SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201921. Aug. 2019 ·
Hallo in die Runde. Meine Freundin & ich erfüllen uns einen ewigen Traum: vom 29. Oktober - 13. November geht es erstmals nach Afrika. Und da wir hier auftauchen könnt Ihr schon ahnen, dass es nach Namibia geht... 😉 Hier ist vorab der erste Entwurf unserer Reise-Route. Wir wollen ca. 5x in Lodges übernachten und den Rest auf Camp Sites.
30.10.19 Windhoek 31.10.19 Erindi 01.11.19 Waterberg 02.11.19 Waterberg 03.11.19 Okaukuejo, Etosha 04.11.19 Halali, Etosha 05.11.19 Namutoni, Etosha 06.11.19 Oshakati 07.11.19 Opuwo/EpupaFalls/Himba 08.11.19 Opuwo/EpupaFalls/Himba 09.11.19 Area around RhinoPark 10.11.19 Area around RhinoPark 11.11.19 Cape Coast 12.11.19 Windhoek
Bevor es aber in die Details geht, brauchen wir bitte Eure Hilfe für die weitere Planung. Kontakt zu Einheimischen ist uns bei Entdeckungsreisen äußerst wichtig und deshalb lieben wir es in Kneipen & Bars zu gehen, in den man hauptsächlich Einheimische trifft. Wir sind ca. 50 Jahre alt und nicht ängstlich. Wir haben schon einiges in der Welt gesehen und diese (nächtlichen) Ausflüge sind bisher immer gut gegangen. Was vielleicht einerseits daran liegt, dass wir einen gewissen Instinkt haben, wo es brenzlig werden könnte oder wann es Zeit ist, besser den Rückzug anzutreten und andererseits, dass unser ER mit meinen langen Haaren, Jeans & Cowboystiefeln nicht nach zu viel Geld aussieht. Er trägt zwar viele Silber-Armbänder, aber hat ja nicht mal eine Uhr... 🙂
Wir haben hier schon einiges gelesen, aber es bleibt die Frage: Wo gibt es (vor allem außerhalb von Windhoek) solche Bars/Kneipen, wo man Einheimische kennenlernt? Und falls diese Touren nachts wirklich sehr gefährlich sein sollten, wo kann man es zumindest tagsüber wagen? Wir haben die nördliche Route mit Oshakati & Opuwo hauptsächlich deshalb integriert, weil wir den Norden für die vielleicht beste Möglichkeit halten.
Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Wir wollen hauptsächlich schon die Landschaft & die Tiere genießen und auch an den meisten Abenden zu zweit den Sundowner erleben, aber ein Kontakt zu den Einheimischen finden wir schon sehr wünschenswert.
SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201921. Aug. 2019 ·
@Logi: Danke für die beiden Hinweise. Und dann ist sogar noch ein Langhaariger dabei... 😎
freshy schrieb:Hallo und herzlich willkommen im Forum! Welche Einheimischen meint ihr denn? Weiße oder schwarze? LG freshy
Das ist natürlich egal. Wir haben nichts gegen Weiße... 🙂 Egal, ob Kneipen/Orte mit gemischten Besuchern oder auch nur Blacks, bei denen wir willkommen sind. Ein rein weißer Laden ist wohl nur dann etwas, wenn dies keine rassistischen Gründe hat.
SuperDuper7 schrieb: Ein rein weißer Laden ist wohl nur dann etwas, wenn dies keine rassistischen Gründe hat.
Da kenne ich nicht einen....
Stell Dir vor, es gibt sogar Restaurants/Kneipen usw., da bedienen Weiße schwarze Kunden (und alles was dazwischen liegt).
LG Logi
BikeAfrica7’316 Beiträge · seit 200621. Aug. 2019 ·
Hallo,
im Ovamboland, Damaraland oder Kaokoveld findest Du öfter kleine Kneipen am Straßenrand oder in den kleinen Siedlungen. Sie sind oft Shop, Kneipe und "Bushaltestelle" in einem. Man erkennt sie meist an der Cola-Werbung, wenn ansonsten kein Schild angebracht ist. Wenn man dort als Weißer anhält und nicht einfach vorbeifährt, läuft je nach Region das halbe Dorf zusammen. Ich habe dort teilweise dann auch gezeltet.
