Jetzt tue ich es doch. Ein Reisebericht fehlt noch, bis ich über wirklich alle unsere Afrika Reisen berichtet habe. Nach 15 Jahren hat der natürlich keinen inhaltlichen Mehrwert mehr. Es gab leider auch kein Reisetagebuch, also bleiben die schriftlichen Beschreibungen kurz. Die Bilder wurden mit einer Digicam der ersten oder zweiten Generation gemacht und der Bediener (Kerstin machte noch Dias) war auch nicht gerade geschickt im Umgang mit der Kamera.
Unsere Route
19.10.2007 Flug Frankfurt nach Kapstadt 20.10.2007 Airport Kapstadt nach Paternoster / Deja Vu Paternoster 21.10.2007 Deja Vu Paternoster / Deja Vu Paternoster nach Mount Ceder 22.20.2007 Mount Ceder 23.10.2007 Mount Ceder 24.10.2007 Mount Ceder nach Franschoek Auberge Dauphine 25.10.2022 Franschoek Auberge Dauphine 26.10.2007 Franschoek Auberge Dauphine 27.10.2007 Franschoek Auberge Dauphine nach Mes Amis Wilderness 28.10.2007 Mes Amis Wilderness 29.10.2007 Mes Amis Wilderness nach Serendipity Wilderness 30.10.2007 Serendipity Wilderness 31.10.2007 Serendipity Wilderness nach Cliff Lodge De Kelders 01.11.2007 Cliff Lodge De Kelders 02.11.2007 Cliff Lodge De Kelders 03.11.2007 Cliff Lodge De Kelders 04.11.2007 Flug Kapstadt nach Frankfurt
Teil 225. Juni 2022
19.10.2007 und 20.10.2007 Flug Frankfurt Kapstadt und Fahrt nach Paternoster
Es ist die Zeit vor dem Jahr der Finanzkrise, in dem sich für uns einiges ändern sollte. Im letzten Jahr waren wir das erste Mal in Südafrika und im März drei Wochen in Indien. Schon im letzten Jahr reifte die Entscheidung, einige Stellen rund ums Kap mit etwas mehr Ruhe zu bereisen. Und das kommt gerade gerecht, denn unsere Jobs forderten uns ganz schön. Und so besteigen wir ziemlich gestresst und volle Vorfreude den SAA A340 nach Kapstadt.
Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie wir etwas müde und angespannt mit unserem Nissan Tiida in Blouwbergstrand aussteigen, uns einen Kaffee besorgen und mit Staunen den tollen Blick auf den Tafelberg genießen.
Auf einer Weinfarm essen wir ein tolles Farmerfrühstück.
Von dort aus geht es weiter in Richtung West Coast Nationalpark,
wo wir uns etwas die Füße vertreten, uns den Wind um die Nase wehen lassen und bei einem Standspaziergang ein Schiffswrack bewundern.
Am Horizont schwimmen Wale (ohne Foto).
Pelikane fliegen vorbei, Black Oystercatcher laufen herum und es blühen sogar noch Blumen.
Nach dem Abstecher geht es weiter nach Paternoster, wo damals schon das Oystercatchers Haven ausgebucht war. Unsere Alternative ist das Deja Vu Guesthouse, dass uns auch ganz gut gefällt.
Abends essen wir ganz toll in einem kleinen Fischrestaurant, bevor wir todmüde ins Bett fallen.
Teil 327. Juni 2022
21.10.2007 Paternoster Deja Vu nach Mount Ceder
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns bei bedecktem Himmel auf den Weg.
Es soll Richtung Norden in Richtung nach Lamberts Baii und danach nach Osten in die Cederberge. Die Fahrt entlang der Westcoast ist entspannt.
Auf der Straße ist wenig los und landschaftlich ganz nett.
Im relativ trostlosen Lamberts Baii parken wir unser vollgepacktes Auto und laufen voller Erwartung zur Kaptölpel-Kolonie.
Wir sind seinerzeit noch nicht so interessiert an den Birds.
Allerdings fasziniert uns die Tölpelkolonie sofort !
Ein Gekreische, es riecht streng und die eleganten Gannets zischen über uns umher. Es sind abertausende Vögel.
So elegant sie im Flug sind, umso unbeholfener sind sie am Boden. Tölpel eben !
Das war ein lohnender Abstecher und ein für uns ganz neues Erlebnis !
