MOMoepy21Themenstarter21 Beiträge · seit 202211. Juli 2022 · #1
Hallo ihr Lieben, Wir fliegen im August für zwei Wochen nach Namibia. Jetzt habe ich meinen Hausarzt gefragt, welche Impfungen dafür empfohlen werden, da ich im Internet nichts Überzeugendes finde. Bei ihm müsste ich vorher einen Termin für eine Reiseberatung vereinbaren, welches selbstverständlich nicht kostenfrei ist. Natürlich ist die Gesundheit unbezahlbar und ich bin bereit, dass zu zahlen aber vielleicht finde ich ja hier schon Erfahrungsberichte bzw. Empfehlungen. Gegen was habt ihr euch impfen lassen vor eurer Reise? Wenn überhaupt?
wir sind keine Mediziner und können und dürfen somit auch keine medikamentenspezifischen Auskünfte geben und ich würde mich auch nicht auf Aussagen von (u.a. sehr erfahrenen) FoMis "verlassen", auch nicht was Wahrscheinlichkeiten anbelangt.
Wir kennen Deine medizinischen Vorgeschichten nicht und Du solltest Dich ausschließlich auf den Rat der Fachleute verlassen. Bitte besprich das Thema dringend mit einem erfahrenen Tropenmediziner.
Namibia empfielt selber nichts anderes, als die europäischen "Standard"impfungen (Tetanus etc). Es kann aber durchaus sein, dass Tropeninstitute (die sogar meistens sehr gerne), deutsche reisemedizinische Zentren, Dein Hausarzt etc anderes/weiteres empfehlen. Das musst Du dann individuell abklären.
Viele Grüße Christian
P.S. COVID19-Impfung macht für die Einreise aktuell noch Sinn (kann sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit ab dem 16.7. erledigt haben).
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Juli 2022 · #5
Moepy21 schrieb: Natürlich ist die Gesundheit unbezahlbar und ich bin bereit, dass zu zahlen aber vielleicht finde ich ja hier schon Erfahrungsberichte bzw. Empfehlungen. Gegen was habt ihr euch impfen lassen vor eurer Reise? Wenn überhaupt?
Ich würde sagen, es kommt stark darauf an, was Du vorhast. Eine typische Reise, wie sie 99,x% aller Touristen unternehmen, erfordert sicherlich keine weiteren Impfungen im Vergleich zu dem, was in Mitteleuropa empfohlen wird. Da schließe ich mich Christians Meinung an. Läufst Du mit dem Rucksack quer durchs Ovamboland und isst in den Kaschemmen am Straßenrand, dann kann man mal über eine Typhus-Impfung nachdenken. Fährst Du mit dem Rad, ist aufgrund zahlreicher Hundeattacken auch eine Tollwut-Impfung ratsam.
Es gibt aber auch Ärzte, die schauen in einem schlauen oder auch weniger schlauen Buch nach und verpassen Dir unabhängig von genauer Reiseregion und -zeit die volle Bandbreite an Impfungen mit Tollwut, Cholera, Typhus, Enzephalitis und Gelbfieber und natürlich Malariaprophylaxe auch im Winter für drei Wochen Aufenthalt in Swakopmund.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
... War da eine Bekannte neulich zur reisemedizinischen Beratung für eine Reise Namibia - Botswana und Vic-Falls... " also die haben gesagt, es muss auf jeden Fall Malaria-Prophylaxe eingenommen werden, vor allem wegen Namibia, seit Corona hat das massiv zugenommen im ganzen Land und ist ganz schlimm" ... No comment
Ich finde, man sollte immer überlegen, wo man sich aufhält, was man zu unternehmen vor hat, etc.
" also die haben gesagt, es muss auf jeden Fall Malaria-Prophylaxe eingenommen werden, vor allem wegen Namibia, seit Corona hat das massiv zugenommen im ganzen Land und ist ganz schlimm"
Hat zugenommen, von nahezu nicht vorhanden auf fast 10 Fälle pro 1000 Risikopersonen... 2020 waren es 12.500 Fälle im Land.. 😉 (Quelle: Weltbank)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MOMoepy21Themenstarter21 Beiträge · seit 202217. Juli 2022 · #8
Ich habe noch eine Frage zur Impfung. Ich persönlich habe meine erste Impfung gegen Corona mit Astrazeneca erhalten, meine zweite mit Moderna und die dritte mit Biontech. Ich war damals nicht wählerisch und habe genommen was da war. Wir wollten damals nach Irland reisen und da war es ein Problem das ich eine Kreuz-Impfung erhalten hatte. Diese wurde dort nicht anerkannt. Ist das bei der Einreise nach Namibia auch ein Problem?
