Namibia die 2.

9 Antworten · 1'895 Aufrufe · gestartet 03. Nov. 2018 von motorradsilke
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Themenstarter390 Beiträge · seit 201703. Nov. 2018 · #1
Hallo,

nachdem wir in diesem Oktober eine tolle Tour gemacht haben, reift nun für 2019 oder 2020 die nächste Tour in meinem Kopf. Dazu brauche ich aber noch etwas Hilfe.

In diesem Jahr sind wir folgende Tour gefahren:
Windhoek - Lake Oanob - Quivertree Forest - Canyon Roadhouse - Klein Aus Vista - Sesriem - Goanikontes-Oasis - Spitzkoppe - Aabadi - Bambatsi - Otjitotongwe Cheetah Guestfarm - Okaukuejo - Namutoni - Waterberg - Windhoek.

Nun habe ich folgende Route angedacht:
Windhoek 1 N (wir kommen vermutlich erst Mittag an, da wir Qatar favorisieren)
Omandumba Gästefarm 1 N
Ugab Terrace Campsite 1 N
Olifantsrus 2 N
Hoada Campsite 1 N
Khowarib Campsite 1 N
Opuwo Country Lodge Campsite 1 N
Epupa Camp 2 N
Kunene River Lodge Campsite 2 N
Ongula Village Homestead 1 N
Hakusembe Campsite 1 N
Nunda River Lodge Campsite 2 N
Mavunje Camp 2 N

Dann habe ich bis Windhoek noch 3 Nächte frei, für die ich nichts Sinnvolles finde.

Daher meine Fragen:

Passt das so bis dahin?
Was würdet ihr mit den 3 Nächten machen? Am Anfang noch etwas reinschieben?

Dazu muss ich sagen, dass wir wieder mit einem Bobo Camper unterwegs sein werden. Das hat uns so toll gefallen, dass wir das unbedingt wieder so machen wollen. Damit fallen aus meiner Sicht aber Fahrten ins tiefere Kaokoveld aus. Sehe ich das richtig?

Eigentlich wollten wir einen Teil Botswana mit rein nehmen, aber die Preise dort übersteigen unser Budget. Und nur für 2 oder 3 Tage lohnt sich m.E. nicht die Einreisegebühr, da wir für das Auto auch eine Gebühr zahlen müssten.
Damit fällt nach meiner Recherche auch ein Ausflug zu den Victoria Falls aus. Oder gibt es eine Möglichkeit, direkt von Namibia aus einen Ausflug dorthin zu machen? Ich finde nur etwas von Botswana aus.
1'412 Beiträge · seit 201303. Nov. 2018 · #2
Hallo Silke,

ich würde von Hakusembe aus bis Mavunje durchfahren und die Region um Divundu (Nunda o.ä.) auf dem Rückweg "mitnehmen". So haben wir es 2014 gemacht, das war problemlos machbar (Reisebericht 2014: >klick<.
Dann vielleicht Gabus Game Ranch und die letzte Nacht vor Abflug bei Windhoek, vor allem wenn ihr mit Qatar schon am späten Vormittag abfliegt.
VicFalls von Namibia aus: z. B. https://www.capriviadventures.com/ mit Sitz in Katima Mulilo.

Kaokoveld "light" und die Ovambo-Region haben wir 2016 besucht: >klick<
Für das Ongula Village Homestead würde ich dir 2 Nächte empfehlen, wenn möglich. Die Ovambo-Region empfanden wir als eine der spannendsten Regionen Namibias, vor allem wegen der Kontakte zu den aufgeschlossenen Einheimischen.

So mal ein paar erste Gedanken von mir zu deiner Planung.
Fröhliches Weiterplanen 🙂 .
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
16,9k Beiträge · seit 201203. Nov. 2018 · #3
Hallo Silke,

wenn Ihr schon in dieser Richtung unterwegs sein wollt, dann empfehle ich Euch dringend die Gästefarm Wildacker. Eine der schönsten Gästefarmen, die wir bisher hatten.

http://www.wildacker-namibia.com/

Und mindestens 2 Nächste dort einplanen.

LG
Logi
Themenstarter390 Beiträge · seit 201703. Nov. 2018 · #4
Logi schrieb:Hallo Silke,

wenn Ihr schon in dieser Richtung unterwegs sein wollt, dann empfehle ich Euch dringend die Gästefarm Wildacker. Eine der schönsten Gästefarmen, die wir bisher hatten.

http://www.wildacker-namibia.com/

Und mindestens 2 Nächste dort einplanen.

