ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200801. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Auf der Baie de l'Etoile gab es einmal eine riesige Mangrove. Hier was davon übrig bleibt.
Wir entdecken auf dem Sand viele Einsiedlerkrebse.
Eine Stunde später kehren wir zur DELI zurück.
Das Nachtessen besteht wieder aus vielen Leckereien.
Das Fisch Carpaccio ist ein echter Genuss! Miam miam......
Am Abend wird noch heftig geplaudert und gegen 22 Uhr verschwinden alle in ihre Kabinen.
16.01.2019
Hier das heutige Programm.
Gegen 7 Uhr gehen schon Einige von uns tauchen. Ich verzichte darauf um für die Walesharks auch fitt zu sein. Später während wir frühstücken fährt die DELI Richtung RAS KORALI. Wir kommen an mehrere Fishermen vorbei.
Bei der "La Passe" Passage bemerken wir einige Hütten. Quentin erzählt uns sie seien bewohnt.
Langsam nähern wir uns Ras Korali.
Die MY LUCY hat auch gerade hier geankert.
Auf diesem 37 Meter langen Schiff geniesst man Luxus und Komfort. Momo erklärt uns dass insgesamt 22 Gäste an Bord Platz finden. Jede Kabine verfügt über eine individuel kontrollierte Klimaanlage, einem eigenen Badezimmer und einem kleinen Kühlschrank. Die Gäste können sich auch im grosszügigen angerichteten Lounge entspannen. Für mich hätte die ganze Geschichte auch viermal mehr gekostet......... 😈
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200802. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Gegen 10.30 nehmen wir die 2 kleine Boote und gehen auf Walhaisuche. Niemand hat seinen Fotoapparat dabei. Wir haben schnell kapiert dass wir in diesem Planktonreichem Wasser keine gute Bilder schiessen werden. Wir konzentrieren uns total auf die Riesen! Und wir werden fündig. 5 Mal springen wir vom Boot aus ins Wasser und schwimmen hinterher. Das Schwierigste in der Sache ist ins Boot wieder zu gelangen da keine Leiter. Wir sind am Ende total fertig! 😎
Das Mittagessen besteht aus Gemüse Couscous, Merguez, Salatbuffet und Früchte. Die MY Lucy haben wir immer im Visier.
Eine Schildkröte sagt uns auch hallo.
Anschliessend fährt die DELI wieder nach Ras Eiros.
Wir haben kaum geankert erscheinen auch schon 2 Fishermen. Sie sind sehr hungrig und hoffen auf eine kleine Geste.
Momo überreicht ihnen ein Päckchen.
Scheint hier üblich zu sein.
Danach schnorcheln wir und geniesen einfach das Meer ohne Wetsuits. Ein Genuss!
Zum Apéro trinken wir den Weisswein den ich in Djbouti Stadt gekauft habe. Das Abendessen erweist sich wie immer sehr lecker.
17.01.2019
Heute gibt es ein gestopftes Programm!
Um 6 Uhr fahren wir gleich Richtung Les Sables Blancs. Die Sonne geht langsam auf.
Wir gönnen uns schon einmal einen Café.
Später passieren wir die Stadt Tadjourah.
Gegen 7.30 erreichen wir les Sables Blancs.
Es handelt sich um eine Bucht mit weissem Sandstrand. Da gibt es auch eine kleine Hotelanlage wo man einige Tage faulenzen kann. www.sablesblancs.com
ich dachte mir eigentlich immer, die Maldediven oder von mir aus auch das Rote Meer wäre das non plus ultra der Unterwasserwelt.
Nachdem ich aber Deine Unterwasseraufnahmen gesehen habe, wurde ich von Dir eines Besseren belehrt. 🙂
Sehr sehr schöne Bilder sind das, ganz großes Kino. Besonders natürlich die Walhaie, das wäre mal ein Ding, dennen bei einem Schnorchelgang zu begegnen. 🤢
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200803. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Zuerst wird gefrühstückt. Anschliessend bringen uns die 2 kleine Boote ans Ufer. Der Strand sieht echt super aus.
