Ersttour und Eure Meinung

15 Antworten · 2'462 Aufrufe · gestartet 24. Sept. 2018 von ManjaMicha
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201824. Sept. 2018 · #1
Liebe Foristen,

gerne würde ich auch einmal eure Meinung zu unserer geplanten Route
im Juni 2019 hören.
Wir 2 Erwachsene und ein 14 Jahre alter Teenager sind dann mit einem Toyota Hilux
von Kalahari Car Hire und 2 Dachzelten unterwegs.
Wir haben wegen der Ferien genau 14 Nächte in Namibia zur Verfügung.
Teilweise haben wir schon Vorstellungen von den Camps wo wir Übernachten möchten.

1. Tag Ankunft 06:30 Uhr in Windhoek mit anschließender Mietwagenübernahme und Einkaufen.
Gegen 12:00 wollen wir starten zum Rooiklip Camp.
2. Tag Fahrt nach Sesrim und Übernachtung in der Sesrim Campsite
3. Tag Soussuvlei und noch einmal Übernachtung in der Sesrim Campsite.
4. und 5. Tag Swakopmund
6. Tag Spitzkoppe
7. und 8 Tag Twyfelfontein mit Übernachtung im Abadi Mountain Camp.
9. Tag Übernachtung Richtung Etosha.
10. Tag Übernachtung Etosha Olifantrus Camp.
11. Tag Übernachtung Halali Camp.
12. Übernachtung Richtung Waterberg
13. Tag Übernachtung Waterberg Camp.
14. Tag Übernachtung Richtung Windhoek (Gästefarm?)
15. Tag Abends Heimflug.

Gerne würde ich wissen ob die Strecke so machbar ist.
Haben geplant mit der Karte von Tracks4Africa.
Da wir große Städte nicht unbedingt mögen, haben wir Windhoek komplett ausgelassen(außer natürlich für die An und Abreise. Natürlich freue ich mich auch über Vorschläge zu Campsites.
Vielen lieben Dank für Eure Ideen und Vorschläge.
PS. Natürlich habe ich hier schon viel gelesen und mir Ideen geholt.
1'816 Beiträge · seit 200824. Sept. 2018 · #2
Hallo ManjaMicha,

mal vorab: bin kein Camper, aber einige der Unterkünfte kenne ich und die Entfernungen auch.

Tag 1 bis Rooiklip ist für mich ein no-go.
Erstens sollte man sich nach der Ankunft keine so lange Strecke zumuten (wie erfahren seid ihr mit Linksverkehr und gravel roads?). Der Flieger kann Verspätung haben, bei der Übergabe des Fahrzeugs passt was nich und im Juni wird es seeeehr früh dunkel. Ausserdem ist die Zufahrt zu Rooiklip ein ziemliches Abenteuer, zumindest für Newcomer und dauert gut und gerne 30 bis 45 Minuten. Das Camp ist supertoll, nur habt ihr gar nix, weil ihr abends ankommt und morgens weiter müsst. das würde ich zugunsten von Lake Oanob (und dann über Spreeetshoogte Pass) leider streichen.

Tage 9-13
Von Khowarib bis Olifantsrus kann man in einem Tag fahren und dann würde ich deutlich länger in Etosha bleiben. Ihr habt ja nur 2 halbe und einen ganzen Tag eingeplant, was ich deutlich zu kurz finde. Waterberg würde ich komplett streichen und ganz gemütlich durch Etosha tuckern, auch wenn die Unterkünfte alles andere als der Brüller sind.

Swakop habt ihr hoffentlich an eine feste Unterkunft gedacht? Dort ist es nämlich gerne lausig kalt.

Richtung Windhoek hat mir schon mehrfach The Elegant Farmsteas gefallen, ist aber keine Gästefarm. Da wissen andere sicher besser Bescheid.