Gespannt setzen wir unsere Fahrt in Richtung Cederberge fort. Im Gegensatz zu der Reise im letzten Jahr werden wir von Norden aus in die Berge reinfahren. Wie wird die Pad sein ? Geht das mit einem Tiida ? Bis nach Clanwilliam ganz sicher!
Ab da führt uns eine Gravelroad in gutem Zustand in die Landschaftlich sehr reizvollen Cedarberge.
Immer wieder halten wir an, um Fotos zu machen.
Die Strecke zieht sich ganz schön und so sind wir froh, als wir das im letzten Jahr lieb gewonnene Mount Ceder erreichen.
Am Pass vorher blühen sogar die Blumen.
Wir checken ein, bekommen den Schlüssel zu unserem Puntjie Chalet und fahren voller Vorfreude dort hin.
Nachdem die Sonne die phantastische Berglandschaft in warmes, rotes Licht getaucht hat, gehen wir so weit ich mich erinnern kann ins Haupthaus essen.
Nach einem Absacker sinken wir ins gemütliche Bettchen
Teil 430. Juni 2022
22.10.2007 Mount Ceder
An diesen Tag erinnern wir uns heute noch sehr, sehr gerne.
Und zwar deswegen, weil er so herrlich erholsam war !
In Schlafklamotten stellen wir nach dem Aufstehen die Adirondack Stühle in den Windschatten des Chalets. Die Webervögel erfüllen die ansonsten völlig geräuschlose Berglandschaft mit ihrem Gepiepse.
Wir lesen und genießen einfach diese Quality Time.
Sie wird nur unterbrochen mit dem Frühstück.
In 2009 hatten wir das Self Catering noch nicht für uns entdeckt. Hier sind wir die einzigen Gäste.
Der uns schon aus dem vorherigen Urlaub bekannte Riesenhund (ich glaube ein Bullmastiff) gibt Pfötchen und schaut uns mit seinem Unterbiss unglücklich an.
Er würde gerne vom köstlich duftenden Bacon kosten.
Und das darf er dann auch. Er verwandelt sich in ein schmatzendes Etwas! Ich bin jetzt auch nicht das allerkleinste Modell, aber vergleicht doch Mal die Größe unseres Kopfes!
Den Rest des Tages erkunden wir zu Fuß etwas das weitläufige Gelände,
um dann wieder an unserem Lieblingsplatz zu landen! Herrlich !
Gegen Abend fahren wir nochmal kurz auf den nahen Pass
und wandern dann zu einigen Buschmannzeichnungen.
Das rustikale und gute Abendessen gibt es wieder im Haupthaus. Den tollen Tag lassen wir bei einem Glas Wein ausklingen….
Teil 505. Juli 2022
23.10.2007 Mount Ceder
Am heutigen Morgen hat es etwas mehr Wolken.
Wir gammeln an meinem Geburtstag wieder an unserem Lieblingsplatz vor dem Haus herum. Es gibt keine Fotos. Erst am Nachmittag brechen wir zu einer kleinen Wanderung zu einem Wasserfall auf.
Hierzu muss man den nächsten Pass hochfahren.
Dann führt ein kleiner Pfad in das nicht allzu weit entfernte, versteckte Tal.
Wir sind fast alleine.
Bis plötzlich aus dem Nichts ein weitere Pärchen vor uns steht! Und die machen dann dieses Erinnerungsfoto von uns.
Die kleine Wanderung ist schnell abgehakt. Eine schöne Abwechslung. Wir fahren zurück nach Mount Ceder, relaxen noch etwas und brechen dann in Richtung des anderen Passes auf zu einer weiteren kleine Wanderung.
Ganz oben auf dem Berg hat man schwachen Handyempfang.
Und so kann ich noch einige Glückwünsche per SMS lesen. Die Bergkulisse ist herrlich!
Es blühen einige interessante Blumen und die untergehende Sonne beleuchtet diese einsam schöne Landschaft mit angemessenem Licht.
Zeit zum rustikalen Dinner zu fahren.
Dort kommen wir mit eine sehr, sehr netten Paar aus Köln ins Gespräch. Wir unterhalten uns so gut, dass wir zusammen in unser Haus weiter ziehen und einen richtig schönen Abend zusammen verbringen. Es sollte nicht der letzte sein! Das Ergebnis des Abends sieht so aus !
Teil 606. Aug. 2022
24.10.2007 Mount Ceder nach Franschoek Auberge Dauphine
Heute heißt es Abschied nehmen von diesem tollen Ort der Ruhe.
