Namibia mit Kids 2023 - Ersttäter

3 Antworten · 942 Aufrufe · gestartet 30. Nov. 2022 von ChrisBin
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Themenstarter2 Beiträge · seit 202230. Nov. 2022 · #1
Hallo zusammen,

Namibia steht schon seit Ewigkeiten auf unserer bucket list - 2023 ab Mitte August soll der Traum war werden für uns. Insofern grübeln wir gerade ein wenig über unsere Reiseroute für ca. 3,5 Wochen mit 4x4 und 2 x Dachzelt. Wir, dass ist eine 4-köpfige Familie, die Kids sind 8 und 10.

Unserer Reiseroute würde planerisch aktuell wie folgt aussehen:
Tag 1) Ankunft in Windhoek am morgen, Übernachtung feste Unterkunft in WDH
Tag 2) Kalahari/Mariental (Bagatelle Campsite)
Tag 3) Keetmanshoop (Mesosaurus Campsite)
Tag 4) Fish River Canyon (Roadhouse Campsite)
Tag 5 & 6) Klein-Aus (Desert-Horse Campsite)
Tag 7 & 8) Sesriem (Campsite)
Tag 9 & 10) Swakopmund (feste Unterkunft)
Tag 11 & 12) Spitzkoppe (Campsite)
Tag 13) Erongo (Ameib Campsite)
Tag 14 & 15) Brandberg, (White Lady Lodge Campsite)
Tag 16) Olifantsrus (Campsite)
Tag 17 & 18) Okaukuejo (Campsite)
Tag 19 & 20) Onguma Tamboti (Campsite oder Lodge)
Tag 21 & 22) Waterberg (Wilderness Lodge Campsite)
Tag 23) Guestfarm/Lodge vor Windhoek/Flughafen
Tag 24) Rückflug am Abend

Könnt ihr uns Feedback, Tipps & Anregungen geben, ob das zu ambitioniert ist bzw. was ihr ggfs. anders machen würdet.

Unsicher sind wir uns speziell im Abschnitt Erongo/Ameib bis in den Etosha West über den Brandberg. Über das Brandberggebiet haben wir gehört, dass man sich selbständig nur eingeschränkt bewegen kann (wegen Tierwelt), allerdings sieht die Lodge so aus, als könnte man gut entspannen als auch eine geführte Tour gut machen. Gäbe es evtl. eine bessere Alternative, die Stecke zu überbrücken?

Auch über Übernachtungstipps in WDH, Swakopmund und vor dem Rückflugtag würden wir uns sehr freuen.

Als Vergleich vlt. zu uns selbst noch ein paar Infos: bisherige Camperreisen (also deutlich eingeschränkte Reisegschwindigkeit) in Europa in ähnlichem Zeitraum mit annähernd ähnlich vielen Ortswechseln und Stops untertags bei ca. 4500km klappen sehr sehr gut (ja, Afrika ist Europa natürlich nicht zu vergleichen, aber als Anhaltspunkt): Was uns interessiert: MIx aus Landschaft anschauen (viele Eindrücke sammeln unterwegs), Landschaft erleben (wandern, sich frei bewegen), Tiere beobachten.

Vielen Dank Euch schon mal im voraus, dass ihr euch mit "fremden" Reiseplänen beschäftigt. Auf die Rückinfos sind wir sehr gespannt.

LG,
Chris
33,1k Beiträge · seit 200630. Nov. 2022 · #2
Hallo Chris,

ich persönlich würde, auch wenn ihr 3 Wochen habt, den äußersten Süden weglassen. Die gewonnen 2-3Tage würde ich in Swakopmund und der Kalahari dranhängen. Bedenkt, dass ihr manchmal (August ist Winter, die Sonne geht früh unter) abends irgendwo im dunkeln ankommt und dann womöglich am nächsten Morge früh weiter müsst. Da bieten sich durchaus 2 Nächte an.

Diese Thread kennst Du?
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
Auch über Übernachtungstipps in WDH, Swakopmund und vor dem Rückflugtag würden wir uns sehr freuen.
Auch dazu (und übrigens generell Reisen mit Kindern) findest Du jede Menge Threads. Du machst mit keinem der B&B/Gästehäuser in Swakop oder Windhoek was verkehrt. Ich würde in Swakop was zentrales nehmen, da ihr dann "überall" hinlaufen könnt

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
144 Beiträge · seit 200601. Dez. 2022 · #3
Hallo Chris,

ich schätze die Meinung von Christian sehr, kann ihm aber hier nicht in allen Punkten zustimmen (liegt vielleicht auch daran, dass wir den Süden bevorzugen, gerade wegen den Landschaften).

Nehmt bei 3 Wochen den Süden in jedem Fall mit, der Fish River Canyon ist großartig, von Aus aus könntet Ihr nach Lüderitz/Kolmanskuppe fahren etc.

Ich denke, Du kannst das ein oder andere optimieren:
- Am Waterberg bist Du quasi vor Windhoek, bei einem Abendflug ist die Anfahrt von dort locker machbar, insofern würdest Du am Ende einen Tag einsparen.
- Ich weiß natürlich nicht, was ihr 5 Tage bei der Spitzkoppe/im Erongo/am Brandberg vorhabt, hier würde ich auch mindestens einen Tag einsparen, eher sogar zwei oder drei.
- Wenn ihr den Köcherbaumwald und die Fossilien sehen wollt, könnt Ihr bei Keetmanshoop übernachten, wenn nicht, könntet Ihr auch gleich zum Roadhouse fahren (ca. 4,5h Fahrt). Ihr könntet den Canyon dann noch am Nachmittag besuchen oder am nächsten Morgen bei besserem Licht, denn die Fahrt nach Aus ist nicht so weit (über die B4).
- Da gehen die Meinungen jetzt sicher weit auseinander – aber mir reichten immer 3, max. 4 Etosha-Tage.

- Ich würde einen der gewonnenen Tage wie Christian schrieb in Swakopmund investieren und einen in den Tirasbergen (Namtib oder Koiimasis). Wenn noch weitere Tage „gewonnen“ werden, würde ich noch Twyfelfontein (inkl. Living Museum) einbauen und/oder Norotshama (großartige Route vom Roadhouse nach Aus), ist evtl. für Eure Kinder auch interessant.

Meine zwei Cent - aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

Grüße,
Guido

P.S. Mir würde das auf Basis Deiner Vorauswahl so besser gefallen:
Tag 1: Windhoek
Tag 2&3: Kalahari
Tag 4 Fish River Canyon
Tag 5: Norotshama
Tag 6&7: Klein-Aus
Tag 8: Tirasberge
9&10: Sesriem
Tag 11 – 13: Swakopmund
Tag 14&15: Spitzkoppe mit Ausflug nach Ameib (oder andersrum), alternativ Brandberg
Tag 16: Twyfelfontein
Tag 17: Olifantsrus
Tag 18&19: Okaukuejo
Tag 20&21: Etosha Ost (außerhalb)
Tag 22&23: Waterberg
Tag 24: Rückflug am Abend
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2022
Themenstarter2 Beiträge · seit 202201. Dez. 2022 · #4
Hallo Christian, Hallo Guido,

vielen lieben Dank für eure Anregungen und Hinweise und dass ihr euch die Zeit dafür genommen habt. Wir werden unsere bisherige Planung nochmals dahingehend checken und überschlafen.

- Norotshama und Oranje-River hatten wir zunächst mit drin, dann aber wieder rausgekegelt aufgrund Strecke/Zeit und dem Gefühl, die erste Woche dann nur zu hetzen. Andererseits reizt die Landschaft schon sehr...
- die Option Aus - Lüderitz - Aus wollten wir uns auf jeden Fall ermöglichen/offen lassen, daher auch die 2 ÜN in Aus

- die 2 ÜN Spitzkoppe und danach wären der Überlegung geschuldet, den Tag noch in Swakopmund bis zum frühen Nachmittag zu nutzen und dann erst nach Spitzkoppe zu fahren. Spitzkoppe sowie Ameib wurde uns berichtet, dass man sich hier mehr freier draußen bewegen könne, sprich: die Kids könnten sich hier speziell etwas mehr als sonst austoben.
- der 2. Tag in Brandberg wäre für uns ein Flextag, je nachdem, in welcher Verfassung wir sind. Entweder ausruhen oder Action mit der Option auf eine Wüstenelefantentour.

1 Tag Etosha werden wir jetzt auf jeden Fall schon mal rausnehmen... und wohl in Swakopmund dranhängen.

Mit der direkten Rückfahrt vom Waterberg nach WDH hätte ich jetzt noch etwas Bedenken, dass auf der doch längeren Fahrt irgendetwas unvorhergesehenes passiert und es dann ein kleiner Wettlauf mit der Zeit werden könnte, was wiederum kein schöner Urlaubsabschluß wäre. Aber vlt. findet sich hier noch ein weiterer Tag oder aber der Flextag am Brandberg, der dann wo anders noch passt.