LG Boris
126 Beiträge · seit 200924. Sept. 2018 · #3
Hallo Micha (? mangels Unterschrift),

Willkommen im Forum.
Gut machbar unter dem Aspekt der Fahrstrecken .
Für meinen Geschmack immer noch zu viele Eintagesstops. Klar müsst ihr mit den Zelten eh jeden Tag packen, aber auch das Ein- und Auschecken und wieder Orientieren dauert ja seine Zeit.
Du schreibst nichts über eure Interessenschwerpunkte und was ihr an den einzelnen Orten unternehmen wollt - mir würde etwas Tierwelt fehlen und würde deshalb einen weiteren Tag in Etosha einbauen (nochmal Halali oder Okaukuejo) - die Übernachtung Richtung Waterberg kannst du dann einsparen, das geht ab Okaukuejo zügig.
Mir gefällt Swakopmund als Gegensatz und mit vielen Aktivitäten (Little Five, Bootsfahrt Walvis Bay) gut und diese Aktivitäten sind idR vormittags. Wenn ihr also mehr als eine Aktivität einplant, braucht ihr eine weiter Nacht. Ich würde die vor Etosha einsparen und von Aabadi direkt nach Olifantrus fahren. Ist dann eine lange Fahrt, aber nachmittags ja schon ein game drive.
Ob ich den Schlenker zum Waterberg wegen einem Tag machen würde? Wenn ihr etwas Wandern wollt - ok,

Grüße

Norbert
2'610 Beiträge · seit 200724. Sept. 2018 · #4
Hallo ManjaMicha,
willkommen im Forum.

Ich kann mich Boris nur anschließen, nach Fahrzeugübernahme und Einkauf bloß keine lange Strecke mehr fahren. Eine gute Möglichkeit und auch nur ca. 80 KM von Windhoek entfernt ist der Lake Oanob. Die Campplätze direkt am See sind wirklich sehr schön und es bleibt auch noch Zeit alles im Auto zu organisieren. Alles andere würde ich so machen, wie von Boris vorgeschlagen.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter5 Beiträge · seit 201824. Sept. 2018 · #5
Guten Abend,
danke schon mal für die superschnellen Feedbacks.
Ja Linksverkehr kenne ich schon aus Indonesien, Vietnam und Thailand. Da sind wir auch direkt nach Langstrecken noch einige Stunde gefahren. Aber ja da hadere ich noch.
Swakopmund würde ich gerne die Little 5 Tour machen. Deshalb 2 Nächte.
Dann könnte ich ja die Zwischenübernachtung von Twyfelfontain zum Etoscha zugunsten einer weiteren Übernachtung im Etoscha streichen wenn dies eurer Meinung nach zeitlich machbar ist. Und wie schaut es aus, wenn ich ohne Zwischenübernachtung vom Etosha zum Waterberg fahre und dort 2 Nächte bleibe?
Achja unser Focus liegt auf Natur und Tieren. Gerne auch mal eine kleine Wanderung. Luxus brauchen wir nicht und die Einsamkeit genießen wir.
Städte bis auf Swakopmund sind nicht nötig.
Wir haben eigene Schlafsäcke dabei. Brauchen wir da wirklich ein Hotel?
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2018
Themenstarter5 Beiträge · seit 201824. Sept. 2018 · #6
Ach Entschuldigung . Ich vergesse es immer da ich nicht oft in Foren schreibe.
Mein Name ist Michael und ich komme aus Mittelfranken.
2'610 Beiträge · seit 200724. Sept. 2018 · #7
Hallo nochmals,

für Swakopmund würde ich auf jeden Fall und unbedingt zu einer festen Unterkunft raten. wir haben in all den Jahren 1x in der Nähe gecampt und ich muss sagen NIE wieder und das war im Oktober, wo es eigentlich nicht ganz so kalt sein soll. Die Feuchtigkeit gepaart mit einem kalten Wind, nein Danke!
Wir mieten auch immer bei Kalahari Car Hire und als Tipp dazu, nehmt euch von zu Hause 2 Spannbettlaken für die Matratzen mit (nicht zu klein,140x220).

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'816 Beiträge · seit 200824. Sept. 2018 · #8
Hallo Michael, guckst du hier:

https://namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/287232-warnung-nicht-direkt-nach-der-ankunft-losfahren.html

Es gibt darüber auch glabe ich noch einen anderen Thread, den find ich grad aber nicht.

