MAMatze1982Themenstarter8 Beiträge · seit 201416. Mai 2021 · #1
Hallo liebes Forum,
ich lese zwar schon etwas länger in dem Forum und bin auch schon seit etlichen Jahren angemeldet, bis jetzt hat sich aber nie die Möglichkeit ergeben eine Reise nach Namibia durchzuführen. Aber vielleicht noch einmal kurz zu meiner Person. Ich bin mittlerweile bald 40 🙂 und mein liebstes Hobby ist das verreisen. Bisher war mein Hauptaugenmerk auf den USA, Island und Südafrika. Nach mittlerweilen 4 RSA-Aufenthalten (Kruger, KTP, Hluhluwe, Mokala NP...) ist die Zeit reif für etwas neues. Für mich soll ein Urlaub eher ruhig sein und ich will nicht jeden Tag hunderte von Kilometern abspulen um vom einen Ziel zum nächsten zu hetzen. Da ich auch sehr gerne (Tiere und Landschaften) fotografiere, verbringe ich gern etwas mehr Zeit an den Zielen als unbedingt notwendig ist. Priorität hat für uns die Tierbeobachtung und das Wandern. Kulturelles wie z.B. der Besuch von einem Himba Dorf ist eher nichts für mich, da ich mich dort nicht sonderlich wohl fühle. Auf meinen Reisen begleitet mich üblicherweise meine Lebensgefährtin. WIr haben dabei keine großen Anforderungen an die Unterkünfte. Hauptsache sauber. Camping habe ich bisher nur einmal ausprobiert und keine guten Erfahrungen gemacht. Deshalb bevorzugen wir eher die Lodges/Mietwagen-Lösung. Falls ihr mehr über uns wissen möchtet oder ich etwas vergessen habe einfach fragen.
Jetzt etwas kontrekter zu meiner Anfrage:
Ich hab relativ kurzfristig eine Einsteigertour zusammengestellt. Die Planung habe ich angehägt. Da uns die Schwester meiner Lebensgefährtin begleiten wird, muss ich die Unterkünfte immer mit einem Doppel- und einem EInzelzimmer bzw. einer Unterkunft mit 2 Schlafzimmern planen. Für die Gegend um Swakopmund, Damarland, Windhoek und Waterberge kommt man mit den gängigen Buchungsportalen ganz gut zurecht. Das ist zwar noch nicht sauber ausgearbeitet, aber für einen groben Überblick für den Kostenrahmen hat es erst einmal ausgereicht. Etwas überrascht war ich von den Kosten für die Unterkünfte im Etosha und am Sossusvlei. Hab ich da einen Fehler gemacht oder muss man dort tatsächlich mit Kosten um die 100€ pro Person und Nacht rechnen wenn man in den Hauptcamps im Etoasha bzw. in Sesriem übernachten möchte?
Eigentlich würde ich die Frage noch etwas weiter formulieren. Ist ein 3-wöchentlicher Urlaub in Namibia im August zu dritt mit einem Budget von 10.000€ zu stemmen? Wahrscheinlich ja, wie meine erste Kalkulation zeigt, wenn ich keinen Fehler gemacht habe. Ist das Budget aber auch ausreichend, wenn man über ein Reisebüro bucht? Meine beiden Begleiterinen würden das wegen der Sicherheit bei infolge von Corona-bedingten ausfällen bevorzugen. Hat da jemand Erfahrungswerte? Mein Gefühl sagt mit, dass wir da mit dem Budget nicht hinkommen werden.
Würdet ihr ganz grundlegend etwas an der Route ändern?