Die Hotelanlage finde ich aber nicht sehr romantisch.
Zu Fuss wollen wir alle zur RAIS ALI Bucht. Sie liegt 2 Kilometer von Sables Blancs entfernt. Der Weg dahin beginnt mit einem steilen Hang.
Oben erwartet uns ein Kamel. Weit wird es aber nicht gehen können!
Quentin erzählt uns das Kamel würde das Camp mit Feuerholz versorgen. Die Bucht finde ich einmalig.
Wir folgen dem Weg.
Die Sonne ist schon sehr stark. Endlich kommen wir an. In der Baie von Rais Ali liegt das Haus von einem ehemaligen französischen Minister: Jean François Deniau.
Die Bucht wurde damals vom Sultan von Tadjourah an Deniau geschenkt. Dieser liess gleich darauf ein Haus bauen. Deniau verbrachte mehrere Monate im Jahr in dieser Bucht. Djibouti wurde sein zweites Zuhause. Er hat viel darüber in seinen Memoiren berichtet. Er starb 2007. Am Eingang werden wir von einem Kamelskelett empfangen.
Das Haus sieht total vergammelt aus!
Eine Familie passt aber noch auf das Gut auf.
Sie lebt in dieser Hütte.
Sie erklärt uns dass die Kinder jedes Jahr hierher kommen und mit diesem Boot die Gegend erkunden.
Danach geht es zurück Richtung Sables Blancs.
Wir treffen auch wieder unser Kamel.
Bei der Hotelanlage legen wir unsere Wertsachen hin und gehen schwimmen. Ein Genuss!
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200805. Juli 2019 ·
@Bayern Schorsch: dachte ich über die Malediven am Anfang auch! Ich muss gestehen Djibouti ist für Taucher ein Geheimtipp. Walhaie sind interessante Gestalten. Man kann sie auch in andere Länder beobachten. Ende Juli fliegen wir nach Madagaskar und da ist auch Walhaihochsaison.
Fortsetzung
Anschliessend begeben wir uns wieder zum Boot.
Zum Mittagessen gibt es einen frischgefangenen Tunafisch mit Salatbuffet. Miam miam, la crème de la crème! 😛
Gegen 15 Uhr verlassen wir mit den 2 kleinen Booten die DELI.
Wir werden heute die Stadt Tadjourah erkunden.
Die Berge um die Bucht geben eine besondere Atmosphäre.
Bei Tadjourah wurde viel gebaut. Die Immobilienmakler hoffen hier auf gutes Geld. Die reichen Chinesen in Djibouti sollen normalerweise ihre Wochenenden da verbringen...
Wir nähern uns der Stadt und dem Hafen.
Unsere Bootsfahrer haben in Tadjourah Familie. Sie profitieren um sie zu besuchen. Wir spazieren schon einmal Richtung Stadtmitte.
Viele Menschen sehen wir noch nicht. Die Männer sind meistens noch beim Khat kauen.
Tadjourah, mit seinen 22'000 Einwohnern, ist die älteste Stadt in Djibouti. Früher war sie die Hauptstadt eines Sultanat der Afar und als Hafen Umschlageplatz für Güter aus Aethiopien. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Stadt ein bedeutender Sklavenhandelplatz.
Die Ziegen scheinen hier echt hungrig zu sein. Sie füllen ihren Magen mit was sie können.....
Ab und zu gibt es am Strassenrand etwas Essbares zum kaufen.
Wir passieren die Prefecture
und erblicken das Krankenhaus.
Auf einen Besuch da drin verzichten wir gerne.
Bei dieser Ziege fragen wir uns wie dieser gelbe Behälter um ihren Hals gekommen ist....
Die Armut ist überall spürbar.
Die Einheimischen bleiben aber sehr freundlich und besitzen ihren Stolz.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200809. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Langsam laufen wir Richtung Boote.