Auch in Katuturaa gibt es viele einfache Lokale und dort trifft man eigentlich auch nur Einheimische.
Hier mal zwei Fotos von solchen einfachen "Kneipen". Dass das Bier warm ist, darf einen aber nicht stören ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201921. Aug. 2019 ·
@Logi: Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Ich wollte hier keine Rassismus-Debatte lostreten. Ich kenne Namibia noch nicht und habe nur auf die Frage geantwortet. Für uns spielen Hautfarbe & Nationalität keine Rolle und wir freuen uns, wenn es in Namibia keine Läden gibt, wo sich Rassen abschotten.
Unsere Frage hat auch nur bedingt mit Hautfarbe zu tun? Manche freuen sich ja, wenn sie im Urlaub Deutsche treffen oder bevorzugen sogar Lokale, wo diese im Rudel zu finden sind. Das ist eher nicht unser Ding. Wir möchten Einheimische treffen: das kann ein cooler Europa-Aussteiger sein, aber auch sehr, sehr gerne Leute, wo sich beide Seiten erstmal anstrengen müssen, eine gemeinsame Verständigungsart zu finden - was vermutlich mehr bei der schwarzen Bevölkerung der Fall sein wird..
@Wolfgang: Das hört sich ja schon mal richtig geil an. Bis auf das warme Bier... 🙄 Hast Du die Regionen Ovamboland, Damaraland oder Kaokoveld extra erwähnt, weil diese in unserem ersten Reise-Entwurf auftauchen oder gibt es diese Bushaltestellen-Bars im ganzen Land?
Ist unsere Idee, den Norden in unsere Route einzubinden, trotz der zusätzlichen Kilometer, also genau richtig, wenn man großen Spaß an solchen Zwischendurch-Kontakten hat und gerne alle 1-2 Stunden an solchen Bushaltestellen-Bars hält, um etwas zu trinken?
ERErnst541’079 Beiträge · seit 201621. Aug. 2019 ·
Hi Marcuss!! Also wir waren heuer im Nordwesten unterwegs. In Sesfontein war der Kontakt sehr gut (lies meinen RB) locker war es in Purros. Wir hatten eine Einladung des Dorfältesten am Abend unter den Bäumen zu sitzen und zu "Ratschen" Das war richtiger Kontakt. Hast aber fast nie. Na Ja, wir waren keine typischen Touristen die Souveniers mitbringen (nach Hause). Wie waren einfache Reisende in dem Land, haben uns Geschichten angehört und diese mit nach Hause genommen. Davon zehren wir heute noch. Man kann aber diese Erfahrungen aber auch in der Großstadt machen. Ein lockerer Abend z.B. im Roof mit einem Freund, man sollte nicht glauben, wie herzlich man aufgenommen wird (falls er gerade mitliest). Das sind die Kontakte, nach denen du suchst. Wenn man gerade in diesem Land mit offenem Herzen reist, dann brauchst du die Kontakte nicht suchen, sie finden dich. Du bringst dann, wie schon erwähnt, keine Souveniers nach Hause, aber viele Geschichten. Wie immer mit einem 🙂 Ernst
BikeAfrica7’316 Beiträge · seit 200621. Aug. 2019 ·
SuperDuper7 schrieb: @Wolfgang: Das hört sich ja schon mal richtig geil an. Bis auf das warme Bier... 🙄 Hast Du die Regionen Ovamboland, Damaraland oder Kaokoveld extra erwähnt, weil diese in unserem ersten Reise-Entwurf auftauchen oder gibt es diese Bushaltestellen-Bars im ganzen Land?
Ist unsere Idee, den Norden in unsere Route einzubinden, trotz der zusätzlichen Kilometer, also genau richtig, wenn man großen Spaß an solchen Zwischendurch-Kontakten hat und gerne alle 1-2 Stunden an solchen Bushaltestellen-Bars hält, um etwas zu trinken?
... ich habe natürlich erst mal geschaut, wo ihr unterwegs seid. Es ist ja sinnlos, wenn ihr in einer Landeshälfte seid und ich von der anderen schreibe.
Das Ovamboland ist tatsächlich perfekt für das, was ihr vorhabt. Da gibt es etliche dieser kleinen Bars (größer als die auf den Fotos und es sind gemauerte Hütten oder Blechhütten.