Ist es aktuell wieder möglich von Namibia in den KTP zu fahren oder sind die Grenzen noch dicht? Nur als Notfalllösung falls im Etosha nichts frei wäre und man kurzfristig an Unterkünfte im KTP kommen würde (ich weiß, das ist nicht unbedingt wahrscheinlicher :-))
Hat schon einmal jemand den Onkolo Hide in Onguma ausprobiert? Lohnt sich das? Mich würde es reizen mal Bilder von Tieren auf Augenhöhe zu machen. Da ich aber nicht weiß wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Tiersichtungen dort ist wollte ich nach Erfahrungen fragen. Wenn da jetzt jede Woche mal ein Löwe vorbeikommt, dann würde ich mir das sparen.
Falls Namibia preislich oder von der Verfügbarkeit nicht funktioniert, hätte jemand eine Ausweichmöglichkeit? Ich hab gesehen, dass ein Forumsmitglied dieses Jahr in Tansania unterwegs war. Ist die Gegend Kenia/Tansania/vielleicht noch Uganda für "unerfahrene" aktuell eine Alternative. Vor allem hinsichtlich der Jahreszeit (keine Ahnung wann dort gute Bedingungen zur Beobachtung von Tieren sind), der finanziellen Aspekte und der Möglichkeit auch mal ein paar Wanderungen zu machen.
Falls ich etwas vergessen habe einfach fragen 🙂
Grüße Matthias
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Mai 2021 · #2
Matze1982 schrieb: WIr haben dabei keine großen Anforderungen an die Unterkünfte. Hauptsache sauber. Camping habe ich bisher nur einmal ausprobiert und keine guten Erfahrungen gemacht.
Gerade bei keinen großen Anforderungen an Unterkünfte ist Camping doch eine prima Alternative. Welche schlechten Erfahrungen hast Du denn damit gemacht?
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
MAMatze1982Themenstarter8 Beiträge · seit 201416. Mai 2021 · #3
Ich war mal 4 Wochen in Alaska und es hat 4 Wochen durchgängig geregnet. Jeden Tag. Morgens regen, mittags regen und abends regen..... Wenn man dann nur ein kleinen Camper hat und sich kaum bewegen kann und die Feuchtigkeit überall reinkriecht dann war das einfach nicht schön. Dazu ist nach 4 Tage die Toiliette kaputt gegangen und wir waren ab diesem Zeitpunkt auf die Sanitärräume der Campingplätze angewiesen welche teilweise in ziemlich ekligem und schlecht geputzem Zustand waren. Jetzt kann man sicherlich das Campen im kalten regnerischen Alaska nicht mit dem in Afrika vergleichen, aber ich hab es nie wieder versucht 🙂
Ich hab zwar immer gesagt, wenn ich jemals wieder Campen gehe dann nur in Afrika weil da das Wetter nicht schlecht sein kann, aber für den Urlaub ist es keine Option, weil die Frauen da nicht mitmachen wollen.
binca751'567 Beiträge · seit 201516. Mai 2021 · #4
Moin Matthias,
das sieht auf jeden Fall nach einer gemütlichen und entspannten Tour aus. Das finde ich super!
Nun zu deinen Überlegungen: Wenn du ins Damaraland zu den Wüstenelefanten möchtest, würde ich vermuten, dass du in der Ai-Aiba-Lodge (Erongo-Gebirge) zu weit entfernt bist. Die meisten hier machen eine geführte Tour vor Ort, um die Tiere zu finden. Ich war aber selbst noch nicht in der Ai-Aiba-Lodge.
Kostengünstiger übernachtest du immer vor den Toren Etoshas. Dafür hast du dann natürlich nachts kein Wasserloch, an dem du fotografieren kannst. Es stellt sich die Frage, ob du die Nächte noch aufteilen willst, um evtl. einen Teil im Park zu verbringen und den Rest außerhalb, um Geld zu sparen.
Den KTP würde ich nicht einplanen in eure Route, denn dann müsstet ihr ja alles umstellen. Fürs erste Mal ist Etosha die bessere Wahl, würde ich meinen. Günstiger ist der KTP auch nicht.
