tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201106. Okt. 2021 ·
@austria - gerne! 😄 Es freut mich, wenn sich andere Nam-Fans an den Fotos erfreuen. Ich wollte eigentlich auch viel weniger hier zeigen, die Auswahl aus vielen tausend Bildern fällt mir aber doch schwer. @ sternschnuppi - "das Treiben lassen" ist wunderbar, kein Stress, einfach nur genießen und da sein. Namibia ist so vielfältig, auch ohne all die Tiere hat Namibia viel zu bieten. Es wird bestimmt eine entspannte Tour mit tollen Erlebnissen!
ich verlasse heute euren Wagen 🙁 und mache den Platz für jemanden anderen frei 😁
Bei euren Bildern kommen viele schöne Erinnerungen auf. Auch wenn ich nicht der größte Etosha Fan bin, freue ich mich dank eurer Bilder, riesig darauf.
Ich werde deinen Bericht dann im November zu Ende lesen.
Vielen Dank für die Mühe, liebe Grüße und hoffentlich bis bald mal wieder.
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201107. Okt. 2021 ·
Tag 2 Okaukuejo, Nebrowni
Nachdem wir morgens schon Löwen sahen, haben wir heute gar keine Ansprüche mehr und vertrödeln den Nachmittag. Irgendwann fahren wir aber doch noch eine Runde und stehen am Nebrowni Wasserloch. Wir trauen unseren Augen kaum, schon aus der Ferne waren kaum Tiere zu erkennen, doch beim Näherkommen sehen wir braunes Fell und 2-3 Autos, die dort parken. Wir treffen auf 9 schlafende Junglöwen. Leider zeigen sie sich nur wenig, aber dann irgendwann, nach 1,5 Stunden Wartezeit kommt Bewegung in die Truppe. Blutspuren im Fell lassen auf eine erfolgreiche Jagd schließen, einen Kadaver sehen wir aber nicht. Wahrscheinlich liegt dieser entfernt im Gras und die Tiere kamen nur zum Trinken ans Wasser und dabei sind sie vor Erschöpfung eingeschlafen.
manche Tiere lagen irgendwo auf dem Gelände verteilt
da hat jemand Durst, ist aber zu faul aufzustehen 🤩 Im Verlauf der nächsten 2 Stunden wurde uns ein fantastisches Kinoprogramm geboten, es gab immer wieder tolle Augenblicke und Szenen, ob beim Schmusen, Putzen oder der Begrüßung. Denn irgendwann kamen auch noch drei erwachsene Löwinnen aus dem Busch angelaufen.... Ich habe nicht weniger als 500 Fotos geschossen 😈 😏
Hm, er schnüffelt am Elefantendung, riecht gut, vielleicht noch nicht gut genug, aber es ist weich... 😘 🤩
er brauchte etwas mehr Ruhe und lag etwas entfernt von den Jugendlichen Liebkosungen 😛 😘
und wieder steht einer auf und verlässt den Schutz der Kante des Wasserloches. Leider lagen einige Tiere hinter dem gemauerten Teil des Beckens und wir kamen mit unserem Auto nicht näher, denn inzwischen kamen immer mehr Autos herbei. Die Sonne wandert immer tiefer und die Gateschließung rückt näher. Aber ausgerechnet jetzt bewegen sich die Tiere und die "Mütter" erscheinen. Wir werden Zeuge einer so liebevollen Begrüßung...
Gerade als wir uns von den Löwen trennen wollen (noch 5 Minuten bis zur Schließung des Gates), winken zwei Damen aus einem Auto, welches nicht mehr anspringt. Sie brauchen einen Löwenschutz um die Motorhaube zu öffnen. Das Gate ist bereits geschlossen, der Security lässt nicht mit sich handeln, wir dürfen aber durchs Dorf, d.h. ums Fort fahren und ein Tor wird noch geöffnet. Unsere Entschuldigung, den Damen mit dem silbernen Auto geholfen zu haben, wird akzeptiert. Nach uns kamen noch drei weitere Fahrzeuge ins Camp.
