteren Tag braucht man nicht, sei denn man möchte in den KTP fahren - aber ob das Sinn macht?
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
1'678 Beiträge · seit 200730. Dez. 2022 · #5
Noch zwei Punkte:
- die D1033 ist schön leer, weil es eine Nebenstraße ist. Alternative ist die C15 "Hauptstraße" von Stampriet entlang des Auob.
- D503 durch die Dünen ist gut fahrbar, ein 4x4 sollte es aber schon sein, da reicht aber z.B. ein Renault/Dacia Duster, danach käme Wildheim Farm nördlich Aroab, die müssten nicht nur Campsites haben.
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1'942 Beiträge · seit 201130. Dez. 2022 · #6
Ja, Wildheim hat self catering chalets.
Wie ist die D1033 zu befahren, Pollux? Ist sie ähnlich der C15? Ich bin diese bis jetzt immer gefahren, die ist aber landschaftlich nicht sonderlich attraktiv, weil man da eben im Flusstal fährt. Ist die D1033 sandiger?

Liebe Grüße
Solitaire
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1'678 Beiträge · seit 200730. Dez. 2022 · #7
Die 1033 geht imTal des Olifants, der aber wohl schon ewig nicht mehr richtig geflossen ist. Sie folgt relativ direkt dem alten Flusslauf und ist damit kurviger, die Talwände sind aber ganz niedrig. Ich finde sie schöner als am Auob.
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Themenstarter608 Beiträge · seit 202030. Dez. 2022 · #8
Schon mal danke für die ersten Tipps!

Nein, Self-Catering schließe ich eigentlich aus. Ansonsten hätte ich schon ganz anders geplant... Natürlich würde das den Preis drücken und mich bei der Route flexibler sein lassen. Aber ob es dann nur ein paar oder mehrere Self-Catering-Untekünfte sind, so muss ich dann auch für die paar Tage Essen einkaufen und mitschleppen, das interessiert mich irgendwie nicht. Und v.a. müsste ich mir alleine alles herrichten und sitze dann alleine beim Essen - das hab ich ja eh das ganze Jahr über daheim und mag das gar nicht. Lieber irgendwie beim Essen Anschluss an wenauchimmer.
Daher scheidet Wildheim leider aus. Wer hat für die Gegend noch eine Idee?

Ideal wäre, wenn ich das Auto am Flughafen übernehmen könnte. Dann wäre die Fahrt zur Jansen Farm wohl kein Problem. Ein 4x4 SUV sollte wohl am Flughafen zu haben sein. Wenn ich erst in die Stadt rein muss und die Übergabe dann dauert, käme ich wohl in Bedrängnis, da habt ihr recht. Voigtland hatte ich für jede meiner 3 Reisen als erste oder letzte Station in der Planung, doch nie war etwas frei. Da müsste ich dann sehr bald anfragen.

Sesriem als Zwischenübernachtung möchte ich meiden; mir gefiel es dort nicht; zu touristisch, zu viel Rummel. Ababis ist kein Muss; ich werde da nochmals nach Alternativen schauen. Vielleicht etwas, was südlicher liegt und dann noch eine weitere Unterkunft einbauen. Aber da müsste ich irgendwas streichen, und ich weiß gerade nicht, was... Ok, vielleicht eine Nacht in der Kahalari Game Lodge weniger. Aber wenn ich schon so weit weg vom Schuss bin und die Gegend schön ist - und das ist sie - seh ich eigentlich kein Problem, ein paar Tage dort zu verbringen. Selbiges gilt für Namtib... Langweilig wird mir bestimmt nicht, wenn ich 3 Nächte wo bin! Wichtig ist mir die Einschätzung der Fahrstrecken. Der Hinweis, dass Namtib - Ababis zu lang ist, ist von daher sehr wertvoll! Danke!
502 Beiträge · seit 201630. Dez. 2022 · #9
Moin Birgit,
ich gebe mal meine (unsere) Südtour für März/April 2023 durch. Allerdings sind es bei uns dann 21 Tage. Vielleicht hast Du dadurch noch die eine oder andere Anregung. Übernachtung meistens Lodges bzw. Gästefarmen mit DBB. Wie gesagt, wir sind zu zweit mit einem 4x4 von Safari Car Rental unterwegs:
2 x Kuzikus
2 x Bagatelle
3 x Kalahari Game Lodge
2 x Alte Kalköfen Lodge
2 x Canyon Village
2 x Norothshama River Resort
2 x Klein Aus Vista Eagles Nest
2 x Namtib Desert Lodge
2 x Elegant Desert Lodge
2 x Corona Guestfarm
Meine Buchungen laufen über Click&Travel (das ist ein Werbebeitrag) und dort kümmern sich Birgit / Nina.
Das ist unsere Namibia-Reise #3, diesmal Namibia's Süden.
Die Entfernungen zwischen den Unterkünften scheinen mir gut machbar.
Ich wünsche Dir weiterhin erfolgreiches Planen!
Gruß und Guten Rutsch,
Dieter
Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Dez. 2022 · #10
Hallo Dieter!