Zur grundsätzlichen Wahrscheinlichkeit, Löwen zu sehen: Wir waren insgesamt 3 Mal im Etosha und haben nie auch nur einen einzigen Löwen gesichtet. Freunde von uns waren ein Mal kurz vorher da und hatten täglich 7 Löwensichtungen... 😗 Das ist halt echte Glückssache... 😗
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Mai 2021 · #5
Matze1982 schrieb: Ich war mal 4 Wochen in Alaska und es hat 4 Wochen durchgängig geregnet. Jeden Tag. Morgens regen, mittags regen und abends regen..... Wenn man dann nur ein kleinen Camper hat und sich kaum bewegen kann und die Feuchtigkeit überall reinkriecht dann war das einfach nicht schön. Dazu ist nach 4 Tage die Toiliette kaputt gegangen und wir waren ab diesem Zeitpunkt auf die Sanitärräume der Campingplätze angewiesen welche teilweise in ziemlich ekligem und schlecht geputzem Zustand waren. Jetzt kann man sicherlich das Campen im kalten regnerischen Alaska nicht mit dem in Afrika vergleichen, aber ich hab es nie wieder versucht 🙂
Ich war 12 Wochen in Alaska/Canada und hatte fast nur Sonnenschein. Entweder hatte ich Glück oder Du Pech. Und die Toiletten waren sauberer als in Afrika.
Ich hab zwar immer gesagt, wenn ich jemals wieder Campen gehe dann nur in Afrika weil da das Wetter nicht schlecht sein kann,
Oha. Auch das Wetter in Afrika kann sehr schlecht sein. Viel Regen, Temperaturen im Frostbereich.
aber für den Urlaub ist es keine Option, weil die Frauen da nicht mitmachen wollen.
Die Begründung lasse ich dann mal gelten. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202016. Mai 2021 · #6
Hallo Matthias,
Mein Mann ist mit 2 Bekannten ebenfalls im August für 3 Wochen in Namibia unterwegs. Sind auch mit 10.000 € gut hingekommen. Wir waren schon sehr oft in Namibia und würden daher die vielen Tage im Etosha aufteilen, um bessere Alternativen einzuplanen. Du kannst mir gerne auch eine p.N. schicken Schöne Grüße aus dem Norden Christine
Leider kann ich dir noch nicht helfen, da unsere erste Reise auch im August ansteht, allerdings zu viert und da kommen wir mit dem Budget leider nicht hin, sind aber auch in einigen guten Lodges. Ob du mit dem Budget für das Auto hinkommst bezweifle ich etwas, es sei denn ihr nehmt keinen 4x4. Wo hast du da gebucht, oder geschaut? Von einer Pauschalreise würde ich eher abraten. Klar habt ihr die Sicherheit, das bedeutet aber auch die Sicherheit, dass die Reise wahrscheinlich storniert wird, wenn Namibia im August Risikogebiet ist. Dann finden meist keine Pauschalreisen statt.
Der Frage nach dem Onkolo Hide schließe ich mich an. Wir sind zwei Nächte in Onguma und fotografieren auch sehr gerne.
den Preis für´s Auto kann ich nachvollziehen, wenn man eine Low Budget Version (älteres Auto) nimmt, aber Ihr müsst auch noch tanken. Das hast Du in Deiner Rechnug nicht drin. Und was zu Abend essen wollt Ihr sicher auch, das kommt bei einigen Deiner Unterkünfte noch hinzu. Ab und an mal ein Gamedrive (Leopardentour, Little Five, Bootstour...) kommt auch noch dazu und natürlich die Nationalparkgebühren. Da sind bei drei Wochen 300 Euro pro Person zu wenig. Vielleicht finden sich aber auch noch günstigere Unterkünfte, z.B. außerhalb des Etosha. Nachts am Wasserloch ist ja ganz nett, aber schöne Fotos kannst Du da ohne Licht auch nicht mehr machen.
Für Unterkünfte im Etosha würde ich auf der offiziellen Seite (NWR Namibia) schauen, Deine aufgerufene Seite ist ein Vermittler.
