3,5 Wochen Botswana und Namibia Juli 2021

22 Antworten · 3'934 Aufrufe · gestartet 28. Mai 2021 von Rhein/Ruhr
Antworten
Themenstarter14 Beiträge · seit 202128. Mai 2021 · #1
Hallo zusammen,

ich bin noch ziemlich neu hier im Forum und habe bisher hauptsächlich still mitgelesen. Mein Freund und ich waren bereits im Herbst 2019 mit einem 4x4 Toyota Hillux mit Dachzelt zwei Wochen in Namibia unterwegs. Besonders gut haben uns die Safari-Tage im Etosha gefallen. Dieses Mal wollen wir aber auch bzw. vor allem die Nationalparks Chobe und Moremi in Botswana sowie den Nordosten Namibias erkunden. Die Idee ist durch Corona erst relativ spontan entstanden, sodass wir mit dem Buchen der Campsites sehr spät dran sind, aber wir haben uns bisher folgende Route zusammengepuzzelt.

1. Tag Windhuk bis Gobabis (Gobabis Guest House)
2. Tag Gobabis bis Ghanzi oder Maun (Audi-Camp)
3. Tag Maun oder Ghanzi bis Maun (Audi-Camp)
4. Tag Maun bis Moremi GR (Magotho Campsite)
5. Tag Moremi GR (Magotho Campsite)
6. Tag Moremi GR (South Gate Campsite)
7. Tag Moremi GR (Third Bridge)
8. Tag Moremi GR (Third Bridge)
9. Tag Moremi GR bis Chobe GR (Khwai Campsite)
10. Tag Chobe GR (Savuti Campsite falls noch etwas frei wird, sonst eine Community Camp wie z. B. Dijara)
11. Tag Chobe GR (Linyanti Campsite)
12. Tag Chobe GR (Muchenje Campsite)
13. Tag Chobe GR und Abstecher nach Kasane (Mwandi View)
14. Tag Chobe GR bis Ngoma, Namibia (Chobe River Campsite)
15. Tag Ngoma: Bootsfahrt auf dem Chobe River (Chobe River Campsite)
16. Tag Ngoma über Katima Mullilo nach Kongola (Namushasha River Campsite)
17. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
18. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
19. Tag Kongola bis Tsumeb (Minen Hotel)
20. Tag Tsumeb bis Etosha (Halali Camp)
21. Tag Etosha (Halali Camp)
22. Tag Etosha bis Windhuk (Immanuel Wilderness Lodge)
23. Tag Daan Viljoen (Immanuel Wilderness Lodge)

Über Tipps für die Strecke und Nationalparks würde ich mich freuen!
7'296 Beiträge · seit 200628. Mai 2021 · #2
Ich habe Daan Viljoen manchmal zum Eingewöhnen an den Anfang einer Reise gesetzt und bin dort die 9km-Strecke gelaufen. Ein paar Tiere zu Beginn zu sehen, ohne Auto drum herum, fand ich immer klasse.
Nach Moremi, Chobe und Etosha ist es vermutlich nicht mehr so spannend.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'984 Beiträge · seit 201629. Mai 2021 · #3
Hi R/R,

