Namibia 2021, ungeplant, spontan, Urlaub verlängert, traumhafte Zeit erlebt! Wir sind dann mal da oder – back again! Ungeplant durch Namibia, aber am Ende waren wir …. 1. Transkalahari Inn Lodge 2. Otjikoko Farm 3. Okonjima 4. Hahusembe Lodge/Rundu 5. Nunda Safari Lodge/Mahango 6. Camp Kwando und Bwabwata NP 7. Mobola Island Lodge 8. Onguma /Etosha 9. Halali/Etosha 10 Okaukuejo/Etosha 11. Olifantsrus/Etosha 12. Omarunga Camp/Epupa Falls 13. Camp Aussicht 14. Ogongo Waterfalls Campsite 15. Palwag Konzession 16. Hoada Camp 17. Madisa Mountain Camp 18. Erongo Plateau Camp 19. Meikes Guesthouse/Swakopmund 20. Mirabib Felsen 21. Sesriem 22. Omandumba Cave/Erongogebirge 23. Mowani Mountain Camp/Damaraland 24. Hobatere Roadside Camp 25. Okaukuejo/Etosha 26. Farm Düsternbrook 27. Farm Elisenheim 28. Transkalahari Inn Lodge
Einen ausführlichen Reisebericht möchte ich dieses Jahr nicht schreiben, aber mit ein paar Stichworten und Fotos wollen wir euch an unserer Reise teilhaben lassen, da ich mir auch immer gerne viele andere Reiseberichte anschaue und das so genieße. 😉 Außerdem war es für uns zwar eine sehr schöne, aber wenig spannende Reise, d.h. besondere Herausforderungen oder neue Regionen waren nicht dabei. Es war aber insofern sehr schön, weil wir endlich Zeit fanden, auch die Campsites kennenzulernen, die sonst eher ausgebucht oder sehr überlaufen waren. Wir haben Plätze besucht, bei denen wir vor 8 oder 9 Jahren zuletzt waren, so z. B. im Damaraland bei den Orgelpfeifen. Mit viel Ruhe und Genuss ließen wir uns einfach treiben und blieben spontan da, wo es uns hintrieb. Es war auch das erste Mal, dass wir die ganzen Wochen in Namibia verbrachten und weder Botswana, noch andere Länder besuchten. Und es wurde nie langweilig... aber schaut selbst! 😘
Bis kurz vor dem Abflug war noch alles ungewiss, fragte jemand wo wir die Ferien verbringen, so lautete die Antwort stets: Kroatien oder Namibia. Der 22. Juli rückte näher, wir hatten Flüge, die ich schon mehrfach umgebucht habe. Zu guter Letzt musste ich aufgrund der Quarantäne-Regelung meinen Rückflug vorverlegen, aber alles war egal – Hauptsache Namibia! Es kam der 22. Juli und ich saß tatsächlich im Flieger nach Äthiopien und weiter nach Windhoek. Alles erschien mir so wie immer. Ankunft am Flughafen, alles war so vertraut, nette Gespräche mit anderen Mitreisenden am Gepäckband, nur eines fiel auf: Es waren nur Wiederholungstäter im Flugzeug und alle Menschen trugen eine Maske. 🤩
23. Juli: Ü/Transkalahari Inn – unser Auto wartet schon! Hilde begrüßte uns herzlich, ein leckeres Abendessen!
24. Juli: Einkauf bei Spar und Maerua Mall, Kaffeetrinken bei Carsten Möhle, Besuch bei unserer Versicherungsagentin, problemlose Fahrt zu Freunden auf die Farm,
dort sehr herzlicher Empfang von Christian und seiner Mutter Sigrid. Auf dem Weg dahin mussten wir über das Gelände von Erindi fahren und hatten die ersten Tierbegegnungen. 25. Juli: Farmaufenthalt mit Gamedrive Hier wurden wir wirklich sehr verwöhnt...
Und wir wurden auch des nachts gut bewacht 😮 Viele Giraffen mit Jungtieren, Impalas, Löffelhunde, Kudus, Wasserböcke, Oryxe... leben auf dem Farmgelände ... und... Upps, da kreuzt etwas unsere Pad - wer erkennt es? 😛
Ein Pangolin kam auch gerade mal vorbei 🤩 😈
Das war wirklich das Highlight auf der Farm, denn es war das erste Mal, dass wir so ein Tier in freier Natur sahen. Es war selbst für Christian ein tolles Erlebnis, der zwar auf der Farm lebt, aber so ein Tier hier noch nicht gesehen hat.
Der lustige Kerl hatte es sehr eilig von der Pad zu verschwinden, legt sich dann ins Gras, tat uns aber nicht den Gefallen, sich einzurollen!
Wir haben ihn dann lieber in Ruhe gelassen und nicht weiter verfolgt. Es war auch so schon absolut klasse, ihn zu sehen.
Immer wieder sehr beeindruckend sind die tollen Sonnenuntergänge und der stahlblaue Himmel!
Das Leben auf der Farm ist sehr abwechslungsreich, wir sind mal zu Fuß unterwegs in den Apfelsinenplantagen oder fanden sogar Felsgravuren. Eine erlebnisreiche und für uns interessante Zeit .
Es war mal ein ganz anderer Urlaubsbeginn als in all den Jahren davor.
Teil 202. Okt. 2021
Auf nach Okonjima!
Ich musste unsere, für Januar 21, gebuchte Nacht stornieren und hatte deshalb noch einen Voucher, den wir jetzt einlösten. Wir campierten auf der Campsite 4 und haben dieses Mal die Leopardentour gebucht. Bei unserem ersten Besuch haben wir die Cheetahtour gebucht, die auch empfehlenswert ist.
Früh morgens starteten wir.... mit dem Guide Johnny M.