Des weiteren habe ich noch einen Kinderimpfpass, es ist zwar ein offizieller gelber WHO Ausweis, der jedoch etwas anders aussieht und wohl kaum im Umlauf ist. Und wie sieht es da mit einer Adressänderung aus? Kann ich meine neue Adresse einfach rein schreiben oder sollte ich mir einen neuen ausstellen lassen.
Änderungen im und am Impfpass muss Dein Doc abstempeln.
LG Logi
MOMoepy21Themenstarter21 Beiträge · seit 202217. Juli 2022 · #10
Super, das ich drei unterschiedliche Impfungen erhalten habe sollte kein Problem sein?
ZwilleSK49 Beiträge · seit 202217. Juli 2022 · #11
Ich habe auch ein COVID-Impfstoff-Sammelalbum von drei verschiedenen Ärzten. Hat im Juni bei der Einreise nicht interessiert. Die haben kurz in mein Impfpass geschaut und gut war. 😛
MOMoepy21Themenstarter21 Beiträge · seit 202217. Juli 2022 · #12
Das beruhigt mich, das ist aber aktuell auch alles ein Durcheinander. 🤩
Wir reisen über Qatar und zurück über Äthiopien, aber dort steht bei Transit Flügen ist es unerheblich ob man überhaupt geimpft ist. 😄
Enilorac65768 Beiträge · seit 201717. Juli 2022 · #13
Ich hoffe es ist ok, wenn ich dazu auch eine Frage habe. Wir sind, wenn alles wie geplant läuft, Ende September, Anfang Oktober drei Nächte im Etosha. Ich denke da ist Malariaprophylaxe nicht wirklich nötig, oder sehe ich das falsch? Der Rest der Reise ist kein Malariagebiet. Wir haben letztes Mal Malarone gut vertragen, aber ich denke zu dieser Jahreszeit können wir es ohne riskieren.
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
waterlike873 Beiträge · seit 201417. Juli 2022 · #14
Wir sind, wenn alles wie geplant läuft, Ende September, Anfang Oktober drei Nächte im Etosha.
die Chance in der absoluten Trockenlnzeit einer Mücke zu begegnen grenzt nahezu an ein Wunder.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Nur noch einmal kurz zur Erinnerung (ich weiß, Ihr rollt mit den Augen 😎 ):
Medizinische Ratschläge dürfen im Forum nicht gegeben werden, so gut es auch gemeint ist. Ihr macht Euch - und den Forumsbetreiber mit dazu - strafbar.
Wenn Ihr unbedingt etwas raten wollt, dann macht es bitte so, damit es nicht öffentlich ist (beispielsweise privat oder per PN).
LG Logi
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Juli 2022 · #18
Logi schrieb: Medizinische Ratschläge dürfen im Forum nicht gegeben werden, so gut es auch gemeint ist. Ihr macht Euch - und den Forumsbetreiber mit dazu - strafbar.
Ist das wirklich so und warum? Ich dachte, das betrifft nur die Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten nach §48 AMG.
Ansonsten wird es ja wirklich blöd mit der Abgrenzung. Ist dann die Antwort nach der Frage zur Vermeidung von Juckreiz nach Mückenstichen bereits ein medizinischer Ratschlag? Oder Tipps zum Verhalten nach Sonnenbrand? …
Ich kenne bisher nur das AMG als Richtlinie, lerne aber gerne noch dazu (will mich ja selbst auch nicht strafbar machen).
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201617. Juli 2022 · #19
Eine Strafbarkeit ist mir nicht bekannt. Es kann, und die Betonung liegt ausdrücklich auf kann, aber eine zivilrechtliche Haftung ausgelöst werden, wenn falsche Ratschläge erteilt und befolgt werden. Das wäre im Fall der Fälle durch das befaßte Gericht im Einzelfall zu beurteilen, wobei dann diverse Erwägungen bei der Entscheidung zu berücksichtigen wären. Pauschal: Der hat mir von Malariamedikamenten abgeraten, das habe ich mal so geglaubt, also haftet er, so funktioniert es nicht.
BikeAfrica schrieb: Ansonsten wird es ja wirklich blöd mit der Abgrenzung. Ist dann die Antwort nach der Frage zur Vermeidung von Juckreiz nach Mückenstichen bereits ein medizinischer Ratschlag? Oder Tipps zum Verhalten nach Sonnenbrand? …
Guten Morgen Wolfgang,
selbstverständlich darfst Du bei mir privat, bei einem Sonnenbrand, einen Quarkwickel aufbringen 😎 . Das ist eben privat , im gegenseitigen Einverständnis und ein "Hausmittel".
Haben wir es jedoch mit Arzneimitteln zu tun, die noch dazu verschreibungspflichtig sind, sieht die Sache ganz anders aus. Da darf nur medizinisches Fachpersonal ran.
Wir kennen alle aus der Werbung den Slogan " ... fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - das ist kein Spruch, den sich eine hochbezahlte Werbeagentur ausgedacht hat, sondern wird vom Gesetzgeber her verlangt.