Der kleine Hafen finde ich authentisch.
Hier kommt die Fähre aus Djibouti City an.
Sie verlässt Djibouti jeden Mittwoch um 13 Uhr und jeden Samstag um 9 Uhr. Unser Mädchen folgt uns bis zum Boot.
Dann verschwindet es als es versteht dass wir sie nicht mitnehmen werden. Unser letzter Abend auf der DELI. Es wird deswegen zügig gefeiert. Momo hat für uns gute Musik auf Lager. Zum Apéro trinken wir Punch und Ricard. Das Abendessen schmeckt wieder sagenhaft. Es gibt Rüblipuree, Hähnchen à l'Oriental, Salatbuffet und Flanc au Caramel. Miam miam! 😛 Ausnahmsweise gehen wir sehr spät ins Bett.
18.01.2019
Um 6 Uhr springen die Motoren an. Wir fahren Richtung Mascali Island. Hier das heutige Programm:
Die Sonne lässt sich langsam blicken.
Gegen 8 Uhr wird gefrühstückt.
Die DELI hat inzwischen unweit von Mascali geankert. Einige Boote mit Expats fahren schon Richtung Insel.
Momo wirft einige Proviantresten ins Wasser. Innerhalb 5 Minuten bleibt nichts mehr übrig. Die Möwen putzen alles weg!
Mit den kleinen Booten fahren wir anschliessend Richtung Moucha Insel. Das Meer gleicht hier den Malediven. Ein Traum!
Immer wieder begegnen wir Booten mit Expats. Für sie ist heute Sonntag.
Wir nähern uns den Mangroven. Die wollen wir nämlich besuchen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200810. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Die Moucha Inseln (auch Maskali Islands genannt) sind ein kleines Archipel dass etwa 15 Kilometer nördlich von Djibouti Stadt liegt. Die Inseln sind vor allem für ihre Mangrovengebiete, ihre Unterwasserwelt und Tauchgebiete berühmt. Es ist Schutzgebiet.
Moucha und Maskali gelten immer noch als Geheimtipp für Entspannung und Ruhe Suchenende.
Wir schauen uns schon einmal die Mangrove an.
Dann kehren wir auf unsere Boote zurück und fahren um die Insel. Ein zukünftiges Luxushotel ist gerade in Bau erklärt Quentin.
Das Meer ist echt ein Geschenk für die Augen.
Wir passieren die zweite Residenz vom Präsidenten Ismail Omar Guelleh.
Seit dem 9. April 1999 regiert er mit seinem Familienclan den kleinen Staat.....Danach kehren wir zur DELI zurück und schorcheln eine Weile. Gegen 13 Uhr gibt es Mittagessen. Die Lasagne, der frischgefangene Fisch und der Salat schmecken wieder sehr lecker! Eine Stunde später geht es leider schon Richtung Hafen. Bei Ankunft wird mehrmals überprüft wer da rein kommt!
Wir nähern uns dem Schiff Terminal.
Die ELEGANTE ist auch schon von ihrem Tauchtrip zurück.
Auch wenns langsam dem Ende zugeht bedanke ich mich mal wieder zwischendurch für den schönen und interessanten Reisebericht! Dschibuti scheint sich für Schnorchler zu lohnen!
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200811. Juli 2019 ·
@Picco: ja für Taucher und Schnorchler bleibt Djibouti ein Geheimtipp! 🙂
Fortsetzung
Anschliessend werden wir zu unserer Unterkunft gebracht. Die 7 Franzosen übernachten im Sheraton Hotel und ich wieder in der Auberge Le Héron. Die Damen an der Rezeption erkennen mich gleich wieder. Dieses Mal bekomme ich Zimmer 208 auf dem ersten Stock. Kein grosser Luxus aber für 70 US$ in B&B kann man nicht meckern. Ich packe meine Sachen aus und dusche. Danach laufe ich zum 10 Minuten entfernten Hotel Kempinsky, das einzige Luxushotel von Djibouti. Die Anlage sieht sehr gepflegt aus.