ein paar Bemerkungen zu deiner Planung:
Audi Camp... kann dort durchaus geschäftig und laut zugehen; aber wenn ihr das mögt... wozu 2 N?
Moremi... das ist ein wenig zickzack, also N>S>N... da würde ich die Reihenfolge überdenken.
3rd Bridge... dzt nur mit Boot erreichbar, somit nur die fixen Unterkünfte buchbar.
Camper werden nach Xakanaxa und South Gate umgebucht. Brücke noch in Reparatur.
Mwandi view liegt vor Muchenje, und ist davon nur etwa 35km entfernt.
Muchenje > Chobe River cs etwa 10km.
Überdenkt auch, ob der Treibstoff ab Maun für die mind. 8 Tage reicht.
Gruß Gina
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2021
485 Beiträge · seit 202029. Mai 2021 · #4
Rhein/Ruhr schrieb:
19. Tag Kongola bis Tsumeb (Minen Hotel)
20. Tag Tsumeb bis Etosha (Halali Camp)
Tag 19 ist aber ein ganz schön brutaler Ritt, den würde ich mit Ziel Etosha bereits vorher unterbrechen und an den nächsten Tag ranhängen. Das ganze Stück im Nationalpark im Caprivi hat nur 80Kmh Höchstgeschwindigkeit (ok, hält sich keiner dran) und außerhalb der Parkgrenzen geht es auch nur theoretisch schneller voran (Kinder, Kühe, Ziegen, ...., auf der Straße), zumindest bis deutlich nach Rundu.
Gruß Burkhard
33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2021 · #5
17. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
18. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
19. Tag Kongola bis Tsumeb (Minen Hotel)
20. Tag Tsumeb bis Etosha (Halali Camp)
21. Tag Etosha (Halali Camp)
22. Tag Etosha bis Windhuk (Immanuel Wilderness Lodge)
Ich würde Etosha da ganz rauslasen. Du hast ohnehin ja nur 3 Nächte im Caprivi, was sehr sehr wenig ist. Da würde ich die beiden Etosha-Nächte auch dort noch einplanen, d.h. z. B. erst 2 Nächte Chobe River Camp, dann 2 Namushasha und dann 2 irgendwo im Westen des Bwabwata (Hinweis: Caprivi Game Park heißt es seit 14 Jahren nicht mehr...) und dann mit einer Nacht (z. B. Frans Indongo oder am Waterberg) zurück nach Windhoek.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'984 Beiträge · seit 201629. Mai 2021 · #6
Korrektur zu meinem Beitrag: 3rd bridge auch für Camper wieder erreichbar.
Gruß Gina
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2021
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #8
BikeAfrica schrieb:Ich habe Daan Viljoen manchmal zum Eingewöhnen an den Anfang einer Reise gesetzt und bin dort die 9km-Strecke gelaufen. Ein paar Tiere zu Beginn zu sehen, ohne Auto drum herum, fand ich immer klasse.
Nach Moremi, Chobe und Etosha ist es vermutlich nicht mehr so spannend.
Wir wollten uns nach der vielen Fahrerei und Sitzerei am Ende nochmal ein bisschen erholen und die Beine vertreten. Da bin ich auf Daan Viljoen in der Nähe von Windhuk gestoßen und dachte, dass es zu diesem Zweck ganz passend wäre. Man hat die Option nochmal eine kleine Wanderung zu machen, aber wenn man doch keine Lust hat und den Tag nur in der Lodge verbringt, auch nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. So war zumindest der Gedanke 😉
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #9
GinaChris schrieb:ein paar zu deiner Planung:
Audi Camp... kann dort durchaus geschäftig und laut zugehen; aber wenn ihr das mögt... wozu 2 N?
Moremi... das ist ein wenig zickzack, also N>S>N... da würde ich die Reihenfolge überdenken.
3rd Bridge... dzt nur mit Boot erreichbar, somit nur die fixen Unterkünfte buchbar.
Camper werden nach Xakanaxa und South Gate umgebucht. Brücke noch in Reparatur.
Mwandi view liegt vor Muchenje, und ist davon nur etwa 35km entfernt.
Muchenje > Chobe River cs etwa 10km.
Überdenkt auch, ob der Treibstoff ab Maun für die mind. 8 Tage reicht.
Gruß Gina
Vielen Dank für die Anmerkungen! Wir sind mit der Reiseplanung aufgrund von Corona sehr spät dran und versuchen gerade das beste daraus zu machen 🙂

Audi Camp: Wir stehen eigentlich nicht so auf geschäftig und laut. Im Reiseführer war es empfohlen und es schien für uns ein passendes Preis-Leistungsverhältnis zu haben. Wir sind aber für andere Tipps offen. Die zwei Nächte rühren daher, dass wir vor Moremi und Chobe nochmal in Ruhe einkaufen wollten und uns einen Puffer eingebaut haben, falls wir erst am Tag zuvor nicht direkt von Gobabis bis Maun schaffen würden. Außerdem liebäugeln wir noch ein bisschen mit einem Flug über das Okavango-Delta, sind aber nicht sicher, ob sich das bei den Preisen wirklich lohnt.