Was genau versprecht ihr euch vom Waterberg? Das wäre mal interessant zu wissen. Wenn man nicht sehr spezielle Interesse wie Wandern, Geschichte oder so hat, ist das kein Punkt, den man bei einer ersten Reise, noch dazu mit einem so kurzem Zeitlimit, anfahren muss.

Ich würde am ersten Tag nach Lake Oanob, dann 2 -3 Sesriem, 4 -5 Rooiklip (wenn ihr das so unbedingt wollt, ist auch toll), 6-7 Swakop (und ja, es ist lausig kalt, du willst ja nicht bis 12 Uhr im Schlafsack verbringen), 8 Spitzkoppe, 9 Twyfelfontein, 10-13 Etosha und dann noch was bei Windhoek machen, wenn dir sonst Etosha zu lange erscheint. Aber eigentlich finde ich meinen ersten Vorschlag besser, gerade mit Kindern ist Etosha ein unglaubliches Erlebnis.

LG Boris

und noch was: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
Themenstarter5 Beiträge · seit 201824. Sept. 2018 · #9
Hallo Boris,

danke für die ehrlichen Worte.
Dann fahren wir am ersten Tag nur bis zum Onaob Camp.
In Swakopmund werde ich dann mal für 2 Nächte ein Hotel bzw Guesthouse suchen.
Nach Twyfelfontain werden wir dann vielleicht bis zum Eingang vom Etosha fahren und danach noch mind. 3 Nächte im Etosha.
Dachte an Olifantrus, Halali und dann muss ich noch mal schauen.
Wegen Waterberg. Ich fand es Landschaftlich sehr reizvoll, würde gerne eine geführte Wanderung auf Ihn unternehmen und so ein Rhinodrive klingt auch sehr interessant. Außerdem liegt es ja fast Richtung Windhoek und würde somit in die Streckenplanung perfekt passen.
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2018 · #10
Hallo Michael,

dann gönnt Euch doch etwas richtig nettes in Swakop mit spektakulärem Blick:

http://www.desertbreezeswakopmund.com/

LG
Logi
1'816 Beiträge · seit 200825. Sept. 2018 · #11
Hallo Michael,

in Swakop kenne ich Cornerstone ( die haben auch so self catering units) und Meikes Guesthouse. Beides sehr schön. Aber da gibt es echt jede Menge empfehlenswerte Unterkünfte.

Little Five habe immer (also 2x 😉 ) mit Chris Nel gemacht. Living Desert heisst das. Es fahren wohl immer mehrere Autos, da es ein größerer Anbieter ist, aber die Erklärungen gibt immer Chris mit einem netten denglisch Akzent.

Den Rhinodrive am Waterberg habe ich auch schon gemacht, leider haben wir keine gesehen.

Du scheinst ja eine Aversion gegen Okaukuejo zu haben 😄 ,aber dort am Wasserloch habe ich bisher bei meinen 7 Aufenthalten abends immer Nashörner gesehen.

Alternativ zu den Camps im Park gibt es im Osten nahe des Lindequist Gates sehr schöne Unterkünfte, wohl auch für Camper, aber da kann ich nicht mitreden.