Der Eingang lässt auf etwas ganz besonderes hoffen.
Die Empfangshalle ist riesig.
Den Infinity Pool finde ich einfach klasse.
Er ist mit einer Bar ausgestattet.
Ein kleiner Strand ist auch vorhanden.
Das Hotel sieht schon etwas pompös aus.
Vom Restaurant aus bekommt man einen direkten Blick auf den Hafenbetrieb.
Unweit gibt es sogar noch ein zweites Schwimmbad.
Ich erkundige mich über die Tageseintrittspreise denn morgen komme ich da bestimmt um einige Stunden zu faulenzen. Langsam wird es auch dunkel.
Gegen 19.30 treffe ich die Franzosen im Restaurant The Melting Pot. Es liegt unweit von meinem Hotel. Es handelt sich um ein beliebtes Lokal. Hier gibt es neben französischer Küche auch japanische und griechische Gerichte. Die Kellner sind freundlich, die Atmosphäre ist angenehm und entspannt. Das Highlight des Restaurant ist die grosse Terrasse. Die Franzosen bestellen alle Kamel Teryaki. Wollte ich anfangs auch aber ich liebe Kamele wenn sie stehen nicht in meinem Teller.... Martine hat mir ein Stückchen zum probieren gegeben. Ich muss gestehen dass das Fleisch zart und tasty ist. Ich habe mir lieber Gambas mit Pommes bestellt. Schmeckt ausgezeichnet.
Gegen 23 Uhr verabschiede ich mich von den Franzosen und laufe zurück ins Hotel.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200812. Juli 2019 ·
19.01.2019
Nach dem Frühstück laufe ich bis zum Sheraton Hotel wo die Franzosen alle übernachten. Die Umgebung vom Hotel finde ich nicht gerade einladend... Hier der Eingang.
Die Empfangshalle klingt riesig und kalt.
Das Schwimmbad wirkt nicht besonders attraktiv
und reden wir lieber nicht über den kleinen Strand daneben....
Ein Doppelzimmer mit Frühstück kostet hier um die 300 euros. Im Kempinski 375 euros. Wenn schon würde ich lieber etwas mehr ausgeben... Die Franzosen sprechen auch nicht sehr positiv über die Zimmer. Sie sind in die Jahre gekommen und etwas mudelig. Bei einem funktionniert die Klimaanlage nicht mehr, beim Anderen mangelt es am Licht....... Ich verabschiede mich von der ganzen Mannschaft. Sie fahren mit dem Shuttle zum Flughafen. Ich laufe danach Richtung Stadt und passiere den alten Bahnhof.
Heute morgen ist hier nicht viel los.
Das Zentrum der Stadt besteht aus 2 Welten. Die Einheimische leben in dem Gebiet um den grossen Magalla Markt.
Da schichten die Obst und Gemüsehändler ihre Waren auf. Rund um den Markt liegen die kleinen Geschäfte der jemenitischen Händler. Sie bieten indische Stoffe an, Strausseneier, Muscheln aus dem Roten Meer....usw Die Weissen leben rund um die Marina, die Botschaft und die Gärten von Ambouli. Sie gehören zu den Bootschaften, den Banken, Versicherungen und zu internationalen Handelsgesellschaften. Hier die Bus und Sammeltaxi Station.
Die schönsten Kolonialgebäuden befinden sich um die Place du 27 Juin 1977.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200813. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Später nehme ich mir von der Stadtmitte aus ein Sammeltaxi bis zu meinem Hotel. Kostet 50 DJF (0,25 euros). Mein Zimmer wurde schon gereinigt.
Kein grosser Luxus wie schon erwähnt aber zum schlafen reicht es ohne Problem!
Ich ziehe mich um und begebe mich anschliessend zum Hotel Kempinski. Heute ist es sehr heiss. Eine Erfrischung wird gut tun. Der Weg bis dorthin führt durch eine Promenade.
Das Meer zieht sich zurück.