Ich hoffe, es waren nicht zu viele Löwenbilder, natürlich gab es auch andere Tiere um Okaukuejo herum und vor allem am Wasserloch der Campsite war wieder viel los.
Das süße Nashornkalb verschwand leider im hohen Gras, Haustiere auf unserer Campsite
Wow, Biggi, das sind nun wirklich tolle Bilder! Wunderschöne Atmosphäre am späten Nachmittag. Sehr gut zu sehen weshalb Streifengnus "Streifen"Gnus heißen!
Liebe Grüße, busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Okt. 2021 ·
Okaukuejo bis Olifantsrus
Nach den Tagen in Okaukuejo verlassen wir die fast leere Campsite, um nach Olifantsrus zu fahren. Hier ist die Campsite ausgebucht, allerdings gibt es auch nur 10 Stellplätze. Zum Glück hat die nette Dame im Okaukuejo Office schon für uns eine Campsite angefragt. Der Weg ist für uns neu - und wunderschön.
Weite Ebenen, nur ab und zu ein paar Tiere in der Ferne, aber schön! Kurz hinter dem Charl Marais Dam befindet sich links neben der Pad ein Elefantenfriedhof.
Nur wenige Meter weiter biegt man zu einem Wasserloch ab und hier war richtig viel Aktion. Wir standen, schauten und beobachteten die vielen Springböcke, Gnus und Zebras, als uns plötzlich nur noch eine Staubwolke umgab. Aus der Ferne kamen sandbraune Tiere, die die anderen Tiere erstarren ließen.
Drei Löwinnen mit ihren Jungen.
trinken wie die Großen! 😈
Der Kleine möchte schon einmal seine Wirkung auf die großen Tiere ausprobieren und tatsächlich waren die Zebras etwas erstaunt über den Mut des Kleinen, er erprobte einen Scheinangriff
Es ging auf die Düne zum Schlafen! 🤩
Hier waren wir genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort 🤩
Auf der weiteren Strecke waren an fast allen Wasserlöchern viele Tiere anzutreffen. aber auch unterwegs sahen wir Elefanten auf einem der Picknickplätze wurde eine Lunchpause eingelegt
die Krümel wurden doch sogleich aufgepickt.
Olifantsrus
Das Wasserbecken wurde gerade gereinigt, aber diese Nachricht hat sich in der Tierwelt noch nicht herumgesprochen und es kamen Gäste...
Das Nashorn verschwand, aber die Oryxe kamen Schaun wir mal, wer der Stärkere ist...
Beim Blick aus dem Hide/Turm eröffnen sich ganz neue Perspektiven
Wieder endet ein toller ereignisreicher Tag...
und leider auch das Leben meiner kleinen Kamera 😈 😣 🙁
am nächsten Tag, auf dem Weg nach Opuwo, reiße ich sie aus dem Auto. Der Staub und der Aufprall hinterließen Spuren. Sämtliche Aufnahmen wurde mit ISO 25500 erstellt - ein Graus!!! 🤢
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Okt. 2021 ·
Epupa Falls
Über Opuwo fahren wir an die Epupa Falls, Übernachtung im Omarunga Camp. Hier waren wir bereits vor 9 Jahren das erste Mal und auch dieses Jahr stellten wir fest: Es ist die gepflegteste und schönste Anlage. Wir haben die anderen Camps besucht und festgestellt, dass viele Pflegearbeiten durch die Coronakrise vernachlässigt wurden. Einen neuen Campingplatz gibt es auf dem View Point. Er befindet sich kurz vor der Fertigstellung, man könnte hier auch schon übernachten. Es ist alles sehr rudimentär, aber liebevoll aufgebaut worden. Jetzt gibt es nur noch Bilder meiner "großen" Kamera.
Auf dem View Point befindet sich der neue Campingplatz
Infrastruktur, wie Strom gibt es hier keine, aber Duschen und Toiletten.
Entspannung auf der Campsite unter Palmen am Meer, nö Fluss! 🤪
Ein Palmengarten, wie in Thailand! Es ist so schön hier!
Im Pool war es herrlich. Die Temperaturen sind hier, an der angolanischen Grenze, deutlich angenehmer als noch im Etosha.
