Vorstoß aus Regierung: Gutscheine statt Erstattung

316 Antworten · 40,1k Aufrufe · gestartet 26. März 2020 von mika1606
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7'309 Beiträge · seit 200604. Apr. 2020 ·
Gila.Bend schrieb:
Botswanadreams schrieb:Hallo, verbunden mit den besten Wünschen, dass Ihr alle gesund bleibt.

Ich persönlich würde mich riesig freuen, wenn ich 2021 die gleiche Tour mit 10% höheren Kosten machen könnte.

LG
Christa
Hallo Christa

Ich wünsche Dir auch, dass Du gesund bleibst.

Ich erlaube mir bei der anderen Sache nachzufragen warum Du Dich über 10% Preiserhöhung freust?

… das hast Du jetzt aber mit aller Gewalt "missverstehen" wollen, oder?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
395 Beiträge · seit 200705. Apr. 2020 ·
Nein Wolfgang, sie hat es nicht mit aller Gewalt missverstehen wollen....

Sie hat es „ für sich selbst sehr real betrachtet“ , so wie ich es auch getan habe.

... Das kleine Modegeschäft wird pleite gehen.... es hat in den wenigsten Fällen festangestellte Mitarbeiter ... das sind 450€ Kräfte und schon längst entlassen. Und die Mitarbeiter , die in Kurzarbeit gehen... 60% vom Lohn ... und wovon sollen sie ihre Miete bezahlen??? ... wenn ca 40% des Einkommens die Miete ausmachen.
Selbst wenn die Insolvenzen verzögert werden, weil „ erstmal“ Fördermittel greifen. Wer zahlt denn die Zeche? Wir alle....
Es gibt immer noch Hartz 4.... ich kann es nicht fassen. Der Topf ist doch nicht unendlich.
1'739 Beiträge · seit 201005. Apr. 2020 ·
Hallo Gila

Wir haben keine Reise nach Namibia geplant, sondern nach Kanada/ Alaska. Da Kanada im Moment eine Einreise Sperre bis 30.06.2020 verhängt hat und wir planmäßig am 03.07.2020 anreisen würden, steht in der jetzigen Situation alles in den Sternen. Ich persönlich glaube nicht, dass Flüge und touristische Hot Spots nächstes Jahr, wenn reisen hoffentlich gefahrlos wieder möglich sein könnte, billiger werden, im Gegenteil. Das ist der Grund, warum ich mit bis zu 10% höheren Kosten für gewisse Regionen dieser Welt wohl leben muss, wenn ich da hin möchte.

Ob ich nun einen zu 100% abgesicherten Gutschein bekommen würde oder das Geld bei 0% Zinsen auf meinem Konto liegt, wäre mir da auch egal, denn alles was 2021 teurer wird, müsste ich so oder so drauf zahlen.

Die von Dir erwähnte Bluse muss ich nicht teurer kaufen, dann da gibt es eine riesige Auswahl. Die Brooks Lodge in Alaska ist auf ihre Art wohl eher einmalig, weshalb man da mit steigenden Preisen leben müsste oder man bleibt daheim.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2020 ·
Botswanadreams schrieb:Ob ich nun einen zu 100% abgesicherten Gutschein bekommen würde...
Hallo Christa,

wenn die Gutscheine abgesichert wären, dann hätten viele sicherlich deutlich weniger Vorbehalte dagegen und die Akzeptanz wäre seitens der Kunden viel höher. Leider sind die Gutscheine eben nicht abgesichert.

LG
Logi
Themenstarter663 Beiträge · seit 201605. Apr. 2020 ·
Zur zurückhaltenden Stornoabwicklung der LH & Töchter - obwohl die Callcenter ja z. T. Aussagen machen
wie z.B. "Geld kommt..." oder "..ich sehe im Computer die Erstattung ist angewiesen...".

Solche Aussagen/Zusagen gibt es zwischenzeitlich einige in unserem Freundes- und Familienkreis. 😉
Link

Zitat aus dem Artikel:
"Das Management versucht seit Krisenbeginn, das Geld des Konzerns zusammenzuhalten und die Fixkosten zu senken."

Gesunde Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
7'309 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 ·
mika1606 schrieb:
Zitat aus dem Artikel:
"Das Management versucht seit Krisenbeginn, das Geld des Konzerns zusammenzuhalten und die Fixkosten zu senken."