Mit einem Peilsender suchten wir den Leo, für uns eine neue Erfahrung. Das Gras ist hoch, man sieht nur wenig, wir fahren durch eine hübsche Landschaft.. und dann taucht er plötzlich aus dem Busch auf
So schnell wie er auftauchte, verschwand er auch wieder. Wir suchten aber weiter..
und fanden ein trächtiges Weibchen (ca. 3,6 Jahre alt) zu unserem Leo. Aber die Dame mochte unseren Besuch nicht besonders und verschwand auch schnell im Busch.
Wir fuhren dann wieder in eine andere Richtung und fanden den Kill des männlichen Leos im Baum, wir warteten einige Zeit und tatsächlich tauchte der Bursche auch bald wieder auf, jedoch nur um sich in der Nähe ins Gras zu legen. 🙄 Unser Guide meinte, es war bei unserer ersten Begegnung zum Trinken unterwegs.
Ziemlich störend war das hohe Gras.
Alles in allem war es aber eine lohnenswerte Tour, schließlich sahen wir auch diverse andere Tiere.
Zum Dinner sind wir zum Restaurant gefahren und saßen noch vor dem Essen am Wasserloch. Hier hatten wir das große Glück einen der seltenen weißen Schakale zu sehen. Leider war es schon zu dunkel zum Fotografieren 🙁
Das Essen war übrigens ganz ausgezeichnet!
Biggi
Teil 303. Okt. 2021
IN ARBEIT
Es geht nach Norden
28. Juli: Einkauf in Grootfontain (Cymot, Pick`n Pay – Liquorshop, (Alkoholverkauf ist am Wochenende immer noch verboten) Ü/Hakusembe Lodge bei Rundu Wir treffen auf ein Pärchen aus Südafrika und eine schweizer Familie, ansonsten sind keine Gäste hier.
Die Stimmung ist morgen besonders schön, wenn der Nebel vom Okavango aufsteigt. Auf der gegenüberliegenden Seite in Angola kommen die Frauen zum Baden und Wäschewaschen an den Fluss.
Wir fahren dann weiter zum Mahango Park. Kurz hinter Rundu wird die Straße erneuert, wir stehen lange im Stau und beobachten das Treiben. 29. Juli: Mahango NP, Ü/ Nunda River Lodge
Noch fühle ich mich etwas gehetzt, denn mein Rückflug soll ja bereits Mitte August sein. Auf der Lodge sind ein paar mehr Gäste als in Rundu, aber Cameron, der Eigentümer, erzählt, dass er mit deutlich weiniger Personal arbeitet. Es ist immer das gleiche, was man uns sagt: Es fehlen die Gäste. Die ersten zwei Campsites sind belegt, wir können uns aber einen Platz aussuchen und entscheiden uns für Platz 7, direkt am Wasser.
Die Campsite teilen wir mit...
Im Wasser vor uns wohnen Hippos, zwei Fischotter kamen jeden Morgen vorbei und ...
Wir verbringen den Nachmittag im Mahango National Park bei durchschnittlichen Tiersichtungen, also nichts Außergewöhnliches.
Weil es so nett ist, bleiben wir noch einen Tag und fahren morgens erneut in den Mahango Park, denn unser Permit gilt 24 Stunden.
Hier fliegt der Lappen quer durch Gesicht 😛
Teil 403. Okt. 2021
Ein trauriges Bild bot sich uns, als wir den alten Baobab sahen. Es war einst so ein stolzer Baum und jetzt sind nur noch Reste vorhanden.
Auf dem Weg aus dem Mahango kauften wir wieder Holz bei einer Familie, die wir schon viele Male vorher besucht hatten.
Den Nachmittag verbrachten wir im Bwabwata in der Buffalo Core Area, also genau auf der anderen Seite des Kavangos. Dort trafen wir auch unseren Freund Christian wieder, der inzwischen ein Ehepaar auf einer Tour begleitet. Hauptsächlich trafen wir viele Elefanten und Büffel, aber auch Säbelantilopen .
Das erste Mal sind wir auch beim Friedhof vorbeigefahren und haben die restlichen Kreuze angesehen
Zum Abendessen haben wir unser leckeres Oryxfleisch mit viel Gemüse für einen Poitjeeintopf vorbereitet. Es ist so viel , dass wir noch einige Steaks grillen.
Heute ist ein ganz besonderer Tag. Wir erfahren, dass Namibia und weitere afrikanische Staaten von der Virusvariantenliste gestrichen werden. Juchhu, endlich! 🤩 😘 Mir kommen die Tränen, aber glauben kann ich es noch nicht. 🙂 Gleich am nächsten Morgen versuche ich meinen Rückflug umzubuchen. Das ist aber eine längere Geschichte und komplizierter als gedacht.
Biggi
Teil 504. Okt. 2021
Wir fahren weiter nach Osten - die Nambwa Campsite sollte unsere nächste Übernachtung sein, doch leider kam es anders...
31. Juli: Geplant Nambwa Campsite 2 – leider stand hier zu viel Wasser, deshalb mussten wir abends den Park verlassen und sind zum Kwando Camp gefahren, hatten aber tolle Sichtungen: Leopard, Elefanten und alle Antilopen usw. Bestätigte Neuigkeiten: Quarantäne für deutsche Reisende aus afrikanischen Ländern wird aufgehoben – Plan umstellen, Urlaub verlängern (das Drama beginnt..!) Endlich! Endlich war eine Campsite auf der Nambwa CS frei, seit Jahren warten wir auf den Moment, doch in diesem Jahr stand das Wasser zu hoch. Mein Mann war sich nicht sicher, ob es sinnvoll ist, zu riskieren, dass der Motor ersäuft. Wir haben keinen Schnorchel. Nach Abwägung des Risikos, hat er "Nein" gesagt. Dennoch hatten wir einen schönen Tag im Park.
Mit den Mietwagen sind wir das Risiko eingegangen, doch jetzt sind wir eher vorsichtig.
Direkt hier neben befand sich ein wunderschöner Leopard, leider war er zu schnell verschwunden. Zwischen meinen Füßen schlängelte sich diese braune Schlange durch, sie ist harmlos.