Eine Pauschalreise ist immer eng getaktet und nicht das, was Ihr sucht, aber es gibt Reisebüros, die Euch die Unterkünfte einzeln buchen oder noch besser Buchungsbüros in Namibia, die wenig bis gar nichts extra kosten, z.B. Klick &Travel, Magic Vibes, Bwana Tucke Tucke... und die kennen sich auch super aus im Land.
Tansania und Uganda sind wohl eher teurer als Namibia und nicht so easy selber zu fahren.
Viele Grüße Kairn
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201616. Mai 2021 · #9
Ich bin noch beim Schreiben überholt worden, aber trotzdem (auch) von mir:
Bei einer Pauschalreise werden im Sauseschritt die "üblichen Verdächtigen" abgegrast, 7 Tage Etosha sind da nicht vorgesehen. Man könnte überlegen, sich an einen Spezialveranstalter wie Bwana Tucke Tucke oder so zu wenden und sich eine Tour zusammenstellen zu lassen halt mit dem Limit von 10.000 Euro bzw. 10.000 Euro abzüglich der Kosten für die Flüge. Im August ist Winter auf der Südhalbkugel, da würde ich auch als normalerweise Camper feste Unterkünfte vorziehen (wenn die Sonne untergegangen ist, kann es durchaus recht kalt werden). 7 Tage für den Etosha scheinen mit persönlich zu lang. Der Etosha ist nicht so landschaftlich abwechslungsreich wir z.B. der Kruger sondern im Prinzip eine Pfanne mit Wasserlöchern. Im Park zu übernachten scheint mir nur angezeigt, wenn man Wert auf das Wasserloch im Camp legt. Außerhalb gibt es reichlich schöne Unterkünfte in diversen Preisklassen mit anständiger Verpflegung, nur halt ohne Wasserloch am Abend.
Yanjep
MAMatze1982Themenstarter8 Beiträge · seit 201416. Mai 2021 · #10
binca75 schrieb: Kostengünstiger übernachtest du immer vor den Toren Etoshas. Dafür hast du dann natürlich nachts kein Wasserloch, an dem du fotografieren kannst. Es stellt sich die Frage, ob du die Nächte noch aufteilen willst, um evtl. einen Teil im Park zu verbringen und den Rest außerhalb, um Geld zu sparen.
Da hätte ich direkt eine Frage dazu. Wie lange braucht man den üblicherweise um morgens durch die Tore in den Etosha zu kommen. Ich habe es ähnlich im Kruger NP versucht (vor den Toren schlafen) und musste dann morgens teilweise sehr lange warten bis ich drin war. Im Kruger und Addo NP (oder wahrscheinlich bei allen NP in Südafrika) machen die Tore teilweise 1h später auf als wenn ich im Park übernachte. In Summe waren mir das immer zu viele Nachteile weshalb ich in RSA immer im Park übernachtet habe
MAMatze1982Themenstarter8 Beiträge · seit 201416. Mai 2021 · #11
chamäleon2011 schrieb:Hallo Matze,
den Preis für´s Auto kann ich nachvollziehen, wenn man eine Low Budget Version (älteres Auto) nimmt, aber Ihr müsst auch noch tanken. Das hast Du in Deiner Rechnug nicht drin. Und was zu Abend essen wollt Ihr sicher auch, das kommt bei einigen Deiner Unterkünfte noch hinzu. Ab und an mal ein Gamedrive (Leopardentour, Little Five, Bootstour...) kommt auch noch dazu und natürlich die Nationalparkgebühren. Da sind bei drei Wochen 300 Euro pro Person zu wenig. Vielleicht finden sich aber auch noch günstigere Unterkünfte, z.B. außerhalb des Etosha. Nachts am Wasserloch ist ja ganz nett, aber schöne Fotos kannst Du da ohne Licht auch nicht mehr machen.
Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten 🙂. Die 10.000€ waren nur die Fixkosten. Kosten für Essen, Tanken und Aktivitäten kommen noch hinzu. ich hab da aber noch kein Gefühl und muss mich noch weiter informieren. Leider wurde meine geplante Pauschalreise in den letzten Tagen abgesagt, deshalb bin ich etwas unter zeitdruck und noch ganz am Anfang von der Planung.
Wie hoch sind denn die NP Gebühren pro Tag in Namibia?
Den Mietwagen habe ich bei "billiger-mietwagen" für den Zeitraum eingegeben. Randbedingungen waren 4x4 und 21 Tage. Ergbnis war unter anderem ein Toyota Hillux bei DerTour. Wenn ihr hier bessere veranstalter und einen anderen Richtpreis habt bin ich dankbar für den input.
binca75 schrieb:Kostengünstiger übernachtest du immer vor den Toren Etoshas. Dafür hast du dann natürlich nachts kein Wasserloch, an dem du fotografieren kannst.
Das stimmt natürlich nicht. Ein Wasserloch an der Unterkunft ist kein Alleinstellungsmerkmal der NWR-Unterkünfte.
Außerdem sehe ich, dass Matze bei etoshanationalpark.org buchen möchte. Das ist nicht die offizielle Homepage des NWR! Es handelt sich dabei lediglich um einen Vermittler, der vorgibt der offizielle Nationalpark-Anbieter zu sein. Die korrekte Adresse ist diese: https://www.nwr.com.na/
Babs72 schrieb: Von einer Pauschalreise würde ich eher abraten. Klar habt ihr die Sicherheit, das bedeutet aber auch die Sicherheit, dass die Reise wahrscheinlich storniert wird, wenn Namibia im August Risikogebiet ist. Dann finden meist keine Pauschalreisen statt.
yanjep schrieb:Bei einer Pauschalreise werden im Sauseschritt die "üblichen Verdächtigen" abgegrast, 7 Tage Etosha sind da nicht vorgesehen. Man könnte überlegen, sich an einen Spezialveranstalter wie Bwana Tucke Tucke ....
Das stimmt ebenfalls nicht.
Es gibt sehr wohl (deutsch-namibische) Veranstalter, die in Namibia ansässig sind und mit ihren Leistungen unter das deutsche Pauschalreisegesetz mit entsprechendem „Sicherungsschein“ fallen.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201616. Mai 2021 · #14
Mit "Pauschalreise" meinte ich (selbstverständlich) die fertigen Reisen, die handelsübliche Reisebüros per Katalog verkaufen. Deshalb auch mein Hinweis auf Spezialveranstalter, die individuelle Touren zusammenstellen und buchen können.
Yanjep
wüstenfee749 Beiträge · seit 200616. Mai 2021 · #15
hallo Matze
ich war vor 2 Jahren mit meinen beiden Freundinnen 3 Wochen in Nam. Da ich normalerweise campe, aber die beiden dies nicht wollten, haben wir unsere Buchungen über Magic Vibes machen lassen. Das war wirklich easy. Es hat alles wunderbar geklappt. in Deiner Liste habe ich keine Nebenkosten gefunden ? oder hab ich es überlesen? Ich hatte damals für Benzin, Essen + Getränke, Parkeintritt , Gamedrive etc. mit € 900,00 pro Person kalkuliert. Da sind wir gut hingekommen. Alles in allem haben wir pro Person rund € 4.000,00 gebraucht. Ich weiß zwar nicht, wie die Preise im Augenblick sind, aber € 10.000,00 scheint mir für 3 Personen etwas knapp. LG Wüstenfee
Da hätte ich direkt eine Frage dazu. Wie lange braucht man den üblicherweise um morgens durch die Tore in den Etosha zu kommen. Ich habe es ähnlich im Kruger NP versucht (vor den Toren schlafen) und musste dann morgens teilweise sehr lange warten bis ich drin war.
