Corona und flexibles Reisen

562 Antworten · 97,1k Aufrufe · gestartet 26. März 2020 von Maputo
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33,1k Beiträge · seit 200630. Juni 2020 ·
Ist das wirklich so? Soweit ich weiß wurden für die Rückflüge satte Preise veranschlagt, 10.000 Euro für einen Rückholer war da keine Seltenheit. Ich glaube nicht das das der Steuerzahler tragen musste, oder?
genau so ein Angebot wurde einem Freund von mir auf den Philippinen gemacht. EUR 12.000 one way. Es lief über das Hotel und (angeblich!) die dortige Deutsche Botschaft. War aber natürlich eine reine Abzockmasche und nicht "real".

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200601. Juli 2020 ·
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48 Beiträge · seit 202001. Juli 2020 ·
Jambotessy schrieb:@Farbenwunder
Woher hast du denn diese Zahl? Was ich gelesen haben in div. Medien, da war der Preis gestaffelt zw. EUR 500 -1000, was ich allerdings auch als angemessen ansehe.
Siehe oben, von Christian 😣
Und selbst 500-1000 Euro hört sich auch definitiv nicht nach Leistung des Steuerzahlers an.
Es soll hier nur ein Drohgebilde aufrecht erhalten bleiben: "nur nicht zu früh fliegen, alle schön brav das gleiche machen".
Man merkt den gesellschaftlichen Druck sofort, wenn man sich mit seinen Kollegen über die geplante Namibia Reise im Oktober unterhält. Ich würde schätzen, dass 50 Prozent der Menschen gleichgeschalten sind, ja die Corona Thematik nahezu mit religiösem Eifer betreiben...und wehe einer schert aus. (da habe ich einen ganz speziellen Kollegen, der wird richtig Aggresiv wenn er daran denkt das die Leute schon im Oktober fliegen wollen). Es wird immer mehr zur Glaubensfrage.
96 Beiträge · seit 201801. Juli 2020 ·
Farbenwunder schrieb:
Jambotessy schrieb:@Farbenwunder
Woher hast du denn diese Zahl? Was ich gelesen haben in div. Medien, da war der Preis gestaffelt zw. EUR 500 -1000, was ich allerdings auch als angemessen ansehe.
Siehe oben, von Christian 😣
Und selbst 500-1000 Euro hört sich auch definitiv nicht nach Leistung des Steuerzahlers an.
Es soll hier nur ein Drohgebilde aufrecht erhalten bleiben: "nur nicht zu früh fliegen, alle schön brav das gleiche machen".
Man merkt den gesellschaftlichen Druck sofort, wenn man sich mit seinen Kollegen über die geplante Namibia Reise im Oktober unterhält. Ich würde schätzen, dass 50 Prozent der Menschen gleichgeschalten sind, ja die Corona Thematik nahezu mit religiösem Eifer betreiben...und wehe einer schert aus. (da habe ich einen ganz speziellen Kollegen, der wird richtig Aggresiv wenn er daran denkt das die Leute schon im Oktober fliegen wollen). Es wird immer mehr zur Glaubensfrage.
Es wurden ca. 200.000 Personen aus allen Teilen der Welt mit -vom auswärtigen Amt- organisierten Flügen zurückgeholt.

Die gesamte Aktion hat insgesamt ca. 94.000.000 € gekostet ( es sollen von einigen Flughäfen / Ländern noch Teilrechnungen ausstehen, da die Betriebe derzeit nicht arbeiten oder aus anderen Gründen noch nicht reagiert haben ).

Von der Gesamtzahl werden ca. 67.000 Personen eine Summe an das auswärtige Amt bezahlen müssen. Hier sind die Preise, je nach Entfernung und Aufwand gestaffelt von ca. 200,00 bis ca. 1.000,00 € je Person.

Die weiteren ca. 133.00 Personen haben von Teil- bis Vollzahlungen an Fluggesellschaften, Reiseveranstalter etc. bezahlt, sind tw. durch Versicherungsleisten abgesichert, wurden durch den Veranstalter heimgeholt, konnten Flüge noch vorverlegen etc. etc. etc.

Diese Gesamtsituation wird derzeit vom Auswärtigen Amt "aufgedröselt" d.h. unter anderem gibt es Verhandlungen / Gespräche / Vereinbarungen / Rechnungen / Gutschriften / Einsprüche etc. etc. etc. mit allen Beteiligten im Inland UND Ausland.

Das ist, vorsichtig ausgedrückt - ein schier unglaublich hoher Verwaltungsaufwand - der mit zig Nationen und Unternehmen abgewickelt werden muss.
Das alles natürlich unter Berücksichtigung der sich verändernden Wechselkurse, den unterschiedlichen Amtssprachen, den Übersetzungen, dem klären von evtl. Ungereimtheiten von einer Behörde, deren Kernaufgabe dies nicht ist.