Die Palmen, Pflanzen und Blumen hier sind ein Geschenk für die Augen.
An der Pool Rezeption bezahle ich den Tageseintritt. Kostet 6200 DJF (30 euros) inkl Sandwich und 1 Bier. Nicht gerade geschenkt... Ich suche mir dann ein gemütliches Plätzchen aus mit Sicht auf das Meer.
2 Afrikanische Löffler sind gerade auf Nahrungssuche.
Die Vogelwelt hat es hier gut! Einige vergnügen sich am Pool
und andere profitieren vom deffekten Schlauch.
Die meisten Besucher haben heute frei oder sind auf der Durchreise.
Da kann man es ohne weiteres mehrere Stunden aushalten.
Das Chicken Sandwich erweist sich als riesig und lecker. Gegen 18 Uhr laufe ich zur Auberge Le Héron zurück. Am Abend esse ich im Restaurant La Chaumière. Ich mag das Ambiente und die Küche. Preis/Leistung ist auch OK.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200814. Juli 2019 ·
20.01.2019
Nach dem schmackhaften Frühstück bringt mich der Hotelshuttle zum Flughafen. Bei der Immigration und Security wird alles genau gecheckt. Auch hier erinnert man sich dass in diesem kleinen Staat ausländische Truppen stationiert sind.
Meinen Flug habe ich via Internet gleich bei der Rückkehr mit der DELI gebucht. Es gibt mehrere tägliche Flüge nach Addis Abeba. 2 direkte mit Aethiopien Airlines, 2 via Dire Dawa auch mit Aethiopien Airlines und ein Direkter mit Air Djibouti. Bei der Flugsuche gab es keinen Platz mehr auf den 2 direkten Flüge mit Aethiopien Airlines. Air Djibouti hingegen war nur zu 30% belegt und 50% billiger..... 😎 Habe mich da gleich bei den Einheimischen darüber erkundigt. Einstimmig hiess es: meide Air Djibouti! Die Airline fliegt mit sehr alten Kisten, cancelt ständig ihre Flüge, ist unpünklich und verliert Gepäck..... 😗 Habe also einen Flug zu 100 US$ mit Aethiopien Airlines via Dire Dawa nach Addis Abeba gebucht. Der Flug scheint praktisch leer zu sein.
Um 10.50 dürfen wir in die Boeing 737 einsteigen.
Die Maschine hebt pünklich ab. Von da oben verabschiede ich mich von Djibouti.
Der Flug nach Dire Dwa dauert 30 Minuten.
Und schon landen wir.
Passagiere steigen ein und die Maschine ist plötzlich voll. Um 13.25 landen wir auf Bolé International Airport Addis. Die Immigration dauert eine Ewigkeit. Ich muss auch noch ein neues Visa beantragen. Kostet 50 US$. Draussen wartet schon mit meinem Namensschild der Hotelshuttle vom Addis Regency Hotel. Um den Flughafen wird viel dazu gebaut.
Gegenüber dem Flughafen eröffnet bald das Aethiopien Airlines Hotel: Aethiopien Skylight Hotel. Eine riesige Anlage. Wir fahren durch die Stadt.
Langsam erreichen wir unser heutiges Ziel.
Ich begebe mich zur Rezeption.
Durch Booking.com habe ich ein Zimmer für 3 Nächte reserviert. Kostet mich 50 US$ in B&B. Die Damen an der Rezeption spendieren mir schon einmal einen Welcome Drink im Lounge.
Danach werde ich zu meinem Zimmer 107 begleitet. Es besteht aus einem King Size Bett
mit Kühlschrank, Fernseher und Wifi.
Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.
Leider funktionniert das Wifi seit gestern nicht mehr. Der Hotelshuttle bringt mich zum benachbarten Hotel wo ich meine E-Mail Post erledigen kann. Am Abend esse ich im Hotel. Mein Chicken mit Salat schmeckt nicht besonders. Ich muss gestehen dass ich die Küche von Djibouti vermisse....