Wir packen mit etwas Wehmut unsere sieben Sachen und gehen zum Frühstück. Der Weg führt uns heute über Ceres und Worcester nach Süden.
Die Ausfahrt aus den Cederbergen ist wie schon beim letzten Mal landschaftlich reizvoll.
Der Theewaterskloofdam ist ziemlich voll.
Der Ausblick vom Franschoek Pass auf Franschoek erweckt in uns große Vorfreude auf die vor uns liegende Zeit.
Wir checken zum zweiten Mal in der herrlichen Auberge Dauphine ein und werden nett begrüßt.
Unsere Unterkunft liegt auf zwei Etagen.
Kerstin hat sich leider eine Erkältung eingefangen. Und so gibt es von diesem Tag gar nicht so viel mehr zu berichten. Sie legt sich nach einer heißen Dusche ins Bett.
Abends gehen wir nach einem kurzen Bummel durch das Städtchen irgendwo feudal Essen.
Teil 714. Aug. 2022
25.10.2007 Franschoek Auberge Dauphine
Nach dem Frühstück soll es heute gleich zum Weingut Rupert & Rothschild gehen. Dr Baron Edmond war damals noch für uns erschwinglich und unser absoluter Lieblingsrotwein. Kurze Zeit nach unserer Reise wurde er dann für uns unerschwinglich. Nach einer kurzen Registrierung am Gate und etwas Papierkram probieren wir bei einer netten Angestellten als einzige einige Schlücke Rotwein und nehme so weit ich mich erinnern kann zwei Flaschen mit.
Dann geht es zurück nach Franschhoek, wo wir bei Haute Cabriere eine Kellereibesichtigung gebucht haben. Frau von Arnim nimmt die Führung persönlich vor. Wirklich interessant und am Ende wird eine Flasche Sekt mit dem Schwert geköpft !
Das war wirklich interessant !
Nach einem Erinnerungsphoto
bummeln wir etwas durch das damals noch beschauliche Städtchen Franschoek. Und auf einmal stehen die beiden netten Kölner vor uns ! Die Wiedersehensfreude ist groß und wir beschließen zusammen einen kleinen Lunch auf einem Weingut zu nehmen. Nach ein, zwei Fehlversuchen in der Umgebung
landen wir bei Moreson, wo wir bei guten Gesprächen einen phantastischen Lunch zu uns nehmen.
Wir reservieren für uns für morgen einen Tisch im Grande Provence. Den beiden anderen ist es dort zu nobel.
Und so landen wir schließlich zu viert zum frühen Dinner auf….. ich meine es war Mont Rochelle. Dort haben wir einen super Abend und sind so früh, dass wir die ersten und einzigen Gäste sind. Die Damen bekommen einen eigenen Handtaschenhocker, von dem Kerstin noch heute spricht. Und so geht der schöne Tag mit den beiden netten Kölnern zu Ende, die wir nie mehr wieder treffen sollten und an die wir gerne zurückdenken.
Noch in Hellen kommen wir zurück in unser Hotel und chillen noch ein wenig.
Teil 806. Sept. 2022
26.10.2007 Auberge Dauphine
Den heutigen Tag beginnen wir mit einem gemütlichen Frühstück. Dann brechen wir auf in Richtung des nahen Weingutes La Motte, wo wir uns kurzentschlossen (ja, nach dem Frühstück) zu einem Weintasting aufraffen. Das ist ganz OK, aber eigentlich ist damals kein Wein dabei, der uns so richtig vom Hocker haut.
Trotzdem eine schöne Erfahrung und das Weingut selbst ist auch sehenswert.
Also geht es weiter nach Stellenbosch.
Kerstin möchte ein wenig bummeln.
Tatsächlich finden wir einige schöne Geschäfte, die sogar mir gefallen. Oom Sammie se Winkel nehmen wir auch noch mit.
Nicht zu spät fahren wir zurück ins Hotel, chillen noch ein wenig und freuen uns dann auf unseren zweiten Besuch im Grande Provence.
Das ist zu diesem Zeitpunkt unser Favoriten-Restaurant.
Und tatsächlich wird auch dieser Abend ein geschmackliches Erlebnis in gediegenem Rahmen.
Wir lassen uns so richtig Zeit, genießen den Luxus und das erstklassige Dinner
und fahren irgendwann seeeerh zufrieden zurück ins gemütliche Bettchen.