Deine Runde ähnelt großteils sehr meiner Planung! 🙂 Die Strecke von der Kalahari G. Lodge zur A. Kalköfen Lodge ist aber auch ein ziemlicher Ritt, oder? Ich würde mal sagen: 5 Stunden?

Die Schwachstelle meiner Planung sehe ich v.a. in der noch fehlenden Unterkunft zwischen Kalaharli G. Lodge und White House / Grünau. Ich brauche auf dieser Strecke eine Übernachtungsmöglichkeit incl. Verpflegung. Am sinnvollsten in / bei Aroab.
725 Beiträge · seit 201731. Dez. 2022 · #11
Wir sind nach dem Frühstück (denke mal gegen 9 Uhr ) in der Kalahari Game Lodge losgefahren und bis kurz vor Keetmannshoop (Mesosaurus Camp) gefahren. Dort waren wir gegen 13 Uhr.
Zu Deiner Lodge ist es ja etwas weiter, vielleicht so 1 bis 1,5 Std. länger - also machbar.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
1'678 Beiträge · seit 200731. Dez. 2022 · #12
"Die Schwachstelle meiner Planung sehe ich v.a. in der noch fehlenden Unterkunft zwischen Kalaharli G. Lodge und White House / Grünau. Ich brauche auf dieser Strecke eine Übernachtungsmöglichkeit incl. Verpflegung. Am sinnvollsten in / bei Aroab."

Da gibt's aber nichts vernünftiges. Frag doch mal bei Wildheim an, ob die was für Dich machen können. Oder Du bringst für dieses eine Mal was mit. Bei Kalahari Game Lodge gibt's doch Farmstalls in der Nähe.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
502 Beiträge · seit 201631. Dez. 2022 · #13
Moin,
die Entfernung Kalahari Game Lodge zur Alten Kalköfen Lodge = 340 km, also machbar.
Gruß,
Dieter
Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Dez. 2022 · #14
pollux schrieb:Da gibt's aber nichts vernünftiges. Frag doch mal bei Wildheim an, ob die was für Dich machen können. Oder Du bringst für dieses eine Mal was mit. Bei Kalahari Game Lodge gibt's doch Farmstalls in der Nähe.
Ja, schon geschehen. Ich warte auf Antwort...
2'191 Beiträge · seit 201631. Dez. 2022 · #15
Wie wäre es noch mit einer Übernachtung in Keetmanshoop. Die Köcherbäume dürften Dir fotografisch gut gefallen.

Ansonsten könnte Kuzikus auch etwas für dich sein. Soweit ich weiss sitzt man mit anderen Gästen zusammen.

Dies wäre auf jeden Fall auch auf der Okambara Elephant Lodge so. Da bekommst Du gut Kontakt. Und du würdest bei deinem 4. Besuch mal Elefanten sehen.

Etosha reizt Dich gar nicht?

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Dez. 2022 · #16
Gabi-Muc schrieb:Wie wäre es noch mit einer Übernachtung in Keetmanshoop. Die Köcherbäume dürften Dir fotografisch gut gefallen.
Ja, da haben wir am 24.12.20 sogar vor Ort übernachtet. Die Köcherbäume sind super - aber die dortige Unterkunft fand ich schrecklich; wir, d.h. unser Guide musste selbst kochen, weil am 24.12. die Küche geschlossen hatte. Die Gemeinschaftsküche war so was von dreckig und eklig, da schüttelt es mich heute noch... Auch die Gastgeber waren komisch. Unseren Guide, den sie kannten, luden sie auf einen Umtrunk ein, wir saßen blöd daneben. Keetmanshop selbst soll ja auch nicht soll "prickelnd" sein, aber Hotel Schützenhaus käme ev. in Frage.
Gabi-Muc schrieb:Ansonsten könnte Kuzikus auch etwas für dich sein. Soweit ich weiss sitzt man mit anderen Gästen zusammen.
Ja, das hab ich schon vorgemerkt für kurze Ferien ohne Auto - weil ein Transfer angeboten wird und man dort sicher einige Tage verbringen kann.
Gabi-Muc schrieb: Dies wäre auf jeden Fall auch auf der Okambara Elephant Lodge so. Da bekommst Du gut Kontakt. Und du würdest bei deinem 4. Besuch mal Elefanten sehen.
Das sagt mir gar nichts, muss ich erst schauen, wo das ist.
Gabi-Muc schrieb:Etosha reizt Dich gar nicht?
Ehrlich gesagt: ganz und gar nicht.
7'296 Beiträge · seit 200631. Dez. 2022 · #17
rik m. schrieb:
2) Ich habe keine Off-Road-Erfahrung - ob daher z.B. die D503 machbar ist, weiß ich nicht. Auch kann ich nicht Reifen wechseln; ich müsste also im Falles des Falles darauf hoffen, dass ein netter Mensch vorbeiführt und mir hilft... Und ich bin ja alleine unterwegs. Sind das Routen, die für eine Alleinreisende zu empfehlen sind? Ich habe sie mir mal vorläufig so ausgewählt, weil ich sie für landschaftlich reizvoll halte.

