trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201528. Dez. 2021 · #1
Ein fröhliches Hallo in die Runde
Die ersten drei Wochen meines Studienurlaubs verbringe ich in Windhoek. Ich lernte dabei den Behördenwahnsinn im Ministry of Home Affairs & Immigration kennen und freue mich jetzt schon, wenn ich anfangs Jahr meinen Pass wieder abholen darf... 🤩
Auch konnte ich einen schönen Gottesdienst in der Christuskirche mitfeiern und war beeindruckt vom innovativen Weihnachtsbaum!
Die meiste Zeit geniesse ich den Garten meiner Unterkunft und versuche, mich von allem Gefieder nicht allzu sehr ablenken zu lassen ... schliesslich dient die Zeit, meine lange Lektüreliste abzuarbeiten 😈
Viele versuchen ja, Windhoek möglichst zu meiden, mehr als eine Nacht liegt meist nicht drin - wenn überhaupt. Bei einem Urlaub kann ich das durchaus nachvollziehen. Gleichzeitig gibt es viel Spannendes zu entdecken und es macht Spass, sich einfach etwas untouristisch durch die Stadt treiben zu lassen. Daher einfach mal noch ein paar schwarz-weiss Impressionen aus dem Zentrum (und insofern doch touristisch - andere Ecken folgen noch):
NamiBilly444 Beiträge · seit 201128. Dez. 2021 · #3
Hallo trsi, sehr schöne Aufnahmen. Und viel Glück mit dem Projekt und vorweg ein möglichst gnädiges "Ministry of Home Affairs & Immigration". Gruß NamiBilly
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200628. Dez. 2021 · #4
trsi schrieb: Viele versuchen ja, Windhoek möglichst zu meiden, mehr als eine Nacht liegt meist nicht drin - wenn überhaupt. Bei einem Urlaub kann ich das durchaus nachvollziehen. Gleichzeitig gibt es viel Spannendes zu entdecken und es macht Spass, sich einfach etwas untouristisch durch die Stadt treiben zu lassen.
Ich bin gerne immer mal 1-2 Tage zu Fuß oder per Rad in Katutura unterwegs. Ich finde, dort ist Windhoek am interessantesten.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo trsi, ich habe in der analogen Zeit selber viel sw fotografiert. Daher eine Interessensfrage, weil du das “schwarz-weiß“ sichtlich ernst bzw. im Wortsinn nimmst 😎 . Deine Bearbeitungen sind nämlich wirklich sehr hart. Warum eigentlich? Gegenlicht gab’s ja nur tw. Manche Bilder sind (für mich) schon knapp am „Scherenschnitt“, also nur Kontur, ohne Struktur und Details, die man realita sieht. Manchmal hat hart als Stilmittel Vorteile, aber warum gleich alles so machen? Ich meine, dass einige Bilder gewinnen würden, wenn du Grautöne zulassen würdest. Aber dieses wie Vieles ist natürlich Geschmacksache, also keine Kritik und vielleicht eine Anregung. Danke und Grüße, Werner
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201530. Dez. 2021 · #7
Hallo Werner,
ja, ich habe für einmal s/w sehr wörtlich genommen 🤩 Es war mir bei der Entwicklung danach, mich möglichst in diesem Extrem zu bewegen. Gut möglich, wenn ich die Bilder in einem halben Jahr wieder anschauen sollte, dass sie mir dann teilweise auch zu hart sind und ich mich mehr in den Graubereich bewegen würde. Für den Moment aber passen sie so für mich 😘
Das passt schon, trsi, eh klar. Was sonst 😁 ? Maler haben ja auch blaue oder rosa Perioden 😉 usw. …. wobei ich für mich selber blaue Perioden schon längst gestrichen habe 😗 . Dass ich mich dazu überhaupt gemeldet habe, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich ein Baujahr bin, in dessen Jugend „Schwarz/Weiß“ DAS fotografische Massenmedium für die Darstellung unserer Welt war, also nicht bloß ein bildgestaltendes Stilmittel. Grautöne waren somit DAS „Werkzeug“ für die Darstellung der Objektstruktur. Grüße und wünsche noch einen schönen Aufenthalt in Windhoek und natürlich einen guten Rutsch Werner Mit zwei Bildern von WH aus der analogen Zeit, als Farbdia entstanden, dann digitalisiert, jetzt in sw umgewandelt und dick „nachgehärtet“ und Helligkeit reduziert. Schaut nicht nur alt aus, sondern ist es auch... also WH auf retro, eben 😉
Schöne Bilder! SW als Stilmittel kommt aktuell wieder im Mode. Moderne Kameras können in meinen Augen immer noch nicht mit den " alten" SW Filmen mithalten. Es fehlen einfach Graustufen. War diese Jahr mit einer 6x6 Kamera unterwegs. Macht immer noch Spaß. Und man arbeitet etwas bewußter mit dem Filmmaterial 😉
Gruß Ingo
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201531. Dez. 2021 · #10
loser schrieb:Dass ich mich dazu überhaupt gemeldet habe, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich ein Baujahr bin, in dessen Jugend „Schwarz/Weiß“ DAS fotografische Massenmedium für die Darstellung unserer Welt war, also nicht bloß ein bildgestaltendes Stilmittel.