Beim Picknick am Horseshoe trafen wir ein sehr nettes Pärchen (sie Deutsche, er Namibianer) aus Katima, mit ihrem Nachbarn. Einem 80-Jährigen Ingenieur, der gerade von Corona genesen war und in Uganda immer noch für den Straßenbau zuständig ist. Er muss noch arbeiten, weil er 6 Waisenkinder versorgt. Das war eine von vielen netten Begegnungen im Urlaub!
Faszinierende Gebilde dekorieren die nackten Bäume, manchmal mit Vögeln
Schließlich verließen wir den Park gegen Nachmittag und fuhren dem Pärchen aus Katimo hinterher, ein Elefantenroadblock ließ noch einmal inne halten, Giraffen links im Gebüsch vertrieben uns die Wartezeit und dann marschierte erneut der Leo vor uns lang, Ein wunderschöner Tag!
Die Nacht verbrachten wir im Camp Kwando, auch das war eine Art Revival. Vor 9 Jahren waren wir mal hier, seit 7 Jahren führt eine Deutsche aus dem Münsterland mit ihrem einheimischen Mann die Lodge. Manches hat sich doch geändert. Auf der großen Campingwiese ist alles verwaist, der Ablutionblock ist von viel Gras und Pflanzen umwuchert. Das Camp verfügt über 4 Privat Campsites. Drei waren bereits belegt, eine war noch frei für uns. Ein privates Dusch- und Toilettenhäuschen gehörte uns. Im Donkey wurde Wasser erhitzt und eigentlich ging es uns gut. Da war nur eine Sache. Leider gibt es hier kein WLAN, ich wollte meinen Rückflug noch umbuchen. Jetzt kam ich mir vor, wie in Hummeldumm, dort fehlte ein Adapter, bei mir das Internet! 🤩 😈
Sonnenuntergang über dem Kwando
Leider sind auch hier kaum Gäste anzutreffen, obwohl es sehr schön gelegen ist. Nur Lulu, der zahme Duiker, kam vorbei. Er wurde mit der Flasche aufgezogen und lebt auf dem Gelände und im Privathaus. Irgendwie existiert nur ein unscharfes Bild von ihm/ihr.
Es geht zurück...
1. August: Besuch der „White Sand -Popafalls“ , eine neue Anlage mit Campsite, Picknick Area ist bereits fertig gestellt, eine Lodge ist in Planung. Sehr nette Anlage! Wir stoppen kurz und besuchen die Popafalls von dieser Seite. Mit Pieter machen wir eine Führung durch die halbfertige Anlage, sie wird ausschließlich von den San betreut.
Der Blick vom Restaurant
Aber wir übernachten auf Mobola Island Lodge, die wir schon länger kennen, denn wir wollen schnell in den Etosha und der Weg ist dann doch etwas kürzer.
Biggi
Teil 605. Okt. 2021
Übernachtung im Mobola Island Camp
Eine Zwischenübernachtung bei Georg, der mit seinem Sohn Andreas und deren Freundin Maya, die Lodge seit 2011 betreibt, ist immer wieder nett. Während der Corona-Pandemie haben die beiden ihre kreativen Ideen ausgetobt und viel Neues gebaut. Georg zeigt uns seine neuen Island Bungalows, anschließend sitzen wir in der Sundowner-Bar und genießen den Abend. Ein schweizer Volontär aus Swakop ist ebenfalls Gast und so folgt ein reger Austausch bei Savanna und Gin Tonic.
Die neuen Zeltbungalows direkt am Fluss
Über die Hängebrücke geht es zur Bar
Heute verdunkeln Rauchwolken die Sonne
Handyaufnahme! Es war wieder sehr schön hier!
Wir kaufen noch Feuerholz
2. August: Über Rundu und Tsumeb (hier Einkauf) fahren wir zum Onguma Camp. Wir bleiben zwei Nächte im Onguma Camp, denn von nun an haben wir viel Zeit. Mein Flug ist allerdings immer noch nicht umgebucht. Wir haben die Flüge über "Flüge.de" gebucht- (ein Saftladen, wenn es um Umbuchungen geht!)
Leider müssen wir am Abend das Camp noch einmal verlassen. Im Etosha gibt es z.Zt, keinen Diesel, somit müssen wir bis nach Oshivelo (60 km) zur Tankstelle fahren und damit erneut durch den Vet-Fence. Aber auch hier erfolgt keine Kontrolle, wie bereits am Makurani Gate. Den Abend genießen wir bei leckerem Essen im Restaurant. Die Campsite neben uns bewohnt eine Familie aus Polen, deren Sohn dauerhaft mit einer Drohne beschäftigt ist. Leider (zum Glück) sind Drohnen im gesamten Etosha Park verboten und auch hier wird es nicht geduldet.
Am nächsten Morgen geht es in den Park
Es ist eine Menge an Tieren unterwegs, große Herden Gnus, Zebras und viele Springböcke, aber auch Giraffen und die sonst üblichen Viecher kreuzen unseren Weg-
Weit entfernt saß dann auch noch dieser Geselle
Ich habe bestimmt tausende von Fotos gemacht, aber es wiederholt sich. Etwas später begegnet uns ein Cheetah, doch auch er hat es eilig und verschwindet in der Weite der Savanne.
Nach einer Pause fahren wir noch zum Lockout und kehren danach zurück.
Diese Weite ist immer wieder faszinierend
Die Katzen ließen sich an Tag 1 noch nicht blicken, aber sie waren so zahlreich, dass man ihnen ein neues Kapitel widmen sollte.
Biggi
Teil 705. Okt. 2021
Zum Überblick.... Die nächsten Tage: Bisher 2 Nächte Onguma 1 Nacht in Halali 2 Nächte Okaukuejo 1 Nacht Olifantsrus
dann Weiterfahrt zu den Epupa Falls und ganz nach Süden zum Sossusvlei über Swakop und Mirabib, zurück ins Damaraland (Flucht vor der Kälte 😈 ) Rückkehr in den Etosha NP am 24. August für drei Nächte nach Okaukuejo. Ich glaube wir haben so ziemlich alles gesehen, was möglich ist. Meine inneren Akkus sind wieder gut mit Tiererlebnissen gefüllt 🤩 😘 😘 😘 Am nächsten Morgen sind wir wieder die Wasserlöcher abgefahren und es bot sich immer das selbe Bild: Tiere, Tiere und nochmals viele herrliche Tiere...