Moremi: Die Reihenfolge im Moremi ist sicherlich nicht ideal und hätten wir wahrscheinlich auch anders geplant. Aber wir haben erst vor ca. 2 Wochen angefangen die Campsites in den Nationalparks anzufragen und da war verständlicherweise schon viel ausgebucht. Wir wollten aber möglichst viele Nächte direkt im Nationalpark übernachten, sodass wir genommen haben, was wir noch bekommen konnten und die Route dann dementsprechend angepasst haben.

Mwandi view --> Muchenje --> Chobe River: Eigentlich wollten wir 2 Nächte in Muchenje verbringen. Doch es war nur noch eine Nacht frei, sodass wir uns für den weiteren Tag für Mwandi View entschieden haben. An Tag 12 oder 13 müssen wir ja voraussichtlich erst einmal in Kasane den PCR-Test für die Einreise nach Namibia an Tag 14 machen. Daher dachten wir, dass es am besten ist, wenn wir uns da in einem möglichst kleinen Umkreis aufhalten. Zumal wir auch noch die Chobe Riverfront mit dem Auto abfahren wollten. Irgendwo habe ich gelesen, dass dies nur in einen Fahrtrichtung möglich ist. Stimmt das?
Am liebsten hätten wir eine Nacht in der Ihaha Campsite verbracht, aber da war ebenfalls alles ausgebucht.

Treibstoff: Was den Treibstoff angeht, sind wir ziemlich unsicher, wieviel man da für die veranschlagten Tage plus Gamedrivefahrten in den Nationalparks einplanen sollte. Vielleicht könnt ihr mir ja noch eine Einschätzung geben. Das würde uns sehr helfen!
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #10
Burkhard schrieb:
Rhein/Ruhr schrieb:
19. Tag Kongola bis Tsumeb (Minen Hotel)
20. Tag Tsumeb bis Etosha (Halali Camp)
Tag 19 ist aber ein ganz schön brutaler Ritt, den würde ich mit Ziel Etosha bereits vorher unterbrechen und an den nächsten Tag ranhängen. Das ganze Stück im Nationalpark im Caprivi hat nur 80Kmh Höchstgeschwindigkeit (ok, hält sich keiner dran) und außerhalb der Parkgrenzen geht es auch nur theoretisch schneller voran (Kinder, Kühe, Ziegen, ...., auf der Straße), zumindest bis deutlich nach Rundu.
Danke für den Hinweis. Das werden wir dann noch einmal überdenken.
7'296 Beiträge · seit 200630. Mai 2021 · #11
Rhein/Ruhr schrieb:
BikeAfrica schrieb:Ich habe Daan Viljoen manchmal zum Eingewöhnen an den Anfang einer Reise gesetzt und bin dort die 9km-Strecke gelaufen. Ein paar Tiere zu Beginn zu sehen, ohne Auto drum herum, fand ich immer klasse.
Nach Moremi, Chobe und Etosha ist es vermutlich nicht mehr so spannend.
Wir wollten uns nach der vielen Fahrerei und Sitzerei am Ende nochmal ein bisschen erholen und die Beine vertreten. Da bin ich auf Daan Viljoen in der Nähe von Windhuk gestoßen und dachte, dass es zu diesem Zweck ganz passend wäre. Man hat die Option nochmal eine kleine Wanderung zu machen

Dafür ist Daan Viljoen natürlich prima geeignet. Ich kann die 9km-Strecke für eine kurze Wanderung empfehlen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #12
travelNAMIBIA schrieb:
17. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
18. Tag Caprivi Game Park (Namushasha River Campsite)
19. Tag Kongola bis Tsumeb (Minen Hotel)
20. Tag Tsumeb bis Etosha (Halali Camp)
21. Tag Etosha (Halali Camp)
22. Tag Etosha bis Windhuk (Immanuel Wilderness Lodge)
Ich würde Etosha da ganz rauslasen. Du hast ohnehin ja nur 3 Nächte im Caprivi, was sehr sehr wenig ist. Da würde ich die beiden Etosha-Nächte auch dort noch einplanen, d.h. z. B. erst 2 Nächte Chobe River Camp, dann 2 Namushasha und dann 2 irgendwo im Westen des Bwabwata (Hinweis: Caprivi Game Park heißt es seit 14 Jahren nicht mehr...) und dann mit einer Nacht (z. B. Frans Indongo oder am Waterberg) zurück nach Windhoek.
Vielen Dank für den Hinweis zum Namen des Parks. Wie peinlich. So etwas hatte ich schon einmal gelesen und beim Schreiben des Beitrags den Reiseführer nicht parat. Daher hatte ich google maps befragt und da kam es mir gleich irgendwie komisch vor.