Farbenwunder - wie kommst Du auf Deine Aussagen, was leitet Dich, von "Drohgebärden" und "Gleichschaltung" in diesem Zusammenhang zu argumentieren? (ganz abgesehen von der "Glaubensfrage")
Häufig sind -neben Unwissenheit- schlicht und einfach Furcht und Angst mit ein Auslöser für solche Denkweisen, falls Du Hilfe brauchst, es gibt verschiedene Informationsseiten und telefonische Unterstützung.
48 Beiträge · seit 202001. Juli 2020 ·
Naja, aus Tagesschau rauskopieren ist jetzt auch nicht besser.
Fakt ist, wenn für einen Rückholflug aus dem südlichen Afrika etwa 500 Euro fällig waren, dann ist das
exakt der Beitrag, den du auch bezahlst wenn du normal fliegst, hier hat jedenfalls die Regierung nicht mitbezahlt.
Die übrigen Kosten sind schon Steuergelder, da habt ihr recht. Denn der Aufwand musste ja organisiert werden und das haben ja die bezahlten Mitarbeiter des auswärtigen Amtes tatsächlich leisten müssen. Aber der Rest wurde bezahlt.
(Mir fallen da im übrigen massive, andere Steuerverschwendungen ein, dass sind ja wirklich peanuts!).

Außerdem haben wir hier direkt im Forum einen Fall, der wesentlich mehr hätte zahlen müssen.
Was die Tagesschau auch weglässt ist, dass für Flüge aus Australien und Neuseeland/Ozeanien mehr wie 1000 Euro anfallen.
"Da aktuell offenbar noch keine Rechnungen vom Auswärtigen Amt verschickt wurden, ist für die einzelnen Destinationen unklar, welche Eigenbeteiligung am Ende auf die Gestrandeten zukommt. Es muss aber wohl mit um die 200 Euro für einen Rückflug innerhalb Europas und mit 600 bis 1.000 Euro für einen Rückflug auf der Langstrecke gerechnet werden. Eine Sonderrolle nehmen Rückholflüge aus Australien, Neuseeland und Ozeanien ein, da hier aufgrund der langen Strecke noch mal Sonderregeln z.B. für die Arbeitszeiten der Crew gelten und Tankstopps eingelegt werden müssen. Flüge aus Ozeanien werden daher sehr wahrscheinlich mit über 1.000 Euro zu Buche schlagen."
https://meilenoptimieren.com/coronakrise-wie-viel-kostet-ein-rueckholflug/
5'480 Beiträge · seit 200901. Juli 2020 ·
Anstelle über die Zuzahlungen für die Rückholflüge zu meckern sollte man lieber dankbar sein, das das AA solch ein großes Unterfangen in die Wege geleitet hat. Jeder dem das zu teuer gewesen ist, hätte ja mal selbst versuchen können, ob er es selbst billiger bekommt. Auch wurde niemand gezwungen die angebotenen Rückholflüge anzunehmen.

Diese Einstellung nervt mich tierisch. Da kümmert sich die Regierung in vorbildlicher Weise um Ihre Bürger und es wird immer noch gemeckert. Manchen Menschen kann man es nie recht machen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Gast01. Juli 2020 ·
…Ende März oder so, hat der österr. Außenminister betr. Rückholungen in einer Pressekonferenz angemerkt, dass vielen werten Bürgern die Ausnahmesituation nicht bewusst sei. Sie verwechselten die Behörde mit einem Reisebüro, ersuchten auf den nächsten oder übernächsten Rückholflug gebucht zu werden, weil sich das sonst mit der Treckingtour nicht ausgeht oder weil es gerade jetzt so gemütlich wird auf Phuket, weil doch die anderen Touristen derzeit so überhastet abreisen……usw….usw.
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2020
Gast23. Juli 2020 ·
Lt. einer Pressemitteilung des österreichischen Sozialministeriums an die APA wird eine Rückreise aus „Risikogebieten“ nur mehr mit negativem PCR-Test möglich sein, sonst wird man an der Grenze zurückgewiesen. ZUSÄTZLICH wird eine 14-tägige Quarantäne vorgeschrieben sein. Auf der Ministeriums-HP steht’s noch nicht, jedenfalls habe ich es nicht gefunden, daher als Sekundärzitat.
https://www.vienna.at/__trashed/6684442
……"Die Möglichkeit, anstelle eines PCR-Tests die 14-tägige Heimquarantäne anzutreten, besteht bei Einreisen aus Ländern mit Einreisebeschränkungen künftig nicht mehr", hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums an die APA am Mittwoch. Österreichische Staatsbürger und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich können allerdings "in begründeten Ausnahmefällen die Testung binnen 48 Stunden auf eigene Kosten in Österreich durchführen". Alle anderen müssen an der Grenze einen Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist.
Auch bei einem negativen PCR-Test gilt allerdings: Alle Einreisenden aus Risikogebieten müssen verpflichtend eine 14-tägige Heimquarantäne antreten. Ein "Freitesten" aus der Quarantäne - also eine vorzeitige "Befreiung" aus der Quarantäne durch einen negativen PCR-Test - wird in Zukunft nur mehr für "Schlüsselpersonal" möglich sein…….