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200815. Juli 2019 ·
21.01.2019
Das Frühstücksbuffet erweist sich als lecker und vielseitig. Anschliessend kehre ich in meinem Zimmer zurück. Draussen höre ich Kinder schreien. Ich schaue aus dem Fenster und bemerke erst jetzt dass mein Zimmer auf einem Schulhof gibt.
Einige Damen ruhen sich da auch aus.
Auf einmal läutet eine Glocke und alle Schüler stehen in Reihen.
Dann wird die Nationalhymne gespielt. Alle in der Umgebung stehen auf und hören aufmerksam zu.
Anschliessend verschwindet jeder. Gegen 9 Uhr nehme ich ein Sammeltaxi Richtung Mercato. Er ist seit dem frühen 19. Jahrhundert Hauptkaufsort für die meisten Bewohner von Addis Abeba. Ueber die Jahre wurde er zum grössten Freiluft-Markt Afrikas. Die Läden und Verkaufsstände ziehen sich über das ganze Stadtviertel Addis Ketema.
Kaum steige ich aus dem Sammeltaxi kommen schon Guides auf mich zu und wollen mich führen. Es braucht seine Zeit bis ich sie abwimmeln kann.... Hier findet man einfach alles. Hier Getreide
da Metalfässer und Plastikkanister.
Viele Esel werden hier als Gepäckträger gebraucht.
Khat kann man sich hier ohne Problem besorgen.
Salat und Gemüse sehen meistens lecker aus.
Man muss sich aber schon den Weg durch die Masse freimachen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200816. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Es macht echt Spass in diesem Getümmel herumzuspazieren!
Ich werde dieses Plastikangebot nie vergessen....
Man muss es sehen um es zu glauben!
Verschiedene Kabel kann man auch kaufen
sowie Werkzeug à gogo.
Langsam wird es Zeit für mich den Markt zu verlassen.
Mit Sammeltaxis
begebe ich mich dann zur Hauptpost wo ich Sammelbriefmarke für freunde kaufe. Anschliessend laufe ich zu Tomoca. www.tomocacoffee.com Es ist ein Familien Kaffeeunternehmen. Es wurde im Februar 1953 gegründet. Hier bekommt man einen Kaffee "Italienische Art", der aus äthiopischen Arabica-Bohnen hergestellt wurde. Ein Genuss! 😄 Hier kaufe ich auch meine Mitbringsel.
Dann geht es zu Fuss zurück ins Hotel.
Hier die Gasse wo sich das Hotel befindet.
Das Personal begrüsst die Kunden immer sehr freundlich wenn sie zurückkommen.
Vom Zimmer aus höre ich wieder die Kinder im Schulhof. Es ist Lunchtime. Das Brötchen und die Maiskörner scheinen für sie ein Festessen zu sein denn sie verschlingen es im Nu.
Dann wird gespielt oder gelesen.
Von meinem Fenster aus gibt es immer wieder Motive zum fotografieren.
Den Nachmittag verbringe ich in der Stadt. Ich besuche auch die St Georges Kathedrale. Kaiser Menelik liess sie 1896 nach seinem Sieg über die Italiener aus Dankbarkeit errichten. Es handelt sich um ein äthiopisch-orthodoxes Kirchengebäude und ist für seine achteckige Form bekannt.
Viele Einheimische besuchen sie.
Gegen 18 Uhr bin ich wieder zurück im Hotel. Schade dass in der Stadt so viel gebettelt wird. Mit der Zeit wird es echt eine Last!
Zum Abendessen bestelle ich mir Pasta und Salat im Hotel. Wifi ist inzwischen wieder OK. Morgen besuche ich Debre Libanos Monastery.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200817. Juli 2019 ·
22.01.2019
Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen.
Um 08.30 werde ich vom ETT Fahrer abgeholt. Er bringt mich direkt zum Ethio Travel Office wo ich meine private Tour nach Debre Libanos bezahle. Kostet mich 100 US$. In der Stadtmitte herrscht wieder einmal Stau. Gegen 10 Uhr kommen wir da raus. Wir halten noch an einem Obststand an
und kaufen Bananen und Wasser.
