Im Dachzelt durch Namibia und Botswana

Reisebericht 15 Antworten · 6'210 Aufrufe · gestartet 21. Okt. 2019 von Phil0811
Themenstarter66 Beiträge · seit 201821. Okt. 2019 · #1
Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Gefühlt habe ich mich grade erst in diesem Forum angemeldet, einen Sack voller Fragen im Gepäck, frisch dazu entschlossen, dass die nächste Reise nach Namibia und Botswana gehen soll. In Wahrheit ist das bereits fast ein Jahr her und traurigerweise bin ich am vergangenen Samstag dann tatsächlich auch schon wieder aus Afrika zurückgekehrt. Und na klar, jetzt muss ein Reisebericht geben. Allein aus der ganz egoistisches Motivation heraus, die Reise noch nicht ganz hinter sich zu lassen.

Die Route

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27.09 Frankfurt - Windhoek im Nachtflug von Air Namibia
28.09 Erindi Camp Elephant
29.09 Erindi Camp Elephant
30.09 Spitzkoppe Community Camp
01.10 Okaukuejo Rest Camp
02.10 Halali Rest Camp
03.10 Onguma Aoba Lodge - Campsite Tamboti
04.10 Onguma Aoba Lodge - Campsite Tamboti
05.10 Mobola Lodge Campsite
06.10 Mobola Lodge Campsite
07.10 Mavunje Camp
08.10 Mavunje Camp
09.10 Senyati Safari Camp
10.10 Senyati Safari Camp
11.10 Savuti Camp
12.10 Savuti Camp
13.10 Xakanaxa Camp
14.10 Xakanaxa Camp
15.10 South Gate
16.10 Thakadu Bush Camp
17.10 Okambara Elephant Lodge
18.10 Trans Kalahari Inn
19.10 Rückflug am frühen Morgen mit Air Nambia nach FFM

Wir

Phillip und Antonia, beide ein kleines bisschen über 30 und seit Schulzeiten befreundet. Ich - Phillip - lebe in Berlin, Toni in Süddeutschland.

Der Reisebericht

Da ich trotz festem Vorhaben (fast) kein Reisetagebuch geführt habe, werde ich mich auf mein Gedächtnis verlassen müssen und mich dazu ein wenig an den Bildern entlanghangeln - mal sehen, wie mir das gelingt. Ich muss wohl zudem um ein bisschen Geduld bitten, die Bilder möchten sortiert werden und außerdem scheint mein Arbeitgeber der Vorstellung erlegen zu sein, dass ich nach 3 Wochen Urlaub auch hier im Büro wieder aktiv tätig werde. Trotzdem, ich gebe mir Mühe hier recht regelmäßig zu posten und freue mich auf Mitreisende.
6'152 Beiträge · seit 200621. Okt. 2019 · #3
hallo Philipp,
juchhuuuu erste - als reine Lodghopperin freue ich mich über eine Dachzelt-Campingtour zumal ich fast alle Unterkünfte kenne, dies dann mal aus Sicht der Campsite zu erleben klasse.
Liebe Grüsse
Hanne
😉 leider eine Minute zu spät , bin jetzt die zweite 😛
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2019
102 Beiträge · seit 201621. Okt. 2019 · #4
Hallo - auch ich begleite Dich gerne - haben für nächstes Jahr ähnliches geplant -- warte geeeeeduldig Gruss Gundi
Themenstarter66 Beiträge · seit 201821. Okt. 2019 · #5
27.09 - Anreise

Eigentlich müsste ich mit dem Reisebericht schon einige Tage früher starten. Die Insolvenz der Condor Mutter Thomas Cook hatte mich jedenfalls gefühlt schon eine gute Woche vorher gedanklich in Vollzeit mit diesem Urlaub verbunden. Wir sind zwar mit Air Namibia nach Windhoek geflogen - gebucht hatten wir allerdings über Condor. Und so waren wir dann doch heilfroh, als ein paar Tage vor Abflug der Überbrückungskredit gewährt wurde.

