4x4 Dachzeltcamping

25 Antworten · 7'098 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2019 von Flash04
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201802. Jan. 2019 · #1
Dies wird unsere erste Reise mit Dachzeltcamping. So werden die Fragen jetzt mal gaaanz einfach. Vielleicht findet sich ja jemand, der - gerne mit Lächeln, aber ohne Spott - was zu den Dachzelten sagen kann:
Nicht alle von uns sind im Isomatten-passt-Alter-geblieben ... sind das Matratzen in den Dachzelten, die man als älterer Erwachsener ein paar Nächte aushalten kann? Sind Schlafsäcke mitzunehmen, oder sind Bettdecken/bezug in den Angeboten mit drin?
Es macht natürlich Sinn zB in Etosha 2-3 Nächte am gleichen Ort zu bleiben, aber im Grunde führt doch kein Weg daran vorbei jeden Morgen *alles* einzupacken und abends wieder auszupacken, wenn man selber fahren will? Bzw macht es mehr Sinn selber zu fahren oder ein Game Drive zu buchen?
7'255 Beiträge · seit 200602. Jan. 2019 · #2
Hallo und Herzlich Willkommen im Namibia-Forum,

Gratuliere, dass Ihr eine Namibia-Reise als Camper macht. Da Ihr noch keine Erfahrzung damit habt, möchte ich Euch das Buch Camping in Namibia ans Herz legen. In dem Buch werden viele Fragen beanzwortet, die Euch in den nächsten Tagen oder Wochen noch plagen werden.

Bei den Matratzen im Dachzelt gibt es diverse Varianten. Ich denke, es hängt hauptsächlich damit zusammen wie oft diese schon benutzt wurden. Manchmal sind sie einfach durchgelegen. Leider passiert das bei jedem Autoverleiher ab und zu mal. D.h. Du weisst im Vorfeld nicht, wie gut die Matratze wirklich ist. Falls es ein Problem ist, kannst Du zusätzlich noch eine Isomatte ins Dachzelt legen und hast so etwas mehr Komfort. Diese erhältst Du zur Not auch noch in Namibia.
Beim Bettzeug bzw. Schlafsäcken gibt es verschiedene Varianten. Meist ist es dabei. Schlussendlich kommt es aber auf den Verleiher an.

Ja, wenn Ihr fahren wollt, müsst Ihr einpacken. Das würde ich auch so machen. Die geführten Game Drives in der Etosha haben eine recht schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die andere Option ist statt eines Dachzelt auf ein Bodenzelt auszuweichen. Das könnt Ihr stehen lassen und habt im Zelt mehr Platz und Komfort als im Dachzelt. Dafür dauert der Auf- und Abbau etwas länger. Wir verwenden meist das Bodenzelt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
Themenstarter4 Beiträge · seit 201802. Jan. 2019 · #3
Danke für die schnelle Antwort. Das macht es "leichter" - die Matratzen sind kein Auswahlkriterium 😉
Das Buch schaue ich mir an, so interessant aus. Merci.
1'014 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #4
Wir haben uns auch für ein Bodenzelt entschieden, das vom Vermieter mit angeboten wurde. Wir sind aus dem "Isomatten-Alter" raus und haben uns zwei aufblasbare Gästebetten im Campingladen gekauft. Sehr bequem, praktisch und preiswerter als bei uns zu Hause. Ein Gerät zum Aufblasen mittels Autobatterie ist allerdings ein Muß, sonst pustet man sich die Lunge aus dem Leib.
Der Vorteil ist, daß man seinen Stellplatz belegt hält, nicht alles abbauen und verstauen muß und sein Bettzeug tagsüber im Zelt lassen kann.

Yanjep
1'055 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #5
Hallo Flash ,
willkommen im Forum .
Wir ( Ehepaar um die 60 ) waren 2x mit Dachzelt in Namibia unterwegs und haben es wie folgt gemacht :
für Jeden einen Schlafsack mitgenommen
vom Autovermieter waren Decken bereitgestellt
1 Decke haben wir auf die Matratzen gelegt und 1 Decke für sehr kalte Nächte zum drüberdecken über die Schlafsäcke bereitgelegt . Wir waren jeweils im Juni unterwegs und hatten deshalb auch Thermounterwäsche mit . Von Schwitzen wie verrückt bis Frieren ohne Ende haben wir alles erlebt aber , wie du siehst , auch überlebt .
Im Etosha würde ich immer selbst fahren ( also mein Mann - ich bin das Navi ) . Das ist zwar mit einem Dachzelt bei Doppelübernachtung an einem Platz zwar etwas lästig aber widerum auch nicht soo zeitaufwändig .
Viel Spaß beim weiteren Planen .