Die Fotos von den Lehmhütten stammen tatsächlich von der Strecke, die ihr wohl auch fahrt. Die Hütte mit dem Cola-Schild befand sich entlang der Strecke von Opuwo zu den Epupa Falls, die andere von Opuwo auf dem Weg zum Süden.
Und natürlich sind das keine wirklichen Bushaltestellen. Dort warten halt Leute, die auf eine Mitfahrgelegenheit warten und manchmal fährt ein Einheimischer dort mit dem Pickup entlang, hält an und fragt, ob jemand mitfahren will. Dann steigt halt ein halbes Dutzend Leute hinten auf ...
Selbst die Lehmhütten hatten übrigens Kühltruhen. Es gab aber weder Strom, noch Gas, Eis oder 'nen Kompressor, um Strom zu erzeugen. Nachts machen die den Deckel der Kühltruhe auf und es kühlt um geschätzt zwei Grad ab. Tagsüber wird der Deckel dann geschlossen. Vielleicht hat sich da aber inzwischen auch was getan.
In den größeren Dörfern gibt es natürlich auch Strom, aber in den Kneipen für Einheimische ist es trotzdem wahrscheinlich, dass das Bier warm ist. Wo Afrikaner keinen Kontakt mit Touristen haben, trinken die ihr Bier in aller Regel warm. Das ist praktisch in ganzz Afrika so. Man gewöhnt sich dran.
In Sesfontein gab es in der Kneipe damals sogar 'nen Billardtisch. Ich habe da so zwei Stunden mit Einheimischen gespielt. Da wollte so ziemlich jeder gegen mich antreten.
Euer Hauptinteresse, unterwegs auch Kontakt zu den Menschen zu bekommen, ist auch meines. Deshalb bin ich vorwiegend mit dem Rad unterwegs. Da gibt es immer automatisch Kontakt, auch wenn man vielleicht mal gerade keine Lust drauf hat.
Und ich habe bisher in solchen ganz einfachen Kneipen noch nie andere Touristen getroffen - egal in welchem afrikanischen Land ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201921. Aug. 2019 ·
BikeAfrica schrieb: Und ich habe bisher in solchen ganz einfachen Kneipen noch nie andere Touristen getroffen - egal in welchem afrikanischen Land...
Das erklärt dann auch, worüber wir uns in den letzten 2-3 Wochen gewundert haben. Wir haben die Video-Rundreise von einem Pärchen angeschaut. Das war interessant, aber da tauchte nicht ein Einheimischer auf. Und in anderen Reiseberichten tauchen auch fast nie Fotos mit Einheimischen auf, außer es sind Lodge-Mitarbeiter oder sie stehen am Straßenrand.
Anscheinend besteht kein Interesse oder Furcht. Da Du hier aber noch schreiben kannst, gehen wir davon aus, dass Du in den einheimischen Läden nie ernsthafte Probleme hattest, oder?
Gibt es ansonsten von anderen Forumskollegen negative Erlebnisse in diesen Läden? Oder Tipps, wobei man vorsichtig sein sollte? Spricht etwas dagegen, wenn man einer alten Frau anbietet, mitzufahren, wenn noch Platz im Auto ist?
Kneipen oder Gasthäuser wie man sie bei uns kennt, gibt es außerhalb von "Großstädten" wie Windhoek oder Swakpmund nicht. Und das sind meist Tourischubsen oder gehobene Klassse. Sonst ist man entweder einer Lodge mit Bar, wo Einheimische als Inhaber und / oder Angestellte tätig sind oder man besucht eine der doch recht exotischen winzigen Bars am Wegesrand. Um mit Einheimischen in Kontakt zu treten, sind die Kneipem vermutlich ganz gut geeingent, ob es euch gefällt, müßt Ihr selbst rauskriegen.
Anscheinend besteht kein Interesse oder Furcht. Da Du hier aber noch schreiben kannst, gehen wir davon aus, dass Du in den einheimischen Läden nie ernsthafte Probleme hattest, oder?
Spricht etwas dagegen, wenn man einer alten Frau anbietet, mitzufahren, wenn noch Platz im Auto ist?