Er kam immer näher - fantastisch! 🙂 Das Dreier-Gespann 😉 Bei Sprinbokfontain standen überall Pfützen und aus den unterschiedlichen Quellen sprudelte Wasser, eine Entenfamilie hat sich hier niedergelassen.
Unglaublich große Herden Gnus und Zebras, gemischt mit Oryxen lagen auf den Salzpfannen. und immer mal wieder Schakale in der Nähe.
In der Nähe von Halali gab es auffallend viele Nashörner, Spitzmaul- und auch Breitmaulnashörner
manche Tiere sah man nur in der Luft, andere versteckten sich im Gras
manchmal sah man nur schwarz-weiß...
überfülltes Wasserloch in Homeb
er/sie wollte nur ein Küsschen geben
Gemsbokflakte - 8.00 Uhr morgens
erst einer, dann zwei und dann kam ER 😉
schnüffel, schnüffel, frischer Elefantendung - hm, besonders lecker! 🤢
da musste was auf die Zunge --- und dann das...
geschmackvolles Tierleben! 🤢 🤪
Biggi
Teil 807. Okt. 2021
Tag 2 Okaukuejo, Nebrowni
Nachdem wir morgens schon Löwen sahen, haben wir heute gar keine Ansprüche mehr und vertrödeln den Nachmittag. Irgendwann fahren wir aber doch noch eine Runde und stehen am Nebrowni Wasserloch. Wir trauen unseren Augen kaum, schon aus der Ferne waren kaum Tiere zu erkennen, doch beim Näherkommen sehen wir braunes Fell und 2-3 Autos, die dort parken. Wir treffen auf 9 schlafende Junglöwen. Leider zeigen sie sich nur wenig, aber dann irgendwann, nach 1,5 Stunden Wartezeit kommt Bewegung in die Truppe. Blutspuren im Fell lassen auf eine erfolgreiche Jagd schließen, einen Kadaver sehen wir aber nicht. Wahrscheinlich liegt dieser entfernt im Gras und die Tiere kamen nur zum Trinken ans Wasser und dabei sind sie vor Erschöpfung eingeschlafen.
manche Tiere lagen irgendwo auf dem Gelände verteilt
da hat jemand Durst, ist aber zu faul aufzustehen 🤩 Im Verlauf der nächsten 2 Stunden wurde uns ein fantastisches Kinoprogramm geboten, es gab immer wieder tolle Augenblicke und Szenen, ob beim Schmusen, Putzen oder der Begrüßung. Denn irgendwann kamen auch noch drei erwachsene Löwinnen aus dem Busch angelaufen.... Ich habe nicht weniger als 500 Fotos geschossen 😈 😏
Hm, er schnüffelt am Elefantendung, riecht gut, vielleicht noch nicht gut genug, aber es ist weich... 😘 🤩
er brauchte etwas mehr Ruhe und lag etwas entfernt von den Jugendlichen Liebkosungen 😛 😘
und wieder steht einer auf und verlässt den Schutz der Kante des Wasserloches. Leider lagen einige Tiere hinter dem gemauerten Teil des Beckens und wir kamen mit unserem Auto nicht näher, denn inzwischen kamen immer mehr Autos herbei. Die Sonne wandert immer tiefer und die Gateschließung rückt näher. Aber ausgerechnet jetzt bewegen sich die Tiere und die "Mütter" erscheinen. Wir werden Zeuge einer so liebevollen Begrüßung...
Gerade als wir uns von den Löwen trennen wollen (noch 5 Minuten bis zur Schließung des Gates), winken zwei Damen aus einem Auto, welches nicht mehr anspringt. Sie brauchen einen Löwenschutz um die Motorhaube zu öffnen. Das Gate ist bereits geschlossen, der Security lässt nicht mit sich handeln, wir dürfen aber durchs Dorf, d.h. ums Fort fahren und ein Tor wird noch geöffnet. Unsere Entschuldigung, den Damen mit dem silbernen Auto geholfen zu haben, wird akzeptiert. Nach uns kamen noch drei weitere Fahrzeuge ins Camp.
Ich hoffe, es waren nicht zu viele Löwenbilder, natürlich gab es auch andere Tiere um Okaukuejo herum und vor allem am Wasserloch der Campsite war wieder viel los.
Das süße Nashornkalb verschwand leider im hohen Gras, Haustiere auf unserer Campsite
Biggi
Teil 910. Okt. 2021
Okaukuejo bis Olifantsrus
Nach den Tagen in Okaukuejo verlassen wir die fast leere Campsite, um nach Olifantsrus zu fahren. Hier ist die Campsite ausgebucht, allerdings gibt es auch nur 10 Stellplätze. Zum Glück hat die nette Dame im Okaukuejo Office schon für uns eine Campsite angefragt. Der Weg ist für uns neu - und wunderschön.
Weite Ebenen, nur ab und zu ein paar Tiere in der Ferne, aber schön! Kurz hinter dem Charl Marais Dam befindet sich links neben der Pad ein Elefantenfriedhof.
Nur wenige Meter weiter biegt man zu einem Wasserloch ab und hier war richtig viel Aktion. Wir standen, schauten und beobachteten die vielen Springböcke, Gnus und Zebras, als uns plötzlich nur noch eine Staubwolke umgab. Aus der Ferne kamen sandbraune Tiere, die die anderen Tiere erstarren ließen.