Roodie hat unsere Wäsche gewaschen.
Leckeres Essen wird zubereitet 😛 😉
einfache Verkaufsstände auf dem Weg zum View Point!
natürlich hörten wir von der Krise durch die ausbleibenden Touristen und wir kauften auch eine Menge an Kettchen, Dosen und anderen Dinge. Zu guter Letzt wollte die Himba mir ihr Baby verkaufen. Die Not ist wirklich groß! Das Kind trug keine Windel und war absolut nass! 🤢 Ein paar Eindrücke aus dem Dorf,
Es gibt jetzt sogar eine neue Krankenstation, aber nicht auf diesem Foto!
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201111. Okt. 2021 ·
Opuwo, Camp Aussicht, Ongongo Waterfalls
Von den Epupa Fällen fahren wir über Opuwo zum Camp Aussicht. So viele Fomis schwärmten vom Camp. Unser Urteil fällt eher ernüchternd aus, wir waren enttäuscht und würden es nicht mehr aufsuchen.
Durch diese herrliche Landschaft, vorbei an Schafen und tobenden Kindern ging es nach Opuwo durchs Himbaland.
Opuwo -
Überall entstehen kleine Marktstände, viele Kinder betteln uns an - die Not ist groß!
Tagesziel erreicht! Die Campsite ist sicherlich Geschmackssache... alles wirkte ein bisschen vernachlässigt oder besser ausgedrückt; lange nicht benutzt!
Ein bisschen urig wirkt die Installation, leider gab es weder Holz, noch jemanden der sich um den Donkey gekümmert hat. Das Plumpsklo war so hoch, dass die Beine in der Luft hängen, wenn man es nutzt 🤢 Es wirkte nicht so hygienisch. Vielleicht haben wir es nur so empfunden. 🤪 Wir trafen hier auf ein sehr nettes Schweizer Pärchen, die Marius unterstützend unter die Arme greifen. Bernd und seine Frau leben hier für drei Monate und füttern abends die Stachelschweine. Diese Tiere leben hier wild, wissen jedoch, wo sie ihr Futter finden.
Im Verlauf des Abends wurden es immer mehr Tiere, die sich das leckere Essen schmecken ließen. Manchmal gab es sogar Machtkämpfe! Das war sehr interessant anzuschauen und nebenbei führten wir nette Gespräche beim Wein!
Liebe Biggi, wir sind gerade dabei, eine Route für dieses Jahr zu erstellen und deine Tipps sind für uns sehr wertvoll. Die Epupa Falls stehen fest auf der Liste. Habt ihr die Betreiber in Camp Aussicht wegen Holz und Warmwasser angesprochen? LG, Adriana
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Okt. 2021 ·
@ Hallo Adriana, als wir sie angesprochen haben, war es schon sehr kalt und stockdunkel, da war an duschen nicht mehr zu denken! (auch war dies die einzige Campsite ohne Klopapier!) Aber das Duschen war auch nicht ganz so wichtig, es wäre halt ein netter Service gewesen, zumal diese Campsite gemessen an anderen, sehr teuer war. Den Preis erfuhren wir aber erst am nächsten Tag. Für eine Nacht war es so ok. 😊
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Okt. 2021 ·
Ongongo Falls
Über den Joubert Pass nach Warmquelle
Eigentlich wollten wir in Warmquelle bei den Ongongo Falls nur eine Pause einlegen. Wir waren hier vor einigen Jahren, da plante man gerade eine Campsite. Jetzt erwartete uns eine so super tolle Anlage, dass wir spontan entschließen, hier länger zu bleiben.
Jede Campsite ist mit einem eigenen Ablutionblock ausgestattet. Wir standen auf der EINS, die Felshöhle.
der Campattendent! 😄 🤩 Hier war erstaunlich viel los. Wir lernten Push und Jean, zwei Studenten aus Südafrika kennen, später kam noch eine (die erste) deutsche Familie auf die Nachbarcampsite und ein weiteres Pärchen aus Südafrika, die wir bereits bei den Epupa Falls kennen lernten. Das Wasser war herrlich warm! Nachmittags kam Besuch und das Tal füllte sich ... (leider habe ich nur Aufnahmen meiner defekten Kamera).