Bei den meisten Leuten besteht eigentlich kein Interesse, besonders wenn der Tag durchgetaktet ist und man abends in der Lodge sein Wein/Bier etc. haben will. Man braucht für solche Begegnungen auch Zeit. Ich bin auch wie Wolfgang oft bottom end (wie man es so schön nennt) unterwegs und habe gerade mit einfachen, teilweise sehr armen Menschen oft schöne Stunden verlebt. Als ich mit meiner Familie durch das südliche Afrika gefahren bin, haben wir häufig Schwarze im Auto mitgenommen. Die waren durchweg überrascht, weil sie das von Touristen nicht gewohnt sind. Es ergaben sich oft nette Unterhaltungen. Allerdings bitte Klimaanlage ausschalten - die frieren sich sonst den Ar... ab. Ich weiß nicht genau, ob die Mietwagenfirma das 100% zulässt, daß man Einheimische mitnimmt. Aber für mich stand das immer außer Frage, da ich in anderen Ländern oft die Hilfe von so einfachen Leuten annehmen durfte.
Sorry, naiv, blauäugig naiv, dumm..-was anderes fällt mir hier nicht ein. Da wurden schon manch andere hier im Forum mit „sinnvollen“ Fragen niedergemacht. Ibiza ... Halligalli aber Namibiia.... Lodge oder Camp..... vielleicht mal google interviewen .....
SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201922. Aug. 2019 ·
waldfee schrieb:Sorry, naiv, blauäugig naiv, dumm..-was anderes fällt mir hier nicht ein. Da wurden schon manch andere hier im Forum mit „sinnvollen“ Fragen niedergemacht. Ibiza ... Halligalli aber Namibiia.... Lodge oder Camp..... vielleicht mal google interviewen .....
Ich verstehe jetzt nicht, was Du sagen willst? Das es extrem gefährlich ist? Wieso naiv? Weil ich mich nicht für naiv halte, frage ich hier, was & wo gefährlich ist?
der Titel deines Threads.... in Bars und Kneipen treffen... und dann die Listung deiner Route.... hier geht es um Landschaft.... allein sein.. .Ruhe.... Animals.....
Kontakt zu den Einheimischen findest du wenn du da bist, Kontakt hast... ihn willst und dieses Land liebst... aber auf keinen Fall in Bars und Kneipen .
Kontakt zu Einheimischen ist z.B. wie von Dillinger empfohlen zu einem kühlen Bier bei der Herero Frau in Shop Nr one vor Orupembe
SuperDuper7Themenstarter6 Beiträge · seit 201922. Aug. 2019 ·
Danke für die Erklärung, Waldfee.
Dass wir mit Kneipen, Bars kein Halligalli meinen und diesen auch nicht in Namibia suchen, hatten wir direkt Im Anfangsthread versucht zu erklären.
SuperDuper7 schrieb:Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Wir wollen hauptsächlich schon die Landschaft & die Tiere genießen und auch an den meisten Abenden zu zweit den Sundowner erleben, aber ein Kontakt zu den Einheimischen finden wir schon sehr wünschenswert.
Und auch unsere Freude über die Kioske, die uns BikeAfrika vorgestellt hat, zeigt wohl, dass es uns nicht um Halligalli geht.
Dein Hinweis, dass man in Kneipen/Bars auf keinen Fall Kontakt zu Einheimischen findet, wundert uns. Es wäre das erste Land, das wir bereist haben, wo man in Kneipen niemanden kennenlernt. Selbst wenn es nur die Wirte sind, kennen die meist Gott & die Welt und haben oft prima Tipps. (Wenn es natürlich stimmt, dass sich in diese Läden fast gar keine Touristen verirren, kann es natürlich passieren, dass selbst eine äußerst rudimentäre Unterhaltung kaum möglich ist).
Uns würde jedoch noch interessieren, warum diese Orte (z.B. eine kleine Kneipe an einer Hauptstraße) von fast allen so gemieden werden? Aus den von Dir genannten Gründen? Weil sie den Leuten zu schäbig sind? Weil sie keine Interesse dran haben oder weil die Gefahr besteht, dass man nach dem Kneipenbesuch zwar voll ist, das Auto inzwischen aber leergeräumt ist... 😕 (Das war jetzt ein Wortspiel. Nein, wir wollen uns dort nicht besaufen... 🙂 )
Auch wenn unsere Antwort jetzt nicht so euphorisch war, Waldfee, dennoch vielen Dank für Deine Meinung! Wir sammeln ja gerade Experten-Tipps und da sind natürlich auch Meinungen sehr erwünscht, die sagen: Vergesst es, das ist ein Schnapsidee.