… damit sind dann wohl die Personalkosten umschrieben.
Sonstige Fixkosten wie Mieten, Leasinggebühren für Flugzeuge und Fahrzeuge, Zinsen für laufende Kredite … können sie ja wohl nur schwer senken.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'739 Beiträge · seit 201005. Apr. 2020 ·
Hallo Logi

In dem Vorstoß der deutschen Regierung für Gutscheine war die staatliche Absicherung formuliert. Ob es so kommt, keine Ahnung. Was der Sicherungsschein bei Pauschalreisen in so einem Fall wert ist, steht auch auf einem anderen Blatt.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
350 Beiträge · seit 201405. Apr. 2020 ·
@Gila.Bend, waldfee.

Ich nehme an, ihr beide seid Unternehmer/in.
Dann verstehe ich nicht eure Ablehnung von Christas Aussage:
Ich persönlich würde mich riesig freuen, wenn ich 2021 die gleiche Tour mit 10% höheren Kosten machen könnte.
Was Christa sagt, ist doch: Wenn ich nächstes Jahr für 10% Aufpreis reisen kann, dann heißt dies, dass die Corona-Pandemie überstanden (oder gut im Griff) ist und im Wesentlichen alles (wieder/noch) intakt ist: die Infrastruktur (Flugzeuge, Flughäfen, Lodges, Nationalparks, Mietfahrzeuge), die Lieferketten (Energie, Nahrung), und vor allem die Menschen/Mitarbeiter. Und das ganze für nur (ja nur!) 10% Aufpreis gegen heute.
Ehrlich: Das wäre doch was, oder?

Ich bin sicher (nein, ich weiß es, als Unternehmer und Investor in Mittelstand und Startups), dass ihr heilfroh wäret, wenn euer Unternehmen nächstes Jahr nur 10% (ja, nur!) höhere Kosten bei Lieferanten, Energie, Sachkosten etc. hätte, bei wieder intakter Kunden-/Mitarbeiter-/Lieferantenstruktur.
Ich stelle mich aber nicht auf so einen Best-Case ein, sondern rechne damit, dass jeder - ob Unternehmer, Arbeitnehmer, Selbständiger - die Herausforderungen nur mit Flexibilität, Kreativität und ohne Änderungsscheu, wahrscheinlich auch mit gehörigem Mut zum Risiko meistern wird.
Besitzstandswahrer ("aber ich habe doch ein Recht auf xy ...", oder "ich ändere mein bewährtes Geschäftsmodell nicht") werden nicht die besten Karten haben.

So wie ich übrigens auch glaube, dass es die "old school"-Läden schwerer treffen wird als diejenigen, die bereits sich auf gemacht haben in neue Vertriebswege, diversifizierte Angebote und/oder Digitalisierung.
Oder wie stand es letztens im Wirtschaftsteil: Die Corona-Krise ist ein Brennglas und verstärkt, was gut war und was schlecht war.

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@einige, die auf die "Großkonzerne" schimpfen, à la "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren"

Ich rufe euch auf, doch bitte zu differenzieren ... und nicht alles über einen Kamm zu scheren.

Ja - es gibt jede Menge Mist, durch Großkonzerne oder für Großkonzerne. Cum/ex, Dieselbetrug, Subvention veralteter Industrien, weil deren Lobby noch intakt ist (Braunkohle, Verbrennungsmotor, Landwirtschaft) ... da finden wir vielleicht nicht in jedem Punkt Konsens, aber es wird sicher eine große Schnittmenge geben. (Darum: Das ist kein Diskussionsaufruf zu diesem Punkt 😉 )

Aber - hätten wir ohne Großkonzerne Fernflüge für 1000€, Computer für jeden, Strom überall, Heizung ohne drüber nachdenken zu müssen, Autos für praktisch jeden, public transportation, Brief- und Paketpost ... und ... und ... und ?

Und die ach so unverschämten Fluggesellschaften, die bei Ticketkauf den kompletten Preis bezahlt haben wollen.
Ich kann mich noch erinnern (90er Jahre?), dass die Tickets gebucht wurden und ca. 4 Wochen vorher bezahlt werden mussten. Dann kamen die ersten Tarife "sofort zahlen, dafür ist es billiger" ... und praktisch jeder hat nur noch die genommen. Was sollen die Fluggesellschaft denn machen, wenn alle Kunden lieber Vorkasse wollen, um (etwas) Geld zu sparen. Und natürlich beeinflusst dieses Zahlungsverhalten das Cash-Management der Fluggesellschaften - die nehmen doch keine teuren Kredite auf, um den Vorkasse-Cash irgendwo auf einem Konto rumliegen zu lassen.