Also ging es los - zunächst mit der Ubahn und dem Bus zum Flughafen Tegel, von dort mit einer knappen Stunde Verspätung mit der Lufthansa nach Frankfurt. Ich hatte allerdings wohlweislich mit genügend Puffer gebucht, sodass hier noch keine Unruhe aufkam. Knapp 2 Stunden vor Abflug nach Windhoek in Frankfurt angekommen, wartete Toni, die mit der Bahn (Und ebenfalls einer Stunde Verspätung) angereist war bereits auf mich. Der Rest verlief angenehm unspektakulär, wir ergatterten sogar Plätze am Notausgang und trotz meiner tiefen Abneigung gegen das Fliegen konnte ich 5-6 Stunden mehr oder weniger erholsam schlafen.

Was Air Namibia angeht, war ich übrigens sehr positiv überrascht. Natürlich, Langstrecke mit der Lufthansa ist nochmal was anderes. Aber wer beispielsweise mal mit Alitalia oder ähnlichen Airlines unterwegs war, der fliegt mit Air Namibia wirklich entspannt und gut. Die Crew war sehr freundlich, das Essen durchaus okay und das die Entertainment Systeme etwa zur Hälfte nichtfunktionieren ist ja bekannt - da lässt sich in Zeiten von Netflix und Amazon Prime super vorsorgen.
173 Beiträge · seit 201922. Okt. 2019 · #6
Hallo, na da fahre ich mal gerne mit - wir planen gerade für 2020 ähnliches, freue mich auf Deine Eindrücke

Liebe Grüße
Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017, Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo), Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021, Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022. Geführte 4-wöchige Campingtour Kapstadt-Namibia-Botswana-Simbabwe-Johannesburg im August/Sept. 2023 2 Wochen ohne Auto in Namibia zum "Work and Travel" (Swakopmund und Erongo) im Dezember 2023 Bereits gebucht: Dezember 2024 - wieder 2 Wochen "Work and Travel" und 3,5 Wochen Dachzelt-Tour April/Mai 2025 mit KTP https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300182-auszeit-in-namibia-10taegiger-kurztripp-maerz-2021.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301453-die-letzte-familienreise-namibia-august-2021.html
572 Beiträge · seit 201322. Okt. 2019 · #7
Na da fahr ich doch mal mit! Das ist ja fast unsere Route fürs kommende Jahr!

LG Marcus
Themenstarter66 Beiträge · seit 201822. Okt. 2019 · #8
28.09 Autoübernahme und Anreise zum Erindi Camp Elephant

Wir landen pünklich gegen 6Uhr in der grade aufgehenden Sonne WIndhuks. Was für ein Anblick gleich zu beginn. Der Flug war ruhig, steckt uns aber natürlich trotzdem in den Knochen. Die frische und auch noch ziemlich kühle Luft tut gut und die ungewohnte Umgebung haucht uns neue Energie ein. Allerdings fühle ich mich nicht direkt angekommen - anders als beispielsweise letztes Jahr in Indien. Verlässt man in Mumbai das Flugzeug schlägt einem sofort eine andere Luft, ein anderer Geruch entgegen, man ist sozusagen direkt Reizüberflutet. Hier ist zwar der Sonnenaufgang phänomenal, aber irgendwie schlägt es noch nicht direkt ein.