Wir kamen uns vor, wie auf einer Alpenwiese 😘
Am nächsten Tag fuhren wir bis zur Palmwag Lodge, wir mussten tanken, aber dann entschieden wir uns spontan um... und es war wieder so toll! 🤩
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201112. Okt. 2021 ·
Palmwag Konzessionsgebiet
Der Wagen war getankt,
und wir tranken gerade einen Cappuccino auf der Lodge, als ein Wüstenelefant sich näherte und wir spontan meinten, warum nicht durchs Konzessionsgebiet fahren?
Das Übernachtungspermit erhält man am Gate
Wir sind ziellos mit einer kleinen gezeichneten Karten in DIN A4 Form über unzählbar viele rote Steine gefahren. Es war toll, aber absolut tierarm. Nicht einzige kleine Fliege zeigte sich an diesem Tage.
eine Welwitschia lag halb vertrocknet zwischen den Steinen, aber so sehen sie immer aus.
Irgendwo im Nirgendwo fanden wir einen geraden Platz, der sich für eine Übernachtung eignete. Hier waren wir fast ganz alleine.
Ich habe so viele Fotos von der traumhaften Landschaft gemacht, doch sie sind kaum zu gebrauchen...meine Kamera 🤢 ...
Die Nacht war so erschreckend ruhig, dass man wach wurde, weil man nichts mehr hörte. Am nächsten Morgen ging es spannend weiter.
Wir fuhren langsam in ein Rivier hinab, als vor uns ein Löwe aufsprang. Es war wie eine Fatamorgana. Keine Tiere, absolute Stille und dann plötzlich ein Löwe. Es folgten noch drei weitere. Sie flüchteten vor uns, wären sie nicht aufgestanden und weggelaufen, hätten wir sie nicht gesehen. Die Pad ist so steinig, dass man wenig in die Ferne blickt. Diese Löwen lagen keine 2 Km von unserem Nachtplatz entfernt! Langsam fuhren wir in die Richtung weiter, die Löwen liefen aber zurück. Wir drehten und versuchten ihnen zu folgen. Sie hatten tatsächlich im Morgengrauen ein Zebra gerissen, dieses lag noch im Flussbett und wurde von der "Mähne" bewacht. Wüstenlöwen und kein weiteres Tier! Wir hatten so ein Glück!
sie sind kaum zu erkennen...
Zwei Schildraben statt der sonst üblichen Geier, warteten auf ihren Anteil
Es waren jugendliche Löwen, die aber alle irgendwie sehr schläfrig wirkten, mit zwei ausgewachsenen Löwinnen - wie es immer so ist bei denen 😉 Sie kuschelten sich so süß aneinander.
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201113. Nov. 2021 ·
Weiter durch Namibia!
Es fällt mir schwer nach unserer Botswanatour, die mit vielen tollen, aber auch nicht so tollen Erlebnissen gespickt war, nun nach Namibia zurück zu kehren. Meinen Bericht (Kurzform) möchte ich aber beenden, damit er nicht so angefangen im Netz hängen bleibt. 😣
Nach den tollen Erlebnissen mit den Wüstenlöwen ging es zur Hoada Campsite. Schließlich wollten wir in diesem Jahr viele uns unbekannte CS aufsuchen. Die Fahrt über den Grootbergpass ist recht schön, auch die Campsites liegen zwischen vielen Asterixsteinen in hübscher Umgebung. Leider führt durch die Campsite ein Weg in ein Dorf und während des Abends fuhren immer wieder Fahrzeuge dort entlang. Das war etwas störend.