Oder die "bösen" Hotels (eine(r) schrieb das sinngemäß so), die bei Stornierung nichts zurückerstatten.
Ich reise viel, ich kann mich an kein Hotel erinnern (weder privat noch Firma), wo ich bei der Buchung nicht die Wahl hatte: Storno kostenlos bis 1/24/48 std vor Ankunft oder Vorkasse bei x% Discount, aber die 1. Nacht oder alles ist bei Storno weg.
Ich habe das jeweils bewusst entschieden - und beschwere mich nicht, wenn ich die falsche Wahl getroffen habe.
Viele Grüße, Michael
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
1'564 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 ·
Moin,
mal eine andere Frage.
Geht es bei den ganzen Stornierungen darum, dass ihr als Kunden storniert habt oder die
Fluggesellschaft??
Bei uns hatte Türkisch Airline den Flug storniert!!
Vielleicht ist dann die Sachlage etwas anders?????? 😐

Gruß
Hermann
1'680 Beiträge · seit 200705. Apr. 2020 ·
Botswanadreams schrieb:
In dem Vorstoß der deutschen Regierung für Gutscheine war die staatliche Absicherung formuliert. Ob es so kommt, keine Ahnung.
dazu aktuell die Meldung:
Geplante Gutscheinregelung Bund will notfalls einspringen
Gutscheine statt Geld zurück - diese Devise hat die Bundesregierung bei Corona-bedingt abgesagten Veranstaltungen ausgegeben. Doch die Regelung stößt auf Kritik. Deshalb will der Bund nun im Streitfall haften.

Nach Kritik an den geplanten Gutscheinen für abgesagte Reisen und Kultur- oder Sportveranstaltungen hat die Bundesregierung angekündigt, für die Voucher finanziell einzustehen. "Wir nehmen die Bedenken der Verbraucher sehr ernst. Kein Kunde darf sein Geld verlieren", sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß. "Deshalb wollen wir den Wert der Gutscheine staatlich absichern."

weiterlesen
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Gast05. Apr. 2020 ·
Ich komme aus dem Staunen nicht heraus @ die vielen und neuen Spielarten von Kulanz und Solidarität.
Wer soll kulant mit wem sein, also in welche Richtung soll die Kulanzleistung fließen? Vom Leistungserbringer zu Kunden oder umgekehrt? Oder sogar beides?
Betr. Stornoleistungen vs. Gutschriften ging es doch von Anfang an nur um Liquiditätsbewahrung der Anbieter für das JETZT und nicht um Dienst am Kunden. Man kann das als Kunde annehmen, wenn man Vertrauen in den Weiterbestand des Lieferanten hat und auch den Wunsch, dass er weiterbesteht. Und wenn man den Anbieter sehr viel Gutes tun möchte, kann man auch das Risiko eines Totalverlustes eingehen. Beim Lieblingsquartiergeber wird die Entscheidung klarerweise leichter fallen als bei der Fluglinie.
Diskussionen über dieses oder jenes alte oder erst zu schaffende Gesetz zum Schutz der p. t. zum Vergnügen Flugreisenden und Hotelabsteiger sind Zeitverschwendung. Wenn die Cashreserve verbraucht und frisches Geld nicht verfügbar ist (oder nicht mehr langfristig helfen kann), sind alle gleichgestellt, „Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren“.
Man muss schon sehr viel Detailkenntnisse haben, um auf „behalten“ oder „abstoßen“ zu setzen… und auch ein große Portion Glück, keiner kann sagen ob und wann wieder gereist werden kann. Das gilt für Selber wie für Dienstleister. Und selbstverständlich werden dabei auch nicht alle Kunden gleich behandelt. Würde jeder selber so machen. Wem will man behalten und wer ist mir wurscht?

Wir sind schon stolz darauf, einen Solidarstaat für gesundheitliche und existentielle Risiken und Versorgung im Alter zu haben, und auch dabei spießt es sich an vielen Stellen....und jetzt wackelt er erst recht. Und jetzt soll „der Staat“, nicht eine private Versicherung, auch noch PRIVATE Risiken oder Verluste für entgangenen Luxus übernehmen? Durch staatliche Garantien für Gutschriften der Reiseanbieter odgl..
Ist mE vollkommen irreal was sich da teilweise abspielt, Zeit für einen Realitäts- und Faktencheck.
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2020 ·
Hermann schrieb:
Bei uns hatte Türkisch Airline den Flug storniert!!
Vielleicht ist dann die Sachlage etwas anders?????? 😐
In diesem Fall kannst Du bei Deiner Kreditkartenfirma ein Chargeback einleiten.
Bei Visa werden allgemein 100 Tage angegeben, bei Mastercard 120 Tage. Jeweils gerechnet ab dem Moment, an dem Du über die gestrichenen Flüge informiert wurdest.