Danke, Werner, für deine beiden Bilder.
Ich bin wohl ein deutlich jüngeres Baujahr - mir dient s/w als reine Bildgestaltungsmöglichkeit 🤩 Wobei ich einmal in der Schule tatsächlich noch analog fotografierte und die Bilder selber entwickelte - damals auch bewusst s/w. Aber das einfach im Rahmen eines Workshops, zählt also nicht wirklich. Ansonsten habe ich die analogen Zeiten mehr oder weniger verpasst. Durchaus zu meinem Bedauern. Immerhin nutzte ich für meine Bilder ein altes Analoges 35-Objektiv.
Hallo trsi, eine kleine Spielerei betr. s/w mit Grautönen (als Darstellungsmedium) vs. s/w als Kontrastprogramm, am Beispiel der Tafel am (ehemaligen) Reiterdenkmal. Schließlich soll dieses OT zum s/w wenigstens etwas mit Windkoek zu tun haben 😉 .
Links als digitalisiertes Farbdia, mittig nur in sw umgewandelt, ohne Bearbeitung, rechts „ein bisschen“ 😉 nachgeholfen, indem aus dunkel (fast) schwarz und aus hell (fast) weiß gemacht wurde. Resultat: Die Lesbarkeit wurde eindeutig verbessert aber mit dem Original bzw. dem was man gesehen hat, nämlich eine etwas verwittert/patinierte Bronzetafel, hat es aber nichts mehr gemeinsam. Das macht aber nichts, wenn man weiß, was man bildnerisch erreichen will und außerdem ist man damit auch und sowieso in guter Gesellschaft, am Beispiel des angeblich meistreproduzierten Fotos der Welt, aus 1960… in s/w entstanden…. was sonst?
Links das Original mit dem Fotographen (Alberto Korda) rechts die „Bearbeitung“ von A??? W??? (zum Schutz von Chrigu verschwiegen 😗 ) als monochromer s/w Druck; womit, in diversen anderen Farbvarianten, für wenig Geld richtig viel davon gemacht werden konnte. Fazit: Man muss immer wissen, was man will 😗 Grüße
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200802. Jan. 2022 · #12
Hmm.
Abgesehen davon, dass ich die schwarz-weiß Variationen von Windhoek mag, will ich mich in eure s/w-Diskussion nicht einmischen, aber
du erweckst den Eindruck, deine Abbildung sei evtl. eine „… „Bearbeitung“ von A??? W??? (…) als monochromer s/w Druck; …“ 😐
naja. Ob es das trifft? Was hat denn Siebdruck mit Schwarz-Weiß Photographie zu tun? Und insbesondere dieser abgebildete Druck?
Maximal war der ursprüngliche Silkscreen/die Idee Warhols die Vorlage für die Abbildung, weil sie wirtschaftlichen Erfolg versprach und eine Schwemme von Plakatdrucken das bestätigte.
Bei Andy Warhols Silkscreens ging es derzeit ja mehr um sowas komisches mit „K“ wie Kunst… 😗 …und anfangs argumentativ auch noch in gewisser Weise um den Ansatz der Erschwinglichkeit… - aber darum, dass „für wenig Geld richtig viel davon gemacht werden konnte.“, ging es bei Siebdruck in der Zeit nie. Siebdruck in dieser Kategorie war Handarbeit. Vermarktet als (Nicht-Sieb-)Druck wurde es erst danach… - und auch eher nicht monochrom sondern mehr wie es Andy Warhol schon durchs Sieb gerakelt hatte… bevorzugt polychrom. 😛
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt