Impfungen für Namibia?

23 Antworten · 5'116 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2022 von Moepy21
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7'296 Beiträge · seit 200618. Juli 2022 · #21
Logi schrieb:
Haben wir es jedoch mit Arzneimitteln zu tun, die noch dazu verschreibungspflichtig sind, sieht die Sache ganz anders aus. Da darf nur medizinisches Fachpersonal ran.

… da regelt das AMG aber nur die Abgabe (egal, ob Verkauf oder kostenlos). Da wäre in der Tat auch Chrigu wohl in der Haftung, wenn hier jemand solche Medikamente. anbieten würde, der nicht Arzt oder Apotheker ist und Chrigu den Beitrag stehen ließe.

Was Tipps oder Erfahrungsberichte angeht, sind mir keinerlei einschränkenden Regelungen bekannt. Wie von Yanjep angemerkt, ist da wohl nur eine zivilrechtliche Haftung denkbar.
Deshalb würde ich mich mit absoluten Aussagen (z.B. "in Region X benötigt man keine Prophylaxe") zurückhalten, sondern allenfalls sagen, was ich persönlich machen würde.

Übrigens sind am Frankfurter Flughafen zwei Mitarbeiter an Malaria tropica erkrankt, die beide selbst nicht verreist waren. Die Ansteckung ist also offenbar am oder um den Flughafen herum passiert. Ob eine weitgereiste Mücke oder eine der sechs in Deutschland vorkommenden Anophelesarten für die Ansteckung sorgte, weiß man wohl nicht.
Quelle: https://promedmail.org/
Bitte bis zum 15. Juli scrollen. Die direkte Seite ließ sich nicht verlinken …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
64 Beiträge · seit 202020. März 2023 · #22
gelöscht und in anderen Thread verschoben
zuletzt bearbeitet 20. März 2023
15 Beiträge · seit 202223. März 2023 · #23
Jeder muss das für sich selber entscheiden, was er an Impfungen und Vorsorge unternimmt. Dazu kann und darf ich keine Ratschläge geben. Aus meiner Erfahrung kann ich nur so viel sagen, dass in den Lodges in Namibia der Insektenschutz durch Moskitonetze, Repellents und Fliegenfenster extrem gut ist. Ein Standard, den ich mir in machen mückenverseuchten europäischen Gebieten wünschen würde.
2'048 Beiträge · seit 200723. März 2023 · #24
Hallo Wolfgang,
Ob eine weitgereiste Mücke oder eine der sechs in Deutschland vorkommenden Anophelesarten für die Ansteckung sorgte, weiß man wohl nicht.
es reicht nicht, die passende Mücke im Land zu haben, die dich dann sticht. Die Mücke muss sich vorher "infizieren", d.h. du brauchst Malariabetroffene Menschen, die vor dir von der gleichen Mücke gestochen werden. Das war früher in der Etosha eher nicht der Fall, weil die Menschen dort eben nicht in Malariagebieten waren. Jetzt kommt das Personal mehrheitlich aus dem Norden. Es dürfen auch die Angehörigen im NP wohnen und die Familien bekommen ständig Besuch von Verwandten. Die Zahl der "Malaria-Spender" für die Etosha-Mücken hat daher stark zugenommen. Das ist in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet allgemein noch nicht der Fall.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 23. März 2023