LG
Logi
7'309 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 ·
loser schrieb:
Ist mE vollkommen irreal was sich da teilweise abspielt, Zeit für einen Realitäts- und Faktencheck.

… ja, die "staatliche Absicherung" klingt ja erstmal toll.
Doch woher hat denn der Staat das Geld dafür?
Von uns Bürgern, eingenommen durch Steuern und dergleichen.
Wir bezahlen unsere Absicherung in Summe letztlich selbst, allerdings mit einer kleinen Umverteilung innerhalb der Bevölkerung.

Diejenigen, die sich zuvor keinen Urlaub und keinen Flug leisten konnten, werden genauso mit künftig vermutlich neuen oder höheren Steuern belastet und finanzieren "unsere" Verluste mit. Ist aber nur meine persönliche Meinung …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
395 Beiträge · seit 200705. Apr. 2020 ·
MichaelAC schrieb:@Gila.Bend, waldfee.

Ich nehme an, ihr beide seid Unternehmer/in.
Dann verstehe ich nicht eure Ablehnung von Christas Aussage:
Ich persönlich würde mich riesig freuen, wenn ich 2021 die gleiche Tour mit 10% höheren Kosten machen könnte.
Was Christa sagt, ist doch: Wenn ich nächstes Jahr für 10% Aufpreis reisen kann, dann heißt dies, dass die Corona-Pandemie überstanden (oder gut im Griff) ist und im Wesentlichen alles (wieder/noch) intakt ist: die Infrastruktur (Flugzeuge, Flughäfen, Lodges, Nationalparks, Mietfahrzeuge), die Lieferketten (Energie, Nahrung), und vor allem die Menschen/Mitarbeiter. Und das ganze für nur (ja nur!) 10% Aufpreis gegen heute.
Ehrlich: Das wäre doch was, oder?

Ich bin sicher (nein, ich weiß es, als Unternehmer und Investor in Mittelstand und Startups), dass ihr heilfroh wäret, wenn euer Unternehmen nächstes Jahr nur 10% (ja, nur!) höhere Kosten bei Lieferanten, Energie, Sachkosten etc. hätte, bei wieder intakter Kunden-/Mitarbeiter-/Lieferantenstruktur.
Ich stelle mich aber nicht auf so einen Best-Case ein, sondern rechne damit, dass jeder - ob Unternehmer, Arbeitnehmer, Selbständiger - die Herausforderungen nur mit Flexibilität, Kreativität und ohne Änderungsscheu, wahrscheinlich auch mit gehörigem Mut zum Risiko meistern wird.
Besitzstandswahrer ("aber ich habe doch ein Recht auf xy ...", oder "ich ändere mein bewährtes Geschäftsmodell nicht") werden nicht die besten Karten haben.
.
Hallo Michael,

Was wolltest du mir persönlich jetzt eigentlich sagen????
Ich glaube du bringst da Einiges durcheinander. Vielleicht solltest du alle Beiträge lesen, auch die davor. Dann hättest du meinen Beitrag evtl. auch verstanden.

„Das wäre ganz toll, wenn ich nächstes Jahr mit 10 % Aufpreis fliegen kann.“ Darauf bezogen sich meine Beiträge nur indirekt.

Und danke für die Ausführungen bezüglich
Zitat: Ich bin sicher (nein, ich weiß es, als Unternehmer und Investor in Mittelstand und Startups), dass ihr heilfroh wäret, wenn euer Unternehmen nächstes Jahr nur 10% (ja, nur!) höhere Kosten bei Lieferanten, Energie, Sachkosten etc. hätte, bei wieder intakter Kunden-/Mitarbeiter-/Lieferantenstruktur.“

Echt? Damit hätte ich jetzt gar nicht gerechnet. Danke für den Hinweis. Wir wären sonst voll in die Pleite gerannt.

Nein, ich bin keine Unternehmerin, bin im Angestelltenverhältnis, allerdings bei meinem Sohn. Wir bedienen eine Sparte, nicht im Handwerk, die es hoffentlich halbwegs glimpflich schafft da durchzukommen und danach auch gebraucht wird. Wir haben „noch „ gut zu tun. Wir hoffen, dass es so bleibt.

@ Loser,
danke, sehr gut formuliert.
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
1'564 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 ·
Danke Logi für den Hinweis!!!