Drei Löwinnen mit ihren Jungen.
trinken wie die Großen! 😈
Der Kleine möchte schon einmal seine Wirkung auf die großen Tiere ausprobieren und tatsächlich waren die Zebras etwas erstaunt über den Mut des Kleinen, er erprobte einen Scheinangriff
Es ging auf die Düne zum Schlafen! 🤩
Hier waren wir genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort 🤩
Auf der weiteren Strecke waren an fast allen Wasserlöchern viele Tiere anzutreffen. aber auch unterwegs sahen wir Elefanten auf einem der Picknickplätze wurde eine Lunchpause eingelegt
die Krümel wurden doch sogleich aufgepickt.
Olifantsrus
Das Wasserbecken wurde gerade gereinigt, aber diese Nachricht hat sich in der Tierwelt noch nicht herumgesprochen und es kamen Gäste...
Das Nashorn verschwand, aber die Oryxe kamen Schaun wir mal, wer der Stärkere ist...
Beim Blick aus dem Hide/Turm eröffnen sich ganz neue Perspektiven
Wieder endet ein toller ereignisreicher Tag...
und leider auch das Leben meiner kleinen Kamera 😈 😣 🙁
am nächsten Tag, auf dem Weg nach Opuwo, reiße ich sie aus dem Auto. Der Staub und der Aufprall hinterließen Spuren. Sämtliche Aufnahmen wurde mit ISO 25500 erstellt - ein Graus!!! 🤢
Biggi
Teil 1010. Okt. 2021
Epupa Falls
Über Opuwo fahren wir an die Epupa Falls, Übernachtung im Omarunga Camp. Hier waren wir bereits vor 9 Jahren das erste Mal und auch dieses Jahr stellten wir fest: Es ist die gepflegteste und schönste Anlage. Wir haben die anderen Camps besucht und festgestellt, dass viele Pflegearbeiten durch die Coronakrise vernachlässigt wurden. Einen neuen Campingplatz gibt es auf dem View Point. Er befindet sich kurz vor der Fertigstellung, man könnte hier auch schon übernachten. Es ist alles sehr rudimentär, aber liebevoll aufgebaut worden. Jetzt gibt es nur noch Bilder meiner "großen" Kamera.
Auf dem View Point befindet sich der neue Campingplatz
Infrastruktur, wie Strom gibt es hier keine, aber Duschen und Toiletten.
Entspannung auf der Campsite unter Palmen am Meer, nö Fluss! 🤪
Ein Palmengarten, wie in Thailand! Es ist so schön hier!
Im Pool war es herrlich. Die Temperaturen sind hier, an der angolanischen Grenze, deutlich angenehmer als noch im Etosha.
Roodie hat unsere Wäsche gewaschen.
Leckeres Essen wird zubereitet 😛 😉
einfache Verkaufsstände auf dem Weg zum View Point!
natürlich hörten wir von der Krise durch die ausbleibenden Touristen und wir kauften auch eine Menge an Kettchen, Dosen und anderen Dinge. Zu guter Letzt wollte die Himba mir ihr Baby verkaufen. Die Not ist wirklich groß! Das Kind trug keine Windel und war absolut nass! 🤢 Ein paar Eindrücke aus dem Dorf,
Es gibt jetzt sogar eine neue Krankenstation, aber nicht auf diesem Foto!
Biggi
Teil 1111. Okt. 2021
Opuwo, Camp Aussicht, Ongongo Waterfalls
Von den Epupa Fällen fahren wir über Opuwo zum Camp Aussicht. So viele Fomis schwärmten vom Camp. Unser Urteil fällt eher ernüchternd aus, wir waren enttäuscht und würden es nicht mehr aufsuchen.
Durch diese herrliche Landschaft, vorbei an Schafen und tobenden Kindern ging es nach Opuwo durchs Himbaland.
Opuwo -
Überall entstehen kleine Marktstände, viele Kinder betteln uns an - die Not ist groß!
Tagesziel erreicht! Die Campsite ist sicherlich Geschmackssache... alles wirkte ein bisschen vernachlässigt oder besser ausgedrückt; lange nicht benutzt!
Ein bisschen urig wirkt die Installation, leider gab es weder Holz, noch jemanden der sich um den Donkey gekümmert hat. Das Plumpsklo war so hoch, dass die Beine in der Luft hängen, wenn man es nutzt 🤢 Es wirkte nicht so hygienisch. Vielleicht haben wir es nur so empfunden. 🤪 Wir trafen hier auf ein sehr nettes Schweizer Pärchen, die Marius unterstützend unter die Arme greifen. Bernd und seine Frau leben hier für drei Monate und füttern abends die Stachelschweine. Diese Tiere leben hier wild, wissen jedoch, wo sie ihr Futter finden.
Im Verlauf des Abends wurden es immer mehr Tiere, die sich das leckere Essen schmecken ließen. Manchmal gab es sogar Machtkämpfe! Das war sehr interessant anzuschauen und nebenbei führten wir nette Gespräche beim Wein!
Demnächst mehr...
Teil 1212. Okt. 2021
Ongongo Falls
Über den Joubert Pass nach Warmquelle
Eigentlich wollten wir in Warmquelle bei den Ongongo Falls nur eine Pause einlegen. Wir waren hier vor einigen Jahren, da plante man gerade eine Campsite. Jetzt erwartete uns eine so super tolle Anlage, dass wir spontan entschließen, hier länger zu bleiben.
Jede Campsite ist mit einem eigenen Ablutionblock ausgestattet. Wir standen auf der EINS, die Felshöhle.
der Campattendent! 😄 🤩 Hier war erstaunlich viel los. Wir lernten Push und Jean, zwei Studenten aus Südafrika kennen, später kam noch eine (die erste) deutsche Familie auf die Nachbarcampsite und ein weiteres Pärchen aus Südafrika, die wir bereits bei den Epupa Falls kennen lernten. Das Wasser war herrlich warm! Nachmittags kam Besuch und das Tal füllte sich ... (leider habe ich nur Aufnahmen meiner defekten Kamera).