….na dann 🙁
zuletzt bearbeitet 23. Juli 2020
2'847 Beiträge · seit 201105. Aug. 2020 ·
Moin allerseits,

da ich keinen extra Thread aufmachen wollte- hier meine Frage:
wenn ich nicht sehr irre, gab es hier im Forum ein Foto von der Ausbreitung der Aerosole im Flieger! ?
Danach waren die Fenstersitze die am wenigsten gefährdeten.
Leider finde ich es nicht mehr!
Gern nehme ich auch andere Berichte oder Studien dazu.

Lieben Dank im Voraus und
sonnige Grüße
Strelitzie
7'303 Beiträge · seit 200605. Aug. 2020 ·
… da man beim Einsteigen und während des Fluges auf dem Weg zur Toilette sowie auch das Kabinenpersonal immer den Gang benutzt, ist dort logischerweise die Gefahr einer Ansteckung größer. Sitzt Du am Fenster, bist Du halt möglichst weit weg vom Gang. Sitzt Du möglichst weit hinten, kommen dort auch weniger Menschen vorbei als wenn Du weiter vorne sitzt (außer, das Flugzeug hat hinten auch 'nen Ein- und Ausstieg). Nach der Landung drängt ja alles immer Richtung Ausgang, auch wenn es dann noch 'ne Viertelstunde dauert, bis die Türen geöffnet werden. Sitzt man hinten und ist weg vom Gedränge, kann das nicht schaden.
Ich würde mich wundern, wenn eine Studie zu einem anderen Ergebnis käme.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'240 Beiträge · seit 201105. Aug. 2020 ·
Hallo,
war mittlerweile schon auf 4 Flügen. Bin immer noch gesund.
Habe immer die Maske an. Wasche regelmässig die Hände.
Ich sehe kein erhöhtes Risiko. Habe immer einen Gang-Platz.

Gruss Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
33,1k Beiträge · seit 200605. Aug. 2020 ·
Ich sehe kein erhöhtes Risiko.
so ein Virus sieht man auch verdammt schlecht 😉
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7'303 Beiträge · seit 200605. Aug. 2020 ·
marimari schrieb:
war mittlerweile schon auf 4 Flügen. Bin immer noch gesund.
Habe immer die Maske an. Wasche regelmässig die Hände.
Ich sehe kein erhöhtes Risiko. Habe immer einen Gang-Platz.

… es gibt auch Menschen, die Malaria-Prophylaxe für unnötig halten und nie Malaria hatten und trotzdem sterben Hunderttausende jedes Jahr daran.
Aus einem Einzelfall kann man keine allgemeinen Empfehlungen ableiten.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'303 Beiträge · seit 200606. Aug. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Ich sehe kein erhöhtes Risiko.
so ein Virus sieht man auch verdammt schlecht 😉

Viren sind oliv.
Was oliv ist, ist getarnt,
Was getarnt ist, kann man nicht mehr sehen.

Die Bundeswehr ist übrigens auch oliv.
Die konnte man ja auch irgendwie nie sehen, aber die war ja auch nur dafür da, im Ernstfall den Feind so lange aufzuhalten, bis Militär eintrifft. 😉

Gruß
Wolfgang
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2020
33,1k Beiträge · seit 200606. Aug. 2020 ·
You made my day, Wolfgang!
Danke.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'240 Beiträge · seit 201106. Aug. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Ich sehe kein erhöhtes Risiko.
so ein Virus sieht man auch verdammt schlecht 😉
Du meinst vergleichbar mit dem NAM2020 (40%-)Rabatt-Code für Lodges in Nam im Dezember? 😛
Ich gebe keine Empfehlungen ab..jeder muss selber wissen, ob er/sie sich in ein Flugzeug setzt oder nicht.
Ich fliege weiter 😛 😎 und wie erwähnt - anstecken kann man sich überall...(auch die Malaria-Mücke hat's schon in ein Flugzeug geschafft 😄 - nur um alle Themen in den selben Beitrag zu mischen.. 😛 )
Ah..die Oliven fehlen noch...leider gibt's im Flugzeug auf Kurzstrecke im Moment nichts zum Essen..die Oliven muss man sich vor Ort in Spanien beim Bauer holen.. 😄
Cheers, M.
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2020
33,1k Beiträge · seit 200606. Aug. 2020 ·
Du meinst vergleichbar mit dem NAM2020 (40%-)Rabatt-Code für Lodges in Nam im Dezember? 😛
Du solltest die Posts dazu nochmal durchlesen 🙂

Viele Grüße
Christian
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2'240 Beiträge · seit 201106. Aug. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Du meinst vergleichbar mit dem NAM2020 (40%-)Rabatt-Code für Lodges in Nam im Dezember? 😛
Du solltest die Posts dazu nochmal durchlesen 🙂

Viele Grüße
Christian
Nö, die kenn ich... 😉 . LH/ Swiss etc. reporten Milliardenverluste - Luxus bedeutet in heutigen Zeiten, überhaupt noch von A nach B fliegen zu können 😮

Viele Grüsse, M.
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2020