Im Etosha hat es uns bei unserer ersten Namibiareise sehr gut gefallen. Du würdest also quasi 4 Nächte für den Bwabwata einplanen 2 im Osten (Namushasha) und zwei im Westen. Hast du dafür noch ein konkreten Tipp für eine Campsite. Wir wollten es nach den Tagen im Moremi und Chobe etwas ruhiger angehen lassen und nicht so oft den Ort wechseln. Daher hatten wir uns auch ein Camp(site) mit ein bisschen mehr Komfort (Pool, Wasserloch, Restaurant) vorgestellt.
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #13
aos schrieb:wenn ihr am Ankunftstag bis Gobabis fahrt, solltet ihr am darauffolgenden Tag schon bis Maun fahren.
Das ist eigentlich auch das Ziel. Allerdings wissen wir nicht aus sicherer Quelle, ob wir mit unserem PCR-Test aus Deutschland sowohl in Namibia als auch in Botswana einreisen dürfen, wenn dieser nicht älter als 72 Stunden ist. Im offiziellen Dokument der botswanischen Regierung steht man benötigt einen "PCR-Test aus dem Land der Einreise". Das würde bedeuten, dass wir am Ankunftstag in Windhuk zuerst noch einen PCR-Test machen müssten und wir dann erst bei Erhalt des Ergebnisses am nächsten Tag die Grenze passieren könnten. Da kommt es dann natürlich auf die Uhrzeit an, ob wir es dann noch bis Maun schaffen. Daher haben wir eine Plan B eingebaut.
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #14
BikeAfrica schrieb:
Rhein/Ruhr schrieb:
BikeAfrica schrieb:Ich habe Daan Viljoen manchmal zum Eingewöhnen an den Anfang einer Reise gesetzt und bin dort die 9km-Strecke gelaufen. Ein paar Tiere zu Beginn zu sehen, ohne Auto drum herum, fand ich immer klasse.
Nach Moremi, Chobe und Etosha ist es vermutlich nicht mehr so spannend.
Wir wollten uns nach der vielen Fahrerei und Sitzerei am Ende nochmal ein bisschen erholen und die Beine vertreten. Da bin ich auf Daan Viljoen in der Nähe von Windhuk gestoßen und dachte, dass es zu diesem Zweck ganz passend wäre. Man hat die Option nochmal eine kleine Wanderung zu machen

Dafür ist Daan Viljoen natürlich prima geeignet. Ich kann die 9km-Strecke für eine kurze Wanderung empfehlen.
Wie lange braucht man ungefähr für die 9km Strecke? Wir sind eigentlich erfahrene Wanderer, aber ich habe irgendwo gelesen, dass jemand schrieb, dass die Strecke auch für sportliche Personen sehr anstrengend und herausfordernd gewesen sei. Wir würden voraussichtlich früh morgens gehen, damit es noch nicht so heiß ist.
Themenstarter14 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #15
GinaChris schrieb:Korrektur zu meinem Beitrag: 3rd bridge auch für Camper wieder erreichbar.
Gruß Gina
Danke für die Korrektur. Das freut mich zu hören 😁
4'984 Beiträge · seit 201630. Mai 2021 · #16
Hi R/R,

für Maun würde ich dann eher zB das Crocodile camp buchen; dort gehts gesittet zu 😉
Und ja, der Preis für einen Flug übers Delta lohnt sich!!!