ein nicht geringer Teil der namibianischen Bevölkerung hat ein großes Alkoholproblem. Besonders diejenigen, die nicht den Weg in die „Hall of fame“ gefunden haben. Aus diesem Grund wird in den meisten Geschäften ab Samstag kein Alkohol mehr verkauft. Ausnahmen machen evtl. große Supermärkte in Städten (z.B. Swakopmund), die für Touristen interessant sind. In den Lodges bekommst du auch am Wochenende Alkohol.
In den „Shebeens“ (die kleinen Kneipen am Straßenrand) kann man Getränke kaufen. Unter dem Ladentisch gibt's da wahrscheinlich/möglicherweise auch am Wochende Alkohol... Kneipen wie sie es bei uns gibt, sind das nicht. Leider sind es auch oft Treffpunkte für Prostitution…
Eine „Kneipenkultur“, wie du sie aus Europa oder auch anderswo aus der Welt kennst, gibt es in Namibia nicht. Vor allem nicht auf dem Land.
wir waren im Juli zum 5. Mal in Namibia unterwegs und wieder begeistert von der Herzlichkeit und der Offenheit der Menschen. Aufgrund der Situation, mit unseren Zwillingen unterwegs gewesen zu sein, waren wir allerdings nicht in Kneipen unterwegs... 😉 Dennoch haben wir auch persönliche Gespräche geführt und einiges über die Menschen erfahren.
Mein Geheimtipp ist Dieses Büchlein:
Mit einem Guten Morgen auf oshiwambo zauberst du selbst den netten Flughafen-Mitarbeiterinnen ein Lächeln ins Gesicht und bist im Grunde direkt im Gespräch. Das dürfte auch in einer Kneipe funktionieren... 😗 Mittlerweile würde ich schon gefragt, wo ich in Namibia lebe, da meine Aussprache recht ordentlich zu sein scheint... 😄
mach dir nicht so viele Gedanken, du kannst viele Kontakte zu "Einheimischen" in Namibia finden/bekommen, auch außerhalb von "Kneipen/Bars". Ich gehe mal davon aus das ihr mit einem Mietwagen unterwegs sein werdet, sinnvoll mit Kühlschrank. Den mit Bier vollmachen, zur Not geht auch Cola. So Fahrt ihr dann durchs Land haltet dort (einfacher im Norden!) wo ihr ein paar Hütten seht, im süden geht alternativ auch jedes staubge Dorf (kleiner Vorteil, dort halten sich sowieso recht viele vor dem Bottlestore auf). Einfach anhalten, Kühlschrank auf, was trinken und schon sehr bald werdet ihr recht regen Kontakt zu Einheimischen bekommen, diese haben keine Berührungsängste gegenüber Touristen. Ja und wenn einer was bekommt spricht sich das in Windeseile herum und ihr könnt gleich mit dem ganzen Dorf in Kontakt treten. Wichtig, immer rechtzeitig die Getränke wieder auffüllen, den sonst seid ihr langweilig. Ich persönlich mache das nicht, weil ich tatsächlich nicht mit jeden in Kontakt treten möchte.
Hallo zusammen, mit den Locals in Kontakt kommen, kann man meiner Meinung nach überall in Namibia. Einheimische in Bars /Kneipen treffen ist ein anderes Thema. In Windhoek/Swakop/etc. trifft man sicherlich einige (reichere) Locals in Kneipen / Restaurants. Auf dem Land habe ich meine Fragezeichen. Ob es gerne gesehen wird, dass (die meist ärmeren) Locals da draussen das (wenige) Geld in Kneipen "verbraten", einen über den Durst trinken ist ein anderes Thema 😉. Ich glaube das Land hat andere Probleme...die Möglichkeit Freizeit im Urlaub oder in Kneipen zu verbringen ist nur einer kleinen Prozentzahl der (reicheren) Erdbevölkerung geschenkt worden...darüber sollte man sich mal ein paar Gedanken machen. Die Bevölkerung (nicht die Oberschicht) hat meiner Meinung nach andere Probleme..manch einer frägt sich, wie morgen die Rechnung bezahlt werden kann...