Kleine Bar zwischen den Felsen
Blick in die Umgebung (Leider sind nicht viele Bilder zum Hochladen vorhanden, da die meisten Aufnahmen auf der beschädigten Kamera waren!) Am nächsten Morgen ging es weiter durchs Damaraland zur campsite Madisa
Hier ist es ziemlich urig, man kann zum Sundowner die Dassies besuchen oder im Pool seine Runden drehen
Für uns ging es nun nach Omaruru weiter. Das Städtchen ist sehr gemütlich und beschaulich. In einem Café lernten wir einen der Ratsherren kennen und kamen mit ihm und seiner Frau ins Gespräch über die Lebensverhältnisse der ansässigen Bevölkerung. Sie unterstützen beide die Suppenküche des Townships von Omaruru.
Eine der wohl besten Campsites Namibias fanden wir auf dem Erongo Plateau. Es war eine sehr neue, renovierte und behindertengerechte Campsite, die sich mit einem traumhaften Blick auf dem Plateau befindet.
Hallo Tiggi, Eine Frage: Wie heißt das Camp auf dem Erongo-Plateau, von der Du so angetan bist? Danke! Grüße, HeiVi
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201113. Nov. 2021 ·
@ HeiVi - es war das Erongo Plateau Camp! Das Camp gibt es schon länger, aber 2020 wurden zwei Campsites erneuert bzw. behindertengerecht umgebaut.
Erongo Plateau Camp Eingang zum privaten Ablution
Solarlicht ist vorhanden
CS 3 "Frankolin", 320 N$/Ü Unterhalb der CS befand sich ein Wasserloch an dem Zebras und Kudus vorbei kamen. Wanderwege umgeben das Camp.
Swakopmund
Wir bleiben zwei Nächte in "Meikes Guesthouse" Bei der Firma "Oryx Aluminium" lassen wir noch etwas am Auto erledigen, fahren dann nach Walvis Bay zu den Salinen, bummeln durch Swakop und vertrödeln die Zeit mit netten Gesprächen
und ein paar Vögelchen
Wir verlassen Swakopmund, um nach Mirabib zu fahren. Dieses Mal fahren wir über Gobabek Eine sehr tiefsandige, aber sehr schöne Piste an kleinen Wohnansammlungen vorbei und dieser kleinen Kirche.
ziemlich viele Esel leben hier! 🤩
Der Felsen von Mirabib - immer wieder schön. Dieses Jahr standen auch nur 4 Autos hier, wir haben es schon mit 18 Fahrzeugen erlebt.
Auf dem Weg nach Sesriem halten wir am View Point Gamaland
Dann geht es weiter zum "Apfelkuchen" nach Solitaire
Vieles ist hier noch immer so, wie immer, aber der Apfelkuchen war trocken und nicht frisch! Na ja, nun wartet man eben wieder auf den großen Andrang.
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201113. Nov. 2021 ·
Sossusvlei 2021
Wir erreichen Sesriem, der Platz des NWR ist gut besucht, aber auch ohne Reservierung bekommen wir eine Campsite. Sun Karras vermietet Private CS direkt hinter dem Platz. Dort sind ebenfalls fast alle CS von Franzosen oder Belgiern belegt.
Wir erleben die Region trotz der Franzosen und Belgier sehr leer und genießen die Einsamkeit
Düne 45 Bilder, die hier vielfach zu bewundern sind, doch für uns bedeuten sie etwas ganz Besonderes! Am nächsten Morgen steige ich früh zu "Big Mama" auf. Es gibt wieder einen See und genau vor 9 Jahren war hier auch ein See, denn damals hat es auch geregnet. Seitdem waren wir nicht hier, auf dieser Düne! 😘
Nach dem Auf- und Abstieg gibt es ein Frühstück
Und danach nehmen wir uns viel Zeit für den Rückweg...
Traumhaft ist der Blick von unserem Platz!
Leider wird die Nacht sehr kalt, es friert sogar und am nächsten Morgen bedeckt Rauhreif unseren Tisch. Wir beschließen nicht weiter gen Süden zu fahren, denn dort ist sogar Schnee angesagt. 😈 So führt uns der Weg zurück nach Norden in deutlich wärmere Gebiete. Zum Glück sind wir dieses Jahr nicht auf irgendwelche Reservierungen angewiesen.