LG Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
43 Beiträge · seit 201802. Jan. 2019 · #7
Hallo. Wie schon an anderer Stelle erwaehnt waren wir im November (fuer uns das erste Mal Afrika) fast 4 Wochen mit Dachzelt unterwegs. Wir hatten das Glueck bei Classic Car Rental in Windhoek einen 4x4 Hilux mit neuem 165cm breiten Dachzelt zu mieten. Wir haben darin bestens geschalfen - besser als in jedem Hotel (das wir uns zwischendurch mal goennten). Schlafsaecke waren auch dabei, wir hatten lediglich einen Seideninnenschlafsack mit genommen. Falls ihr allerdings kaeltere Naechte erwartet (als wir im November hatten - das Kuehlste so ungefeahr um 8 Grad) wuerde ich noch eine zusaetzliche Decke oder Trainingsanzug empfehlen. Bevor unserer Reise war ich insbesondere mit dem naechtlichen Toiltettengang (wir sind auch nicht mehr ganz so jung) etwas skeptisch, war aber nie ein Problem mit guter Taschenlampe. Fuer die Innenbeleuchtung hatten wir noch ein LED Weihnachtslichterkette mit Batterie dabei. Sehr romantisch. Der Auf-und Abbau des Dachzeltes war schnell und einfach. Wir hatten uns von unsere Verleihfirma allerdings noch eine kleine Stufenleiter geben lassen , dies hat das hochklettern am Anfang (fuer den Auf- und Abbau) etwas erleichterte (besonders wenn man etwas kleiner ist). Am Ende unsere Reise waren wir jedoch so in Form das wir sie beide nicht mehr benutzten.
Viel Spass noch beim planen. VG
248 Beiträge · seit 201502. Jan. 2019 · #8
Hallo Flash, bezüglich Schlafsäcken, wenn Bettwäsche im Vermietpreis inbegriffen ist, ist es eine Frage der Reisezeit.
In den Sommermonaten reicht die Bettwäsche aus, da es auch Nachts nicht kühl wird. Ich würde mir den Platz im Gepäck dann lieber sparen.
.....jeden Morgen *alles* einzupacken und abends wieder auszupacken......
ist eine Frage der Routine, die ihr aber nach ein paar Tagen bekommt. Fahrt lieber selber und ihr seid flexiebel und unabhängig.
Beste Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
43 Beiträge · seit 201802. Jan. 2019 · #9
Hallo nochmals. Also im November hatten wir nicht nur warme Naechte. Besonders in der Wueste waren wir froh ueber die Schlafsaecke. Wir konnten unser ganzes Bettzeug beim zusammenklappen im Dachzelt lassen. VG
Themenstarter4 Beiträge · seit 201803. Jan. 2019 · #10
Danke Conny, ich denke so werde ich das machen
Themenstarter4 Beiträge · seit 201803. Jan. 2019 · #11
Oliver, wir werden im August dort sein. Camping wäre in Sossusvlei, Etosha und Kalahari. Im Klimakalender steht 9 Grad Nachttemperatur. Das ist nicht wirklich kalt, aber mit einer Pseudodecke alleine ... naja.
874 Beiträge · seit 200803. Jan. 2019 · #12
Hallo flash
In jedem Ort gibt es einen pep-store,
Da gibt's für ein paar Euro warme Decken.
Wenn du sie dann nicht mehr brauchst, finden sich bestimmt Abnehmer.
Gruß
Anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #13
Wir waren inzwischen bestimmt schon zehnmal im Dachzelt unterwegs (Namibia, Botswana, Malawi, Tanzania) Und wir sind bestimmt etwas älter als die meisten, die hier schreiben.

Mit den Matratzen haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, von ganz gut bis besch.... schlecht. Aber: je dicker die Matratze ist, desto schwerer ist das Dachzelt dann zusammen zu falten.
Wir haben es bisher immer gemacht wie Connie+Micha: unsere eigenen Schlafsäcke mitgenommen. Das sind solche die man ganz flach aufmachen kann. Dann kam ein Schlafsack auf die Matratze und der zweite war die zusätzliche Zudecke.

Für uns wäre ein Bodenzelt noch unbequemer, denn ich habe keine Lust jeden Abend auf "allen Vieren" ins Bett zu krabbeln und früh auf allen Vieren wieder raus.