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Die Immigration geht relativ schnell, wir sind glücklicherweise ein paar Minuten vor der Condormaschine gelandet. Draußen erwartet uns bereits der Fahrer von Value, jetzt noch kurz zum ATM und in den MTC Shop und los gehts. Denkste. Im MTC Shop lässt sich eine größere Gruppe eher mittelmäßig selbständiger Reisende nicht nur Simkarte verkaufen, sie müssen auch noch jeweils eingebaut, aktiviert und in entsprechende Tarife umgebaut werden. Telefonieren könnten die Herrschaften dann glücklicherweise wieder selbst. Nach einer guten Stunde haben wir aber auch diesen Teil erledigt und können starten. Gemeinsam mit 5 weiteren Gästen gehts zum Kleinbus, das Gepäck wird im Anhänger verstaut und die Fahrt beginnt. Für den Anhänger ist es allerdings wohl für geraume Zeit die letzte Fahrt. Schon nach 10 Minuten signalisiert ein Auto hinter und mit Lichthupe, dass etwas nicht in Ordnung ist. Eine paar Schrauben haben sich gelöst, einige weitere bereits völlig verabschiedet. Der Hänger liegt ganz offensichtlich nur noch aus reiner Gutmütigkeit auf der Achse. Nach kurzer Begutachtung wird er am Straßenrand sich selbst überlassen. Im Bus ist es nun sehr kuschlig, jeder hat sein Gepäck auf dem Schoß, es ist heiß. ich fühle mich nun schon angekommener. Während der restlichen Fahrt genießen wir - so wir unseren Kopf den über das Gepäck bis zum Fenster drehen können - die Landschaft und freuen uns über einige Giraffen. Unsere ersten Tiere in Afrika.

Bei Value angekommen geht alles reibungslos, freundlich und schnell. Wir übernehmen unseren Toyata Hillux mit Dachzelt, Baujahr 2016 mit 137.000KM auf dem Tacho. Uns wird jede Frage beantwortet und wir fühlen uns gut eingewiesen.

Außerdem - und das ist ja mindestens genauso wichtig - war bereits die Klein Windhoek Fleischerei und der Embassy Liquor Store da und wir müssen uns in den kommenden Tage keine Sorgen um Speis und Trank machen.

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Wir kommen pünktlich los und sind schon bald beim Superspar um uns mit allem was man dann doch auch außer Fleisch und Wein noch so benötigt einzudecken.

Und dann geht es los. Das Fahren ist ungewohnt, ich gebe mich regelmäßig durch intensives Scheibenwischen beim Abbiegen als Festlandeuropäer zu erkennen, aber insgesamt verläuft alles gut. Bis zum Erindi Camp ist es nicht allzu weit und wir haben es nicht eilig.

Auf dem Weg sehen wir Warzenschweine, Giraffen, Springböcke und Erdhörnchen.

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Am frühen Nachmittag sind wir im Erindi Camp Elephant und beziehen die ruhig gelegene Campsite 16. Wir sind wirklich sehr zufrieden. Im Vorfeld hatten wir über diese Station mehrfach nachgedacht uns dann aber dafür entschieden. Grade bei der ersten Afrikareise würden wir das Camp zum "ankommen" empfehlen. Die Infrastruktur ist wirklich bemerkenswerk. Eigener Kühlschrank, eigenes Bad, alles sehr sauber. Wir konnten uns dort toll sortieren, das Auto für die kommenden Tage bestücken, haben das Fleisch, welches die Klein Windhoek Fleischerei versäumt hatte einzufrieren dort tiefgekühlt und sind einfach entspannt in den Urlaub gestartet. Der Preis dafür ist natürlich, dass die Campsites wenig privat sind, man mehrere Nachbarn in Sicht- und besonders auch Hörweite hat. Aber dennoch, wir waren haben hier sehr gern unsere ersten beiden Nächte verbracht.

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Wir melden uns noch für den Game Drive am kommenden morgen um 06.30 Uhr in der Früh an und lassen den Tag entspannt ausklingen. Es gibt Zebra und den wirklich leckeren Pinotage von Saxenburg. Danach sitzen wir noch ein wenig am Wasserloch und beobachten die Hippos zu denen sich auch kurz ein Nashorn gesellt. Dann gehts erschöpft, aber sehr zufrieden ins überraschend bequeme Dachzelt.
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2019
411 Beiträge · seit 201922. Okt. 2019 · #9
Hallo Phillip! Freu mich auf deinen Bericht - zumindest kulinarisch dürfte ja alles gepasst haben 😄
Beste Grüße
Peter
Themenstarter66 Beiträge · seit 201822. Okt. 2019 · #10
Luigi15 schrieb:Hallo Phillip! Freu mich auf deinen Bericht - zumindest kulinarisch dürfte ja alles gepasst haben 😄
Beste Grüße
Peter
Das ist wahr - neben der Rundreise durch Namibia und Botswana gab es sozusagen nebenher abends noch eine kleine Weinreise durch Südafrika. 🤩
Themenstarter66 Beiträge · seit 201823. Okt. 2019 · #12
29.09 Erindi Camp Elephant Teil I

Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr - auch wenn ich im Urlaub nicht grade dazu neige bis mittags zu schlafen, das ist nun doch ein wenig früh. Die Nacht war kalt, die Temperatur ist auf deutlich unter 10 Grad gefallen und ich war froh, dass die Decken von unserer Autovermietung kuschlig warm waren. Ich fühle mich zwar nicht richtig ausgeschlafen, aber das liegt mehr an der Uhrzeit als an der Qualität des Schlafs. Und ein Blick aus dem Zelt hinaus in die beginnende Morgendämmerung entschädigt auch über die Maßen hinaus. Ist das schön!

Ich schlüpfe schnell aus dem Zelt und braue einen Kaffee mithilfe der mitgebrachten Bialetti (Die im gesamten Urlaub wirklich Gold wert war) und genieße den Moment. Um mich herum ist es still, langsam erwacht die Natur und mit ihr eine bemerkenswerte Geräuschkulisse.

Überhaupt, die Natur und ihre Geräusche. Für mich - der seit über 10 Jahren in einer Millionenstadt wohnt - war das eine der Erfahrungen des Urlaubs. Dem Rhythmus der Natur zu lauschen, wie sich sozusagen in der Sekunde des letzten Sonnenstrahls die Geräusche verändern. Wie die Nacht klingt, wie laut die Natur ist, wenn keine Stadt im Weg ist. Und wie sich pünktlich mit dem ersten Morgengrauen die ersten Akteure der Tagschicht melden. Hier sozusagen als Zaungast eine Weile teil haben zu dürfen, war ganz toll.

Nun aber zurück in die Realität, es ist 06.15Uhr und ich habe außer Kaffee trinken und beeindruckt sein noch nicht besonders viel hinbekommen. Also ein kleiner Endspurt und los gehts zum Treffpunkt, wo Rudy, unser Guide bereits auf uns wartet. Wir fahren in einem Wagen mit drei 3er Reihen und sind insgesamt 6 Personen.

Bei schönstem Sonnenaufgang fahren wir los.

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Wir treffen zunächst auf Strauße, Giraffen und Oryxe.

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Außerdem scheuchen wir noch rein zu niedliches DikDik (?) auf, welches uns erschrocken anschaut.

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Rudy verständigt sich über Funk mit seinen Kollegen, fährt auferegt mal in diese Abzweigung, mal in jene Sackgasse. In aller Regel um dann irgendwann zu bremsen und den Rückwärtsgang einzulegen. Aber die Suche lohnt sich. Nach guten 1,5 Stunden sehen wir die ersten Löwen unserer Reise. Zwei prächtige Männchen.

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Nach kurzer Zeit stehen die beiden auf, gehen ein paar Meter und legen sich dann erneut ab. Für sie endet offenbar eine anstrengende Nacht. Die Augen sind schwer und wir lassen sie allein, damit sie schlafen können.

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Nachdem wir ein wenig Abstand zwischen uns und die Katzen gebracht haben, gibt es eine kleine Pause zum Beine vertreten. Dabei genießen wir die Landschaft und entdecken eine afrikanische Wildkatze, die sich allerdings als äußerst Fotoscheu erweist und sich erst versteckt und dann verschwindet.