Hallo Biggi, du legst ja ein beachtliches Tempo vor. Da kann ich gefühlt nur hinterher laufen oder hecheln 😄
Als du in deinem Bericht bei Epupa warst:
Auf dem View Point befindet sich der neue Campingplatz
2017 waren wir auf dem Viewpunkt. Damals mussten wir zum ersten Mal eine Fee zahlen, um an den View Punkt zu kommen. Der damilige "Betreiber" des Viewpunktes, wollte dort eine Campsite errichten und hatte schon einige Vorbereitungen getroffen. Würde mich freuen, wenn es der sympathische Mann von damals wäre. Wahrscheinlich sind wir im April wieder dort. Dann klopfen wir mal an.
Ansonsten hatte ihr ja die Sichtungsfee auf eurer Seite.
so - auch bei Dir hab ich jetzt (endlich) nachgelesen.
Ja, was soll man da sagen? Ihr hattet ja unglaubliches Glück. Löwen in freier Wildbahn, das gibt´s doch auch nicht alle Tage. Euere Bilder sind wunderschön, grad die von Sossusvlei haben mir super gefallen. 🙂 Danke für´s Zeigen!
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201114. Nov. 2021 ·
@ Dagmar, ich bin gar nicht so schnell 😉 . Eigentlich wollte ich keinen Bericht schreiben, dann entschloss ich mich, wenigstens einen Kurzbericht zu schreiben, weil eigentlich nicht so viele aktuelle Berichte kursierten und nun ja, jetzt kann ich mich nicht entscheiden, welche Bilder ich hochlade und es wurde schon wieder zu viel. 🤩 Wir waren 2013 zu Letzt bei den Epupa Falls und deshalb erschien uns die Campsite auf dem View Point neu. Sie ist auch immer noch in Arbeit. Mit jedem Bild erlebe ich den Urlaub und die Situation noch einmal und es war doch schööööön! 😘
@bayern schorsch, Danke! Nun warte ich auch auf tolle Bilder von euch - eine tolle Idee und große Überraschung mit der Hochzeit!
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201114. Nov. 2021 ·
Erongo Gebirge Omandumba Campsite
Der kalte Ostwind treibt uns aus dem Süden. Wir erleben im Juli/August immer wieder die kalten Wintertage in diesem Wüstenland. An diesem Tag fahren wir 540 Km am Kuisib Canyon vorbei über Witwaterberg bis Karibib und weiter nach Westen ins Erongogebirge. Wir übernachten in der Cave von Omandumba. Das ist genauso toll, wie auf dem Plateau. Eigentlich würden wir gerne 2 Nächte bleiben, doch die Campsite ist für den nächsten Tag ausgebucht.
wir fahren über das Farmgelände Erongogebirge
Eingang Rezeption Omandumba
Wir folgen dem Neandertaler... 🙂
Ein leckeres Poitjiessen ist hier genau das richtige Dinner in den Bergen bei frischem Wind Ein absolut traumhafter Ort, den wir bestimmt erneut aufsuchen werden.
Wer kann schon sagen, dass er eine Dusche mit so einem Fernblick hat? 😘 😈
Mowani Mountain Camp Am nächsten Morgen mussten wir leider weiter ziehen. Unser heutiges Ziel sollte das Mowani Mountain Camp sein. Auch dieses Camp konnten wir noch nie besuchen, da es immer ausgebucht war. Doch dieses Jahr hatten wir Glück, es waren noch drei CS frei und alle Einrichtungen der Lodge standen auch den Campinggästen zur Verfügung. So starteten wir unseren Aufenthalt dort mit einem Cappuccino und einem Kaltgetränk im Restaurant - mit Weitblick und am Abend meldeten wir uns zum Dinner an.
Drei Handyaufnahmen!
Sehr schöne Campsite!
Am Nachmittag besuchen wir erneut den verbrannten Berg und die Orgelpfeifen. Leider stellen wir fest, dass auch hier die Zeit nicht stehen blieb. Wir wurden an einem Pförtnerhäuschen zur Kasse gebeten und mussten uns registrieren. Ich weiß nicht wie lange das schon so üblich ist, auch hier waren wir ewig nicht! Unser Fazit: Ein Wiederholung lohnt nicht!
verbrannter Berg Ganz in der Nähe befinden sich Felsgravuren, die man sich gut anschauen kann, wenn man bereits in Twyfelfountain war oder die Gravuren auf der Twy. Country Lodge kennt.