Lasse Dir das zuhause doch mal zeigen und probiere mal aus, ein Ersatzrad zu montieren. Das ist kein Hexenwerk und ist relativ schnell erledigt. Wenn der Wagenheber zum Auto passt ...

3) Ein Auto habe ich noch nicht gemietet. Ich liebäugle mit dem Jimny von Namibia2go oder bin für andere Vorschläge dankbar. Campingausstattung brauch ich logischerweise nicht, und ein so großer "Kübel" müsste es ja eigentlich auch nicht sein, jedoch auch kein "normaler" PKW.

Der Suzuki Jimny wäre auch mein Favorit. Klein, wendig und auch geländegängig. Nur ein Ersatzkanister könnte sinnvoll sein. Der Jimny hat nur ein Tankvolumen von 40 Litern.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'191 Beiträge · seit 201631. Dez. 2022 · #18
Wir waren damals in der Pension Gessert. Dort hat es uns gut gefallen. Es gibt dort aber nur Frühstück, Abendessen waren wir in einem Restaurant. Ich weiss es nicht mehr, aber vermutlich war es das Schützenhaus.

Wie wäre es mit der Lapa Lange Lodge? Dort gäbe es Nashörner.

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
27 Beiträge · seit 202101. Jan. 2023 · #19
Liebe Birgit,

ich bin auch alleine unterwegs und habe mich auch erst beim vierten Mal Namibia getraut, selbst zu fahren. Ich weiß also, was dir im Kopf rumgeht. Aber trau dich! Es ist großartig!

Ich kann leider auch nur in der Theorie einen Reifen wechseln. Vermute auch, dass ich einen Offroad-Reifen nicht in Position heben kann Muss also auch auf Hilfe hoffen. Für diese Fälle habe ich genügend Wasser dabei. Gerade im Süden kann es ja mal ne Weile dauern …

Anfangs habe ich auch mit dem Suzuki Jimny geliebäugelt. Schien mir ideal für Alleinreisende. Aber er war dann viel teurer als ein Hilux bei Africa on Wheels. Und dann bietet der Hilux doch alleine schon mit dem doppelten Tank viel mehr Komfort. Und ist auch im Verbrauch gar nicht so schlecht. Ich bin allerdings eine, die nicht die Rundum-Versicherung wählt. Möglicherweise bietet Namibia2Go da bessere Konditionen.

Schreib mir gerne eine Nachricht, wenn du noch Fragen zum Alleinreisen hast.

Viele Grüße und ein wundervolles Jahr 2023
Andrea
Themenstarter608 Beiträge · seit 202001. Jan. 2023 · #20
BikeAfrica schrieb:Der Suzuki Jimny wäre auch mein Favorit. Klein, wendig und auch geländegängig. Nur ein Ersatzkanister könnte sinnvoll sein. Der Jimny hat nur ein Tankvolumen von 40 Litern.
Hallo Wolfgang!
Danke für Deine Gedanken. Ja, das geringe Tankvolumen ist mir bewusst. Der Verbrauch wird mit 7,7 l/100 km angegeben. Ich müsste also relativ oft tanken. Aber ich denke, dass genügend Tankstellen auf der Strecke wären. Stampriet, MataMata zur Not, Aroab, Grünau, ... Reservekanister (gefüllt) hätte ich natürlich dabei, ja, kann man dazu mieten, ev. auch 2. Kann man ja am Dach neben dem Reserverad transportieren, oder? Ein Dachträger ist montiert, so weit ich das sehe. Aber das müsste ich dann alles erst klären, erste Kontaktaufnahme mit Namibia2go ist erfolgt, ich warte aber noch auf die Antwort.
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2023