Beate
7'255 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #14
beate schrieb:
Für uns wäre ein Bodenzelt noch unbequemer, denn ich habe keine Lust jeden Abend auf "allen Vieren" ins Bett zu krabbeln und früh auf allen Vieren wieder raus.
Hallo Beate

Da hast Du etwas falsche Vorstellungen. Die üblichen Bodenzelte haben Stehöhe. Üblich ist z.b. 2.5x2.5x2.2 Meter
Im Zelt hast Du dann entweder eine Matratze am Boden oder zusätzlich noch eine Campingliege. Das ist dann sehr bequem.

zelt.jpg


Ausserdem ist mir aufgefallen, dass speziell die Dachzelte die geklappt werden häufig an den Ecken vom Klappmechanismus gar nicht Mückendicht sind. Das Problem hatte ich bei den Bodenzelten noch nie.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #15
Ok, das mit den nicht ganz dichten Ecken am Dachzelt ist uns auch aufgefallen. Wir haben dann immer mit DEET-besprühte Papiertücher reingesteckt. 😄

Das von Dir hier abgebildete Bodenzelt sieht aber nicht gerade nach "Stehhöhe" aus!

Abgesehen davon, wir haben uns im Dachzelt immer sicherer gefühlt. Ich brauch nur dran denken, als in Tansania auf dem Lobo CG mal 2 junge Büffel direkt neben unserem Auto gekämpft haben. Die hätten ein Dachzelt glatt umgetrampelt.
Oder ein wildgewordenes Flusspferd, das in Malawi mal über den CG gerannt ist, da sind sogar die Guides nebenan weiss geworden. Wenn Du da im Bodenzelt bist hast Du wahrscheinlich schlechte Karten.

Aber es ist halt, wie so vieles im Leben, Ansichtssache.

Beate
7'255 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #16
beate schrieb:
Das von Dir hier abgebildete Bodenzelt sieht aber nicht gerade nach "Stehhöhe" aus!
Es mag sein, dass es kleiner aussieht. Da ich darin aber schon einige Duzend Nächte verbracht habe, kann ich Dir garantieren, dass es eine Höhe von über zwei Meter hat.

Wir hatten kürzlich einige tolle Begegnungen auf den Campsites in Botswana. Sowohl im Boden- wie auch im Dachzelt.
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Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2019
1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #17
DANKE

(Tolle Bilder 😄 )

Beate
390 Beiträge · seit 201703. Jan. 2019 · #18
beate schrieb:Wir waren inzwischen bestimmt schon zehnmal im Dachzelt unterwegs (Namibia, Botswana, Malawi, Tanzania) Und wir sind bestimmt etwas älter als die meisten, die hier schreiben.

Mit den Matratzen haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, von ganz gut bis besch.... schlecht. Aber: je dicker die Matratze ist, desto schwerer ist das Dachzelt dann zusammen zu falten.
Wir haben es bisher immer gemacht wie Connie+Micha: unsere eigenen Schlafsäcke mitgenommen. Das sind solche die man ganz flach aufmachen kann. Dann kam ein Schlafsack auf die Matratze und der zweite war die zusätzliche Zudecke.

Für uns wäre ein Bodenzelt noch unbequemer, denn ich habe keine Lust jeden Abend auf "allen Vieren" ins Bett zu krabbeln und früh auf allen Vieren wieder raus.

Beate
Wie kommst du denn in das Dachzelt? Da musst du doch von der Leiter aus auch auf allen Vieren reinkriechen. Und hast niemals eine Stehhöhe, z.B. zum Umziehen. Vom nächtlichen Toilettengang mal nicht zu reden.
Ich finde die Dinger die denkbar schlechteste Alternative.
Wir würden jederzeit wieder unseren kleinen Bobo Camper nehmen. Da hast du eine vernünftige Liegefläche, Toilette drinnen, Stehhöhe, es ist sicherer, falls Tiere kommen, und man muss wenig abbauen.

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1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #19
Hahaha, guter Einwand. Aber:
ich kann easy am Zeltrand sitzen zum Anziehen.
Und ich muss nicht am Boden rumkrabbeln.
Und nachts gehe ich sowieso nie raus.

Natürlich ist ein Camper noch besser. Und wir fahren überall in der Welt mit dem Camper. Wahrscheinlich geht das in Namibia auch, aber z.B. in Tanzania dürfte ein Camper etwas Probleme bekommen, bei den Strassen z.B. in der Serengeti.

Beate
390 Beiträge · seit 201703. Jan. 2019 · #20
beate schrieb:Hahaha, guter Einwand. Aber:
ich kann easy am Zeltrand sitzen zum Anziehen.

Beate
Kopfkino: wenn du am Zeltrand sitzt, ist doch das Zelt offen. Und beim umziehen ist man zumindest zeitweise nackig.

Ne, also ich würde das Bodenzelt auch vorziehen.


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