Und nun geht es wieder in Richtung Etosha mit einer Übernachtung auf der Hobatere Campsite, wir verlassen das MMC
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201125. Nov. 2021 ·
Hobatere Roadside Campsite
Nachdem wir das Mowani Mountain Camp verlassen haben, folgten wir der D2612 nach Westen und bogen dann auf die C 39 nach Khorixas ab. An der Kreuzung zur C39 befinden sich Verkaufsstände. Zwei süße Kinderaugen erblickten uns mit vollen Händen. Sie wollten verschiedene einfache Holzarbeiten verkaufen. Diesen goldigen Augen konnte ich nicht widerstehen und kaufte den Kindern Mobiles ab. Nachdem wir ihnen das Geld gegeben haben, fragte das kleine Mädchen ganz schüchtern, ob wir nicht etwas "food" hätten. Leider befanden sich unsere Vorräte im Canopy und waren nicht einfach erreichbar. Wir fuhren erste einmal weiter. Nach guten 3 KM hielten wir, öffneten unsere Vorräte und wir drehten um. Die Kinder taten mir so leid und das Mädchen fraget so lieb, da mussten wir einfach zurückkommen. Ganz stolz und mit mit viel Freude trugen sie die Dosen mit Corned Beef und Gemüse davon. Mir kamen fast die Tränen. Diese Kinder haben so wenig und wenn die kauflustigen Touristen ausbleiben, bleibt ihnen nicht viel zum Essen. Kinder in Deutschland liegen morgens um 8.00 Uhr noch im Bett oder gehen zur Schule, aber diese Kinder stehen den ganzen Tag und hoffen auf ein paar Nam$. In Khorixas haben wir getankt, dann ging es auch schon weiter nach Norden zur Habtere Roadside Campsite
Die Campsite ist relativ neu, einige Gebäude sind noch nicht fertig gestellt, aber Vieles wird liebevoll erbaut. Leider gibt es keinen Strom und das Personal muss auch noch an die Beheizung des Donkey erinnert werden, aber insgesamt hat es uns sehr gut gefallen. Tiere des gegenüberliegenden Etosha Parks durchqueren das Gebiet. So soll es hier vor zwei Tagen ein Löwenrudel gegeben haben. Es gibt einen Hide, der den Blick auf ein entferntes Wasserloch ermöglicht. Man sitzt relativ hoch, aber es kamen Baboons, Zebras, Kudus und Giraffen vorbei. In den Granitblöcken leben Dassies.
Am nächsten Morgen fahren wir erneut in den Etosha Park, wir umrunden das Dolomite Camp. Olifantsrus und bleiben schließlich in Okaukuejo. Anfangs haben wir nur zwei Nächte bleiben wollen, dann erfuhren wir, dass die Namibianer alle Urlaub machen, da in dieser Woche der Heroes-Day gefeiert wird und alle Campsites ausgebucht sind. Somit blockierten wir unsere CS im Okaukuejo Camp weitere Nächte und tatsächlich, das Camp war ausgebucht! In diesen Tagen sind erneut viele hundert Fotos entstanden... die gesamte Tierwelt des Etosha war irgendwo unterwegs. Noch nie haben wir zuvor um die Mittagszeit ein überfülltes Wasserloch in Okaukuejo gesehen.
Groß und Klein hat Durst!
Ein Löwe beobachtet das Treiben am Wasserloch aus dem sicheren Schattenversteck heraus,
seine Freunde sind derweil anders beschäftigt
früh übt sich...
25. August 21 , 12.04 Uhr Okaukuejo
Die Elefanten waren hier auch in guter Stimmung 😉 Wir haben wirklich noch nie so viele Tiere gleichzeitig am Wasserloch in Okaukuejo gesehen. Die ganze Szenerie wirkte ausgesprochen friedlich und harmonisch. Eine Gruppe trank, eine weitere wartete, dann kamen die Nächsten.