Wir kamen uns vor, wie auf einer Alpenwiese 😘
Am nächsten Tag fuhren wir bis zur Palmwag Lodge, wir mussten tanken, aber dann entschieden wir uns spontan um... und es war wieder so toll! 🤩
Biggi
Teil 1312. Okt. 2021
Palmwag Konzessionsgebiet
Der Wagen war getankt,
und wir tranken gerade einen Cappuccino auf der Lodge, als ein Wüstenelefant sich näherte und wir spontan meinten, warum nicht durchs Konzessionsgebiet fahren?
Das Übernachtungspermit erhält man am Gate
Wir sind ziellos mit einer kleinen gezeichneten Karten in DIN A4 Form über unzählbar viele rote Steine gefahren. Es war toll, aber absolut tierarm. Nicht einzige kleine Fliege zeigte sich an diesem Tage.
eine Welwitschia lag halb vertrocknet zwischen den Steinen, aber so sehen sie immer aus.
Irgendwo im Nirgendwo fanden wir einen geraden Platz, der sich für eine Übernachtung eignete. Hier waren wir fast ganz alleine.
Ich habe so viele Fotos von der traumhaften Landschaft gemacht, doch sie sind kaum zu gebrauchen...meine Kamera 🤢 ...
Die Nacht war so erschreckend ruhig, dass man wach wurde, weil man nichts mehr hörte. Am nächsten Morgen ging es spannend weiter.
Wir fuhren langsam in ein Rivier hinab, als vor uns ein Löwe aufsprang. Es war wie eine Fatamorgana. Keine Tiere, absolute Stille und dann plötzlich ein Löwe. Es folgten noch drei weitere. Sie flüchteten vor uns, wären sie nicht aufgestanden und weggelaufen, hätten wir sie nicht gesehen. Die Pad ist so steinig, dass man wenig in die Ferne blickt. Diese Löwen lagen keine 2 Km von unserem Nachtplatz entfernt! Langsam fuhren wir in die Richtung weiter, die Löwen liefen aber zurück. Wir drehten und versuchten ihnen zu folgen. Sie hatten tatsächlich im Morgengrauen ein Zebra gerissen, dieses lag noch im Flussbett und wurde von der "Mähne" bewacht. Wüstenlöwen und kein weiteres Tier! Wir hatten so ein Glück!
sie sind kaum zu erkennen...
Zwei Schildraben statt der sonst üblichen Geier, warteten auf ihren Anteil
Es waren jugendliche Löwen, die aber alle irgendwie sehr schläfrig wirkten, mit zwei ausgewachsenen Löwinnen - wie es immer so ist bei denen 😉 Sie kuschelten sich so süß aneinander.
Er bewacht die Zebrareste 🤢
😘 😘 😘
Teil 1413. Nov. 2021
Weiter durch Namibia!
Es fällt mir schwer nach unserer Botswanatour, die mit vielen tollen, aber auch nicht so tollen Erlebnissen gespickt war, nun nach Namibia zurück zu kehren. Meinen Bericht (Kurzform) möchte ich aber beenden, damit er nicht so angefangen im Netz hängen bleibt. 😣
Nach den tollen Erlebnissen mit den Wüstenlöwen ging es zur Hoada Campsite. Schließlich wollten wir in diesem Jahr viele uns unbekannte CS aufsuchen. Die Fahrt über den Grootbergpass ist recht schön, auch die Campsites liegen zwischen vielen Asterixsteinen in hübscher Umgebung. Leider führt durch die Campsite ein Weg in ein Dorf und während des Abends fuhren immer wieder Fahrzeuge dort entlang. Das war etwas störend.
Kleine Bar zwischen den Felsen
Blick in die Umgebung (Leider sind nicht viele Bilder zum Hochladen vorhanden, da die meisten Aufnahmen auf der beschädigten Kamera waren!) Am nächsten Morgen ging es weiter durchs Damaraland zur campsite Madisa
Hier ist es ziemlich urig, man kann zum Sundowner die Dassies besuchen oder im Pool seine Runden drehen
Für uns ging es nun nach Omaruru weiter. Das Städtchen ist sehr gemütlich und beschaulich. In einem Café lernten wir einen der Ratsherren kennen und kamen mit ihm und seiner Frau ins Gespräch über die Lebensverhältnisse der ansässigen Bevölkerung. Sie unterstützen beide die Suppenküche des Townships von Omaruru.
Eine der wohl besten Campsites Namibias fanden wir auf dem Erongo Plateau. Es war eine sehr neue, renovierte und behindertengerechte Campsite, die sich mit einem traumhaften Blick auf dem Plateau befindet.
Teil 1513. Nov. 2021
@ HeiVi - es war das Erongo Plateau Camp! Das Camp gibt es schon länger, aber 2020 wurden zwei Campsites erneuert bzw. behindertengerecht umgebaut.
Erongo Plateau Camp Eingang zum privaten Ablution
Solarlicht ist vorhanden
CS 3 "Frankolin", 320 N$/Ü Unterhalb der CS befand sich ein Wasserloch an dem Zebras und Kudus vorbei kamen. Wanderwege umgeben das Camp.
Swakopmund
Wir bleiben zwei Nächte in "Meikes Guesthouse" Bei der Firma "Oryx Aluminium" lassen wir noch etwas am Auto erledigen, fahren dann nach Walvis Bay zu den Salinen, bummeln durch Swakop und vertrödeln die Zeit mit netten Gesprächen
und ein paar Vögelchen
Wir verlassen Swakopmund, um nach Mirabib zu fahren. Dieses Mal fahren wir über Gobabek Eine sehr tiefsandige, aber sehr schöne Piste an kleinen Wohnansammlungen vorbei und dieser kleinen Kirche.
ziemlich viele Esel leben hier! 🤩
Der Felsen von Mirabib - immer wieder schön. Dieses Jahr standen auch nur 4 Autos hier, wir haben es schon mit 18 Fahrzeugen erlebt.
Auf dem Weg nach Sesriem halten wir am View Point Gamaland
Dann geht es weiter zum "Apfelkuchen" nach Solitaire
Vieles ist hier noch immer so, wie immer, aber der Apfelkuchen war trocken und nicht frisch! Na ja, nun wartet man eben wieder auf den großen Andrang.