5 Minuten, wenn es ganz blöd läuft auch mal 15 MInuten.
Im Kruger und Addo NP (oder wahrscheinlich bei allen NP in Südafrika) machen die Tore teilweise 1h später auf als wenn ich im Park übernachte. In Summe waren mir das immer zu viele Nachteile weshalb ich in RSA immer im Park übernachtet habe
Etosha nicht, da machen alle Tore mit Sonnenaufgang auf, auch die der Camps.
Ich wiederhole mich gerne: Den einzigen Vorteil mMn im Park zu übernachten sind die beleuchteten Wasserlöcher, wobei ich v. a. was die Atmosphäre angeht immer Halali Okaukuejo vorziehen würde. Bei beiden hast Du in der Trockenzeit in aller Regel sehr gute Sichtungen.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIA schrieb: Ich wiederhole mich gerne: Den einzigen Vorteil mMn im Park zu übernachten sind die beleuchteten Wasserlöcher,
Auch hier noch einmal der Hinweis: Ein Wasserloch an der Unterkunft ist kein Alleinstellungsmerkmal der NWR-Unterkünfte!
LG Logi
MAMatze1982Themenstarter8 Beiträge · seit 201416. Mai 2021 · #18
yanjep schrieb:Mit "Pauschalreise" meinte ich (selbstverständlich) die fertigen Reisen, die handelsübliche Reisebüros per Katalog verkaufen. Deshalb auch mein Hinweis auf Spezialveranstalter, die individuelle Touren zusammenstellen und buchen können.
Yanjep
Das hatte ich auch in meiner ursprünglichen Frage so gemeint. Ich wäre hier über ein Spezialveranstalter gegangen.
Matze1982 schrieb: Ist das Budget aber auch ausreichend, wenn man über ein Reisebüro bucht? Meine beiden Begleiterinen würden das wegen der Sicherheit bei infolge von Corona-bedingten ausfällen bevorzugen. Hat da jemand Erfahrungswerte?
Danke für die Nennung der Veranstalter, ich schau mir diese mal an.
Matze1982 schrieb: Etwas überrascht war ich von den Kosten für die Unterkünfte im Etosha und am Sossusvlei. Hab ich da einen Fehler gemacht oder muss man dort tatsächlich mit Kosten um die 100€ pro Person und Nacht rechnen wenn man in den Hauptcamps im Etoasha bzw. in Sesriem übernachten möchte?
Ich habe gerade nachgeschaut: DerTour bietet immer noch 3:2 Specials an. Auch für die Hotspots Etosha und Sossusvlei: beispielsweise die Unterkünfte der Taleni Gruppe, zu denen auch die Sossusvlei Lodge, Desert Quiver Camp usw. gehören https://www.dertour.de/ibecontent/service-kontakt/online-kataloge
LG Logi
HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201916. Mai 2021 · #20
Einige kurze - subjektive - Anmerkungen zu deiner Planung
1.) Sesriem: Tsauchab River Lodge ist ganz schön weit weg vom Eingang zum Park, rechne mit einer Stunde Fahrzeit. Wenn du zum Sonnenaufgang am Tor sein willst, musst du früh aufstehen - und wenn es dumm läuft, ziemlich lange warten 2.) Ai Aiba Lodge liegt in den Erongobergen in der Nähe von Omaruru, nicht im Damaraland. Wüstenelefanten hat es da keine, dafür die Buschmänner von Omandumba gleich nebenan 3.) 1 Woche Etoscha wäre mir persönlich zu lang, aber das ist Geschmacksache. Ich würde eine Unterkunft außerhalb vorziehen - Wartezeiten sind, wie Christian zu Recht schrieb, zu vernachlässigen.
Viel Spaß beim weiteren Planen
Noch etwas, die Angebote von dertours (Mietwagen, Desert Quiver Camp in Sesriem) scheinen mir preislich gut und du kannst dich auf weitgehend auf die Organisation verlassen.