Teil 911. Sept. 2022
27.10.2007 Auberge Dauphine nach Mes Amis Guesthouse Wilderness
Das letzte Mal frühstücken wir in der Auberge Dauphine. Hier hat es uns wieder super gefallen ! Wir packen unsere Sachen und fahren durchs Landesinnere und die Meiringspoort nach Wilderness. Die Meiringspoort ist wirklich sehenswert.
Nach der dramatischem Schlucht kommen wir in die Straußengegend bei Oudtshoorn.
Wir halten an und wie gewohnt kommen die neugierigen Tieren zu uns. Sie denken wohl dass wir sie füttern wollen !
Weiter geht es über weites Farmland.
In Mes Amis empfängt uns der etwas crazy aber nett wirkende Eigentümer. Der Blick ist sehr schön und wir sind irgendwie extrem müde. Also legen wir uns ziemlich schnell ins Bett. Und als wir überrascht wach werden, ist es schon fast komplett dunkel und zu spät, um noch irgendwo Essen zu gehen.
Also schlafen wir bis zum nächsten Morgen weiter. Ich glaube, es waren so um die 12 Stunden Schlaf
Teil 1014. Sept. 2022
28.10.2007 Mes Amis Guesthouse Wilderness
So gut ausgeschlafen wie selten genießen wir das Frühstück. Da wir heute nicht umziehen, haben wir genügend Zeit für einen Ausflug zum Knysna Forest. Auf einer urigen kleinen Straße erreichen wir einen Parkplatz und wandern los.
Hier war früher ein Ort, es gab Minen und von all dem ist heute kaum noch etwas zu sehen.
Die Sonne brutzelt uns ordentlich auf den Kopf, aber die Wanderung ist ganz schön. Sogar eine blühende Königsprotea bekommen wir vor die Linse.
Und überhaupt gibt es viele kleine Dinge zu entdecken !
Zufrieden nehmen wir in der Wandergaststäte einen kleinen Snack.
Dann geht es weiter zu dem vom Land aus gesehen rechten Knysna Head. Da sich der Himmel leider zugezogen hat, kann die Gegend nicht so richtige Begeisterung in uns erzeugen.
Das gelingt dieser kleinen Kirche schon eher.
Bei immer noch bedecktem Himmel erreichen wir Wilderness. Dort gehen wir kurz an den Strand und erreichen rechtzeitig zu einem Platzregeln unser B&B.
Begeistert beobachten wir den Regenbogen und die dramatische Lichtstimmung.
Zum Dinner fahren wir in ein Restaurant, welches es heute wohl leider nicht mehr gibt. Es liegt an der Kurve schräg gegenüber des Protea Hotels. Bei Kaminfeuer und wirklich schönem Ambiente haben wir ein ganz hervorragendes Dinner, an das wir uns auch heute noch gerne zurückerinnern.
Und so ist auch dieser Tag wieder zu Ende…..
Teil 1115. Sept. 2022
29.10.2007 Mes Amis Guesthouse Wilderness nach Serendipity
Der Morgen begrüßt uns wieder mit einer herrlichen Lichtstimmung.
Wir frühstücken und machen dann erst mal einen richtig ausgedehnten Strandspaziergang in Wilderness.
Und der gehört zu unseren Lieblingsübungen in Südafrika.
Tolle Ausblicke, Meeresrauschen, viel Platz und immer wieder mondäne Villen.
Und weil uns das so gut gefällt, fahren wir gleich weiter zu unserem zweiten Lieblingsstrand nach Sedgefield. Hier sind wir wieder einmal fast alleine.
Nur einige Einheimische sind beim Fischen oder Baden. Auch hier machen wir einen ziemlich ausgedehnten Spaziergang und sind so richtig zufrieden.
Seinerzeit liegt sogar ein Schiffswrack am Strand.
Auf der Rückfahrt kommen wir an diesen Hütten vorbei. Das macht einen schon immer nachdenklich, wenn man kurz vorher die supermondänen Unterkünfte am Strand gesehen hat. Die Gegensätze waren und sind hier in Südafrika schon enorm !
Dann ist es Zeit nach Serendipity zu fahren. In diesem Jahr wollen wir nach dem Dinner einfach nur einen Stock höher gehen müssen. Wir werden von den Eltern herzlich begrüßt und bekommen ein Zimmer im ersten Stock. Das ist ganz OK.