Leerer Parkplatz!
Regen? Kaum 🙁
🙂 😘
Teil 1613. Nov. 2021
Sossusvlei 2021
Wir erreichen Sesriem, der Platz des NWR ist gut besucht, aber auch ohne Reservierung bekommen wir eine Campsite. Sun Karras vermietet Private CS direkt hinter dem Platz. Dort sind ebenfalls fast alle CS von Franzosen oder Belgiern belegt.
Wir erleben die Region trotz der Franzosen und Belgier sehr leer und genießen die Einsamkeit
Düne 45 Bilder, die hier vielfach zu bewundern sind, doch für uns bedeuten sie etwas ganz Besonderes! Am nächsten Morgen steige ich früh zu "Big Mama" auf. Es gibt wieder einen See und genau vor 9 Jahren war hier auch ein See, denn damals hat es auch geregnet. Seitdem waren wir nicht hier, auf dieser Düne! 😘
Nach dem Auf- und Abstieg gibt es ein Frühstück
Und danach nehmen wir uns viel Zeit für den Rückweg...
Traumhaft ist der Blick von unserem Platz!
Leider wird die Nacht sehr kalt, es friert sogar und am nächsten Morgen bedeckt Rauhreif unseren Tisch. Wir beschließen nicht weiter gen Süden zu fahren, denn dort ist sogar Schnee angesagt. 😈 So führt uns der Weg zurück nach Norden in deutlich wärmere Gebiete. Zum Glück sind wir dieses Jahr nicht auf irgendwelche Reservierungen angewiesen.
Biggi
Teil 1714. Nov. 2021
@ Dagmar, ich bin gar nicht so schnell 😉 . Eigentlich wollte ich keinen Bericht schreiben, dann entschloss ich mich, wenigstens einen Kurzbericht zu schreiben, weil eigentlich nicht so viele aktuelle Berichte kursierten und nun ja, jetzt kann ich mich nicht entscheiden, welche Bilder ich hochlade und es wurde schon wieder zu viel. 🤩 Wir waren 2013 zu Letzt bei den Epupa Falls und deshalb erschien uns die Campsite auf dem View Point neu. Sie ist auch immer noch in Arbeit. Mit jedem Bild erlebe ich den Urlaub und die Situation noch einmal und es war doch schööööön! 😘
@bayern schorsch, Danke! Nun warte ich auch auf tolle Bilder von euch - eine tolle Idee und große Überraschung mit der Hochzeit!
Biggi
Teil 1814. Nov. 2021
Erongo Gebirge Omandumba Campsite
Der kalte Ostwind treibt uns aus dem Süden. Wir erleben im Juli/August immer wieder die kalten Wintertage in diesem Wüstenland. An diesem Tag fahren wir 540 Km am Kuisib Canyon vorbei über Witwaterberg bis Karibib und weiter nach Westen ins Erongogebirge. Wir übernachten in der Cave von Omandumba. Das ist genauso toll, wie auf dem Plateau. Eigentlich würden wir gerne 2 Nächte bleiben, doch die Campsite ist für den nächsten Tag ausgebucht.
wir fahren über das Farmgelände Erongogebirge
Eingang Rezeption Omandumba
Wir folgen dem Neandertaler... 🙂
Ein leckeres Poitjiessen ist hier genau das richtige Dinner in den Bergen bei frischem Wind Ein absolut traumhafter Ort, den wir bestimmt erneut aufsuchen werden.
Wer kann schon sagen, dass er eine Dusche mit so einem Fernblick hat? 😘 😈
Mowani Mountain Camp Am nächsten Morgen mussten wir leider weiter ziehen. Unser heutiges Ziel sollte das Mowani Mountain Camp sein. Auch dieses Camp konnten wir noch nie besuchen, da es immer ausgebucht war. Doch dieses Jahr hatten wir Glück, es waren noch drei CS frei und alle Einrichtungen der Lodge standen auch den Campinggästen zur Verfügung. So starteten wir unseren Aufenthalt dort mit einem Cappuccino und einem Kaltgetränk im Restaurant - mit Weitblick und am Abend meldeten wir uns zum Dinner an.
Drei Handyaufnahmen!
Sehr schöne Campsite!
Am Nachmittag besuchen wir erneut den verbrannten Berg und die Orgelpfeifen. Leider stellen wir fest, dass auch hier die Zeit nicht stehen blieb. Wir wurden an einem Pförtnerhäuschen zur Kasse gebeten und mussten uns registrieren. Ich weiß nicht wie lange das schon so üblich ist, auch hier waren wir ewig nicht! Unser Fazit: Ein Wiederholung lohnt nicht!
verbrannter Berg Ganz in der Nähe befinden sich Felsgravuren, die man sich gut anschauen kann, wenn man bereits in Twyfelfountain war oder die Gravuren auf der Twy. Country Lodge kennt.