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Den Rest der Fahrt genießen wir einfach und legen den Fotoapparat mal zur Seite. Da wir - es wird einigen vermutlich schon aufgefallen sein - auch nicht grade über ein Profiequipment verfügen (Die Bilder des Urlaubs entstehen alle mit einer Lumix TZ81), mögen wir es auch hin und wieder einfach nur zu schauen.

Gegen 10Uhr erreichen wir unser Camp und freuen uns aufs Frühstück. Danach entspannen wir und beobachten die DikDiks, die offenbar ebenso auf unserer Campsite leben.

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Am frühen Nachmittag machen wir uns dann erstmals auf und erkunden das Gelände als Selbstfahrer. Aber dazu später mehr.

Übrigens bitte keine Scheu, falls ich hier ein Tier falsch bestimme. Ich bin da einfach blutiger Anfänger und freue mich über jede Korrektur.
Themenstarter66 Beiträge · seit 201828. Okt. 2019 · #13
29.09 Erindi Camp Elephant Teil II

Nachdem wir uns eine Weile in den mitgebrachten Hängematten erholt haben - übrigens absoluter Packtipp, grade bei den langen Autofahrten eine schöne bequeme Abwechslung - starten wir auf unseren ersten Self Drive. Wir melden uns dazu an der Rezeption an und erhalten eine Karte auf der die möglichen Routen markiert sind.

Wir haben uns neben den bereits erwähnten Gründen auch deshalb für Erindi entschieden, weil wir hier auch das Selbstfahren im Park unter relativ guten Bedingungen "lernen" konnten. Man hat im Zweifel immer jemanden erreichbar und fühlt sich gut aufgehoben. Klar, im Nachhinein völliger Quatsch. Im Etosha und weiten Teilen der Sambesi Region ist das alles überhaupt nicht anders. Aber, und darum gehts am Ende ja - zu dem Zeitpunkt hat es uns in unserer Planung einfach gut getan. Ich würde hier vermutlich nicht nocheinmal vorbeifahren im nächsten Urlaub, aber als Ersttäter hat es uns ein gutes Gefühl gegeben.

Unterwegs sehen wir dann eine Menge Warzenschweine, die üblichen Antilopen, Elefanten, Hippos und als unser Highlight eine ganze Menge Nashörner. Es sind insgesamt sicher 8-9 stattliche Exemplare und zwischendurch müssen wir sogar umdrehen, weil wir plötzlich fast umzingelt sind. Kurz bevor wir zurück im Camp sind, entdecken wir noch einen Vogelstrauß der seine Eier bewacht.

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Der Urlaub hat begonnen und wir sind von unserem ersten Tag ganz begeistert. Zum Abendessen gibt es Springbockfilet und Potje mit Kartoffeln, Bohnen und gemischten Gemüse. Später am Wasserloch noch einen Cederberg Shiraz, der mehr als empfehlenswert ist.
106 Beiträge · seit 201814. Nov. 2019 · #14
Hallo Phil,

jetzt habe ich endlich auch deinen Reisebericht entdeckt! Es freut mich sehr, dass ihr dann doch noch nach Namibia und auch wohlbehalten wieder zurückgekommen seid! (Wobei der Teil mit dem Zurückkommen ja meist weniger Freude auslöst...) Bin gespannt, wie es weitergeht, in Erindi habt ihr ja direkt schonmal alles gesehen 😄

Jetzt kann ich auch mal auf Fortsetzung bestehen... das ist irgendwie deutlich einfacher als die andere Seite, wer hätte es gedacht!

LG Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Themenstarter66 Beiträge · seit 201820. Nov. 2019 · #16
Na gut, recht hast du. Auf der anderen Seite sieht man jetzt, wie schnell die Zeit an einem vorbeizieht, ohne das man weitergeschrieben hat. Mir hat zudem das etwas leidige ausarten einer Diskussion an anderer Stelle hier im Forum etwas die Laune am Bericht schreiben vermiest, aber das ist ja auch Quatsch, also gelobe ich Besserung und sage eine recht baldige Fortsetzung zu 🙂