Dem Dinner hier haben wir schon die ganze Zeit entgegen gefiebert. Rudolf begrüßt uns und wie erhofft ist fast alles ähnlich wie beim letzten Besuch. Er ist einfach ein ziemlich cooler Typ und erklärt uns das Menue in gewohnt lebhaften Worten. Dann folgt eine Explosion an Gaumenfreuden. Der Wein ist ebenfalls Spitzenklasse.
Die Bilder vom Essen sind echt schlecht.
Da bestand damals noch ziemliches Aufwärtspotential !
Teil 1216. Sept. 2022
30.10.2007 Serendipity Wilderness
Wir frühstücken und wollen danach eine kleine Tour mit dem Kanu unternehmen.
Gott sei Dank gibt es hiervon keine Bilder oder gar Videos. Ohne Equipment wollen wir erstmal einen Versuch starten. Zu Hause haben wir auch schon zwei, drei Kanutouren unternommen. Aber mit diesem kommen wir gar nicht zu Recht. Gott sei Dank sieht uns bei dem kläglichen Versuch niemand. Nach knapp zehn Minuten geben wir nach mehreren knapp verhinderten Kenterungen entnervt und von uns selbst enttäuscht auf ! Die Angestellten schauen etwas verdutzt. Alternativ fahren wir dann erstmal los zum Natures Way Farmstall.
Dort drinken wir einen Kaffee. Danach geht es weiter zum von uns so sehr geliebten Natures Valley.
Und das zieht uns sofort wieder in seinen Bann.
Einfach einer unserer Lieblingsplätze. Sonne, Meeresrauschen, wenig Menschen und viel Gegend !
Sehr entspannt treten wir nach einiger Zeit die Rückfahrt an.
Wie gewohnt noch ein kurzer Ausflug an den Strand in Wilderness.
Und dann genießen wir das wiederum hervorragende zweite Dinner in Serendipity.
Wir fragen Rudolph, was auf englisch eigentlich Schnapps heißt. Da wir es ja nicht wissen, umschreiben wir das Wort ziemlich umständlich. Irgendwann sagt er „Schnapps?“. Neee ! Wir lachen und er bietet uns eine kleine Witblits Probe an.
Die anderen Gäste bekommen dann genauso große Augen wie wir.
Er erklärt uns, was Witblits ist. Südafrikanischer (früherer) Hinterhofschnapps. Aha ! Eine witzige Sache und nur gut, dass wir später einfach nur einen Stock höher müssen ! So schlimm wie auf den Bildern ist es nicht, aber wir sind leicht angetüttelt und allerbester Laune !
Teil 1317. Sept. 2022
31.10.2022 Mes Amis Wilderness nach Cliff Lodge De Kelders
Nach dem Frühstück verlassen wir Serendipity.
Auf der Fahrt nach De Kelders wollen wir unbedingt noch einmal in De Hoop vorbeischauen. Hier verbrachten wir in 2006 unsere ersten beiden Nächte im inzwischen leider abgebrannten Buchu Bushcamp. Nach einiger Fahrerei über weites Farmland erreichen wir den schönen Ort.
Das Wetter könnte besser nicht sein !
Es ist ein wenig windig und nicht zu heiß!
Genau richtig für einen ausgedehnten Spaziergang durch die Dünen und am Meer entlang.
Von hier aus sehen wir die ersten Wale !
Wie schön ist es, hier zwischen den ausgewaschenen Felsen fast alleine herum laufen zu dürfen!
Wir genießen die Zeit und müssen dann irgendwann aufbrechen zu unserem zweiten Besuch in der Cliff Lodge.
Dort werden wir herzlich von Gideon begrüßt. Leider ist einer der zwei Irish Setter inzwischen gestorben. Auch damals schon ist die Cliff Lodge kein Schnäppchen, aber die Lage ist einfach unschlagbar gut ! Unser Zimmer West Room kennen wir ebenfalls aus dem letzten Jahr.
Dann machen wir es uns erst einmal auf der Terrasse bequem. Mit einem Kaltgetränk beobachten wir die direkt vorbei schwimmenden Wale !
Perfekter könnte es nicht sein. Ein Kaltgetränk, untergehende Sonne, das Rauschen des Meeres untermalt von den Atemgeräuschen der Wale !
Vom Dinner im Klok’s at Home gibt es keine Bilder. Mit einer mitgebrachten Flasche Wein genießen wir ein sehr gutes Dinner in Wohnzimmeratmosphäre.