Und nun geht es wieder in Richtung Etosha mit einer Übernachtung auf der Hobatere Campsite, wir verlassen das MMC
Sonnenaufgang
Biggi
Teil 1925. Nov. 2021
Hobatere Roadside Campsite
Nachdem wir das Mowani Mountain Camp verlassen haben, folgten wir der D2612 nach Westen und bogen dann auf die C 39 nach Khorixas ab. An der Kreuzung zur C39 befinden sich Verkaufsstände. Zwei süße Kinderaugen erblickten uns mit vollen Händen. Sie wollten verschiedene einfache Holzarbeiten verkaufen. Diesen goldigen Augen konnte ich nicht widerstehen und kaufte den Kindern Mobiles ab. Nachdem wir ihnen das Geld gegeben haben, fragte das kleine Mädchen ganz schüchtern, ob wir nicht etwas "food" hätten. Leider befanden sich unsere Vorräte im Canopy und waren nicht einfach erreichbar. Wir fuhren erste einmal weiter. Nach guten 3 KM hielten wir, öffneten unsere Vorräte und wir drehten um. Die Kinder taten mir so leid und das Mädchen fraget so lieb, da mussten wir einfach zurückkommen. Ganz stolz und mit mit viel Freude trugen sie die Dosen mit Corned Beef und Gemüse davon. Mir kamen fast die Tränen. Diese Kinder haben so wenig und wenn die kauflustigen Touristen ausbleiben, bleibt ihnen nicht viel zum Essen. Kinder in Deutschland liegen morgens um 8.00 Uhr noch im Bett oder gehen zur Schule, aber diese Kinder stehen den ganzen Tag und hoffen auf ein paar Nam$. In Khorixas haben wir getankt, dann ging es auch schon weiter nach Norden zur Habtere Roadside Campsite
Die Campsite ist relativ neu, einige Gebäude sind noch nicht fertig gestellt, aber Vieles wird liebevoll erbaut. Leider gibt es keinen Strom und das Personal muss auch noch an die Beheizung des Donkey erinnert werden, aber insgesamt hat es uns sehr gut gefallen. Tiere des gegenüberliegenden Etosha Parks durchqueren das Gebiet. So soll es hier vor zwei Tagen ein Löwenrudel gegeben haben. Es gibt einen Hide, der den Blick auf ein entferntes Wasserloch ermöglicht. Man sitzt relativ hoch, aber es kamen Baboons, Zebras, Kudus und Giraffen vorbei. In den Granitblöcken leben Dassies.
Am nächsten Morgen fahren wir erneut in den Etosha Park, wir umrunden das Dolomite Camp. Olifantsrus und bleiben schließlich in Okaukuejo. Anfangs haben wir nur zwei Nächte bleiben wollen, dann erfuhren wir, dass die Namibianer alle Urlaub machen, da in dieser Woche der Heroes-Day gefeiert wird und alle Campsites ausgebucht sind. Somit blockierten wir unsere CS im Okaukuejo Camp weitere Nächte und tatsächlich, das Camp war ausgebucht! In diesen Tagen sind erneut viele hundert Fotos entstanden... die gesamte Tierwelt des Etosha war irgendwo unterwegs. Noch nie haben wir zuvor um die Mittagszeit ein überfülltes Wasserloch in Okaukuejo gesehen.
Groß und Klein hat Durst!
Ein Löwe beobachtet das Treiben am Wasserloch aus dem sicheren Schattenversteck heraus,
seine Freunde sind derweil anders beschäftigt
früh übt sich...
25. August 21 , 12.04 Uhr Okaukuejo
Die Elefanten waren hier auch in guter Stimmung 😉 Wir haben wirklich noch nie so viele Tiere gleichzeitig am Wasserloch in Okaukuejo gesehen. Die ganze Szenerie wirkte ausgesprochen friedlich und harmonisch. Eine Gruppe trank, eine weitere wartete, dann kamen die Nächsten.
Biggi
Teil 2029. Nov. 2021
Etosha bis Düsternbrook
So langsam endet der Urlaub. Es war sehr schön, ob im Etosha, in Swakopmund oder in Sesriem. Tief bewegt haben mich wieder die vielen herzlichen Menschen. Völlig fremde Personen, die uns so freundlich und hilfsbereit begegnet sind, lassen wir zurück. In Outjo halten wir an der Bäckerei...
...und folgen dann der Straße bis nach Düsternbrook. Leider sind links und rechts der Straße, sowie in der Ferne viele Feuer zu sehen. Der AZ entnehmen wir, dass teilweise Farmen mit bis zu 60.000 qm verbrannt sind.
Nach dem Einchecken sind wir zur offenen Campsite gefahren. Empfehlenswert ist sie nicht, da sie im Flussbett liegt und keinerlei Privatsphäre bietet. Zudem war es auch heute wieder sehr kalt und windig. Die Leoparden wollten wir aber noch sehen und haben uns anschließend zum Dinner ins Haupthaus zurückgezogen. Eigentlich stand Fisch auf dem Speiseplan, da mein Mann aber seit einer Fischvergiftung keinen Fisch verträgt, bekamen wir ein leckeres Oryxfilet in sehr netter Gesellschaft!
Den zahmen Cheetah haben wir auch noch einen Besuch abgestattet
Angestelltendorf Es war ein schöner Abschluss unserer Reise, auch wenn es noch nicht der letzte Tag war.
Am nächsten Morgen gibt es noch das ein oder andere in Windhoek zu erledigen und vor allem ein Besuch auf der Heinitzburg. Seit ein paar Jahren genießen wir den Ausblick über Windhoek und staunen über die Veränderungen dieser Wüstenstadt, die immer weiter wächst.
Die Nacht nehmen wir uns ein Zimmer auf "Elisenheim", lassen das Auto waschen und eigentlich wollte ich noch auf den Hausberg steigen. Ich bin ganz enttäuscht, dass dieses nicht mehr möglich ist. Vor ein paar Jahren konnte man an der "Holzhütte" vorbei auf den Berg steigen, jetzt ist alles eingezäunt. 😠
Am Abend genießen wir den fantastischen großen Kamin im Restaurant
Draußen ist es bitterkalt geworden! Alle Gäste übernachten im Haus.
Am nächsten Morgen besuchen wir erneut unseren Freund Carsten Möhle zum Kaffee, checken im Transkalahari Inn ein und, wie jedes Jahr, sollte auch dieses Jahr ein Besuch in Joes Beerhouse nicht fehlen. Noch nie haben wir das Restaurant so leer erlebt und das Fleisch so zäh. Naja, es ist eben eine besondere Zeit .
Unser Auto ist nun fast leer und wird jetzt wieder in der großen Halle bei all den anderen Boliden eingeparkt, wir packen die Koffer und am Nachmittag geht es mit Ethiopien Airlines gen Norden! Sehr schön war es nach so langer Zeit, aber auch irgendwie anders als sonst. 🤩 Und es war das erste Mal, dass wir den Urlaub nur in Namibia verbrachten und nicht wenigsten nach Botswana fuhren.