LG
Logi
Die haben aber nur feste Unterkünfte, wenn ich das auf der Webseite richtig sehe. Ich brauche ja Campsites. Den Camper und eine teure Unterkunft bezahlen wollen wir nicht.
16,9k Beiträge · seit 201203. Nov. 2018 · #5
motorradsilke schrieb:

Die haben aber nur feste Unterkünfte, wenn ich das auf der Webseite richtig sehe. Ich brauche ja Campsites. Den Camper und eine teure Unterkunft bezahlen wollen wir nicht.
Ah, alles klar. Das hatte ich irgendwie überlesen/verdrängt.

LG
Logi
Themenstarter390 Beiträge · seit 201703. Nov. 2018 · #6
loeffel schrieb:Hallo Silke,

ich würde von Hakusembe aus bis Mavunje durchfahren und die Region um Divundu (Nunda o.ä.) auf dem Rückweg "mitnehmen". So haben wir es 2014 gemacht, das war problemlos machbar (Reisebericht 2014: >klick<.
Dann vielleicht Gabus Game Ranch und die letzte Nacht vor Abflug bei Windhoek, vor allem wenn ihr mit Qatar schon am späten Vormittag abfliegt.
VicFalls von Namibia aus: z. B. https://www.capriviadventures.com/ mit Sitz in Katima Mulilo.

Kaokoveld "light" und die Ovambo-Region haben wir 2016 besucht: >klick<
Für das Ongula Village Homestead würde ich dir 2 Nächte empfehlen, wenn möglich. Die Ovambo-Region empfanden wir als eine der spannendsten Regionen Namibias, vor allem wegen der Kontakte zu den aufgeschlossenen Einheimischen.

So mal ein paar erste Gedanken von mir zu deiner Planung.
Fröhliches Weiterplanen 🙂 .
Danke erst mal für die Tipps.

Meinst du, ich kann mit dem Camper zu Camp Aussicht fahren?
Und findet der Markt in Ondangwa täglich statt?
1'412 Beiträge · seit 201303. Nov. 2018 · #7
motorradsilke schrieb:
Danke erst mal für die Tipps.

Meinst du, ich kann mit dem Camper zu Camp Aussicht fahren?
Und findet der Markt in Ondangwa täglich statt?
Ob man mit so einem Camper wie er dir vorschwebt bis Camp Aussicht fahren kann, glaube ich eher nicht. Der Weg ist schon recht ruppig, etwas "hochbeiniges" mit genügend Bodenfreiheit sollte es schon sein. Bei der Nordzufahrt ist gleich am Anfang ein Trockenflußbett zu durchqueren, da hätte ich bei den Böschungen stärkste Bedenken mit so einem Camper. Schau die die Bilder dazu in meinem verlinkten Reisebericht an.
Bei uns kam erschwerend ein liegengebliebenes Fahrzeug mitten auf der Zufahrt hinzu. Wir mussten am Hang querfeldein durch die Büsche um das Fahrzeug herum. Laut Marius gehörte es einem Local, der hatte es mit der Bergung nicht eilig ... 😗
Es gibt auch eine Südzufahrt, die kenne ich aber nicht. Vielleicht kann ja jemand anders was zur Südzufahrt zu Camp Aussicht sagen.

Ich gehe in Ondangwa mal davon aus, daß es jeden Tag mindestens einen Markt gibt.
Ansonsten, wenn ihr von der Kunene River Lodge kommt, macht Station in Outapi und schaut euch den alten Baobab an. Auch dort in der Nähe gibt es einen Markt - aber nicht zum Second-Hand-Klamottenverkäufer verdonnern lassen 😗 ... wobei ... das ist lustig ...
Überhaupt fanden wir es total spannend, unterwegs im Ovamboland gelegentlich mal auszusteigen und sich umzuschauen.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2018
Themenstarter390 Beiträge · seit 201703. Nov. 2018 · #8
Danke für deine Einschätzung. Der Camper ist schon etwas hochbeinig. Das ist ein ganz kleiner Allradcamper für 2 Personen. Nach deinen Bildern zu urteilen wäre das machbar. Kommen da noch schlimmere Stellen?
1'412 Beiträge · seit 201303. Nov. 2018 · #9
Also diese Trockenflußdurchquerung, vor allem die recht steilen Böschungen, sind schon der schlimmste Teil. Der Rest ist einfach steinig und ruppig. 4x4 oder gar Untersetzung haben wir bei unserem Hilux nicht gebraucht.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Themenstarter390 Beiträge · seit 201704. Nov. 2018 · #10
Hat sonst Niemand noch Bemerkungen zur Route und meinen Fragen?