Gruß Hermann
901 Beiträge · seit 201505. Apr. 2020 ·
Interessant:
Von einem Chargeback habe ich bislang noch nicht gehört.
Ich habe im August 2019 meinen Turkish Flug für Juli 2020 voll bezahlt.
Kann ich den einfach zurückbuchen, wenn gecancelt wird von der Airline?
Wo kann ich dazu noch mehr Infos bekommen?

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
1'794 Beiträge · seit 201305. Apr. 2020 ·
...das mit der Kreditkarte ist mir bekannt. Nun verstehe ich auch, warum Emirates in seinem heutigen Schreiben informiert, dass alle Flüge bis 31.5. gebucht, automatisch für 24 Monate ab Buchungsdatum verlängert werden, also ihre Gültigkeit behalten.

Somit müssen/werden Sie nicht stornieren...!

LG NOGRILA
16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2020 ·
NOGRILA schrieb:...das mit der Kreditkarte ist mir bekannt. Nun verstehe ich auch, warum Emirates in seinem heutigen Schreiben informiert, dass alle Flüge bis 31.5. gebucht, automatisch für 24 Monate ab Buchungsdatum verlängert werden, also ihre Gültigkeit behalten.

Somit müssen/werden Sie nicht stornieren...!
Wie wir bei uns im Ruhrgebiet sagen: die sind 3x chemisch gereinigt 😉

LG
Logi
1'794 Beiträge · seit 201305. Apr. 2020 ·
Hi yvy, Zeitraum der Buchung aufrufen und auf Reklamation gehen etc. etc.! Ich habe das jetzt mehrmals so gemacht, allerdings habe ich noch keine Resonanz/Erfolg zu vermelden.

LG NOGRILA
351 Beiträge · seit 201306. Apr. 2020 ·
Elefanten-Virus.png


Zusatzinfos:
Die Gutscheinregelung ist eine Variante der „flatten the curve“ der Insolvenzen von Reisebüros und Reiseveranstaltern, um eine Insolvenzen - Pandemie zu verhindern.
Der deutsche Staat wird die Gutscheine nach dem 31.12.2021 erstatten.

Der Umsatz aller Reisebüros und Reiseveranstalter in Deutschland beträgt ca. 2 MRD Euro pro Monat. Grob gerechnet sind es also 4 MRD Euro für März und April 2020, die zurückzuzahlen sind. Wenn für Mai und Juni Reiseverbote aus Europa aufrechterhalten werden, sind es 8 MRD Euro Umsatz, bzw. die Anzahlungen für diesen Umsatz.
Es gibt in Deutschland 4 Insolvenzversicherer, die jeweils verpflichtet sind, einen Deckungsbeitrag von 110 MIO Euro abzusichern. Also insgesamt 440 MIO.
Bei der Thomas Cook Insolvenz im letzten Jahr führte das dazu, das im Schnitt anteilmäßig 17% der bezahlten Reisen zurückbezahlt wurden.
Das heißt, das mit der staatlich abgesicherten Gutscheinlösung eine bessere Absicherung gegeben ist als mit der jetzigen Insolvenzversicherung.
Das Motto mit den Gutscheinen ist also „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ statt „Urlaub futsch, Geld auch“

Wir versuchen unsere Liquidität mit Priorität für Härtefälle einzusetzen.

Zusätzliche Liquidität für Härtefallregelungen
Den Wirtschaftsstabilisierungsfonds für Großunternehmen gibt es für die kleinen und mittelständischen Veranstalter in dieser Form nicht. Wir können lediglich zinsvergünstigte Darlehen bei der KfW beantragen, um damit unsere Liquidität zu sichern. Der Zugang ist zwar niedrigschwellig, benötigt aber aktuell noch eine persönliche, hundertprozentige Bürgschaft des jeweiligen Unternehmers. Also konkret, Hypothek auf Mutters Häuschen. Denn die Haftungsfreistellung von neunzig Prozent bedeutet in diesem Zusammenhang keineswegs, dass der Unternehmer nur für die verbleibenden zehn Prozent persönlich haften muss. Letztlich können wieder einmal nur große Veranstalter auf staatliche Sonderlösungen und Kredite (TUI gerade 1,8 MRD Euro) zurückgreifen, während die kleinen und mittelständischen Veranstalter das volle Risiko selbst tragen müssen.

https://www.bwana.de/blog/bwana-corona.html

Mit sonnigen Grüßen aus Nordhessen
Carsten Möhle
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