Die Strasse bei Entoto Mountain ist in einem schlechten Zustand. Lauter Potholes.
Danach ist man schon auf dem Land.
Bald erreichen wir das Plateau, Land der Oromos.
Immer wieder muss man sich erinnern dass fahren hier gefährlich ist!
Die Landschaft gefällt mir auf Anhieb.
Die Kinder kommen immer wieder wenn wir anhalten und schreien farenji farenji.
Das Leben ist für Manche schon hart.
Aus dem Fenster rausschauen lohnt sich.
Gegen Mittag erreichen wir Debre Libanos Monastery.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200818. Juli 2019 ·
Fortsetzung
Der Fahrer und sein Kumpel parkieren im Schatten und bleiben im Wagen. Ich laufe zum Eingang. Das Debre Libanos Kloster ist dem Hl. Abba Libanos geweiht, einem der 9 Heiligen der äthiopischen Kirche.
Auf dem Weg dahin treffe ich fröhliche Pilger.
Bevor ich die Kirche betrete, muss ich die Schuhe ausziehen und meinen Kopf mit einem Tuch bedecken.
Beeindruckend sind die wunderschönen Buntglasfenster mit verschiedensten Motiven.
Mit etwa 500 Mönchen ist es das grösste Kloster in Aethiopien. Die farbenfrohen Kirchenbilder im Altarbereich sind leider zum Teil mit Vorhängen verdeckt, welche die Farben vor dem Ausbleichen durch Licht schützen sollen.
45 Minuten später fahren wir schon weiter. Jetzt geht es Richtung Portugiesische Brücke. Sie wurde nicht von den Portuguesen errichtet sondern von Ras Darge, dem Onkel von Kaiser Menelik.
Die Wanderung um die Brücke finde ich einmalig.
Nahebei ist ein 600m tiefer Wasserfall zu sehen. Hat aber heute kein Wasser da Trockensaison....Die Landschaft mit der tiefen Schlucht ist beeindruckend.
Weiter unten gibt es verschiedene kleine natürliche Pools wo man sich erfrischen kann.
Die ersten beiden Regeln sind ja mal krass und vollkommen aus der Zeit gefallen. Das es so etwas in der heutigen Zeit noch gibt. 😠 Mir wäre da schon die Lust an einem Besuch vergangen und ich wäre nicht bereit so etwas mit meinem Geld zu unterstützen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200819. Juli 2019 ·
@Topobär: da muss ich dir schon Recht geben! 😣
Fortsetzung
Von der Brücke aus
gibt es auch eine Möglichkeit zu Fuss das Ethio German Park Hotel zu erreichen. www.ethiogermanpark.com
Leider entspricht die Anlage nicht der Webseite. Sie ist vergammelt und leer.
Schade, denn die Aussicht von hier aus ist einmalig.
Vom anwesenden Personal erfahren wir dass das Hotel einer Deutschen und ihrem äthiopischen Ehemann gehört. Leider ist der Ehemann im Oktober gestorben.. Es gibt jetzt Erbschaftsprobleme mit der äthiopischen Familie....... Einst war das Restaurant meistens immer mit Gruppen belegt. Wir fahren anschliessend weiter und halten bei der nächsten Bude an. Da wird gerade Kaffee vorbereitet.
Wir bestellen Injera. Schmeckt aber nicht besonders......
Auf dem Weg zurück nach Addis Abeba geniesse ich noch ein wenig die Landschaft.
Ab und zu verlieren wir bei Baustellen Zeit.
Die Fahrt von Entoto aus geht zügig.
Um 16.30 bin ich im Hotel zurück. Zum Abendessen gönne ich mir Frühlingsrollen und Salat. Ich plaudere noch eine Weile mit Hotelgästen und gehen anschliessend schlafen.