Betr. Treibstoff: welches Auto mietet ihr? Doppeltank?
Zum Vergleich, der Ranger 2.2 Aut, hat etwa 13 l beim Fahren auf Sand und/od bei game drives verbraucht.
Gruß Gina
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2021
7'296 Beiträge · seit 200630. Mai 2021 · #17
Rhein/Ruhr schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Rhein/Ruhr schrieb:
BikeAfrica schrieb:Ich habe Daan Viljoen manchmal zum Eingewöhnen an den Anfang einer Reise gesetzt und bin dort die 9km-Strecke gelaufen. Ein paar Tiere zu Beginn zu sehen, ohne Auto drum herum, fand ich immer klasse.
Nach Moremi, Chobe und Etosha ist es vermutlich nicht mehr so spannend.
Wir wollten uns nach der vielen Fahrerei und Sitzerei am Ende nochmal ein bisschen erholen und die Beine vertreten. Da bin ich auf Daan Viljoen in der Nähe von Windhuk gestoßen und dachte, dass es zu diesem Zweck ganz passend wäre. Man hat die Option nochmal eine kleine Wanderung zu machen

Dafür ist Daan Viljoen natürlich prima geeignet. Ich kann die 9km-Strecke für eine kurze Wanderung empfehlen.
Wie lange braucht man ungefähr für die 9km Strecke? Wir sind eigentlich erfahrene Wanderer, aber ich habe irgendwo gelesen, dass jemand schrieb, dass die Strecke auch für sportliche Personen sehr anstrengend und herausfordernd gewesen sei. Wir würden voraussichtlich früh morgens gehen, damit es noch nicht so heiß ist.

Ich bin die Strecke zwar schon dreimal gelaufen, habe aber nie auf die Uhr geschaut. Man läuft ja auch noch mal links oder rechts irgendwo hin oder macht Fotos. Ich bin dort Springböcken, Kudus, Kuhantilopen, Gnus und Bergzebras begegnet. Wenn das passiert, läuft man ja auch nicht einfach achtlos weiter.
Mein letzter Aufenthalt dort ist 20 Jahre her. Seitdem kann sich viel geändert haben. Die Ausschilderung war damals sehr spartanisch. Da war mal ein kleiner Pfeil auf 'nen Stein gemalt und wenn da ein Ast abgebrochen und draufgefallen ist, lief man in die falsche Richtung, bis es einem komisch vorkam, weil lange keine Markierung mehr folgte. Die Markierungen waren auch leicht zu übersehen.
Es ging meist über Stein und Geröll, so dass man oft auch keinen wirklichen Weg erkannte. Es ist durchaus möglich, dass aus dem 9 km dadurch ein bisschen mehr werden.

Auf meinen drei Wanderungen bin ich einmal einem Pärchen begegnet. Ansonsten lief mir da nie jemand über den Weg. Nehmt genügend Wasser mit. Da verschätzt man sich schnell. Ich habe an dem Tag so viel getrunken wie ich eigentlich für drei Tage einkalkuliert hatte. 😉
Die Wanderung war aber nicht meine einzige Aktivität an dem Tag.

Anspruchsvoll ist die Wanderung ansonsten aber nicht, würde ich sagen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200630. Mai 2021 · #19
Im Etosha hat es uns bei unserer ersten Namibiareise sehr gut gefallen. Du würdest also quasi 4 Nächte für den Bwabwata einplanen 2 im Osten (Namushasha) und zwei im Westen. Hast du dafür noch ein konkreten Tipp für eine Campsite.
leider nein, da ich nicht campe.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter14 Beiträge · seit 202104. Juni 2021 · #20
GinaChris schrieb:Hi R/R,

für Maun würde ich dann eher zB das Crocodile camp buchen; dort gehts gesittet zu 😉
Und ja, der Preis für einen Flug übers Delta lohnt sich!!!

Betr. Treibstoff: welches Auto mietet ihr? Doppeltank?
Zum Vergleich, der Ranger 2.2 Aut, hat etwa 13 l beim Fahren auf Sand und/od bei game drives verbraucht.
Gruß Gina
Danke! Das klingt gut. Das Crocodile Camp schaue ich mir mal an 🙂

Wir hatten bei unserem letzten Namibia-Trip einen Toyota Hillux, haben aber jetzt einen Toyota Landcruiser gebucht, da wir auf Nummer sicher gehen wollten. Auf der Seite von Asco sind dazu folgende Informationen angegeben:
Motor 4,2L Diesel 4WD
Spritverbrauch ca. 14 Liter / 100 km
Tankvolumen 200 Liter

Wir wollen aber noch zwei Benzinersatzkanister dazubuchen.