Guts Nächtle Boris
2'391 Beiträge · seit 201625. Sept. 2018 · #12
Hallo Michael, ich persönlich finde Waterberg toll. Wir hatten allerdings auch zweimal die Plateau Lodge . Die Aussicht und die Dassis sind es wert. Beim Rhinodrive keine Zu sehen kann ich mir nicht erklären, da die drei damals, jetzt vier getrackt werden. Wegen Wilderern werden sie bewacht.
Die Plateau Wanderung ist auch sehr empfehlenswert und ich liebe den Weg zur Quelle.
Schau mal in meinen Reisebericht von 2016 ganz hinten.
Ansonsten würde ich auch mehr Etosha empfehlen.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'055 Beiträge · seit 201625. Sept. 2018 · #13
Hallo Michael .
ich persönlich würde bei Tweyfelfontain 1 Nacht einplanen, wenn ihr zeitig da seid. dann kann man noch das Livingmuseum besuchen und am nächsten Morgen die Felsmalareien , oder waren es Gravuren ? Ne , Malereien . Anschließend haben wir Ölifantrus , Okakuejo und Halali gemacht . Wollten dann für 2 Nächte zum Waterberg , aber damals war die Luft bei uns raus und wir sind gemütlich bis Windhoek gezuckelt . Dieses Jahr war Waterberg deshalb am Anfang , aber wenn ihr keine 2 Nächte dort bleibt lohnt der Weg nicht wirklich . Wir fanden es dort sehr schön und hätten es auch noch länger dort ausgehalten ( siehe RB in der Signatur )
LG Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1'042 Beiträge · seit 201625. Sept. 2018 · #14
Hallo Michael,
ManjaMicha schrieb:
Ja Linksverkehr kenne ich schon aus Indonesien, Vietnam und Thailand.
ich vermute einmal, dass Du dort allerdings auch deutlich mehr Verkehr gehabt hast als Du das in Namibia haben wirst. Dazu die Straßen vermutlich auch "abwechslungsreicher" sind… 😉
ManjaMicha schrieb:
Da sind wir auch direkt nach Langstrecken noch einige Stunde gefahren.
Ich habe das ja auch schon gemacht, dieses Jahr sogar in Namibia und zwar von Windhoek zur Bagatelle. Obwohl ich sehr gut geschlafen hatte (zum ersten Mal in der Business Class im Leben geflogen, sonst immer nur Eco) war dann nach der Verspätung durch Gewitter in Frankfurt, der sich hin ziehenden Fahrzeugübergabe und nach einem kurzen Einkauf die Strecke ziemlich anstrengend zu fahren. Man kämpft dann doch mit der Müdigkeit bzw. die Beifahrer geben den Kampf auf und das macht es ja auch nicht besser… 😄
ManjaMicha schrieb:
Aber ja da hadere ich noch.
Sucht Euch etwas, das näher an Windhoek liegt und fahrt lieber am nächsten Tag ausgeruht los.
ManjaMicha schrieb:
Und wie schaut es aus, wenn ich ohne Zwischenübernachtung vom Etosha zum Waterberg fahre und dort 2 Nächte bleibe?
Das würde ich sowieso machen. Der Waterberg liegt ja praktischerweise auf der halben Strecke zwischen Etosha und Windhoek. Die Waterberg Plateau Lodge fand ich übrigens super, wobei der Campingplatz am Fuße des Berges dort auch schön ausgesehen hat. Falls man bis dahin noch keine Nashörner gesehen hatte, hat man dann dort auch auf dem Rhino Drive die letzte Gelegenheit diese Tiere aus der Nähe zu sehen. Noch eine (geführte) Wanderung auf den Waterberg und schon sind 2 Tage doch recht schnell vorbei… 😉
ManjaMicha schrieb:
Städte bis auf Swakopmund sind nicht nötig.
Wir haben eigene Schlafsäcke dabei. Brauchen wir da wirklich ein Hotel?
Bei ca. 35 € pro Person incl. Frühstück würde ich immer ein "richtiges" Bett und richtige "Wände" dem Zelt vor ziehen. Vor allem an der Küste wo es doch ungemütlich feucht und kalt sein wird.

Gruß Markus
5'479 Beiträge · seit 200925. Sept. 2018 · #15
Hallo Michael,

eine gute Empfehlung zum Campen bei Swakopmund ist das Sophia Dale Restcamp. Das liegt ein paar Kilometer im Hinterland und hat schon ein deutlich trockeneres und angenehmeres Klima als in der Stadt.

Wenn Ihr Swakopmund einzig und allein wegen der Little Desert Tour besucht, würde ich nur die Nacht vor der Tour dort verbringen und nach der Tour noch zur Spitzkoppe weiterfahren. Dann habt Ihr dort 2 Nächte und klimatisch ist es auch angenehmer.

Alles Gute
Thomas
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83 Beiträge · seit 201525. Sept. 2018 · #16
... oder zwei Nächte bleiben und noch ein Kayak-Tour in Walvis Bay machen (Eco Marine Kayak Tour). Das paddelm mbei und mit den Robben war ein Highlight unserer Tour!

Gruss
Pallas